Beiträge von m_tree

    Da steht jedenfalls was von "no-name" Resonanzfell bei den Toms. Die würde ich auf jeden Fall tauschen, auch wenn sie frisch aus dem Laden kommen und vom Typ passen würden. Hochwertige Felle klingen fast immer besser ;)


    Ansonsten empfehl ich auch coated in Erwägung zu ziehen. Ist leicht vorgedämpft, hat weniger Attack (bzw. "Patschen") und klingt wärmer. Geschmackssache eben ... einlagig coated kann man sogar als Resonanzfell verwenden, aber das ist schon relativ speziell (ich finds klasse).

    Resonanzfelle halten schon ein paar Jahre. Die "Lebensdauer" verlängert sich, wenn sie gut zentriert wurden und die meiste Zeit in Stimmung mit sich selbst sind.


    Powerstroke 2? Es gibt nur 3 und 4 - 3 ist einlagig, 4 ist zweilagig. Jeweils mit Dämpfring.
    Erlaubt ist zwar, was gefällt, aber Resonanzfelle sollten i.d.R. relativ dünn und ungedämpft sein. Zweilagige Felle oder auch einlagige mit Dämpfring werden selten als Resonanzfelle genutzt.
    Ein klassisches Resonanzfell ist z.B. das Ambassador clear.


    Ich würde die alten ruhig mal durch "klassische" Resos ersetzen und diese dann ordentlich zentrieren und stimmen. Die Trommel dann ab und zu mal komplett durchzustimmen (also auch das Reso wieder in Stimmung mit sich selbst bringen) verbessert den Sound, die Stimmfähigkeiten und verlängert evtl. die Lebensdauer der Felle.


    Edith hat rausgefunden, dass es wirklich PS2 gibt - scheinen aber noch nicht den Weg in den deutschen Einzelhandel gefunden zu haben. Aber wenn die wirklich als Resonanzfelle bei dir aufgezogen sind, dann sollten die m.E. auf jeden Fall runter:


    http://remo.com/portal/product…/304/sb_powerstroke2.html

    Schon traurig ...


    Haben allgemein nachgelassen, find ich. Zu glatt gelutscht und fast langweilig (siehe aktuelles Album). Das ist nicht mehr wirklich heiß, scharf oder peppig ... na ja, sie werden halt alt. Ohne Frusciante ist das Durchschnittsalter bei denen wohl sowieso schon 15 Jahre höher :D

    Würde auch sagen: 22*18 und ne ordentliche Doppelfußmaschine. Die "richtigen" Doppelfußmaschinen haben eh meistens ein besseres Spielgefühl, bessere Einstellmöglichkeiten und ne längere Lebensdauer. Ölst du dann die Kardanwelle immer regelmäßig und stimmst beide Pedale gut aufeinander ab, solltest du schon ein annähernd gleiches Spielgefühl hinkriegen.


    22*18 ist sozusagen die eierlegende Wollmichsau. Das Zwischending zwischen den richtig großen Rock Tröten und den kleinen Jazz Trommeln.


    Zwei Bassdrums machen nur Sinn, wenn du aus persönlichen (Geschmacks-) Gründen zwei willst. Aber spielerisch / technisch bist du mit einer guten Doppelfußmaschine kaum schlechter dran.

    Kleiner Einwurf zu den Tommikros:


    Meine Erfahrung ist, dass die Toms und damit die Tommikros gerne etwas mit der Bassdrum mit brummeln - etwas mehr noch, wenn sie (wie live üblich) am Rim klemmen. Inwieweit das geht, ist natürlich von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Ich habe da zwar nur mit diversen Aufnahmen bei mir experimentiert, aber Tom Gates haben da wahre Wunder bewirkt und die ganze Sache wesentlich klarer gemacht. Kein "topfiges" Brummeln mehr. Perfekt gestimmt waren die Toms zwar vielleicht nicht, aber grob verstimmt keinesfalls. Allerdings relativ offen und tief gestimmt, ohne zusätzliche Dämpfung.

    Da zieht sich weder was zusammen, noch dehnt sich was aus. Der "Zentrierungsprozess" (beim Snarereso evtl. eher Verformungsprozess) wird lediglich beschleunigt, weil Prozesse bei höherer Temperatur schneller ablaufen. So hatte ich das zumindest mal in der einschlägigen Fachliteratur gelesen. Ausreichend lang zentrieren geht aber auch. Ist bei Snarefellen aber m.E. weniger "problematisch", weil die sowieso in der Regel ne relativ hohe Spannung kriegen. Nur mit dem Bespielen sollte man dann evtl. noch etwas warten.

