Beiträge von Matzdrums

    ich hab jetzt gerade mal kurz rein gehört: major clipping. merk dir gut, wer gepostet hat es würde nix zerren ;)


    du solltest es vermeiden, eine einzelne spur auch nur nahe 0dbfs zu pegeln. wobei die anzeige im cubase-mixer erstmal höchstens einen anhatspunkt bietet. wenn du zb. den kanal völlig überfährst (über den gain regler am pult) und dann den fader runterziehst kommt, je nach pultverdrahtung, in cubase ein signal mit -xdbfs an, das dann natürlich trotzdem übersteuert ist. solange die projekteinstellung bei 24bit liegt, kannst du absolut defensiv pegeln, -12 oder mehr dbfs pro kanal. wenn dir trotzdem die summe um die ohren fliegt, reduziere nicht den pegel am ausgang. damit reduzierst du auch die bitbreite. reduziere den pegel einzelner kanäle. das snare-mic ist genauso wie das bd-mic ein stütze, zieh also die beiden fader ganz runter und fahre sie langsam aber sicher dazu. zur sicherheit installierst du zb. diese freeware-version von roger nichols inspector plug-in im vorletzten insert-slot vom master-out: http://www.rndigital.com/inspector.html


    cubase kostet 600 euro. das hat einen grund :thumbup:

    lass den eq einfach auf "aus". der cubase eq ist zwar auch nicht sooo irre. ber immerhin hast du ne chance dein material unverclippt in den rechner zu kriegen. arbeite an der mic-position !!
    den eingangspegel in cubase abzusenken ist übrigens völlig falsch. die trim-möglichkeit in den eingangskanälen dient einem anderen zweck. wenn die snare von oben "komisch" klingt ist es auch sinnfrei, die von unten abzunehmen. das klingt nämlich dann garantiert noch "komischer" ;)

    ja genau das meine ich. und wenn ich da einen ausgang meines interface aufwähle (also bei mir zb firepod 1/2) geht der windows sound erst wenn ich selbiges auf 48khz einstelle. vllt liegts aber auch nur am firepod-treiber der eigentlich für vista gedacht ist. dann kann ich ja noch auf ein update hoffen


    manche fw-geräte bzw. deren nichtkompatible treiber kommen nicht mit dem win7-fw treiber klar. da gibt es einen tweak:


    device manager/firewire controller/properties/update driver/choose legacy 1394

    du möchstest 7 mikrofone für 300 euro. das ist ein frommer wunsch. wird aber wohl auch ein solcher bleiben. du brauchst, wie schon tausendfach beschrieben, aber keine sieben mikrofone. du brauchst 2 overheads, eine stütze für die basspauke und evtl. eine stütze für snare/hihat. für 300 euro kriegt man ein paar sehr okaye rode nt-5 oder octava mk 012. opus 53 kosten 90 euro das stück, nimmt man davon ein paar und zwei ständer und kabel ist man auch schon bei 250 euro. als stütze für die bd nimmst du ein bd 300 oder etwas vergleichbares. und dann schaust du erstmal,wei du mit den drei dingern zurechtkommst. viel vergnügen.

    die frage ist nicht, was du gut kannst. die frage ist, was du für den rest deines lebens machen willst. als ich 15 war, wollte ich ausser schlagzeugspielen eigentlich nix. ob ich darin "gut" war, war mir eigentlich eher egal. wo kann man den mal etwas von dir hören? was sagt dein umfeld und dein lehrer zu deinem berufswunsch?

    der verkäuferrat zum yamaha ist imho ein guter, die qualität geht absolut in ordnung und man hat erstmal alles was man so braucht. warum ein parametrischer eq wichtig ist, erkläre ich an dieser stelle einfach nicht, das merkt ihr selber wofür der gut ist. vor allem wen man keinen hat wünscht man sich den sehr schnell. :thumbup:
    das usb-feature ist eine nette dreingabe, genau wie die der effekt-chip.


    inwieweit man einen kompressor in jedem kanal braucht, sei mal dahingestellt. solange man das nicht so genau weiss und nichts vermisst lässt man den dann einfach ausgeschaltet. ein digitalpult hat u.u sehr viele vorteile aber zunächst einen entscheidenden nachteil: den vorhandenen knöpfen ist nicht immer dieselbe funktion zugewiesen. weniger intuitives ausprobieren da man sich eben durch irgendwelche menüs durchdrücken muss. die lernkurve für komplettstarter ist damit wesentlich flacher als bei einem analogpult. vorteil: niemand ausser dem der den kasten bezahlt hat, hat bock die anleitung zu lesen. damit sind neugierige wurstfinger, die mal eben ein bischen schrauben wollen da sie vom more-me-syndrom betroffen sind natürlich einfacher im zaum zu halten.


    bei gebrauchten pulten in der von euch avisierten preisklasse wäre ich zunächst vorsichtig und würde wenn nur ein gerät bezahlen wollen, das ich vor ort auch auf herz und nieren prüfen kann.

    Nun, ein klein wenig macht es meine Mixarbeit von zuvor unnütz. Ich habe geäußert, dass ich es für nicht nötig halte, das Ergebnis nochmal durch T-Rex zu ziehen. Schlimm finde ich das deshalb nicht, weil niemand bei stirbt. Aber ich hätte das definitiv auch nicht gemacht und ich finde es gut, dass das sofort negativ auffällt - das bestärkt natürlich ungemein.


    das problem ist meiner erfahrun anch: wenn man wenig erfahrug im mischen hat, macht man sachen einfach nicht richtig. das ist völlig normal. vor allem, weil man mindestens 4 hüte jonglieren muss: musiker, produzent, aufnahme, mastering. daran scheitern selbst leute mit sehrsehrsehr viel erfahrung. mastering ist eine aktion, in der man sehr viel kaputtmachen kann. oder man kann viel gewinnen.
    das hängt aber sehr stark davon ab, wie das programmmaterial aufgenommen und gemischt ist. von der performance und dem arrangement mal ganz ab. eine wie auch immer geartete kompression auf die summe zu klatschen damit die welle schön quadratisch wird hat mit mastering so wie ich es verstehe nicht das geringste zu tun. und ein mastering-ingenieur der sein geld wert ist hätte euch vermutlich einfach den mix zurückgegeben mit der bitte, den neu zu machen. man halt als musiker idr. einfach viel zu wenig abstand zum material um den wald vor lauter bäumen noch zu sehen. ich persönlich habe immer noch probleme damit, überhaupt badewasser zu mischen. von einem kompletten song gar nicht erst zu sprechen. t-racks habe ich vor 10 jahren gerne benutzt, da konnte man im gui schön sehen wie virtuelle röhren rot wurden und man hat viele knöpfe an denen man drehen kann. solange man aber ein solches werkzeug einsetzt, ohne zu wissen was man damit eigentlich erreichen will und der mix halt einfach nicht richtig ist, lässt man von solchen dingern am besten einfach die finger. neulich habe ich mir eine amplitube-lizens gekauft, da gabs als bonus t-racks oben drauf. die installation habe ich dann einfach mal gelassen, laut geht auch ohne.



    edit: noch ein tipp: wenn man viele knöpfe hat, an den man drehen kann, dann probiert man am besten einfach alle aus. sobald man eine veränderung hört, dreht man den entsprechenden knopf dann wieder ein wenig in die gegenrichtung.