Beiträge von Drumstudio1

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    Da isses wieder: GruvGear, die Lösung, für die es kein Problem gibt. Wo soll ich denn mit dem Otto hin, wenn ich mein 4-Piece darin verstaut habe? Ins Auto passt er nicht, schwer wird er auch sein. Wer nen Truck mit Laderampe hat, wird auch Stagehands haben, die zwei mal laufen können. Wenn ich zu Auftritten komme, packt unser Sänger zwei mal mit an, dann ist das Gerümpel aus- und wieder eingeladen. Das ist ja auch der Charme an nem kleinen Set, man schleppt sich nicht den Wolf. GruvGear: Für Club- und Kneipenbespieler unbrauchbar, für größere Produktionen unnötig, dafür aber schön teuer. :wacko:

    100% auf den Punkt. Fast alle Kritikpunkte hatte ich genauso auchin der Birne. Geradezu erschreckend ;) ...


    erschreckend auch, dass diese Gedanken beim Hersteller in Sachen Konzeption bis Umsetzung offenbar keine Rolle spielten.

    Eine der schönsten Power-Balladen üb erhaupt.

    Schwülstig?, pathetisch?, kitschig? Jawohl-Ja, und trotzdem... wundervoll!

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    Ein weiteres Gewinnspiel für User des Drummerforums (aus logistischen Gründen nach wie vor mit dem Fame Hybrid) läuft aktuell und die nächsten Tage hier: RE: Drumstudio1


    Ich freue mich über jeden der teilnimmt, A wie E-Drummer oder hybride Personen ;)

    Neues Video dazu hier:

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    Hallo Rainer,


    das ist total nett von Dir. Viele melden sich nach Fragestellungen hier nicht mehr.

    Was mich interessieren würde (ich kenne auch die 3007-Sets): welches Finish hat es?

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    Bei Akustik- Schlagzeugen gibt's halt wenig nützliche Ansätze, elektronische Assistenzsysteme zu entwickeln, vom Tunebot mal abgesehen

    Es gibt (nur mal ein Beispiel) bei Drumhardware viele cleverere bis geniale neue Ansätze in den Schubladen. "Modulare Ansätze" in unvorstellbarer pragmatisch erleichternder Handling- und Kreativgüte (hier nicht verraten) etc. etc. Die Moulds sind zu teuer, dies bewirkt den scheinbaren Innovations-Stillstand der Branche oder das Vorurteil "es gibt schon alles".

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    Irgendwie bezeichnend: Die Neuheiten des Jahres 2024 sind Nachempfindungen von Kram aus einer Zeit, als die heute 80 jährigen als langjährige Hippies durch die Pampa sprangen. Vielleicht hat die Produktkategorie “Drumset” langsam den Status “ausentwickelt” erreicht. Vielleicht sollte man sich langsam weniger auf das Gear und mehr auf die Musik, die man damit machen kann, verlegen. Da hat es auch mehr Entwicklung gegeben in den letzten 50 Jahren…

    Das ist ein sehr kluger! und schlüssiger bzw. plausibler Ansatz.


    Gleichwohl "glaube ich" ;) zu wissen, dass die Realität viel härter ist. Nahezu alle Hersteller haben tierische Angst sich finanziell bei zu vielen neuen Moulds etc. finanziell zu übernehmen. Es ist seit deutlich über 10 Jahren (spürbar streng genommen spätestens mit der Witschaftskrise 2008) eine immense Risiko-Bremse aktiviert, um das eigene Überleben zu sichern. Neue innovative Ideen gibt es reichlich, auch diverse mega-clevere. Es fehlt am Investitionsvolumen bzw. die Sorge vor mangelndem Absatz, der womöglich höhere/mutigere Investionsvolumina plus Gewinn nicht 'reinbringt. Das ist eigentlich sehr schade, aber es ist so wie es ist. Die goldenen Jahre sind vorbei.

    So wundervoll das Flashback ist "Aqua-Marine-Optik" und Mastercraft Snares etc. zu sehen und sich an den Tama 1980-Katalog zu erinnern, dessen 100%iges Abbild sich jahrelang in meiner Hirnrinde eingefräst hatte, da ich den Kataölog so oft und stundenlang betrachtet hatte, so sehr hatte ich auf etwas beeindruckenderes gehofft. Schade.

