Da mus ich mich doch mal schlau machen.
Schonmal vielen Dank für deine Links.
Beiträge von Broadkaster82
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Ohne das jetzt gelesen zu haben: für MS-Stereophonie benötigt man doch ein Mikro mit ner 8 - da wird es halt eher teuer.
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Auch finde ich den Fred äusserst interessant, noch interessanter würde ich es finden, wenn der Depeche Mode Drummer sich hier mal vorstellen würde...
In einer alten ausgabe des Drums & Percussion gab es auch mal ein paar Transkriptionen zu einem Interview mit CW.A Propos: Ich hab mir ja die Stones mal live angesehen und muss sagen - sehr sehr gut! Tolle Show und super-relaxed gespielt. Nicht fehlerfrei, aber toll.
Genauso übrigens gestern abend bei DepecheMode in der Stuttgarter Schleyer Halle. Christian Eigner hatte einen Mörder-Drumsound und hat wirklich geil gespielt. Die Band hat sich durch den Umstieg auf echte Drums sehr gemacht. Das ganze wirkte sehr homogen und locker - und wenn Herr Martin Gore mal einen Harmoniewechsel seiner eigenen Stücke einen halben Takt zu spät mitgemacht hat, weil er dachte, da kommt noch en turnaround vor der Bridge - Hähä - that's live! Ich hatte großen Spaß daran. Wie auch an den Stones mit CW.Bei DT hätt ich mich aber mangels guter Songs und wegen schaurigem Sänger zu Tode gelangweilt - nur mal so.....

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Hallo, ich finde den Ansatz von Drummer-Basti sehr interessant.
In der Theorie ist das gut nachvollziehbar - ob es praktisch immer so gut funktioniert, muss man von Fall zu Fall sehen. Karaoke_Maschinen arbeiten mit so einem Prinzip und Dolby-Surround (nicht Dolby-Digital!) macht auch mit einer ähnlichen Methode aus zwei Filmton-Spuren "Drei+Bass".
Ich denke ein Multiband-Kompressor kommt in diesem Zusammenhang zu Ehren.Allerdings denke ich auch, eine gute AB-Mikrophonierung schon viel hilft, um das Problem garnicht mit so einem Workaround lösen zu müssen. Auch wichtig ist es, darauf aufzupassen, dass die Overheads keine Kugelcharakteristik haben, sondern Niere.
Aber die Idee ist echt gut - wer weiß, wann man mal "Dumm-Gelaufene" Live-Aufnahmen zu mischen hat, bei denen anders nichts zu retten ist.

