Beiträge von m_tree

    Noch mal wegen den "Analphabeten" ... da könnte ich ja auch Leute, die fehlerhafte Transkriptionen von bekannten Liedern brauchen, um sie nachzuspielen, als "Hörbehindert" oder "Gehör-dumm" oder "Gehör-ungebildet" bezeichnen. :/

    Für mich bedeuten Noten oft unnötige Umwege. Ich kann mir dafür halt sehr schnell Dinge raushören und brauch mir nur das nötigste aufzuschreiben, um einen Fahrplan zu haben. Und ich hab auch schon ohne Noten bei Bigbands ausgeholfen.


    Werde aber auch weiterhin an meinen Notenskills arbeiten, nicht nur weil Noten zu seriösem Unterricht dazu gehören.

    Ich glaube nicht, dass seine Gehörlosigkeit bzw. Schwerhörigkeit die Vorraussetzung für seine Fähigkeiten war. Ohne die Fähigkeit musikalischen Text im "inneren Ohr" hören zu können wäre sein Werk kleiner gewesen.

    Seine Taubheit hat aber definitiv dazu beigetragen, dass er die Musik ab einem gewissen Zeitpunkt lesen musste, um sie imaginär hören zu können.

    Seine Skills dafür waren sicher schon vorher da, klar. Diese Notenskills waren aber auch nur ein Hilfsmittel, um seine Musik zu Papier zu bringen.


    Ich behaupte, wenn wir Musik und ihre Schrift in gleichem Ausmass wie Sprache und die dazugehörige Schrift verwenden würden, wären diese Fähigkeiten sehr weit verbreitet. So wie eben bei Sprache und Schrift.

    Das ist aber nicht der Fall. Der Regelfall ist, dass ein kleiner Anteil der Bevölkerung "richtig" mit einem Instrument Musikmachen kann und dieser kleine Anteil dann dem Großteil der Bevölkerung was vorspielt. Durch Tonträger, moderne Musikproduktion, Radio und moderne Medien hat sich das ja auch noch mal erheblich verändert. Da muss man nicht mehr zu einem Konzert gehen, um Musik zu hören. Und dem Zuhörern ist sowohl beim Hören von Studio-Aufnahmen als auch Konzertbesuchen egal, ob und wie Noten beim Musizieren zum Einsatz kamen.


    Noten haben immer das Ziel, gespielt zu werden. Text hat nur selten das Ziel, gesprochen zu werden. Man kann ein Buch lesen und verstehen, ohne es laut lesen zu müssen.

    Auch von moderner Rockmusik gibt es Noten, nämlich dann, wenn Leute das, was auf die Platte gemeißelt wurde, mühsam heraus hören und aufschreiben.

    Genau das habe ich doch geschrieben:


    Moderne Rockmusik bspw. entsteht dagegen häufig "spielerisch" im Proberaum und wird dann mittels Studio-Aufnahme in Stein gemeißelt. Dadurch ist ja auch erst das Phänomen entstanden, dass Lieder transkribiert werden. Weil es halt keine offizielle Notation vom Urheber gibt.


    Aber ist halt ein großer Unterschied, ob erst die Noten da sind (klassische, komponierte Orchestermusik) oder erst die Musik da ist und sich dann Leute hinsetzen und das Gehörte transkribieren. Solche Transkriptionen sind nach meiner Erfahrung auch häufig fehlerhaft, weshalb ich mir immer alles selbst rausgehört habe.


    Und Musiker, die nicht so viel mit Noten arbeiten, als Analphabeten zu bezeichnen, halte ich auch für gewagt. Was wären "Nichtmusiker" dann überhaupt? ;)

    Musikalisch sehr fähige Menschen können das. Beethoven wird diese Fähigkeit zB zugeschrieben.

    Der Durchschnittsmensch, ja nicht einmal die Mehrheit der Musizierenden, kann das nicht, das ist richtig. Weil unsere Fähigkeiten mittels Musik zu kommunizieren eben sehr viel geringer sind als es bei Sprache der Fall ist.

