Beiträge von m_tree

    Ich habe die "Macht" in der Zwischenzeit auch geknackt. Genauer gesagt Musescore. Musste nur ein paar Plugin-Dateien verschieben und in der DAW einen Pfad hinzufügen und schon ging's.



    P.S. : Vielleicht sollten wir in diesem Land 3x Duschen am Tag verpflichtend einführen...wer dafür ist hebe die Hand !

    Überbewertet und schlecht für die Haut. Bewegung an der frischen Luft bringt das Hirn besser in Schwung. :S


    Ich würde halt wirklich immer auf ein korrektes Timing achten und mich da beim Üben auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wenn's wackelt, lieber noch mal einen Schritt zurück gehen / vereinfachen oder zumindest langsamer machen. Sich mit Aufnahmen ggf. selbst überprüfen.


    Wie war dieser Spruch mit dem hohen Spieltempo noch mal? "Ungenau wird's von alleine" oder so ähnlich. :/

    Ich hatte das bisher auch noch nie benutzt, aber es lässt sich tatsächlich bedienen. Wie man die Ausgabe dann schön macht, lerne ich ein anderes Mal ...

    Habe Musescore 4 gerade wieder mal installiert. Und jetzt erinnere ich mich auch, warum ich das nicht benutze. Es scant bei JEDEM Start alle Audio-Plugins und hängt sich dabei auf. Eine Google-Recherche ergibt, dass sich das auch nicht abstellen lässt und manch andere das gleiche Problem haben.

    Das ist m.E. nicht zu Ende gedacht. Nur weil ich eine DAW mit zahlreichen VST3-Plugins nutze, brauche ich die Dinger doch nicht alle in einem Notationsprogramm. Und schon gar nicht zwangsweise und dann auch noch buggy.


    Ich werde im Video einfach dazu schreiben, warum ich es als 5/4 notiert habe.


    Jaaaa also das "versechzehntelte" Beispiel rechts ist ja schon nicht wirklich korrekt von den Abständen her!

    Da frage ich mich, ob du dir nicht etwas Falsches ins Ohr pflanzt?

    Ähnlich wie bei den Kandidaten/-innen, die Triolen spielen wollen, aber dann stattdessen zwei punktierte

    und eine unpunktierte Note herauskommen (also auch eine "Versechzehntelung"), wenn du weißt, was ich meine.

    Guter Punkt. Ich erkläre auch immer schon frühzeitig den Unterschied zwischen Triolen und Punktierungen. An anderen Stellen wird das ja durchaus mal vermischt (Stichwort "Swing Feel"), aber genau genommen ist es eben nicht das selbe. Mein Ansatz mit den Singlestroke-16teln als Ghostnotes soll genau das vermeiden und ein korrektes Timing gewährleisten. Man muss das Pattern eigentlich nur einmal vernünftig üben. Und natürlich flüssige und tighte Singlestrokes drauf haben.

    Verstehe. Dann hab ich nichts gesagt. ;)
    Der Thread hatte mich nur auf die Idee zu einem Video zu Polyrhythmik gebracht.


    Ich habe in der Zwischenzeit eine PN gekriegt, wo meine Vorgehensweise mit der Notation meiner drei Beispiele kritisiert wurde.

    Ja, der 5/4 passt nicht ins Bild. Konsequent wäre ein 4/4 mit Quintolen. Quintolen kann das Notationsprogramm aber nicht, wie gesagt.


    Letztendlich ist auch nicht weiter wichtig, wie man das 20er Grid erzeugt, wenn es NUR der Veranschaulichung des Patterns ohne weiteren Kontext dient.

    Ob mit 5/4 und 16teln oder mit 4/4 und Quintolen - das Pattern bleibt gleich.


    Logisch wäre natürlich ein 4/4 mit Quintolen für "5 über 4" und ein 5/4 mit 16teln für "4 über 5".

