Beiträge von Jürgen K

    Guten Nachmittag,


    so habe ich mir das vorgestellt, bunte Ereignisse von schön bis scheiße,
    alles dabei.


    Eins zwischendurch (möglicherweise habe ich mich undeutlich ausgedrückt):
    ich habe immer meinen Teppich dabei (Equipmentliste Packgegenstand Nr. 1,
    Ausnahme war nur in der ganz frühen Zeit, also 1986 und das eine (einzige -!-)
    Mal, wo ich ihn tatsächlich vergessen hatte. Seitdem ist die Packliste noch
    bürokratischer geworden, erst wenn alle Teile auf Appell "jawoll, bin da" gebrüllt
    haben, geht es irgendwo hin oder weg.


    Das mit der Bühnenanweisung fand ich bislang immer etwas bürokratisch und
    traute mich nie, als Einziger mit so einem Zettel anzutanzen (schon meine
    Equipmentliste kommt mir sehr exotisch vor, habe ich sonst noch nie gesehen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    bei diesen vagen Angaben und der Vorgeschichte rate ich auch zur Zurückhaltung.
    Da würde ich erst mal tief in mich gehen, was mir bislang gefehlt hat und wo genau
    es klemmt.


    Solange das nicht klar ist, tut es auch das Bisherige.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde es immer etwas merkwürdig, wenn pauschal zwischen Birke und Ahorn unterschieden wird.
    Zunächst mal handelt es sich um Sperrholzkessel, da ist möglicherweise die Konstruktion auch nicht
    so ganz unentscheidend und ich meine da keineswegs die Farbe des Leims.


    Wenn ich die Birke aus Sibirien beziehe, bekomme ich natürlich einen anderen Preis als in Skandinavien,
    möglicherweise ist der Baum auch irgendwie anders, man soll es ja nicht sagen, aber wenn ich in der
    Straßenbahn einen waschechten Russen und einen waschechten Skandinavier vor mir habe, dann können
    wir drei zwar prima einen zwitschern (Alkohol schmeckt überall), aber die Trinksprüche unterscheiden
    sich dann doch marginal.


    Bei Ahorn gibt es ja auch die aus den bergigen Bergen und die von einem Land vor dem Sonnenaufgang
    und sogar beim Stiefel soll schon welches gesehen worden sein. Ob die Sonne die Bäume alle gleich verwöhnt
    hat oder der ein oder andere Rotwein doch anders schmeckt, das weiß nur der Sommelier.


    Manche Leute können ja in der Blindverkostung einen Rotwein nicht von einem Weißwein unterscheiden.
    Alles relativ, deshalb kaufe ich nur noch reinen Ethylalkohol, färbe ihn mit Lebensmittelfarbstoff und
    schreibe mir dann das aufs Glas, was ich gerne hätte.


    Prosit
    Jürgen

    Gude Morsche,


    ich hätte da gerne mal ein Problem:


    ich frage mich gerade wie das so ist auf der weiten Welt, was ist üblich, was gibt es, was hat die Welt noch nicht gesehen und vor allem:
    wie halten wir es mit dem Untergrund, der Wand und der Decke?


    In meiner frühen Adoleszent spielte ich auch schon mal auf dem Rasen (und war er nass, war es der Teppich dann auch ;( ), in der steingefließten Halle der Schule habe ich gelernt, dass man immer (!) einen Teppisch dabei hat, am Südbahnhof habe ich gelernt, dass ein guter Veranstaltungsort sogar einen Teppich im Hinterzimmer hat, falls man mal vergesslich war, immer wieder gibt es aber die Diskussionen, was üblich ist (meist ja die Frage der Nutzung des Schlagzeugs von mehreren Trommlern, aber eben auch:) hinsichtlich des Untergrunds und der Umgebung.


    Spielt Ihr nur nach Unfallverhütungsrichtlinien und Vollprofiallüren oder geht es ganz legère auch mal auf die buckelige Piste oder wo liegen die Mindestanforderungen und natürlich warum, wieso und natürlich wieviele?


    Ich komme mir nämlich gerade wieder wie eine Piense vor, bin ich das?
    (Meine Anforderung: ebener Boden, 2 m x 2 m x 2 m, in Tiefe und Höhe bin ich kompromissbereit, der Teppich muss aber gerade und halbwegs sauber (bisschen Staub ist ok) liegen, man will ja auch darauf spielen können. Nebenbei habe ich draußen auch gerne ein Dach über dem Kopf, damit mir die Taube nicht die Beschichtung vom Fell verbessert).


