Beiträge von m_tree

    Würde Dir nur empfehlen, erst mal alle Faktoren wie defekte Felle und Spannreifen auszuschließen, bevor Du die Arbeit des Dienstleisters öffentlich an den Pranger stellst.


    Ich habe Niemanden an den Pranger gestellt: Die Gratung ist tatsächlich nicht plan und der Name steht nicht mehr da.


    Zitat von chrís beam

    Das flache, runde Snarebed hat entgegen landläufiger Annahmen einen Sinn bezüglich präziser Teppichansprache.


    Hmm, mit Spitzen ist mir hier bestimmt nicht geholfen. Das Snarebed auf der Resoseite ist völlig ok und weder flach, noch rund (die Gratung ist spitz und das Snarebed sehr tief). Es ging bei dem angesprochenen "Snarebed" um die Unplanheit der Schlag-Gratung, die eben nem Snarebed ähnelt ...


    Oder gibts neuerdings auch Snarebeds auf der Schlagseite?


    Werd mir bei Gelegenheit nen neuen Spannreifen zusammen mit nem frischen Schlagfell besorgen. Wenns dann nicht besser geht wird sie vertickt.

    Ich wärm das hier mal auf...


    Hab vorhin zwei kleine, sich quasi nur ankündigende Keyholes im top meiner New Beat HH ausgemacht. Außerdem ist an der Oberseite ein kleiner Grat auszumachen, der ganz sicher durch Benutzung entstanden ist. Die HH wurde vor ca. nem Jahr fast neu gekauft und dann ausschließlich auf einer Iron Cobra Lever Glide Maschine gespielt. Die Clutch hat ein durchgehendes Gewinde. Spiel das Top immer relativ locker, ist also immer gut in Bewegung (daher wohl auch die krasse Abnutzung in der kurzen Zeit).


    Hab schon überlegt was mit Schrumpfschlauch zu machen, aber auch der scheuert sich sicher irgendwann weg. Wie könnte man dem Problem ansonsten noch entgegen wirken?


    Bottoms scheinen generell eher weniger betroffen zu sein.

    tschino
    Namen (Trommelbauer) bitte rauseditieren - da hat drumstudio schon Recht. ;)


    Ist ne gute Frage. Ich hatte irgendwie erstmal die Nase voll.. zwei mal ne Snare hin- und her schicken und dann immer noch Probleme. Wollte einfach erstmal "externen Rat" einholen, weil zwischen den extremen Stimmproblemen und der leicht unplanen Gratung vielleicht garkein direkter Zusammenhang besteht, die unplane Gratung also nicht Hauptfaktor ist, oder so ...
    ST Drums hatte ich im Sinn, weil ich einfach mal was anderes testen wollte und mir von denen ggf. ein Komplettangebot machen lassen wollte - glaub die Preise sind bei denen auch geringfügig besser.


    @drumstudio
    Ja, es ist wie von dir beschrieben: runde Gratung perfekt, zweite (spitze) Gratung hat scheinbar leichtes Snarebed. Die runde Gratung wollte ich nur wegen des Sounds / Spielgefühls nicht.


    Bin grad im Proberaum und hab mal kurzerhand ein älteres Amba coated getestet. Ist natürlich nicht zentriert, aber das Stimmverhalten ist komplett anders - und diese krassen Unterschiede und zwangsläufig lockeren Schrauben sind weg. Aber das Stimmverhalten ist nach wie vor komisch. Glaube schon, dass der Spannreifen da auch etwas mit zu tun hat. Das scheinbare Snarebed besteht aus einer jeweils ca. 1mm tiefen Vertiefung.


