Dass das D112 manchen so missfällt liegt an der Färbung bzw. dem Frequenzgang, die/der jede Bassdrum immer ähnlich klingen lässt. Es ist immer klar, dass man es mit dem D112 zu tun hat. Für Live ist das ne nette Sache, wenn nicht mehr am EQ geregelt werden muss und trotzdem nen schönen Druck + Kick hat, beim Recording stört es u.U. nur.
Das BD300 ist neutraler und bringt trotzdem alle nötigen Bässe rüber. Für weniger als ein Drittel des Preises nicht schlecht ![]()
Meiner Meinung nach sollte die Hi-Hat und ggf. das Ride Becken auch noch mit separat abgenommen werden, wenn die Toms einzeln abgenommen werden. Die Snare dann zusätzlich unten abzunehmen kann auch nicht schaden .. etc. pp. .. da man das immer so weiterführen kann, macht sich ein Kompromiss nicht schlecht:
Es ist stilabhängig und eine Geschmacksfrage. Aber ich würde selbst für die Demo Aufnahmen Recorderman empfehlen. Damit gehts auch zur Not ohne zusätzliches SM57. Der Vorteil ist, dass das Budget dann für zwei ordentliche Overheads ausreicht. Die geben auch bei einzelnen Trommelmikros das Gesamtstereobild wieder und müssen die Becken vollständig wiedergeben. Wenn die sch.. klingen, klingts insgesamt bescheiden. Mit Recorderman und zwei guten Overheads hast du die Chance, einen guten und natürlichen Schlagzeugsound ohne aufwändige Verschönerungen hinzukriegen.
Falls du die Aufnahme sowieso vorher am Pult mixen müsstest, weil du nur die Stereosumme aufnehmen kannst, würde ich auf jeden Fall zu Recorderman raten. Wenn du am Pult mixt, hast du nur den EQ und auch da nur sehr beschränkte Möglichkeiten, nachzubearbeiten.