    Bin mal gespannt, was es so alles gibt.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    die Idee ist prima,
    auch die Industrie bastelt ja auch immer mal wieder an kompakten Lösungen,
    es scheitert in der Praxis.


    Neben dem Gewichtsproblem halte auch ich das Rüttelproblem für vernachlässigt.
    Mir sind selbst am fest stationierten Gerät schon Schrauben heruntergefallen, die
    mal fest waren, einschließlich einem Gewindeschaden.


    Wenn man alles festschweißt und einen Gabelstapler hat, der auch bis zur Bühne
    kommt, ist das eine tolle Sache, ansonsten finde ich sie eher theoretisch, auch
    wenn es Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen wollen.


    Was mich aber auch stören würde, ist, dass solche Bauten dann fix sind, ich
    ändere gerne mal das ein oder andere Detail, je nach Wetterlage.


    Grüße
    Jürgen

    N'Abend,


    die Marke wurde mit viel Tamtam eingeführt und sang- und klanglos
    abgesondert, der Fokus des Vertreibers hat sich inzwischen stark
    geändert.
    Die Marke hatte nicht die Zeit (und meiner Meinung nach auch nicht
    die Qualität), um Kultstatus zu erreichen, Nachkaufen kann man
    praktisch nichts mehr, das drückt alles den Preis.


    Ich persönlich würde mich auch an den Größen stören.


    Wenn ich auf der Bühne glänzen will, dann gibt es auch andere
    Möglichkeiten diverser funkelnder Optiken, ich würde mir dann
    eine wählen, die mir auch wirklich gefällt.


    Schwarze Felle kann man überall drauf machen, der eine mag es,
    der andere nicht, wobei Schwarz auch nicht gleich schwarz ist,
    das gibt es ja nicht nur in matt und glänzend, sondern auch in
    klanglich durchaus diversen Varianten, überhaupt würde mich
    der Klang auch ein wenig interessieren, sonst kann man ja
    ein Roland nehmen und Pappmarché mit Alufolie drumherum
    basteln, glänzt auch prächtig im Licht.


    Grüße
    Jürgen
    Geschmackssache

    Hallo,


    nach der Überschrift wollte ich ja ein Skalpell empfehlen, aber es geht wohl doch
    um das, worüber man nicht redet, vor allem bei den Taschenherstellern, es ist
    ja auch unschicklich, solch intime Daten öffentlich zu machen.


    Bei den Trommelkofferherstellern sieht es da schon besser aus, Hardcase hat
    tatsächlich mal kundenfreundlich gedacht und an der ein oder anderen Stelle
    Maß genommen.


    Dass eine Trommel tatsächlich brutto größere Ausmaße hat als netto, das hat
    sich wahrscheinlich schon bei allen Taschenherstellern (für Trommeln) herum-
    gesprochen, das übliche Zöllchen oben und unten sowie im Umfang etwas Luft
    sind wohl das kleinere (oder besser: nicht vorhandene) Problem, interessant
    wird es bei besonders umfangreichen Beschlägen, in den 1980ern hatte LeBlond
    da tatsächlich ein Erwachen und man riet dann dazu, ein Größe größer zu kaufen,
    damit auch der Bims noch hineinpasste.


    Ich würde die Sache pragmatisch lösen und entweder dort kaufen, wo man
    anprobieren kann oder notfalls eben das Rückgaberecht einzusetzen, es hilft
    ja alles nichts und dass ein Versandhändler jemanden ins Hochregallager mit
    dem Zollstock schickt, das wäre mal etwas Neues oder vielleicht auch Werbe-
    trächtiges, dummerweise mit Kosten und Risiken verbunden.


    Grundsätzlich meine ich aber, dass das Bühnenkostüm des Bootsmotorenherstellers
    relativ normal geschnitten ist, so dass es in die üblichen Tüten hineinkommen sollte.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Nachmittag,


    man kann natürlich alles machen, was man will,
    nur man muss halt wissen, was man will
    und da - man verzeihe mir - zweifle ich gerade
    etwas.


    Was soll es denn werden, wenn's fertig ist,
    einfach ein Schlagzeug, Hauptsache rund?


    Sonor Phonic 22 13 14 16
    Tama Starclassic Performer 20 10 12 14
    Pearl VBX SST 22 14 10 8
    Zu Ostern vintage und im Mai (alles neue macht
    der) dann modern.


