Beiträge von m_tree

    Wenn ich mir deine Bilder so ansehe scheint das die beste Wahl zu sein.
    Ich lebe zZ. sogar nur mit einem 52A und das klappt sogar Im Rumpelkapellenkontext.
    Holla die Waldfee! ist dieses BD300 wirklich so schlecht? Thoman wirbt mit "Frequenzbereich: 20 - 10.000 Hz" allerdings haben sie nicht gesagt das die 10kHz wohl 60dB unter den 70Hz liegen ^^


    Ein wichtiger Punkt, und genau da sind wir beim Submic.
    Wie man sieht kann ein 52A deutlich unter 50Hz, wo so ein BD300 schon lange schweigt.


    Bzgl. des BD300 weiß ich nicht so genau - ich hatte es in der Bassdrum als wuchtiger als z.B. ein D112 in Erinnung. Auch mit genug Präsenzanteil / Attack.
    Dass das BD300 hier so aus der Reihe fällt liegt vor allem an der Positionierung, denk ich - es steht halt wirklich direkt vor dem Reso (nicht im Loch), so wie man ein Subkick-Mic eben auch positioniert.


    Ich fahr gleich zum Proberaum und werde bei der Gelegenheit mal eine Vergleichsaufnahme mit dem Beta 52A machen. Eine Vergleichsaufnahme zum RB500 (dem Bändchen) habe ich schon.


    Das Subkick bedient den Bereich von 100Hz bis zur unteren Hörschwelle ziemlich gut und man kann damit ziemlich viel Energie in diesem Bereich zumischen ohne Frequenzen boosten zu müssen, man muss sogar eher cutten weils zuviel ist.
    Das ist der Vorteil, man hat mehr Pegel als man braucht und müsste zb bei einem 52A extrem in diesem Bereich hochziehen.
    Da aber die meisten Consumerlautsprecher unter 60Hz nichts können ist das ganze nur sinnvoll hörbar auf entsprechend tauglichen Abhören, sonst wird es wie du sagst nur Brei.


    Und da wir uns loudheitsmäßig immer noch im Krieg befinden, klaut uns das noch blöderweise auch viel Energie. Und kompremiert auf dem smartphone gehts eh nicht.
    Für Clubmixe und gute Anlagen macht es dennoch Spass.
    Meine C8 sind ab 38Hz linear, darunter fällts steil ab. Mischen mit Subbässen macht schon Spass, aber leider kann die dann nach dem Export kaum jemand noch hören ^^.


    Ja, das sind alles sehr interessante Punkte ... ich bearbeite Drums mittlerweile zu großen Teilen auf der Summe und hatte auch insofern an meinen Aufnahmen getüftelt, damit sie gut zu meinen favorisierten Mix-Ansätzen passen. Es geht da auch besonders bei der Bassdrum um den gesamten Grundcharakter - vom Klang des Bassbereichs bis hin zum Verhältnis des Präsenzanteils und natürlich den durchschnittlichen Peaks im Verhältnis zur Snare. Blöd wirds ja vor allem auch z.B., wenn Bassdrum und Snare rein vom Hören und im Gesamtkontext gut zueinander gelevelt sind, aber die Snare dann 5-10dB lauter "peakt" als die Bassdrum oder umgekehrt ...


    Natürlich kann man sich mit Tiefbass auch Headroom verbauen ... aber Tiefbass ist ja auch nicht gleich Tiefbass: der kann z.B. gleichmäßig als Sinus "wabern", ohne Peaks ... oder von einer extrem hart gespielten Bassdrum eben total "peaken". Und nur in letzterem Fall gehts da wirklich auch um Headroom, wenn der Mix nicht total unausgewogen (also extrem "Subbassig" und sonst nix) ist.



    Ja klasse, das schiebt echt. 8o Das ist beste Kombination. Über die Abhöre Fostex PM0.4 mit PM Sub mini klingt die Kombi satt.
    Kombi mit Beta 91a und BD300 hat einen kammfilter Effekt.


