Beiträge von m_tree

    Mit der richtigen Fellwahl und Stimmung kriegt man ne 20er auch ziemlich tief runter. U.U. klingt die 20er dann sogar voller, weil weniger Kraft von Nöten ist, um sie zum Klingen zu bringen (weniger Luft im Innern). Liegt natürlich an der Spielweise, dem Beater, der Fußmaschine und auch dem Raum ...


    Ein weiterer Faktor ist, dass der Beater bei einer 20er (gegenüber größeren BDs) tendenziell noch seltener bis nie mittig auf dem Fell auftrifft, was natürlich eher suboptimal ist.

    Es gibt verschiedene "Cams", das sind die "Übersetzungen" von der Welle zum Pedal. Auf den Cams liegt die Kette / das Band auf. Die Cam kann rund (konzentrisch) oder exzentrisch sein, wobei es da auch untereinander verschiedene Ausführungen (gleichmäßiger Durchmesser, rund mit größer werdendem Durchmesser, abgeknickt ...) geben kann. Mit ner runden Cam hat man ein gleichmäßiges Spielgefühl, mit ner exzentrischen wird der Beater am Ende der Bewegung nochmal beschleunigt, sodass man mehr Power, aber auch etwas weniger Kontrolle / Feingefühl hat.


    Bei der Eli hast du alle drei Cams mitgeliefert, bei der Falcon auch. Die Dw 5000 gibts genau aus o.g. Grund in zwei Varianten. Die IC gibts in drei Varianten, wobei Rolling Glide rund, Power Glide exzentrisch und Flexi Glide mit Band (und sehr exzentrisch / abgeknickt) ist.


    Im Zweifelsfall würd ich ne runde Cam bevorzugen, weil die am "ehrlichsten" sind und man damit eigentlich immer gut zurecht kommt, denk ich.

    Zultan Aja Chinas sind für ihr gutes P/L Verhältnis bekannt. Hatte auch mal eins, ist gerissen ... die Thomann Chinas sind aber auch garnicht so schlecht, kann man in die ähnliche Kategorie wie die Aja Chinas einordnen. Beide klingen relativ trashig, aber viele wollen genauso einen trashigen China Sound. Die Edel Variante gibts dann z.B. von Zildjian als Oriental China Trash, kostet aber auch ein Vielfaches. Hab das 20er Thomann China und kann mich nicht beschweren - für "den Anfang" ein gängiges China für kleine Geldbeutel.


    Kleiner Tipp: Klemm die Fußmaschinen an ne richtige Bassdrum und spiel ein paar Beats, Doublestrokes ... an nem Pad kriegt man nicht viel vom Spielgefühl mit, imo.
    Falsch machen kannst du mit keiner der drei Fußmaschinen was, technisch sind die alle auf relativ hohem Niveau - wobei ich der IC da den Vorzug geben würde, aber das ist wohl auch Ansichtssache. Am Ende sollte das eigene Spielgefühl und der Geschmack entscheiden ...


    Tama Roadpro ist klasse. ;)

    Über die Art und Weise kann man natürlich streiten, aber mit Pauschalaussagen sollte man meiner Meinung nach vorsichtig sein. Zweilagige Schlagfelle sind natürlich mehr im Rock- und Metal- als im Jazzbereich zu Hause, trotzdem kann man da nix über einen Kamm scheren.


    Die Special Thomann Snares hab ich ausgeschlossen, um keine Verwirrung zu stiften. Sie sind nunmal keine echten BPs und haben aber als einzige "Black Panther" bei Thomann im Titel stehen, die echten nicht.
    Hatte auch mal ne frühe Version dieser Special Thomann BPs und war nicht sehr begeistert. Der Threadstarter hat ein dickes Budget um sich was schönes zu kaufen - wüsste nicht, warum er dann gerade bei der Snare sparen sollte.


