Beiträge von Jürgen K

    Hallo,


    ja, die spielt jemand und man kann die - je nachdem - weiterempfehlen,
    es ist eben immer wieder die Frage wofür.


    Ich persönlich habe keins, weil sie mir zu sachte sind, damit geht es mir genau
    anders herum als jemand anderem:

    Mir war das 18er als Crash zu schwer


    Und genau deshalb ist die Frage nur so korrekt zu beantworten:

    Kommt darauf an.


    Grüße
    Jürgen
    fährt 2002 für Jazz bis Metal

    Hallo,


    Im "internationlen Metal"


    geht es um Praktikabilität. Das Publikum erwartet eine Ballerburg, gerne optisch interessant, der Toni eine Anlage,
    die man möglichst jeden Tag ohne allzu viel Aufwand reproduzieren kann, daher muss dieser Klang keineswegs der
    Lieblingsklang des agierenden Trommlers sein.
    Auffällig ist diesbezüglich auch, dass offenbar nicht oder nur wenig getriggert wird, das hat man bei anderen Kapellen
    schon anders gemacht, von daher ist dieser Trommler von E-Drums doch etwas weiter entfernt als einige (wenige)
    andere in diesem weiten Genre.


    Es geht mir zum einen um das Zeigen des Drummer mit seinem Präzisions-Play und die optische Bandbreite der Band (Drumkit, Frontfrau, Bühnenbild), und zum anderen um Schlagzeug-Klang an sich: meine Wunschvorstellung von ihm ist nämlich so wie gezeigt und eher nicht so wie häufig die Realität des Klangbildes ohne Technik.


    Das ist grundsätzlich ein guter Ansatz.
    Zunächst möchte ich aber betonen, dass ich den Fakt mit der Frontfrau betont habe, darauf habe ich ein Patent. ;)
    Zur eigentlich hier interessanten Frage, die wenig, aber ein wenig mit dem Bühnenbild zu tun haben könnte, will ich dann doch noch mal ausholen:
    ich habe mal einen Kollegen erlebt, der sein komplettes (und schön umfangreiches Gerät) abgenommen und in ein Rack gejagt hat, um sich
    schließlich das Mörserergebnis auf die Ohren zu legen, das hat der auch auf der Bühne zelebriert, einerseits beeindruckend, andererseits
    nicht mein Ding.
    Jeder Jeck ist anders: ich hatte mir den Spaß im Proberaum auch mal gegönnt, da kann man viel machen, wenn man will und den Klang, wie wir
    ihn auf Youtube hören, den können wir schon so ähnlich fabrizieren, das ist kein Hexenwerk, der beschriebene Kollege ging auch in die Richtung,
    das so gerne zu haben, ich persönlich bin ein Naturbursche und habe die Gerätschaften für diesen Zweck keine längere Zeit genutzt, allerdings
    habe ich auch keine Aversion gegen Naturklänge, so dass ich mit dem wahren Klang von (guten!) Instrumenten sehr glücklich sein kann.
    Andere müssen dann halt viel Aufwand betreiben, um es sich passend zu biegen.


    Und nochmal im Klartext: die durchsichtige Perle klingt tatsächlich schon so ähnlich in natura, insbesondere die krass komprimiert klingende
    Schnarre ist mir neulich sowohl positiv als auch negativ aufgefallen, einerseits für genau dieses Genre und diese Spielweise optimal, andererseits
    dann aber auch für andere Genres und Spielweisen eher ungeeignet. Da muss man halt wissen, was man will, nebenbei fand ich die gehörte
    Kleine Trommel in natura sogar besser und schöner klingend.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zum Exkurs

    Würd mal gern wissen, wie lange es diese Gong Drums gibt in der Form?


    Echte Gong-Toms haben Tama Ende der 1970er oder Anfang der 1980er eingeführt, der typische Charakter war ein größeres Fell als der Kessel (22" Fell, 20" Kessel), um einen paukenähnlichen Klang zu bekommen. Die Nachahmer verwenden meist nur eine Bass Drum in Concert-Tom-Ausführung (also einfach ohne Resonanzfell nebst den Beschlagteilen).


