Beiträge von m_tree

    Von riesigen Ballerburgen, bei denen die Hälfte des Equipments sowieso nie aufgebaut geschweige denn gespielt wird, halte ich auch nix. Andere sammeln Snares oder Becken ... das ist halt immer der persönliche Fetisch des einzelnen.


    Ganz rational gesehen halte ich folgende Szenarien für sinnvoll:


    • ein Set, das in der Größe moderat variabel ist und wofür vielleicht 2-4 Snares zur Auswahl stehen. Bsp - großer Aufbau: BD, Snare, HH, Ride, 4 Toms, 3 Crashes (+ Crashride?), x Splashes, 2 Chinas, Sidesnare, Cowbell, x Chimes ... Bsp - kleiner Aufbau: BD, Snare, HH, Ride, 2 Toms, 2 Crashes + ggf. 1 Splash + China ...
    • Mehrere Sets, die in der Größe und der Beckenwahl mehr oder weniger variabel sind - d.h., dass man eben auch ähnliche Sachen (auch neben dem Shellset) doppelt hat. Gibt ja viele Szenarien, in denen sich ein zweit oder gar Drittset ganz gut macht (mehrere Bands mit mehreren Proberäumen, private Lehrtätigkeit, viele Studiosessions und Gigs ....)
    • ggf. noch eine HH, ein Ride oder einen Crashbeckensatz mehr, um flexibler zu sein ...


    Ich persönlich spiel auch lieber auf nem relativ klein gehaltenen Setup. Mittlerweile hätt ich aber auch gern mal Gelegenheit 4 Toms, ne Sidesnare plus ein paar mehr Effektbecken aufzubauen - erstmal rein aus Neugier, aber auch, weil sich z.B. im Studio ein paar mehr Toms und Becken u.U. garnicht schlecht machen, auch wenns der Musikstil nicht unbedingt erfordert. Kommt Geld, kommt Equipment.


    In keinem Fall sollte man sich ein riesen Arsenal an mittelmäßigem Zeug kaufen, v.a. Becken und Snares sind betroffen (ein Mittelklasse Shellset tönt nicht unbedingt schlechter als ein Oberklasse). Dann lieber weniger, aber hochwertigeres Zeug.


    In jedem Fall ist brachliegendes Equipment, das man wirklich "nie" braucht, totes Kapital und dementsprechend noch mehr Luxus als viel Zeug, das man auch wirklich braucht. Stichwort Sammeln etc. ...

    Gleiche Kesselkonstruktion: Maße, Kesselstärke, Gratungen, Material, Anzahl der Lagen, Hardware (hier vor allem: Rosette bzw. un/gebohrt).


    Wenn die Maße allerdings stimmen und die Kesselstärke plus Gratungen sich sehr ähneln, sollte da mit gleicher Befellung und Stimmung auch was machbar sein, denk ich.

    Diese Löcher beeinflussen halt auch den Sound. Ich kenne so ein Scheppern aber auch ... richtiges Zentrieren (ca. 24h) hat dann Abhilfe geschaffen. Vielleicht hätts in deinem Fall auch schon gereicht die BD mal auszumisten.

    Härtere Feder heißt NICHT gleich mehr Kontrolle. Da könnte man ja genauso sagen, dass es anders rum ist ... z.B. so: durch die härtere Feder wird es "klobiger", das "Feingefühl" lässt nach, man "fühlt" weder das Pedal noch das Fell mehr richtig ...


    Hat man einmal ne funktionierende Technik intus, lockern die meisten die Feder wahrscheinlich immer weiter. Ich brauch so ein Mittelding - ist die Feder zu weich, komm ich schlechter klar, ist sie zu hart, das selbe - wobei ich die ohnehin schon relativ weiche IC Feder relativ locker eingestellt hab.


    Man braucht also ein Mittelmaß, mehr oder weniger. Für Anfänger bedeutet ne harte Feder oft mehr Sicherheit und Kontrolle, aber das sollte sich wie gesagt mit besser werdender Technik relativieren. Irgendwann ist man froh, ausdauernder spielen zu können und seine Kraft nicht in null komma nix von ner störrischen Fußmaschinen Feder aussaugen zu lassen ...

    doch so lange,ich habe iene pearl p2002c und da wackeln die trittflächen hinn und her,das zwar ned unbedingt am spielen hindert,aber mich nervt es dennoch!ich habe mal versucht den haltebolzen rauszunehmen und mal nachzu schauen,aber keine chance.jezt habe ich leicht angst,das mir das teil irgendwann entgegend kommt :D..hat einer ne idee?


    Zieh die Scharnierschrauben (zwischen Fersenauflage / Pedal) einfach wieder an. Falls diese nicht locker sind haben die Lager wahrscheinlich Spiel bekommen, aber das ist bei einer Eli m.E. eher nicht zu erwarten ...


