Beiträge von m_tree

    Das Beckenset ist nicht auf Lager. Sobald es wieder verfügbar ist, zieht der Preis wahrscheinlich wieder an.


    Wenn du nur was für dein Zweitset brauchst, ist der Name, der auf den Becken steht, doch egal, oder? Kauf lieber ein paar türkische Becken. Zultan z.B. ... ähnlicher Preis, besserer Klang.

    Es ist sinnvoll die Pegel in der Software möglichst weit hochzustellen (0 dB). Je weniger die Mischpult Preamps aufgedreht und je kleiner die Pegel sind, die durch Kabel und Hardware gehen, desto besser.


    Stell einfach alle betroffenen Fader am Mischpult und den Fader in Cubase auf 0dB, dann stellst du über den Gain am Mischpult bzw. am Interface die Pegel ein. Ist der normale Einpegelvorgang.
    PFL bringt nur was, wenn du über die Main Outs aufnimmst und dazwischen keine weiteren Preamps bzw. Fader hast. Allerdings kann es sein, dass die Pegel in Cubase dann trotzdem nicht stimmen, weil dazwischen ja noch ein Interface (Analog->Digitalwandler) sitzt.


    Im Nachhinein kannst du die Pegel durch sogenanntes Normalisieren anpassen. Die Eingangspegel sollten trotzdem möglichst groß sein, um Rauschen zu minimieren.

    Folgende möglichen Ursachen fallen mit auf die Schnelle ein:

    • Feder gerissen
    • Feder sehr locker eingestellt
    • Feder nicht fixiert (hängt lose)
    • Slavepedal nicht mit Welle verbunden / fixiert
    • Beater nicht auf Welle fixiert
    • Slavepedalwelle nicht richtig mit Slave-Beaterwelle verbunden (Kardan/Verbindungswelle)


    Musst halt mal das Ding abschrauben, nen Stimmschlüssel zur Hand nehmen und eingängig untersuchen. Eigentlich solltest du in weniger als 10 Minuten die Ursache gefunden haben. Es sei denn, du hast zwei linke Hände und absolut keine Ahnung von Technik. Kaputt machen kannst du nix, wenn du dich nicht wie der erste Mensch anstellst.

    Dass die Songs 100%ig sitzen müssen ist klar. Was aber noch in der Vorbereitung enthalten sein sollte ist folgendes:


    - Tempi (bpm) für jeden Song bzw. - wenn nötig - einzelne Parts erörtern und festlegen
    - jeden Song mit Klick spielen: Du hast den Klick auf dem Ohr (In-Ears, geschlossene Kopfhörer) und die anderen spielen dazu ... wenn du das locker flockig intus hast, sollte es im Studio von deiner Seite keine Probleme geben. Es kann aber nicht schaden, wenn die anderen auch ein bisschen mit Klick übenm (u.U. müssen im Studio auch von den Mitmusikern ein paar Sachen mit Klick eingespielt werden).
    - wenn ihr Möglichkeiten habt die Klickübungen aufzunehmen, umso besser .. dann hört ihr genau, wo es ggf. noch hängt

    Eine radiotaugliche Produktion braucht m.E. ein viel höheres Budget (5000€ aufwärts), wenn ihr keine Studioerfahrung habt und euer eigenes Equipment nehmen wollt. Keine Studioerfahrung bedeutet wahrscheinlich mehr Zeitaufwand, genauso wie eigenes Equipment für den Toningenieur mehr Zeitaufwand bedeutet.


    Es ist eben auch die Frage, welche Ansprüche ihr stellt. Bei hochkarätigeren Produktionen ist es nicht unüblich eine volle Woche nur am Schlagzeugsound zu basteln - ohne, dass irgendwas aufgenommen wurde.


    Kenne es bisher so, dass für den Mixdown / Mastering Festpreise pro Song oder - wenn es nach Zeit geht - etwas weniger als für die Aufnahme veranschlagt wird.