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich persönlich spiele ja gerne Jazz, Rock und Metal und noch ein paar Dinge dazwischen,
    deshalb kaufe ich ungerne Spezialtrommeln, sondern lieber solche, die ich überall gewinn-
    bringend einsetzen kann.
    Folglich wäre es nicht meine erste Wahl.


    Wenn ich mich auf die genannten Stile beschränke, habe ich keine Bedenken, außer
    dass es noch viele andere schöne Trommeln in diesem Preisbereich gibt und ich
    würde wohl eine mit weniger Perforation nehmen.
    Das ist aber Geschmackssache.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich finde die blaue Beleuchtung passt schön zu den blauen Haaren der fantastischen Sängerin.


    Der Klang, den man hört, ist eine Mischung aus dem Naturklang und den üblichen Effekten, die
    insbesondere bei den Toms und der Bass Drum hinzugezaubert wurden, sehr trocken, was
    wegen der schnellen Schlagfolge Sinn ergibt.


    Ich finde das Set auch ganz hübsch, meins gefällt mir aber auch ganz gut und ich kenne noch
    ein paar neckische Buden hier in der Gegend, die auch nicht zu verachten sind.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    ich weiß nicht, ob man es hier erkennen kann:


    Jedenfalls ist der Aufbau wie folgt:
    1. unten Füße
    2. darin die runden Horizontalstangen, welche jeweils unten einen Zapfen haben, der in das Loch im Fuß gesteckt und festgeschraubt wird und 7/8" im Durchmesser hat; oben wird das Rohr jeweils mit einem Gummistopfen oder einer PCL-100 beglückt.
    3. viereckige Querstange jeweils zwischen zwei Rundrohre, damit es nicht wackelt, umfällt oder sinnlos ist
    4. (jetzt kommt's) runde Horizontalrundstange mit Zapfen nach unten in ein Rohr mit PCL-100, damit wird die zweite Etage gebaut,
    5. nach dem zweiten Mal 4.) kann wieder eine Viereckige dazwischen und man hat eine Leiter für Riesen oder eben zwei Etagen.
    Wem langweilig ist, setzt noch eine dritte darauf, dann muss man allerdings auf die Zimmerdecke achten, das kann knapp werden.


    Ich habe leider keinen Lämmerschwanz hier, aber meine Konstruktionen kamen mir immer erstaunlich windbeständig vor, das funktioniert auch in der Variante, nur
    zwei DR-501 übereinander zu bauen, jedenfalls dann, wenn die Gewichte vernünftig eingebaut sind:

    Da hatte ich genau bei so einer Variante mal fünf überflüssige RotoToms eingebaut, die waren (wenn man aufsteht und sich umdreht) spielbar.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    wenn man "Gravur" wörtlich nimmt, würde das
    bedeuten, dass eingeschliffen werden soll, das
    wäre sehr ungewöhnlich.


    Geht es ums Bedrucken, so kann das jeder Stock-
    Hersteller und diverse Drucker können das auch,
    da ist dann die Frage, wer es für welchen Preis
    machen würde, der Preis ist das größte Hindernis.


    Mal eine Idee:
    ich gehe zum Stempelmacher meines Vertrauens,
    lasse mir einen Stempel fertigen, stempele damit
    den Stock (vorher noch Stempelkissen in gewünschter
    Farbe kaufen), lasse das trocknen, gerne mit Heißluft
    und lackiere später kalt darüber.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    noch ein Nachtrag aus dem Studentenwohnheim
    (dort wurde öfter mal Bier aus dem Kühlschrank
    geklaut - ja nach Klientel ändert sich das Diebesgut):
    der Fernseher im offenen Fernsehraum wurde in einen
    Kasten reingeschraubt, dank der Löcher war der
    unverkäuflich und man hätte den ganzen Schrank
    mitnehmen müssen. Die Fernbedienung war fest mit
    einer Holzplatte verbunden, so klaute sie niemand
    und es musste sie auch niemand suchen. Es gibt
    viele Möglichkeiten zu entdecken.


