Beiträge von memento34


    Klingt interessant, allerdings (ausdrücklich ohne es von vornherein abzulehnen) scheint mir das doch etwas fraglich. Das hieße ja, dass man keine oder kaum Fortschritte machen dürfte, wenn man täglich 90 Min., aber für jeweils nur 5 Min. ein Rudiment und z. B. Hand-Fuß-Pattern (oder sonstwas < 10 Min.) übt. Hast du da weitere Infos zu? Oder meinst du 10 Min. am Stück üben, aber egal was?



    Ja genau das meine ich.


    Ich habe früher tatsächlich so geübt, also 90min. Erst 5min ein Rudiment, dann irgendwas Anderes usw. Dann bin ich über den folgenden Artikel gestolpert:


    https://www.bonedo.de/artikel/…und-sinnvolles-ueben.html


    Im zweiten Teil des Interviews geht es darum was man übt, wie schnell, wie lange usw. Seit dem übe ich genau so, wie ich es da rausgelesen habe. ZB: 20min Paradiddle 120bpm, kurze Pause, 20min 125bpm, Pause, 20min 130bpm.


    Montag Paradiddle, Di.Hand-Fuß, Mi. Groove-Fill Kombi, Do. wieder Paradiddle, Fr. wieder Hand-Fuß.....Mo. wieder Groove-Fill, Di. wieder Paradiddle, usw.


    Diese Art zu üben empfinde ich erheblich effektiver, als meine "alte Art". Bei Übungen zum "up speed", auch messbar effektiver.


    Die Sache mit den "10min" ist mein subjektives Empfinden. Ab da fühlt sich die Sache für mich einfach besser an. In diversen Tutorials, bzw Interviews mit Musikern, habe ich schon einige male den satz "10min at least" gehört oder gelesen.

    Wie meine Vorredner bereits sagten, ist der Bewegungsablauf deiner beiden Hände vollkommen unterschiedlich.


    Es gibt eine Übung, die mir damals sehr geholfen hat das erheblich zu verbessern.


    Spiel mit beiden Händen gleichzeitig achtel, sechszehntel....usw. Vermeide dabei Flams und achte auf deinen Bewegungdablauf. Der sollte synchron sein.


    Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Finger, Rebound, Stickhöhe, Dynamik einfach alles.


    Geschwindigkeit und Timing sind hiebei sekundär bis unwichtig.


    Ein "Lernprozess" beginnt erst so ab der 10.min am stück üben. Du solltes also schon 20min am stück die Übung machen und dich dabei (ganz wichtig) gut fühlen.


    Am besten täglich 3 mal 20min mit jeweils 5min Pause dazwischen und in vier bis sechs Wochen sieht die Welt ganz anders aus.

    Hallo Renek.


    Ja das leidige Thema "Timing". Vorab: Übe immer mit Metronom. In der Probe und beim Gig aber, immer ohne!


    Es gibt zwei arten von Timing; "Micro Timing" und "Macro Timin". Das erste umschreibt, was du innerhalb eines Taktes machst. Ist die sechszehntel genau da wo sie hingehört, oder doch zu weit vorne? Das übst du am besten, indem du das Metronom zu verschiedenen Zählzeiten mitlaufen lässt. Z.B.: zuerst auf 1-2-3-4. Wenn das klappt, auf UND, also 1 u 2 u 3 u 4 u. Wenn das auch klappt, auf eine Sechszehntel vor oder nach den Vierteln. Wichtig, dabei immer laut mitzählen, oder noch besser Klickgeräusche machen. Die sind präziser und rhythmischer.


    Das zweite, also "Macro Timing", beschreibt was du den ganzen Song über machst. Wirst du langsamer, oder schneller? Das übst du am besten, indem du das Metronom so einstellst, das es einen Takt läuft, dann ein Takt stumm ist, dann wieder läuft. Wenn du die beiden Übungen regelmäßig machst, wirst du sehr schnell Resultate sehen. Und bevor ich es vergesse, übe auch mit Playalong songs. am besten welche die ohne Klick laufen. Timing ist nämlich auch eine Frage des Gehörs.


    Sheets! Nochmal so ein leidiges Thema. Leider gibt es auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort. Jeder hat da seine eigene Art und sein eigenes Rezept. Liest dir doch am besten den folgenden Artikel durch. Da werden die gängigsten Methoden beschrieben. Auch beim raushören und sheetschreiben gilt, Übung macht den Meister.


    https://www.bonedo.de/artikel/…kshop-fuer-drummer-1.html


    Üben auf E-Drum. Ja das mache ich auch. Jeden tag! Das alleine reicht aber leder nicht aus. Wenn du mit E-Drums übst und Akustik spielst, mußt du schon ein bis zwei mal die Woche zum üben ans Akustikset.

    Hallo zusammen.


    Sorry das ich diesen alte Thread wiederbelebe, aber das Thema brennt mir gerade etwas unter den Nägeln.


