Beiträge von Drumstudio1

    Finde ich super, Deinen Kommentar. :thumbup:


    Wie gesagt, bei Alesis News bin auch ich seit vielen, vielen Jahren sehr zurückhaltend in Sachen Euphorie und Dein Kommentar bringt unsere skeptische Haltung nur noch ein bisschen pointierter 'rüber. :D


    Die Tatsache das ein ganzer langer Abschnitt in diesem Review der Amerikaner Mängel, Garantie bzw. die enge Verbindung von Händler zu Hersteller im Video so eindrücklich und ernst thematisiert wird - im Interesse dem Kunden zu funktionierenden! Teilen zu verhelfen - ist in meiner bescheidenen Erinnerung nach, beispiellos bzw. ein Präzedenzfall.


    Hier das Zeitfenster genau zu jenem denkwürdigen Abschnitt (auch wenn mancher meine Analyse vielleicht nicht teilen wird):

    Nochmals, ich übertreibe nicht, wer erinnert sich an Worte jener Art im Drumsektor von einem namhaften Verkaufsoutlet jemals geäußert?"


    "Something I should mention: Alesis, you know, had an reputation over the years with having issuess here and there..."

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    Ich gehe eigentlich optimistisch davon aus, dass dieser Abschnitt des Videos zukünftig nicht! editiert wird, würde aber trotzdem jedem Drummer (selbst Akustikfetischsten) raten diesen Schlußpart zeitnah anzuschauen.


    Ja, man hat es clever in Watte eingepackt, so im Sinne einer Information was ein guter Händler so tun kann zwischen Kunde und Hersteller, aber in Zusammenhang mit dem eben doch konkreten! Produkt all das im Schlußabschnitt des Videos gesagte 'dranzuhängen, ist kein Zufall, sondern eben so vielsagend und gezielt adressiert, wie wir es allerhöchst selten, bis nie von einem namhaften Verkaufsoutlet hören konnten. Das macht das Video für mich fantastisch! und zum Anschautip des Monats!


    2 meiner subjektiven Interpretationsmöglichkeiten:

    a.) Der namhafte Shop möchte in der Vorstellung dieses Produktes (aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit) nicht an Seriosität verlieren oder gar mit dem Herstellerprodukten gleichgesetzt werden. Es ist also der Versuch der Abgrenzung, für den Fall, das (wieder) einiges schief geht mit dem neuen Produkt.


    b.) Zweitinterpretation: ein von Alesis womögich? selbst abgesegneter Versuch auf dem US-Markt aufgrund der vielen Dinge/Vorkommnissen der letzten Produktgenerationen, nun alles auf "die letzte verbliebene Karte der Verzweiflung" zu setzen im Sinne von: "OK, alles was nun mit unserem neuen Flaggschiff schiefgehen könnte, decken wir über Garantie und Kulanz in Absprache mit eurem Fachhändler ab."



    Eines noch,

    meine völlig oberflächlichen Schnellschuß-Bauchgefühl-Eindrücke:

    - Die Hardware wirkt (wieder einmal) ultra-billig

    - Die Optik des Sets (nicht des Moduls) empfinde ich als furchtbar (ging mir beim Strike aber auch schon so)

    - die wenigen demonstrierten Sounds sind teilweise durch Hall und/oder viel Raumambience irgendwie sehr auffällig aufgefettet. Das kann dem Ziel dienen einem akustischen Drumsset das ja auch massiv durch die jeweiligen Standort zum klingen kommt, nahezukommen... ? Es könnte aber aucch andere, womöglich "Kaschierungsgründe" haben. Ich weiß es gegenwärtig nicht.

    - wieder gespart bei den Direct-Outs (ich weiß dass dies andere für unwichtig halten, ich aber nicht).

    - und noch subjektiver: ich habe ANGST ob die Trigger-Latenz wieder in Strike-Regionen liegt.

    Bei Alesis bin ich bei der Neuvorstellung von Produkten (abseits ihrer Blüte in den Achtzigern) stets eher kritisch bzw. zurückhaltend in der Erwartungshaltung bei Neuvorstellungen.


    Mal sehen was die Kiste in der Praxis kann und ob die ultra-langen Latenzen des Strike endlich hinter sich gelassen wurden...?

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    Der Thread ist eine super-Idee. Es gibt nur sehr wenige Songs die mir ohne Drums gefallen - und doch ist es spannend, dass es eben doch welche gibt. ^^


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    Ich habe eine Eintrittskarte Kategorie 1 im Wert von 56,90 Euro zu verschenken. Ok, wer mir eine Packung Katjes Lakritz überreicht wäre mein Held. Aber nochmals: ich verschenke diese Karte ohne Gegenleistung ;-).