    Sorry, aber ich finde diese Argumentation ziemlich gewagt. Beethoven war nicht nur ein Genie und Komponist, sondern wurde im Verlauf seines Lebens auch taub. Die Taubheit fing schon in seinen 20ern an und verschlimmerte sich dann kontinuierlich. Dieses Beispiel ist wohl eine Nadel in einem gewaltigen Heuhaufen. ;)


    Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo in der Mitte. Ein Vergleich von Noten und Schriftsprache ist sicherlich naheliegend, aber verdeutlicht bei näherer Betrachtung eben auch die Unterschiede.


    Die Unterschiede liegen da auch durchaus in der Epoche bzw. dem Zeitalter und der Art der Musik. In klassischer Musik wird zunächst notiert bzw. komponiert und dann gespielt.

    Moderne Rockmusik bspw. entsteht dagegen häufig "spielerisch" im Proberaum und wird dann mittels Studio-Aufnahme in Stein gemeißelt. Dadurch ist ja auch erst das Phänomen entstanden, dass Lieder transkribiert werden. Weil es halt keine offizielle Notation vom Urheber gibt.

    Der Vergleich von Noten mit Schriftsprache / Text hinkt meiner Meinung nach übrigens gewaltig. Schriftsprache ist eine eigenständige Kommunikationsform. Liest man ein Buch, braucht man es nicht laut vorzulesen, um die Information aufzunehmen, zu verstehen und zu verarbeiten. Text hat nicht zum Ziel, vorgetragen zu werden.


    Bei Noten sieht das etwas anders aus. Noten verstehen nur Musiker und nicht mal alle Musiker können gut Noten lesen.

    Die Zuhörer hören nur das Gespielte, aber sehen die Noten nicht. Die verstehen sie sowieso nicht.


    Musikmachen kann man auch ohne Noten. Aber Noten allein sind nicht viel Wert, wenn niemand sie spielt.

    Noten garantieren auch keine gute Performance, die die Zuhörer anspricht.

    Jedenfalls finde ich es gut wenn jemand nach Noten spielen kann, allerdings bedenklich, wenn man nur! nach Noten spielen kann. Musik ist für mich hören, fühlen, reagieren.

    Sehr guter Punkt! Ich hatte mal eine Schülerin übernommen, die nur vom Blatt und gar nicht frei spielen konnte. Das konnte ich ihr dann auch teilweise abgewöhnen.

    Wer nur vom Blatt und gar nicht frei spielen kann, hat m.E. nicht gelernt mit dem Instrument zu "sprechen". Noten sind ein Hilfsmittel, nicht mehr und nicht weniger. Das steht so auch in "Modern Drumming":




    Wobei ich großen Respekt vor Musikern habe, die stabil vom Blatt spielen können, ohne sich das Blatt vorher genau angeschaut zu haben. Diese Fähigkeit muss man Jahrelang üben. Ich persönlich hatte dafür bisher keine Nerven. Brauche es aber auch nicht, weil ich kein Orchestermusiker bin.

    Sogar Jeff Porcaro hat über sich selbst gesagt "I'm not a good reader".


    Um Sachen zu analysieren und zu lernen bzw. mich vorzubereiten mach ich mir meistens anderweitig Notizen. Für Youtube-Covers nutze ich bspw. die Marker/Notiz-Funktion der DAW. Ich gehe dabei so weit, dass ich mit dem Analyzer z.B. Tom-Läufe hinsichtlich der Grundtöne analysiere, um rauszufinden wann welches Tom gespielt wird und wie ich das am besten auf mein Set übertragen kann.


    So eine Detailarbeit mach ich bei Vorbereitungen für Cover-Gigs natürlich nicht. Da mach ich mir anderweitig Notizen in Tabellenform. Tippe ich am PC ein und druck's dann aus. Ich suche aber immer noch nach einer Möglichkeit, Ergänzungen in Notenform einfach integrieren zu können. Hinweise zu Grooves und wichtigen Fills lassen sich eben doch besser in Notenform aufschreiben. Allerdings sehe ich meine Notizen dabei auch nur als Brücke. Das eigentliche Ziel ist dabei für mich, die Sachen durchs genaue Analysieren und Aufschreiben schneller auswendig zu können und die Notizen auf dem Gig dann nur noch als Backup dabei zu haben, ohne daran zu kleben.

