Hier wird viel verwechselt. Es gibt zig Phänomene die nicht so leicht aufnehmbar sind.
Wenn ich ein 8" Tom dicht an einer Steinwand spiele (nebst der Schallreflektion) kann das Tom eine Höllenpower entwickeln gegenüber der Positon vorher weit davon entfernt. Beim Close-Miking höre ich zwischen diesen regulär vs. dicht vor refllektierender Wand keinen Unterschied.
Niles hat das super beschrieben:
Zitat
Finde es bemerkenswert, wie einseitig sich diese Youtube Diskussion auf den Recording-Aspekt beschränkt. Eine 18" tiefe Bassdrum "schiebt" im Raum einfach ordentlich und klingt etwas voller, da der Schall zwischen Schlag- und Resofell etwas länger hin und her "wandert". Sie macht mit der Rockband deutlich mehr Spaß und klingt etwas pre-EQter als das 14er Pendant
Am leichtesten ist die Kessel-Verlängerung bei Toms hörbar. Bei Hyperdrive vs. reguläre Tiefen hört es nahezu jeder.
Testet man gar Hyper-Drive vs. X-Tras oder gar quadratische Maße hört man es massiv. Der Bass-Anteil ist in den meisten Räumen hörbar mehr. "Wuchtiger", mehr Fett bzw. Tiefbassanteil nach dem Attack (nach dem Stockanschlag).
Auch bei "Aschenbecher-Maßen" wie 6" Octobans ist der Unterschied (zwischen dem sogenannten Hi und Low-Satz) hörbar.
Es gibt natürlich Räume oder viele musikalische Settings wo die Unterschiede nicht hörbar sind oder selbst wenn hörbar, unbedeutend wichtig sind.
Aber mich als Drummer macht es mehr an, wenn "Fett" dahinter ist, und es nicht einfach "pöck" macht. Ich denke genau das meint auch Niles.
Ich habe es früher im DF zig-fach mit dem Bassregler an der Hifi-Anlage verglichen. Manche haben ihn neutral auf 0 db (22 x 14). Andere lieben eine kleine Anhebung von 0,5 bis 1 db (22 x 18"). Ähnlich ist der Effekt je nach Raum mit verlängerten Kesseln. Close-Mike mikrofoniert hörte ich jene Unetrschiede so eher selten. Somit sind diese db-Zahlen mein völlig subjektiver Höreindruck in diversen Räumen.
P.S.
Es hat auch hörbare Gründe, dass nicht alle Drummer 14 x 3 1/2 Picccolo-Snares spielen 