    Auf das wäre ich am Anfang auch fast reingefallen. Es ist ein 5-poliges Kabel dabei was nachher wieder auf 2 x XLR gesplittet wird. Also wieder 2 Kanäle und echtes Stereo.


    Was würde es denn bringen, ein Stereosignal zweier Mikrofone auf ein symmetrisches Mono Signal zu legen? Das klingt wahrscheinlich schlimmer als ein echtes Mono Signal, zumindest, wenn nennenswerte Laufzeitunterschiede (wie z.B. beim AB Verfahren) vorhanden sind.


    Also wenn dann schon mit zwei Kanälen. ;)
    Mit XY brauchst du allerdings auch nur ein Stativ und kannst die üblichen zwei Mikros verwenden (die man dann auch flexibler einsetzen kann).

    Jeder Reso-Gussspannreifen auf Snares mit Snarebed muss sich genauso wie Stahlreifen verformen, damit ein Snarebed reingestimmt werden kann. Man hört auch immer mal wieder von plastisch (nicht elastisch) verformtemn Reso-Gussreifen ... kann also nicht ganz stimmen, dass verformte Gussreifen irreparabel sind.


    Ich denke eher, dass man Kessel und Spannreifen separat untersuchen sollte. Damit kommt man zu nem präziseren Ergebnis. Unzentrierte Felle können ggf. auch zu Fehleinschätzungen führen.
    Meiner bisherigen Erfahrung nach kann allerdings auch eine perfekt plane Gratung in Verbindung mit zwei verschiedenen Stahlspannreifen (einer neu) jeweils ne Stimmziege sein.

    Wenn der Rechner sowieso hauptsächlich zum Recorden genutzt wird und im Internet nicht viel gemacht wird, brauchst du m.E. kein Virenprogramm. Vorausgesetzt, du kennst dich aus und öffnest nicht wildfremde Dateien aus Spam Mails und solche Scherze.


    Firefox kann m.E. schon wahre Wunder wirken. Hab in meinem ganzen Leben noch nie Virenprogramme auf meinem eigenen Rechner genutzt. Firefox an sich ist schon sicherer als z.B. der IE, man kann ihn aber mit diversen Ad Ons bombensicher machen und v.a. auch sehr praktikabel gestalten. NoScript (alle Scripte auf Webseiten werden erstmal grundsätzlich nicht angeworfen), Werbeblocker (keine nervigen, animierten Banner mehr, kürzere Ladezeiten), Youtube Video Downloader / Freischalter etc. ... alles sehr nette Sachen.


    Ne separate HDD fürs System ist noch besser. Bei mir laufen zwei HDDs plus eine SSD. Durch die Parallelisierung geht vieles schneller. Auch ohne Raid.


    Allerdings ist es tatsächlich sinnvoll, die Systempartition immer möglichst klein und frei von allem zu halten, was nichts mit dem System zu tun hat. Programme und Auslagerungsdatei sollten schon mit drauf, riesige Spiele (in rauen Mengen) aber z.B. nicht.


    Dual Channel ist eine Technik, ähnlich wie ein Raid 0, bei der beide Speicherriegel gleichzeitig beschrieben und gelesen werden, die Daten werden in kleine Blöcke aufgeteilt. Dadurch wird die Bandbreite von 64bit auf 128bit erweitert und man hat auch in der Praxis doppelt so schnelle Lese- und Schreibraten. Bei DDR1, als die Latenzzeiten noch niedrig waren, wurden die theoretischen Bandbreiten sogar in der Praxis fast erreicht. DDR-400 wird auch als PC-3200 bezeichnet, weil mit Single Channel theoretisch maximal 3200MB/s gelesen bzw. geschrieben werden können. Mit Dual Channel dann 6400MB/s.
    DDR heißt übrigens DoubleDataRate und ist ne ähnliche Technik, wobei sich die Bandbreite auch in der Praxis verdoppelt, weil die Daten sowohl bei der aufsteigenden als auch absteigenden Taktflanke geschrieben/gelesen werden.


    Dual Channel muss vom Speichercontroller unterstützt werden. Mittlerweile sitzt der fast immer in der CPU, bis vor kurzem war er bei Intel aber noch auf dem Mainboard. Musst halt einfach mal schauen, ob das dein Board kann ;)


    EDIT
    Eine Firewall solltest du natürlich nutzen. Die sitzt aber grundsätzlich immer schon im Router und zusätzlich lässt Windows standardmäßig noch eine laufen. Ne Firewall macht im Grunde folgendes: Jedes Päckchen, was "rein" will (Download), wird dahingehend überprüft, ob es zuvor von einem rausgehenden Päckchen angefordert wurde. Wenn nicht, wird es geblockt. Aus dem Grund müssen sich Viren immer irgendwo einschleusen und versteckt vom Nutzer mit angefordert werden.