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Welche Vorteile kann sowas bringen?
Wenn man noch Line-Ins hat (wie z.B. das Firestudio Tube) dann kommt man auf eine erkleckliche Anzahl von Mikrophoneingängen, wenn man die Mic-Pre's des Mixers nutzt. Ansonsten lässt sich ein Vormix machen - z.B. um 5 Toms mit 5 Mikros auf nur eine Spur aufzunehmen. s.Unten!
Könnte man evtl. zum Beispiel das Overhead Signal "bündeln? Also aus 2 Mikrosignale mach eins?
Da würde ich lieber woanders einen Kanal einsparen.
Richtig. Das Overhead Signal ist (wenn man nicht genug Kanäle und Mikros für Raummikrophonierung hat) das einzige echte Stereosignal am Set. Das verbietet sich quasi zum Einsparen.
Gute Erfahrungen wurden mir von Profi-Tonleuten berichtet, wenn man Toms mit einem Submixer zusammenführt und auf eine Spur aufnimmt. Hinterher macht man z.B. bei 5 Toms 5 Kopien für 5 zunächst gleiche Spuren und blendet pro Spur dann immer die anderen Toms per Muting oder per Schnitt aus: Voila! 5 getrennte Tomspuren! Diese lassen sich dann jeweils zum Tom passend mit EQs bearbeiten und im Stereo-Panorama korrekt verteilen.
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hattest du mit deinem Interface bisher Probleme?
Nein - Keinerlei Probleme.Ich habe im Proberaum und Live jetzt schon viel damit gearbeitet und es ist stabil gelaufen. Auch keine Knackser bei Aufnahmen oder ähnliches. Habe immer mal wieder den Treiber aktualisiert (Zuletzt wegen Snow Leopard) - es läuft einfach. Ich benutze es aber eigentlich nur mit Core-Audio - ob es unter ASIO genauso läuft kann ich nicht sagen.
Das "Tube" kostet so um die 700,- und bei Ebay hatte ich einfach Glück mit dem "Project".
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man kann also mehrer kaskadieren. ob das schlau ist,steht auf einem andern blatt.
Das ist bei den Presonus Teilen unproblematisch - die Firepods (FP10) sind soweit ich weiß Class-Compliant unter SnowLopard. Für Presonus Firestudio Interfaces ist ein Treiber vorhanden, mit dem man mehrere (auch verschiedene) Interfaces aus der Firestudio Familie gemeinsam verwalten kann - auch der Interne Monitormix des Firestudio lässt sich so fernsteuern. Funktioniert bei mir bestens.Ich würde aber auch erstmal ein Interface kaufen, mit 8 Kanälen kann man schon viel Blödsinn anstellen.
Ich habe es auch so gemacht - allerdings habe ich mir gleich das teurere Firestudio Tube gekauft, denn es hat 10 Mikrophon-Preamps (allerdings 700,- € Straßenpreis). Es hat aber noch 6 Line-Ins (also insgesamt 16 Eingangskanäle) an die man evtl. vorhandene Preamps (z.B. die Inserts eines vorhandenen Mischpults) anschließen kann.(Edit: und die Mic-Preamps bei den firestudio-Interfaces sind noch ein bisschen besser als die des FP10 - beim Firestudio Tube sind sogar zwei davon mit Quasi-Röhrenvorstufge und Limiter ausgestattet.)
Als ich gemerkt habe dass ich mehr Kanäle benötige (bei meinem Old-School drum mit 5 Toms hätte ich gerne 14) wollte ich auch erstmal Mic-preamps kaufen. Hab das bei E-Bay versucht und dabei dann ein Firestudio-Projekt günstig geschossen. So bin ich jetzt bei 18 Mic-Eingängen, 6 Line + 2 SP-Dif angelangt. Und das alles für unter 1.000,00

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Es gibt für Rundrohr-Racks solche Keyboard oder Elektronik-Auflagearme. Z. B. diese. (Sorry - aber andere hab ich nicht gefunden)
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Noch ne Anregung: hat das Mikrophon irgend so ne Spinne als Aufhängung? Kann sein dass es da schief drinhängt und gegen den Rahmen stößt.
Das Geräusch klingt in meinen Ohren nämlich so, als wäre da irgendwas am schwingen und klappern. Ansonsten würde ich sagen: die Bd allenfalls ein wenig tiefer stimmen, Mikrophonposition optimieren und Bässe ansonsten mit dem EQ anheben.
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Prinzipiell kann man über ein enues Label erst was sagen, wenn man dessen Vertragsgestaltung kennt. Also macht Euch dran rauszufinden, was sie euch bieten können.
Die Kriterien hat der Kritische im Vorpost aufgezählt. Gegebenenfalls dann noch einen Rechtsanwalt, der sich mit Musikbusiness gut (!) auskennt, einzuschalten, kostet zwar echtes Geld, ist aber eine gute Investition.
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Mit einem guten Livemischpult mit guter und mindestens +/- 15 dB parametrischer Klangregelung und ein normales Hallgerät (edit: und ein Kompressor) - dann kannst du jede Snare nehmen und diese "egal wie" stimmen um so einen flachen Sound zu bekommen - sogar mit einem SM 57.

