Beiträge von m_tree

    Sehr schön gesagt. :thumbup:


    Ich war - wie vielleicht viele hier - auch mal so einer, der sich zwar belesen hat, aber am Ende immer unzufrieden war und die Felle im großen und ganzen viel zu stark anzog. Das Ende vom Lied waren auf manchen Toms mehrere Moongel und Gaffa Streifen. Ein beschissener Sound, ein beschissenes Spielgefühl ...


    Mittlerweile kann ich halbwegs stimmen, sodass es ohne Dämpfung fett, offen und lebendig klingt. Ich weiß also selber, wo genau das Problem und der Unterschied ist. Wenn ich dann in dem Zusammenhang auf das Problem hinweise (VOR dem Dämpfen versuchen so zu stimmen, dass es schon nach was klingt) und dann irgendeiner ankommt, der das völlig ins Lächerliche zieht, muss ich da halt mal was zu sagen. Zumal so ne völlig argument- und beispielfreie Klugscheißerei ja wirklich keiner braucht. ;)

    Es wird halt so dargestellt, als ob fast alle anderen Meinungen, die bestimmte Herangehensweisen predigen, total für die Katz seien.


    Kommentieren und kritisieren ist ja schön und gut, aber dann bitte weder sarkastisch noch ironisch (so von oben herab, irgendwie ..), sondern stichhaltig. Das nennt sich dann übrigens Diskutieren ;)


    Die Drummerpolizei schreibt vor:
    1. Es wird nicht gedämpft, es wird gestimmt (bis wohin sage ich nicht)


    Hmm - scheint so, als ob da Jemand nicht stimmen kann. :whistling:


    Bevor man dämpft, sollte man stimmen. Andersherum machts einfach keinen Sinn, zumal dann das Stimmen meist auf der Strecke bleibt.


    Übrigens: Jedem das seine .. Meinungsfreiheit etc. - sollte man als Jurist ja wissen. Hier schreibt jeder, was er für richtig hält, um dem Threadstarter Tipps zu geben. Moongel ist nicht umsonst so beliebt und hat unbestrittene Vorteile. Also: WTF?

    Versuch einfach mal tiefere Stimmungen, zunächst übers Schlagfell. Resonanzfell ggf. nicht so extrem anziehen, falls du das mit Schmackes (wie mancherorts empfohlen) angezogen hast. Auch beim Reso empfiehlt sich ne komplett ausgeglichene Stimmung, wodurch du das Snarebed reinstimmst.


    Von Tempos auf dem Fell würd ich generell die Finger lassen. Mit Moongel kannst du sehr effektiv dämpfen und ausgiebig rumtesten, ohne das Fell mit minderwertigem Gaffa in Mitleidenschaft zu ziehen.


    Verstimmte (Ober)töne entstehen, wenn die Snare verstimmt ist. :D
    Richtig gestimmt heißt erstmal grundsätzlich, dass in der Nähe jeder Spannschraube ein Ton annähernd gleicher Höhe zu hören ist. Kennst du ja sicher von deiner Fachliteratur.
    -> Kleiner Tipp: Nimm zum Prüfen der Tonhöhe an den Spannschrauben keinen Stimmschlüssel oder Finger, sondern nen Stick.
    Das Resofell kannst du ohne Abmontieren des Teppichs nachstimmen, indem du nen Stick zwischen Teppich und Spannreifen schiebst und den Teppich somit fixierst.
    Ansonsten machts das Verhältnis der Reso- und Schlagfell Stimmungen, wie das ganze am Ende klingt.


    Übrigens: Es ist grundsätzlich was faul, wenn dir der Klang bzw. Ton einer Trommel erst gefällt, wenn du (merkbar) abgedämpft hast! Stimmen macht man sowieso am besten ungedämpft - daher ist Moongel zwecks Nachstimmen auch genial.
    Das berüchtigte und verpönte "Totdämpfen" kommt genau daher, dass der Sound missfällt und man ihn deswegen einfach abwürgt, um davon nix mehr zu hören.
    Stimm dein Set also ungedämpft so durch, dass du mit dem Sound halbwegs zufrieden bist und dämpf erst dann (moderat) ab. ;)

    Ich höre relativ selten mal Metal. Zwei Beispiele, mit denen ich mich jeweils mal relativ intensiv beschäftigt hab: Tool und Dream Theater.


    Zweifelsohne kriegen es Portnoy und Carey im Studio sicher gebacken, dass im Nachhinein kaum mehr ein Schlag ans Grid angepasst werden muss. Ist ja auch wichtig ... man stelle sich vor, wie die Produktionen der Bands klingen würden, wenn da was untight wäre oder ab und zu eiert.


    Bei Slayer hingegen sind mir z.B. schon öfters kleinere Unsauberkeiten beim Drumming aufgefallen. Ist halt am Ende vom Gesamtpaket abhängig, welche Anforderungen ans Drumming gestellt werden. Und ehrlich gesagt ist mir der gesamte Schlagzeug Sound mit Careys angesprochener Tightness spätestens seit AEnima wesentlich lieber als das Slayer Geschrammel. Vielleicht einfach Geschmackssache? :whistling:


    Wobei Portnoy nach wie vor überschätzt und Carey unterschätzt ist ...