    Dass jemand ein BLX klaut, ist eher unwahrscheinlich,
    a) aus allgemeinen Gründen und b) aus speziellen Gründen.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich habe ja schon so Einiges erlebt
    und kann daher Vieles mitfühlen, bin inzwischen aber ziemlich nüchtern und
    sehe die Welt als das, was sie ist: eine einzige Gefahrenzone.


    Wir haben jeden Tag die Chance beim Aufstehen den Fuß zu brechen, im Bad
    sich das Hirn am Waschbecken aufzuschlagen und sich am Frühstücksei zu
    verschlucken.
    Am Gefährlichsten sind Haushaltsarbeiten und Straßenverkehr.


    So, jetzt kommen wir zum Diebstahl:
    Diebe sind Geschäftsleute (wenn auch von der dunklen Seite), die fahren in aller
    Regel nicht mit einem großen Auto vor, um zwei Stunden lang mit Aufräumarbeiten
    einen Haufen Zeug zu laden, dass wieder ausgeladen und am Ende (worum geht es
    eigentlich doch gleich?) auch noch vertickt werden muss und ganz nebenbei soll
    das auch nicht auffallen, denn das Staatshotel mit Vollpension hat ein beschränktes
    Frei-Zeitangebot.
    Selbst erfahren durfte ich das auch mal, da wurde der Nachbarproberaum aufgehebelt,
    alle anderen hatten Versuchsspuren. Tatsächlich haben der oder die Täter ein Mikrofon
    und eine Gitarre im Koffer entwendet. Dass da noch mehr drumherum stand, muss ich
    nicht betonen. Ein Dieb hat es eilig und er ist im Zweifel kein Fachmann für Flügelschrauben,
    historische Instrumente oder was auch immer, der nimmt, was jeder Laie versteht und
    was er nach seinem laienhaften Denken schnell wieder unauffällig loswerden kann.
    Und selbst das klappt nicht immer, in einem anderen Fall entwendete ein Täter aus dem
    Drogenmilieu (da bekommt man eine Ahnung, wozu solche Leute Geld brauchen und auch,
    wie planhaft die vorgehen) aus dem Studentenwohnheim eine Gitarre. Das war schlimm,
    denn die war viel wert und sie war selten und der Student sehr traurig.
    Als er dann mal am Musikladen um die Ecke eintraf, sah er seine Gitarre, das ging also
    gut aus, folglich soll man die Flinte erst ins Korn werfen, wenn die Welt bereits unterge-
    gangen ist.


    Zum Thema Versicherung:
    Die Branche lebt von der Angst.
    Ich selbst hatte auch mal eine Musikinstrumentenversicherung (genau genommen sogar zwei),
    in der Tat funktioniert eine Sachversicherung nur, wenn auch klar ist, welche Sache genau
    versichert ist, bei mir war das einfach, ich bin Hobbylistenschreiber und habe den Verein auch
    nach jedem Verkauf oder Ankauf mit einer neuen Liste beglückt, dass da auch Seriennummern
    darauf standen, muss ich nicht betonen, was nutzt es, wenn es irgendwann im Streitfall darum
    geht, ob es das Ride vom I, J oder K war, das zufällig jeweils genauso heißt und auch so klingt.
    Man kann sich nicht gegen alles versichern, das wissen viele nicht und viele Versicherungs-
    vertreter erzählen auch nicht die blanke Wahrheit (das sind halt auch Geschäftsleute, wenn
    auch von der hellen Seite oder zumindest der helleren, denn da läuft auch mal was in Grau).
    Wozu braucht man eine Versicherung?
    Grundsätzlich versichert man als Erstes existenzbedrohende Risiken.
    Danach kommt das Hobby, falls man mit den Prämien den Versicherer auch noch glücklich
    machen will.
    Ein großer Mythos bei Versicherungen ist, dass man versichert ist.
    Nein, man hat Obliegenheiten zu erfüllen, nämlich: aufzupassen.
    Klassiker ist der geklaute Koffer. Wenn der einfach unbeaufsichtigt herumsteht, dann zahlt
    dafür niemand (es sei denn der Dieb wird gefasst oder die Erbtante hat Mitleid).
    Das geht dann auch schnell in die Diskussion, wie denn der Proberaum gesichert ist und wer
    da alles einen Schlüssel hat, das kann ganz schnell die schönste Versicherung zur Entsicherung
    werden lassen.