    Es mag frustierend sein, "nur" solche Rückmeldungen zu erhalten. Ich sehe es auch ultra-pessimistisch zumal bei einer Mietwohnung ich diverse Vermieter zu kennen glaube, die einer Raum-In-Raum-Lösung ein klares "Nein" entgegenschmettern würden. Selbst dann, wenn ein 100 % Rückbau hoch und heilig versprochen würde, wäre deren "Nein!" sicher. Ich kenne auch Vermieter die auch nicht an Drummer vermieten bzw. sich vor! Vertragsunterzeichnung "ausbitten" das definitiv nicht geübt wird. Das mag juristisch nicht sauber sein, aber ich beschreibe nur selbsterlebtes. Man will ja nicht sofort mit einem Anwalt einziehen!


    Ein einziges Mal hat ein Drumschüler von mir in einem 3-Parteien Mietshaus erlebt, dass er eine vergleichbare Druck-Bude mit höllen-Punch, (nicht das Saturn) ein Tama Birch/Bubinga in der Wohnung spielen konnte. Er spielte Violine und Drums als Zweitinstrument. Tatsächlich gab es eine Mietpartei die sogar ähnliches erwähnte wie: "es ist doch besser ein jun ger Mensch macht Musik, als sich auf der Straße herumzutreiben". Als Pessimist konnte ich es nicht glauben und fragte alle Monate beim Drumschüler nach. Es ging gut, er hatte aber auch sehr viele Interessen und war ein immenses Talent in vielen Bereichen und übte sicher (durch die vielen Interessen) nur minutenlang am Tag.

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    „A pain in the a..“.

    Oliver bringt es auf den Punkt.

    Was an der irrsinnigen Konzeptionsidee lag, die ohnehin hoch-anfällige Videorekorder-Technologie mit rotierendem Tonkopf um eine "relative Hochgeschwindgkeitsabtastung" zu erzwingen verwandt wurde, und dies auch noch miniaturisiert. <X Mir fallen wenige Technologien ein, die von der Reparatur- bzw. Fehleranfälligkeit right from the start so risikofreudig konzipiert wurden. Wenn man sich dann den mechanischen Verbau mal ansieht, ahnt man warum auch Reparaturen weder ein Spaziergang noch kostengünstig waren/sein konnten.

    Interessant.

    Schon vor Dekaden wurde gemunkelt Ritchie Blackmore hätte zu Deep Purple-Zeiten eine Bandmaschine genutzt (mitnichten nur für Delay-Effekte, ähnlich dem alten Bandecho) sondern auch um über dessen Preamp bzw. dessen Audioschaltung einen Boost für seinen Sound zu bekommen. Es gibt auch alte Rainbow Konzert TV-Aufnahme(n) wo man eine Bandmaschine dicht an der Bühne sieht, die nicht so wirkt als würde dort etwas für die Band aufgezeichnet.


    Zur Gegenwart: das Internet heute behauptet es sei eine alte Aiwa-Bandmaschine gewesen.

    Da spricht viel Frust.


    Ich persönlich finde den Niedergang der Musikinstrumente-"Industrie" und ihrer mannigfaltigen Seitenstränge auch sehr traurig, aber die Erde dreht sich eben weiter. Vorbei die Jahre als Hauptkataloge japanischer Drumhersteller mit diversen Neuheiten und nicht nur Kosmetik jährlich, teilweise sogar halbjährlich (mancher Hersteller für den japanischen Markt) erschienen. Diese Entwicklungsdynamik, massive Innovationskraft bzw. der unbändige Glauben in Absatzchancen, ist heute unvorstellbar. Alles ist eben im Wandel, die Erde sie dreht sich eben immer weiter.


    Zurück zum Seitenstrang der Printmedien: ich denke keiner ist überrascht. Unzählige Tageszeitungen kämpfen seit den Neunzigern (schon vor der Massenverbreitung des Internet) mit sinkenden, teils massiv sinkendenen Absatzzahlen und diverse bis fast alle anderen Printmedien eben auch. Und mit dem Internet hat sich der Niedergang eben extrem beschleunigt, weil vieles online schneller, günstiger und bequemer ist. Die Entscheidung für ein Zeitungsabo war schon in meiner Generation Mitte der Neunziger (prä-Internet-Massennutzung) massiv zurückhaltender als bei der Generation der Eltern.

    Und die tollste Ironie: seit vielen Jahren zeigte das Internet in Auflagenzahlen-Diagrammen den Niedergang diverser, fast aller Printmedien. Wer weiß wie lange jene als traditionelles Printmedium gedruckt, gebraucht hätten um diese (ihren eigenen Niedergang) so transparent dem Konsumenten mitzuteilen/aufzuzeigen?


