Beiträge von m_tree

    Gehts jetzt um Proberaum Recording oder Live Mitschnitte?


    Tipp: Einzelaufnahme - vorher Guidetracks einspielen. Liveaufnahmen sind ein viel größerer Aufwand, wenn sie rein qualitatsmäßig ebenbürtig mit den Einzelaufnahmen werden sollen - von der großteils doch etwas höheren Schwierigkeit beim Einspielen ganz abgesehen.


    Benötigt wird dann eigentlich nur folgendes:


    - Interface plus ggf. weitere Mic Pre-Amps (nur fürs Schlagzeug relevant, 8 reichen im Prinzip auch schon)
    - Mikrofone
    - einigermaßen flotter und nicht vermüllter Rechner (Soundkarte ist wurscht)
    - Software (Reaper geht auch ... lieber das nehmen als ne uralte Cubase Version)
    - Kabel, geschlossene Kopfhörer / In-Ears


    Den Monitormix kannst du ganz easy über die Controlsoftware vom Interface mixen.

    Hab ich schon mal gehört. Daher ist das Teil wohl prädestiniert für günstige Schlagzeugaufnahmen.


    In diesem Zusammenhang eine Frage am Rande: Wenn ein Eingangspegel nur minimal ausgesteuert und im Nachhinein normalisiert wird, entstehen da nennenswerte Verluste?

    2 Crashes machen sich eh gut. Die sollten aber auch miteinander harmonieren. Wenn du Einsteigerbecken hast empfiehlts sich vielleicht sich gleich komplett neu auszustatten.


    Aber auch unabhängig von der Güte deiner schon vorhandenen Becken: Falsch machst du nix, wenn das neue Crash aus der selben Serie und Ausführung wie das erste stammt. Im Zweifel würde ich so eins einfach erstmal ordern - Zurückschicken geht ja problemlos.

    17 - 19"er halte ich dafür am geeignetsten. Maximal "medium", alles andere wird zu klobig und nicht handelbar - würd ich sagen. Crashes dieser Größenordnung sind so oder so laut. Dünnere Crashes lassen sich flexibler spielen und leichter handeln, außerdem reagieren sie schneller. Dass sich ein 18er Crash beim "Durchcrashen" nicht durchsetzen kann wäre mir fremd, egal wie dick es ist. Vielleicht von paperthin und sehr "trockenem" Beckensound abgesehen.


    Prinzipiell ist das aber auch mit nem 14er oder 22er möglich. Es geht alles, was gefällt. Sei dir dessen bewusst, dass Studioaufnahmen teilweise stark bearbeitet sind, sodass dir evtl. ein Beckensound vorschwebt, den du in natura garnicht so hinkriegen kannst.

    Beim Ride höre ich mit Laptop Onboard Sound und Vic Firth Kopfhörern schon einen Unterschied. Kann aber nicht sagen, was jetzt nun besser / schlechter klingt - es klingt einfach anders.


    Um genaueres rauszuhören bedarf es allerdings entsprechendem Equipment und geschulten Ohren, das sollte man nicht vergessen.


    Ich werde mir das Ada8000 dieses Jahr noch für Probemitschnitte, Hausgebrauch-Aufnahmen / Arbeitsaufnahmen und kleinere Demos besorgen. Wenn es wirklich ernst wird, sollte man m.E. sowieso ins Studio gehen - nicht nur wegen dem besseren Equipment dort. Aber zum "an sich selbst arbeiten", Erfahrungen, Ideen sammeln u.ä. halte ich das für völlig ausreichend.


    Ich denke, dass sich qualitativ hochwertige Pre-Amps und Wandler auch nur wirklich lohnen, wenn die Mikros richtig was taugen und der Gesamtinput professionell aufgezogen wird. Analog wird man sich ein halbwegs amtliches Interface (Focusrite Saffire u.ä. aufwärts) wohl leisten können, wenn sowieso viel Geld in Mikros fließt.

    Wenn das Ding wirklich in gutem Zustand ist, ist der Preis ok (Sofort Kauf ca. 158€). Das ist ne ältere Version, mindestens 3-4 Jahre alt, würd ich sagen.


    Viel falsch machen kannst du bei dem Preis eigentlich nicht, wenn nur normale Verschleißspuren dran sind. Würde nochmal bzgl. des Alters mit dem Verkäufer Rücksprache halten, ein paar größere Fotos wären noch interessant.

    Selbst das im Laden antesten bringt m.E. nicht viel. Die Unterschiede belaufen sich dann sowieso fast nur noch auf Befellung und Grundstimmung, Raumsituation, etc. - was den Klang und das Spielgefühl angeht.


    Für deine Ansprüche reicht ein Set in Standardkesselgrößen völlig. Z.B. 22*18, 10*8, 12*9, 14*14, 16*16.