    ...genau ! Wenn ich mir vorstelle ich müsste mir all die Sachen dann irgendwie in meinem (viel zu kleinen) Gehirn ablegen...manche Sachen verstehst Du auch erst wenn's mal hingeschrieben ist...vieles erinnere ich gerade, weil ich mich der Notation beschäftigt habe, bei vielem habe ich erst da gemerkt, was ich eigentlich für einen Mist zusammen spiele....

    Wie gesagt - ich mach eigentlich alles ohne Noten und benutze Noten nur fürs Unterrichten.

    Merken, was man eigentlich für einen Mist zusammenspielt, kann man am besten durch eine Audio-Aufnahme.

    Denn es geht ja auch darum, wie man es spielt bzw. dass man es ordentlich spielt (Timing, Dynamik, Groove). Es bringt dir nichts, wenn du die Noten und Theorie verstanden hast, aber es nicht richtig gespielt kriegst.

    Noten nutze ich hauptsächlich fürs Unterrichten bzw. für meine Schüler. Um selbst Notenblätter zu erstellen benutze ich Aered. Damit habe ich auch schon mehrere komplette Songs für meinen Unterricht transkribiert. Die Alternative wäre MuseScore. Das erfordert aber deutlich mehr Einarbeitungszeit, glaube ich.


    An deiner Software wäre ich interessiert und auch bereit, was dafür zu bezahlen, wenn sie mir taugt.


    Richtige Schlagzeugnoten sind m.E. die beste Kommunikationsform (keine Tabs o.ä.).

    Auch für das theoretische rhythmische Verständnis sind Noten hilfreich.

    Und die Papierform hat im Unterricht meiner Meinung nach auch Vorteile.


    Ich persönlich brauch allerdings keine Noten und mach alles nach Gehör. Ich höre mir immer alles selbst raus und mach mir ggf. Notizen, aber schreibe keine Noten auf.

    In Transkriptionen von Liedern finde ich auch immer mal wieder Fehler und Ungenauigkeiten. Daher habe ich auch ein paar Lieder für meinen Unterricht selbst transkribiert.

    Den Vertrieb von Tama macht in Deutschland bekanntlich Meinl. Dort kann man allerdings nicht direkt bestellen, sie nennen dir auf Nachfrage aber gern die nächsten Vertragspartner in deiner Nähe, die dann für dich bestellen können. Oder man geht direkt zu Thomann. Hatte denen eine kurze Mail mit exakter Bezeichnung des gewünschten Objekts geschickt, kam prompt eine Angebot mit Preis und Lieferzeit. Kannst du unverbindlich anfragen. Vielleicht habe ich ja das letzte in Deutschland vorrätige 14x12FT ja gekauft 😈 Spaß beiseite, frag einfach mal.

    Werde ich genau so machen. :thumbup:


    Bei mir gab's (zum Glück) keine farblichen Abweichungen, obwohl beide Teile aus unterschiedlichen Jahren.

    Das ist auch gut zu hören! Vielleicht hab ich Glück. :)


    Hast du eigentlich gesehen, dass sich die HT inn den Kesseltiefen bei den beiden Konfigurationen unterscheiden? Ich wollte unbedingt die flacheren. Dir ist es aber vielleicht gar nicht wichtig 🙂

    Das hatte ich tatsächlich übersehen. :D

    Aber hab ja schon im Startbeitrag beide Kesseltiefen für die Hängetoms in Betracht gezogen. Weiß jemand, ob sich ein Zoll Unterschied in der Kesseltiefe bei den Hängetoms klanglich bemerkbar macht?


    ...


    Noch mal zu #123 - nach kurzer Rücksprache per PN - hier auch noch die Info:

    Nein, ich habe das nicht in den falschen Hals gekriegt und wusste, an wen der Seitenhieb gerichtet war. Ich find's trotzdem nervig und komplett überflüssig. Das ist genau die Art Kindergarten, die hier Eskalationspotenzial hat, was den Mods am Ende immer wieder Arbeit macht und den Trash befüllt.


    Kann man sich denn hier nicht einfach wie erwachsene Menschen unterhalten? Ich seh auch zu, dass ich hier nicht mehr (so oft) entgleise, weil dieses coole Forum hier so 'nen Quatsch nicht verdient hat.

