Darf man auch nicht-Jazz-Drums dazu spielen oder muss das Genre bleiben? Immerhin wäre das ein 4/4 Takt und nicht irgendein schräges Zeug und man könnte das ja „verrocken“ 😅🫣
Klar - von meiner Seite gibts da keine Einschränkungen.
Darf man auch nicht-Jazz-Drums dazu spielen oder muss das Genre bleiben? Immerhin wäre das ein 4/4 Takt und nicht irgendein schräges Zeug und man könnte das ja „verrocken“ 😅🫣
Klar - von meiner Seite gibts da keine Einschränkungen.
Ich habe mich einfach nur klar und deutlich ausgedrückt und extra dazu angemerkt:
Sorry für die Wortwahl. Nichts für ungut.
Ich habe die Tonhöhe der drei Trommeln mit der PitchChecker App gecheckt, sie liegen zwischen 147 und 151 Hz.
Die Stimmungen können trotzdem sehr unterschiedlich sein (Verhältnis der beiden Felle) ... und wenn unterschiedliche Felle drauf sind braucht man da gar nicht weiter zu reden.
Danke für Deine Einschätzung.
Ist nicht nur meine Einschätzung, schätze ich. Und meine Frage möchtest du nicht beantworten?
Und was willst du damit bezwecken? Ohne Angaben zu Fellen und Stimmung, aufgenommen in schlechter Audioqualität.
Ohne gleiche Befellung, penibel genau gleiche (gemessene) Stimmung und ohne vernünftige Audio-Aufnahme sind solche Vergleiche Schwachsinn. Sorry für die Wortwahl. Nichts für ungut.
Das Playalong zerrt hier und da übrigens leicht. Das war schon in der originalen Audiodatei vorhanden, kommt also nicht durch Bearbeitung von mir. Fällt im Kontext mit Schlagzeug dann aber nicht mehr so auf.
Trotzdem ein bisschen schade, weil die Audioqualität ansonsten gut ist und diese Verzerrungen sicher nur durch "unsachgemäßes" Lautmachen in einer Masteringkette entstanden sind.
Im Orga-Thread hatte ich bereits am 21.11.25 folgenden Satz geschrieben:
"Jazz im Februar, Reggae im März."
Hier nachzulesen: RE: Challenges im DF - 2 anstehende im Februar + März
Außerdem hatte ich den Titel des Orga-Threads am 15. Januar wie folgt geändert:
"Challenges im DF - 2 anstehende im Februar + März"
Überraschend ist da jetzt also gar nichts, wenn man das ein bisschen verfolgt hat.
Playalong und Performance
Es handelt sich wieder um einen drumless Track von Jack Curtis:
Ich habe eine lossless Audiodatei des Tracks hier gekauft und für die Challenge gekürzt. Jack hat mir ausdrücklich erlaubt, sein Material für die Challenges hier zu benutzen.
Es besteht künstlerische Freiheit ohne Vorgaben! Bitte einen einzigen Take ohne Timing-Korrekturen abgeben.
4/4 auf 195 bpm. 3 Takte Stille -> 2 Takte Einzähler. Zusätzlich habe ich an zwei Stellen Hinweis-Klicks über jeweils zwei Takte eingebaut (vor dem ersten Stopp nach dem Intro und vor dem Outro). Die Stopps nach dem Intro sind vorgezogen (auf der jeweils letzten triolischen Zählzeit). Noten zum Track gibts leider nicht.
Um technische Probleme zu vermeiden bitte ich die DAW-User darum, die für ihre Konfiguration passende Version zu benutzen und kein Resampling zu machen. Bitte lasst mir eure Aufnahme in der selben Samplingrate zukommen, in der ihr es auch aufgenommen habt.
Recording
Mixdown
Extra für die Challenges hier habe ich folgenden Thread erstellt. ![]()
Weiterer Ablauf
Bitte schickt mir eure Aufnahme per PN mit Username und Abgabedatum im Dateiname z.B. via dropbox, wetransfer, onedrive, ...