    Meine Devise nach dem Lesen und Erleben der ein oder anderen Geschichte ist: uffbasse!
    Und man muss sich ins Hirn des Diebs versetzen und dann überlegen, was dem am Wenigsten
    Spaß macht. Damit sollte man ihn beglücken.
    Als Trommler sind wir da im Vorteil: nochmal: niemand hat Lust, das ganze Gerümpel abzubauen
    und sich auch noch zu merken, wie man es wieder aufbaut oder gar, wie man die ganzen Einzelteile
    sinnvoll liquidiert.
    Immer hilfreich: einfach eine teure Gitarre mit Koffer neben das Schlagzeug stellen, macht man beim
    Fahrradabschließen ja auch so (immer neben ein schlechter abgeschlossenes und auf dem Markt
    attraktiveres Rad stellen).
    Videoüberwachung ist heutzutage für Elektrofreunde sicher auch eine Option.


    Die Statistik spricht für Hoffnung.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    zum Preis wurde ja schon gesagt, dass der wohl etwas wohlwollend für den Käufer erscheint,


    zur Qualität gibt es bei beiden Sets grundsätzlich nichts einzuwenden, alles andere ergibt
    sich aus dem tatsächlichen Zustand.


    Von den Größen her unterscheiden sich die beiden Sets deutlich, damit ist auch klar, welches
    Set für welchen Stil grundsätzlich besser geeignet ist.
    Für klassischen Rock nimmt man natürlich das, was da hin soll, auch wenn ein Studio-Fusion
    "ausreichend" sein mag, so ist ein Standard-Rock "befriedigend", wenn nicht sogar "voll
    befriedigend" oder sogar "gut" - je nach Ausrichtung des Rocks.


    Alles andere sind Fragen nach der Farbe und ob man lieber geschlitzt oder vierkant auf die
    Bühne geht.


    Grüße
    Jürgen

    Hallöle,


    Ach was, dann kommen die ganz schnell drauf, dass Metall ja sowieso und überhaupt das seit Jahrzehnten unterschätzte ultimative Kesselmaterial ist.


    Nun ja, früher hatte man nur eine Trommel, heute hat man halt ein Regal, das muss befüllt werden ...


    In meinem Fall: früher fand ich Holz am Besten, dann bin ich auf Metall umgeschwenkt, inzwischen habe ich tatsächlich nur noch Blech ... 8|


    Gegen ordentliche Schrankwände ist aber nichts einzuwänden, deshalb muss es die auch geben, viel Spaß beim Basteln!


    Die besten Punkte sind: Anrufen zum Muttertag (10 Minuten: Muddä!, Muss uffhöre, die Bor-Löcher müsse angerisse werde.) und Kollektives Stehpipi (es geht nichts über archaische Phallusrituale unter echten Männern!)


    Grüße
    Jorgen Stahlspalter

    Hallo,


    Über die Kesseltiefen brauchst du dir dann keine Gedanken mehr machen.


    :thumbup:


    "Stoner" ist natürlich auch noch ein halbwegs weiter Begriff, aber es
    kommt immer konkret darauf an, was im jeweiligen Proberaum oder
    auf der jeweiligen Bühne oder im jeweiligen Studio (oder gar noch ein
    Kompromiss aus alledem?) stattfinden soll.


    Um Stoner-Rock ausführen zu können, würde ich meinen dezenten
    Hinweisen folgend tatsächlich auf perkussive Flachtoms (es sei denn
    sie hätten einen nennenswerten Durchmesser) komplett verzichten,
    auch Hupentiefen wären mir eher hinderlich.


    Nach der Base aus Basix Con-zapped ist so ziemlich alles ein bisschen
    mehr Stoner, aber man sollte vielleicht wirklich mal gucken, was da
    üblicherweise aufgefahren wird (nicht Marke, nicht Serie; nein: Größe
    (darauf kommt es dann doch auch an)) und dann überlegen, was am
    gehörten Klang realistisch ist und was einem gefällt, nicht gefällt und
    was daheim oder im Umfeld, wo man sich so herumtreibt, sinnvoll
    erscheinen könnte.
    Farbe ist für mich ein ausschlaggebender Faktor, aber erst danach.


