Beiträge von m_tree

    http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm


    Das ist eine der vernünftigsten Varianten, wenn man ohne viel Aufwand Geld sparen will. Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Teile relativ amtlich klingen und den Preis echt wert sind.


    Lass auf jeden Fall die Finger von irgendwelchen EInsteiger- oder Mittelklasse Serien namhafter Hersteller. Bis auf den Namen und den viel zu hohen Preis haben die nix mit der Qualität und dem Klang zu tun, für die / den die Firmen bekannt / geschätzt sind.

    Wenn du das Interface im Pult hast, dann nimm doch erstmal irgendein x-beliebiges Mikro, das schon vorhanden oder evtl. über nen längeren Zeitraum ausleihbar ist. Nebenbei kannst du gleich testen, ob das Pult wenigstens stereo ausgeben kann. Am ehesten denke ich da an ein SM 58 oder vergleichbares (SM57, sonstige Gesangsmikros ...).


    Wenn das nicht vorhanden ist, empfehl ich dir auch am ehesten ein SM57 zu besorgen. Der Vorteil: Sehr großes Einsatzgebiet - das lässt sich (wenn du deine Schlagzeugmikros doch mal aufstocken solltest) prima für die Snare verwenden, aber auch für Gitarrenamps, Gesang und viele weitere Instrumente.


    Eins ist jedenfalls sicher: Ohne Moos nix los ... wenn nicht mal 2 Scheine zur Verfügung stehen siehts schon sehr mau aus. Dafür kriegst du weder nen gängigen Handyrekorder noch ne gängige Mikro Zusammenstellung.


    Wenn dein Pult Stereo ausgeben kann würde es sich jedenfalls lohnen mal über Recorderman (3 Mikros) nachzudenken - da biste mit 200 Öcken schon ganz gut dabei und wirst lange deine Freude haben.

    Handymikrofone wären garnicht so ungeeignet. Das Problem ist nur, dass der Gain halt für niedrige Pegel ausgelegt ist. Könnte man den flexibel einstellen, wären saubere Aufnahmen (ohne Übersteuern) durchaus möglich.


    Mit einem Mikrofon hast du halt nicht viel gekonnt. Da wärst du sogar noch mit nem Handyrekorder besser bedient, weil du da wenigstens Stereo hast.


    Damit eine Schlagzeugaufnahme gut klingt und man alle Details raushören kann braucht man mindestens drei Mikrofone. Ein separates für die BD und zwei fürs ganze Set in Stereo. Alles andere ist halbseiden und macht auf Dauer keinen Spaß.

    Die Trittplatte legt bei exzentrischer Cam keinen längeren Weg zurück, im Gegenteil. Damit der Beater am Ende der Bewegung zum BD Fell stärker beschleunigt wird, muss der Schwung ausgenutzt und der Pedalweg gegenüber dem Beaterweg verkürzt werden. Deswegen ist das Kettenblatt auch abgeknickt bzw. ezentrisch ...


    Die Federspannung muss auch nicht erhöht werden, damit der Beater schneller zurückkommt. Das Spielgefühl ist einfach anders und Geschmackssache, aber kein Grund für Milchmädchenrechnungen.


    Definiere doch bitte mal "gute Pedale". Kenne viele klasse Fußmaschinen, die keine austauschbaren Cams haben. :P

    Wenn die Snare euch zu weit im Raum ist, würd ich mal testweise das Raummikro weglassen. Wenn dann der Snaresound besser ist, das Raummikro entweder ganz raus lassen oder (wenn das Weglassen des Raummikros den Gesamtsound merklich schmälert) die kritischen Snarefrequenzen suchen und mittels EQ aus der Raummikro Spur rausnehmen.


    Von nem etwaigen Stereo Panorama hört man recht wenig. Die OHs auf jeden Fall komplett rechts / links und alles andere bis auf Snare und BD sollten auch (mit etwas Feingefühl) danach ausgerichtet werden.


