Beiträge von m_tree

    Ich glaube, nach hoher Professionalität wurde hier nicht gefragt.


    Wer ernsthaft was aufnehmen will, nutzt ein "richtiges" Audio Interface mit gängigen Pre-Amps. Das hat noch nix mit Professionalität zu tun.


    Außerdem wird nicht per se mit symmetrischen Verbindungen gearbeitet. Die Gitarre will ich sehen, die symm. mit dem Verstärker verbunden ist. Oder das Interface, das intern komplett symmetrisch aufgebaut ist. Symmetrische Verbindungen kommen da zum Einsatz, wo ich längere Kabelwege brauche. Auf kurze Distanz macht es keinen großen Unterschied.


    Das ist richtig. Dennoch übetrträgt jedes XLR Kabel symmetrisch und auch viele Klinkenverbindungen werden symmetrisch genutzt. In der Summe macht sich das bemerkbar.
    Schwache Signale, die an vielen stärkeren Störquellen (z.B. Gitarren, Verstärker, Netzteile ...) vorbeigeführt werden, sind besonders empfindlich. Paradebeispiel: Mikrofonkabel auf der Bühne oder auch im Studio.

    Guter Sound kostet eben. Das ist nicht mit irgendeinem Adapterkabel getan. Gibt ja nicht umsonst Audio Interfaces, meistens mit entsprechenden Mikrofonverstärkern (Funktion des Mischpults und des Interfaces in einem), für viel Geld.


    Wenn du über den Line bzw. Mikrofon Eingang deiner handelsüblichen (im schlimmsten Fall Onboard-) Soundkarte aufnimmst, klingt das wegen der qualitativ minderwertigen Wandler Mist. Viele Onboard Soundkarten klingen schon bei der Ausgabe sch..., wofür sie ja eigentlich gebaut sind.


    Jetzt ist noch die Frage, warum so eien Antwort erst im 12. Posting kommt. :whistling:


    Zitat von N.W.

    Viel bessere Soundquali als über den Line-In Eingang des PC´s (Mono)


    In jedem hochprofessionellen Studio werden Mono- und keine Stereokanäle aufgenommen. Pro Kanal ein Signal.
    Wie gesagt: Die Soundqualität hängt - vom eigentlich Input (Instrument, Raum, Mikrofon) abgesehen - vor allem vom A/D Wandler und sonstigen aktiven Bauteilen (z.B. einem Mikrofonvorverstärker) ab.


    Dazu kommt, dass im Recording Bereich eigentlich immer mit symmetrischer Übertragung gearbeitet wird, um Störungen zu vermeiden. Der Line-In irgendwelcher Soundkarten kann aber nur unsymmetrisch, soweit ich weiß.
    Stereo Klinken haben drei "Leitungen": Masse, zwei Phasen. Die zwei Phasen können entweder für jeweils einen Kanal (Stereo) oder für ein symmetrisches Mono Signal (Phasen umgekehrt) genutzt werden.

    Bei so etwas gehts ums Geld. Das, worum es eigentlich gehen müsste, ist unwichtig. Leider gibt es viel zu viele Leute, die darauf reinfallen. Mir persönlich aber graut es vor dem totproduzierten, immer wiederkehrenden Gedudel mit seichten Melodien und Texten, die immer funktionieren. Hier und da noch ein paar Effekte und mit dem Synthi gespielt, das Popsternchen schön in Szene gesetzt und fertig ist die Geldmaschine ...


    So, und jetzt geh ich erstmal kotzen.

    Aha. Du hast herausgefunden, dass Gegenstände im Raum den Sound beeinflussen. Wusste ich bisher noch nicht, danke für die Info. :rolleyes:


    Und nun? :whistling:

    Bzgl. Soundkarte sollte es in den meisten Fällen reichen, ASIO Treiber zu verwenden. Aber ich fände es auch einleuchtender, einfach den Kopfhörerausgang anzuzapfen.


    Das kann man so nicht sagen, die Hochtöner in PA Boxen haben, für die Anwendung in ihrem speziellen Frequenzbereich (vorgefiltert durch eine Frequenzweiche), schon eine vergleichbar hohe Belastbarkeit wie die Bassspeaker.
    In HiFi Boxen ist dem leider nicht so.


    Spezieller Frequenzbereich? Frequenzweichen sind in allen Mehrwege Boxen. Ist also keine Begründung für die höhere Belastbarkeit der PA Hochtöner. Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber hab einfach auf meine bescheidenen Physik Kenntnisse vertraut. Aber es leuchtet ein: Im PA Bereich können auch im Hochtonbereich schnell mal krasse Spitzen zu Stande kommen, die nur bei Live Mikrofonierung entstehen können.


    slo77y
    Wie gesagt .. wenn er die Anlage kennt und mit Gefühl an die Sache geht bzw. sich bewusst ist, dass er u.U. schnell was kaputt machen kann, sollte das kein Problem sein, denk ich. Ich denke da an den Vergleich mit anderen Signalen (Input in den Verstärker) und dem vorsichtigen Ausloten von Grenzen mit genug Headroom ...

    Sind denn die E-Drum Sounds nicht gemastert? Ich denke das ist nicht vergleichbar mit einem mikrofonierten Set, das direkt auf ne PA gelegt wird. Und irgendjemand wird die ganz sicher auch schon (mit Monitorboxen, welche mit Hifi Boxen vergleichbar sind) abgemischt haben. Nur ganz bestimmt nicht mit der Lautstärke eines echten Sets.