    Die 3. Option reizt natürlich insofern, dass ich endlich Ruhe ohne großartiges weiteres Hin- und Her hätte, kostet aber wahrscheinlich auch am meisten. Mehr als 200 Öcken werden für die Orion Snare bestimmt nicht rausspringen ... wobei die zu dem Orion Shellset meines Kollegen gehört - müsst erstmal abchecken, ob ich die überhaupt so ohne weiteres verkaufen darf.
    Wäre auch schön die Gewissheit zu haben, meiner Snare vertrauen zu können - d.h., wenn was nicht klingt, den Fehler erstmal bei mir bzw. der Stimmung zu suchen.
    Schlimmstenfalls mach ich jetzt weitere Investitionen in Spannreifen, Felle und ggf. sogar Gratungen für nix und wieder nix ...
    Auf der anderen Seite gefällt mir die Snare eigentlich und würde sie ungern verkaufen, wenn ich die angesprochenen Probleme mit wenig Aufwand doch noch beseitigen könnte ..


    Muss jetzt eh noch ein bisschen warten, bis ich irgendwas in die Wege leite, zwecks Kohle .. dann stehen aber auch noch weitere wAnschaffungen an - Mikros und Zubehör, Felle ... da kommt ne neue Snare genau richtig :D


    Danke euch erstmal für den Rat ...


    edit schreierand
    Nope, sind 2,3mm flanged Hoops. Angeknallt habe bzw. musste ich nur vereinzelte Stimmschrauben, wobei andere locker sein mussten, damit das Fell halbwegs in sich in Stimmung war. Genau darum gehts hier ja ... aber kann schon sein, dass das vorherige Fell Schaden genommen hat, weil das jetzige ja etwas besser zu stimmen ist.

    Auf der Suche nach der richtigen Snare, die wirklich was taugt (also: top Verarbeitung, ordentliche Hardware), aber trotzdem nicht gleich ne halbe Mille kostet, bin ich vor ein paar Monaten bei einer Mapex Orion Snare gelandet. Hab sie von nem befreundeten Semi-Profi Drummer im Tausch gegen ne Tama Artwork Custom bekommen. 14x5,5, Baujahr 99, "Birds Eye Maple", Black Nickel HW etc. ... war auch vom Sound sehr angetan, musste aber für ne ausgeglichene Stimmung immer eine (ganz besonders) bzw. 2-3 Spannschrauben stark anziehen, andere dagegen mussten lose bleiben und waren dann immer noch sehr "hoch".


    Also alles untersucht: Gratung an sich ok, Kessel fast perfekt rund (ca. 1mm Abweichung), aber Gratung nicht plan ... Snarebed sah sehr gut (und sehr tief) und gleichmäßig aus.


    Hab die Snare dann zu nem Trommelbauer geschickt. Die erste Gratung war sehr rund und gefiel mir soundtechnisch nicht so (der "Grundsound" der Snare im Originalzustand gefiel mir ja), weshalb ich die Snare nochmal hingeschickt hab, damit wieder ne Single 45° Gratung draus gemacht wird. So geschah es dann auch ...


    Jetzt hab ich nach und nach feststellen müssen, dass wieder was nicht passt. Obiges, fett markierts Phänomen trat in noch schlimmerer Form auf, wie es schien. Also nochmal die Gratung untersucht .. wieder nicht plan. Sah nach nem leichten Snarebed aus (die Position stimmte auch). Der Spannreifen war auch nicht perfekt gleichmäßig .. aber durch mehrmaliges Drehen des Reifens änderte sich auch nicht viel. Nach ein paar Stunden, als sich der Reifen wieder an die neue Position und Spannung "gewöhnt" hatte, war wieder alles beim alten.


    Nicht nachvollziehbar sind die Positionen der Schrauben, die fast locker bleiben müssen und der jenigen, die ich mehr oder weniger stark bis sehr stark anziehen muss in Anbetracht der "Un/planheit" der Gratung. Wie gesagt sieht das wie ein ganz sachtes Snarebed aus.


    Im großen und ganzen ist das die hochwertigste Snare, die ich bisher hatte - und sie kommt auch am ehesten an meine Sound- und Spielgefühlvorstellungen ran. Ich will sie aber einfach ordentlich und flexibel stimmen können und nicht mit Gewalt und teilweise lockeren Spannschrauben und insgesamt viel zu hohen Stimmungen ran müssen, damit das Schlagfell mit sich selbst in Stimmung kommt.


