Beiträge von trommelmatze

    Hallo werte Trommlergemeinde....


    ich denke, den ein oder anderen hier wird es bestimmt interessieren:
    Benny Greb plant gerade eine neue Lehr-DVD zum Thema "Groove und Timefeel".
    Der Trailer dazu ist schon sehr vielversprechend.


    Die neue DVD soll diesmal durch eine Crowdfunding Kampagne finanziert werden.
    Wenn alles läuft wie geplant (und genug Geld) zusammen kommt, soll das Werk Ende 2014 erscheinen.


    Hier der Link:
    https://www.indiegogo.com/projects/bennygreb



    Gruss,
    Matze


    Hinweis: Beiträge zu Crowdfunding allgemein: Crowdfunding - Taugliche Vertriebsalternative für Musiker?

    Hi everybody...


    ich mach hier mal ein bisschen Werbung für Herrn "metalfusion" (Ulf Stricker), den ich letzte Woche bei seinem Gig in Hamburg gefilmt habe.
    Ein Drumsolo auf seinem neuen DW Jazz-kit gibt's hier zu sehen und hören:


    http://www.youtube.com/watch?v=xfSbcq0i4jE


    Der Gig fand statt im Rahmen der Tour mit dem "Phishbacher New York Electric Trio". Fusion-Alarm vom feinsten.
    Einige Termine stehen noch an.
    Vielleicht hat ja der ein oder andere spontan Zeit:



    02.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Voecklabruck, AT


    03.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Baumgartenberg, AT


    04.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Wien, AT, Tunnel


    05.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Trebic, CZ


    06.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Prag, CZ


    07.11.2010 mit Phishbacher NY electric trio in Ibbenbüren, Musik Produktiv Messe



    Viel Spass,


    Matze

    Alter Schwede, Adam Deitch ist der Hammer! Der Mann ist ein Phänomen und bewegt sich bei der Adaption von Samplebeats auf höchstem Niveau. Wie der diese Timingfehler durch unsauberes Slicen imitiert, isr der Wahnsinn!


    Danke für den Bericht!


    lg
    max


    Ja, das stimmt. Du meinst vermutlich den Ausschnitt von Adam auf der Hudson Music Seite, richtig ?
    Adam hatte bei einem Song vorher erklärt, dass er total auf diese "unsauberen" Beats steht, die durch verschiedene, aneinandergeschittene Samples entstehen. Als Beispiel hat er dann bei einem Song absichtlich "unsauber" gespielt. Z.B die Snare mal zu früh, mal zu spät.
    Trotzdem hatte es gegroovt wie Sau... ;)

    Hallo werte Trommlergemeinde,


    ich habe schon seit einiger Zeit nichts mehr geschrieben hier im DF.
    Deshalb dachte ich, es wäre mal wieder an der Zeit... :)


    Ich bin gerade von einem Kurztrip aus New York zurückgekehrt.
    Wie vielleicht der ein oder andere mitbekommen hat, wurde Benny Greb dieses Jahr die Ehre zuteil, beim Modern Drummer Festival auftreten zu dürfen.
    Ich hatte Benny schon vor einigen Jahren zum Montreal Drum Fest begleitet (vielleicht kennen einige das Video davon bei Youtube), und hatte ihm damals schon versprochen, dass ich auch dabei wäre, sollte er jemals beim Modern Drummer Festival in New York auftreten.
    Dieses Jahr war es nun also soweit...


    Ich bin mit Benny und Norbert Saemann (Artist Relation Manager bei MEINL) nach New York geflogen. Dort wurden wir vom Shuttle am Flughafen abgeholt und nach Montclair, New Jersey (ca. 1 Stunde ausserhalb von New York) gebracht, wo dieses Jahr das MDF stattfand.
    Die letzten Jahre wurde das Festival in relativ großen Locations in New York veranstaltet. Dieses Jahr ging es sozusagen "back to the roots" in die Montclair State University. Eine etwas kleinere Location (ca. 1200 Leute Kapazität) und auch nur 1 Tag Programm (statt 2).