    Ob ihr simultan oder einzeln einspielt hängt von euren Vorlieben, eurem Können und der Musikrichtung ab. Grooviges Zeug ist sinnig zusammen einzuspielen, Metal geht einzeln besser. Einzelaufnahme stellt aber nicht so hohe Ansprüche an die Musiker. Es ist weniger Druck da und die Wahrscheinlichkeit funktionierende Takes zu finden ist einfach höher, als wenn alle zusammen spielen (es sei denn man nimmt nach dem Zusammeneinspielen jedes Instrument von nem anderen Take, was aber irgendwie Quark ist).
    Sprecht einfach beim Tontechniker mal sog. Pilotspuren, Guidetracks etc. an ... ihr spielt dabei das Grundgerüst des Songs ein, aufgenommen wird bspw. Bass + Gitarre. Damit kannst du dann anfangen allein einzuspielen, hast aber gleichzeitig ne Orientierung, was dir ein besseres Gefühl für den Song gibt. Ich schätze, dass das am Ende auch am wenigsten Zeitaufwand benötigt (Stichwort Takes).

    Hammu
    So schlimm klangen sie mit dem Gaffer auch nicht. Waren ja nur kleine Stückchen. Habe halt ein bisschen experimentiert ;)


    Insgesamt klingen die Hats schon ganz gut, das stimmt. Die störenden Obertöne, die ich meine, sind ansatzweise zwischen 0.05 und 0.09 zu hören - also dann, wenn die HH von fest geschlossen bis halb offen mit der Stickspitze auf dem Top angespielt wird. Wie schon geschrieben, hört mans evtl. schlechter raus wegen a) der Position der Becken zueinander und b) dem Mikro. In anderen Konstellationen hört man sie vielleicht besser raus.


    m00hk00h
    Das kann nicht sein - zwischen 20 und 24 Sekunden habe ich das Bottom einzeln angespielt. Die Obertöne, die ich meine, liegen so um 10 - 15kHz, schätz ich. 3kHz wäre noch Mittenbereich.
    Das Top hab ich einzeln zwischen 0.13 und 0.18 angespielt.


    Ich werd bei Gelegenheit nochmal ne Aufnahme zu machen, wo die Obertöne evtl besser durchkommen. Vielleicht find ich die dann per EQ und kann sie damit etwas besser hervorheben.


    Alles in allem habt ihr aber recht: Die Hats klingen insgesamt in Ordnung, man kann damit leben. Wenn ich wieder mal in der Heimat bin werd ich dem Schlosser das Top in die Hand drücken - vielleicht kann er ja wirklich was machen. :)


    EDIT
    Hab die entsprechende Stelle mit den Obertönen geloopt und rausgefunden, wo sie liegen. Hab jetzt bei 10kHz um 10dB angehoben - nun hört man sie ganz gut durch:


    http://soundcloud.com/m_tree/hihat-obert-ne


    Bei anderen Beckenpositionen in natura bzw. mit nem Kleinmembran Mikro hört man sie wahrscheinlich noch besser raus.

    Jain - es tritt nur auf, wenn die Resonanzseite noch komplett bestückt und mit Snarebed gestimmt ist und in dem Zuge die Schlag-Gratung untersucht wird. Dadurch, dass die Spannschrauben am Snarebed ein gutes Stück mehr Spannung haben, ziehts den Kessel wohl ein Stück "nach unten" (wenn die Resonanzseite unten ist). Dadurch entsteht wiederrum auf der Schlag-Gratung ein kleines Snarebed.


    Beobachtet habe ich das, als ich hier erst schrieb, die Gratung wäre nicht plan - da hatte ich die Resonanzseite noch montiert + gestimmt gelassen. Als ich dann drauf kam, dass sie doch plan ist, war der Kessel komplett von Fellen, Spannreifen und Teppich befreit.


    Später hab ich mit Resonanzseite nochmal nachgeschaut und wieder festgestellt, dass er nicht ganz plan ist - wieder mit so nem leichten Snarebed.

    Je mehr ich drüber nachdenke, glaub ich, dass du recht hast. Die Verformungen waren wohl schon immer da.


