Beiträge von m_tree

    Ok, hab davon nicht wirklich Ahnung. Da zeigt sich, wie viel an Pauschalaussagen letztendlich dran ist.


    Das verlinkte Thomann Mikro ist allerdings nicht schlecht. Ich hatte mal den Gesangs Vergleich zu nem SM58. Die SC1100 Aufnahme klang definitiv besser. Nur die SC1100 Aufnahme ist dann zwar auch wirklich richtig professionell abgemischt worden. Der Studiomischer war aber eigentlich ganz angetan von der Quali und hatte nix auszusetzen. Alles ne Frage des Niveaus / Anspruchs, natürlich ...


    Auf der anderen Seite hab ich persönlich bisher seltenst (oder nie) Gesansgaufnahmen - wo / wie auch immer - mit dynamischen Mikros gesehen.

    Gesang geht nicht ohne Mikrofone. Dafür nimmt man ehesten Großmembran Kondensator Mikros, dynamische lösen einfach nicht so fein auf (für die Bühne aber perfekt). Beispiel: http://www.thomann.de/de/the_t…_grossmembranmikrofon.htm


    Gitarre ohne Mikrofone und damit ohne [Verstärker / Boxen / Lautsprecher / bewegte Luft]-Sound wirkt evtl. steril, ist aber Geschmackssache. Das geht aber relativ einfach über den Line Out / In - und das sollte jedes stink normale Interface bieten.


    Ans Eingemachte gehts bei den Drums. Um gute Aufnahmen machen zu können, braucht man schon ein paar Mikros, die man UNABHÄNGIG voneinander aufnehmen kann. D.h., du brauchst ne entsprechende Anzahl an Mikrofonverstärkern, und da ist sowas eigentlich das Mindeste:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm


    Wenn ihr wirklich nur erstmal 1-2 Eingänge braucht, reicht der natürlich auch:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_14.htm
    Der 24er hat ein paar mehr digitale Eingänge und Line-Outs, was u.U. für die Zukunft interessant ist: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24.htm


    Die Focusrite Interfaces sind qualitativ für den Preis fast unschlagbar und sehr beliebt. Ansonsten wäre vielleicht noch das hier interessant:


    http://www.thomann.de/de/alesis_multimix_16_firewire.htm


    Habt ihr gleich noch ein Mischpult mit drin ...


    Btw:
    "Erstmal" Gitarren + Gesang klingt nach der falschen Herangehensweise. Die übliche Reihenfolge ist: [ Klick Track -> Guide Tracks -> ] Drums -> Bass -> Gitarren -> Gesang

    Was die Tom Geschichte angeht, schließ ich mich williken an. Bonham hats vorgemacht und es macht einfach Sinn :D


    30° / 45° sollten zunächst nicht viel ausmachen. Es ist aber anzunehmen, dass die 30° Gratung nicht ganz so spitz ist, was zu mehr Fellauflagefläche führt. Der Sound wird dadurch dumpfer, im großen und ganzen sind "runde" Gratungen eher Vintage.
    Das sind aber nur Mutmaßungen - du müsstest die Gratungen direkt vor Ort vergleichen, um sicher zu sein.


    Die angesprochenen 1300€ und die Snare vom Pearl sind mir gerade fraglich. Wo gibts denn das Angebot?
    Das Pearl scheint preislich eigentlich ein gutes Stück über dem Gretsch zu liegen .. neben Wiederverkauf wirkt sich das vielleicht wirklich auf die Qualität (Verarbeitung der Kesssel) aus?

    Nennt sich Snareteppich. Besteht meistens aus Stahlspiralen. Es ist normal, wenn der Teppich ein bisschen mit raschelt. Kann man mit ein paar Tricks reduzieren, aber ab einer gewissen Schwelle auf Kosten der Teppichansprache. Auf keinen Fall solltest du den Teppich sehr stark anziehen, nur damit er nicht mehr so mitraschelt.

    Zitat von Appache

    meiner meinung nach nimmst du aber zu viel sustain wenn du beschichtete felle als resonanz nimmst, aber das ist wie gesagt geschmack sache. du scheinst ja eh auf dumpfen sound zu stehen, da du ja bei coated zusätzlich noch moongel verwendest.


    Ja, genau dieser Aussage (weniger Sustain etc.) wollte ich auf den Grund gehen. Der eine sagt das, der andere das, außerdem ist es nicht sehr weit verbreitet, scheinbar schon garnicht im professionellen Bereich. Daher interessiert mich, was die fortgeschrittene oder professionelle Allgemeinheit dazu sagt ...


