Ich kann mich auch bei meinen letzten Konzertbesuchen kaum daran erinnern, den halbwegs naturbelassenen Sound eines Sets gehört zu haben, vor allem bei den Trommeln. Gerade bei größeren Veranstaltungen klingt das meist nach Mumpf. Becken sind ne andere Sachen, ich war letztens bei ZZ Top, die Burg vom Beard hat geklungen wie Arsch und Friedrich, seine Paiste-Sammlung aber schön brillant und klar (Kommentar meines Bruders, seines Zeichens Gitarrero: Wozu der so viele Becken braucht? Klingt doch eh fast alles gleich. So viel dazu). Gleiches Thema bei Alice in Chains: Die Sabians klangen extrem gut und differenziert, das edle DW klang eher nach Millenium Vintage Presswood. Grundsätzlich kann der nicht trommelaffine Zuhörer vor der Bühne selten nachvollziehbar bewerten, ob eine schön gestimmte Ludwig SuSe "besser" klingt als eine totgegaffa-te Budgetsnare.
Wenn mein Bruder (s.o.) auf seine Klampfe neue Saiten draufmacht, rumfudelt und den Sound geil findet, stimme ich ihm immer zu, da ich den Vergleich nicht habe. Und dass ich ein neues Ride habe, ist ihn nur aufgefallen, weil das Zildjian-Logo nicht mehr da ist 