    Kann ja jemand mit einem besseren Notationsprogramm gern hier posten. :)

    Es geht hier ja auch vor allem um das Wechseln der Perspektive, d.h. zwischen den beiden Metren 4/4 und 5/4 hin- und herwechseln. Das passiert erstmal im Kopf und da macht es Sinn den Polyrhythmus (eigtl. Polymetrik) sich auch notationsweise vorstellen zu können, bzw. den aufgeschrieben zu sehen! Z.B. bei 3:4 einmal als 3/4-Takt mit Sechzehntel und dann wiederum als 4/4 mit Triolen. Es ist der gleiche Polyrhythmus, aber die Perspektive, das Zählen und die Wahrnehmung ändert sich.

    Da hast du recht. Meine Intention hier war aber erstmal "eins nach dem anderen machen" bzw. "klein anfangen". Daher hab ich auch gleich noch "3 über 2" und "4 über 3" mit reingenommen. Es bringt halt nichts, theoretisch zu weit nach vorn zu denken. Wie will er die Perspektive wechseln, wenn er weder "5 über 4" noch "4 über 5" gespielt kriegt?

    Denke ich nun den Puls um, wird die durchgeschobene BD zur Viertel --> 4/4 mit Quintolischem Grid. Der neue Puls müsste dann nur noch 4/5tel so schnell sein also : 80 BPM...

    Für Quintolen sehe ich da im theoretischen Ansatz eigentlich keine Notwendigkeit. Außerdem kann das Notationsprogramm gar keine Quintolen. :D

    Das kann binär nur bis 32stel und triolisch nur bis 16tel-Triolen (bzw. Sextolen). Und bietet nur Viertel im Nenner der Taktart.

    Hat mir aber bisher gereicht, weil ich das hauptsächlich zum Unterrichten nutze.


    Ich brauche einen Namen...ähhh Wortspiel ! ...und wenn Du das verständlich im Vid raushaust, hat das kein anderer (und ich hab alles abgegrast und ausser komplizierter Zählerei nix gefunden)

    Ich werde es ohne Wortspiel machen. Sehe da für mich persönlich einfach keinen Sinn drin. Unnötiger Umweg.

    Ich wollte damit eigentlich bis zu meinem Video warten und hatte die folgenden Notationen nur für's Video erstellt.

    Aber ich poste es einfach schon mal hier, weil es vielleicht hilfreich ist.





    Mein Konzept dabei ist, dass die jeweils höhere Zahl auf der Snare "über" der Bassdrum gespielt wird. Außerdem implementiere ich auf der Snare ganz bewusst Ghostnotes und lass den Puls mit Akzenten spielen, um ein Raster und damit ein korrektes Timing zu haben. Im Video werde ich das aber auch noch ohne Ghostnotes spielen.


    "3 über 2" und "4 über 3" sind noch einfach machbar. Aber "5 über 4" ist schon tricky. Ich hab's zwar noch nicht am Schlagzeug probieren können, aber muss das ganz sicher auch erstmal üben.

    So ganz erschließt sich mir der Sinn des

    Threads nicht

    Muss ja nicht immer alles hochgradig sinnvoll sein. Ich find's interessant.


    Soll ich jetzt von allen hier ein Video posten oder

    schnell mal aufs Internet verlinken?

    Vielleicht einfach was, das dir als erstes in den Sinn kommt oder dir am wichtigsten ist. Oder das "am weitesten entfernt" von deinen Fähigkeiten ist.


    Und ich höre Musik auch der Musik wegen, nicht wegen den Schlagzeugparts. Ich stelle aber immer wieder fest, dass mir Musik mit krassen Schlagzeugparts von krassen Schlagzeugern oft gut gefällt.


    Heute habe ich so viele Mauern aufgebaut und vermute hinter jedem Link ein Produkt, oder etwas, das mich zum Produkt machen will.

    Verständlich. Ich halte mich von Social Media auch weitgehend fern. Youtube bildet da bei mir die Ausnahme. Und Youtube ist da m.E. auch 'ne Ausnahme. Das fängt beim (m.E. sehr guten) Umgang von Youtube mit den Creatorn an und hört bei einigen guten Kanälen mit wirklich guten Videos auf.

    Aber leider gibt's auch ganz viel Schrott. Am schlimmsten find ich neuerdings diese KI-Videos, wo man ein paar Sekunden (oder auch länger) braucht, um zu checken, dass das KI ist. Das wird alles immer bekloppter.