    Der 9 Jahre alte Marius geht noch in die Grundschule und hat daher sicherlich noch nie in seinem Leben ein Instrument gekauft, daher ist dieser Thomann-Hinweis außerordentlich wertvoll. Man sollte sowieso am besten nur bei Amazon und Thomann bestellen. Und bei letzterem kann man sich sogar ein unverbindliches Angebot einholen? Das ist ja sensationell. Alle anderen brauchen wir dann wohl nicht mehr, das haben wir ja vor wenigen Tagen im Hieber-Lindberg-Fred gelernt.

    Der 9 Jahre alte Hochi hat einfach nicht verstanden, dass man sich auch mal zusammenreißen könnte.

    Vielleicht / wahrscheinlich / hoffentlich war das mit einem wandernden (leichten, geraden Crashbecken-)Stativ wirklich nur eine einmalige Sache. Zu den Zeiten hatte ich auch noch mehr geknüppelt und da war sicher auch Alkohol im Spiel.

    Ich denke das ist dann ein Mix aus einem wackeligen Riser, der durch springende Musiker auf der Bühne zusätzlich zum Schwingen gebracht wird und seitlichen Kräften durch hartes Anschlagen des Beckens.


    Momentan komme ich mit meinen Stativen zurecht. Für einzelne Crashbecken nehme ich live mittlerweile auch schon mal leichtere.


    Den neuen Kesselsatz will ich erstmal nicht live benutzen. Das Pro-M wird dann ein reines Gigset. Mit 12+16" Toms, dem 12er auf der BD und wahlweise auch dem Ride auf der BD. Dazu zwei nicht ganz so schwere Stative für die Crashbecken und wahlweise ein massiver Galgenständer für ein schweres Ride und eine Klammer mit Haltearm für ein China.

    Das würde ich so dann auch anderen Drummern anbieten, wenn ich das Set für einen Abend mit mehreren Bands stelle.


    Wandernde Bassdrums gehören bei mir nun endgültig der Vergangenheit an. Die Pro-M Bassdrum ist mir auf einem Festival Gig mit 1000+ Zuschauern schon mal weggerutscht, weil freistehend auf einem fremden Teppich platziert (auf meinem Teppich war das kein Problem), trotz ausgefahrenen Dornen. Mit einem Tom auf der BD (und dem schweren Aufbau / Tomhalter) wäre das sicher weniger ein Problem gewesen.


    Wandernde Hi-Hat- und Slave-Pedale habe ich auch "verbannt". Mit den Iron Cobras (inkl. der 2-beinigen HH-Maschine) kriegt man alles bombenfest und bei anderen Slave-Pedalen (z.B. dem meiner DW 7002) wirkt etwas Gaffa, das die Bodenplatte auf dem Teppich fixiert, wahre Wunder.

    1. BD maximal 16 Zoll tief. Nimmt weniger Platz auf der Bühne und im Auto weg und ist leichter.
    2. Tomhalter auf der Bassdrum. Spart Ständer und damit Gewicht und Platz auf der Bühne und ist leichter aufzubauen.
    3. Bei deinem Set-Up mit 4 Toms: Zwei Floortoms. Leicht zu positionieren, spart Ständer (s.o.). Ich hatte mal eine 14er am Ständer. Ich hab das gehasst und das Ding nach ein paar Jahren selbst zur Floortom umgebaut.

    Das ist bereits gesetzt. ;)


    4. Nur ein Becken/Tom pro Ständer. Ich fand es immer total nervig, mehr als ein Instrument pro Ständer zu haben, weil die Positionierung komplizierter wird. Und wenns schnell gehen muss, klappt das irgendwie nicht. Insbesondere wenn der Drummer der Vorband über mein Set gespielt hat.

    Kommt halt drauf an. Ich hatte damit auch live keine Probleme, wenn man das einmal richtig aufbaut und so löst, dass man es gut transportieren und schnell wieder aufbauen kann.

    Vorausgesetzt, das Set wird nicht von anderen Schlagzeugern umgebaut. Aber live spiele ich sowieso auch meistens reduziert mit 1up 1down, zwei Crashes und vielleicht einem China bei Bedarf.