    War ein tolles Erlebnis, alle Drummer, Veranstalter, Sponsoren und Freunde kennenzulernen bzw. wiederzutreffen.


    Ein paar persönliche Eindrücke zu den Drummern, die dieses Jahr aufgetreten sind:


    Daniel Glass:
    Ein hervorragender Swing-Shuffle Drummer, der sich vollständig diesem Stil verschrieben hat und den auch sehr authentisch zu leben scheint (inkl. Frisur und Outfit).
    Er gab einen 50 minütigen Workshop zum Thema Shuffle und man merkte sofort, dass er das Zeug richtig ausgecheckt hatte. Ein geschmackvolles, grooviges Solo rundete den gelungenen Workshop ab.


    Chris Coleman:
    Auch er gab einen 50 minütigen Workshop. Sein Thema war Spielen zum Clicktrack und Solieren über einen Vamp.
    Er hat sehr viel erzählt aus dem "Profi-leben". Immerhin hat er schon mit diversen großen Namen zusammen gespielt. Aktuell probt er gerade mit Prince für dessen neue Tour und Album.
    Als er dann anfing zu spielen, wusste man sofort wo der Hammer hängt. Eine unfassbare Power, Finesse, Geschwindigkeit und Tightness, dass man teilweise nur in Ehrfurcht den Kopf schütteln kann.
    Er ist nicht nur in der Lage, jegliche "gospel-chops" in aberwitziger Geschwindigkeit über das Set zu verteilen, sondern tut dies immer mit einer großen Portion Groove und Geschmack.
    Also, wäre ich ein großer Popact - ich würde ihn buchen... ;)


    Criss Penny:
    der Drummer von "Coheed & Cambria" vertrat dieses Jahr die Heavy-Fraktion. Technisch durchaus beeindruckend. Sehr tight gespielt mit schnellen Doublebass-einlagen.
    Allerdings nicht der typische Blastbeat-drummer, sondern teilweise sehr kompliziertes Odd-time-Zeugs (7 über 5 über 4 etc...).
    Für meinen Geschmack war aber alles zu laut und brutal gespielt. Er hat auf seine Crash-becken und das gesamte Set durchgängig eingeprügelt, dass sich überhaupt keine Dynamik entwickeln konnte.


    Shannon Forrest:
    Ein angesagter Studio-drummer aus der Nashville-Country Szene. Er trat mit einem Orgel Spieler und Bassisten auf und erklärte verschiedene Standard-Grooves (Half-time Shuffle, Blues, Country etc...).
    Sehr solide gespielt, allerdings für das Publikum zum Teil wohl etwas zu unspektakulär.


    Shawn Pelton:
    Der Drummer der "Saturday Night Live" Show aus New York. Er trat 2005 bereits beim MDF auf mit seiner Band "House of Diablo". So auch dieses Jahr.
    Er war vermutlich der Drummer mit der wenigsten Technik, aber sein Stil und seine Art die Sticks zu halten und sich zu bewegen sind so einzigartig, dass man ihn sofort nach wenigen Takten erkennt. Das soll erst mal jemand nachmachen.
    Mir hat der Auftritt jedenfalls sehr gut gefallen. Vor allem der Keyboard und Akkordion Spieler seiner Band war hervorragend. Sein Drumset klang allerdings sehr bescheiden. Das Standtom war komplett tot und verstimmt.


    Adam Deitch:
    Auf ihn war ich ganz besonders gespannt. Ein relativer Junger Typ aus New York, der vor allem moderne Beats wie Hiphop, Dub, Elektro, Techno, House, Dancefloor etc ausgecheckt hat.
    Er trat mit einem Keyboarder auf, der verschiedene Backing-tracks von seinem Laptop abspielte.
    Der Auftritt hat mir sehr gut gefallen. Adam ist ein hervorragender Drummer, tighter Groove, frischer Style, guter Sound (seiner Snare war der Killer!).
    Er hatte zwei Kits aufgebaut. Ein "normales Set" und ein kleines Bebop-Kit, auf dem er ein 2nd Line-Stil Solo gespielt hat. Auch sehr, sehr geschmackvoll, dynamisch, tolle Ideen... einfach grossartig !