    -


    :thumbup:


    Das Beta 52A und das BD300 sind hier auch der selbe Bassdrum Schlag, passen also auch gut zueinander. Die sind hier als Samples aber auch schon automatisch aligned (Ausgleich der 1ms Laufzeitverzögerung). Edit - nein, die sind gar nicht aligned. Aber klingt trotzdem gut. ;)
    Ich mische das BD300 ca. 10dB leiser als Beta 52A.
    Das Beta 91A ist wie gesagt 'ne ganz andere Aufnahme von 2017.

    So wie ich das verstanden habe gehts hier aber noch nicht mal um die Synchronisation mit dem Video, sondern dass das Playback und die eingespielten Drums nicht gleich schnell laufen.


    Ich mach meine Videos z.Z. mit einem Camcorder und zwei Smartphones, die alle unabhängig voneinander und auch völlig unabhängig von der DAW, sogar mit unterschiedlichen Framerates laufen. Aber die Synchronisation ist am Schluss kein Problem, weil die inkl. Audiomix alle gleich schnell laufen. Zumindest insoweit, dass ich über eine Dauer von 5 Minuten bisher keine Abweichung feststellen konnte.

    Als Audioquelle nutze ich hierzu Streaminganbieter (Apple Music oder Spotify). Die Lieder, die ich spielen und aufnehmen will, habe ich lokal gedownloaded. Während des Spielens und Aufnehmens ist auch alles gut. Ich bin im Tempo und schließe auch ordentlich mit dem Song ab.
    Für das Zusammenstellen habe ich logischerweise den Originaltrack als MP3 vorliegen. Beim Zusammenstellen verschiebt sich nach ca. 30 Sekunden mein Gespieltes zu dem Originaltrack und es ist nicht mehr synchron. So als würde ich schneller spielen (bzw. gespielt haben). Das kann doch eigentlich nicht sein.


    Ich sehe bei das Problem in der grundlegenden Herangehensweise. Rampen hatte das schon erklärt.


    Meines Erachtens ist es auch generell keine gute Idee, MP3s (oder andere lossy Formate wie OGG, AAC, ...) dafür zu benutzen. Denn, wenn du den Audiomix für das Video nicht auch schon lossy (als MP3) sondern lossless (als 16bit oder 24bit Wave) encodierst - was definitiv zu empfehlen ist - wirst du das spätestens im finalen Rendering des Videos ganz sicher machen. Youtube encodiert es dann noch mal lossy als AAC. Das Endergebnis ist eine mehrfache lossy Encodierung und das klingt prinzipiell sch...


    Ich hatte mir für Drum Covers sogar noch mal CDs besorgt und die in FLAC encodiert. :D


    Ansonsten gibts dafür nur eine wirklich saubere Lösung: eine DAW.
    Dann kannst du quasi im Overdub-Verfahren aufnehmen und den original Track direkt in der DAW als Playback laufen lassen, während du aufnimmst. Die Latenzen sollten dafür natürlich nicht all zu groß sein.


    Eine Alternative wäre, die Abspielgeschwindigkeiten bei der Nachbearbeitung (egal ob in einer DAW oder einem Videoschnittprogramm) entsprechend anzugleichen. Ist etwas fummelig, aber geht sicher.
    Hatte ich schon mal machen müssen - aber das hing damit zusammen, dass Audio und Video leicht unterschiedlich schnell liefen.

    m_tree: Mir klingen Grenzflächen-Mikros für Aufnahmen sowieso zu unnatürlich.
    Dass kann ich nur gutheißen dass für dich der "natürliche" Klang bei deinen Drums im Vordergrund steht. Darauf höre ich auch wenn möglich, für mich ist das self recording Neuland, was es zu kultivieren (Gehörbildung ist in meinem alter schon nicht mehr grenzenlos möglich :whistling: ) gilt.


