Auch sollte man bei der Erwähnung der niedrigen Lohnkosten auch mal die Lebenshaltungskosten daneben stellen, dann relativiert sich manches "Drittwelt"-Gehalt ein bisschen, schließlich müssen die Leute in China da auch nicht 500 Euro jeden Monat für ein Dach überm Kopf abdrücken, und was zu Fressen ist dort meist auch billiger als hier.
Darum schmeißen die sich ja auch vom Dach. Perspektivlosigkeit und miese Arbeitsbedingungen scheinen dem chinesischen Kuli nicht mehr zu schmecken. Ich vermute allerdings, daß die Lebenshaltungskosten in Shanghai und Umgebung denen in Braunschweig in nichts nachstehen. Hierzulande meint man ja den arbeitsscheuen Pack die Heizung im Winter abdrehen zu müssen.
Vielleicht sollte man die auch bei Kost und Logis in Fabrikstädten kasernieren. 100€ Taschengeld obendrauf und jeden 2.Sonntag frei. Dann kann die gelbe Gefahr aber mal sehen, wo sie ihren Schrott los wird.
@ hammu: Wenn während einer von Spekulanten verursachten Krise eine neoliberale Steuersenkungspartei ihren größten Erfolg seit langen feiert, erübrigt sich die Frage, was für Möglichkeiten bleiben. Ich habe in Erinnerung, daß wir uns mal pms betreffs Warwickbässen ausgetauscht haben. Da sieht man ja, wo es hingeht.
Das was mich am meisten an der Dimavery stört, ist die Tatsache, daß sie 150€ kostet und nicht 75€. Irgendjemand schiebt sich meine Kohle in die Tasche und läßt mich dafür an der üblen Situation der Arbeiter dort mitschuldig werden. Wenn so ein Dödel denn noch öffentlichkeitswirksam Geld für ledige Mütter spendet, wohlgemerkt mein ürsprünglich dem chinesischen Arbeiter zugedachtes Geld, gibt es auch noch ein Bundesverdienstkreuz. Vielleicht hilft der Ex.
gruß rubber