    Ich hatte bis vor kurzem noch ein kleines Gaffer Stückchen (seit ein paar Wochen) jeweils auf der Innenseite der Hats. Hab sie heute runtergemacht und das Bottom mal leicht schräg gestellt. Den Schrägstellmechanismus hatte ich bisher nicht benutzt, denn die Becken waren so schon immer leicht schräg zueinander. Liegt an der leichten Schrägstellung der HH-Maschine, aber wahrscheinlich auch daran, dass die Filze (v.a. die der Clutch) verformt sind. Wenn ich das Top Drehe, verändert es seine Schrägstellung hinsichtlich des Bottoms (schon seit Langem). Hab zwar noch andere Filze hier - aber die passen nicht so richtig zur Iron Cobra Clutch. Werd sie aber einfach mal testen ...


    Wie auch immer. Hab mal mit einem Großmembran Kondensator Mikro (t.bone SC1100) eine kleine Aufnahme gemacht. Die Hats waren auf der Aufnahme nicht so wie sonst bei mir konfiguriert - etwas größerer Abstand, Top etwas fester angezogen (warum kann ich jetzt garnicht sagen :D ). Ich fürchte auch, dass ich nicht genau die Position erwischt hab, wo diese störenden Obertöne am stärksten auftreten. Hinzu kommt, dass das Großmembran Mikro genau diese Höhen (die liegen bestimmt zum Teil in höheren Regionen in der Größenordnung um 15kHz, schätz ich) nicht so gut wiedergeben kann. Aber besser als nix:


    http://soundcloud.com/m_tree/zildjian-new-beat-hihat-rough


    Keine Nachbearbeitung. Vielleicht kann ja der ein oder andere sagen, ob ihm irgendwas auffällt.
    Hab das Gefühl, dass die Hats seit die Gaffer Streifen runter sind wieder etwas stimmiger klingen. Ich kann schon noch ne Zeit damit leben, bis ich neue Hats hab. Dass ich neue will (und welche), hat sich erst so in den letzten Tagen rauskristallisiert. Insofern hat die Tragik der ganzen Sache etwas nachgelassen. :D

    Das Fell, das drauf war, als ich den Thread erstellt hab, wurde 1-2 Tage zentriert. Aber ich schätze, dass das sogar eher kontraproduktiv war, weil das Stimmen nicht so richtig funktionierte (ist fürs Zentrieren ja genauso wichtig).


    Das jetzige hab ich ca. ne halbe Stunde zentriert, glaub ich. Allerdings zentriert sich ein Snarefell - glaub ich - ja auch so ganz gut (wenn es in Stimmung mit sich selbst ist), weil es meistens ganz gut Spannung hat (vielleicht nicht ganz so viel wie fürs Zentrieren, aber immerhin ..).


    Das nächste Fell wird auf jeden Fall besser zentriert. Hab vorhin mit einem t.bone MB-85beta (SM58 Kopie) den jetzigen Zustand kurz aufgenommen. Habs überm Schlagspannreifen auf die Fellmitte zeigen lassen. Die Spielerei ist nicht so das Wahre, aber es geht ja um den Sound. Am Anfang mit einem halben Stück Moongel, ab ca. 0:48 ohne. Völlig frei von Nachbearbeitung (kein EQ).


    http://soundcloud.com/m_tree/orion-snare-rough


    Finds eigentlich ganz gut. Mir ist aber grad aufgefallen, dass die beiden stärker angezogenen Schrauben wieder nicht ganz angeglichen sind.

    Hab den Reifen vor ein paar Tagen inkl. Fell getauscht. Bis jetzt ist es wirklich besser. Nun lässt sich die Karre richtig stimmen. Zwei gegenüberliegende Schrauben müssen zwar immer noch etwas stärker angezogen werden, aber im großen und ganzen ists halbwegs gleichmäßig.


    Habe auch nochmal die Sache mit der un/planen Gratung überprüft: Ist das Reso noch drauf und ins Snarebed gestimmt, sieht die Schlagseite-Gratung wirklich unplan aus. Genau da, wo auf der anderen Seite das Snarebed ist, sind ebenfalls Vertiefungen auszumachen.
    Wenn ich den Kessel von allen Spannreifen befreie und ein bisschen stehen lasse ist alles plan.
    Sehr erstaunlich, dass sich ein Ahornkessel so krass verziehen kann. Dass ich zwei gegenüberliegende Schrauben oben etwas mehr anziehen muss hängt wohl genau mit diesem Phänomen zusammen.


