Interessanter Thread ![]()
Ich hatte aus gegebenem Anlass vorhin mal einen kurzen Test gemacht. Einhändige 16tel bei 110BPM laufen im Gesamtkontext (also mit Groove-Anteilen von bspw. Bassdrum und anderen Elementen) bei mir noch halbwegs entspannt und flüssig. Interessant fand ich dabei, dass mir das auf dem Ridebecken leichter fällt. Soweit ich das bis hierhin beurteilen kann, könnte das tatsächlich mit meinem Überkreuz-Spiel auf der Hi-Hat zusammenhängen.
Beidhändige 32stel krieg ich bei dem Tempo aber nicht mehr sauber hin, schon gar nicht mit einem Backbeat auf der Snare. Hier ist bei mir spätestens bei 100BPM Schluss.
Werde mich auch mal wieder mehr mit solchen Speed-Geschichten beschäftigen, meine Grenzen dies bzgl. weiter ausloten und dann hier berichten.
Andererseits sehe ich in höheren Geschwindigkeiten für mich kaum mehr einen Nutzen, weil ich mit meiner autodidaktischen und undefinierten Technik zum einen kaum mehr weiter komme und es zum anderen auch nicht mehr zu meinem Feeling als Drummer passt. Bin ja kein Blaster ![]()
Was das Üben ohne Drums und/oder Sticks betrifft, habe ich vor allem eher mit den bloßen Händen auf meinen Oberschenkeln rumgekloppt, als es hier und da mal gepasst hatte oder notwendig war.
Und was das Spielen auf Kissen betrifft, fällt mir vor allem Dave Grohl ein. Es gibt ein Interview, in dem er sagt, dass er in seinen Anfangszeiten als Drummer viel auf Kissen spielen musste und sich das insofern auf sein Spiel an den Drums übertragen hat, dass er eben richtig reinhaut. Weil Kissen nunmal wenig bis - seien wir ehrlich
- gar keinen Rebound haben. Wenn ich das Video wieder finde, poste ich es hier noch ...