    Mit den grundlegend anderen Antworten meinte ich v.a. das eine Posting, das zig Shellsets auflistet, obwohl der Threadstarter gerade "zur Vernunft" gekommen ist und erstmal woanders investiert.

    http://www.thomann.de/de/searc…nther&x=0&y=0&gk=DRAD&bn= (die beiden Special Thomann Snares und die Shellsets ausgenommen)
    http://usa.mapexdrums.com/drums/blackpanther/index.asp


    Tama SLP:
    http://www.thomann.de/de/searc…sw=tama+sound+lab&x=0&y=0
    http://www.tama.de/news/news-d…eue-snare-drum-serie.html


    Die Entscheidung kann dir da keiner abnehmen. Das wichtigste ist nur, dass es ne hochwertige Snare ist, die sich gescheit stimmen lässt.

    Als Schlagfelle würde ich dir Remo Emperor oder Evans G2 (beide doppellagig) für einen tollen Rocksound empfehlen, für Jazz aber Remo Ambassador coated oder Evans G1 (beide einlagig).
    Als Resos kannste erstmal deine Werksfelle behalten.


    Nein. Nein. und Nein!


    Solche Pauschalaussagen bringens nun echt nicht. Zweilagig ist NICHT gleich rockig, einlagig NICHT gleich jazzig. Ich favorisiere so oder so eher einlagige Felle (coated), aber das ist Geschmackssache. Nettes Beispiel: Simon Phillips - beidseitig Amba clear, aber ein fetter, rockiger Sound.


    Mit welchen Fellen er anfängt ist wohl eh nicht so wichtig, da muss er eh langfristig testen und seinen Geschmack entwickeln. Aber solche Aussagen gegenüber Ahnungslosen müssten echt bestraft werden.


    Die Resonanzfelle müssen auch gewechselt werden. Das sind 5 Jahre alte schrottige Werksfelle, die nur einmal gestimmt wurden ... :whistling:


    Ist irgendwie nicht gerade zielführend, wenn jeder was teilweise grundsätzlich anderes schreibt.


    Zum professionellen Soundverbessern würde man mit Basotect Absorbern, Holzdiffusoren und Bassfallen arbeiten und die von nem Profi sorgfältigst positionieren lassen. Das geht dann richtig ins Geld und wird in Tonstudios etc. gemacht .. da ist Noppenschaum vergleichsweise günstig. Je kleiner der Raum, desto weniger brauchst du - in der Summe ca. 1-1,5 Wände auszukleiden sollte reichen. Nageln ist das einfachste, wenn die Wände nicht gerade aus Beton sind.


    Beispiel: http://www.ebay.de/itm/2m-4cm-…3%B6r&hash=item3f0f120a8e


    Teppich macht insofern keinen Sinn, weil nur hohe Obertöne absorbiert werden. Das führt nicht gerade zu nem ausgewogenen Sound. Funktioniert aber insofern, das "Kreischen" der Obertöne etwas in den Griff zu kriegen.


    Komplett (d.h. auch Resonanz!) Felle, neue Snare und ein paar nette Becken klingt jetzt erstmal wirklich sinnvoll. Aber das wurde ja schon zur Genüge durchgekaut.

    Einerseits hast du ja Recht. Aber eigentlich bin ich ja der Meinung lieber weniger, dafür bessere Qualität.


    Das widerspricht sich eigentlich nicht. Es bringt nix ein teures Sehllset zu kaufen und dann nix mehr übrig für den Rest zu haben, der genauso wichtig oder noch wichtiger ist. Am Ende kommts drauf an was man aus seinem Zeug macht und wie man es stimmig zusammenstellt. Jetzt sinnvoll in Felle, Snare und Becken zu investieren heißt ja nicht, dass man viel Billig Ramsch kauft ;)


    Zitat von murphy93

    Ich werde mir jetzt mal Felle besorgen und warten bis ich den guten Raum im Keller habe und evtl. Snare und noch 1-2 Becken kaufen.