Einsendeschluss ist der 21.02.2026 23:59 Uhr (UTC+1).
Die abgegebenen Schlagzeug-Stereomischungen bringe ich dann erstmal auf gleiche durchschnittliche Lautheit (-23 LUFS nach EBU R128 / psychoakustisch wahrgenommene Lautstärke) und mische sie anschließend mit dem Playalong (ohne Klick und ohne Vorlauf) zusammen. Meine Mastering-Kette halte ich dabei subtil mit etwas Kompression, sachtem EQing und einer Tonband-Simulation. Dann rendere ich die Masters mit jeweils passendem Startpunkt (falls jemand einen Auftakt spielt) als WAVE mit Ziel -14 LUFS Durchschnitt +/- 0,2 dB und 0,5 dBTP Headroom (Peaks bei max. -0,5 dB). Anschließend ziehe ich diese WAVEs in ein neues Projekt, normalisiere noch mal alle auf genau -14 LUFS und konvertiere dann in 320 kbps MP3. Anpassungen auf einzelnen Schlagzeugspuren mach ich nur noch im Notfall, falls etwas komplett aus dem Ruder läuft. Z.B. bei sehr lauten Transienten, sehr lauten Becken oder einer sehr verzerrten Frequenzverteilung. Im Regelfall lass ich aber alles so, wie es ist. Falls ich so eine Anpassung mache, korrigiere ich anschließend noch mal die Lautstärke der Schlagzeugspur auf -23 LUFS.
Die MP3s stelle ich dann anonymisiert in einer ZIP-Datei fürs Voting bereit. Abstimmen dürfen alle User des Forums einschließlich der Teilnehmer. Das Voting wird eine Woche laufen.
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Der Thread kann gerne für Austausch und offene Fragen genutzt werden.
Viel Spaß! ![]()
Der wichtigste Hinweis für die höhere Energieaufnahme eines schlafferen Fells ist der schlechtere Rebound. Wenn der Stick/Beater weniger Energie zurückbekommt, MUSS das Fell mehr Energie aufgenommen haben. Schließlich gilt der Energieerhaltungssatz immer noch.
Ja ... ich denke halt, dass es sich im Endergebnis mit der wahrgenommenen Lautstärke ungefähr ausgleicht.
Straffer gespannte Felle nehmen zwar weniger Energie auf, klingen durch den höheren Grundton und die ausgeprägteren Obertöne im Mittenbereich aber auch subjektiv lauter und knalliger.
Baut man nun eine Vorrichtung, die den Fellen immer die exakt gleiche kinetische Energie zuführt, würden die straffer gespannten Felle dann wahrscheinlich immer lauter klingen als die schlaffer gespannten. Somit wäre dann eine Messung und der Vergleich des Sustains auf so unterschiedlich wahrgenommenen Lautstärken auch wieder fragwürdig.
Bzw. auch wenn man es schafft, sogar die aufgenommene kinetische Energie gleich zu halten, wäre das meiner Meinung nach nicht Praxisnah. Weil das kein Mensch beim Spielen so genau kompensiert.
Nein, gerade das nicht. Wenn schlappere Felle mehr Energie aufnehmen als straffe, dann muss diese Energie ja irgendwo hin: sie wird in Schallenergie umgewandelt. Am besten hört man das bei einer Bassdrum. Je schlapper das Schlagfell, desto klarer und härter der Kick.
Vielleicht ist dem ja auch gar nicht so und straffere und schlappere Felle nehmen in etwa die gleiche Energie auf, wandeln diese nur anders um. Die schlapperen in einen zunächst tieferen Grundton und bessere Weiterleitung der Energie ans Resonanzfell. Und die strafferen in mehr Obertöne (im Mittenbereich) und lautere Transienten.
Der Kick bei Bassdrums ist ja meistens mehr das Auftreffgeräusch des Beaters und weniger der Einschwingvorgang (die Transiente) selbst.
Weißt du, was ich meine? Aber vielleicht verrenne ich mich da auch gerade.
