Beiträge von Daniel S

    Wir haben im Bigband-Proberaum einen Millennium Pro Ständer am Set, und der hatte neu aus der Verpackung schon Spiel in den Streben...
    Ich hatte auch gehofft, die Pro Sachen sind ok, aber das empfand ich dann als derben Schlag auf den Hinterkopf

    Noch ein Klassiker:
    Der Kritiker hat ein Programm vorliegen, war aber nicht da. Er schreibt dann: "Besonders das Stück XY fand großen Anklang beim Publikum."
    Um zu wissen, dass dieses Stück wegen einer Programmänderung aber eben nicht gespielt wurde, hätte er allerdings leider anwesend sein müssen ;)

    Ich kenne es so, dass die werten Berichterstatter meist bis zur Pause bleiben. Im Artikel werden dann vorsichtshalber nur Stücke aus der ersten Hälfte erwähnt. Erst gegen Ende der Berichte steht dann meist sowas wie "Zum Abschluss wurden die Musiker mit stehenden Ovationen verabschiedet." Peinlich nur, wenn es nicht so war (mehrfach erlebt)

    Seit kurzer Zeit sieht das Forum auf dem iPhone (in Safari, nicht Tapatalk) nur noch so aus:



    Rechts und links daneben vom Portal befindet sich nichts mehr. Was man auf dem Bild sieht, ist die ganze aufrufbare Seite. Eine Navigation durch die Foren und Nachrichten schreiben is so nicht mehr vernünftig möglich. Woran liegt das? Cookies, Cache etc. ist es nicht (alles gelöscht und trotzdem dasselbe Problem), andere Webseiten funktionieren ganz normal.

    Was ich übrigens mittlerweile als Nachteil an den Yamaha Teilen empfinde, ist die fehlende Erweiterbarkeit, wenn die drei Halterungen voll sind. Beispielsweise wenn man 2 Becken, 1 Tom und noch die besagte Cowbell befestigen will. Da muss man dann halt doch wieder mit Multiklammern arbeiten. Außerdem sind die Beckenhaltearme glatt und nicht geriffelt, was mir als Memoryclamp-hasser nicht entgegen kommt. Dadurch entfällt auch die Möglichkeit sich "Dogbones" á la DW zu basteln.
    Für alles andere empfinde die Yamaha Hardware allerdings als geradezu ideal. Ich mag sie daher nichtsdestotrotz immernoch sehr sehr gern!

    Du argumentierst wieder subjektiv. DIR gefällt das Spiral Trash nicht. Mir gefällt es auch nicht, aber es ist z.B. der Hit unter den Percussionisten. Auch Tommy Igoe schwört auf das Ding etc.

    die Kunst ist es, wenn ein gewisses Niveau gehalten wird.
    Wenn man hier und woanders immer wieder hört, dass bei dem ein oder anderen Koch das Schnitzel nicht nur anders, sondern sogar "grauenhaft" oder auch mal "überragend" schmeckt, dann müssen wir uns doch ernsthaft fragen, ob der Koch seine Arbeit richtig macht.


    Das ist korrekt. Wie gesagt bestreite ich jedoch, dass eben jenes Niveau bei Z nicht gehalten wird/wurde. Die Klangschilderungen "grauenhaft" und "überragend" möchte ich gern in den Bereich der Geschmacksunterschiede einsortiert wissen. Außerdem kann man doch die Einordnung als "grauenhaft" etc. immer nur als Vergleich zu einem anderen Becken gleicher Bauart ziehen. Ich habe jedenfalls noch kein Z Becken im Hochpreissegment gehört, das ich im Vergleich zu einem anderen Exemplar OBJEKTIV als grauenhaft bezeichnen konnte (Edit: ich wurde berechtigterweise darauf hingewiesen, dass das ja auch gar nicht funktioniert) . Natürlich, es gibt viele Sachen, die mir ganz und gar nicht gefallen. Diese gefallen dann aber vielleicht jemand anderem.

    befremdlich, dass verschiedene Becken, auf denen das Gleiche steht, angetestet werden müssen, um das gewünschte Klangresultat zu finden. Meine letzten beiden 2002er Neukäufe hatte ich vorher an anderer Stelle ausgiebig getest und bin dann zum Händler und habe die Teile bestellt. Ich bekam genau den Klang, den ich haben wollte, obwohl die Bleche jeweils eine andere Seriennummer haben.