    Denn rein logisch betrachtet müsste alles perfekt sein: Plane Gratung, frisches Fell, frischer Spannreifen.

    Hmm, blödes Beispiel: Allwetterreifen. Die taugen bei Wärme, Kälte, Nässe, Glätte ... haben dafür bei hohen Temperaturen nen höheren Verschleiß und Rollwiderstand als Sommerreifen und bieten nicht so viel Grip wie Winterreifen, wenns kalt, glatt oder nass ist. Die können also alles, aber nichts richtig.


    Was ich damit meine: Sieh lieber zu, dass du eine Sache richtig kannst, als alles irgendwie ein bisschen. Vom Unabhängigkeitstraining bzw. dem Training für einzelne Muskelpartien und deren Bewegungsabläufe abgesehen kommt da auf längere Sicht nich viel bei rum. Im Gegenteil sogar: Langfristig gewöhnst du dich ans Linkshänderspielen (inwieweit ist sicher davon abhängig, wie lang du schon spielst und wie weit du dich in der Zeit entwickelt hast), kannst es aber nicht so richtig. Das Ende vom Lied ist, dass du "verwirrt" bist und keinen Stiefel bzw. Spielstil findest, mit dem du gut zurecht kommst und durch den du dich gut ausdrücken kannst.


    Bei Open-Handed dachte ich dann eher an den konventionellen Rechtshänder Aufbau: Da bleibt nämlich fußtechnisch und vom sonstigen Aufbau erstmal alles wie gewohnt, nur die Führungshand ändert sich.
    Beim Linkshänder Aufbau und Open-Handed wäre es umgedreht: Die Führungshand bleibt die gleiche, die Füße werden "vertauscht".
    Aber komplett alles zu verdrehen halte ich langfristig gesehen für Schwachfug. Es sei denn, du bist noch ein blutiger Anfänger.


    Wenn ich mich schon aufwändig umgewöhne, dann doch lieber so, dass ich auch was davon habe. Open Handed bietet eben viele Vorteile, für die sich ne Umgewöhnung lohnen würde. ;)

    Hmm, d.h., du hast ähnlich verformte Hats, die noch gut klingen? Mein Exemplar klingt wirklich bescheiden, wie gesagt glaub ich nicht, dass das schon immer so war ... bin mir aber nicht sicher. Das Hauptproblem ist die Spanne zwischen fest geschlossen und halb offen - da kommen einige scheppernde, klirrende, unschöne Obertöne ins Spiel. Davon abgesehen, dass das Schließverhalten eben auch unschön ist.


    Zitat von abbot

    es gibt drummer, die diese art von hats nicht mögen, weil sie zu viel gewicht auf den fuss geben müssen, bis sie richtig schliessen. ich bevorzuge das gerade, weil das spektrum an vollen sounds viel breiter ist - auch bei kleinen lautstärken.


    Welche Art von Hats meinst du?

    Netter Vergleich. Hast ja Recht :D


    Aber um mal wieder zum Thema zu kommen - interessant, was man so alles über Google findet: Hi-Hat Federn ersetzen - geht das?


    So wie ich das sehe müsste die Feder beim Hersteller erst bestellt werden, was bestimmt auch ein kleines Sümmchen kostet und umständlich ist. Da ists evtl doch sinniger in eine neue Maschine zu investieren, die was taugt. Teurere HH Maschinen sind ja meistens auch vom Spielgefühl und der sonstigen Handhabung komfortabler und natürlich beständiger ;)

    Kann ich mir garnicht vorstellen. Die meisten HH Maschinen kann man so hart einstellen, dass da noch viel Luft bleiben dürfte. Wenn du sie schon auf die härteste Einstellung justiert hast (ja, die Federhärte lässt sich i.d.R. verstellen) scheinst du wohl auf viel Widerstand (=wenig Gefühl) zu stehen. 8|

