Beiträge von Unas

    hm mist, chips alle... vllcht hab ich irgendwo noch reiscracker.. aber da muss nutella drauf.. damits wenigstens bisschen nach BM aussieht...


    irgendwie ist das alles fürn arsch hier..
    und meine bremsen am auto sind auch kaputt.
    hört hier jemand fettes brot?


    Ist das jetzt nur Munddurchfall oder spielt die Farbe von deiner Schokocreme auf die Nazidiskussion an?
    In beiden Fällen reichlich dämliche Äußerung, wo der Thread doch mal einer jener seltenen Threads ist, deren Gehalt mit zunehmender Beitragszahl zu steigen scheint.

    Mit dieser Argumentation ist so ziemlich JEDER Inhalt zu rechtfertigen. Und letztendlich ist dann niemand mehr dafür verantwortlich, weil: Ist halt eine Momentaufnahme ohne Wertung - oder Ähnliches. Das ist ziemlicher Unsinn und dient meiner Meinung nach nur dazu, sich der Verantwortung zu entziehen. Zu billich.


    fwdrums


    Naja, in Maßen. Man kann z.B. in "Angel of Death" nirgends herauslesen, dass die Taten Mengeles in irgendeiner Form gutgehießen würde. Das wäre für mich der Punkt, ab dem ich von "Verherrlichung" sprechen würde. Insofern würde auch jeder Kriegsfilm den Krieg verherrlichen, wenn er ihn kommentarlos darstellt. Das ist meiner Meinung nach aber nicht der Fall.


    EDIT: Oder ich könnte als Vollidiot dargestellt werden, wenn man sich unreflektiert meinen Avatar anschaut.

    Auch wenn es vielleicht nicht exakt den Kern der Diskussion trifft, aber trotzdem:


    Slayer wurden oft für ihre Texte und Symboliken angepisst. Sei es damals "Angel of Death", das von Josef Mengele handelte, sei es der Fanclub namens "Slaytanic Wehrmacht", sei es 2006 der Text zu "Jihad", der aus der Sicht der im Cockpit sitzenden 9/11-Terrorbuben geschrieben ist.
    In einem Interview habe ich mal gelesen (entweder mit King, Hanneman oder Araya, ich weiß es nicht mehr), dass die Texter der genannten Songs (laut den Booklets für "Angel of Death" Hanneman, bei "Jihad" Hanneman und Araya) ihre lyrischen Ergüsse wie Dokumentarfilme betrachten - also als Momentaufnahmen ohne Wertung.


    Ich finde auch nicht alles, was Slayer verzapft haben, unbedingt klug, habe aber trotzdem nen Patch mit dem Adler auf dem Rucksack, weil ich weiß, dass er nicht mit dem Reichsadler verwechselt werden sollte.


    Mehr zum Thema:


    Negator haben dieses Jahr ihr Album "Panzer Metal" veröffentlicht, dessen Texte man ULTRAmissverstehen kann. Laut Aussage der Band (welche auch keine Faschisten sind) bezieht man sich mit Textzeilen wie "Auf alte Werte" auf die Ursprünge des BM und übt damit Kritik an der heutzutage verwässerten Szene. Wenn ich das entsprechende Interview nicht gelesen hätte, hätte ich mir die CD wohl nicht gekauft, sondern angenommen, dass sich die Hamburger auf etwas ältere "Werte" beziehen. Genau deswegen finde ich die Texte auch nicht ideal, kann mich aber dank des Hintergrundwissens damit arrangieren und die Musik genießen.

    Keine Sorge, ist ja kein Black Metal und man versteht den Keks... äh... Text.
    Obwohl... Gab es nichtmal eine Debatte, dass das Krümelmonster keine Kekse mehr essen darf, weil es sonst ein schlechtes Vorbild für dicke Kinder ist? :pinch:

    Aus dieser Überlegung heraus, finde ich es bedenklich rein destruktive Meinungen/Stimmungen zu propagieren.
    Denk ich: Wir (Kreative) sollten uns um Alternativen bemühen, und den Leuten Mut machen,und nicht Unzulänglkeiten widerkäuen.


    Und warum? Ich dachte immer, Kunst soll die Welt bereichern - und sie nicht auf Teufel komm raus verbessern. Um den Leuten Möglichkeiten zur Selbstüberwindung und Hoffnung zu zeigen, wurden Religionen erfunden.
    Welt verbessern ist natürlich super, keine Frage. Aber sollte DAS wirklich der Anspruch jeglicher Form von Kunst oder Musik sein?


    Ist das alles Euer Ernst, Freunde?!?!


    Ich spreche mal für mich: Mein eigenes Zeug nehme ich sehr ernst. Die Texte, die ich schreibe, drücken meine Ansichten und Überzeugungen aus und greifen gern mal Fragen auf, die ich mir stelle. Dabei tauchen übrigens nicht ein einziges Mal die Worte "Satan" oder "Impaled Bloodsiffing Jesus" auf. Das von Anderen ist für mich Musik, die hervorragend Stimmungen vermittelt und wie jede andere Musik auch die eigene Stimmung verstärken kann. Tatsache, ich krieg bei manchen BM-Songs noch bessere Laune, wenn ich eh schon gut drauf bin. Ist das jetzt langweilig und untrue? So what!

    Nile z. B. fahren eher die Ägypten-Schiene, dass z. T. auch durchaus ambitioniert, aber nicht auf Teufel komm raus historisch korrekt, so wie ich das verstanden habe.


    Wenn man sich Sanders' Ausführungen zu den einzelnen Texten in den Booklets durchliest, weiß man, dass es in deren Texten eigentlich immer historische (oder eben mythologische) Fakten hagelt. Natürlich sind die Texte nicht von Museumstafeln aus Kairo abgeschrieben. Nile spielen aber auch keinen Black Metal, bevor das wieder jemand bemängelt.

    Am Besten finde ich ja, dass gewisse Herren hier Statements fordern, ob all die Texte und Attitüde ernstgemeint sind. Dazu wird vehement der Eindruck vermittelt, dass sie sich wünschen, dem wäre nicht so.
    Sobald die belagerten Künstler sich dann als normale Menschen outen, heißt es, das sei langweilig.


    Wie war das nochmal mit Menschen, denen man es nicht recht machen kann?

    Ja, das ist ein interessantes Buch, auch wenn es nahezu ausschließlich über die Wurzeln der Szene in Norwegen, den Mord an Euronymous und die anschließende Darstellung von Vikernes berichtet.
    Dennoch lesenswert.