meiner meinung nach ist die einzige position für das d6 so nahe wie möglich am schlagfell so dicht wie möglich am auftreffpunkt des schlegels. das man mit dem d6 in kombination mit einem 22x20 kanonenrohr "jeden stil" hinkriegt halte ich hingegen für eine gewagte these. mir dauert auch der soudcheck mit dem d6 einfach viel zu lange. mit dem delite und einer beliebigen snare aus meinem regal klemm ich d2 und d4 an die toms, n 57 an die schnarre, rode nt-5 als overheads bzw. eins als oh und eins als hh-mic hin, stimme die karre ein bischen und das wars dann auch schon. problemkind (ok, jammern auf hohem niveau) ist die bassdrum mit dem d6. ich möchte gerne am liebsten einfach einen "fertigen" sound ans pult geben. das e902 hat halt schon direkt den "nasser-sack" flatsch. bässe macht entweder die anlage oder ein knopf am pult. das subbass-gewumme vom d6 ist unter umständen echt ne terz zu viel. neulich hatte ich son stadfest-gig (da, wo auch kaptiiän kirk da war). die anlage bestand aus einem line-array mit ein paar kisten drunter. (ich meine wirklich EIN line-array, nicht eins rechts und eins links). und die kisten untendrunter waren keine subs sondern infras. ich fand den bd-sound auf dem in-ear den ganzen gig lang scheisse. und der fachlich kompetente, freundlich engagierte mischer war auch nicht zufrieden. also musste eine alternative her. da ich das e902 schon paarmal verwendet hatte (wenn auch mit einer anderen bd), war das meine erste wahl. und ich denke, die kombi funktioniert erstmal relativ flexibel. noch ne grenzfläche wäre sicher schön, alleine funzt die imho aber auch nur mit potenter anlage und auch nicht unbedingt in jeder basstrommel. die delite entwickelt schon ordentlich alarm im bassbereich.
natürlich gilt aber: your mileage may vary!