Nein, gerade das nicht. Wenn schlappere Felle mehr Energie aufnehmen als straffe, dann muss diese Energie ja irgendwo hin: sie wird in Schallenergie umgewandelt. Am besten hört man das bei einer Bassdrum. Je schlapper das Schlagfell, desto klarer und härter der Kick.
Ich meinte damit nicht den Kick bzw. das "Patschen", sondern Knall und Attack. Bei höheren Snare-Stimmungen z.B. kriege ich im Schnitt lautere Snare-Transienten und die Snare ist auch oft durchsetzungsfähiger, wogegen tiefer gestimmte Snares im Mix mehr Zuwendung und Support brauchen. So ist zumindest meine Erfahrung.
Bei Toms habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Für meine Neil Peart - Covers im letzten Jahr hatte ich die ja mal extrem hoch gestimmt und auch zwei Roto-Toms in der Reihe.
Ich meine damit nicht den extrem tiefen Bereich, wo z.B. Floortoms "patschen", sondern eher mittlere bis hohe Stimmungen. Auch bei Snares zu beobachten.
Die Frage der Gesamtmenge der übertragenen Energie ist auch noch ungeklärt. Um diese zu bestimmen, müsste man eine Vorrichtung haben, die den Schlag ausführt und die Winkelgeschwindigkeit des Sticks auf dem Hinweg zum Fell konstant bereitstellen und die Winkelgeschwindigkeit auf dem Rückweg messen kann, um daraus die an die Trommel abgegebene Energie zu bestimmen.
Du vermutest ja, dass schwächer gespannte Felle bei identischer Schlagenergie mehr Energie aufnehmen als stärker gespannte Felle. Mir erscheint das auch logisch und es spricht dafür, dass man mit stärker gespannten Fellen neben mehr Rebound auch lautere Transienten bzw. mehr Attack und "Knall" bekommt.
Ich denke man muss dabei den Einschwingvorgang (die Transiente) abgekoppelt vom Rest betrachten. Denn schwächer gespannte Felle sorgen ja für tiefere Grundtöne, weil sie langsamer schwingen und entsprechend größere Wellenlängen erzeugen. Demgegenüber können schwächer gespannte Felle aber auch stärker ausgelenkt werden (größere Amplitude). Und das steht eigentlich im Gegensatz dazu, dass man mit stärker gespannten Fellen tendenziell lautere Transienten bzw. mehr Attack und Knall bekommt. Ich meine damit nicht den extrem tiefen Bereich, wo z.B. Floortoms "patschen", sondern eher mittlere bis hohe Stimmungen. Auch bei Snares zu beobachten.
Ich stelle mir das so vor, dass ein höher gestimmtes Schlagfell die Energie schlechter an das System "weiterleiten" kann bzw. einfach überhaupt erstmal eine geringere Amplitude erzeugt als ein tiefer gestimmtes Schlagfell.
Eine immer exakt gleiche dem System zugeführte kinetische Energie macht die Ergebnisse dann zwar theoretisch vergleichbarer, aber nach meiner Überlegung auch weniger Praxisnah. Wenn man bspw. das schwächer gespannte Fell stärker anschlagen muss für einen subjektv gleich laut gehörten Schlag - wären die subjektiv als gleich laut empfundenen Schläge dann nicht die geeignetere (wenn auch schwammigere) Vergleichsbasis?
Wie auch immer - die Unterschiede sind da nach meinen bisherigen Erfahrungen so subtil, dass man die Frage im Threadtitel wohl wirklich nicht so einfach beantworten kann.
Danke fürs Video, das mit der Baumwolle könnte ich noch probieren. Ich habs schonmal mit einer Schaumfolie (Verpackungsmaterial) probiert, aber das war nix. Ansonsten habe ich die Tipps schon durch: Kopf in sich Ton-in-Ton, Resos höher als die Heads und sogar Intervalle mit so einer Tune-App (wobei manche Drummer da ja Schnappatmung bekommen). Das Booiiing ist leider geblieben, egal was ich probiert habe.
