* der ton-ing muss so mikrofonieren, wie dein set aufgebaut ist und nicht andersrum. du solltest dich sicher und komfortabel fühlen.
* hör dir deine eigene musik vorher ein paar mal (möglich mit dem gleichen kopfhörer-typ, der auch im studio verwendet wird) im proberaum an, und trommel dazu die songs. so kannst du dich an die hörsituation gewöhnen. achte auf die dynamik. (dynamik !? ;-))
*verwende VIEL zeit dazu, dein monitoring richtig einstellen zu lassen und überlege die vorher genau, woran du dich orientierst (bass, gesang...). achte auch darauf, blickkontakt zu diesen leuten zu halten.
* mach den klick nicht zu laut. wenn du genau "drauf" bist, solltest du ihn nicht mehr hören. WICHTIG: spiel mit dem click, nicht dagegen. DER CLICK IST DEIN FREUND! --> lieber etwas "hin und her" im mikrotiming, dafür aber musikalisch und mit feeling spielen.
* kommt auf die musik an, aber generell: 2 Tassen Kaffe und du spielst automatisch "vor" dem Click. 1 Glas Wein und du spielst automatisch nach dem Click. optimal: Wasser 
* du musst natürlich deinen kram können.
* stimm dein set und überlege dir, welchen sound du haben möchtest (Referenz-CD; spiel sie dem ton-ing vor). Denn: Shit comes in, shit comes out.
* ...fast das wichtigste: wenn du den selben take zum 4 mal spielst und es passt immer noch nicht (timing, einsatz, sound) mach den nächsten song (sollte vom song her das genaue gegenteil sein) oder hör einfach auf. am nächsten tag morgens hinsetzen, einen hammertake spielen und das wars. funktioniert, glaubs mir!