Beiträge von m_tree

    Zuerst möchte ich sagen, dass die Challenge wie geplant weiterlaufen wird. Sofern ich es bewerkstelligen kann, hier in der Zwischenzeit nicht gesperrt zu werden. ;)

    Wäre zwar das erste mal, aber man weiß ja nie. Spaß beseite ...


    Wie auch immer hat die Situation im Nachhinein betrachtet auch ihr gutes für mich gehabt. Ich habe mal reflektiert, wo meine aktuellen persönlichen Grenzen hierbei sind und was ich mit den Challenges hier eigentlich so mache.


    In Zukunft werde ich dafür auch nicht mehr so viel Zeit haben. Möchte das aber schon gern mit zwei Challenges pro Jahr weitermachen, weil das jetzt eigentlich erst so langsam Fahrt aufgenommen und Hand und Fuß hat (Stichwort Bewertungssystem). Wenn das alles entspannt läuft ist das für mich auch nicht viel Arbeit. Nur wenn solche Sachen wie kürzlich laufen raubt mir das halt echt Nerven. Sowas gab's bisher auch noch bei keiner Challenge.


    So lang mach ich die Challenges ja auch noch nicht. Angefangen hatte das alles 2023 mit der "Bummtschack-Challenge". Einige Jahre zuvor gab's hier schon mal sowas, aber mit Jury. Als dann wieder mal drüber gesprochen wurde, hatte ich einfach die Initiative ergriffen und damit den Grundstein für die Challenges gelegt. Damals hatten über 30 Leute mitgemacht. Und dann kam die Idee, dass man das doch auch mit einem Playalong machen könnte. Die erste Playalong-Challenge hatte dann vor zwei Jahren im Frühjahr 2024 stattgefunden. Die laufende ist jetzt die 8. Challenge insgesamt.

    Hier sind zwei User kurz vor einer Schreibsperre.

    OK - wer übernimmt meine Aufgabe bei der Challenge hier? Kann ich gern auch mal abgeben. So hab ich davon nämlich nichts. Eigentlich mach ich das, weil's mir Spaß macht und ich 'nen Sinn drin sehe, und auch um 'ne entspannte Zeit mit Gleichgesinnten zu haben. Aber nicht, um mir hier dafür an's Bein pinkeln zu lassen. Und dass f_luxus auch vor Lügen und Verleumdungen nicht zurückschreckt, um seine Sache durchzuziehen, hat er gestern an anderer Stelle bewiesen.


    In Zukunft wird's maximal zwei Challenges pro Jahr geben, falls ich noch Bock habe das weiterzumachen. Diese Plattform hier ist für sowas eigentlich sowieso nicht geeignet. Meine Idee dazu habe ich von http://www.mix-challenge.com und weil der Admin das da alles ehrenamtlich macht, braucht er auch seine Adminrechte, um für "Ordnung" sorgen zu können.

    Zum Thema Swing hadt du bisher überwiegend Stuss geschrieben.

    Noch zur Klarstellung: Ich bezog mich nur aufs Schlagzeug und das ist insofern überhaupt kein Stuss. Nur eine einfache Erklärung. Und die funktionieren für so einfache Fragen auch meistens besser als seitenlange Vorträge.


    "Swing ist typischerweise eine abgespeckte Version von Shuffle (wobei Swing musikgeschichtlich zuerst da war), meistens auf dem Ride gespielt. Dabei werden die triolischen Zählzeiten von 1+3 ausgelassen. Klingt dann wie "ding ding de ding ding de ding ding de ding".

    Swing muss nicht exakt triolisch gespielt werden und ist dehnbarer."


    Wenn du deine Kompetenz hier an den Start bringen würdest, ohne andere Leute "aus dem Weg räumen" zu wollen, wäre ja alles schick. Aber so hat das schon einen sehr faden Beigeschmack.


    Also heul bitte -40dB...

    Mach die Tür bitte leise zu Schatz...


    Und das Niveau sinkt wieder ...

    Du denkst das zu sehr vom Schlagzeug aus.

    Lies doch einfach mal die Fragestellung am Anfang des Threads und die nachfolgenden Beiträge. Dann weißt du, dass es hier um's Schlagzeug geht.