    Je besser die Trommeln verarbeitet sind, desto besser können sie klingen, sofern ordentliche Felle drauf sind, die ordentlich gestimmt werden. Die bessere Verarbeitung und ggf. edlere Hardware sind neben Prestige die einzigen Gründe, ein teures Shellset zu kaufen. Aber am Ende doch sehr triftige.


    Du kannst aber mit guten Mittelklasse Sets, wie z.B. Tama Superstar, Force 3000, Mapex Meridian etc. ähnlich viel erreichen wie mit Oberklasse Sets. Für was du dich entscheidest hängt letztendlich von deinem ganz persönlichen Geschmack und deinem Budget ab. Der Musikstil ist i.d.R. scheiß egal.


    Unterschätzt werden oft auch die Qualität der Hardware und der Becken. Billige, ausgeleierte Fuß- und Hi-Hat Maschinen vermitteln ein bescheidenes Spielgefühl, minderwertige Becken (wozu auch die sog. Mittelklasse zählt, imho) klingen auf ewig bescheiden, da kann man nix mit Fellen und Stimmungen rausholen.


    Oberklasse Hardware und Oberklasse Becken fühlen sich auch bei Mittelklasse Shellsets sehr wohl, wenn etwas draus gemacht wird. ;)

    Lager einölen / schmieren? 8|


    Das ist kontraproduktiv. Die Lager sind ein geschlossenes System. WD40 & Co. würden evtl. zwar eindringen, aber mehr kaputt machen als bringen.


    Dadurch, dass die Lager "geschlossen" sind, können die auch nicht eindrecken. Die haben nen "natürlichen Verschleiß" und müssen irgendwann komplett getauscht werden, wenn überhaupt. Aber vorher fällt wahrscheinlich eher die restliche Fuma auseinander.


    Regelmäßig sauber machen, WD40 an die Kardangelenke, Federn und ggf. Kette machen. Das Zeug hält Feuchtigkeit fern, schmiert, kriecht überall rein und befreit vom Dreck. Aber für Lager ist das wie gesagt nicht gut. Das führt bei Lagern allenfalls dazu, dass sich die Lageraufhängung immer wieder lockert (WD40 löst festsitzende Schrauben etc.) - und wer will schon ne klappernde Fußmaschine haben?


    Lager sollten - wenn überhaupt - mit speziellen Lagerfett eingeschmiert werden. Aber eigentlich sind die i.d.R. ausreichend (fürs gesamte Lagerleben) geschmiert und wie gesagt meistens sowieso abgedichtet.

    Geh mit dem Teil und ein bisschen Kohle in den nächsten Musikladen, lass dich beraten, das Teil neu befellen und durchstimmen. Wenn du eh was kaufst müsste das Stimmen sehr sicher kostenlos sein. Red einfach mit dem Verkäufer so viel wie möglich und check ab, was er grundlegend wie stimmt.


    Ansonsten hilft nur viel informieren - Bücher, Forum (passiv), Youtube etc. - und vor allem Praxis. Stimmen muss man sich so oder so mehr oder weniger selbst beibringen, nachdem man grundlegend bescheid weiß.

    keine beidseitige Snareteppich justage


    Bei einigen Modellen schon. Wenn deine keine beidseitige hatte, war es nicht das Bubinga Modell: http://www.thomann.de/de/tama_lgb146_nqb_sound_lab_snare.htm


    Heißt übrigens Justierung :D


    Man merkt, dass Tama es auf die neuen Black Panther abgesehen hat. Ähnliches Gesamtkonzept, aber konsequent etwas günstiger. Die Unterteilung nach Musikstilen find ich aber ein bisschen affig .. gehört wohl zum Gesamtkonzept, führt aber vielleicht manche Leute in die Irre.
    Gibt übrigens hier und da schon Gussspannreifen und neben normalen geflanschten auch die speziellen Tama Hoops, Sound Arc oder sowas. Das Mapex Pendant nennt sich Sonic Saver.


    Hier Infos aus erster Hand: http://www.tama.de/news/news-d…eue-snare-drum-serie.html

    Oh man. Hab soeben beide Spannreifen / Felle und Teppich runtergemacht und mir nochmal die Gratung angeschaut. Felix' Gratung ist plan!


    Gestern hatte ich die Resoseite komplett montiert gelassen, wobei ich beim zweiten Untersuchen die Resospannschrauben schonmal vorsorglich gelockert hab. Die Resostimmung (Snarebed) muss den Kessel irgendwie verzogen haben, sodass die Schlaggratung nicht plan zu sein schien. Der Tisch ist identisch. Der Spannreifen wackelt auch auf dem Tisch, aber ich glaub der ist in sich noch anderweitig verzogen. Ganz logisch betrachtet muss das Stimmproblem vom Spannreifen kommen.
    Hab auch nochmal die Rundheit untersucht. Abweichungen bewegen sich im Bereich <1mm, sind aber zu Teilen wohl auch Messungenauigkeiten. Mit anderen Worten: Das Ding ist rund.