    Grüße
    Jürgen

    Guten Morgen,


    ich würde ein Set mit 10x9 und 12x10 nehmen.


    Da ich das verkauft habe, nehme ich halt 12x8 und 13x9,
    manchmal auch 12x0 und 14x0.


    Ja, man hört es (wenn man will).
    Man kann sich aber an alles gewöhnen.
    Das ganze Leben ist ein Kompromiss.


    Ansonsten wird man vor allem den Preisunterschied hören,
    oftmals begründet der sich nicht aufgrund des Zolls.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    ich verwende das genannte Verfahren nicht
    und ich verwende auch keine Kondensatormikrofone.


    Der Grund liegt darin, dass ich die altmodische Wärme
    gerne habe und das mit billigen Kondensatoren nicht
    machbar ist, dafür fehlt es mir vielleicht ein bisschen
    an Schärfe in den Höhen, damit kann ich aber leben.


    Das genannte Verfahren verwende ich nicht, weil es mir
    zu asymmetrisch ist, ich sehe den Grund der GlyJo-Erfindung
    in kleinen Drum-Sets und noch kleineren Mikrofonsets.
    Sobald man ein drittes Mikrofon hat und einen anderen
    als den üblichen Aufbau werden die Karten neu gemischt.


    Für Aufnahmen ist die Richtcharakteristik und die tatsächliche
    Charakteristik (jenseits der Theorie) entscheidend, Kugeln kann
    man für Richtmikrofonie schon mal ausschließen, es sei denn, man
    hat viel Humor. Ob Groß oder Klein wird erst ab einer gewissen
    Preisklasse relevant, vorher sollte man auf Qualität achten, das
    gilt meiner Meinung nach auch für den festen Glauben an Kondensatoren
    im Unterpreissektor.


    Letztendlich kann ein billiges Mikrofon sogar besser sein, weil es nicht
    jeden schiefen Ton exakt widerspiegelt.


    Grüße
    Jürgen

    Gude Morsche,


    Es fühlte sich an als würde ich sehr spät zum Schlag (mit dem Fuss) ausholen


    Problem erkannt - Problem gebannt


    Ich bin ja für "laid back" (die Bahnkunden nennen es auch "Verspätung") bekannt.
    In der Tat muss man da vorausschauend fahren, sonst rumpelt das immer hinterher.
    Trommeln ist halt doch Ballett.


    Grüße
    Jürgen

    Hallo,


    in der Tat geht es mal wieder um Äpfel und Birnen.
    Tatsächlich kann man mit manchen Maschinen manche
    Dinge tun und mit anderen Maschinen andere Dinge.
    Es gibt für jedes Teil einen musikalisch sinnvollen
    Anwendungsbereich, der im Zweifel weiter liegt, als
    man denkt, es gibt auch Überschneidungen, aber
    genauso auch gewisse Ausschlüsse oder Ecken, wo
    es dann komisch wird.


    Was heißt das für den gemeinen Trommler zuhause?


    Man braucht keine zweite Hi-Hat, weder elektrisch
    noch akustisch.


    Der hausgemeine Trommler spielt gewöhnlich sowieso

    rythmisch unsauber


    und viele schreiben auch so.


    Die Ausgangsthese "Zwei verschiedene Hihat-Sounds open-closed - Und nur E-drums machen das möglich!"
    ist für mein Verständnis widerlegt. Trotz der starken Werbeworte zur Elektronisierung des Abendlandes
    bleibe ich konservativ-progressiv und überlege stets am praktischen Beispiel, was ich dafür brauche.
    Hubert K. hat bei mir noch nicht angerufen und keine meiner bisherigen Kapellen hatte das Lied auf der
    Agenda, von daher habe ich wohl bisher Glück gehabt.


    Wenn man seine Pedale natürlich so bescheuert aufbaut,

    dann wird es nichts mit den zwei Hi-Hats gleichzeitig getreten, dumm gelaufen.


    Grüße
    Jürgen