Probier ruhig mal die Resonanzfelle deutlich höher zu stimmen, z.B. im Verhältnis 4:3 (Quarte) oder sogar 3:2 (Quinte). Wichtiger als das genaue tonale Verhältnis ist am Ende, dass die Felle jeweils in Stimmung mit sich selbst sind (gleiche Tonhöhe / Spannung an allen Spannschrauben) und bei genauen Intervallen natürlich die gesamten Grundtöne.
Abgesehen von deutlich höher gestimmten Resos wären vorgedämpfte Schlagfelle definitiv was für dich. Z.B. Evans EC2S - die klingen sogar deutlich dumpfer als Remo Pinstripe (zumindest als die, die in den USA gefertigt werden). Oder probier's einfach mal mit den Remo Encore Pinstripes (in Taiwan gefertigt). Die sind nicht nur sehr günstig, sondern klingen deutlich dumpfer und weniger lebendig als aktuellen in den USA gefertigten Pinstripes.
Dazu noch Watte in die Toms machen (geht auch bei nicht zu sehr geneigten Hängetoms) und du bist deine Sorgen los, auch wenn die Stimmung mal nicht ganz sauber ist.
Nah aufgestellte Mikros an den Schlagfellen klingen übrigens auch nicht gleich kürzer oder besser. Oft hat man auf nah aufgestellten Mikros sogar mehr Probleme mit zu langem Sustain als auf Overheads. Insbesondere weil die nah aufgestellten Mikros auch die Bässe überbetonen (Nahbesprechungseffekt).
Aber auch wegen Übersprechen von Becken und Mitbrummeln mit Bassdrum-Anschlägen profitieren Tom-Mikros von Gates oder Lautstärke-Automation (letzteres geht natürlich nur bei der Nachbearbeitung von Aufnahmen, nicht live).
Das nur noch als Hinweis dazu, dass der Natursound das A und O ist. Und was du direkt am Set hörst klingt auch eher so wie das, was Close Mics und Overheads aufnehmen als das, was Zuhörer irgendwo im Raum hören.
Ohne Close Mics geht das Sustain in einem Bandkontext übrigens auch oft unter und man raubt den Trommeln mit viel Dämpfung dann nur den Attack, den die Trommeln brauchen um sich im Kontext durchzubeißen. Ist immer so 'ne Sache.
* : Es könnte neben der Energiemenge auch noch eine Rolle spielen, wo diese Energie ins System gegeben wird, also ob die Störung (Schlag/Stoß) des Systems auf der weicheren oder der strafferen Seite erfolgt. Diesen Einfluss zu quantifizieren wäre sicher spannend. Darüber hinaus könne bei der Wahrnehmung des Sustains noch das Spektrum eine Rolle spielen. Da dieses sich zwischen warmer und flacher Zone unterscheidet, könnte hier auch noch ein Hörphänomen hineinspielen.
Davon gehe ich aus. Die Spektren der beide Schläge oben unterscheiden sich deutlich. Habe mal die jeweils ersten 2 Sek. (inkl. Transienten) im Loop durch den Analzyer im Average-Modus laufen lassen:
"Flache Zone" / Reso tiefer:
"Warme Zone" / Reso höher:
Es fällt sofort auf, dass der Grundton in der warmen Zone dominanter ist. In der flachen Zone ist der Mittenbereich dominanter.
Darüber hinaus könnte man die Spektren der Transienten und des Sustains auch noch getrennt voneinander anschauen. Ich komme da mit meinen Mitteln allerdings an Grenzen. Glaube, da funktioniert dann was mit dem Analyzer nicht ganz, bei so einer kurzen Time Selection.
Eine große Rolle spielt natürlich noch, von wo aus man das überhaupt anhört bzw. mikrofoniert. Ich hatte in meinem Hörzonen-Thread dazu auch noch Tests gemacht und das 12er Tom (ähnlich gestimmt wie oben) oben+unten mit Sennheiser e604 mikrofoniert und umgedreht. Damit konnte ich auch widerlegen, dass es an einem der ungleich hoch gestimmten Felle angeblich immer lauter wäre.