    Finds ansonsten schon ganz gut. Würd euch empfehlen nen Studiomenschen / Toningenieur bzw. Jemand, der davon richtig Ahnung hat, den jeweiligen Gesamtmix nach euren Vorstellungen mischen zu lassen. Da gehts ja nicht nur um EQs.

    Kleinmembraner nehmen tieffrequente Schwingungen nicht so gut auf. Hab nie gesagt, dass ne Richtcharakteristik und Positionsabhängigkeit was mit der Größe der Membran zu tun hat. Wollte mit dem Satz lediglich ausdrücken, dass er mit nem Kleinmembraner, das er ungeschickt positioniert, die BD im schlimmsten Fall fast nicht auf der Aufnahme hat.


    Mit Handyrekordern hab ich im Bandkontext - egal ob im Proberaum oder auf der Bühne - immer schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder mussten die Pegel und die Positionen der Instrumente genau auf den Rekorder abgestimmt werden oder es war nie ausgewogen.


    Wir nehmen unsere Proben z.Z. mit 4 Spuren auf (Gesang, Gitarre, Bass, Drums). Mit dem Großmembraner überm Set, was ja nicht so ideal ist und viel Raumsound mit aufnimmt, klingt das trotzdem um Welten besser als mit jedem Handyrekorder.

    Wenn das Mischpult nen USB oder Firewire Anschluss hat wird das so sein. Sind aber meistens scheiß Wandler und ist auch nur mono (gibt Ausnahmen, aber das sind dann meistens Recording Mischpulte).
    Check also lieber erstmal ab, ob dein Mischpult überhaupt ein Interface hat.


    Wenn du wirklich nur ein Mikro nehmen willst, solltest du am ehesten nen Großmembraner (Kondensator) besorgen. Mit Kleinmembranern geht die BD wie gesagt unter.


    Warum testest du es nicht einfach mit nem Kleinmembraner und schickst es zur Not zurück, wenn die BD garnicht richtig durchkommt? In dem Preissegment klingt sowieso alles nicht so wirklich gut. Ich würde das nehmen: http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc140.htm

    Mit Kleinmembranern wird die BD fast untergehen, wenn du es ungeschickt positionierst sowieso.


    Ich missbrauche z.Z. folgendes Mikro für Schlagzeugaufnahmen: http://www.thomann.de/de/the_t…_grossmembranmikrofon.htm


    Schräg über meinem Kopf aufgestellt (Niere) kommt da sogar die Bassdrum hörbar und bassig durch - nicht optimal, aber erstaunlich. Klingt ansonsten schön "warm", ist halt auch vorgefärbt. Und nur mono.


    Demnächst werd ich mir folgende Kombi besorgen:
    http://www.thomann.de/de/the_tbone_bd300.htm
    http://www.thomann.de/de/the_t…c140_stereoset_bundle.htm


    Kostet mit Stativen und Kabeln max. das doppelte, wird aber wesentlich differenzierter klingen. Vor allem hat man die Möglichkeit in Stereo aufzunehmen. Mit der Recorderman Aufnahmetechnik spart man sich das separate Snaremikro.
    Das ist m.E. die beste Kompromisslösung, wenn man mit wirklich wenig Mikros brauchbare Ergebnisse haben will. Stereo sollte schon sein ...


    Denk dran, dass du das Signal noch digitalisieren musst. Sprich: Du brauchst ein Interface. Einfach den Line In von irgendeiner OnBoard Soundkarte nehmen geht meistens ziemlich in die Hose, zumal man keine Möglichkeit hat, wenigstens zwei Kanäle simultan, d.h. stereo aufzunehmen.

    Gehts jetzt um Proberaum Recording oder Live Mitschnitte?


    Tipp: Einzelaufnahme - vorher Guidetracks einspielen. Liveaufnahmen sind ein viel größerer Aufwand, wenn sie rein qualitatsmäßig ebenbürtig mit den Einzelaufnahmen werden sollen - von der großteils doch etwas höheren Schwierigkeit beim Einspielen ganz abgesehen.


