Beiträge von Daniel

    Sicherlich ist bei den genannten Leuten (und vielen mehr, die ihr Instrument scheinbar gerade mal ausgepackt haben und bereits nach einigen Stunden grooven wie die Irren) eine gehörige Portion Talent in die Wiege gelegt worden.


    Auch kommt sicherlich jeder auf anderen Wegen diesem gesteckten Ziel näher.


    Bei mir gehört sicherlich das manchmal eingeschüchterte Selbstvertrauen dazu, gepaart mit Konzentrationsmangel.


    Bin halt "Gala-geschädigt". Bei einem mehrstündigen Gig schaltet man bei musikalisch nicht so anspruchsvollen Titeln einfach mal ab. :rolleyes:


    Daran (in Kombination mit Soundentwicklung) muss ich arbeiten.


    Zusätzlich werde ich die bisher genannten Hinweise integrieren.


    Gruß
    Daniel

    Vielen Dank für Eure sehr hilfreichen Beiträge!


    Die Musik auf meiner MySpace-Seite ist (bis auf "Metataxi") nur ein Teil des Repertoires, welches die eingangs genannten Anforderungen voraussetzt.


    Ich spiele aber auch einiges an Pop- und Funksachen, die dahingehend ungleich präziser und beständiger sein müssen. Im musikalischen Kontext einer Big Band "verschwimmt" manchmal einiges an Dynamik und Präsenzen (nicht aber an Energie), in einem Singer-/Songwriter Kontext fällt man mit derlei Unregelmäßigkeiten aber umso mehr auf die Nase.


    Das ist dahingehend noch nicht wirklich passiert, und der Anspruch nach Präzision und Energie ist vielleicht "nur" mein eigener, aber ich weiss, wie es sich anhören sollte, es das aber zeitweise eben nicht tut.


    Den meisten Mitmusikern der Big Band fällt es gar nicht erst auf, wenn ich sie auf die ein oder andere unsaubere Stelle meinerseits anspreche, dennoch möchte ich diese damit nicht gutheissen.


    Und natürlich steht die Musikalität an erster Stelle. Es geht hier nicht darum die für den Song "richtige" Phrasierung herauszufinden, sondern die von mir und ggf. meinen Kollegen einmal festgelegte Phrasierung kontinuierlich beizubehalten.


    Und da höre ich (auch hier) immer wieder (heute morgen in einem Andy Newmark-Interview gelesen): Langsam üben!


    Ich bin da wohl zu ungeduldig....


    lG
    Daniel

    Für alle, die Daniel nicht kennen sei noch gesagt, dass er auf verdammt hohem Niveau jammert. ;) Daniel spielt Jazzschlagzeug auf professionellem Level und die meisten (mich eingeschlossen) wären sicher glücklich über die schon vorhandene Präzision.


    Man höre und staune: http://www.myspace.com/danielgalati#!/danielgalati


    eieiei...vielen Dank für die Blumen!


    Freue mich natürlich über jeden Besucher meiner MySpace-Seite. Und wenn euch die Musik auch noch gefällt.....umso besser! ;)

    Besten Dank schon mal bis hierhin (und natürlich weiter)!


    Die Unregelmäßigkeiten ergeben sich meist bei der BD:


    deren Phrasierung im Zuammenhang mit den Händen zu syncen ist m.E. der schwierigste Part. Sobald sich z.B. die HiHat Phrasierung ändert (z.B. Tempo 100, RH 16tel statt 8tel), ändert sich der Rest ebenfalls marginal.


    Werde die Ideen hier zusammenfassen und zu einer Überoutine entwickeln. Mit der Gary Chester Methode hat sich schon einiges getan, aber für mich noch nicht in Gänze zufriedenstellend.


    Die einfachsten Grooves wackeln z.T., was im Wesentlichen an der BD-Platzierung zu liegen scheint. Besonders der Einstieg nach Fills wackelt: es braucht dann 1-2 Beats bis es wieder rund läuft.


    Wahnsinn: ich spiele dieses Teil jetzt schon fast 30 Jahre.....und kann es immer noch nicht :rolleyes:


    Gruß
    Daniel

    Hallo zusammen,


    beim Abhören von Aufnahmen stelle ich immer wieder fest, dass ein und derselbe "Rhythmus" von einem Takt zum anderen hinsichtlich der Energie, der Phrasierung und der Dynamik unterschiedich ausfallen kann.


    Somit ergibt sich bei vielen Takes kein beständiger Fluss, es wackelt, es ruckelt, es ist "löchrig", etc. Dabei geht es weniger um das Einhalten der nächsten "Eins", sondern um das Mikrotiming innerhalb eines Taktes.


    Viele bekannte und weniger bekannte Kollege sind insbesondere für Eigenschaft bekannt, (unabhängig von ihrem technischen Repertoire) scheinbar mühelos First Takes abzuliefern.


    Auf Anieb fallen mir da natürlich Leute wie Jeff Porcaro, Keith Carlock, JR Robinson, Alex Vesper und aktuell Felix Lehrmann ein.



    Habt ihr selbst diese Erfahrungen gemacht? Seht ihr darüber hinweg, weil es scheinbar im musikalischen Gesamtbild vermachlässigbar ist?