    5. Leichte Ständer. Ich hab mir fürs Gig-Set die Yamaha-Teile gekauft. Nicht schön, aber sehr standfest und seeehr leicht. Ich hatte noch die das Problem, dass leichte Ständer gewandert sind. Auch nicht auf wackeligen Bühnen. Ein Problem aus der Theorie oder kennt das wirklich jemand?

    Dass ein leichter Beckenständer auf einem wackeligen Riser mit viel Action auf der Bühne wandert, konnte ich schon in der Praxis beobachten. Theoretisch wäre ich da gar nicht drauf gekommen ...


    Um die Beckenstative geht's hier aber nicht. Wenn ich es für nötig halte besorge ich mir dann schon welche.

    Vielleicht einfach Marketing. 10, 12, 16 ist im Moment "in" und wird für den "Standard-Trommler" mit Tom Halter verkauft.

    4 Toms dagegen eher speziell und spricht evtl. diejenigen an, die sowieso mit Racks arbeiten?

    Kann schon sein. Ich fall dabei jedenfalls definitiv aus der Reihe. Und ich denke, dass Sets dieser Preisklasse (und darüber) eher von erfahrenen Drummern gekauft werden, die wissen was sie wollen. Standardlösungen funktionieren für den Anfang meistens, aber irgendwann entwickelt man halt Vorlieben.


    Das 14x12er Standtom mit diesem Finish ist auch nirgendwo direkt bestellbar gelistet. Wenn man das problemlos nachbestellen kann, ist das ja kein Problem.

    Ein Problem ist dann aber doch das scheinbar schwankende Erscheinungsbild dieses Finish', das wiederum den Verkauf in "selektiert" zusammengestellen Kesselsätzen rechtfertigt.


    Das erinnert mich an "Matched Stereo Pairs" bei Kleinmembran-Kondensator-Mikrofonen. Weil es immer Fertigungstoleranzen gibt werden ähnlich klingende Mikrofone als Stereopaar verkauft. Ergibt total Sinn. Auch bei Kesselsätzen, wenn der "künstlerische Schliff" dieses Finish' solchen Schwankungen unterliegt.

    Falls man das Finish "Molten Steel Blue Burst" (MSL) anvisiert, kann es sein, dass nachbestellte Trommeln farblich deutlich abweichen. Ich hatte das Problem mit einem neuen 22,10,12,16 Kit (2022) und nachbestelltem neuen 13er Tom (auch 2022). Auch ein gebrauchtes 18er, das ich besichtigt habe, wich deutlich ab. Das habe ich dann z.B. deswegen nicht gekauft. Ob das Problem im Jahr 2026 behoben ist, kann ich nicht beurteilen. Ob es andere Finishes betrifft, ist mir nicht bekannt. Generell hat mir das Finish sehr gefallen.

    Danke für die Info! Das ist tatsächlich blöd. Genau dieses Finish peile ich nämlich auch an. Ich werd's mir mal vormerken und ansprechen, wenn ich Thomann dies bzgl. kontaktiere. Ich versteh sowieso nicht, warum das 14er Tom bei der Konfiguration mit Doppeltomhalter auf der BD fehlt. Das erscheint mir schon sehr willkürlich gegenüber der anderen Konfiguration ohne Tomhalter auf der BD, aber mit durchgehender Tomreihe.


    Ansonsten ein schönes Set mit tollen Klangmöglichkeiten und gutem Preis/Leistungsverhältnis. Der Doppeltomhalter ist relativ flexibel, das moderne Star-Cast schön leicht und Platz sparend, Gussspannreifen empfinde ich als Vorteil (aber natürlich ein subjektives Kriterium). Die Bassdrum in 22x16er Tiefe fand ich auch besser als 22x18, da fehlte nichts.

    :thumbup: :)

    Nach meiner Erfahrung kommt es immer ganz auf den Anwendungsfall an, wie massiv und stabil Beckenstative sein müssen.


    Ein gerader Beckenständer für ein kleines Crashbecken muss bspw. nicht sehr massiv sein, das ist klar.

    Ein schweres 22" Ride auf einem Galgen möchte ich aber schon eher einem massiveren Ständer anvertrauen. Ein Gegengewicht ist allerdings nicht nötig, wenn man den Galgen über einem der drei Beine auslenkt (Statik).