    Nur weil man einen Rechner ans Internet (bzw. ein LAN, welches an einem Router hängt etc.) anschließt, müllt er nicht gleich zu. Windows updated sich selbst, wenn man es nicht ausstellt. Mehr passiert da nicht. Alles, was aktiv zur Vermüllung und zum Langsamwerden führt, geht vom User aus - das fängt bei schlampiger Einrichtung an (häufigstes Kapitalverbrechen: Eine rieisige Partition, wo System und der ganze andere Müll durcheinander gewürfelt wird) und geht bis hin zu unzähligen Programmen, die mitsamt ihrer Partner/Werbeprogramme installiert werden und haufenweise Hintergrundprozesse mit sich bringen, die sich alle selbst auf Stand halten (hier kommt das Internet ins Spiel) usw. ...


    EDIT
    Nur von Updates wird WIndows nicht langsamer. Das, was zum Langsamerwerden führt, ist der übliche Fragmentierungs und Vermüllungsprozess, der eben auch im Zusammenhang mit Windows Updates stattfindet. Aber ab und zu Defragmentieren sollte man sowieso ;)
    Außerdem ist das fürs Recording nicht weiter wichtig, ob die Systemdateien etwas mehr durcheinander und fragmentiert sind. Wichtig ist, dass genug Speicher und CPU Ressourcen zur Verfügung stehen, damit beim Recording nix hängen bleibt. Viele Hintergrundprozesse führen z.B. zu weniger freiem Speicher und CPU Ressourcen. Damit zusammenhängend eine langsame HDD, auf der eine zerstückelte Auslagerungsdatei liegt, die wegen weniger freiem Speicher mehr beansprucht wird und man bekommt auf nem alten System mit einer dicken Aufnahmesession evtl. Probleme ....


    Unabhängig davon ist das auf jeden Fall ratsam für den Recordingrechner ein frisches Windows (XP ist völlig in Ordnung) zu installieren und das so schmal wie möglich zu fahren.


    DDR1 kauft man am besten bei ebay. Die sind neu gegenüber aktuellem Speicher unverhältnismäßig teuer. 768MB ist für XP schon relativ wenig. Ab 1GB läuft die Sache geschmeidig. Wenn die Plattform Dual Channel fähig ist, solltens tatsächlich zwei gleiche Riegel sein.


    Je weniger Speicher vorhanden ist, desto wichtiger wird die Auslagerungsdatei. Liegt diese zerstückelt zwischen Datenmüll auf einer langsamen Festplatte, entstehen lange Ladezeiten.


    Im besten Fall wird eine separate Systempartition erstellt, die nicht all zu groß sein sollte. 20GB wären für XP z.B. gut ausreichend, 50 könnens natürlich auch sein, aber viel mehr nicht. Je größer die Partition, desto weiter liegen die Systemdateien auseinander, desto länger werden die Ladezeiten bei herkömmlichen Festplatten. Festplatten lesen und schreiben am Anfang (außen auf dem Platter) schneller als innen (größerer Durchmesser). Das System sollte also am Anfang auf der HDD liegen.


    Noch besser wäre eine SSD, auf der das System liegt und zusätzlich ne Datenplatte.

    Dünne Crashes, Rods und nicht zu vergessen: Equalizer und sonstige Nachbearbeitung. Die Anschlaggeräusche sind wahrscheinlich im Nachhinein nochmal reduziert worden.


    Geht aber auch mit Sticks. Wenn das Crash dünn genug ist und man mit Gefühl an die Sache rangeht ...

    PS: Für die Bassdrum macht sich ein clear am besten. Der Unterschied macht sich mal wieder nicht im Klang bemerkbar sondern in der Tatsache, dass du sehen kannst wo deine Bassdrum-Decke hängt.


    Coated bringt weniger Attack bzw. "Kick" auf der Bassdrum. Eine Bassdrum ohne bzw. mit wenig Kick kann sich aufgenommen oder live schlechter durchsetzen und klingt mehr oldschool.