    Bei dieser Beliebigkeit kann man alles und
    nix nehmen.


    Es muss doch irgendwo Präferenzen geben.
    Wo sind die?


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Tat ist die Ausgangsfrage berechtigt.
    Auch ein Beckenhersteller hatte sie sich gestellt und zumindest
    intern ein Konzept entwickelt, dass jedenfalls intern die Sache
    ein wenig klarer, nämlicher definiterter, macht.


    Klangbeschreibungen kommen aus der sonstigen Wahrnehmung
    und die ist in der Tat individuell, teilweise sogar gegensätzlich.
    Während viele Menschen die B20-Beckenserien grundsätzlich
    als "warm" bezeichnen, klingen sie für mich (bei guter Qualität
    wie ein "erfrischender Wasserfall".


    Bei der Frage nach dem Geräusch, was die Chips machen, wenn
    sie frisch aus der Tüte kommen, bin ich aber mainstream bei
    "crisp", liegen sie schon drei Wochen herum, sind sie "limp", also
    tatsächlich matschig, um es etwas zu übertreiben.


    Da Klänge komplex sind, reicht ein Wort niemals aus, ein Klang
    kann zugleich fett und dünn sein, nämlich je nach Frequenz mal
    so und mal so. Deshalb sind Klangbeschreibungen, so sie gelingen
    wollen, immer eine Kurvenbeschreibung der Serpentinen, mit
    "rund" oder "kurvig" kommt man da nicht weit, man muss schon
    ins Detail gehen bzw. die Begriffe so kombinieren, dass sich ein
    Gesamtbild ergeben kann.


    Ernsthafte Versuche, Klänge zu beschreiben und Werbeaussagen
    sind nicht kongruent, aber auch nicht völlig widersprüchlich, bei
    Werbeaussagen muss man wie beim Lesen eines Zeugnisses vorgehen:
    was wurde gesagt und vor allem: was wurde nicht gesagt?


    Beim Thema "perkussiv" reichen die Allgemeinplätze von Duden, Pons & Co.
    leider überhaupt nicht aus. Als grundsätzliche Beschreibung der Tonherkunft
    sind sie noch geeignet, nicht aber für die Unterscheidung der grundsätzlich
    perkussiv erzeugten Töne untereinander.
    Hier wird man die Bezeichnung einzuengen haben auf Geräusche, die besonders
    geschlagen wirken, also weniger verschwimmende Geräusche wie Wirbel mit
    Schlegel auf Becken, sondern härtere Klänge wie Holzstock auf Holzblock.
    Wenn es um Tom-Toms gehen soll, die mit dem Stock gespielt werden, so sind
    klare Felle mit dem typischen stärkeren Anschlagsgeräusch perkussiver als
    beschichtete Felle, wo das Anschlagsgeräusch stärker gedämpft wird.
    Hier merkt man schon, dass es zum Begriff auch einen Zusammenhang geben
    muss, denn ob der eine oder andere Gong perkussiver klingt oder die ein
    oder andere Kuhglocke ist wieder jeweils ein völlig anderer Mikrokosmos.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Den Erklärungsansatz von Seven finde ich sehr überzeugend.

    Guten Morgen,


    ja, "extrem gut gepflegt" kann natürlich auch heißen,
    dass der Lack herunter poliert wurde.
    Nach der bisherigen Beschreibung kann man das Gerät
    nicht einschätzen, insbesondere fehlen Bilder und eine
    Aussage zu den Becken.


    Was man mit 8-10-14 im Rock machen will, ist mir ein
    Rätsel, ok Art-Rock oder Progressive-Percussive-Rock
    gehören ja auch zum Rock, aber irgendwie überzeugt
    mich das überhaupt nicht.


    Ob es

    im Sound morderner...


    (also mörderischer?) ist, hängt auch von den Fellen ab,
    von denen habe ich auch nichts gesehen. Die Größen sind
    auf jeden Fall sehr modisch bei einer Vernissage mit Besen.


    Grüße
    Jürgen


    PS
    Morgen oder in ein paar Tagen tut sich bestimmt noch ein wiederum
    ganz anderes Angebot auf, das Leben ist abwechslungsreich.

    Hallo,


    es gibt viele Wege, einfach und komplizierte,
    preiswerte und teure.