    Ähnlich verhält es sich, wenn man noch weitere Dinge wie z.B. Toms oder Becken an so einem Beckenstativ über eine Multiklammer befestigt. Das mache ich auch lieber mit stabilen doppelstrebigen Stativen.


    Die Bühnensituation spielt aber auch noch 'ne Rolle. Drum Riser können auf wackeligen Bühnen noch wackeliger werden, z.B. wenn Bandkollegen auf der Bühne rumspringen. Ein all zu leichtes Beckenstativ mit nur einem leichten Crashbecken kann dann auch ohne weiteres mal anfangen sich auf dem Riser zu bewegen. Und das will man natürlich auch nicht.


    Für "normale" Gigs transportiere ich meine Beckenstative inkl. Hi-Hat Maschine auch immer noch lose und einzeln. Nur die Hardware-Kleinteile transportiere ich mittlerweile gebündelt in einer stabilen Tasche, die eigentlich für Scheinwerfer konzipiert ist. Da kommen Tombeine, Snare-Ständer, der Tomhalter von der BD, der auseinander gebaute Hocker und andere Kleinigkeiten rein, wie z.B. Gaffa-Tape, Backup-Mikrofone und kleine Mikrofonstative.


    Ich hab auch noch ein massives Hardware-Case aus Birkenmultiplex auf vier Rollen. Das benutz ich momentan aber nur als Lager und Abstellfläche. Bin gespannt, wann (bzw. ob) ich wieder mal ein Engagement kriege, wo das zum Einsatz kommt. Sogar im leeren Zustand kann man das nur zu zweit heben und tragen, auch wenn die vier (360° frei drehbaren) Rollen natürlich sehr praktisch sind.

    Ist sicher Geschmackssache. Für mich spricht bei genauer Betrachtung doch einiges gegen die Anschaffung eines Racks.


    Erstmal wird es in Summe deutlich teurer. Auch mit dem U-förmigen Gibralter-Rack ist es mit den 300€ Anschaffung nicht getan. Ich brauche noch mindestens einen Beckenhalter (wenn ich nicht sinnlos ein Beckenstativ zerlegen möchte), um ein Tom, Crash und Ride unterzubringen. Nur für Tom+Crash würde sich ein Rack m.E. gar nicht lohnen und wäre für den Transport auch viel zu unhandlich. Trotzdem ersetzt das Rack dann auch nur ein Galgenbeckenstativ und eben die Halterung auf der Bassdrum. Spiele ich das ganze stattdessen mit dem "normalen" Tama-Rack für 500€ durch, geht das gleich in ganz andere Dimensionen. Da brauche ich für eine vernünftige Nutzung nicht nur mehrere Beckenhalter, sondern auch noch Tomhalter. Denn die im Kesselsatz mitgelieferten Klemmen für die Hängetoms funktionieren am Rack nicht. Trotzdem spare ich mit meinem großen Aufbau so nur maximal zwei Dreibein-Beckenstative ein, mindestens zwei brauche ich immer noch.


    Dann sehe ich beim Transport und der Aufbaugeschwindigkeit auch nur Nachteile. Galgen-Beckenstative mit Multiklammern und Tomhaltern kann man sogar noch relativ platzsparend "obenrum aufgebaut" (also nur mit zusammengeklappten Beinen) transportieren. Komplett eingeklappt natürlich noch deutlich platzsparender.


    Die "akustische Kopplung" durch das Rack schreckt mich auch etwas ab.

    Ich brauche beim Beschweren der Bassdrum nach meinem aktuellen Kenntnisstand auch keine hohe Flexibilität. Denn für mich persönlich hat zusätzliche Masse an / auf der Bassdrum sowieso mehrere Vorteile (Akustik, Statik und eben Materialaufwand). Ein Kollege aus Erfurt (der, der das andere Gibraltar Stealth Rack nutzt) hat auf Tour immer einen Backstein dabei, den er in die freistehende Bassdrum legt. Das will ich mir gern ersparen. :D


    Und ganz egal wie man es dreht und wendet - "haben ist besser als brauchen". Eine Bassdrum mit Rosette kann man auch freistehend nutzen. Andersrum geht das nicht.