    Ist trotzdem 'ne Gratwanderung, da ich zumindest schon auch ein bisschen "Hifi" will, das man nur mit entsprechender Nachbearbeitung der Drums kriegt. Ich gehe da generell einen Mittelweg und halte die Nachbearbeitung meiner eigenen Drums-Aufnahmen besonders bzgl. EQing möglichst einfach, aber beherzt ... also nicht anfangen z.B. die einzelnen Trommelspuren wild und steilflankig mit vielen Bändern zu EQen, wie manche es machen. Sowas verschlimmbessert nur - wichtig sind einfach gute Aufnahmen.
    Und dazu kommt ja noch, dass Natürlichkeit bei Drums-Aufnahmen sowieso so 'ne Sache ist: Nahmikrofonierung mit weitaus mehr als 2 Mikrofonen, Mikrofonierung im Inneren von Trommeln (speziell Bassdrum) ... all das färbt den Sound schon stark.
    Dennoch klingen Grenzflächen-Mikros m.E. wirklich "künstlicher" als normale, dynamische Bassdrum Mikros. Siehe unten. ;)


    Ich habe zwar keinen Hörschaden (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber bin in den letzten Jahren sehr empfindlich in der Hinsicht geworden. Möglicherweise hängt das auch mit meinem Tinnitus zusammen, den ich seit meinem 20. Lebensjahr auf beiden Seiten - sich verändernd - habe und der mit einem eintägigen Hörsturz auf einem Ohr begann. Das hatte aber definitiv psychische Ursachen.


    ...


    Ansonsten hatte ich mir eben mal die Arbeit gemacht und ein paar Bassdrum-Samples von mir durch den Analyzer laufen lassen und (etwas lauter gemacht) als MP3 gerendert. Das Sample mit dem Beta 91A ist von 2017 (ziemlich sicher mit eingeschaltetem EQ), das mit dem Beta 52A im Reso-Loch von letztem Jahr (im Ursprungsthread von Mick hatte ich dazu noch was geschrieben) und die anderen beiden hatte ich kürzlich gemacht.
    Kann sein, dass die Bassdrum bei den neueren Samples etwas höher gestimmt war (aber ich glaube eher, dass das Beta 91A wirklich einfach einen ganz anderen Grundcharakter hat).
    Die Audiodateien sind natürlich unbearbeitet bzw. roh.


    Das Beta 52A Innen und das BD300 außen als Stützmikro ist ja meine aktuelle Kombi. Und wie man sieht bringt das BD300 außen hauptsächlich Tiefbass in die Sache. In dem Fall bei ca. 75Hz. Tiefer kriegt man das dann nur durch eine tiefere Stimmung (ich stimme meine Resos immer etwas höher). Aber mir passt das schon so - ist 'ne gute Mitte. Alles, was unter 50Hz passiert, ist sowieso nur noch subtiler "Brei", der bei der Wiedergabe oft weitgehend untergeht (ohne Subwoofer oder speziellen Kopfhörern ...).


    Vergleiche ich die beiden Beta 52A Samples z.B. mit einem AKG K-240, der sehr schwach im Subbass-Bereich ist, klingt das eigentlich "fettere" Sample im Reso-Loch plöckiger und magerer als das im Inneren.


    -> Shure Beta 91A.mp3


    -> Shure Beta 52A - Reso-Loch.mp3


    -> Shure Beta 52A - Innen.mp3


    -> t.bone BD300 - Reso außen.mp3

    ...wird hier in 10 Jahren das DF aufgerufen, gab es quasi kein Corona und enstprechende Problematik...Hier geht es um das HOBBY, der Rest ist "off toppic"...
    :)


    Du als Hobby-Musiker bist also der Meinung, im Namen aller Profis, die nicht rumjammern, sprechen zu müssen?

    Du darfst MICH ja gerne komplett außer Acht lassen. Es bleibt aber Deine undifferenzierte Sicht auf die Dinge, die sich deinen Kommentaren entnehmen lässt...und das resultiert eben nicht zulezt daraus, dass du ein verschonter Unbeteiligter bist, .... Von einem MUSIKER würde ich mir idealerweise Empathie erwarten.... So einfach können Dinge sein... :D


    "Deine undifferenzierte Sicht auf die Dinge" ... ein Klassiker aus der Psychologie: Projektion. ;)


    Bist du denn professioneller MUSIKER?


