Beiträge von Matzdrums

    werte gemeinde!
    eben rief mch eine alte bekannte an, die mit diesem völlig zu unrecht wenig bekannten new yorker jazztrommler in kontakt steht, um eine kleine workhop-tour zu organisieren. der herr ist jahrgang 37, hat mit diversen helden zusammengearbeitet und hat sicher einiges zu vermitteln. die leute aus dieser generation, die mit dabei waren als der jazz wie wir ihn kennen erfunden wurde, werden ja nicht unbedingt mehr, von daher bietet sich da die chance, informationen aus erster hand zu bekommen. wer hat die möglichkeit, bei der organisation zu helfen? gefragt wären anlaufstellen von entsprechenden (hoch)-schulen, evtl. shops, clubs o.ä.
    es gibt noch kein konkretes zeitfenster, im moment ist erstmal brainstorming angesagt.


    hier mal ein videoschnipsel:



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    besten dank fürs mithelfen!

    Ich bezweifle, dass jeder so eine Karte möchte. Ich habe meinen Standort "unscharf" gehalten. Andere haben den Standort extra falsch angegeben (Wohnort, "Erde" z. Bsp.) :) Nicht jeder will gleich gefunden werden.


    he, ich wohn aber wirklich auf der erde!

    ich habe eine mastercard. wenn ich die dafür benutze, im aussereuropäischen ausland geld auszugeben, werden 1% der summe als gebühren berechnet. ein limit für den einsatz konnte ich noch nicht feststellen, da ich das ding bislang nur höchstens im oberen dreistelligen bereich bzw im ganz unteren vierstelligen monatlich belastet habe. man kann das aber ganz einfach rauskriegen, indem man die unterlagen einsieht, die man beim beantragen der karte unterschrieben hat (oldschool) oder eben mal da anruft (neumodisch). wenn du dir bei einer investition in der preisklasse einen kopf um einfuhrumsatzsteuer und kreditkartengebühren machst, kauf doch vielleicht lieber nicht auswärts ein?

    und drittens: der klick ist zu lahm , geht bis 240.


    handelsübliche metronome hören eben zwischen 240 und 250 auf. das liegt am drehzahlbegrenzer. eu-verordnung, kennze ja. ich habe mir neulich einen boss dr.beat gegönnt nachdem meine rüthmus-uhr von tama den geist aufgegeben hat. für dich vermutlich auch zu gebrauchen wäre der millenium rhythm pumper.

    ich habe lange nicht mehr mit reason gearbeitet und habe auch keine aktuelle lizens, aber du solltest mal in der bedienungsanleitung nachschlagen, ob es für die einzelnen sounds im samplermodul eine "learn"-funktion gibt. was vermutlich der fall ist. wenn nicht, musst du die midi-noten manuell definieren. dabei hilft dir dann die bedienungsanleitung von diesem fame-dings, in der hoffentlich steht, wie man die gesendete midi-note ermittelt. schlägt alles das fehl, belibt immer noch die möglichkeit zu raten indem man ein pad kontinuierlich anklopft und solange die midi-noten im sampler durchsteppt, bis der gewünschte klang reproduziert wird.
    als anmerkung: midi-in verkabelt man mit midi-out. und umgekehrt. klingt komisch, ist aber recht logisch.

    ein technisch brillianter musikautomat wie ihn das einsetzende bildungsbürgertum mal gefordert und gefeiert hat, wird nicht mehr gebraucht. man braucht menschen, die das empfinden, was sie spielen. nur so transportiert man emotion. und um das transprotieren von emotion geht es in der musik. schafft man das, hat man gewonnen. und alle technikdiskutanten können sich weiterhin darüber unterhalten, wie man was wie noch schneller hinkriegt.

    wer eine musikalische idee hat, wird auch einen weg finden, diese auszudrücken. musikalität entsteht nicht über technik. die technik ist nur ein werkzeug, das einem dabei hilft, die vorhandene musikalische idee effizient auf ein anderes werkzeug, nämlich das instrument, zu übertragen. ein stichwort wäre hier audiation. kreativ werden heisst, vorhandene bausteine neu miteinander zu kombinieren und aus dem enstandenen schlüsse zu ziehen.


    literaturtipp: der musikverstand


    ich bin dan kreativ, wenn ich irgendetwas höre, das mich berührt. das kann alles sein. zb. das wassertropfen aus der tapete im badezimmer weil die dachdecker es seit 5 tagen nicht schaffen, endlich die verdammten fenster dicht zu kriegen. was ich da höre, sind rhythmische oder melodische muster, die ich mit dem vergleiche was ich bereits kenne, weil ich dieses muster erfahren habe. danach hat mir dann jemand gezeigt, wie das aufgeschreiben aussieht, oder mich aufgefordert das selber aufzuschreiben. und hat mich an den richtigen stellen dazu motiviert, bestimmte techniken zu erlernen, weil die notwendig sind, um das, was ich im innern höre, umsetzen zu können.
    durch das pauken von vokabeln, synthax und grammatik lerne ich keine sprache sprechen. ich lerne nur die sprache indem ich sie spreche und mir auffällt, das ich manche dinge nicht ausdrücken kann. da muss ich dann eben neue wörter lernen.

    fullstroke: stockspitze ist am ende der bewegung in der gleichen position wie am anfang.
    tap: das gleiche, nur in sehr klein.
    downstroke: stockspitze ist am ende der bewegung kurz über dem fell.
    updstroke: stockspitze ist am anfang der bewegung kurz über dem fell.