    Was für ein Hin und Her ... :D

    Bin nochmal einige Details und Szenarien durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass ich mir wohl in den Arsch beißen werde, wenn ich eine "nackige" Bassdrum ohne Tomhalter kaufe (*). Sieht halt einfach nur schön aus, aber hat keinerlei praktischen Nutzen. Ein Rack macht das für meine Zwecke eigentlich alles nur unnötig kompliziert und teuer. Meine derzeitige Lösung ist so schön effizient: Ich komme mit vier Dreibein-Beckenstativen (+ einem Snare-Ständer) aus für vier Toms, zwei Snares, drei Crashes, China, Splash, Ride, HH - ganz ohne Rack. Zumal der Doppeltomhalter des Starclassic Performers ja so flexibel einstellbar und damit bestens für meine Zwecke geeignet ist.


    Es wird also Neukauf des Starclassic Performers mit Bassdrum-Rosette (Doppeltomhalter auf der Bassdrum) und allen vier Toms.

    Dafür werde ich den Händler meines Vertrauens fragen, wie man das am besten lösen kann. Wahrscheinlich muss das 14er Standtom dann extra dazu bestellt werden.

    Ich werde damit wohl auch wieder den Monopolisten (Thomann) unterstützen. Aber das ist mir egal. Bin schon so lang Kunde bei denen und war auch schon mehrmals dort (hatte mal 'ne Zeit lang in der Nähe gewohnt).


    Wird aber noch etwas dauern, wie gesagt. Ich peile den Sommer an. Werde dann auch ein "Soundcheck"-Video mit Werksfellen und dokumentierter Stimmung des neuen Sets auf Youtube stellen. :thumbup:


    * = Eine gerade erst neu gekaufte Bassdrum möchte ich wirklich nicht selber aufbohren und mit einem Tomhalter nachrüsten. Und sofern man letzteren überhaupt irgendwo als Originalteil auftreiben kann, ist das dann wahrscheinlich auch unnötig teuer.

    Dann mal der nächste Auszug mit Performances aus dem Tutorial-Video. Der Video-Titel sagt schon alles aus. :)


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    Die Achtel laufen hier auf 210 bpm. Die 5/4 Grooves laufen übrigens auf 140 bpm. Damit haben die Achtel-Triolen dort die selbe Länge / Dauer wie Sechzehntel in den 6/8 Grooves.

    Habe mir gestern auch noch mal Gedanken darüber gemacht. Man könnte das schon auch als 5/4 betrachten. Achtel im Nenner passen hier aber m.E. besser, wenn man es zählt. Weil die betonten / gespielten Zählzeiten (Bassdrums und Rimclicks) immer zur Hälfte auf Achtel-Zählzeiten liegen.


    Und ich denke auch, dass es die einzigartige Kombination aus Reduktion, aber eben stellenweise auch sehr geschmackvollen Spielereien, ausmacht.

    Die akzentuierte Hi-Hat sucht hier schon ihresgleichen. Er variiert die Akzente ja an bestimmten Stellen auch. Das fängt schon am Anfang an.


    Live hat er es auch immer etwas anders gespielt. Man sieht sogar im zugehörigen Video aus dem Studio, dass das gezeigte nicht immer zum gespielten passt. Im Video ist nicht der gehörte Take zu sehen.

    ... Vers-Groove von „Seven Days“ ... Warum wirkt dieser 5/8-Groove so zugänglich? ... Mich würde interessieren, wie Ihr das seht.

    Direkt aus dem Bauch raus (und auch nur weil ich den Titel vor ein paar Monaten auf Youtube gecovert habe):


    Weil sich dieser 5/8 m.E. eher wie ein 10/8 anfühlt. Mit den Backbeats (Rimclicks) auf der 4 und der 9. Das 16tel Hi-Hat-Pattern unterstützt diese These zusätzlich, weil die Akzente grundsätzlich (von Ausnahmen abgesehen) in einem Abstand von zwei Achteln gespielt werden. Das Pattern braucht also auch zwei 5/8 Takte bzw. eben einen 10/8 Takt, um von vorn zu beginnen. Die sparsam eingesetzte Bassdrum nur auf der 1 (und 6) trägt zusätzlich zu diesem 10/8 Feel bei.