    Mit meinen vorangegangenen Snares hatte ich teilweise auch relativ viele Probleme, oft fundamental zwecks schlechter Verarbeitung, verzogenem Kessel etc. .. bei dieser Snare zweifel ich allerdings schon ein bisschen an mir selbst ... :S


    Das Fell war bisher nur auf dieser Snare und wurde nur einmal - mit der aktuellen Gratung - zentriert.


    Bin etwas ratlos, was ich jetzt tun soll. Sinnvoll erscheinen mir folgende 3 Varianten (mindestens neues Schlagfell immer vorausgesetzt):


    1. Erstmal nen neuen Spannreifen kaufen und weitersehen


    2. Snare zu st drums schicken, Schlag- Gratung neu machen lassen, neuer Spannreifen ... ggf. Reso Seite auch komplett neu (Snarebed, Gratung, Spannreifen)


    3. Verkaufen und mir was neues kaufen, das ich ggf. zurückschicken kann, wenn irgendwas nicht plan ist oder sich schlecht stimmen lässt. Liebäugle z.Z. mit diesem Exemplar hier: http://www.thomann.de/de/tama_lgb146_nqb_sound_lab_snare.htm


    Was würde sich - bei möglichst niedrigem Preis, Zeitaufwand und hoher Erfolgswahrscheinlichkeit - am ehesten lohnen?


    Ich will jetzt einfach ne ordentliche Snare haben, die mir gefällt UND die so exakt verarbeitet ist, das sich alles prima und flexibel stimmen lässt.
    In ein paar Jahren, wenn ich zwischenzeitlich die Mittel zum Erwerb einer ganzen Hand voll edler Snares hatte, werd ich über den Thread hier vielleicht nur noch schmunzeln, aber z.Z. steck ich da wirklich ein bisschen in der Klemme ...


    .... oder kann es vielleicht doch sein, dass solche Phänomene von nem durch falsches Zentrieren und Stimmen verzogenen Fell kommen? Wüsste zwar nicht, dass ich mit dem Fell Schindluder getrieben hätt, aber man weiß ja nie ...

    Fatch
    So schauts aus. Brauchst dann nur noch ein Toslink Kabel, ein Firewire Kabel natürlich auch.


    Versuch die Preamps des ADA8000 möglichst wenig aufzudrehen (gain) und lieber in der Aufnahmesoftware etwas draufzugeben bzw. im Nachhinein zu normalisieren. Habe gehört, dass die Soundqualität stark nachlässt, wenn die Preamps weit aufgedreht werden. Beim Schlagzeug sollte das aber eh nicht so das Thema sein, weil die Pegel eh schon relativ hoch sind.


    s_bastl
    Hatte vor kurzem mal nen relativ alten Thread gelesen (und eben vergeblich gesucht), in dem eine Methode beschrieben wurde, die nur mit drei Mikros auskommt. "Recorderman" ist glaube das richtige Stichwort. Ein zusätzliches Snare Mikro wird da nicht zwingend benötigt, weil die beiden OHs beide auf die Snare zeigen und den gleichen Abstand zur Snare haben. Eins zeigt vertikal von oben auf Snare / TT / HH, das andere hängt ungefähr horizontal überm Floortom - beide im selben Abstand zur Snare.


    Die Methode ist bei mir seit einiger Zeit für Proberaum Mitschnitte und als Ideensammler in Planung, verspreche mir davon relativ viel. Wenns nicht reicht kann man ja immer noch mit nem SM57 nachhelfen ;)

    Du brauchst kein Interface vom selben Hersteller. Es braucht nen ADAT Anschluss, alles andere sollte standardisiert sein. Bei mir hats mit nem Saffire Pro 24 und nem M-Audio Profire 2626 funktioniert.


    Lass eine Tom raus, dann ists gut. ;)


    Wenn du wirklich ein zweites Interface kaufst, dann am besten gleich ein 8-kanaliges, alles andere lohnt sich nicht. Mit 16 Spuren kannst du dann auch ein richtig großes Kit anständig mikrofonieren - mit jew. zwei Mikros für Snare und BD und noch eins fürs Ride plus evtl. noch zwei Room Miks ;)


    Ein einziges Raummikro bringt nix, damit versaut man nur das Stereo Panorama, das man sich mit den Overheads ermöglicht. Wenn dann zwei in symmetrischem Abstand - ebenfalls im Stereo Panorama.