    Voraussetzung ist, sie müßte bei mir in Seeheim abgeholt werden. Anfragen bitte an mich per PN.

    Kokubu - The Sound of Japan
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    www.capitol-mannheim.de

    Zitat

    Ich möchte die neuen Premier Drums nicht schlecht reden. Immerhin haben sie wohl noch ein typisches Premier-Merkmal - nämlich die "undersized shells"


    Die "dramatisch" (leicht undersized haben ja viele Hersteller) undersized Kessel-Spezifikationen hat aktuell meines Wissens nur die "Genista"-Serie.

    Ich mag hier aber aktuell völlig irren, oder mitunter auch diverse OEM selbst nicht wissen was sie tun. Man müßte es konkret nachmessen welche der aktuellen Sets und Serien des Brandnames Premier unter Gear4music welches Ausmaß an Untergröße haben. Aber wer kann das schon?

    Zitat

    Finde es aber recht komisch das den "neuen" Artist noch nie getestet worden ist.


    Premier als Firma oder sei es nur als Brandname spielt auf dem hiesigen Markt keine Rolle mehr. Schon seit vielen Jahren.

    Die Sets werden nur für den UK-Markt von Gear4music von einem OEM gefertigt, die die Namensrechte erwarben. Erwerb mittels Versand in dt. ist über Gear möglich, Gear verschickt ja, aber die ehemals dt. 3 Fachzeitschriften für Drums gibt es ja nicht mehr, und die haben seit jeher schon zu Lebzeiten in aller Regel nicht Sets ohne offiziellen Vertrieb oder zu allermindest seltenst ohne Importeur über den man als Endkunde beziehen konnte, getestet. Da es keinen offiziellen Vertrieb oder Importeur gibt und keine Fachzeitschriften mehr ist das fehlen von Reviews schon ziemlich plausibel erklärbar.


    Online wird sich sicher aus anderen Ländern der ein oder andere finden, der dazu was sagt, denn der OEM fertigt die Premier-Sets für Gear4music ja schon seit Jahren.

    Zu den Gear4Music Premier Drumsets der letzten 3 Jahre der Artist Serie:


    Die Felle sind der letzte Müll. Nur Keksdosentuning machbar. Nicht mitteltief oder gar tief stimmbar, da dann "kein Ton "durch jene Felle erzeugt wird. Es gibt wenige Drumsets der Gegenwart mit derart grottigen Fellen.


    Die Kessel die ich bislang sah, waren erstaunlich gut verarbeitet. Faktisch sehr gut.

    Snareabhebung hingegen total einfach bis primitiv. Langzeitfunktionalität, wer weiß?

    'Drum schrieb ich:

    Zitat

    Ich habe den Effekt sehr, sehr häufig erlebt, das Ausmaß variierte aber je nach Böckchenkonstruktion, Material!, "Toleranzen" und ein paar anderen Faktoren die in dem sehr oberflächlichen Video leider nicht behandelt


    Nochmals der Hinweis dass das Ausmaß von drastisch über deutlich bis ehermarginal abweichen kann, jen nach dem welche Parameter real vorliegen.

    Nicht ganz unpassend zum Thema hier, Wirkmechanismen welche die sehr erfahrenen Stimmer von uns bei durchgehenden Stimmböckchen kennen, dem Gros der Drummer aber nicht bewußt sind. Ich habe den Effekt sehr, sehr häufig erlebt, das Ausmaß variierte aber je nach Böckchenkonstruktion, Material!, "Toleranzen" und ein paar anderen Faktoren die in dem sehr oberflächlichen Video leider nicht behandelt werden. Aber es bietet zumindest schon mal einen Schnelleinstieg eines Sachverhaltes von "Wechselwirkungen" bzw. der "Relativität von unterschiedlichen Stimmungen" von Schlag und Resofell bei durchgehenden Böckchen.


    Nochmals der Hinweis dass das Ausmaß von drastisch über deutlich bis ehermarginal abweichen kann, jen nach dem welche Parameter real vorliegen.

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    Eine reizvolle(re) Alternative wäre eine Pearl Free Floating. Wählst Du gar den Phosphor-Bronze Kessel, hättest Du eine der bestklingenden Metall-Snares des Planeten... ... wärest durch den Free-Floating-Kessel aber lebenslang variabel, für andere Kesselmaterialien (Ahorn, Stahl, Messing, Alu, Kupfer) im Austausch-Verfahren.