    Es ging wohl grundsätzlich (unbewusst) darum,
    mal was zu basteln und bewusst darum, die
    Trommel schnell hoch und runter stimmen zu
    können.
    Das ist ein Kompromiss, an den Klang einer
    echten Kleinen Trommel wird man sich nur
    peripher annähern können, auch mit einem
    12er oder 14er RotoTom als Basis.
    RotoToms klingen immer so ein bisschen nach
    Joghurtbecher oder Pauke (je nach Stimmung
    und Größe).
    Um eine gute Teppichansprache zu bekommen,
    montieren ja einige Marschtrommelfabrikanten
    gleich zwei Teppiche, einen davon unter dem
    Schlagfell, das hat seinen Grund.
    Die Ansprache über viel Luft mit einem nicht
    abschließenden Rohr ist theoretisch etwas
    indifferent. Da darf man gespannt sein, ob
    das in der Praxis noch ausreichend oder gar
    befriedigend ausfällt.


    Für praktische Anwendungen (Auftritt) würde
    ich bei der Problemlage immer zwei Snare Drums
    bevorzugen, das ist unproblematischer.
    Wenn man aber mal etwas ausprobieren will, dann
    soll man das tun, die Wissenschaft muss leben.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    wann geht heute die Sonne auf?


    Davon mal abgesehen: Jazz heißt ja Kreativität,
    Improvisation und so weiter, da ist jedes Stück
    geeignet, auch "Take Five".


    Wenn man da Anregungen aus dem Rock braucht,
    dann stimmt etwas nicht,
    ansonsten "Highway To Hell".


    Falls jemand meint, das ginge nicht, ich komme
    vorbei und führe es vor, meine Nummer ist:
    "Pennsylvania 6-5000".


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    es wurde schon alles gesagt


    und


    auch alles gemacht,


    nur noch nicht von jedem


    und


    der ein oder andere ist inzwischen wieder
    auf dem Pfade des Hauptstroms.


    Die Mittelpedal-Varianten sind praktisch nicht
    mehr auf dem Markt, das ist wohl der mangelnden
    Nachfrage geschuldet.
    Auch die Mittel-Hi-Hat-Spieler sind in Rente oder
    haben es mal probiert und wiede zurück gebaut,
    der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und was
    der Bauer nicht kennt, das schmeckt ihm nicht
    oder nur vorübergehend.


    Was Aufbaudogmen betrifft, sind die üblichen Varianten
    unausrottbar, da kann man so viel revoluzzern, wie man
    will.
    Seit der Rationalisierung der Schlagwerkergruppe zum
    Einmannbetrieb gab es wenig, was heute noch en vogue
    ist, letztendlich sehen unsere modischen Drum-Sets aus
    wie das Zeug von vor knapp hundert Jahren, wenn man
    ohne Opernglas aus den hinteren Rängen schaut.


    Ich persönlich habe mich der Religion angeschlossen,
    dass ein Schlagzeug zwei Bass Drums besitzt und mich
    damit mehr oder weniger elegant aus der Diskussion
    begeben.


    Ein Doppelpedal mit Mittelanschluss wäre für mich dann
    ab der dritten Bass Drum interessant. Wer eine der Hupen
    von vorne sehen will, darf sich im Publikum entsprechend
    positionieren. Wenn dann ein Haufen Beine auf der Bühne
    davor stehen, könnte es daran liegen, dass bei vielen
    Veranstaltungen es relativ egal ist, wie herum das Schlagzeug
    steht und für echte Stadionatmosphäre darf das Hilfspersonal
    dann gerne die zweite Hupe herbeischaffen.


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    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    in Golle bei de Dolle,
    wusste gar nicht, dass es dort noch rohes Fleisch gibt,
    aktuell sollte doch gichtfördernder Schbaschel gereicht
    werden, gut für die Knochen und potenzfördernd.


    Grüße
    Jürgen
    more Coffee

    Gude Morsche,


    das Getrommel an sich ist vollkommen passend, da gibt es sonst nichts
    zu sagen, genau so, fertig.


    Das Lied ist sehr schön, auch schön dargeboten.
    Im Gesamtmix kommt mir das Schlagzeug etwas zu dominant und der
    Gesang etwas zu schwach vor, da wir hier aber im Trommlerforum sind ...


    Beim Schlagzeug ist mir die Bass Drum einen Hauch zu wenig präsent und
    sie kommt mir ein kleines bisschen pöckig vor.
    Das Stereobild des Drum-Sets wirkt auf mich rechtslastig, die Kleine Trommel
    erscheint mir einen Hauch links zu sein.
    Das sind dann aber Flöhe, die keinen normalen Menschen interessieren.