    WD40!


    Würde das obere Rohr mit der Bottom Halterung abnehmen und dann von oben etwas WD40 reinsprühen. Bisschen drauf rumtreten ... zur Not unten auch noch etwas dranmachen.


    Hab die gleiche Maschine. Läuft zwar seit dem Kauf ohne Probleme, hab allerdings vor kurzem ne andere Maschine mit o.g. Herangehensweise leichtgängig und quietschfrei gemacht. ;)

    Felle sollten im Idealfall nur auf eine Trommel gespannt und dann bis zum nächsten Fellwechsel gespielt werden. Vor dem Stimmen zentriert man das Fell im besten Fall, sodass es sich an die Gratung der Trommel gewöhnt. Jede Trommel bzw. Gratung ist anders (auch "gleiche" Trommeln), da man v.a. bei Holz nie eine 100% exakte Verarbeitung hat (mehr oder weniger, je nach Qualität). Nachdem das Fell durch den Zentriervorgang entsprechend der Gratung gedehnt wurde, ist es genau für diese Trommel passend, für andere eher nicht.


    Bei Snares ist das noch etwas "kritischer", weil Snarefelle ja nicht nur beim Zentrieren ganz gut Spannung haben.
    Wenn das Fell dann sowieso ein paar Wochen regelmäßig bespielt wurde, sollte man es für nix anderes mehr verwenden.


    Wenn du ne anständige Snare kaufst sollte da aber auch schon ab Werk ein anständiges Fell drauf sein. Mit etwas Moongel kriegt man dann auch etwaige Obertöne unter Kontrolle.


    Wenn du Dellen im Fall hast, hast du ne falsche Spielweise. Der Stickkopf sollte mit der flachen Seite, nicht mit der Spitze aufkommen. Mit anderen Worten: Möglichst spitzer Winkel - du sollst ja nicht ins Fell "stechen", sondern es zum Schwingen bringen. Bau die Trommeln also so auf, dass der Anspielwinkel entsprechend spitz wird - also lieber etwas (in Maßen) höher und waagrecht. Damit zwingst du dich sowieso mehr aus dem Handgelenk zu spielen, was genau richtig ist ;)

    @Zaungästin
    Da mag was dran sein. Aber nicht so pauschal / schwarz-weiß ...


    Immerhin spielt er großteils die neuen 602er, die es ja zwei Dekaden garnicht auf dem Markt gab. Er ist sicher einer von den Drummern, die sich ihre Endorsements frei Schnauze aussuchen können. Aber sein Instrument ist sein Werkzeug, das sollte ihm persönlich ja wohl auch gefallen.
    Wenn er nun nach einem Leben lang Zildjian zu Paiste wechselt steht da ganz sicher nicht nur was Geschäftliches hinter. Er will vielleicht auch mal wieder von sich Reden machen lassen oder ihm gefallen die Paiste Teller eben wirklich besser. Oder er will einfach mal was neues spielen .. frischen Wind in die Sache bringen.


    Deine Argumente - von wegen Trommeln für lau, egal von welchem Hersteller - mögen bei kleineren Fischen ziehen, die ihre ersten Endorsements kriegen. Aber wie gesagt - er kann sich aussuchen, von wem er sich beschenken lässt ...


    Was soll an seinem Paiste Endorsement besser sein? Die Tour Logistik ist bestimmt nicht Aufgabe des Instrumentenherstellers, sondern die des Drumtechs und der sonstigen Helfers-Helfer, die so ne Tour organisieren und supporten.


    Aber vielleicht kann ja mal ein Endorser aus dem Forum was dazu sagen ;)

    Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass HHs auf aufnahmen ohne Nachbearbeitung gerne zu laut sind, obwohl ich wirklich feinfühlig an die Sache gehe.