    Immer wieder artikulieren Kollegen beim Plausch bezüglich Neuanschaffung (weil mitunter mancher schon fast alles hat) was sie mit einem Splash an Klangattributen verbinden oder sich beim Kauf klanglich für ihr Wunsch-Splash erhoffen.


    Oftmals mag man unter Kollegen dasselbe, mitunter formulieren aber manche Drummer etwas, für das ein Splash originär gar nicht geschaffen wurde. Mitunter erschrecken Kollegen nach Jahren im Besitz von Splash XY, wenn sie hören wie dramatisch besser ein ganz anderes Splash klingt. Es ist denn entweder mangelnde Erfahrung oder eben der vermurkste Höreindruck von vielen Splashes die von der ursprünglichen Namensgebung abweichen... oder mitunter auch Geschmacksache. In jedem Falle gilt: gerade bei Splashes ist unendlich viel klanglicher Murks im Umlauf, der leider die Erfahrungen prägt.


    Ein Splash soll für meine Ohren vergleichbar sein mit dem "'Reinwurf eines Apfels in ein Schwimmbecken". Ein spritzig-lebendiger Klang, sehr zeitnah! beim Anschlag explosiv seinen Lautstärkehöhepunkt erreichend und sehr rasch wieder ausklingt. Im Idealfall kein! "Käng "oder gar ein eindimensional lange nachlklingender dominierender Grundton, sondern komplex und vielschichtig. Manchmal sage ich pragmatisch-verkürzt ;) : "Für mich ist ein gutes Splash das Gegenteil von einem Cup-Chime".


    Es ist nahezu absurd vom Timing, dass genau letzte Woche zwischen mir und einem Kollegen eine Diskussion um Splashes entbrannte und scheinbar fast zeitgleich tausende Meilen entfernt ein cooles Vergleichsvideo erstellt wurde, dass ich soeben entdeckte.


    Mein Schnellfazit des Videos:

    1.) Einige bis viele der demonstrierten Splashes empfinde ich als klanglich eher bis sehr unschön, zu eindimensional, tonal nervig, mit zu dominierender Tonhöhe und nicht rasch genug ausklingend. Aber dies ist genau u.a. das tolle am Video. Es zeigt wie viele Becken an der Klangvorliebe mancher Drummer für Splashes gnadenlos vorbeischrammen.


    2.) Schön ist aber eben auch das das ein oder andere Splash sehr schön klingt und meinem Höreindruck nach, den Namen "Splash" zurecht trägt.


    3.) Das Video zeigt eindrucksvoll ein weiteres Mal das das Budget oder der Name nicht per se über die klangliche Rangfolge/Güte entscheidet.


    Spoiler-Alarm: U.a. das zweite angespielte Becken (für 28 Dollar) klingt für meine Ohren ziemlich gut - auch im Vergleich zu vielen anderen wesentlich teureren.


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    Es gibt viele Anbieter eher bis sehr günstiger Folien. Mancher jener sprechen aber von 10 Jahren + X Haltbarkeit im Innenbereich bzw. 5 Jahren +X bei "Außenanwendung". Dies scheint beim Anbieter im Video nicht so begrenzt zu sein.


    Bitte umfassend berichten, was die Ware real verarbeitungstechnisch hergibt. Langzeiterfahrung wird man sehen.

    Hallo Christian,


    vielleicht ist das Video etwas für Dich? Ich stolperte vor wneigen Monaten darüber und wußte von jenen frühen Geräten für den Heimbereich nichts!

    Für mich gingen Hall-Hifi-Bausteine in Katalogen der Achtziger von Sansui oder Pioneer los. Das es das im Heimbereich so viel früher gab, wußte ich nicht.


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    Zunächst vorherrschend das wichtigste zum Spotify-Song:


    1.) deutliche Rimshots (druckvoll "reingebrettert")

    2.) mit reichlich divergierenden ("komplexen") Obertönen (also nix mit viel abkleben der Snare)

    3.) noch etwas Raum-Ambience (das würde zur Not, wenn der entsprechende Raum nicht vorhanden ist auch ein Hall-Preset ermöglichen)


    Ist einer dieser 3 Kernbedingungen nicht gegeben, wird es nix mit dem Sound.

    Diese Abschiedszeilen von Justmusic sind wirklich sehr gut bis brilliant geschrieben.


    Die Menschen die hier im Forum länger mitlesen, werden sich an manche Statements zur Branche und Marktsituation mancher Nutzer erinnert fühlen. Viele der von Justmusic erwähnten Faktoren wurden von Jahr zu Jahr immer beklemmender und drängender. In deren Statement ist diverses davon (so traurig die Sache ist) in wenigen Zeilen extrem gut auf den Punkt gebracht worden.