    Deine Ergänzung ist ja informativ. Aber deine Einleitung beinhaltet schon wieder einen Vorwurf.


    Hier noch mal zum Nachlesen:


    Triplet Feel ist doch "dam - - di-dam - - di-dam - - usw.

    Ist das beim Swing und beim Shuffle nicht genau so?

    Was macht den Unterschied? Nur die restliche Instrumentierung und der Gesang? Oder macht der Drummer da etwas anderes…


    Weiß doch jeder was gemeint ist.

    Deshalb auch ziemlich egal, wie schon selbst festgestellt.

    Auch wieder so ein unnötiger Kommentar. Ich habe Lexi was erklärt, das ihm auf die Sprünge helfen soll. Mir liegt nämlich was daran, dass er nicht bei jeder Challenge mit Abstand Bummelletzter ist, sondern vielleicht mal eine passendere Performance (nett genug formuliert?) spielt.


    So von wegen "moralischer Kompass" ...


    Und mehr sage ich hier nicht mehr dazu. Wegen mir braucht hier keiner Popcorn auszupacken.

    Bei der aktuellen Challenge kann man ein Shuffle spielen, aber genauso ganz normale Achteln spielen.

    Mal davon abgesehen, dass es hier nicht um die Challenge geht:


    Du meinst Achtel auf 70 bpm, richtig?

    Achtel auf 140 würden gegen die anderen Instrumente anspielen, die ja mit Achteltriolen unterwegs sind.


    Und man kann da auch noch ganz andere triolische Sachen spielen, ohne Shuffle.

    Im Swing ist eine "Dehnung" hin zu binär schon üblich und häufiger anzutreffen als in Shuffle-Grooves. Ich kann dazu später auch noch mal was aus einem Lehrbuch raussuchen. Aber das heißt natürlich nicht, dass man das im Shuffle nicht auch machen kann. Shuffle lässt sich ja auch einfach aus binären Grooves ableiten (siehe Moritz' Zitat hier von mir).


    Aber um mich mal etwas weiter aus dem Fenster zu lehnen:


    Wir reden hier über Kunst und Musik, wo es nur begrenzt Regeln gibt. Erlaubt ist bekanntlich, was gefällt und gut klingt. Wo wären wir heutzutage ohne die ganzen Pioniere, die neues ausprobiert haben und eigene, neue Wege gegangen sind? ;)

    Noch mal eine Definition von mir. Bei Bedarf kann ich auch noch mal Belege dafür raussuchen.


    Shuffle ist, wenn die Führhand auf Hi-Hat oder Ride alle ersten und letzten Noten der Triolen ausspielt. Klingt wie "ding de ding de ding de ding de ding ...".


    Swing ist typischerweise eine abgespeckte Version von Shuffle (wobei Swing musikgeschichtlich zuerst da war), meistens auf dem Ride gespielt. Dabei werden die triolischen Zählzeiten von 1+3 ausgelassen. Klingt dann wie "ding ding de ding ding de ding ding de ding".

    Swing muss nicht exakt triolisch gespielt werden und ist dehnbarer.


    Alle anderen triolischen Spielarten sind meines Wissens nicht eindeutig definiert.


    Ich spiele gern triolisches Zeug in verschiedenen Formen und man kann da auch abseits von Shuffle und Swing sehr kreativ sein.

    Aber um auf das Reggae-Playalong zurück zu kommen, woraus Marius' Posting ja stammt:

    MMn. gehört das durchweg geshuffelt. Ich finde die Unterbrechungen mit ner Viertel auf 2 und 4 - und auch ausschließliche Viertel - als völlig unmusikalisch zu diesem Track. Nur um es zu vereinfachen, nur damit Hansels wie ich an der Challenge teilnehmen können, muss man den Titel ja nicht verunstalten.

    Da sieht man, wie das von Wahrnehmung, Geschmack und vielleicht auch Erfahrung abhängt. Meiner Meinung nach gehört das nicht durchweg geshuffelt. Ich spiel in den verschiedenen Parts sehr verschiedene Patterns, von durchweg geshuffelt über Unterbrechungen bis hin zur Beschränkung auf Viertel mit der Führhand.


    Das triolische Feel kann auch ohne durchgespielten Shuffle bestehen bleiben.