Mal ganz im Ernst: Das ist doch ein völlig mitelmäßiger Snaresound!
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der schlechte Klang
Das Wort "schlecht" habe ich doch garnicht verwendet.für Liebhaber des ultimativen "Pöcks"
"Pöck" ist gut - leise gespielt gibt es nicht viel mehr zu hören - wenn man aber ordentlich reinlangt, dann kommt schon Ton - insgesamt leidet durch die dicken Felle also eher die Dynamik.dass dickere Felle in der Regel länger nachschwingen als dünnere
Kann man so nicht sagen. Ich denke das dünnere Felle immer länger schwingen - allerdings mit deutlicher Betonung der Obertöne. Bei dicken sind theoretisch die doppellagigen Felle im Vorteil: Wer ein Haus aus Holz baut, dass oft Erdbeben oder Tornados ausgesetzt ist, wird als Stützpfosten anstelle eines dicken Balkens auch besser mehrere Latten zusammen nageln. Die schwingen besser, können aber zusammen in etwa genauso viel Gewicht tragen!Bei Fellen habe ich andererseits erlebt, dass bei mieser Verarbeitung (ich hatte mal so eine Charge Emperors) die Folien sich gegenseitig bremsen können. Toter Klang ist die Folge. Den G+ hatte ich zugetraut, gegen diesen Effekt immun zu sein. Es ist aber wie cameo beschreiben hat: der Stockanschlag ist gegenüber dem Grundton so stark, dass man bei leisem Spiel den Grundton nicht gut hört - erst, wenn man lauter spielt.
Also echt nix für Traditional - Jazz! Ansonsten: sehr fetter Sound!

Da ich live grad eher Cover-/Tanzmucken spiele, steht mein Gretsch eh im Proberaum und ist mikrophoniert. Mal sehen, wie die Aufnahmen klingen - bin erkältungsbedingt letzte Woche noch nicht dazu gekommen.
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Ich hatte beim Aufziehen eins nach dem anderen gewechselt und konnte natürlich mit den anderen Toms, die noch die Suedes drauf hatten vergleichen. Der Unterschied ist riesig.
Nachdem ich auf die BD ein Aquarian Superkick2 coated draufgemacht habe, klingt das Drumset nun schon recht trocken. Allerdings muss ich sagen 48 Stunden später kam mir das nicht schlecht vor. Anderer Sound eben.
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Sodele:
Jetzt hab ich auch mal ein paar G+ coated Felle gekauft und gestern Abend auf mein Gretsch aufgezogen. Größen: 10", 12", 13", 14" und 16".
Erster Eindruck: Die Felle klingen sehr kurz und einigermaßen obertonarm, aber nicht zu stumpf. Was mir eher Sorgen macht, als die fehlenden Obertöne, ist das kurze Sustain. Bei hohen Stimmungen klingen die Felle ein wenig arg percussiv (um nicht zu sagen: nach dem Stockanschlag gibt's keinen Ton mehr - böse Zungen würden behaupten: tot
). Bei tiefer Stimmung gibt es wieder Sustain. Ob sich einlagige Felle mit dieser Stärke bewähren können, weiß ich noch nicht. Ich hatte vorher Ambassador Suede drauf. Die haben natürlich deutlich mehr Ton und Obertöne. Angesichts des krassen Unterschieds muss ich mich erst mal an die G+ gewöhnen.Das ist auch nur der erste Eindruck. Die Felle haben auch einen stark vorgeformten Kragen, der mit der Gratung der Gretsch Kessel (die ja schon immer kleiner waren, als der Felldurchmesser) nicht ganz übereinstimmt - ich denke nach ein zwei Tagen Einspielzeit passen die und dann wird auch über Stimmbarkeit und Klang mehr zu sagen sein.
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Ich schließe mich Jürgen K an. Mein altes Set hat feuchte Räume und kalte Räume hinter sich gebracht. Am Strand von Marbella Seeluft geschnuppert und feuchtkalte Clubs tief im Gebirgsmassiv in alten Schweizer Eisenminen erlebt. Ohne Schaden. Lack OK, Kessel rund und nix aufgequollen.
Hüllen sind trotzdem was schönes. Kratzer hat mein Set nämlich - und die kann man evtl. vermeiden.