    @ m_tree: Net bös gemeint, wirklich nicht, aber ich konnte da nix feststellen, als ich mal ne IC hatte...


    Spätestens wenn du das Ding mal weiter nach oben schiebst wirst du es merken. Ich merks auch schon, wenns ganz unten ist und bin damit glücklich. Meine Federn sind aber auch relativ locker, evtl. merkt man es da besser ... oder ich hab einfach mehr Feingefühl. Wer weiß ^^


    Außerdem findet man im Netz überall was von wegen Balance, Ausgleichsgewicht, Justiergewicht, "Ring für bessere Schlägelbalance" etc.: http://www.google.de/#hl=de&ou…0ef0398&biw=1920&bih=1135


    Wenn man den Beater auf anderen Fumas nutzt macht das mit dem Memory Clamp natürlich Sinn. Aber da, wo die Teile zu hause sind, haben die definitiv keine Memory Clamp Funktion.


    Außerdem haben "richtige" Memory Clamps noch ne Nut o.ä., die in ne entsprechende Aussparung passt (oder umgekehrt), damit die Ausrichtung komplett fixiert ist (nicht nur in der Höhe). Hab ich z.B. bei der Mapex Falcon gesehen ...


    Zitat von kride20

    genauso der Marketing-Gag cobra coil... Diese Feder... Hallo? Im Vergleich zum Rebound durch das BD-Fell kann diese Feder doch nicht annähernd rankommen, zudem: Idealerweise bleibt der Fuß doch immer aufm Pedal? Will mir da einer erzählen, dass die CC-Feder gegen mein Bein ankommt?


    Falls sich das noch auf mich bezieht: Was anderes habe ich nie behauptet. Cobra Coil ist ein Witz.
    Allerdings merkt man tatsächlich was davon. Nur konnte ich das nicht positiv fürs Spielgefühl verbuchen, es fühlte sich dann einfach "unehrlich" und keineswegs leichtgängiger oder schneller spielbar etc. an ...

    ein solides set, welches man von vintageangehaucht über hardcorepunkgeschrabbel bis zur triefschmalzpopnummer klingen lassen kann.


    Mit Verlaub: Mit welchem Set ab Mittelklasse aufwärts (Kesselgrößen-UNabhängig ;) ) geht das nicht?

    Wozu Memory Clamp? Gerade bei der IC ist doch das geniale, dass man die Beater im regulären Betrieb nie lockern oder rausnehmen muss (Transport im Case).


    Wobei ich die Gewichte zwecks Spielgefühl auch ganz unten hab ...

    Glaube, dass es bei mir sogar eher am zu breiten Spannreifen lag. Hab das so krass in Erinnerung, dass die paar ° der BD gegenüber der Horizontalen da eigentlich nicht allein schuld sein konnten.


    Auf jeden Fall beruhigend, dass ich das Problem nicht als einziger hatte.


    Schade, weil die Falcon ansonsten schon nen guten Eindruck gemacht hat - zumal ich Mapex gern unterstützt hätte. :thumbup:

    Wann ein Fellwechsel ansteht lässt sich schlecht pauschalisieren. Kommt drauf an wie häufig gespielt wird und wie die Spielweise ist. Dann ist da noch die Frage, ob das Set für Gigs und Aufnahmen genutzt wird, wie wichtig also ein guter Sound am Ende wirklich ist.


    Eine mir bekannte und relativ zuverlässige "Faustregel" ist in etwa: Snareschlagfell alle 3 Monate, Tomschlagfelle alle 6 Monate, BD Schlagfell spätestens nach 2 Jahren ... Resonanzfelle sind weniger wichtig, sollte man aber auch alle paar Jahre mal wechseln. Aber wahrscheinlich reichen bei einem Anfänger zum Üben auch doppelt so lange Zyklen ...


    Ob du zu Hause spielen kannst bzw. dies mit deinen Gegebenheiten vereinen kannst, kannst eigentlich nur du selbst dir beantworten.
    In einer Mietwohnung eines Mehrfamilienhauses kannst du es wohl z.B. von vorn hrein knicken, auf einem einsamen Gehöft in der Prärie könntest du evtl. sogar 24/7 unter freiem Himmel spielen. Musst du halt mit deinen Eltern und Nachbarn klären.


    Ein E-Drumset wäre eine Alternative. Meiner Meinung nach lernt man aber nur auf einem Akustik Set wirklich, wie man ein Schlagzeug "richtig" bedient.

    http://www.thomann.de/de/alesis_multimix_4usb.htm
    http://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_802.htm (für zwei weitere Mikrofonverstärker)
    http://www.thomann.de/de/the_t…c140_stereoset_bundle.htm
    http://www.thomann.de/de/the_tbone_bd300.htm
    plus 2-3 Stative und 1 XLR Kabel -> ca. 350€


    Wenn noch ein SM57 ins Budget passt kann man sogar noch die Snare separat abnehmen und würde immer noch bei ca. 450€ bleiben. NEU.