    Das klingt doch vernünftig. Damit biste auch schonmal nen Tausender los, hast aber mehr gekonnt als mit nem neuen Shellset. ;)


    Eierkartons bringen übrigens nicht viel. Die fungieren allenfalls als Diffusoren, aber absorbieren nicht wirklich was. Besser ist da Noppenschaum o.ä. - je dicker, desto tiefere Frequenzen werden mit "geschluckt".


    Welche Snare du nimmst ist eigentlich egal. Hauptsache, sie taugt was ... Soundvorstellungen und Vorlieben müssen sich eh erst entwickeln, nehm ich mal an.


    Bei der Troy Serie zu bleiben macht Sinn.


    Kann die Roadpro und Iron Cobra Hardware empfehlen, aber da gehts auch um persönlichen Geschmack. Bei Stativen kann man eigentlich nicht viel falsch machen, Fußmaschinen sind allerdings Geschmacks- bzw. Spielgefühlsache.


    Bei den Fellen würd ich dir erstmal Ambassador (clear oder coated, geht beides) als Tom Resos und Powerstroke 3 clear oder Ambassador coated als Schlagfelle empfehlen. Bei der Bassdrum komplett Powerstroke 3 (clear auf Schlagseite, ebony auf Resonanzseite). Ist zwar auch Geschmackssache, aber die Kombis hab ich selbst als gut funktionierend empfunden und klingen ganz gängig, imho.

    Hier alle bei Thomann geführten Shellsets sortiert nach Preis: http://www.thomann.de/de/searc…?gk=DRADKF&bn=&sw=&oa=pra


    Klangliche Unterschiede erreicht man bei Trommeln vor allem mit Fellen und Stimmung. Jedes vernünftige Set kann so klingen, wie man es will - mal von Ausreißern wie Jazz Bassdrums etc. abgesehen ... die Entscheidung zum Kauf eines Shellsets hat sehr wenig mit klanglichen Aspekten, sondern viel mehr persönlichem Geschmack (Marke, Hardware an den Trommeln, Größe, Finish) und den finanziellen Mitteln zu tun.


    Ich würde nicht meine ganze Kohle für ein Oberklasse Shellset ausgeben, zu dem sich dann wenig mittelmäßiges Zeug gesellt. Für Felle, die Snare und evtl. ein paar neue Becken muss ja auch noch was über bleiben. Ein zweites Crash Becken, Splash, China, Sidesnare, Cowbell ... Dofuma, Drum/Beckencases ... Noppenschaum o.ä. für den Übungsraum ... Mikros und Interface fürs Recording ... gibt genug wo man seine Kohle sinnvoll investieren kann.


    Meines Erachtens wärst du am besten bedient wenn du nen kompletten Fellsatz fürs jetzige Set anschaffst, dir ne schöne Snare besorgst und ggf. noch ein paar nette Becken. Nen neuen Kesselsatz kannst du später immer noch kaufen, wenn du schon etwas "weiter" bist, Stimmerfahrung und präzisere Vorstellungen vom Wunschset hast.


    Es bringt dir jedenfalls jetzt ganz bestimmt nix 2 Mille in ein Oberklasse Shellset zu stecken, um das du dann klapprige Hardware und 3 Becken stellst und nicht mal Kohle für neue Felle über bleibt.

    Für 1,5 Mille gibts neu schon einige nette Shellsets, da findest du locker was. Viel fürs Geld kriegst du z.B. mit nem Mapex Saturn. Oder sowas - da sparst du dir die separate Snare, weil ne Starclassic Snare schon was amtliches ist: http://www.thomann.de/de/tama_…db_performer_lackiert.htm


    Ich würde erstmal nicht die komplette Kohle ausgeben und erstmal nur neue Felle fürs aktuelle Set und ne neue Snare kaufen. Wie stehts mit der Fuß- und Hi-Hat Maschine? Da würd ich mich auch mal umschauen ...