    Davon darf es gerne mehr geben.


    Grüße
    Jürgen

    Ich glaube, in 1-Euro-Läden habe ich auch mal Rollmaßbänder gesehen, die sowohl eine Zentimeter- als auch eine Zoll-Skala haben.


    Hallo,


    der Rewe, wo ich gerade neulich war, hatte es leider nicht, aber mein 2-Meter Maßband stammt aus einem Supermarkt, es hat so eine Dose,
    wo man drückt und es fährt wieder herein und auf der Rückseite, was soll ich sagen: alles verzollt. Hält jetzt schon ein paar Jahre, was man
    ja von den Möbelhaus-Bändern nicht sagen kann, nebenbei war der Anfahrtsweg kürzer.


    Das Lesezeichen in meinem Kalender kann auch metrisch und zöllisch.


    Irgendwo gibt es auch einen Stift für den kultivierten Architekten, da ist alles Mögliche drauf nebst Schiebelehre.


    Je nach Bedarf kann man sich eindecken.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    - Meine Snare ist ja eine Holzsnare. Brauche ich eine Metallsnare um einen weniger trockenen Sound hinzubekommen oder was ist der Trick dabei? Welche Felle sollte ich draufpacken (derzeit habe ich Evans G1 oder G2 360 drauf)?
    - Wie bekomme ich eine blumige Bassdrum? Ich habe schon einen Filzbeater (https://www.thomann.de/de/sonor_sch20.htm ), zwecks weniger Attack. Derzeit habe ich noch dämpfende, klare Felle drauf, hatte aber geplant beidseitig Ambassador, mit Resonanzfell ohne Loch draufzumachen. Was wäre hier die richtige Fellwahl und Stimmung?


    Wenn es "lebendig" sein soll, dann sind Metall-Trommeln etwas besser geeignet, ob es unbedingt notwendig ist, ist die Frage, wie lebendig es sein muss, ob also ein bisschen mehr Leben schon reicht oder es viel mehr Gebimmel sein muss. Standardfells sind Remo Coated Ambassador und Remo Hazy Ambassador, ein G1 ist davon nicht so weit entfernt, sondern nah dran, ein G2 ist aber schon eine andere Baustelle, nämlich deutlich trockener, weil die beiden Lagen sich gegenseitig die Töne klauen und der Klang dadurch vor allem in den Obertönen gedämpfter klingt, was dann eher in den hier nicht gewünschten 70er Klang geht. Wenn es mit den genannten Fellen oder auch den vorhandenen (falls G1 oben und unten etwas Geeignetes sein sollten), dann würde ich die Stimmung in der Mitte ansiedeln, nicht ultratief und vor allem auch nicht sehr hoch, weil Beides irgendwann zur Eigendämpfung führt. Wenn das nicht hilft, könnte man zwar noch die Gussreifen durch einfache austauschen, aber der Effekt wäre wohl nicht
    groß genug und dann sollte man wirklich mal im Laden testen, welchen Klang man mag und welche Trommel (-konstruktion) den scheinbar liefert.


    Einlagige Felle auf der Bass Drum halte ich dann auch für die bessere Lösung, dämpfen kann man hinterher immer noch, evtl. kann man natürlich auch bei den vorhandenen Fellen die Dämpfung mit Geschick und Schneidwerkzeug wegbasteln, bei Ungeschick führt das aber zu Ungemach. Ob die Trommel hoch oder tief gestimmt ist, halte ich für weniger wichtig, eine ungedämpfte Bass Drum klingelt ordentlich. Damit sollte man beginnen und dann langsam solange dämpfen, bis es passt.
    Für weniger Anschlagsgeräusch eignen sich notfalls auch diverse Spezialschlägel hinsichtlich Material (Schaffell, Wischmop-Überzieher ...) und Form (größere runde Flächen machen mehr Ton)


    Am Wichtigsten ist die Spielweise, es gibt viele Trommler, die den Fuß liegen lassen, manche sogar die Hand, das führt zu einer Dämpfung des Tons (der gespielte Gate), das Fell atmen lassen, indem man es nur kurz und präzise anschlägt, ist die Kunst, es klingen zu lassen.


    Ganz nebenbei nicht ganz unwichtig ist auch der Raum, evtl. ist dieser ungünstig und in einem anderen Raum klingt es besser, das sollte man auch mal probieren, bevor man sich in Unkosten verliert.


    Grüße
    Jürgen