    Der ganze Satz ist mir ein Rätsel ... HHs werden für gewöhnlich zusätzlich einzeln abgenommen, nur durch die OHs hat die HH meistens noch nicht genug Präsenz. Und leiser machen kann man ein einzelnes Instrument sowieso im Nachhinein nur, wenn es auch einzeln aufgenommen wurde.


    Zitat von groovinHIGH

    Zudem störte mich dieses weiße, helle Rauschen, welches hell klingende Becken auf das Aufnahmegerät zimmern.


    Welches Aufnahmegerät? Hell klingende Becken klingen für gewöhnlich hell, produzieren aber bestimmt kein weißes Rauschen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fes_Rauschen


    Mir sind wegen dieses Threads hier mittlerweile auch ein paar störende Obertöne meiner Avedis New Beats (brilliant, relativ neu) aufgefallen. So ein Mist :D

    Jepp, wenn dann sollte es sowas werden: http://www.thomann.de/de/mille…0_mx200_serie_tom_tom.htm


    Brauchst dann allerdings noch ein Beckenstativ und nen ganzen Tomarm. Das geht dann zusammen mit dem Snarefell Richtung 100€.


    Ich würde mir stattdessen eher ein Ridebecken kaufen, dieses neben das 10er montieren und das Crash auf ein Beckenstativ.


    Oder - noch besser - ein neues Snarefell kaufen, damit erstmal ein Jahr üben und dann in was richtiges investieren. Alles, was du jetzt dazu kaufst, ist wertloser Müll. Das ist reine Quantität. Auf nem größeren Set macht man nicht schneller Fortschritte.
    Es gibt da auch noch zwei wichtigere Faktoren bzgl. neuem Equipment: Spielgefühl und Sound. Wertiges Zeug spielt sich anders und klingt anders, wenn es richtig "eingestellt" wird. Das bringt dir am Ende wahrscheinlich mehr als das Tom, das den Müllberg nur noch vergrößert und dir ganz sicher kein besseres Spielgefühl vermittelt.


    Wenn du jetzt vernünftig bist, lässt du das Set so wie es ist, kaufst dir ein Snare-Schlagfell, übst erstmal ein Weilchen und kaufst dir dann was anständiges.

    Manche üben und spielen halt statt sich mit Materialschlachten zu befassen.


    Hmmm, vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg :D


    Definitiv, denn die A-Customs, wie wir sie kennen, sind mit auf seinem Mist gewachsen. Er war "der" Drummer, der die mitentwickelt hat ;)


    Aus dem Grund find ich es noch etwas mehr überraschend, dass ihm - sozusagen - seine eigenen Teller nicht mehr gefallen.
    Scheinbar hat er bei den neuen Formula 602 auch wieder seine Finger im Spiel, da er fast nur Prototypen von denen spielt: http://www.paiste.com/e/endors…age=setup&endorserid=5357


    Aber warum eigentlich der Wechsel zu Ludwig?

    Vergiss das zweite Hängetom. Solltest du später mit nem anständigen Set kaufen. Betrachte es eher als Vorteil: Du bist erstmal gezwungen dich aufs Wesentliche zu konzentrieren und machst wahrscheinlich schneller Fortschritte bzw. entwickelst ne vielseitige Spielweise, bei der es nicht nur darum geht, möglichst viel zum Draufhauen haben zu müssen. ;)


    Neue Felle sind immer gut. Aber ein anständiger Fellsatz für ein vierteiliges Set kostet schon Richtung 200€. Das Millenium Set ist nicht mal neu so viel wert ... daher würd ich da schon nochmal überlegen. Üb lieber noch ein bisschen und wechsel nur die Felle aus, die es wirklich nötig haben. Die Kiste wirst du mit deinen noch nicht vorhandenen Stimmkünsten eh nicht zum Klingen bringen - wenn das bei dem Set überhaupt Jemand hinkriegt. Sorry, aber da bin ich mir relativ sicher :D


    EDIT
    Am ehesten solltest du das Snare Schlagfell wechseln. Bei der Snare kommts mehr aufs Feingefühl an, da macht siche ein neues Fell schon ganz gut. Den Rest solltest du vorher überdenken ...