    Muss ja nicht gleich das teuerste und edelste sein. Mit Einzelmikros bei 3-4 Spuren hat man definitiv mehr Möglichkeiten beim Schlagzeug und kann mit relativ einfachen Mitteln ne gute Qualität rauskriegen.


    Selbst für Bandaufnahmen ist man mit dem Interface besser bedient, weil man damit 4 getrennte (tlw. vorgemischte) Spuren über ein ggf. etwas größeres Mischpult ganz einfach zusammen kriegt. Bsp: Gitarre, Bass, Gesang, Schlagzeug mit OHs/BD/Snare am Mischpult vorgemischt und über nen Auxweg rausgegeben. Wird besser als mit irgendeinem Handyrekorder klingen, auch ohne Nachbearbeitung. Mit der Konfig könnte man sogar schon gängige Demos bauen (mit sequenzieller Aufnahme sowieso).


    Nachteile: Mehr Aufwand (Kostenaufand ist ja garnicht sooo groß) und weniger Flexibilität (nen Handyrekorder kann man halt überall sofort hinstellen und alles mögliche aufnehmen ...).


    Nen teuren "professionellen" Handyrekorder würde ich niemals kaufen. Nen H2 für den aktuellen Preis da schon eher. A propos: Hätte z.Z. einen solchen abzugeben - 100€ VHB. ;)

    Die Bassdrum muss von der Wand weg und separat mikrofoniert werden. Sonst wirst du da nie ein anständiges Ergebnis rausholen, auch rein spiel- und soundtechnisch (vom Recording abgesehen) nicht. Bei deiner aktuellen Aufnahme ist die Bassdrum so gut wie garnicht zu hören.


    Halbwegs anständige Ergebnisse mit relativ geringem Aufwand erreichst du schon mit 2-3 Mikros: 1-2 (am besten Großmembran-) Kondensator Mikros (2 sind besser -> Stereo) plus Bassdrum Mikro in der Bassdrum. Dazu ein passendes Interface, Stative, Kabel - bist du mit 500 Öcken neu und vielleicht 300-400 gebraucht dabei.


    Dabei empfiehlt es sich die Trommeln etwas weniger und die Becken etwas mehr als "normal" abzudämpfen, da die Overheads dann ein ausgewogeneres Gesamtbild bringen. ;)


    Wenn du die Spuren in Reaper gescheit abmischst (Panorama, EQ) hast du damit schon ein echt amtliches Ergebnis.


    Handyrekorder sind für reine Schlagzeugaufnahmen ziemlich ungeeignet.

    Ich hatte die doppelte Falcon auch mal am eigenen Set. Allerdings bekam ich nie ein richtiges Spielgefühl, weil der Beater mit der Kante und nicht mit der Fläche aufkam. Das lag zweifelsohne an der leichten Schrägstellung meiner Bassdrum, wobei ich die wegen dem "Beinraster" derselben garnicht exakt waagrecht aufstellen KANN. Ob ich das will ist natürlich auch noch ne Sache.


    Kurzum: Für mich ein Konstruktionsfehler, wenn die Beater von der Aufschlagfläche so unflexibel designed sind und obendrein nicht winkeltechnisch verstellt werden können. Die Falcon ging bei mir umgehend zurück.


    Ist das Jemandem von euch auch schon aufgefallen?

    Ich finde den Drumcomputer insofern peinlich, weil man als Drummer eigentlich ne Art eigene "Handschrift" und nen Groove haben sollte, die kein Drumcomputer nachahmen bzw. ersetzen kann.


    Wobei das eben im Metalbereich vielleicht nicht ganz so drastisch ist, weil es da weniger um Groove und Feinheiten, sondern um reine Tightness geht.


    Wenn dein Probevideo halbwegs dem aktuellen Stand deiner Künste entspricht, kann man da m.E. nichts schön reden.


    Zitat von 19Drummer95

    Aber komplex is das zeug nu wirklich nich ..


    Das ist alles relativ. Für dich ist es derzeit noch zu "komplex", um es sauber spielen zu können. Daher war ja mein Tip: Fang klein bzw. deinem Niveau entsprechend an und übernimm dich nicht. Alles andere kommt von selbst.


    Lieber einen halb so "komplexen" Song ordentlich und tight gespielt als die abgefahrenste Scheiße zu verhauen. Letzteres ist dann gewollt, aber nicht gekonnt. So siehts bei dir derzeit aus. Daran lässt sich auch nix schön reden - und wenn dir das die Leute so direkt sagen, ist das meistens auch nicht böse gemeint.

    Joa, ist sauber und locker. Am Timing und den Fills hab ich auch nix zu meckern und untighte Schläge blieben bisher auch von mir unentdeckt.


    Nach 24 Jahren Schlagzeugspielen (und als Profi!) sollte sowas auch nicht mehr vorkommen, schon garnicht, wenn man es im Internet präsentiert. ^^


    EDIT
    Der Eindruck irgendwelcher untighter Schläge entsteht vielleicht dadurch, dass Audio und Video nicht exakt synchron laufen.

    Scheiß Qualität .. was solls :D


    [video]

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