Beiträge von Matzdrums

    MIDI ist nichts anderes als ein standard zum austauschen von informationen zwischen musikinstrumenten. die .mid files sind genau deshalb auch so klein und praktisch. viele midi-files klingen wie quatsch mit sosse weil der veröffentlichende sich nicht an den standard hält bzw. diesen nicht ausnutzt. deswegen spielt dann schonmal anstatt einer streicherfläche ein waldhorn zum tanz auf. software zum übersetzen von audio in midi existiert,funzt aber zum glück (bislang) nur monophon.

    damit habt ihr ja quasi ein playback. das kann super funktionieren, ist aber leider sehr unflexibel (du musst ja quasi den kompletten song zumindest arrangementmässig in reason nachbauen).
    ich benutze im moment eine mischform, dh. ich hab reason auf dem laptop und verwende ein td-10 um loops abzurufen oder reason dient als klangerzeuger und wird per td-10 bedient oderoderoder.
    das macht schon spass weils super flexibel ist aber natürlich recht teuer, nicht ganz arbeitsunintensiv und live hätte ich da evtl. bedenken wegen der stabilität.


    ich denke pat hat 3möglichkeiten:


    1: entweder er kauft ein spd-s und schliesst entsprechend pads an. damit ist
    das td-8 quasi überflüssig.


    2: er kauft einen gebrauchten hardwaresampler und verwendet das td-8 als drum-to-midi interface.


    3: oder er schaut erstmal was alles so mit dem td-8 plus rumfliegende gitarreneffekte geht. das kostet ausser zeit gar nichts.


    so,pat,jetzt musst du dich entscheiden. ;)

    leider ist das buch stilistisch etwas begrenzt. und die beispiele vielleicht etwas arg ausgewalzt, deswegen 300 seiten. dafür sind imho die playbacks etwas kurz geraten. ansonsten aber sicher prima.

    es gibt da sicherlich mehrere möglichkeiten. in jedem fall funktioniert das td-8 dann eher als "schaltzentrale" den als klangerzeuger da du da ja keine sounds reinladen kannst. die groovebox kann sicherlich einiges aber diese art geräte ist halt eher für den dance-bereich konzipiert.
    also entweder schiesst du dir einen günstigen hardwaresampler, fütterst den mit deinen wie auch immer erzeugten loops und steuerst den über die "loop" bz. "one shot" funktion des td-8 oder du greifst direkt zum spd-s.
    das hat den vorteil das im prinzip alle funktionen innerhalb eines gerätes zur verfügung stehen. loops ins spd-s laden und fertig. keine midi-verkabelung oder ähnliches.
    softwareseitig sind bis auf reason ja schon einige kandiaten gennant worden,das wäre in dem fall allerdings mein favorit :D

    bevor hier gross programmiert wird : erstmal sehen was so an reaktionen kommt. wer was eingespielt hat kanns ja hier reinstellen, ein lieber moderator kann ja auch die beiträge zusammenfassen. oder ?

    chad smith ist quasi das paradebeispiel für einen bandschlagzeuger. imho hält der den ganzen laden zusammen. die peppers sind ja eigentlich eine band die rein theoretisch nicht funktionieren kann. flea fummelt sich gerne mal zu tode, frusciante pendelt zwischen genie und wahnsinn und kiedis trifft töne auch mehr nach dem zufallsprinzip.
    die einzige konstante ist chad smith. der ist ein riesen bonham-fan und der einzige in der kapelle der (ausser einer vorliebe für heineken und einem hang zur pornografie) keine drogenprobleme hat/hatte. wer sich dafür interessiert sollte sich vielleicht mal die dokumentation "funky monks" geben.
    die grooves die der anbietet sind amtlich ohne abgeschmackt zu sein. das passt musikalisch einfach. ob das einem anderen kontext funzen würde ? auf der "mothers milk" wird ja auch mal die db angeworfen,das kommt dann nicht so gut. aber auf den späteren veröffentlichungen ist das grosses tennis weil reduziert aufs wesentliche plus das ein oder andere leckerlie.

    wir können das gerne so handhaben wie von zaphod vorgeschlagen, mir eigentlich wurscht. solange keiner das play-back als sein eigenes verkauft ist mir alles recht.