    Du wirst ansatzweise mit deinen Gedanken sicher nicht komplett verkehrt liegen ( und bist unabhängig davon insgesamt aus meiner Sicht auf einem guten Weg)


    Oookay ... mit dem "Dunning-Kruger Effekt" habe ich bei dir wohl voll ins Schwarze getroffen. Aber ich fühle mich natürlich geehrt, dass du mich hier noch nicht komplett abgeschrieben hast.


    ...und mehr will ich dazu dir gegenüber eigentlich auch nicht sagen....es sei denn, du bestehst darauf? :)


    Nee, absolut nicht. Denn mit jemandem, der grundsätzlich alles besser weiß als ich, diskutiere ich grundsätzlich nicht, wenn ich nicht muss. Ganz blöd bin ich nämlich nicht.
    Und selbst wenn ich dumm sterben sollte: Dann lieber eine sinnlose "Diskussion" weniger geführt.

    OFFENSICHTLICHE INKONSISTENZ


    Meinst du nicht eher "offensichtliche Inkompetenz"? :whistling:


    Auch nicht im Kleingärtner-Gartenzwergsverein hier....


    Solche aggressiven "von oben herab"-Haltungen führen ganz sicher nicht zu sinnvollen Diskussionen, sondern wollen nur sinnlose Glaubenskriege provozieren.


    Sehr passend dazu ist übrigens:




    Und ansonsten:
    Gibts hier nicht schon einen Thread namens "Corona Diskussion"? Um Bandproben gehts hier ja irgendwie nicht mehr.



    Befasst euch mit Home Recording. Wenn auch keine wahnsinns Aufnahmen dabei rauskommen, so haben wenigstens mal alle geübt, nach Klick zu spielen. Habe jetzt endlich auch meinen YT Channel mit Drumcovers angefangen. :)


    Guter Tipp. Wobei man für Covers i.d.R. keinen Klick braucht. Besonders wenn das Original ohne Klick eingespielt wurde.

    Ich probiere mal das Beta 91a senkrecht vor die Bassdrum zu stellen, vielleicht minimiert dass auch schon das Übersprechen.


    Hmm. Das Beta 91a ist ja 'ne Grenzfläche und die sind wirklich dafür gemacht, in die Bassdrum reingelegt zu werden ... und in der Bassdrum hat man auch das geringste Übersprechen.


    Ich hatte mit dem Beta 91a schon aufgenommen und sogar noch ein Bassdrum-Sample davon da. Und kann dazu nur sagen, dass dieses Mikro schon so viel Tiefbass (in meinem Fall damals bei 50-60Hz) liefert, dass man da m.E. kein Support-Mikro für noch mehr Tiefbass mehr braucht. Da kommt weitaus mehr als beim Shure Beta52a z.B. - und das zählt schon zu den dynamischen Bassdrum-Mikros mit etwas mehr "Eiern" unter 100Hz.
    Mir klingen Grenzflächen-Mikros für Aufnahmen sowieso zu unnatürlich. M.E. ist das wirklich nur was für Live. Auch im Cajon.


    Der Subbass ist durchaus keine Budgetlösung.


    [...]


    Wenn man noch irgendwo so eine alte (völlig überbewertete) NS10 rumstehen hat, kann man die gut ausschlachten, sich vernünftige Abhören kaufen und erhält ein wunderbares kostenloses Subkickmic ^^


    Hmm :D
    Also "kostenlos" bedeutet für mich schon, dass das auch als Budgetlösung durchgeht. Budgetlösung sagt ja erstmal nix über Qualität und Vor- und Nachteile aus.


    Ich will das auch gar nicht schlecht reden, sondern nur kritisch betrachten. Für mich ist die Budgetlösung eben z.B. mein altes t.bone BD300 ... als Hauptmikrofon will ich das nie wieder nutzen, aber so als Support-Mic außen am Reso taugts mir.


