Beiträge von chrís beam

    Frust gibt es in jedem Job, selbst der absolute Traumjob ist auch mal anstrengend und frustrierend. Natürlich ist die sensible Kaste der Musiker oft von Selbstzweifeln geplagt, das erfahre ich auch von allen Seiten.
    Aber Selbsthinterfragung ist bis zu einem gewissen Punkt durchaus positiv. Gratis Saufen bei den Gigs auch. ;)
    Ich befinde mich in der von Daniel beschriebenen Situation, ich habe ziemlich viele Schüler und einige gut bezahlte Jobs mit eigenen Bands.
    Für deine zukünftige finanzielle Situation solltest Du erst mal klären ob du "Dienstleister" werden willst oder "Künstler". Es gibt natürlich noch einiges dazwischen.
    Ein zweites Standbein ist auch sehr zu empfehlen. Nicht jeder sollte, kann oder will Unterricht geben um sein Grundeinkommen zu decken. Wenn Du also noch eine andere Möglichkeit hast Dein Geld zu verdienen, hält das vielleicht deine Spielfreude und Deine Ohren länger "dauerfrisch".


    Wichtig finde ich, die Bereitschaft flexibel und belastbar zu sein, eine positive, ehrliche, ausgeglichene und zuverlässige Persönlichkeit zu haben; und natürlich musst du eine sehr gute spieltechnische Grundlage verfügen. Da sind die Anforderungen viel höher als vor 30 Jahren. Es gibt genügend "Möchtegern- Profis" die versuchen davon zu leben, und es irgendwie nie zu was bringen. Wichtig finde ich es auch irgendwann, nach dem man vieles probiert hat, eine oder mehrere Nische(n) zu finden, die einerseits lukrativ sind und die Du überzeugend bedienen kannst und willst.


    Neben den ganzen Forumstips würde ich Dir empfehlen, dir eine Art "Mentor-Freund" zu suchen, der muss nicht unbedingt Trommler sein, er kann auch irgendwas anderes mit Kunst oder Musik zu tun haben. So könntest Du durch Erfahrungsaustausch und Gespräche mit einem kompetenten älteren Menschen, der schon viel länger dabei ist, viel mitnehmen und dich auf deinem Weg etwas leiten lassen. Das hat mir früher z.B. viel geholfen.


    Viel Erfolg.


    Christoph

    Ist ja gut. Mich nerven nur so Angeber Posts (neben meinen 3 Yachten hab ich auch 4 Ferraris) , aber das meinst Du sicher gar nicht böse.


    Gibt 2 Haupt Strömungen In Vintage Ride Beckensounds:


    1. die Türkische K Schiene (z.B.Elvin Jones, Tony Williams)
    2. die brilliantere Paiste Schiene (z.B.Paul Motian, Jack De Johnette)


    De Johnette hat mit den Tellern ganz klar Jazz gespielt. Sehr viel kann man auch auf cymbalholic.com darüber lesen.


    Aber das mit der Seele war ernst gemeint, du kannst das Becken zum klingen bringen oder nicht.


    Grüße


    Christoph

    Ich würde auch von der quadratischen Stiefelpauke abraten. Neben der großen Luftsäule die du beim Treten bewegen musst, kommst Du mit so einem Eimer obendrein durch keine Tür. Warum kaufst Du Dir nicht ein Delite in den von Dir angestrebten Größen? Die haben sich bei Sonor schon was bei der Entwicklung gedacht. Ein 8er Tom gibt es auch günstiger in der Standard Ausführung.
    Vom Spielverhalten finde ich im Moment meine 22x16er Force 3000 Basstrommel am besten.


    Grüße


    Christoph

    Hi Michael, ich hab ein paar Anmerkungen zu deinem Video.


    Beim Single stroke Roll wäre es sinnvoll besonders für Anfänger den unterschiedlichen Nutzen von German und French Grip zu erklären.
    Beim Double Stroke Roll spielst du deine linke Hand leiser als die rechte Hand. Warum ?
    Bei der Übung Single-Double-Paradiddle (Joe Morello) sind würde ich auf Akzente beim Paradiddle verzichten, ist zumindest im Sinne des Erfinders so gedacht.
    Wenn du die Paradiddles akzentuierst, würde ich die Akzente aber auch gleichmäßig laut spielen.
    Paradiddles sollte man imho erst mal ohne Akzente auf Tempo bringen. Da widerspreche ich ganz klar deiner Aussage, Paradiddles nur mit Akzenten zu üben.


    Bei der Formulierung deiner Sätze solltest Du öfter mal auf das Füllwort "halt ebend" verzichten. Auch die Schnitt-Technik zwischen den Szenen ist ausbaufähig.


    Rock on !



    Christoph

    Eigentlich geht es, wie ja alle überlesen haben, darum, dass man sich nicht idolartig auf einen Trommler versteifen soll- und schon gar nicht auf Dave Weckl. Das ist aber keinem aufgegangen, da ich es wohl so versteckt formuliert habe, dass alle nur auf die Metronomthese anspringen und dagegenschreiben.


    Na gut ist angekommen, dann sollte es vielleicht einen neuen Thread zum Thema : "nicht nur einem Idol hinterher eifern" oder ähnlichem geben...



    Falls es den nicht schon in den Daten- Katakomben des Forums gibt ?

    Wenn ich in meinen Bands so trommeln würde, wie Weckl. Lang, wie sie alle heißen, hätte ich zwei Jobs auf einmal: Den ersten und den letzten- hätte mich aber selbst verwirklicht und dabei prima die Time gehalten und im Prinzip an jedem "Ottonormalmusikhörer" vorbeigespielt. Aber wenn das die Erfüllung bringt...


    Es geht darum musikdienlich zu trommeln, der Rest ist doch scheißegal, wer was wie trommeln würde. Das scheint dich aber auch schwer fertig zu machen, ich frage mich nur warum ???
    Was hat Fusiongetrommel mit Tanzmusik zu tun? Das kann man doch überhaupt nicht vergleichen.

    Irgendwie ist der Thread nen bisschen konfus. Was hat die Frickelei die Weckl bei Mike Stern abliefert mit nem Metronom zu tun?
    Sollte er einfach Buff Zack spielen ?


    Ansonsten muss ich Olly beipflichten, ich hatte früher auch oft das Problem, das Mitmusiker mich als ihr Metrom missbrauchen wollten, aber selber schwankten wie ein Elbkahn.
    Timing macht die ganze Band, klar ist eine Kapelle mit untighten Saitenzupfern und tightem Drummer weiter vorne als andersherum, je nach musikalischer Situation ist es aber auch nicht (nur) des Drummers Aufgabe die Time zu machen. In meiner Swing Kapelle macht z.b. ganz klar der Kontrabassist den Puls. Insbesondere wenn es sehr ruhig mit Besen zur Sache geht.



    Grüße


    Christoph

    Es war sehr nett ein paar der virtuellen Freunde mal kennen zulernen, auch wenn ich diesmal nur zur Vorband gehörte.


    P.S. Seppel, nicht suchen, ich habe Dein Becken. ;)


    Grüße


    Christoph