Mit Kiffern in einer Band habe ich gute und schlechte Erfahrungen. Die wichtigste aber vor allem ist (Achtung, subjektives Empfinden und nicht wissenschaftlich belegt): Wer kifft, verstärkt damit seinen normalen Charakter. Ein Egomane wird noch egomanischer, ein friedlicher Typ wird noch gechillter und ein Trauerkloß schiebt dann noch mehr Depressionen. Ich kenne persönlich keinen Pfeifenraucher, bei dem es sich anders verhält. Auch, ob jemand hin und wieder mal ein Grämmchen raucht oder am Tag mehr als fünf davon (gab es in meinen bisherigen Bands alles), spielte dabei keine Rolle.
Wichtig finde ich, dass man für sich selber klare Prioritäten setzen. Das heißt für einen selber, sich nicht von anderen zum Mitmachen verleiten zu lassen. Ich habe das Glück, für diesen Kram nicht anfällig zu sein (schlägt überhaupt nicht an) und rate dem Threadstarter auch von Experimenten mit anderen Substänzlein ab.
Ich spiele derzeit in einer durch und durch sportlichen Band, bei der niemand raucht und säuft, da hat man solche Probleme eh nicht mehr, aber früher in der adoleszenzgeplagten AusproBIERphase sah das noch latent anders aus 