    Die Dämpfung sollte in der BD sowieso fixiert sein und kann ggf. auch durchs Loch im Frontfell geprüft werden. Ein Loch im Frontfell sollte m.E. sowieso sein, weil man die BD früher oder später sicher mal anständig mikrofonieren will. Es macht einfach mehr Sinn die BD innen abzunehmen, wenn man nicht gerade auf verwaschenen oldschool Sound steht. Das Loch wiederrum beeinflusst auch den Rebound und den Gesamtsound, weshalb es nicht schaden kann, möglichst früh eins rein zu machen. ;)


    Das sind bestimmt nicht deine letzten Felle. Kauf einfach nen Satz Felle - bei den Toms solltens erstmal gleichartige sein - spiel den ein halbes Jahr oder etwas länger runter und kauf dann den nächsten. Z.B. erst Emperor clear, dann coated. Ökononmisch gesehen ist das die beste Methode, weil du keinen unnötigen Überschuss erzeugst. Felle müssen eh in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Außerdem dauert es sowieso ein paar Tage, bis sie ihren optimalen Klang auf der Trommel entfalten, auch wenn sie zentriert werden.

    Wenn deine Bassdrum tief und fett (= wenig Fellspannung) gestimmt ist, hat das Rebound Verhalten wenig mit so einem Pad gemeinsam. Ein Pad hat nen besseren Rebound und erleichtert dir das spielen bzw. vermittelt dir ein unrealistisches Spielgefühl. Daher würde ich die Finger davon lassen. Außerdem musst du die Bassdrum ja gemeinsam mit dem ganzen Set bedienen. Das will dann auch nochmal geübt sein.


    Ich werfe nochmal etwas scheinbar triviales in den Raum: Physische Voraussetzungen. Meiner Erfahrung nach macht sich ein gutes Rückgrat (Rückenmuskulatur) beim Drumming stark bemerkbar. Dadurch sitzt man besser und aufrechter und kann seine Beine besser ihren Job erledigen lassen. Genauso wichtig ist eine gute Beinmuskulatur. Insbesondere kleinere Menschen mit Bindegewebsschwäche (wie ich es einer bin) profitieren in dem Zusammenhang von Sport.


    Joggen ist so ziemlich das beste Mittel, um den Rücken und die Beinmuskulatur zu stärken. Falls du relativ wenig Sport machst, solltest du das mal angehen. Das schafft dir ggf. bessere Grundvoraussetzungen. ;)


    Auch mit der Federspannung würd ich etwas experimentieren. Würde versuchen sie so weich wie möglich einzustellen. Gerade so, dass du noch genug Kontrolle und Geschwindigkeit hast. Ist vielleicht fürs erste gewöhnungsbedürftig, aber so wird deine Technik wichtiger und du kannst insgesamt entspannter und theoretisch schneller über längere Zeit spielen. Wahrscheinlich fällt es dir damit leichter, deine Technik zu verbessern, weil es bei einer leichteren Federspannung mehr auf Technik ankommt (weniger Kraftaufwand bedeutet immer mehr Technik - imo).


    Ansonsten halt üben. Dieses Video ist evtl. noch ganz hilfreich, um ggf. grundlegende "Fehler" auszuschließen: http://www.youtube.com/watch?v=e-3GU6Nry0Q

    Wobei es auch oft lokale Vorlieben gibt. In manchen Regionen findet man mehr Metal, mehr Punk, Bluesbands, oder was immer. (Da heißt es dann umziehen, wenns nicht gefällt.*g* ) Außer den üblichen 0-8-15 Coverbands. Die gibt es wohl überall auf der Welt.


    Kann ich bestätigen. Hier im Raum Nürnberg hat Metal definitiv die Überhand. Als Nicht Metaller (bzw. als Jemand, der sich in einer reinen Metal Band nicht wohlfühlt) ist es defintiv schwieriger, hier was zu finden. Allerdings wird das durch den Ballungsraum wieder ausgeglichen, es gibt eben doch relativ viel Mucke ...


    Einschränkungen im Vorhinein sollte man auf jeden Fall gewissenhaft machen. Die erstbeste Band muss es natürlich nicht gleich sein. Allerdings schadets auch nicht, wenn der Stil zunächst nicht deinen 100%igen Wunschvorstellungen entspricht. Solang du mit guten Musikern musizierst (Leute, die im Idealfall über deinem Niveau spielen und dich mitziehen) bringt dich das auf jeden Fall weiter.

    Die brauchbaren Sachen haben sich bei mir bisher - bis auf eine Ausnahme - auch über Connections ergeben.


    Wegen Umzug, Bund etc. hatte ich ne Zeit lang mein Glück über Anzeigen versucht. Bis auf eine Band und ein zu großkalibriges Projekt war da nix brauchbares bei - und ich hatte mit mindestens 10 Bands bzw. Gruppen auch geprobt.