    Trommeln im Laden antesten bringt nicht viel, wenn man sie nicht stimmen kann / darf. Ein Schlagzeug klingt nicht gut oder schlecht wegen dem verwendeten Material oder der Hardware, sondern hauptsächlich durch die Verarbeitung, Felle und Stimmung.


    Für welches Set du dich entscheidest ist reine Geschmacks- und Budgetsache. Den Klang erzeugst du am Ende nur über die Felle und die Stimmung. Teure Trommeln zu kaufen macht wegen der besseren Verarbeitung Sinn, weil besser verarbeitete Trommeln auch besser klingen können und sich exakter stimmen lassen.

    Da die (im schlimmsten Fall billigen / minderwertigen Werks-)Felle ja scheinbar schon 5 Jahre drauf sind, sollten die sowieso komplett getauscht werden, wenn du aus dem Set noch was machen willst.


    Gestimmt werden kann ein Schlagzeug bei täglicher Benutzung wöchentlich, gerne auch täglich. Alle paar Monate oder gar Jahr ist definitiv zu wenig, um einen guten Sound zu wahren. Felle müssen regelmäßig gewechselt werden - auch Resonanzfelle (aber seltener).


    Zum Fellwechsel macht es Sinn den Lehrer zu Rate zu ziehen. Aber irgendwann solltest du selbst dran rumschrauben, um das Stimmen zu lernen.


    Kaputt machen kannst du eigentlich nix, wenn du die Felle und Spannreifen entfernst. Wenn du die alten Felle sowieso runtermachst lohnt sich das eh nicht mehr die nochmal aufzuziehen - 5 Jahre alte, ggf. von Werk minderwertige und regelmäßig bespielte Felle kann man eigentlich nur noch wegschmeißen. Und wenn du sie doch wieder drauf machst, ists eigentlich wurst, ob die genauso wie vorher raufkommen - zum Wohklingen wird man da eh nicht mehr viel bringen können.


    Du musst dich einfach entscheiden, ob du dein Set behalten willst oder nicht. Wenn du es behalten willst, kann man mit nem komplett neuen Fellsatz und ordentlicher Stimmung sicher einiges erreichen. Ob die Trommeln Mängel aufweisen kannst du ja auch so prüfen - falls du das Set verkaufen willst spielts dann eh keine Rolle ob mit oder ohne die alten Felle und wie die dann genau drauf sind.


    Wie gesagt würde ich unabhängig davon noch ne neue (hochwertige) Snare kaufen. Ggf. auch ne neue Fuß- und HH-Maschine.
    Schau dir doch mal die Tama Sound Lab Project (SLP) Snares oder die Mapex Black Panther Snares an. Da findet sich bestimmt was nettes.

    Sound und Spielgefühl hängen fast nur mit Befellung und Stimmung zusammen. Irgendwie konnte ich auf die Schnelle nix zu deinem Set finden, wodurch ich es nicht einordnen kann. Sofern es ein Einsteiger Set ist lohnt sich ein neues Set sehr sicher. Ist es aber ein Mittelklasse Set, sollte man sich das schon nochmal gut überlegen ...


    An deiner Stelle würde ich erstmal folgendes tun:


    Jede Trommel der Reihe nach von beiden Fellen und Spannreifen befreien - und dir irgendwie die Position der Felle und Spannreifen bzgl. der Gratung merken. Die müssen später nämlich möglichst exakt wieder so auf die Trommel, wenn du sie weiterverwenden willst.


    Dann prüfst du jede Gratung genau auf Unebenheiten, stellst die Trommel auf ne ebene Fläche, drehst sie ein paar mal und prüfst, ob die Gratung plan ist. Anschließend misst du noch die Rundheit - je geringer etwaige Schwankungen des Durchmessers, desto besser. Das Innere des Kessels zu untersuchen kann auch nicht schaden - mit der Hand drüber fahren, genau anschauen, ob alles glatt und eben ist. Die Spannreifen auf Planheit zu prüfen kann auch nicht schaden.