    Interessant. Komme gerade von einem Gig. Ich erlaube mir mal zwei Kommentare.

    Alles von Deep Purple. Einfach nicht zu fassen.

    Auf jeden! Bin u.a. mit dieser Band aufgewachsen und hatte DP in jungen Jahren auch mal live gesehen. Ian Paice hat so einen speziellen angeshuffelten Groove, das ist Feeling pur.


    Tausendmal gehört und immer noch Frage ich mich, wie Barriemore Barlow das (und so vieles weitere von Jethro Tull) so flüssig, natürlich, organisch klingend spielen konnte.

    Jethro Tull hatte ich mal vor ein paar Jahren auf der Creuzburg bei Eisenach gesehen. Da war ein junger Schlagzeuger dabei und das Konzert war nach meiner Wahrnehmung noch progressiver als die Alben. Richtig krass, was die Band abgeliefert hat.


    Ich mach mal weiter:


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    Ich fang einfach mal mit einem populären Beispiel an, das mich auf die Idee für diesen Thread gebracht hat:


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    Diese Nummer (und das Album) hatte ich in den letzten knapp 10 Jahren immer mal wieder gehört und kürzlich wieder entdeckt. Jetzt hab ich mich auch mal mehr mit anderen Werken der Band beschäftigt. Das ist definitiv was, das spielerisch weit außerhalb meiner Range liegt und wo ich auch keinen Anspruch habe, das nachzuspielen. Ich bin spielerisch ja nicht explizit auf ein Genre festgelegt, bin aber definitiv eher ein Groover als ein Blaster. Ich höre auch viele unterschiedliche Genres, mitunter auch ohne handgemachtes (Akustik-)Schlagzeug. Aber das soll hier nicht Thema sein.


    Wie sieht's da bei euch aus? Es geht hier explizit um Musik mit (handgemachtem) Schlagzeug.

    In ein 4/4 Takt habe ich ein Vierer Puls.

    Ich kann in der gleichen Zeit 4tel-Quintolen spielen. Sind derer 5.

    Ich spiele 5 in der Zeit von 4.

    Wenn ich von 5 über 4 die Rede ist, dann ist in der Regel von Poly-Rhythmik die Rede.

    Nein, Quintolen ergeben nicht automatisch eine Polyrhythmik. Eine Quintole mit fünf Zählzeiten geht zwar über (per Definition zwei) binäre Zählzeiten, ersetzt diese aber. Bei Triolen ist es das selbe.

    Du müssest also in einem Notensystem Quintolen gleichzeitig mit binären Zählzeiten notieren, um eine Polyrhythmik zu erhalten. Da könntest du auch gleich Polymetrik mit zwei verschiedenen Taktarten dafür nehmen, wäre wahrscheinlich einfacher.


    Ich werde mir darüber mal Gedanken machen und auch ein Video mit praktischen Beispielen dazu erstellen, wie gesagt.

    Und was spielst du, wenn du 5 gegen 4 spielst?

    Polymetrik, d.h. zwei verschiedene Taktarten übereinander: 5/4 und 4/4

    Oder Polyrhythmik. Dafür geht z.B. ein 5/4 mit 16teln. Das ergibt 20 Zählzeiten = 5×4.


    Man könnte das schon auch mit Quintolen darstellen. Werde mir darüber mal Gedanken machen und auch ein Video mit praktischen Beispielen zu Polyrhythmik erstellen.


    Swag Drumming basiert aber ausschließlich auf Quintolen ohne Überlagerung. Das hat nichts mit Polyrhythmik zu tun. So wie ein Shuffle auch ausschließlich auf Triolen basiert. Von Experimenten mal abgesehen (hatte dazu erst kürzlich ein Kurzvideo gemacht, Link bei Interesse).


    4 über 3 kann man übrigens auch gut mit Ghostnotes bzw. Akzenten mit Singlestroke 16teln in einem 3/4 spielen: Bassdrum auf die Viertel, Snare 16tel und jede dritte 16tel betonen. Die Betonungen spielt man dann wiederum mit R/L im Wechsel.

