Beiträge von chrís beam

    Mal ne andere Frage:


    Ist Dir das nicht unheimlich da ganz alleine im Wald zu proben? Wenn ich mir vorstelle, ich komme nachts vom Gig und fahre erst mal einsam in die Wildnis mein Set ausladen....
    Da denke ich gleich an irgendwelche "Tatort"- Folgen.


    Davor hätte ich ehrlich gesagt mehr Schiss.

    Im Prinzip hast Du recht, ich kannte das Zeug aber schon vor 10 Jahren von meinem Lehrer , da gab's auch diese ganze DVD- und Workshop Szene noch nicht so wie wir sie heute kennen.


    Also Paradiddle - einfache Instrumentierung


    R L R R L R L L (in 16teln)


    Spiel den jeweils ersten Single Schlag der Figur (R, L) als Akzent auf dem Floortom (rechte Hand) und 1. Hängetom (linke Hand), alle übrigen Schläge als Ghostnotes auf der Snare.


    Der leise Singlestroke (jeweils 2te Schlag der Figur) auf der Snare ist der jeweilige Upstroke zum folgenden Tom Akzent der selben Hand.


    Die Doubles musst Du als Snap -Schläge spielen (Double-Stroke Roll) also keine Handgelenks- Schläge.


    Bring das auf Tempo.


    Im Tempo selber wird Dir die Moeller Whip Bewegung (upstroke als Ghostnote auf Snare zu Akzent auf Tom) helfen, die Instrumentierung flüssig und ohne viel Druck auszuführen. Zudem kannst du die Dynamik der Figur ohne Probleme variieren.


    Hoffe das ist so verständlich.


    Grüße.

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    Und _wo genau_ zeige ich dieses sog. Halbwissen?



    Zitat

    Moeller braucht man nicht.


    In dieser absoluten Aussage. Was Du brauchst und was "man" braucht sind 2 verschiedene Dinge.


    Nix für ungut.


    Du hast ja viel richtiges geschrieben, von wegen Rudiments- Instrumentierung am Set usw. aber dafür braucht man u.a. auch Herrn Moeller wenn's denn schön klingen soll.


    Grüße


    Christoph

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    Moeller braucht man nicht. Viele beschäftigen sich damit und haben viel Spaß dran, sehr viele haben noch nie davon gehört und haben trotzdem Spaß und sind auch nicht schlechter. Versuch Dir einfach nen Grip zuzulegen, mit dem Du Dich sicher fühlst und Dir die Hände nach dem Spielen nicht bluten.


    Wenn Du Dir weitere technische Finessen aneignen willst, guck die die "Secret Weapons" von Jojo Mayer an. Viele nette Spielereien, die meisten kommen aber ohne das Zeug aus.


    Naja gesundes Halbwissen ist es was ich an diesem Forum so schätze.


    Hab noch keinen Schüler erlebt (unabhängig vom favorisierten Musikstil), der nach dem Erlernen von Moeller es wieder hätte missen wollen. Gerade was ergonomische Bewegung und Dynamik angeht, ein unverzichtbares Tool.


    Jojo erklärt im ersten Teil der DVD sehr wohl alle essentiellen Techniken, einfach noch mal richtig hingucken.


    Grüße


    @threadstarter, die Frage ist was sind die wirklich nötigsten Dinge, wer einmal angefangen hat sich mit Technik auseinander zu setzen, wird immer ein Stückchen weiter kommen wollen. Ist so ähnlich wie mit dem Bergsteigen, umso höher du kommst, um so mehr kannst Du sehen. (in diesem Falle was noch möglich ist)

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    Eigentlich ist es kontraproduktiv zu posten aber: Kann mir mal jemand erklären, wie man wegen so einem Unsinn 7 Seiten füllen kann

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    wa ich persönlich auch viel anspruchsvoller als 32takt find.




    :D

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    Ich spiele nun über 15 Jahren, habe bereits den deutschen Drummercontest gewonnen und etliche Workschops besucht.


    Ganz ungeschult bin ich nu nicht. hatte mich mehr auf mapex spezialisisert und nun auf tama umgestiegen.nach 12 jahren!!!...



    Dann mach doch einfach ne kurze Vorstellung in der Drummergalerie. Die Leutz können doch nicht wissen das Du nen Promi bist. :D


    Ich würde einfach mit den Fellen probieren.


    Einfache Rechnung nach meiner bescheidenen Berufserfahrung:


    Dicke Kessel und dicke Schlagfelle klingen meistens kacke.
    z.B. Recording Custom von Yamaha mit Pinstripes drauf. X(


    Auf dünnen Kesseln machen einlagige Felle meist nur in etwas "knackigeren" Stimmungen richtig Dampf. Für den fetten Rocksound sind Clear Emperors meiner Meinung nach super.


    Grüße


    Christoph

    Schön das Du Deine Osterferien nutzt um so interessante Threads zu erstellen. :D


    Ich hätte die Cooper Snare geiler gefunden. Die Hilite geht imho etwas unter im Gesamt- Kontext.
    Die Hi-Hat klingt sehr gut. Kann mich noch erinnern, das Demo meiner Swing Band haben wir auch live in einem Raum eingespielt. Ist dann fast unmöglich (wegen der Übersprechungen der Mics) hinterher irgendwas am Sound zu machen (von Fehlern mal ganz zu schweigen :rolleyes:)


    Aber live ist life oder so ähnlich.


    Grüße


    Christoph


    Achso: schöne Tanzmusik macht ihr.

    Ich glaube bei Endorser und Company geht es wie überall darum sich vor allen Dingen "wohlzufühlen" - sagen zumindestens immer die meisten Endorser in Interviews.


    Eine Signature Produkt ist natürlich ein netter Bonus für die Leute , aber ich glaube nicht, dass da ständig irgendwelche Headhunter von anderen Companys mit den Checks wedelnd vor der Tür stehen.
    Es ist wohl mehr ein Geben und Nehmen. Wie Matz das schon treffend formuliert hat.

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    ich hab seinerzeit in einem studio mal eine sehr interessante snare gespielt. charakteristisch war, dass sie 14" x min7"(vieleicht auch 8") abmessungen und ein brutal hohes gewicht hatte.


    Könnte auch ne COB (Chrom over brass) gewesen sein. Gabs von vielen legendären Herstellern (Slingerland, Gretsch, Sonor)