    Hat man "es" oder hat man "es" nicht?


    Kann man so etwas überhaupt üben? Ich habe diesbzgl. auch bereits mit Alex Vesper gesprochen, der mir den Tipp gab, nach der Gary Chester Methode zu arbeiten und die Stimme als "5. Gliedmaß" zu integrieren


    Weitere Tipps sind willkommen.


    Vielen Dank im Voraus.


    Freue mich auf eine angeregte (und v.a. kompetente!) Diskussion.


    Gruß
    Daniel

    vorschlag: zurück zum thema: was mich bei omar immer begeistert, ist, dass sein spiel so locker unangestrengt und fluffig daher kommt. den folgenden groove mag ich besonders


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    Absolut irre!


    ich glaube, die beste Weather Report Besetzung war jene mit Shorter, Bailey und Hakim.


    und ja: bei Omar Hakim scheint immer mehr Platz zwischen den Noten vorhanden zu sein als bei anderen. Dies macht ihn in der Tat unverkennbar.


    Gruß
    Daniel

    : ich kann kein englischhhhh. ist das schlimm :?:
    :


    Schlimm nicht, aber nicht grad hilfreich, wenn man beabsichtigt ein 48 Min. Interview zu sehen/hören, in dem ausschliesslich Englisch gesprochen wird.


    ich schaue mir ja auch nicht ein Interview mit Horacio Hernandez an, in dem er ausschliesslich spanisch spricht.


    Und schon gar nicht wage ich es, mir anschliessend darüber ein Urteil zu erlauben - ganz einfach aus dem Grund, rein gar nichts geschnallt zu haben.


    ---


    Oh nein!! Ich habe Zeit und Energie in eine Antwort auf diese hirnlose Shice investiert!! :cursing:


    Gruß
    Daniel

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    Coole Frisuren und Licks! :)



    YES!!


    Vor allem Paul Francis (damals noch Lathe Operator), der aussieht, als sei er 14!!


    Gruß
    Daniel


    (btw: hatte damals die gleiche Frisur wie Dave Weckl ;-))

    Erstaunlicherweise funktioniert (insbesondere bei klaren Fellen) die Methode:


    locker vorgespanntes Fell in der Mitte mit der Faust eindrücken, bis die Falten am Rand zum Vorschein kommen.


    Nun über Kreuz einfach die Falten "heraus spannen" ("Stimmen" kann man an dieser Stelle ja nicht sagen).


    Damit hat man schon mal eine Grundstimmung, die a) gar nicht mal so schlecht klingt und mit der man b) schon ganz gut weiterarbeiten kann


    Gruß
    Daniel

    Hallo zusammen,


    von mehreren Stellen habe ich (so denke ich) glaubwürdige Aussagen darüber erhalten, dass die Endorser die exakt gleichen Becken zur Verfügung gestellt bekommen wie der Endkunde.


    Letztendlich ist es aber in der Tat bedauerlich, dass die Zeit, in der der "Zildjian-Bus" zu den Händlern kam und man sich direkt aus diesem sein Beckenset aussuchen konnte, vorbei sind. Selbst die Händler haben im aktuellen Lager in Venlo nicht mehr die Möglichkeit ohne eine aufwändige und und überflüssige Prozedur Becken zu selektieren.


    Dieser Vorgang ist müßig und mindert natürlich die Bemühungen der Händler, eine entsprechende Auswahl an Zildjian Becken anzubieten, zumal es (zumindest aus klanglicher Sicht) mehr als ausreichende Alternativen gibt.


    Die Preisgestaltung ist inzwischen (nicht nur bei Zildijan) nun wirklich nicht mehr nach zu vollziehen, v.a. wenn man Becken anspielt, die allenfalls durchschnittlich, wenn nicht gar als schlecht zu bezeichnen sind. Ich habe kürzlich bereits zum zweiten Mal ein Crash aus türkischen Schmieden gebraucht für unter €70,--(!!!) geschossen, das klanglich mindestens genau so gut ist wie ihre amerikanischen Pendants und diesen gegenüber letztendlich den Vorzug bekamen.


    ABER:


    ich bin ein sentimentaler Mensch. Ich bin mit Zildjian aufgewachsen. 90% meiner Idole spielten oder spielen Zildjian. "Augen zu, draufhauen und nur nach Klang beurteilen" ist bei mir nicht.


    Mit diesem Hersteller verbindet mich nunmal deutlich mehr als mit allen anderen. Seine Produkte vermitteln bei mir stets ein "Willkommen zu Hause" - Gefühl, insbesondere ältere Versionen.


    Gut: neu kommt mir kein Zildjian mehr ins Haus. Ich kaufe gebraucht und bin bereit zu suchen, zu testen und ggf. auch wieder zu verkaufen.


    Ja, ich habe wie gesagt auch Becken anderer Hersteller. Diese sind klanglich sehr gut und waren aussergewöhnlich günstig. Ich freue mich aber wesentlich mehr über ein gut klingendes Zildjian, auch wenn es das Doppelte gekostet hat.


    Naiv? Weltfremd?


    Klar! Ist mir aber völlig egal. :D


    Gruß
    Daniel