    Er bietet die Möglichkeit echten Phasenlinearen Tiefbass zu liefern.


    ... der in seiner Phasenlage aber trotzdem zum Hauptmikrofon passen muss. Zeigt das innere Bassdrum-Mikrofon z.B. auch Richtung Schlagfell, passt ein äußeres Mikro am Reso wunderbar in die Phasenlage - und auch noch mit einer Millisekunde Laufzeitverzögerung (also ohne Aligning).


    Es ist ein reines Signal ohne bleeding und mit natürlichem highcut ohne extrem steilflankig absenken zu müssen und sich damit Phasenschweinereien einzuhandeln.


    Bei meinem BD300 senke ich mit einem stink normalen 12dB/Oct Lowpass ab. Und EQs sauen ja auch nur da rum, wo sie greifen. Lässt man den Bassbereich flat, wird da auch nix verschmiert.


    Aber wie gesagt: ich will das gar nicht schlecht reden. Erlaubt ist bekanntlich, was gefällt. Es geht jedenfalls definitiv auch mit einem normalen Bassdrum-Mikrofon statt mit einem umgebauten Lautsprecher.


    Übrigens hatte ich mein t.bone RB500 (ein Bändchen), das ich mir v.a. für die Hi-Hat besorgt hatte, auch mal neben dem BD300 am Bassdrum-Reso getestet. Und letzteres gefiel mir dort viel besser (warum müsste ich noch mal genau checken), obwohl das RB500 schon auch ziemlich bassig ist.


    Ich kann übrigens gerne mal ein paar Screenshots vom Analyzer verschiedener Bassdrum Aufnahmen posten ... bei Interesse. Da sieht man das alles sehr gut.

    Kleine Anmerkung:


    Der Threadtitel ist etwas irreführend. Denn hier gehts ja um zum Mikrofon umfunktionierte Lautsprecher. Sinnvollere Titel wären daher z.B. "Zum Subbass-Mikrofon umgebaute Lautsprecher" oder "Subkick Mikro DIY" usw. ...


    Ein Bassdrum Mikrofon, das genug Tiefbass liefert (also nicht gerade ein D112) direkt vor dem Resonanzfell hat wie gesagt einen ähnlichen Effekt im Gesamtmix (Subbass hinzufügen), klingt aber eben immer noch eher nach Bassdrum.
    Der Nahbesprechungseffekt spielt dabei generell eine große Rolle.

    Ich denke dass es mehr für das Bühnensetup Sinn macht, bei Vinyl soll ja nun auch nicht die Nadel aus der Rille springen. :D


    Ich denke, dass sich das vor allem als Budget-Lösung eignet. Am besten sind m.E. wirklich auf Bass optimierte Mikros wie die einschlägig bekannten. Und Live eben vor allem Grenzflächenmikrofone.


    Viel Tiefbass ist auch bei Aufnahmen unproblematisch. Gerade bei künstlichen Drums, z.B. HipHop und EDM, wirds da schon oft ziemlich übertrieben.


    Aber lass das Thema hier lieber mal beenden und einen neuen Thread dafür aufmachen ...

    Ich habe aus diesem Post ein Soundfile.


    Ich hab da mal reingehört. Den Subkick alleine hört man nur ganz am Schluss (ab 0:33).


    Mal unabhängig davon, wie seine Konstruktion genau aussieht, bestätigt es das, was ich gehört habe und mir auch einleuchtet: Klingt eher nach Lautsprecher als nach Bassdrum.


    Habe dazu auch mal meine letzte Aufnahme mit dem BD300 vor dem Reso angehört. Das klingt schon eher nach Bassdrum.


    Klar kriegt man damit mehr Tiefbass in die Sache. Aber m.E. ist das so ein Zwischending bzgl. Natürlichkeit ... am natürlichsten klingt ein richtiges Mikro und am unnatürlichsten ist, z.B. einen Sinus (mit 60Hz oder so) zu Triggern - z.B. mit 'nem Gate und einer Sidechain.