    Um nochmal Jürgens Schnitzel-Analogie zu bemühen:
    fändest du es nicht authentischer, ja menschlicher wenn dein Schnitzel vom selben Koch nicht jedes Mal exakt gleich schmecken würde? Wenn dieser Koch sein "perfektes" Schnitzel tausende Male reproduzieren könnte? Bei mir kämen da zwangläufig Gedanken auf, dass dieser Koch Fertigprodukte verarbeitet, Teil einer Franchise-Kette wie McDoof ist (wo genau dieser immer identische Geschmack überall auf der Welt ja das Konzept ist) oder ähnliches. Auch Restaurantkritiker würden hierauf, trotz durchgängigen Lobes für das Schnitzel, eher skeptisch reagieren.

    in guter Bekannter von mir und seines Zeichens mein lokaler Drumdealer, riet mir häufig vom Kauf neuer Zildjianbecken ab. Das hatte laut seiner Aussage folgende Bewandtnis.
    Die in Amiland gefertigten Zildjians werden zunächst an die Endorser "verteil", sprich Endorser XY sucht sich eine Zildjian XY Crash aus. Die für diesen Prozess gedachten Becken sind die A Ware, also das was beim SOundtest dem Masterpiece am nächsten kommt.
    Die nächst "geringerwertige" Stufe kommt in Amiland in den Verkauf.
    Die wirkliche B Ware kommt dann in den internationalen Vertrieb, also bei uns in die Läden und ist somit ein Grund dafür, das uns die Qualität von Zildjian zu rückläufig erscheint.
    Wie viel Wahrheit da nun drin steckt weiß ich nicht, plausibel klingt es alle Mal.


    Es scheint wohl mal ein Händlerseminar gegeben zu haben, auf dem alle geimpft wurden diese Geschichte zu verbreiten, denn das hört man immer wieder. Vielleicht stammt diese Story ja von einem der Konkurrenten ;)
    Ich weigere mich aber, das zu glauben. Dass die Endorser bei den Herstellern durchs Lager gehen und sich die Sachen aussuchen, ist bekannt. Das läuft bei jedem Hersteller so. Dass exakt diese Becken dann nicht mehr anderweitig verkauft werden können, dürfte auch logisch sein. Jedoch gibt es keine "Becken-B-Ware". Ist ein Becken defekt, entspricht nicht den Vorgaben o.ä. wird es vernichtet (das haben wir bei Meinl schön gesehen: da kommt das große Hackebeil...) und eingeschmolzen. Ist ein Becken in Ordnung, wird es verkauft. Unterschiede im Klang sind dabei natürlich und ein "besser" oder "schlechter" Geschmackssache.


    Meine eigene Theorie (mit der ich mich WEIT aus dem Fenster lehne...): Zildjian hat den "Trash-Zug" verpasst. Während alle Hersteller schon längere Zeit dazu übergingen immer mehr große, dünne und möglichst komplexe Becken anbieten, hielt Zildjian das scheinbar nur für einen kurzfristigen Trend und blieb lieber auf seiner "klaren" Schiene. Erst seit ca. 2008 findet sich auch im Zildjian Sortiment ähnliches bzw. mehr davon. In Zeiten, in denen sogar auserkorene "Rock"band-Drummer wieder Vintagemühlen und Becken spielen, die ich seit den 90er Jahren nicht mehr bei Rockdrummern vermutet hätte, sind die klassischen Zildjian-Sounds einfach weniger gefragt.