    Benny Greb:
    Tja, was soll ich hier gross schreiben ? Ich habe Benny ja schon unzählige Male spiele sehen. Er war jedenfalls vor dem Auftritt sehr nervös und hatte großen Respekt vor dem MDF (und der Hudson DVD, die dort aufgenommen wurde).
    Er hatte sich lange auf den Gig vorbereitet und sich auch beim Soundcheck sehr viel Zeit zum Stimmen genommen. Das hatte sich dann auch bezahlt gemacht.
    Das Publikum war restlos begeistert und hat Benny mit 2 Standing Ovations gefeiert. Er hatte auf jeden Fall den besten Drumsound. Sehr transparentes und dynamisches, grooviges Drumming, wie man es von ihm kennt.
    Auch einige neue Elemente in seinem Solo. Insgesamt hat er zu 5 Songs gespielt. Dabei war auch ein "Stoppok" Song auf deutsch ! (Stoppok höchstpersönlich saß übrigens auch im Publikum). Vor allem das Solo über den Vamp beim 3ergezimmer Song "Sanka" hat mir besonders gut gefallen.


    Stanton Moore:
    Mister "2nd Line" persönlich!
    Er trat mit seiner Band auf und hat ein New Orleans Groove Feuerwerk abgefackelt. Grossartiger Drummer. Mehrere Soli über Vamps, die alle zum Tanzen anregten.
    Er hatte eine zweite 26 Zoll Bassdrum, die er bei einigen Stellen benutze und die ordentlich WUMMS erzeugte...


    Am Abend gab's dann noch 'ne Party mit allen Drummern im gemeinsamen Hotel, bei dem dann auf das erfolgreiche Festival angestoßen wurde.


    Den nächsten Tag habe ich dann mit Benny und Norbert in New York (Manhattan) verbracht mit ausgiebigem Sightseeing, leckerem Essen und guter Live Musik (z.B in der "55 Bar" in Greenwich Village!).
    NYC ist immer wieder faszinierend. Eine einmalige, pulsierende Stadt mit vielen Facetten.


    Auf der Website von Hudson Music gibt es übrigens schon die ersten Video-Ausschnitte von der bald erscheinenden DVD.
    http://www.hudsonmusic.com/hudson/feature-content/md2010/


    Hier noch ein paar Bilder:


    Benny beim Soundcheck




    Chris Coleman beim "Warm-up"




    Chris Coleman und ich




    Standing Ovations nach Bennys Auftritt



    Benny erleichtert und sprachlos nach seinem Auftritt



    Benny, Norbert und ich in NYC



    Sightseeing in NYC



    Times Square "Ameisenhaufen"



    die "Zigarre danach"...



    immer wieder eine Reise wert...



    Matthias

    ich habe die Band letzte Woche in Hamburg gesehen und stand auch direkt neben dem Drumset.
    War schon definitiv eine sehr beeindruckende Leistung, was die Jungs da über 3 Stunden abgefeuert haben.
    Vor allem Hut ab davor, sich das ganze Programm (ohne Lead-sheets) zu merken!
    Auch sehr guter Sound in der Markthalle. Mike spielte das Zeugs wie immer sehr solide runter und hatte eine große Spielfreude.


    Ich hätte mir teilweise gerne etwas mehr spontane Improvisationen oder irgendwelche witzigen Einfälle /Medleys oder ähnliches gewünscht.
    Bei der letzten Tour vor 7 oder 8 Jahren hatten sie ja zum Beispiel einen Song in ein fast 40 minütiges Beatles-Medleys umgeschrieben, was wirklich genial war.
    Diesmal haben sie halt die Songs "nur" so gespielt, wie auf den CDs.


    Aber trotzdem ein toller, musikalischer Abend.

    Hallo Trommlergemeinde,


    ich habe letzte Woche zufällig bei einer Jamsession in Hamburg einen hervorragenden Drummer kennengelernt.
    Er heisst Gabor Dornyei, kommt ursprünglich aus Ungarn, lebt aber seit einiger Zeit in London und ist zur Zeit mit der Michael Jackson Tribut Show "Thriller Live" in Europa unterwegs.


