Alles anzeigenDas mit dem stabilen Sitz und Fuß auf der HiHat interessiert mich nach wie vor noch.
Gilt das auch bei einem kleineren Set wie bei meinem?
Ich kenne dieses kipplige Sitzen nur bei Knirpsen an großen Sets.
Warum hat eigentlich kaum ein Lehrer ein kleines Set zum Unterrichten da stehen?
In 90% der Fälle ist es ein "Tama Imperialstar" etc. mit Messingbecken.
Da würde ich doch als erstes mal ansetzen, wenn es um einen stabilen Sitz geht.Bei der Gitarre fängt man ja auch normalerweise mit 3/4 Größe an.
Ich habe einfach einen kleinen Hocker und eine flache Snare parat. Die Sitzposition ist das A und O, sagen so Leute wie Dave Weckl. Wenn ich nicht mit beiden Beinen am Boden bin, bin ich nicht geerdet, sagen andere. Guck Dir vielleicht mal die "Big Time"-DVD von Billy Ward an, der erklärt das sehr charmant wie ich finde. Hier ist ein Ausschnitt:
Ein Buch, was ich super spannend finde zu dem Thema ist das hier: https://www.amazon.com/Anatomy…Better-Feel/dp/1511590041
Das gibt es glaube ich inzwischen auch auf deutsch, Übersetzung von Flo Fochs.
Einen Workshop vom Autor gibt es hier, wie ich gerade bei Link-Suche festgestellt habe: https://www.drumeo.com/beat/anatomy-of-drumming/
Habe ich selber noch nicht gesehen, aber die Überschrift Posture is one of the most overlooked topics in drum education gefällt mir schon mal ![]()
Ich habe bei mir grundsätzlich mindestes zwei Sets aufgebaut, eins im Rechtshänderaufbau, an dem normalerweise die Schüler sitzen. Das ist bei mir im Studio ein Gretsch Renown mit 20er Bassdrum, von mir aus auch mit 5 Toms und Istanbul Mehmet Becken nach Wahl. Aus Bronze. Messingbecken besitze ich keine. An der Musikschule an der ich arbeite, gibt es ebenfalls Drumsets mit 20er Bassdrum und passenden, tief einstellbaren Hockern.
Dafür stelle ich das Schülerschlagzeug zwischen den Schülern auch neu ein, wenn es sein muss.
Mir ist es wichtig, das man an einem gut klingenden, gepflegtem Instrument mit funktionierender Hardware lernt. Die beste Bindungsarbeit nützt ja nichts, wen am verstimmten Klavier drei Tasten in der mittleren Oktavlage fehlen. Ein Sonor Martini mit entsprechend kleinen Größen habe ich im Lager, aber die Altersgruppe ab 6 Jahren ist in der Regel groß genug, um an einem "normalen" Drumset anzufangen. Fotos findest du bei Interesse auf meiner in der Signatur verlinkten Website.
Bei der Gitarre fängt man wie bei anderen Instrumenten auch am besten mit der passenden Größe an, das muss keine 3/4 sein. Sinnvoll ist dann ein Leihinstrument weil man wird ja schnell größer. Dazu gehört dann aber auch, das die örtliche Musikschule über ausreichend Instrumente in der passenden Größe verfügt, das ist nicht immer gegeben.
sorry wenn das deinen Thread kapert, vielleicht kann das ein Moderator verschieben.
Interessant. Sind dir dabei irgendwelche Besonderheiten aufgefallen? Ich kann mir vorstellen, dass das nur was für Schüler mit höherem Potenzial, mehr Übebereitschaft und allgemein schnelleren Fortschritten ist. Hatte das auch schon bei einem anderen relativ jungen Drummer (Simon Schröder aus Hannover) auf Youtube gesehen. Aber der ist auch nicht "normal", sondern spielt hier im DF wohl fast jeden an die Wand.
Mir ist dabei eigentlich nur aufgefallen, das das ein recht natürlich Prozeß ist, den meisten Schülern fällt das gar nicht groß auf, die Hihat steht halt links, das Ride eben rechts. Ich rede aber von grundlegenden Grooves, also alles im Achtel- und Viertelraum.
Dafür stelle ich das Schülerschlagzeug zwischen den Schülern auch neu ein, wenn es sein muss.
edit weil sich die Posts überschnitten haben:
Das passiert bei jedem Schüler, je älter und erfahrener desto weniger aktive Unterstützung gibt es dabei, ich stelle dann Fragen wie "Kommst du damit gut zurecht oder ist die Snare vielleicht doch zu tief, wenn die Ellbogen auf den Oberschenkeln liegen?"