    Aber kannst du dir dann ja anhören.

    Eine organisatorische Sache ...


    Ich könnte die Voting-Phase auf zwei Wochen verlängern, damit im besten Fall ein paar mehr Leute abstimmen. Das würde dann aber auch eine weitere Woche bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse bedeuten.


    Gibt's dazu Meinungen?


    haidem

    Cool, dass du auch wieder dabei bist!:thumbup:

    Es wäre schön, wenn wir das Thema mit dem Bewertungssystem jetzt beenden. Meiner Meinung nach funktioniert das seit der vorletzten Challenge durch Niop s Bemühungen nämlich sehr gut. Und durch die Arbeitsteilung sind die Challenges auch tragfähiger geworden.


    Stattdessen fände ich Vorschläge für die nächste Challenge interessant. Von mir aus kann das ruhig schon wieder Jazz sein, weil sich das ja hier viele gewünscht haben.

    Und von mir aus auch mal von einem anderen Songwriter bzw. einer anderen Quelle. Die einzige Voraussetzung ist halt, dass bzgl. Urheberrecht alles wasserdicht geklärt ist.

    Ich bin froh, wenn die aktuelle Challenge durch ist und das Thema dann erstmal wieder ruht. Nach dem Ding, das ein paar Leute (bzw. vor allem einer) letzte Nacht im aktuellen Thread losgetreten hatten. Das wäre mir auf Dauer echt zu anstrengend, auch wenn ich schaffe sowas zu ignorieren.


    Und was das Thema hier betrifft, bereue ich schon wieder, so freundlich gewesen zu sein und JohnDrum s Kritik aus dem Jazz-Palaber-Thread ernst zu nehmen und das hier noch mal zur Diskussion zu stellen.


    Die Sache ist nämlich ganz einfach: es bleibt, so wie es jetzt ist. Da steckt nämlich schon eine Entwicklung, aufbauend aus Erfahrungen von mehreren Challenges, drin.

    Und ja, die berücksichtigt auch, dass es nicht zu kompliziert wird.

    Wenn viele ähnliche Leistung erbringen, dann ist es unfair, trotzdem ein Ranking von 10-1 zu machen!

    Oder wie würdet ihr in der Schule reagieren, wenn das bei einer Schulaufgabe so wäre? „Tut mir leid, aber du hast einen Punkt weniger als dein Nachbar, du bekommst also eine Note schlechter!“

    Wir können nichts dafür, dass du unzufrieden mit deinem Voting-Ergebnis bist.


    Wenn du es auf's Treppchen geschafft hättest wäre das Ranking dann wahrscheinlich 'ne top Sache, oder?


    Es bleibt so, wie es jetzt ist.

    Wem die Challenges zu hart sind, der muss ja nicht mitmachen.

    Die Offbeats (hier 2+4) am Schlagzeug zu akzentuieren ist bei Reggae eher optional, das übernehmen ja hier z.B. schon die Gitarren. Es gibt jedenfalls viele einfache Möglichkeiten das zu begleiten und es geht da vor allem ums Feeling. Wenn du es schaffst, dass alle zusätzlichen Noten zwischen den Vierteln eher ternär als binär sind und ein bisschen "swingen", hast du es schon.


    Im Anhang übrigens mal die Seiten 35 - 41 aus "Modern Drumming 1" zum Thema Shuffle und Swing. Ist schon 'ne ältere Auflage. Man erkennt, dass alle Shuffle-Beispiele kontinuierlich durchlaufen und die "normalen" ternären Swing-Patterns auch mit Triolen notiert sind.


    Hier ist noch ein anderer interessanter Ansatz zur Erklärung. Der lautet, dass Shuffle-Rhythmen sich grundsätzlich aus binären Rhythmen ableiten lassen, indem die unbetonten Zählzeiten (ülblicherweise die Achtel-Zählzeiten) einfach "verzögert" oder "nach hinten geschoben" werden.

    Daraus lässt sich dann auch ableiten, dass beim Shuffle das "ding de ding de ding ..." mit der Führhand kontinuierlich durchläuft, so wie die Achtel in jedem standardmäßigen binären Achtelgroove auch kontinuierlich durchlaufen.


    Shuffle – Wikipedia