    Wie manche andere hier halte ich auch total gerne Kataloge in der Hand, so auch Zeitschriften. Diese Klientel der Haptik-Fetischisten ist aber vermutlich nicht nennenswert bzw. nicht auflagenrelevant. Ich werde innerlich stets erneut unruhig wenn ein Gerücht der Musicstore drucke seinen dicken Hauptkatalog nicht mehr, die Runde macht und freue mich Jahr für Jahr, dass sie es doch nochmal tun, weil ich es einfach sehr mag in Katalogen zu blättern.


    Ich denke "wir älteren" dürfen die Veränderungen beweinen, aber meine Güte, wer fragt heute noch nach LP-Neupressungen als Mono-Schallplatte oder nach einem aktuellen Kinoblockbuster der bitte für die alten "Fetischisten" auch als Stummfilm und Schwarzweiß-Version veröffentlicht wird? ;)


    Die Zeiten, Techniken, Moden und Medien ändern sich seit Menschheitsgedenken und wenn ich ehrlich bin, und der Anflug von konstruktiver Kritik sei erlaubt: gerade bei rauher See hätte ich auf ein paar neue Impulse gesetzt. Wenn man mal die letzten 15- 20 Jahre hier im Forum genauer las, welche coolen Neurubriken eröffnet wurden, ich war immer wieder baff erstaunt und auch traurig, dass davon nicht eine! von den Printmedien erkannt und übernommen wurde. Mitgelesen dürfte mancher Mitarbeiter haben...


    Wie gesagt, die Erde dreht sich weiter.

    Filmisches Meisterwerk, nur einmal als Kind gesehen, gestern endlich im Web wiederentdeckt.

    Ja, das "Tempo" des Films entspricht wohl eher nicht den heutigen cineastischen Publikums-Erwartungen, gleichwohl ein Meilenstein us-amerikanischer Filmumsetzung nebst visionärem Ausblick auf AI aus dem Jahre 1970 ! Mindblowing! Es ist unglaublich, dass offensichtlich das zugrundeliegende (Dreh)Buch vieles heutiger politisch-ethischer Diskussionsrunden zu AI damals schon vorwegnahm. "Colossus - The Forbin Project"


    Colossus The Forbin Project ( 1970) : Free Download, Borrow, and Streaming : Internet Archive
    Defense Department computers of both the United States and The Soviet Socialist Republic become sentient.
    archive.org

    Die Kessel Innenlagen sehen auf meinem Monitor dunkelbraun aus. Ich hatte frühere auch mal 3 Saturn Pro. Meine drei hatten alle schon die Walnusss-Lagen. Nicht alle Saturn Pro von Mapex hatten Walnuss. Ich vermute aber auch jenes Set der Anzeige hat sie. Wer einen besseren Monitor hat mit guter Farbreferenz soll es checken. Wenn? dem so ist, wäre es der niedrigste Preis des Jahrtausends für einen Weltklasse-Sound.


    Nochmals: manche Saturn Pro (die frühen) hatten Maple/Basswood) die späteren "Saturn Pro" Maple/Walnuss. Im Zweifel muß man in die Kessel schauen um die Walnuss dann sofort zu identifizieren oder auszuschließen.

    Interessant. Ich war einer von tausenden Zuschauern bei einem Sting Konzert in Wiesbaden in diesem Sommer. Das erste was mir auffiel, war das straighte, aber eben auch sehr energie-arme und risikolose Drumming. Ich fand es schade, weil ich bislang Sting immer mit herausragenden Drummern mit Tonnen von Individualität verbunden hatte. Der jetzige trommelt natürlich gut und sicher, das nicht falsch verstehen, aber auf mich wirkte es risikoarm und ohne echten, eigenen! Stempel, so ein bisschen wie in der Buchhaltungsabteilung eines Unternehmens. Ich hatte wenige Monate vorher bei ARTE oder sonstwo im TV das Sting Konzert in Paris 2017 gesehen. Ich wollte jenes eigentlich nach 1-2 Songs abschalten, konnte es aber nicht! ;) weil ich dieses Konzert so toll und ausdrucksstark fand, ich sah es entgegen meiner Planung von Start bis Ende! Den Drummer (Josh Freeze) empfand ich bei diesem TV-Konzert super, weil er diverse Gimmicks von Copeland (bei den Police-Songs) auf seine eigene Art druckvoll interpretierte. Der schlagzeugtechnische Unterschied von jenem Konzert von 2017 zu dem GIg in Wiesbaden 2023 hat mich sehr verwundert.