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Irgendwann ist es also keine Frage des Gutmenschentums mehr, ob man Sachen aus China kauft, sondern es wird existenziell
Wegen Gutmenschentum hat noch keiner was aus China gekauft. Es geht eher um Rassismus, wenn man behauptet, "der Chinese" sei nicht in der Lage, etwas hochwertiges anzufertigen. Dass es existentiell werden kann, ist ja sicher wahr - aber es wird sich auch nicht aufhalten lassen.
Wenn die Amerikaner am Tropf der Chinesen hängen, fragt man sich wirklich, wie es dazu kommen konnte.
Die einen müssen etwas abgeben, die anderen bekommen etwas dazu. Das war von den Initiatoren sicher nicht unbedingt so geplant, aber wer andere unterschätzt muss sich eben gelegentlich wundern...
Den kapitalistischen Ländern wird ihr Kapitalismus halt irgendwie in den Rachen gestopft. Lustig wird es erst, wenn eines Tages die Chinesen den ausländischen Investoren erklären, dass sie sie enteignen müssen, weil die bei der Firmengründung in China zwingend anzugebenden Pläne zur Steigerung der Mitarbeitereinkommen nicht erfüllt wurden. -
Passt so ein bischen in das Thema: Klick
Der Fall Warwick ist etwas ganz spezielles - der Herr Wilfer ist ja in diesem Punkt in der ganzen Branche ein wenig verrufen. Zu Recht, wie man diesem Bericht ansieht.
(Edit: Der Bericht verschweigt leider, welche Fördergelder man dieser Firma einst in den Rachen geschoben hat, um ihren Sitz von West nach Ost zu verlagern - auch, dass der Ruhm der ersten Warwick Bässe nur auf entliehenem Design beruht (Ned Steinberger hatte diese Bässe für Spector entworfen))Schon allein wegen diese "chinesischen Kopiermentalität" würde ich das nicht kaufen.
Ansonsten halte ich wenig von China Bashing. Mein MacBook Pro ist in China gefertigt und deswegen doch nicht schlecht. Und "der Chinese" an sich sollte als ein in einem kommunistischen Land immerhin mit breiter Bildung ausgestatteter Mensch betrachtet werden. Dass einige Unternehmen dort nicht so gut produzieren, liegt am Management - Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Und die Produktionsqualtät wird oft von den "westlichen" Kunden bestimmt, die sagen, wofür sie bereit sind zu zahlen, und wofür eben nicht. Wer ein schlampig verarbeitetes US-Set lieber teuer kauft als eines aus Fernost und dort nur den billigsten Krempel erwirbt, darf auch nicht erwarten, dass man dort sein Augenmerk auf die Produktion von High-End-Equipment legt.MES ist halt mal wieder ein Versuch, aus der Namenlosigkeit der OEM-Fertiger herauszukommen. Ob es gelingt, ist fraglich - andere haben mit Billig-Hardware angefangen und schaffen es kaum ihre verbrannte Marke wieder aus dem Quark zu ziehen - egal wie gut die Drums und die Hardware auch sein mögen. So ist die Idee, eine neue Marke aus dem Boden zu stampfen und hierfür ein wenig Marketing-Geld in die Hand zu nehmen, immerhin folgerichtig.
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Ein grandioses Konzert: Antonio Sanchez ist wirklich unglaublich!
Kein Wunder, dass der Mann drei Grammys hat und das Titelblatt des Modern Drummer Magazines zieren durfte. Er ist auch ein sehr freundlicher Typ - habe mich kurz mit ihm unterhalten.
Sehr interessant: Sein Ridecymbal (ein 40 Jahre altes K-Zildjian) hat eine ausgesägte Ecke von - gefühlt - 1/4 des Beckens. Naja: vielleicht 1/8. Es klang trotzdem großartig.

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Besonders schön ist ja der Begriff "phallisches Instrumentarium".....
Eine frühere Schlagzeugschülerin hatte eine Frauen-Trash-Metal Band - die sind wirklich gut auf internationalen Festivals rumgekommen - Frauenbonus? Jedenfalls kein Funken Benachteiligung. -
Danke!Ich finde auch, die Dinger klingen garnicht übel.

Rimshot, was'n das für ne Hihat, die du da spielst? Klingt fein!