    Bin erstmal beruhigt. Werde mir neue Schlag- und Resospannreifen plus komplett neue Befellung besorgen, evtl. auch nen neuen Teppich.


    Sorry nochmal für das ganze Theater hier. Beim nächsten mal überleg ich drei mal bevor ich solche Threads aufmach. Wenn die neuen Spannreifen getestet wurden meld ich mich nochmal.


    Nochmal zum Mitschreiben:
    Felix (Tempest Drums) hat 100% solide Arbeit geleistet und wegen eines Missverständnisses sogar eine Gratung für lau gemacht. ;)

    Erstmal sorry, dass ich deinen Namen / Ruf hier scheinbar in den Dreck gezogen habe - habe da nicht drüber nachgedacht und es nach dem Hinweis sofort rausgenommen.


    Als die Snare wieder da war, hatte ich mir nach dem Zusammenbau nicht die Zeit genommen die Gratung genau zu untersuchen. Ich war mir sicher, dass alles passen würde, was sich dann beim Stimmen bestätigen würde. So war es auch, der Sound war wieder so, wie es mir gefiel, auf irgendwelche Besonderheiten beim Stimmen hab ich da erstmal garnicht geachtet. Also hab ich meinen Optimismus walten lassen - ich war froh, dass die Sache endlich "beendet" war - und bin entsprechend mit Felix verblieben.


    Nach und nach kamen die Symptome wieder bzw. fiel es mir zunehmend auf. Bin sicher, dass das wirklich daher kommt, dass irgendwas "gearbeitet" bzw. sich verzogen hat - sei es jetzt das Fell, der Spannreifen oder der Kessel.


    Kann gerade ähnliches bei dem Amba coated beobachten, das seit gestern drauf ist. Manche Schrauben müssen fast locker sein, andere (meistens direkt neben den fast lockeren) sehr stark angezogen, damit es ausgeglichen ist. Das Fell war zuvor noch nie auf dieser Snare ...


    Welche Unterlage eignet sich denn am besten um die Planheit zu untersuchen? Ich würde es mir nochmal ganz genau anschauen und ggf. dokumentieren. Allerdings hab ich die Snare mehrmals auf dem Tisch gedreht, die beiden "Spalte" waren immer an der selben Position des Kessels, egal wie sie auf dem Tisch lag.


    Ich will auch nicht drauf pochen, dass die Gratung nicht plan ist. Die hat anscheinend nicht direkt was mit den Stimmproblemen zu tun - wenn das so wäre, müsste ich ja die Schrauben am "Snarebed" stärker anziehen, dem ist aber nicht so. Die sind gefühlt wahllos verteilt.


    Wie gesagt, ich werde bei Gelegenheit einen neuen Spannreifen mit nem frischen Fell testen und ein paar Tage verstreichen lassen. Dann schau ich weiter.


    Sorry nochmal Felix.

    Zitat aus dem Startpost:
    "Jetzt hab ich nach und nach feststellen müssen, dass wieder was nicht passt. Obiges, fett markierts Phänomen trat in noch schlimmerer Form auf, wie es schien. Also nochmal die Gratung untersucht .. wieder nicht plan. Sah nach nem leichten Snarebed aus (die Position stimmte auch)."


    Nach zwei neuen Gratungen und anhaltenden Problemen find ich es ok, so ein Fass aufzumachen. Dass fast alle Symptome mit dem "neuen alten" Fell weg sind hab ich nicht gesagt. Es ist anders, weniger extrem - aber wenn sich das Fell durch die unplane Gratung bzw. den verzogenen Reifen wieder verzieht, ists wohl nach ner Weile wie mit dem vorherigen.


    Ich hab mir ja schon im Vorhinein überlegt mal nen neuen Spannreifen zu testen etc. ... aber irgendwann läppert sich das, geht evtl. für rein garnichts sinnlos ins Geld. Wenn ich genug Geld hätte, hätte ich mir schon längt ne ordentliche Snare neu gekauft.
    Bevor ich also weiter sinnlose Ausgaben mache und an dem Teil rumbastel, wollte ich nen Rat einholen.


    Die Symptome hatte ich übrigens schon mit der Originalgratung, die ebenfalls nicht plan war. Damals dachte ich noch, dass das nur an der Gratung liegt ...


    Frag mich aber gerade, warum ich mich eigentlich vor Jemandem rechtfertigen muss, der meine Ergüsse nicht mal sinngemäß liest / versteht.