Beiträge von Daniel S

    in guter Bekannter von mir und seines Zeichens mein lokaler Drumdealer, riet mir häufig vom Kauf neuer Zildjianbecken ab. Das hatte laut seiner Aussage folgende Bewandtnis.
    Die in Amiland gefertigten Zildjians werden zunächst an die Endorser "verteil", sprich Endorser XY sucht sich eine Zildjian XY Crash aus. Die für diesen Prozess gedachten Becken sind die A Ware, also das was beim SOundtest dem Masterpiece am nächsten kommt.
    Die nächst "geringerwertige" Stufe kommt in Amiland in den Verkauf.
    Die wirkliche B Ware kommt dann in den internationalen Vertrieb, also bei uns in die Läden und ist somit ein Grund dafür, das uns die Qualität von Zildjian zu rückläufig erscheint.
    Wie viel Wahrheit da nun drin steckt weiß ich nicht, plausibel klingt es alle Mal.


    Es scheint wohl mal ein Händlerseminar gegeben zu haben, auf dem alle geimpft wurden diese Geschichte zu verbreiten, denn das hört man immer wieder. Vielleicht stammt diese Story ja von einem der Konkurrenten ;)
    Ich weigere mich aber, das zu glauben. Dass die Endorser bei den Herstellern durchs Lager gehen und sich die Sachen aussuchen, ist bekannt. Das läuft bei jedem Hersteller so. Dass exakt diese Becken dann nicht mehr anderweitig verkauft werden können, dürfte auch logisch sein. Jedoch gibt es keine "Becken-B-Ware". Ist ein Becken defekt, entspricht nicht den Vorgaben o.ä. wird es vernichtet (das haben wir bei Meinl schön gesehen: da kommt das große Hackebeil...) und eingeschmolzen. Ist ein Becken in Ordnung, wird es verkauft. Unterschiede im Klang sind dabei natürlich und ein "besser" oder "schlechter" Geschmackssache.


    Meine eigene Theorie (mit der ich mich WEIT aus dem Fenster lehne...): Zildjian hat den "Trash-Zug" verpasst. Während alle Hersteller schon längere Zeit dazu übergingen immer mehr große, dünne und möglichst komplexe Becken anbieten, hielt Zildjian das scheinbar nur für einen kurzfristigen Trend und blieb lieber auf seiner "klaren" Schiene. Erst seit ca. 2008 findet sich auch im Zildjian Sortiment ähnliches bzw. mehr davon. In Zeiten, in denen sogar auserkorene "Rock"band-Drummer wieder Vintagemühlen und Becken spielen, die ich seit den 90er Jahren nicht mehr bei Rockdrummern vermutet hätte, sind die klassischen Zildjian-Sounds einfach weniger gefragt.

    Ich finde die Idee an sich nicht schlecht. Aber: ist es nicht so, dass die Feder das Becken von unten fest an den oberen Filz drückt? Ist das dann nicht kontraproduktiv bzgl. eines möglichst "losen" Aufhängens des Beckens?
    Hierzu sollte sich ein etwaiger Berichterstatter bitte auch äußern. Wie bereits oben erwähnt, war ich ein Fan der Sonor "Wäscheklammern", die jedoch nicht auf meine Yamahagewinde passen. Bevor ich mir jetzt diese Tama Quick Dinger kaufe (die passen würden), würde ich gern wissen ob es lohnt darauf zu warten bis Gibraltar diese Swingnut zum Nachrüsten anbietet...

    Hier gibts ein nettes neues Video mit einer Factory Tour:


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    Interessant finde ich vor allem diese CNC-Bohrmaschine. Ich hab ja schon enige Verfahren gesehen, wie Löcher in den Kessel kommen, aber sowas noch nicht.

    Da ich hier in Wien sehr zentral wohne, stehen mir drei Autos verschiedener Klassen in 200m Entfernung rund um die Uhr zur Verfügung. Wenn ich demnächst wieder in Bremen sesshaft bin, stehen drei Autos direkt bei mir hinterm Haus. Mir ist bewusst, das Carsharing nicht für jeden machbar ist, aber wenn man wie ich mit Blick auf die Wahrzeichen einer Stadt wohnt (Wien = Stephansdom / Bremen = Bremer Dom), wäre ein eigenes Auto glatter Hohn - hoch lebe die Fahrradguerilla!


    Dieses Statement möchte ich nochmal unterstreichen und erneut darauf hinweisen, dass ich es seit Jahren genauso handhabe ;)

    In Sachen Gibraltar kann ich leider nur abraten. Ich habe bei meinen bisherigen zwei Gibraltarhockern folgende Erfahrung gemacht:
    1. die Aufnahmekonstruktion, mit der der Sitz auf der Spindel befestigt ist, leiert nach ca. einem Jahr der Benutzung aus. Der Sitz lässt sich nicht mehr wackelfrei befestigen und fängt an zu quietschen.
    2. selbes Problem am Unterteil mit der Feststellkonstruktion der Spindel.
    3. die Spindel sollte man mit der Hand nicht berühren, sonst gibts schwarze Finger.


    Ich persönlich habe daraus die folgenden Konsequenzen gezogen:
    1. ich kaufe weder Gibraltar Ober- noch Unterteile nochmal.
    2. ich will keine Spindel mehr an meinem Hocker um dem eventuelle Wiederauftreten der Probleme 2 und 3 vorzubeugen.


    Meine Wahl fiel aufgrund dieser Kriterien deshalb auf einen K&M, mit dem ich seither sehr zufrieden bin.