    Hast du keine Connections, solltest du versuchen in irgendeinen "Kreis" reinzukommen, wo du dich hervortun kannst, dir einen Namen machen kannst. Bei den "großen" läufts auch nicht anders - da schaltet Niemand ne Anzeige. Da kennt man sich einfach, oder man kennt sich über Mittelsmänner ...


    Da du scheinbar keine persönlichen Kontakte hast, bleiben nur noch Anzeigen als effektivstes Mittel übrig. Im Optimalfall meldest du dich und es wird geprobt. Ein Auto mit dem eigenen Set im Gepäck ist dabei sehr von Vorteil ;)
    Ist jedenfalls m.E. noch der einfachste und zielgerichtetste Weg, irgendwo "reinzukommen". Sozusagen als Startschuss.

    Eine richtig gestimmte Trommel klingt überall gut. Nur eben anders. Es kann jedenfalls nicht am Raum liegen, wenn ein Schlagzeug scheiße klingt. Der Raum bringt gewisse Nuancen ... je reflexionsreicher der Raum ist, desto wichtiger wird die Raumakustik. Da reflexionsarme Räume für Drumrecording z.B. eher ungeeignet sind, ist der Raum für ne Schlagzeugaufnahme meistens sehr wichtig. Die betroffenen Mikros sind da aber an erster Stelle Raummikros und an zweiter Overheads. Den Einzelmikros an den Trommeln ist ziemlich egal, wie der Raum klingt, so lang sie gut gestimmt sind.


    Außerdem klingt ein Schlagzeug am Schlagzeughocker zwangsläufig immer anders als an anderen Bezugspunkten. Das Floortom kann am Set zu ungebändigt und bauchig klingen, aber im Gesamtkontext irgendwo anders im Raum fügt es sich evtl. wunderbar ein.


    Stimmen lernt man am besten durch ein bisschen Input, z.B. die "Drum Tuning Bible" oder dem Buch (auf Deutsch) von Nils Schröder, und in erster Linie stimmen. Bzw. es zunächst auf Basis des Inputs (grundlegende Herangehensweise) zu versuchen.

    Kein Ding, ist mir schon klar, dass du nix schlecht reden willst. ;)
    Leg selber auch Wert auf Exaktheit und räume in dem Zusammenhang ein, dass ich den Groove nicht korrekt gespielt habe. Mir ist auch erst jetzt richtig bewusst geworden, dass auf dem zweiten Backbeat noch ein BD Schlag liegt. Hatte den Groove immer nach Gehör nachgespielt.


    Hab heute mal versucht die Ghostnotes nach den Backbeats zu spielen. Ist schon etwas brainfucking. Im Gesamtgroove lief das noch nicht, sollte mit etwas Übung aber machbar sein. Allerdings spiele ich intuitiv des öfteren Doppelghostnotes in Shuffles, sodass die zweite Ghostnote auf der dritten "Note" der Triole liegt. In dem Zusammenhang funktionieren die Ghosts unmittelbar nach dem Backbeat problemlos. Spiele ich die Einzelghostnotes, funktionierts (noch) nicht.


    Die Ghostnote nach dem Backbeat ist m.E. aber das einzige, was den Groove wirklich schwer macht. Ansonsten ists ein stink normaler Shuffle. Da gibts noch komplexere Sachen. Aber was dabei zählt ist natürlich immer das Feeling ... und sowas kann eben auch nicht ansprechend sein, obwohls exakt gespielt ist, wenn das Feeling nicht stimmt. Porcaro war kein bedeutender "Techniker", aber er hatte unglaubliches Feeling, Groove und Songdienlichkeit.


    Übrigens noch so eine (wahrscheinlich bisher unbekanntere) Genialität von Porcaro ist imo in "Last Night" zu finden. Wurde auf dem XX Album nach Porcaros Tod veröffentlicht. Die Hi Hat Betonungen in der Geschwindigkeit (alle Triolen auf der HH ausgespielt) sind schon ziemlich genial. Und auch nicht ganz einfach rauszuhören.

    Mikrofoniert und abgemischt kann ein und das selbe Becken zigfach verschieden klingen. Das Sabian Ride hatte ich damals noch zusätzlich unter der Glocke mikrofoniert. Ein anderes Mikro oder eine andere Mikroposition hätten am Sound sicherlich schon was verändert ... ;)


    Spiel momentan in zwei Bands ... näheres in meinem Galerieeintrag. ;)


    Der nächste Gig steigt hier: http://www.soundfeel.de/ (Beat The Phobia)