    Als sinnvoller würde ich sehen mal open-handed zu versuchen. Hi-Hat ein gutes Stück runterstellen und die Snare mit rechts bedienen. Mit Open-handed eröffnet sich einem eine ganz andere, des öfteren entspanntere und praktischere Spielweise. Schau dir einfach mal Simon Phillips an ;)


    Ich sehe das so: Ein kleiner Exkurs und Unabhängigkeitstraining kann nicht schaden. Aber wenn du dir mühevoll versuchst was anzueigenen, was du sowieso nie produktiv verwenden kannst, ist das vertane Mühe / Zeit. Da tust du besser dran, an deiner "nativen" Technik, Spielweise etc. zu arbeiten. Ist aber nur meine Meinung.

    War / bin bisher fest in 5 Bands tätig, die eigene Sachen gemacht haben / machen.
    Hat man als Drummer wenig Ahnung / Interesse an Harmonielehre bzw. hat kein Gefühl für Melodien usw., was ja nicht selbstverständlich als Trommler ist, siehts da mit Songwriting meistens mau aus. Es gibt Drummer, die selbst komponieren, der berühmteste ist wohl Frank Zappa, wobei der die längste Zeit Gitarrist / Frontmann war.


    Die Ideen kamen in meinem Umfeld bisher eigentlich immer von Gitarristen bzw. Sängern, gelegentlich auch Bassisten. Des öfteren gab es schon fertige Songs, die dann geprobt und "verwirklicht" wurden. Meine Aufgabe bestand einfach darin, dem ganzen einen rhythmischen Ausdruck zu geben, songdienlich zu spielen etc. pp. ... in diesem Zuge entstanden aber sehr oft neue Ideen, gerade bei zwei bestimmten Bassisten, denen ich meistens groovetechnisch zeigen musste, wo es lang geht. Sehr oft wird gemeinsam an Songstrukturen und Feinheiten, Übergängen etc. gearbeitet. Neulich haben wir nen geraden Song mal spontan in 6/8 gespielt und seither in 6/8 gelassen, wobei ich Initiative dazu ergriff.
    In meiner neuesten Band kümmern sich der Gitarrist und Bassist zusammen ums Songwriting und machen Brainstorming mit Stift und Papier, wo welche Tonarten und Taktanzahlen aufbauend auf bestimmten Riffs Verwendung finden, wobei die grundlegenden Ideen wiederrum nur von einem von beiden kommen. Bis auf gelegentliche Groovetechnische Vorgaben, die dann erprobt werden, kann ich da nicht viel einbringen. Es ergeben sich aber beim praktischen Teil, dem Spielen der Songs, immer wieder Situationen, in denen auch ich mich kreativ einbringen kann. Jüngstes Beispiel: Übergang zwischen zwei Part sollte ein Takt "Gitarrenwichsen" sein ... das kam nicht gut, funktionierte nicht. Mein Vorschlag: "Spiel doch einfach irgendein 'stranges' Riff ohne Gefrickel". Funktionierte viel besser :D


    Seltenst ist bisher aus Jams was Produktives entstanden, obwohl einige Jams sehr gut waren. Selbst als wir anfingen unsere Proben (zumindest großteils) aufzunehmen und wir desöfteren nette Jams hatten, kam da nicht viel bei raus. Jams sind m.E. am ehesten zum Eingrooven aufeinander da - sei es jetzt auf bestimmte Musiker oder in bestimmten Situationen. Auch beim Jammen muss sich vorher und ggf. zwischendurch abgesprochen werden (Harmonien) - läuft es dann einmal, ist aber die "non-verbale Kommunikation" immer wieder ne geile Sache. :thumbup:
    EDIT: Nicht damit zu verwechseln auf Riff- und Songvorschlägen zu jammen, was mit dem "Verwirklichen" (siehe oben) der Songvorschläge zusammen hängt. Mit Jammen meine ich wirklich die reine Spontanität.


    Die grundlegenden Ideen kommen also bei mir meistens von den Melodie-Instrumentalisten und Sängern. Ich finde das auch in Ordnung, weil der Drummer schon genug zu tun hat, wenn er den Songs eine passende, möglichst extravagante rhythmische Ader verleihen will.