    Bei sowas würde ich nicht nur langsam, sondern auch einfacher anfangen. Beispiel vier über drei. Das lässt sich sogar ganz einfach in einem 3/4 mit punktierten Achteln ausnotieren. Den Dreier Puls z.B. mit dem rechten Fuß und den Vierer mit der linken Hand. Wenn du das hinkriegst, weitermachen. Wenn nicht, erstmal das angehen.


    Das mit den Silben halte ich auch für fragwürdig. Erstmal theoretisch verstehen, vielleicht auch mit Hilfsmitteln hörbar machen und dann langsam Üben ist definitiv ein gängiger Ansatz.

    Hier spiele ich z.B. Rimshots. Bei 0:46 klingt ein Schlag auf der Side-Snare anders (dunkler und leiser), weil ich da den Spannreifen nicht ganz getroffen hatte.

    Meine Sticks sind in dem Bereich auch oft angefressen. Auch ein klares Indiz für Rimshots.


    Ich mach das aber oft nach Gefühl. Und wenn man immer Rimshots spielt verbaut man sich m.E. auch klangliche und stilistische Flexibilität. Genau so wie wenn man komplett auf Rimshots verzichtet.


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    Gefällt! Finde so etwas immer schön als Inspiration - z.B. das Fill im ersten Video ab 0:16 - sehr interessant.

    Thx! Finde das auch insofern interessant, weil auch dieses kleine Fill hier wirklich komplett im Flow improvisiert ist. Ich denke da insofern gar nicht mehr aktiv drüber nach (je weniger Nachdenken, desto besser der Flow). Ich hatte das in der Art über meine gesamte aktive Zeit am Schlagzeug immer wieder gemacht. Auch in der Bluesband aus Weimar, in der ich z.Z. noch aktiv bin, mache ich das hin und wieder mit Fills und Groove-Variationen. Das hat bei den alten Muckern sowieso schon fast Jazz-Ansätze und kommt bei ausladenden Instrumental-Parts und Gitarren-Soli z.B. ganz gut, wenn der Basser konstant alles zusammenhält.


    Ich glaube, das China neben den Floor Toms wäre als Stack (als eine Art Matt Garstka Fat Stack) - so wie du es einsetzt - noch cooler.

    Ein Stack sollte ich wohl echt mal probieren. Hab mir das genannte mal vorgemerkt, um es nicht zu vergessen. Werde dann aber erstmal auf was günstigeres zurückgreifen, denk ich.

    Um meinen Kanal mit geringem Aufwand am Leben zu erhalten, habe ich einfach mal zwei Ausschnitte einer Improvisation hochgeladen (ohne Metronom / komplett frei).


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    Lohnt sich zwar kaum, das hier zu erwähnen. Aber mich würde interessieren, wie das so ankommt. Mehr davon oder eher nicht? :/


    Für Videos mit langer Vor- und Nachbereitung fehlen mir im Moment die Zeit und Motivation.

    Ich denke hier ist viel wahres dran. Schade, dass es hier immer wieder (beinahe) eskaliert, wenn bestimmte Charaktere aufeinandertreffen.

    Was für Charaktere? Du meinst, es ist auffällig, wenn ich es zum Ko…. finde, bei jeder Gelegenheit "Ab in die Ecke - Lern du erstmal die Basics!" zu hören?


    Und wenn ich in Thüringen wohnen würde, und der "Akademiker" (ich lach mich kaputt übrigens) der letzte Schlagzeuglehrer dort wäre, würde ich niemals auf die Idee kommen, bei ihm nach Unterricht zu fragen.

    Der muss nämlich erstmal die Basics im menschlichen Miteinander lernen.

    Ich frage mich bei dir jedes mal, wo dein Hass eigentlich herkommt. Komischerweise hab ich im realen Leben keine Probleme mit dem menschlichen Miteinander.

    Ich bin auch nicht mehr lang in Thüringen. Aber das nur am Rande.


    Und ich werde dir keine Hilfestellungen mehr geben. Ziemliche Zeitverschwendung, wenn man dafür so angegangen wird.