    Wenn dir keine größeren Mängel auffallen lohnt es sich ganz bestimmt nen komplett neuen Fellsatz zu kaufen. Wenn dann aber komplett - d.h. Schlag- und Resonanzfell.
    Am ehesten würde ich dann dazu raten dir ne schöne neue Snare zu kaufen, die Qualität der Snare macht sich viel eher als beim Rest bemerkbar.


    So würde man rational an die Sache gehen. Auf der anderen Seite bringt dir das aber vielleicht garnix, weil du einfach ein neues Set willst - so oder so. Wenn dem so ist, musst du dir halt ein neues Set kaufen. ;)


    Das Spielgefühl hängt neben Befellung/Stimmung und den Becken auch mit der Fuß- und Hi-Hat Maschine zusammen, ganz erheblich sogar. Evtl. solltest du da neben der Snare auch eher aufrüsten.


    Hochwertige Trommeln und Felle haben nicht gleich nen guten Sound / gutes Spielgefühl zur Folge, sie er ermöglichen es nur. Will heißen: Stimmen ist extrem wichtig für nen guten Sound.

    Das Millenium Set ist ok, muss sich für den Preis nicht verstecken.


    Dazu würde ich folgendes Beckenset bestellen: http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm


    Wenn das Budget arg knapp ist musst du halt auf ein Crash verzichten (ist aber langfristig gesehen Quatsch): http://www.thomann.de/de/zultan_rock_beat_beckensatz.htm


    Früher oder später muss das restliche Set auch getauscht werden. Da kannst du im Prinzip auch schonmal mit dem Sparen anfangen. Spätestens wenn du neue Felle kaufst und versuchst richtig zu stimmen wirst du schnell merken, dass du es mit Schrott zu tun hast. Wenn das so weit ist, wäre z.B. das hier zu empfehlen:


    http://www.thomann.de/de/grets…a_maple_fusion_cherry.htm

    Ich würde die Finger von der 9000er lassen. Den doppelten Preis für etwas - rein technisch - geringfügig ausgereifteres halte ich für stark übertrieben bzw. ungerechtfertigt.


    In der bis 400 Euro Klasse gibts viele ausgereifte und populäre Fußmaschinen. In den höheren Preisklassen haben dann m.E. nur die wirklich besonderen / innovativen Pedale ihre Daseinsberechtigung. Beispiel Axis, Demon Drive.


    Wer die Kohle hat kauft sich natürlich ohne Umschweife eine der überteuerten DW 9000er, Sonors, Ludwigs, wenn ihm die - aus welchen Gründen auch immer - so gut gefallen. Aber wer über sein Budget noch lange nachdenken muss sollte die Finger von etwas lassen, das er ohne merkbare Abstriche auch für 1/2 - 2/3 des Preises bekommt.

    Irgendwie muss er sich halt von der Masse abheben. Der Setaufbau passt zu seinem Stil ... wirkt vielleicht affig für den ein oder anderen, aber ist insgesamt stimmig.


    M.E. gibts viel zu viele Videos von ihm, in denen er simples Zeug gut in Szene setzt, aber nicht viel von dem rüberkommt, was er wirklich kann.


    Hier ein Beispiel für nen Song, wo er wirklich was blicken lässt: http://www.youtube.com/watch?v=vQn2JsahXx0
    (sehr schlecht zusammengeschnitten - wenns interessant wird, sieht man nix vom Schlagzeug)


    Das Drumming macht fast den ganzen Song aus und ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch ziemlich einzigartig.
    Sind viele Details enthalten, die selbst auf der Studioaufnahme nicht auf Anhieb rauszuhören sind.