    Ich spiele eine Yamaha Absolut Hybrid Snare 14"x6". Die klingt zwar sehr ausgewogen und man kann mit Stimmen relativ fiel machen, aber ich würde gerne einen tick mehr Attack rausholen und die Obertöne eine spur wärmer gestallten.


    Evans Hazy500 als reso kommt für mich nicht in Frage (derzeit Hazy300). Da geht mir einfach zuviel Ansprache des Teppichs verloren. Das Evans S14GEN30 ist vielversprechend und ich werde es demnächst draufmachen und testen.


    Auf der Batterside bin ich noch unendschlossen und spiele mit dem Gedanken ein Evans G12 aufzuziehen.


    Hat das schonmal einer von euch gemacht? Also ein G12 auf die Snare? Wenn Ja, wie verhält sich dass Klanglich?

    Vorab; ich arbeite seit ca. 18 Monaten mit Benny Grebs Buch "The Language of Drumming."




    Ich habe also die Übungen, wie in dem Buch beschrieben, mit rechts, mit links und beide Hände synchron (Flams vermeiden) geübt.


    Vobei ich mit links und synchron immer länger geübt habe, als mit rechts


    Das hatte schonmal einen positiveb Effekt auf meine linke Hand.




    Mit den Dynamic Letters einhändig gespielt, hatte ich jedoch grosse Probleme. Vorallem mit links. Maximal bis 70bpm und das nur unter Krämpfen und Schmerzen.


    Ein Freund von empfahl mir folgendes.


    "Wärend du die Dynamic Letters mit links übst, spielst du Achtel mit rechts, undzwar schön nach vorne durchgedroschen. Natürlich auch umgekehrt, also Übung mit rechts und Achtel mit links."




    Das hat mir sehr geholfen. Nach 6-7 Monaten des übens, mach ich das mit Links ganz locker mit 100bpm. Ich hab das natürlich in mein Spiel integriert, zb Dead Notes mit links auf der Snare.


    Auch umgekehrt, Dead Notes mit recht auf der Snare und Achtel auf den Hi Hat, also Open Handed das Ganze. Dazu jeweils noch ein Bass Drum Pattern und es macht richtig Spass.


    Ich spiele zwar sehr selten Open Handed, aber je mehr ich das tue, umso besser wird meine linke Hand.




    Probiers doch mal aus. Mir hat es sehr geholfen und schaden kann es nicht.

    Ich spiele ebenfals mit dem Gedanken, mir eine Snare selber zu bauen.


    Hierbei muss ich "nur" den Kessel, die Hoops und den Teppich kaufen, alles andere kann ich selber bauen.


    Doch nun zu meiner Frage;


    In welche richtung beeinflusst denn die Kesselstärke den Klang? Was kling an eiener 15ply Ahorn-Kessel anders als an einer 6ply?


    Ist sie trockener oder hat sie mehr oder weniger Obertöne? Lauter oder leiser? Was verändert sich da, in welche richtung?



    Als nächstes würde mich der klangliche Unterschied der Fassbauweise, zu den herkömmlich hergestellten Holzkesseln interssieren.


    In den ganzen Youtube Videos, die ich geschaut habe, scheinen die Snares mit Fssbauweise trockener und satter zu klingen. Die Obertöne sind viel weniger präsent als bei der herkömmlichen.

    Hallo zusammen :-)


    ich hab vor 2 Jahren beschlossen, aus zeitlichen und finanziellen Gründen zuhause zu üben und meinen übungsraum aufzugeben.


    Also ab in den nächsten Musikladen und mal alle E-Drums bis 1000.- angetestet. (mehr wollte ich nich ausgeben. ist ja nur zum üben)


    Die Kopfhörer bzw die Kopfhörerausgänge aller Drums waren unter aller Sau. Genauso wie ich es hier im Forum gelesen hatte.


    Die Wahl fiel auf ein Roland TD11-kv. Da er 1600.- kostet, habe ich mich nach einem gebrauchten umgeschaut.


    nach 14 Tagen hab ich einen für 1000.- , sammt Hocker, Doppelfussmaschine und Vic Firth SIH 1 Kopfhörer. (alles nur 6 monate alt :-)


    Auf der Fahrt nachause dachte ich mir, schade das es so späth ist, sonst würde ich mir noch schnell einen Kopfhörerverstärker besorgen und könnte dann gleich loslegen.


    Egal; zuhause schnell aufgebaut, Kofhörer rein und... 8o ... das ding tut wie ne Eins. Kein übersteuern, nicht zu dumpf oder zu grell oder sonstwas und schon garnicht zu leise.


    Super Sound! Wirklich kein vergleich zu dem S******ß im Musikladen.


    Natürlich gleich mal gegoogelt was das Teil kostet... 79.- :thumbup:


    Ohne Verstärker ohne nix... Plug and Play und gut!