    Benötigt wird dann eigentlich nur folgendes:


    - Interface plus ggf. weitere Mic Pre-Amps (nur fürs Schlagzeug relevant, 8 reichen im Prinzip auch schon)
    - Mikrofone
    - einigermaßen flotter und nicht vermüllter Rechner (Soundkarte ist wurscht)
    - Software (Reaper geht auch ... lieber das nehmen als ne uralte Cubase Version)
    - Kabel, geschlossene Kopfhörer / In-Ears


    Den Monitormix kannst du ganz easy über die Controlsoftware vom Interface mixen.

    Hab ich schon mal gehört. Daher ist das Teil wohl prädestiniert für günstige Schlagzeugaufnahmen.


    In diesem Zusammenhang eine Frage am Rande: Wenn ein Eingangspegel nur minimal ausgesteuert und im Nachhinein normalisiert wird, entstehen da nennenswerte Verluste?

    2 Crashes machen sich eh gut. Die sollten aber auch miteinander harmonieren. Wenn du Einsteigerbecken hast empfiehlts sich vielleicht sich gleich komplett neu auszustatten.


    Aber auch unabhängig von der Güte deiner schon vorhandenen Becken: Falsch machst du nix, wenn das neue Crash aus der selben Serie und Ausführung wie das erste stammt. Im Zweifel würde ich so eins einfach erstmal ordern - Zurückschicken geht ja problemlos.

    17 - 19"er halte ich dafür am geeignetsten. Maximal "medium", alles andere wird zu klobig und nicht handelbar - würd ich sagen. Crashes dieser Größenordnung sind so oder so laut. Dünnere Crashes lassen sich flexibler spielen und leichter handeln, außerdem reagieren sie schneller. Dass sich ein 18er Crash beim "Durchcrashen" nicht durchsetzen kann wäre mir fremd, egal wie dick es ist. Vielleicht von paperthin und sehr "trockenem" Beckensound abgesehen.


    Prinzipiell ist das aber auch mit nem 14er oder 22er möglich. Es geht alles, was gefällt. Sei dir dessen bewusst, dass Studioaufnahmen teilweise stark bearbeitet sind, sodass dir evtl. ein Beckensound vorschwebt, den du in natura garnicht so hinkriegen kannst.

    Beim Ride höre ich mit Laptop Onboard Sound und Vic Firth Kopfhörern schon einen Unterschied. Kann aber nicht sagen, was jetzt nun besser / schlechter klingt - es klingt einfach anders.


    Um genaueres rauszuhören bedarf es allerdings entsprechendem Equipment und geschulten Ohren, das sollte man nicht vergessen.


    Ich werde mir das Ada8000 dieses Jahr noch für Probemitschnitte, Hausgebrauch-Aufnahmen / Arbeitsaufnahmen und kleinere Demos besorgen. Wenn es wirklich ernst wird, sollte man m.E. sowieso ins Studio gehen - nicht nur wegen dem besseren Equipment dort. Aber zum "an sich selbst arbeiten", Erfahrungen, Ideen sammeln u.ä. halte ich das für völlig ausreichend.


    Ich denke, dass sich qualitativ hochwertige Pre-Amps und Wandler auch nur wirklich lohnen, wenn die Mikros richtig was taugen und der Gesamtinput professionell aufgezogen wird. Analog wird man sich ein halbwegs amtliches Interface (Focusrite Saffire u.ä. aufwärts) wohl leisten können, wenn sowieso viel Geld in Mikros fließt.

    Wenn das Ding wirklich in gutem Zustand ist, ist der Preis ok (Sofort Kauf ca. 158€). Das ist ne ältere Version, mindestens 3-4 Jahre alt, würd ich sagen.


    Viel falsch machen kannst du bei dem Preis eigentlich nicht, wenn nur normale Verschleißspuren dran sind. Würde nochmal bzgl. des Alters mit dem Verkäufer Rücksprache halten, ein paar größere Fotos wären noch interessant.