    Hab mal ein Video von nem Konzert gesehen, bei dem sie den Song nochmal 10-20 bpm schneller spielten. Schon heftig ...

    Es geht halt um die Art und Weise. Die kann einem gefallen, oder halt nicht - den meisten gefällt sie in diesem Fall nicht.


    Der Junge hier war zu dem Zeitpunkt auch erst 16, hatte schon da großen Erfolg - und das find ich persönlich wesentlich ansprechender und angenehmer als die in diesem Thread diskutierten Herren:


    http://www.youtube.com/watch?v=bHDjGtj18X0

    Das Gepose gehört ja dazu - finden wohl die meisten.


    Aber an was es wirklich fehlt ist ein eigener Stil. Für mich ist das schnelles, technisiertes Rumgetrommle ohne Aussage. Ohne eigenen Stil kann jeder einpacken, der es wirklich zu etwas bringen will. Gut zu sehen daran, dass nur gecovert wird ...

    Was hat das mit dem ADA8000 zu tun? Jedes Interface mit ADAT Eingang kann mit dem ADA8000 arbeiten. Über die jeweiligen Interfaces findet man genug im Netz, bei Thomann (Bewertungen) etc. ...


    Wenn man sich auf gewisse Funktionen und Anschlüsse festlegt, die das Teil haben muss und obendrein noch ne Budget Grenze hat, bleibt eh nicht mehr viel übrig.

    Breaking Benjamin ist Alternative Rock, Rock, Metal ... aber bestimmt kein Grunge.


    Wenn du deine Becken bei deinem Budget neu kaufen willst bleibt dir garnix anderes übrig als günstige Türken zu kaufen. Wenn du in den Laden gehst und antestest wird dir wahrscheinlich was im Kaliber von Zildjian Avedis, A-Custom, Sabian AAX, HH, Paiste 2002 etc. pp. gefallen ... aber da kostet ein Beckensatz mit zwei Crashes ne Mille aufwärts, was bestimmt nicht in dein Budget passt. Da bliebe also nur noch Gebrauchtkauf - das braucht aber Zeit und Geduld, wobei du das jeweilige Becken dann vorher meistens auch nicht antesten kannst.


    Bei Trommeln bringt im Laden antesten wie gesagt nicht viel. Alles Fell-, Stimmungs-, und Raumsache.


    Viel falsch machen kannst du also so oder so nicht. Unpassend wäre nur, wenn du jetzt irgendwelche minderwertigen Teller wie Zildjian ZBT oder ein Einsteigerset wie Tama Imperialstar etc. kaufst.

    Kurz mal ein paar Grundsätze, die mir grad so durch den Kopf gehen:


    • Finger weg von Einsteiger- und Mittelklasse Becken namhafter Hersteller! Klingt bescheiden und ist viel zu teuer. Bei den Türken gibts da viel bessere Alternativen.
    • Ein gutes Schlagzeug zeichnet sich durch gute Verarbeitung aus. Jedes gut verarbeitete Set kann so klingen wie man es möchte, wenn man die richtigen Felle wählt und stimmen kann. Alles andere ist Geschmacks- und Budget-Sache
    • Fußmaschinen sind Geschmacks- und Glaubenssache. Bringt nix darüber zu streiten.
    • Becken würde ich eher gebraucht kaufen als Trommeln und Hardware. Letztere können verschlissen, schlecht behandelt worden sein, ohne, dass man es vor dem Kauf sehen kann. Wenn Becken optisch in Ordnung sind, sind sie auch wirklich in Ordnung.


    Sich wegen so einem Kram in die Haare zu kriegen halt ich für ziemlich sinnlos.


    Hier mal ein Beispiel, was ich zuerst kaufen würde:


    http://www.thomann.de/de/mapex_mp5245_meridian_maple_pe.htm
    http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm


    Die restliche Kohle kann dann ganz locker in ein weiteres Beckenstativ, die Dofuma, andere Felle etc. fließen ...