    Meine "Frage" nochmal präziser: Auch wenn mir coated Resos gefallen, wollte ich wissen, ob ich damit in irgendeiner Weise "Frevel" begehe bzw. mir der Sound nur so schön vorkommt, aber am Ende irgendwelche wichtigen Soundanteile auf der Strecke bleiben, die mir evtl. garnicht bewusst sind ... oder so ähnlich.


    Ich stehe eher nicht auf dumpfen Sound. Habe nur für den Proberaum jeweils ein halbes Moongel drauf gemacht, damit der Proberaum Sound insgesamt transparenter wird - rein vom Sound her ziehe ich die Fellkombi ungedämpft vor, weil die Vordämpfung (beide einlagig) mir eigentlich ausreicht.
    Habe erst vorgestern ein fremdes Set im Proberaum aufgemöbelt und auf die Toms classic clear auf Reso und Powerstroke 3 (einlagig mit Außendämpfung) auf Batter Seite gezogen. Gefällt mir persönlich überhaupt nicht - das klingt irgendwie patschig, unpräzise und viel dumpfer als meine Kombi, selbst wenn ich ein halbes Moongel drauf hab. Die Gratungen des fremden Sets sind auch ähnlich "spitz" wie meine, ist allerdings eher untere Mittelklasse.


    Luddie
    Geiles Solo und geiler Sound. Wie genau mikrofoniert?


    ol'pete
    Früher waren die Gratungen aber auch runder, wodurch der Sound noch dumpfer wurde.
    Kenne den Unterschied gut, da ich die Schlag-Gratung meiner aktuellen Hauptsnare (Mapex Orion) vor kurzem zwei mal neu machen ließ, usprünglich, weil sie eine winzige Unplanheit hatte. Die original Gratung war Single 45°, relativ spitz. Die erste neue Gratung war sehr präzise abgerundet, war mehr ein Missverständnis - ich hätte die Gratung nicht nochmal neu (spitzer) machen lassen, wenn mir der dumpfe Sound gefallen hätte ... aber das ist ein anderes Thema. :D

    Ich möchte einen allgemeinen Diskussionsthread eröffnen, was coated Felle auf der Resonanzseite angeht. Habe damit meine eigenen Erfahrungen gemacht und mich mit diversen "etablierteren" Drummern drüber unterhalten, die allerdings teilweise kontrovers redeten ...


    Habe z.Z. Amba coated beidseitig drauf, wobei ich fürn Proberaum jeweils noch ein halbes Moongel Pad drauf hab. Ohne zusätzliche Dämpfung gefällts mir aber sogar besser und würde ich für ne Mikrofonierung, egal ob im Studio oder auf der Bühne, vorziehen. Schön warm, lebendig, nicht so "platschig" ... aber Geschmackssache eben.


    Immer wieder bekam ich die Empfehlung eines alten Drummerkollegen, der einiges an Erfahrung hat, doch mal coated zu testen, und zwar auch auf Resonanzseite. Hatte dann zuerst coated Emperor, coated Amba drauf, während noch die classic clears auf der Reso Seite waren. Seit Ende '11 dann beidseitig Amba coated.


    Bis hier hin ist noch alles gut. Bis ich Anfang des Jahres nach nem Gig ein Gespräch mit diesem Herrn führte: http://www.chp-music.de/steff_porzel.htm (v.a. bekannt für seine Arbeit bei der Spencer Davis Group)
    [... nachdem ich mein eigenes Set vollständig aufbaute, um das andere zwischen zwei Bands nicht komplett umkrempeln zu müssen, wobei er mir unaufgefordert beim Abbau half und mich sowohl fürs Spielen als auch für die Sache mit dem eigenen Set, der eigenen Soundvorstellung etc. lobte ...]
    Als ich ihm zeigte, dass ich einlagig-coated als Tom Resos drauf hab, meinte er, das sei nicht so das gelbe. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber so ungefähr meinte er glaub ich, dass das Reso immer eher dünn und offen sein sollte, damit die Trommel ihren Klang ideal entfalten kann.


    Dazu kommt noch, dass ich die beidseitig coated Kombi bei so gut wie keinen sonstigen "Profis" gesehen hab. Auch in der DTB werden coated Resos überhaupt nicht erwähnt (wenn doch, berichtigt mich bitte). Von Benny Greb hatte ich mal irgendwas dunkel in Erinnerung, dass der coated Resos spielt. Aber von offizieller Seite mit nichten: http://www.bennygreb.de/?page_id=11


    Hab nun überlegt nochmal Amba clear für die Resos nachzukaufen. Allein schon aus ökonomischen Gründen bin ich dann auf die Idee gekommen, das mal hier anzusprechen. :D


    Also, was meint ihr?