    Btw: Die Fersenauflage selbst kann bei der Eli ja auch gelockert werden .. diese also ggf. auch nochmal anziehen. ;)

    Vorteile des großen Bruders:


    - leichtgängiger
    - langlebiger / robuster
    - mehr Einstellungsmöglichkeiten
    - Fußstopper (wer 's braucht ...)
    - IC Beater (leichter, mit Winkeljustierung, flexibler einstellbar durchs Ausgleichsgewicht)
    - mehr Cams zur Auswahl, kann man bei Rolling / Power Glide auch nachträglich tauschen (bei der Junior mangelts schon an käuflichen Alternativcams)
    - Cobra Coil (m.E. Schwachsinn , aber dem ein oder anderen scheints ja zu taugen)


    Von der Doppelkette merkst du wahrscheinlich nicht viel. Da gehts auch wieder um Langlebigkeit und Robustheit, wenn überhaupt ...

    Leider, leider haben wir noch keinen Bassisten, geschweige den einen Sänger, alle die wir kennen sind in einer Band, oder haben Keinen Bock.


    Wie wärs erstmal mit Musikersuche? Wenn noch 2-3 Mann dazu kommen sieht die Sache doch gleich ganz anders aus.


    Als Gitarrist und Schlagzeuger braucht man i.d.R. noch keinen Namen, würd ich meinen ...

    :thumbup:


    Fast vergessen und nie wirklich drüber nachgedacht, hätte ich bis dato schwören können, dass ich der einzige bin, der das macht. :D


    Bei mir spielt sich fast alles rechts ab (rein vom Feingefühl)
    Bassdrum: Ober/Unterkiefer direkt aufeinander prallen ...
    Snare: Oberkiefer seitlich von außen an den Unterkiefer knallen
    Fills und Licks mit diversen anderen Bewegungen ^^


    Tritt v.a. bei Nervosität und Schlagzeug-Defiziten auf ...


    Jetzt ist noch die Frage ob ich das meinem Zahnarzt das nächste mal sagen soll, wenn wieder die Frage nach dem sehr unüblichen Zahnverschleiß aufkommt :D

    Keine Ahnung was ihr jetzt mit Geschichte, Kant und Nazis wollt, ich bleib lieber mal beim Thema:


    Es ging mir hauptsächlich um die Art und Weise. Es ging ja scheinbar weniger um Fakten, sondern darum, sich sonstwie ironisch und sarkastisch möglichst lässig, aber trotzdem überkritisch, über alles zu stellen... klar, wenn ich nix handfestes von mir geb biete ich auch Niemandem Angriffsfläche für irgendwelche Kontras.


    Unweigerlich befinden wir uns hier in so ner Sorte Thema, wo jeder einmal mehr auf die Richtigkeit seines eigenen Klugschiss besteht. Solang man das stichhaltig diskutiert seh ich da auch kein Problem ... wüsste jetzt also nicht, wo da der Widerspruch in meinem Kommentar, welcher sich auf o.g. bezog, zu finden ist.


    Ne schlecht gestimmte Trommel klingt insgesamt schief. Schneide ich die Obertöne weg, bleibt da immer noch ein "Rest", der eben auch mehr oder weniger schief oder gut gestimmt klingt ... wäre es anders, könnte man ja wirklich gleich Pappkartons verprügeln, käme aufs selbe raus.


    Hinzu kommt: Ohne einmal gecheckt zu haben, was in so einer Trommel mit der jeweils aktuellen Befellung steckt, kann ich auch nicht effektiv dämpfen. Dann fehlt nämlich völlig das Gespür dafür, inwieweit welche Dämpfung wo wirklich zuträglich für den Sound ist, den ich mir vorstelle ...

    Wenn man eine offen klingende Trommel möchte, dämpft man natürlich nicht. Wenn sie aber gedämpft klingen soll, dann macht es wenig Sinn, sich den Wolf zu stimmen, wenn das gewünschte Ergebnis mit Dämpfung in Sekundenschnelle zu erreichen ist. Da bleibe ich dabei.


    Sorry, aber das ist m.E. nicht richtig :D


    ... auch gedämpft klingen gestimmte Trommeln besser. Außerdem ist gedämpft nicht gleich gedämpft, genauso wenig wie ungedämpft gleich ungedämpft ist. Beispiel: Beidseitig Amba clear ohne Dämpfung im Vergleich zu Amba coated mit 2 Gaffa Streifen (Reso) plus Pinstripe mit 2* Moongel und 2* Gaffa / Taschentuch Kombi. Was es alles dazwischen geben kann liegt auf der Hand ...