Am Schlagfell hat man natürlich immer mehr Attack als am Resonanzfell. Das Anschlaggeräusch fehlt am Resonanzfell. Vollkommen logisch.
Ich hatte zu dem Thema letztes Jahr ein Tutorial-Video gemacht. Das betrifft nicht nur mögliche Intervalle. Ich fange beim" Urschleim" an, erkläre grundsätzliche Zusammenhänge und zeige auch alternative Dämpfmethoden. Man muss nicht immer Moongel o.ä. benutzen, um abzudämpfen.
Vielleicht hilft dir das ja weiter. ![]()
Vor einem halben Jahr hatte ich ein Tutorial-Video zur Stimmung von Toms in Intervallen veröffentlicht. Es gab dazu dann noch kontroverse Diskussionen in meinem Hörzonen-Thread, u.a. weil dort ein anderes Video mit verschiedenen Behauptungen gepostet wurde. Darunter auch die im Threadtitel gestellte Frage, dort allerdings nicht als Frage formuliert. nils hatte auch etwas zu meinem Video gesagt, aber zu diesem Thema hier gab's dann leider ein paar Missverständnisse. Deshalb möchte ich das im richtigen Unterforum nun noch mal ansprechen.
Bezieht man sich auf Nils' Buch, könnte man die Frage auch anders formulieren:
Ist das Sustain in der "flachen Zone" kürzer als in der "warmen Zone"?
In meinem Video erkläre ich bereits, dass die Resonanz und das Sustain mit größerer tonaler Differenz der beiden Felle abnehmen. Unabhängig davon, welches der beiden Felle höher gestimmt ist. Dazu hatte ich ein paar Vergleiche mit einem 12er Tom gemacht. Das hatte ich zu diesem Zweck beidseitig mit den gleichen Fellen (Remo Encore Ambassador coated) bezogen.
Mikrofoniert hatte ich das mit einem Oktava MK-012 als Mono-Overhead (etwa 1m entfernt), oben in den Screenshots, und einem SM57 schräg von oben / vorne etwas näher an der Trommel (etwa 0,5m entfernt), unten in den Screenshots. Nachfolgend mal die Wellenformen und Rohmischungen. Zu hören ist ein 100%iger Rohmix der Spuren (auch ohne Limiter) wie zu sehen, die Fader auf 0 dB, keine Anpassung der Phasen. Durch den "eingebauten Phasendreher" der MK-012 passen die Phasenlagen mit denen als Overheads meistens schon gut zusammen, das reicht mir persönlich (ich mache kein "Aligning" bei meinen eigenen Aufnahmen).
Angeschlagen hatte ich die Felle in der Mitte mit einem Filzschlägel. Es ist also etwas weniger Attack als mit einem Stick vorhanden. Die Felle müssten etwa im Verhältnis 4:3 (Quarte) bis 3:2 (Quinte) gestimmt sein - also schon relativ weit auseinander.
Zuerst hatte ich das höher gestimmte Fell ("flache Zone" - Reso tiefer) und danach das tiefer gestimmte Fell angeschlagen ("warme Zone" - Reso höher):
(anklicken für große Ansicht)
Phasenlagen:
Wenn man sich die Wellenformen anschaut, fällt zunächst auf, dass auf dem MK-012 beim Anschlagen des höher gestimmten Fells eine lautere Transiente entsteht und man kann durchaus auf die Idee kommen, dass die These im Threadtitel zutrifft. Beim SM57 sieht's dagegen schon wieder anders aus.
Am Ende geht's aber eigentlich nur darum, wie's klingt. Und wenn ich meinen Ohren vertraue, dann nehme ich das sogar anders herum wahr. Dann klingt das Sustain in der "warmen Zone" für mich etwas kürzer als in der "flachen Zone".
Wie nehmt ihr das wahr?