    Noch was anderes: irgendwie verfolgt mich die Vorstellung, dass ein coated Reso mit nem clear batter ne Art "Stilbruch" wäre ... schonmal Jemand gemacht? :D

    Noe, wollte mich nur mal dem allgemeinen Kontra Gemecker anschließen. :D


    Wenn das wirklich über die Fellspannung funktioniert, ists jedenfalls nicht ganz so sinnlos ...

    Dito. Das Teil ist absolut sinnfrei. Würde nur funktionieren, wenn jede/r Trommel, Gratung, Spannreifen, Felle, Schrauben, Gewinde, ggf. Schmierfett in den Gewinden etc, Unterlegscheiben etc. immer gleich sind.


    Das weitaus größere Problem ist aber, dass dies bei einer Trommel ja auch nicht immer gleich ist. Spannschrauben müssen für ne ausgeglichene Stimmung mit unter unterschiedlich "stark" angezogen werden, weil der Spannreifen, die Gratung nicht ganz plan ist oder eben einfach der Drehwiderstand in jeder Schraube unterschiedlich ist. Zieht man nun jede Schraube gleich stark an, hat das also wahrscheinlich niemals ne ausgeglichene Stimmung zur Folge - schon garnicht bei Einsteiger und Mittelklasse Sets, mit denen es Stimmanfänger wohl am häufigsten zu tun haben.

    Ich verstehe nicht, was das ganze Gelaber soll. Warum hat der Threadstarter nicht einfach mal alle Tipps befolgt, inkl. Kessel gründlich untersuchen und andere Spannreifen testen? An irgendwas muss es ja liegen, und Stimmen scheinst du ja halbwegs zu können.


    Andere können ihre baugleichen Snares noch so toll stimmen, wenn DEIN Exemplar rumspinnt, musst du dich eben auch genau mit DIESEM auseinandersetzen. Der Ton wird ne physikalische Ursache haben, und der musst du eben auf den Grund gehen - nachdem zig neue Felle und Hin- und Herstimmen nix gebracht haben.

    Treffen die Beater der Falcon richtig auf das Fell der 18er? Durch verschiedene Spannreifenbreiten und Schrägstellungen der BD besteht bei der Falcon die Möglichkeit, dass die Filzbeater nur mit der Kante auftreffen (war bei mir Rücksende Grund).


    Sitzt du auf nem anderen Hocker im Proberaum? Könnte noch ein Grund sein ... Höhe und Typ (Sattelhocker geben ein ganz anderes Beingefühl, imho).

    Mit welchem Mikro hast du wo genau aufgenommen? Das hört sich grausig an und ist auf jeden Fall nicht normal ...


    Wenn der Kessel wirklich in Ordnung ist - wie gesagt: plan, RUND (wenige mm Abweichung im Durchmesser können schon arg Probleme bereiten) und ansonsten makellos - liegt es an der Stimmung.


    Ich würde auch erstmal mit verschiedenen Reso / Schlagfellstimmungen rumtesten ... Reso mal höher, mal tiefer als das Schlagfell.


    Mir scheints so, als ob du das Schlagfell extrem angezogen hast ... teste auch einfach mal tiefere Stimmungen. Ruhig erstmal so, dass du das Schlagfell 1-2 cm eindrücken kannst.


    Wenn du garnicht mehr weiter weißt und weder der Kessel noch deine Stimmungen ersichtliche Mängel aufweisen, würd ich einfach mal flanged Hoops testen ... :D


    Btw: Nur weils ein Starclassic Kessel ist muss der nicht unbedingt tip top i.O. sein .. daher: Stell die Schlagfellgratung auf ein Zeranfeld und leuchte mit ner Taschenlampe rein ... und nimm nen Zollstock und miss die "Rundheit". Mehr als 2mm Abweichung sind bedenklich.

    Sieht für nen konventionellen "Rechtsführer" irgendwie strange aus :D


    Rods sind in meinen Augen nur ne Notlösung. Damit werden sowohl Spielgefühl und Sound beeinträchtigt. Man muss sich halt nicht ganz so beherrschen, um leise zu bleiben.

    Check ich nicht. Bin zwar auch ein Freund von offenem, lebendigem Klang, aber gerade bei der Snare ist n halbes Moongel Pad nun echt kein Ding, oder?


    Mit Verlaub: Wenn beide Felle gut gestimmt sind (alle Schrauben ausgeglichen) sollten sich auch die "nervigen" Obertöne im Zaum halten und in "angenehme" Obertöne übergehen. Wenn eine Snare "Crack" haben soll, beißen soll, was weiß ich, brauchst du halt auch Obertöne ...


    Gratung und Kessel (plan und rund) schon untersucht? Wenn nicht, mach das mal ...
    Felle vor dem Stimmen ordentlich zentriert? Nen Tag kann man die schonmal stehen lassen ;)