    Ich habe mir so einen subkick aus einem Lautsprecher, einer Tom, einer passiven DI Box und ein paar Kabeln und Stecker gebastelt. Das war sehr einfach, lässt sich mit einem normalen Schlagzeug-Ständer gut positionieren und fügt sich daher auch gut in die restliche Optik des Schlagzeugs ein. Zur Abdeckung habe ich noch Mesh Felle genutzt.


    Wärst du bereit, eine Vergleichsaufnahme mit einem Bassdrum-Mikrofon an der selben Position zu machen? :)


    Fragen kostet ja nix. ;)

    Hat schon mal jemand einen Lautsprecher als Sub-Bass Mikrofon an der Bassdrum ausprobiert?


    Ich nicht. Habe aber vor längerer Zeit gehört, dass Lautsprecher vor der Bassdrum eher nach Lautsprecher als nach Bassdrum klingen.


    Falls das hier jemand ausprobiert, würde mich eine Vergleichsaufnahme zu einem gebräuchlichen Bassdrum-Mikro sehr interessieren. Also auch direkt vor dem Resonanzfell - an der selben Position.

    Es gibt auch Sachen die ich nicht verstehe, Reaktionen oder Nichtreaktionen. Aber so ist es halt, genau wie im Leben.
    So vielschichtig die Leute sind, so vielschichtig ihre Meinungen und Backgrounds sind, genauso findet man es auch hier.


    Ich glaube schon zu verstehen, was hier los ist. Er bezieht sich im Startposting nicht nur mit dem Zitat auf mich, sondern mehrfach in seinem Beitrag. Auch der Auslöser zum Erstellen dieses Threads ging wohl unbeabsichtigt von mir aus, so wie ich das einschätze.


    Was hier gerade läuft knüpft auf perfide Art und Weise an meine familiäre Vorbelastung an und sowas ist in meiner aktuellen Situation durchaus Grund dafür, mich zurückzuziehen.


    Klingt alles ziemlich irre. Ist es auch ... und deswegen muss man aufpassen, dass man dabei selber nicht irre wird.


    In diesem Sinne.

    Cool :thumbup:


    Zig Positionen der Mikros wurden ausprobiert. Gerade bei den OH’s und dem Audix war das schon erstaunlich, was das ausmacht!
    Der „Prozess“ dauerte mehrere Wochen, bis alle mit dem Ergebnis zufrieden waren.


    Ja, das macht wirklich sehr viel aus und wenn man es individuell genau wissen will, ist die Optimierung ein langer Prozess.


    Was ich da aber das erste Mal richtig wahrgenommen habe, war, welchen wichtigen Soundeinfluss dass Snare Bottom Mikro hat! Das hat er teilweise zu und abgeschaltet. Der Unterschied war der Hammer!


    Jepp. Wobei es m.E. nur ein Stützmikrofon für das obere Snare-Mikro sein sollte. Wichtig dabei ist, auf die Phasenlage zu achten. Ohne Phasendreher (standardmäßig des unteren Mikros) kann ein Resofell-Mikro schnell den Druck rausnehmen.
    Ich mische es immer ca. 10dB leiser und nutze es mit einzelner Parallelkompression vor allem, um die Ghostnotes etwas besser durchhörbar zu machen, ohne den Hi-Hat Bleed (Übersprechen) zu betonen.


    Das ist einfach ein Experiment in dieser Lockdown Zeit, um rauszufinden, was bei Aufnahmen (—> das eigentliche Ziel!) richtig gut klingt!


    Also geht es doch um Aufnahmen?


    Möglicherweise kann ich dazu einen hilfreichen Hinweis geben:
    Aufnahmen und Live/FOH sind wirklich zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Schlagzeugsound kann dabei m.E. zwar durchaus für beide Szenarien gesetzt bleiben und bei der Mikrofonierung gibts definitiv auch Überschneidungen. Aber ansonsten gibts da schon einige Unterschiede. Gerade auch bei der Bassdrum.


