Beiträge von ParadeDrummer

    Das ging eigentlich, mit ´ner scharfen Ziehklinge ist das in etwa 4-5 Stunden passiert. Aber das Beiarbeiten der Holz- Abschürfungen, das hat richtig lange gedauert.
    Was dann einfach Zeit braucht, ist das Trocknen der Oberfläche: mindestens 24h braucht das Öl. Da ich als Arbeitsnomade in der Weltgeschichte unterwegs bin, hatte es immer eine Woche Zeit, bis ich wieder weitergemacht habe.


    Schön, das es euch gefällt! Nur schade, das es immer noch Marathons sind, und ich einfach kein Conganero. ;o)

    Das Hauptproblem dabei dürfte die schmale Auflagefläche bei nur einem Teil sein, da müssen dann zusätzlich Füße dran, damit das ganze nicht kippt. Damit ist der Aufwand mindestens genauso hoch.
    Ich habe es mal auf die zwei Teile aufgelegt, als sie noch nicht verbunden waren- ein Geschaukel, und das ohne montierte Fußmaschine. Daher die Verbindung als Aussteifung.
    Und die BD steht deutlich besser als vorher, da hatte sie ständig Wandertag.

    Ich habe bei BigT im Flohmarkt günstig ein Paar Meinl Marathon Congas geschossen. Allerdings ist irgend jemand nicht unbedingt schonend damit umgegangen...




    also musste was damit passieren; der Lack war definitiv nicht mehr zu retten, selbst das Holz war beschädigt. Daher habe ich mit einer Ziehklinge den ganzen Rotz abgezogen,



    die Gratung mit einem Fräser nachgearbeitet und dann jede Conga viermal mit einer Mischung aus Leinöl und Tungöl eingelassen (zwischendurch immer schön naß im Öl geschliffen) und zum Abschluss eine Mischung aus Bienenwachs, Carnaubawachs und Leinöl warm aufgetragen und von Hand poliert.
    Leider konnte ich nicht alle lädierten Stellen beseitigen; aber ich denke, das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen- was ich davon verstehe.



    kaum habe ich einen Tag frei, eine dumme Idee, Bleistift, Bandsäge, Bohrmaschine, Bohrer, Senker, Hammer, Feile, 14mm Birke- Multiplex, 10mm Sperrholz, einen Gewindestab, vier Karosserie- und vier Unterlegscheiben, normale und Hutmutter, Schloßschrauben, Leim, 2 Nägel, eine Spax, Filzgleiter zum Zuschneiden- schon hat meine dicke Berta cal. 20 einen Riser


    Zeit etwa 2 Stunden, Kosten etwa 10€


    Und nun: guggstu

    haben damit meiner Meinung nach nichts zu tun. Gesunder ;) Menschenverstand und ein bisschen lesen übers Trommelstimmen reichen vollkommen. Dachte ich
    Ansonsten- siehe beitrag fwdrums, der erklärt es bis ins Detail!


    Mach Dir nichts draus, jetzt wirst Du erst mal auf die Schippe genommen.

    ich handwerklich viel vom Talent meiner Ahnen mitbekommen habe und damit (Zitat einer Ahnin) "mich selbst am Arsch lecken kann", will heissen, nicht auf die Gunst anderer angewiesen bin
    es Kaffee gibt
    ich trommel
    ich mein Traumset selbst gebaut habe
    ich nicht in Hamburg wohne sondern uis Foll komm unn pladd geschwäzz konn, bee mer dr Schnoobel gewoasse es
    für meine Family
    ich kein Initial im Namen oder einen Doppelnamen habe :thumbup:

    Verflixt nochmal, so ein Schränkbock ist aber auch ein teures Teil. Und extra nach Basel fahren? Das muss doch auch anders gehen. Leute mit Schweißgeräten kennt man ja genug, aber so ins Blaue rein wollen die auch nicht arbeiten. Und dazu ist das Ding nachher nur für einmal schränken, und klobig dazu- ob sich das lohnt? Grübel.... Ob da Holz vielleicht... aber wie?
    In einem Forum für Schreiner hat jemand eine Anzahl Spindeln für Hobelbänke verkauft. Der Preis war ok, also bestellt. Hmmm... Spindel... Presse... Druck.... da muss doch... also, wenn Stahl... "Schatz, ich bin im Baumarkt!"
    Holz und Schrauben gekauft, heim in die Werkstatt, ein bisschen rumspinnen und schon hat der Holger den universellen Schränkbock, passend für alle Grössen, zerlegbar, leicht und stabil.
    Bin ganz stolz, und habe ihn gleich am Weihnachtsgeschenk getestet, da ist an die Spannreifen, den Fellen und dem Seil nicht viel kaputt zu machen. Und siehe bzw. höre da- es klappt!
    Man beachte an den Abstand zur Spindel- da gibts ordentlich Druck!

    Sorry, das heisst ja "Grosser Gott, wir loben Dich". Haben wir schon verrockt, und das hat sogar dem Erbeerschorsch Dyba gefallen (der mittlerweile aber auch schon bei seinem Boss ist).
    Man kann fast alles tunen; "Danke für diesen guten Morgen" als R'n'B geht auch wie´s Gewitter....
    What if God was one of us, Losing my religion....

    trotzdem eine Idee bzgl der weißen Handschuhe, auch wenn ohne Stulpen:
    Ich habe auch die Stoff- Noppen- Geschichte und auch schon viele andere probiert, alles Höös.
    Aber: Was wirklich funktioniert, aber kein billiger Spass ist: Turnierhandschuhe aus dem Reitsport. Nicht die billigen, leider... Ich habe mir für die Marching Band am Rosenmontag noch schnell ein paar von Roeckl, "Roeck- Grip Ulla Salzgeber".
    Fantastischer Grip, für meine Riesenpfoten eine klasse Passform, eine echte Empfehlung, wenn man so was braucht.

    Ich oute mich mal: Pro Bund.
    Auch bei den (DDR- Slang) "bewaffneten Organen" kann man sich aussuchen, was man machen will- in einem gewissen Rahmen. Schliesslich ist der Bund auch eine Organisation, die vom Donnerbalkenbuddler bis zum Pilot alles hat und braucht.
    Du willst Bauingenieur werden: Pioniere. VWL: Nachschub. Du bist KFZ- Guru: Ab in die Inst. Musiker: Musikkorps.
    Auch als Zivi kannst Du reinfallen und einen Job machen müssen, der Dich ankotzt, anekelt und fertig macht.
    Wende Dich an Deinen Wehrdienstberater und informiere Dich, was es alles bei welcher Einheit gibt.
    Ja, man muss strammstehen. Ja, man muss nicht immer denken (aber man darf!). Ja, das passt nicht jedem. Trotzdem hat es den wenigsten geschadet, und ich kenne einige, die besser Bund als Zivi gemacht hätten, um mal von ihrer Mammi wegzukommen. Einer davon sitzt derzeit. Wenn Regeln nur für andere gelten...


    Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen. Für mich war immer klar, das ich keinen Zivildienst machen werde. Schalt Dein Hirn ein, wäge Vor- und Nachteile ab, überlege, was Du mal machen willst- und dann los.

    Auf der Seite von Schlebach ist zu lesen, dass das "Saitenschloss" das Markenzeichen jedes Herstellers ist und man dadurch die Herkunft bestimmen kann. Kann mir jemand den Hersteller der Trommel nennen, wenn er das Teil sieht? ANGEBLICH sei es eine von Walter Gassmann, stand zumindest in der Auktion so drin.


    Danke für jeden Tip.