Beiträge von Matzdrums

    Wenn Patina so toll für den Klang wäre, dann würden die Herstellern sie schon bei der Produktion einarbeiten.


    Tun sie aber nicht.

    aber klar doch.


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Wenn man einen Kulturbeutel mit der passenden Anzahl Beyerdynamic TG75/58, einer Grenzfläche von Behringer und zwei Stäbchen im Bereich von 200€ das Stück nebst Befestigung für an die Hihat und das Ride packt, kann man vermutlich recht entspannt Abenteuern vor fremden Menschen entgegensehen.

    Zum anderen finde ich es, auch wenn der Preis nicht übertrieben ist, ein wenig ungut, wenn man als Band eine Lösung für die ganze Thematik findet, dabei auch genug Geld in Equipment liegen lässt und ein Jahr später werden dann Softwarekomponenten, die man schon länger im Einsatz hat, kostenpflichtig

    Es gibt 15 Minuten Demo und dann braucht man eben eine Lizenz.

    Notenmaterial jederzeit, einen Generator dafür benötige ich persönlich nicht, weder zum Unterrichten noch sonst.

    Ich empfinde es als recht anstrengend, wenn jemand Texte vom Blatt liest, wenn das dann nicht die Muttersprache ist, muss mich das inhaltlich schon sehr interessieren um nicht abzuschalten.

    Früher waren ganz oft solche Psychopathen am Start. Heute gibt's sicher nicht weniger Psychopathen, aber es gibt weit verbreitet doch ein paar Gesetze, die es zumindest unvorteilhaft/unrentabel gemacht haben, dem psychopathischen Donnerwetter immer freien Lauf zu lassen.

    Stattdessen haben wir heute Burn-Out.


    Und ja - mir ist egal, ob der Buddy Rich höchst persönlich so einen Müll verzapft oder sonst wer - ich halte das für psychopathischen Kackmist! So geht man mit niemandem um, so spricht man mit niemandem. Egal welchen fuck-up sich jemand geleistet hat.....was auch immer....das ist einfach krank

    Heutzutage wird man damit Präsident, zweimal. Buddy Rich konnte immerhin ganz gut Schlagzeug spielen und war obendrauf gelegentlich sehr seltsam, dafür hat er die Leute,die er gefeuert hat, dann auch wieder eingestellt und auch alle bezahlt,soweit ich das weiß.

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Brents Hacks

    Brent´s Hang

    Für mich wirkt das ehrlich gesagt wie eine Reunion zweier älterer Herren weit über ihrem Zenith, bei der man hofft, durch die Verpflichtung einer jungen, hübschen, aktuell recht gefragten Drummerin wenigstens noch ein wenig Aufmerksamkeit zu bekommen. Dass Anika Nilles die Sache im Griff hat, war zu erwarten und nicht wirklich spektakulär. Und auch die Senioren können es offensichtlich noch. Muss ich deshalb die Tour besuchen? Eher nicht...

    Alter weißer man hast Du schonmal gehört?

    Ich habe nicht viele Bücher, in denen soviele Post-Its kleben und in denen so viel mit Textmarker angestrichen ist, wie in meiner Ausgabe von "Effortless Mastery".

    Noten einzuscannen halte ich jetzt ehrlich gesagt nicht für das Problem - dafür gibts mittelweile sogar Apps fürs Handy (die Qualität mal außen vor gelassen). Klar gibts Kombinationen, die in der Praxis Probleme machen, aber ein iPad + forScore + Apple Pencil und ein Pedal von Airturn sollte meiner Meinung nach immer problemlos funktionieren. Den Mehrwert seh ich vor allem auch in der gleichmäßigen Ausleuchtung, man braucht keine Pultbeleuchtung usw.

    Das Problem sind nicht die Apps sondern die Nutzer, die an der Stelle schon scheitern. Ich gebe Fortbildungen zu dem Thema mit forscore und MobileSheets und regelmässig kommen wir über den Punkt "Ein Foto machen" nicht hinaus, weil wenig Technik-Affine Menschen damit schlicht schon überfordert sind. Und ein iPad(pro) plus den ganzen Kram drumrum stellt auch eine beträchtliche Investition dar. Das das super funktioniert, weiss ich.

    Ich habe seit dem ersten iPad wenig und seit dem Apple Pencil keine Noten mehr in Papierform. Bei professionell gesetztem Material kann man das Umblättern evtl. über die Autoturn-Funktion realisieren, wenn denn das gesamte Stück in einem Tempo steht. Was ich ein bischen doof finde, ist das zurückblättern bei Wiederholungen und Sprungzeichen. Da kann man sich in forscore z.B mit den konfigurierbaren Buttons oder mit dem kopieren und einfügen der vorherigen Seiten helfen, dann geht es nur noch ums vorwärtsblättern per Tipper. Dafür hatte ich bislang eigentlich immer einen Finger übrig. Fusstaster habe ich, vergesse ich aber entweder a) hinzustellen oder b) zu benutzen.

    . In der musikalischen Praxis sind in der Tat viele noch überfordert. Das fängt schon beim Einscannen von vorhandenem Papierwerk an und endet bei den technischen Beschränkenungen (mancher) Betriebssysteme. wenn so ein Fußschalter als Tastatur erkannt wird und dann weder Bildschirmrastatur noch Stylus funktionieren, muss bei der Probearbeit immer noch ein Systemspeziallist vor Ort sein. Das hemmt.

    Mit der richtigen Hardware und der Bereitschaft zur steilen Lernkurve aber ein deutlicher Mehrwert gegenüber Papier und Pultbeleuchtung.

    In Verbindung mit Widi und ähnlichem kann das Tablet ja auch deutlich mehr leisten, als pdf anzeigen, von daher ist die Frage dann lediglich, wie hart man an der Stelle rumnerden möchte/muss.

    es gibt diesen einen Moment nach dem Thema von "So What", wo Jimmy Cobb auf genau das richtige Becken haut und einen sehr langen Ton spielt. Als ich das gehört habe, habe ich gemerkt, das da einer spielt, der weiss was er tut, weil er mehr über Musik weiss , als das Bedienen eines Instruments erfordert. Da wollte ich auch hin. Und das war der Beginn einer Reise, die nicht endet.

    Hier ein Vergleich in der selben Location einmal mit und einmal ohne Rack, da gabs dann doch drei Podeste:



    Ich glaube man kann trotz der fragwürdigen Belichtung erkennen, das das durchaus Platz spart und sehr aufräumt. Ob ich das jetzt immer benutze, weiss ich noch nicht.

    Vorläufiges Fazit:

    -weniger Platzbedarf, aufgeräumtere Optik

    - wenn man alles komplett zerlegt, damit man es einfach transportieren kann, ist der zeitliche Aufwand im Vergleich zu einzelnen Ständern eher gleich, bei mehreren Acts auf einer Bühne bei genügend Auslauf im Backstage zum zusammenbauen geht der Umbau dafür dann schneller, weil man mit weniger Händen alles da hat, wo es hin soll

    - den ersten Zusammenbau sollte man zeitlich nicht Unterschätzen, also nicht unbedingt ne halbe Stunde vor der ersten Show mit dem Gerät anfangen, Sachen zusammen zu Schrauben, es ist komplexer als man meint und Memory-Locks hat man besser zuviel als zuwenig

    - Der Grundsatz "zweimal Messen, einmal Schneiden" gilt auch für Rackrohre

    - Kostet Geld, so denn Geld eine Rolle spielt


    Großes Danke (Shoutout heisst das glaub ich heutzutage) an Stefan von der Gewa fürs geduldige Beraten und das Zusammenstellen der nötigen Teile!