    Bei allen Trommeln außer den Snares sind die Resos angegeben. Watt soll's, einfach mal ausprobieren, tüfteln, gut oder schlecht finden.


    Wo hast du das her? Auf der Website steht folgendes:


    "remo emperor coated top
    remo ambassador bottom
    BD: Powerstroke 3/Drumsigns.com"


    miles_smiles
    Ich wollte mit dem "Frevel" nur mein Anliegen besser zum Ausdruck bringen. Ich mach sowieso das, was mir gefällt - und mir gefiel coated auf Reso Seite besser, hab ich glaube erwähnt. Weil mir allerdings ein Vollprofi erzählte, coated sei aus diversen Gründen doch nicht so reso-geeignet, und ein anderer quasi Profi was komplett anderes erzählt und es selten ist etc. wollte ich es einfach mal zur Diskussion stellen. Die allgemeine "Diskussion" hab ich sowohl im Titel als auch Startpost erwähnt. Lange Rede, kurzer Sinn: Kein Grund, hier irgendwie rumzuwettern. Felle hab ich in letzter Zeit schon zu Hauf gekauft, aber für mein 10er Tom kauf ich in naher Zukunft bestimmt keine - nicht bei nem alleinigen 16er FT.


    Jürgen spricht wahre Worte ... selbst ein Emperor Snare Reso ist wahrscheinlich dünner als ein normales Diplomat ... ;)

    Ok, hab davon nicht wirklich Ahnung. Da zeigt sich, wie viel an Pauschalaussagen letztendlich dran ist.


    Das verlinkte Thomann Mikro ist allerdings nicht schlecht. Ich hatte mal den Gesangs Vergleich zu nem SM58. Die SC1100 Aufnahme klang definitiv besser. Nur die SC1100 Aufnahme ist dann zwar auch wirklich richtig professionell abgemischt worden. Der Studiomischer war aber eigentlich ganz angetan von der Quali und hatte nix auszusetzen. Alles ne Frage des Niveaus / Anspruchs, natürlich ...


    Auf der anderen Seite hab ich persönlich bisher seltenst (oder nie) Gesansgaufnahmen - wo / wie auch immer - mit dynamischen Mikros gesehen.

    Gesang geht nicht ohne Mikrofone. Dafür nimmt man ehesten Großmembran Kondensator Mikros, dynamische lösen einfach nicht so fein auf (für die Bühne aber perfekt). Beispiel: http://www.thomann.de/de/the_t…_grossmembranmikrofon.htm


    Gitarre ohne Mikrofone und damit ohne [Verstärker / Boxen / Lautsprecher / bewegte Luft]-Sound wirkt evtl. steril, ist aber Geschmackssache. Das geht aber relativ einfach über den Line Out / In - und das sollte jedes stink normale Interface bieten.


    Ans Eingemachte gehts bei den Drums. Um gute Aufnahmen machen zu können, braucht man schon ein paar Mikros, die man UNABHÄNGIG voneinander aufnehmen kann. D.h., du brauchst ne entsprechende Anzahl an Mikrofonverstärkern, und da ist sowas eigentlich das Mindeste:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_40.htm


    Wenn ihr wirklich nur erstmal 1-2 Eingänge braucht, reicht der natürlich auch:


    http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_14.htm
    Der 24er hat ein paar mehr digitale Eingänge und Line-Outs, was u.U. für die Zukunft interessant ist: http://www.thomann.de/de/focusrite_saffire_pro_24.htm


    Die Focusrite Interfaces sind qualitativ für den Preis fast unschlagbar und sehr beliebt. Ansonsten wäre vielleicht noch das hier interessant:


    http://www.thomann.de/de/alesis_multimix_16_firewire.htm


    Habt ihr gleich noch ein Mischpult mit drin ...


    Btw:
    "Erstmal" Gitarren + Gesang klingt nach der falschen Herangehensweise. Die übliche Reihenfolge ist: [ Klick Track -> Guide Tracks -> ] Drums -> Bass -> Gitarren -> Gesang