    Sein Spiel hat mich sehr beeindruckt. Technisch auf höchstem Niveau, aber trotzdem immer musikalisch eingesetzt. Vor allem im Latin-Bereich hat er einiges drauf.
    Und ausserdem ist er auch noch ein sehr bodenständiger und netter Typ.


    Deshalb dachte ich mir, ich poste hier mal ein paar Links zu seinen Videos.
    Ich denke, man wird in nächster Zeit noch einiges von ihm sehen auf internationalen Drumshows oder Musikmessen.


    Trailer von seiner DVD:
    http://www.youtube.com/watch?v=G8pNnAY0lT0


    2nd Line - Workshop Song:
    http://www.youtube.com/watch?v=kXU6MJ4x_O0


    seine Website:
    http://www.gabordornyei.com/


    sein Setup:
    http://www.sabian.com/EN/artists/Gabor_Dornyei.cfm


    Viel Spass,
    Matze

    Ich war gestern Abend in Hamburg und bin gezeichnet für mein Leben! :D


    Das war das bislang beste und größte (damit meine ich nicht den Veranstaltungsort), was ich bislang live sehen / hören durfte!! :thumbsup:
    Es war einfach unbeschreiblich - Perfektion, Spielfreude, Ausstrahlung, Sound... Das Gesamtpaket absolut stimmig und sehr schwer zu toppen!!


    An alle, die noch hingehen: VIEL SPASS!!!!!! Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr den haben werdet!!!!! :thumbup:

    ich war gestern auch in Hamburg dabei.
    War wirklich ein hervorragendes Konzert. In jeglicher Hinsicht. Die Spielfreude der Jungs war fantastisch. Und die Stimmung im Publikum war kaum zu toppen. Ich bin mir sicher, dass die DMB sehr bald noch mal zu mehr Terminen nach Deutschland kommen wird, so frenetisch wie sie hier empfangen wurden.


    Das Konzert dauerte ca. 2,5 Stunden. In der ersten Hälfte viele Songs der aktuellen Scheibe, die ausnahmslos grandios waren (vorallem durch die "extended versions").
    Die Coverversion von "Burning Down The House" (Talking Heads) war der Wahnsinn und vermutlich der Song, beim dem das Publikum am meisten tobte.


    Auch das Ende mit einem genialen Mix aus Hendrix' "All Along the Watchtower" und Led Zeppelin's "Stairway to Heaven" war fantastisch.


    Am meisten beeindruckt hat mich jedoch die Tatsache, dass die DMB eine der ganz wenigen Bands ist, die es schafft, die sehr schwierige Gradwanderung zwischen "Kommerzieller, eingängiger, tanzbarer" Musik und "frickeliger, gejammter, jazziger, fast schon progressiver Musikerpolizei-Mucke" absolut erfolgreich zu verbinden. Das sieht man auch im Publikum. Es sind diverse "Musikerpolizisten" am Start, die auf jede instrumetale Kleinigkeit achten, aber auch genauso viele "normale" Musikkonsumenten, die einfach nur Spass haben, tanzen und die Musik genießen.
    Soetwas schaffen nur sehr, sehr wenige Bands. Und genau das ist vermutlich auch der Grund für den großen Erfolg der Band in den USA. Wird Zeit, dass die Welle auch nach Deutschland überschwappt... ;)

    Hi "MadMarian"...


    vielen Dank für die freundlichen Worte.
    Wundert mich, dass die "alten Jazz-hasen" ganz wuschig wurden, zumal wir ja eigentlich kaum Jazz gespielt haben... ;)


    Ich hatte ja mal vorgeschlagen, evtl das nächste Hamburg-Treffen im "Rennbahn-Club" (Trabrennbahn Bahrenfeld) stattfinden zu lassen.
    Dort könnte man dann auch vorher ein paar Workshops anbieten und am späteren Abend auch Bands spielen lassen, bzw. jammen.
    In dem Rahmen würde ich mich auch gerne bereiterklären, einen kleinen Workshop zu halten.


    gruss,
    Matze