Eine weitere Behauptung in dem geposteten Video war übrigens, dass es am tiefer gestimmten Fell immer lauter wäre als am höher gestimmten (unabhängig davon, welches angeschlagen wird), weil das höher gestimmte die "Energie" quasi "reflektieren" würde und man sich das sogar für Mikrofonierung und Auftritte zu Nutze machen könnte. Oder war's anders rum? Müsste ich jetzt nachgucken - aber es ist sowieso Quatsch. Das hatte ich in meinem Hörzonen-Thread nämlich schon widerlegt.
Ich verzichte hier ganz bewusst auf Verlinkungen zu den Videos und Beiträgen, weil ich den Thread nicht unnötig aufheizen möchte.
Mich interessieren diese Themen sehr und ich finde es dann immer schade, wenn man nicht mehr sachlich darüber reden kann, weil Ego und Esoterik ins Spiel kommen.
Ist das nicht eine normale Entwicklung bei Snare-Reso-Spannreifen? Ich kann nur von mir selbst sprechen, aber ich stimme das Resofell immer ein bisschen in das Snarebed rein. Alles andere klingt idR nach Grütze und führt zur Wellenbildung am Resofell im Snarebed-Bereich.
Genau. Ein Snare-Reso-Reifen, der sich schon ein bisschen an das Snarebed der jeweiligen Snare angepasst hat, erleichtert das Stimmen des Snare-Resos sogar.
Das Snarebed und das "Reinstimmen" spreche ich auch in meinem neuen Tutorial-Video an (Snare Tuning).
Es könnte daran liegen, dass sie Zuverlässigkeit bei unterschiedlichen Engagements schätzen. Es gibt auch Konzertpianisten, die mit eigenem Flügel reisen, statt mit dem Standard Steinway D (oder Bösendorfer) zu spielen.
Das meine ich damit nicht. Dann könnten sie ja trotzdem ständig unterschiedliche Konfigurationen für unterschiedliche Touren und Sessions nutzen. Machen Sie aber i.d.R. nicht.
Und das liegt neben dem klaren Fokus auf bestimmte Stile und Bands m.E. auch daran, dass die sich halt mehr mit Musikmachen als mit Equipment beschäftigen. Man kann sich sogar mit Sound beschäftigen, ohne sich viel mit Equipment zu beschäftigen.
Man kann aber durchaus auch die Gegenfrage stellen:
Warum genügt weltbekannten Endorsern eine einzige Konfiguration inkl. Becken und Sticks? Die wechseln die Sets ja auch nicht ständig durch.
Meine Antwort darauf wäre, weil sie durch viel Erfahrung - Stimmen inbegriffen - und den häufigen Fokus auf eine bestimmte Musikrichtung und sogar Band einen ganz bestimmten Sound und bestimmte Vorlieben beim Equipment für sich gefunden haben.
Gar kein Problem! Wollte nur klarstellen, warum ich das als "Blödsinn" bezeichnet hatte. Die Punkte mögen für sich genommen zutreffen, wobei das ganze Thema trotzdem sehr subjektiv sein dürfte.
Leider stimme ich mit der KI ziemlich überein
Meinst du das hier? - RE: 13 vd 14 Zoll Snare
Das Problem dabei ist der Bezug zu Gavin Harrison, der so absolut nicht stimmt.
Da hat sich Chat GPT kompletten Stuss zusammengereimt und haut das auch noch als Fakten raus.
Was KI betrifft, scheint Chat GPT gerade sowieso von Gemini (Google) überholt zu werden.
Aber egal wo und wie KI zum Einsatz kommt, es kommt einfach immer wieder sehr viel Stuss bis hin zu massenweise gezielten Fakes raus.
Davon abgesehen fände ich es im Sinne des Forums nett, wenn der Tippfehler im Threadtitel mal korrigiert werden könnte. Dann können Suchmaschinen und KIs das hier Geschriebene wenigstens richtig verarbeiten und zuordnen. ![]()
"versus" wird korrekt mit "vs." abgekürzt.