Wenn ich mir deine Bilder so ansehe scheint das die beste Wahl zu sein.
Ich lebe zZ. sogar nur mit einem 52A und das klappt sogar Im Rumpelkapellenkontext.
Holla die Waldfee! ist dieses BD300 wirklich so schlecht? Thoman wirbt mit "Frequenzbereich: 20 - 10.000 Hz" allerdings haben sie nicht gesagt das die 10kHz wohl 60dB unter den 70Hz liegen
Ein wichtiger Punkt, und genau da sind wir beim Submic.
Wie man sieht kann ein 52A deutlich unter 50Hz, wo so ein BD300 schon lange schweigt.
Bzgl. des BD300 weiß ich nicht so genau - ich hatte es in der Bassdrum als wuchtiger als z.B. ein D112 in Erinnung. Auch mit genug Präsenzanteil / Attack.
Dass das BD300 hier so aus der Reihe fällt liegt vor allem an der Positionierung, denk ich - es steht halt wirklich direkt vor dem Reso (nicht im Loch), so wie man ein Subkick-Mic eben auch positioniert.
Ich fahr gleich zum Proberaum und werde bei der Gelegenheit mal eine Vergleichsaufnahme mit dem Beta 52A machen. Eine Vergleichsaufnahme zum RB500 (dem Bändchen) habe ich schon.
Das Subkick bedient den Bereich von 100Hz bis zur unteren Hörschwelle ziemlich gut und man kann damit ziemlich viel Energie in diesem Bereich zumischen ohne Frequenzen boosten zu müssen, man muss sogar eher cutten weils zuviel ist.
Das ist der Vorteil, man hat mehr Pegel als man braucht und müsste zb bei einem 52A extrem in diesem Bereich hochziehen.
Da aber die meisten Consumerlautsprecher unter 60Hz nichts können ist das ganze nur sinnvoll hörbar auf entsprechend tauglichen Abhören, sonst wird es wie du sagst nur Brei.
Und da wir uns loudheitsmäßig immer noch im Krieg befinden, klaut uns das noch blöderweise auch viel Energie. Und kompremiert auf dem smartphone gehts eh nicht.
Für Clubmixe und gute Anlagen macht es dennoch Spass.
Meine C8 sind ab 38Hz linear, darunter fällts steil ab. Mischen mit Subbässen macht schon Spass, aber leider kann die dann nach dem Export kaum jemand noch hören ^^.
Ja, das sind alles sehr interessante Punkte ... ich bearbeite Drums mittlerweile zu großen Teilen auf der Summe und hatte auch insofern an meinen Aufnahmen getüftelt, damit sie gut zu meinen favorisierten Mix-Ansätzen passen. Es geht da auch besonders bei der Bassdrum um den gesamten Grundcharakter - vom Klang des Bassbereichs bis hin zum Verhältnis des Präsenzanteils und natürlich den durchschnittlichen Peaks im Verhältnis zur Snare. Blöd wirds ja vor allem auch z.B., wenn Bassdrum und Snare rein vom Hören und im Gesamtkontext gut zueinander gelevelt sind, aber die Snare dann 5-10dB lauter "peakt" als die Bassdrum oder umgekehrt ...
Natürlich kann man sich mit Tiefbass auch Headroom verbauen ... aber Tiefbass ist ja auch nicht gleich Tiefbass: der kann z.B. gleichmäßig als Sinus "wabern", ohne Peaks ... oder von einer extrem hart gespielten Bassdrum eben total "peaken". Und nur in letzterem Fall gehts da wirklich auch um Headroom, wenn der Mix nicht total unausgewogen (also extrem "Subbassig" und sonst nix) ist.
Ja klasse, das schiebt echt.Das ist beste Kombination. Über die Abhöre Fostex PM0.4 mit PM Sub mini klingt die Kombi satt.
Kombi mit Beta 91a und BD300 hat einen kammfilter Effekt.
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Das Beta 52A und das BD300 sind hier auch der selbe Bassdrum Schlag, passen also auch gut zueinander. Die sind hier als Samples aber auch schon automatisch aligned (Ausgleich der 1ms Laufzeitverzögerung). Edit - nein, die sind gar nicht aligned. Aber klingt trotzdem gut.
Ich mische das BD300 ca. 10dB leiser als Beta 52A.
Das Beta 91A ist wie gesagt 'ne ganz andere Aufnahme von 2017.