    Der grundlegende Unterschied ist vor allem, dass Aufnahmen auf allen möglichen Wiedergabegeräten möglichst "stabil" rüberkommen sollten. Also auch auf minderwertigen Mono-Lautsprechern als auch Kopfhörern und (Hifi-)Anlagen aller Art. Besonders was die Bassdrum betrifft hatte ich da Ende letztes Jahr noch ein Aha-Erlebnis.
    Nachdem ich nämlich lange Zeit Bassdrums immer mit zwei Mikros mikrofoniert hatte, hatte ich kurzzeitig ein Shure Beta52a im Resoloch als eine sehr runde, fette und einfache Sache favorisiert. Gerade im Resoloch kriegt man sehr viel Tiefbass. Das hat allerdings dazu geführt, dass der Bassbereich der Bassdrum doch arg unnatürlich gefärbt war und die Bassdrum auf Subbass-schwachen Geräten eher plöckig klang - dafür auf Subbass-starken Geräten aber schon fast zu fett. Wie beschrieben ist bei Aufnahmen aber eine gewisse Stabilität unabhängig vom Frequenzgang des Wiedergabegeräts wichtig.


    Aus dem Grund bin ich dann wieder zu zwei Bassdrum-Mikros gewechselt. Das Shure Beta52a drinnen (und auch hier machen die Position und sogar die Neigung erhebliche Unterschiede) und ein t.bone BD300 draußen direkt vor dem Reso (nicht im Loch) als Stützmikro. Das Ergebnis ist ein wesentlich natürlicherer und gleichmäßigerer Bassbereich.


    Bei Interesse - das ganze klingt bei mir z.Z. so:


    https://youtu.be/ybrf6B-F49M


    Studio-Mixing ist wie gesagt 'ne andere Baustelle als FOH und ich beschäftige mich damit seit 8 Jahren sehr intensiv (inkl. Produktion von Fremdmaterial). Bei Interesse kann ich gern einen unverbindlichen Testmix machen. Aber genug Werbung. :D


    In jedem Fall wünsche ich euch viel Spaß und Erfolg bei den Aufnahmen. ;)

    Hallo an alle!


    Ich bin neu hier im Forum und meine Motivation dabei zu sein ist vor allem die, dass es eine tolle Möglichkeit ist, sich trotz Corona mit Gleichgesinnten auszutauschen. Ich finde eure Antworten alle sehr toll und freue mich schon auf einen spannenden Austausch.


    LG 8)


    Also wenn du kein Fake/Zweit-Profil bist (Nickname, Registrierungsdatum, Profilbild :whistling: ) dann weiß ich auch nicht ...


    "Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen" ist übrigens ein Zitat von mir, glaube ich. Kann ich auch gerne noch verlinken.


    Ich kann nur hoffen, dass das Bullshit-Bingo hier im DF nicht auch noch Überhand nimmt. Sonst verpiss ich mich hier nämlich wieder.

    BD: 22x20"
    SD: 14x6.5"
    Toms: 10 und 12"
    HH: 14"
    Becken sind am Foto ersichtlich!
    https://www.directupload.net/file/d/6066/kojsptzk_jpg.htm


    Grundsätzlich sieht das doch schon ganz gut aus.


    Das hat auch unabhängig von der Körpergröße sehr viel mit Geschmack zu tun. Manche Drummer bevorzugen z.B. einen sehr hohen Aufbau, mit Toms auf Augenhöhe und Becken über Kopfhöhe, andere wiederrum einen sehr tiefen Aufbau mit den höchsten Becken auf Bauchhöhe ... das gilt teilweise auch für die Sitzhöhe. Als Faustregel gilt hier, dass die Oberschenkel einen leicht stumpfen Winkel mit den Unterschenkeln bilden sollten, wenn die Fersen auf den Pedalen aufliegen. Aber auch das ist Geschmackssache.


    Ich z.B. bin sehr klein gewachsen und hatte meinen Aufbau in letzter Zeit Stückweise immer höher gemacht. Momentan passt's mir gut. Eine aufrechte Sitzposition (was an den Drums nicht immer so einfach ist) und Körperspannung sind schon wichtig.