    Der Dynamik Umfang bleibt natürlich. Aber wer mit Gefühl an die Sache rangeht und seine Anlage kennt, der wird auch merken, wo die Grenzen liegen. Es ist logisch, dass ne Hifi Anlage nicht annähernd so viel Lautstärke bzw. Druck aufbauen kann wie PA Boxen (mal von irgendwelchen Ausreißern/Ausnahmen abgesehen).

    Und die Hochtöner der Boxen sind auch gefährdet, da sie, aus Kostengründen, nur einen Bruchteil der Boxennennleistung haben


    Aus Kostengründen? Hochtöner haben schon rein physikalisch bedingt grundsätzlich ne niedrigere Belastbarkeit als Tieftöner, weil tiefe Töne viel mehr Leistung als hohe Töne brauchen bzw. mehr Energie als solches haben.


    Der Rest mag stimmen. Ich versteh allerdings nicht, warum gerade ein Spielzeug, erm E-Drum so krasse Pegelspitzen (= Impulse) haben soll. Das sind konservierte Sounds, die so schonmal irgendwann durch Monitorboxen eines Studios mussten. Oder irre ich?


    Das größere Problem seh ich da sogar eher in der niedrigeren Empfindlichkeit der Hifi Lautsprecher gegenüber PA Speakern, was eine höhere Leistungsaufnahme / Stromrechnung zur Folge hat. :rolleyes:

    - Wie lange / oft probt Ihr am Set ( alleine oder Band )?
    Allein viel zu wenig (in der Woche insgesamt ca. 1h z.Z., kann ich aber schlecht einschätzen, ist sehr sporadisch ... "früher" wars viel mehr), theoretisch min. 2 Bandproben / Woche mit zwei verschiedenen Bands .. praktisch mehr oder weniger, je nach dem
    Z.Z. kommen aber noch das Durchhören von Proberaumaufnahmen hinzu, um diverse Details auszubessern und endgültige Tempi zu fixieren ... generell bieten die Bands aber immer genug Stoff zum Nachdenken, an irgendwas bandtechnischem zu arbeiten (seien es jetzt Aufnahmevorbereitungen, grundlegende Sachen, Publicity und und und) oder Konversation mit irgendwem bzgl. den Bands zu betreiben ...


    An dem Übungsverhalten soll sich auf jeden Fall was ändern. Bekomme auch schon fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich lese, wie viel hier teilweise geübt wird. Leider interessiert es ja keinen, in welcher kurzen Zeit man welche ggf. großen Fortschritte macht :thumbup:


    - Wie lange / oft probt Ihr "trocken" ( Pads usw. )?
    nie .. wenn man Zähneklappern und solche Scherze außen vor lässt


    - Wie lange / oft befasst Ihr Euch zum Thema Schlagzeug mit Fachbüchern / -filmen?
    Fachbücher garnicht, Filme in Form von Youtube ein paar Mal wöchentlich a jeweils 10-30 Min., selten mal länger


    - Wie lange / oft befasst Ihr Euch zum Thema Schlagzeug mit Internet / Foren ( muss da ein echt erstklassiges geben :D )?
    Viel zu viel .. und meistens eh nur um klugzuscheißen. :rolleyes:

    Nur mit Kompressor erreicht man nicht all zu viel. Wenn es nur um fette Backbeats geht (also weniger Ghostnotes und Gewirbel), machen sich Gate + Reverb noch ganz gut. Dazu noch nen Limiter drauf und man kriegt die ganze Sache ordentlich laut und druckvoll. Kompressor (damits knallt) und EQ natürlich nach wie vor ...


    Im Intr ist übrigens ganz deutlich Reverb raushörbar (1:12 - 1:22). Reverb und Limiter setzen allerdings ein Gate voraus, sonst kommt da nur Müll raus. Gates sind übrigens bei allen Trommeln - insbesondere den Toms - zu empfehlen.

    Leute - wenn er selbst sagt, dass die niedrigee Federspannung das Problem gelöst hat, gibts doch eigentlich keinen Grund mehr hier noch weiter zu posten, oder?


    Ich kenne das selber ... wenn meine IC zu hart eingestellt ist, ermüde ich auch schneller und hab einfach kein für mich passendes Spielgefühl.

    ich hab gemeint umso dünner desto hochwertiger.


    Hab schon verstanden, aber das ist falsch.


    Zitat von wolfmotherfan

    ich denk der punkt ist birke mit ahorn direkt zu vergleichen, da das ausschlaggebend sein wird. falls mir birke besser gefällt wirds das DC 8 werden und falls ahorn das Meridian (da die maple reihe der DC mir zu teuer ausfallen)


    Vergiss die Holzarten. Wenn du wirklich nen Unterschied zwischen Birke und Ahorn hören kannst, müsstest du auch das Gras wachsen hören.
    Es gibt natürlich durchaus Klangunterschiede zwischen den Hölzern. Aber die hört man am ehesten bei direktem Anschlag des Kessels. Sobald man die Trommel wie ne Trommel nutzt werden die Unterschiede so marginal (wenn sie überhaupt noch existieren), dass sie für einen Normalsterblichen nicht mehr hörbar sind.


    Zitat von wolfmotherfan

    m tree du hast doch den vorreiter der meridians. wie findest du denn das set?


    Ist ein solides Teil. Die Hardware gefällt mir besser als die Meridian HW. Aber man merkt schon, dass es ein Mittelklasse Set ist. Hätte ich die Mittel, wäre es mittlerweile mein Zweitset. Aber das ist meine derzeitige Meinung, die nichts mit deinem künftigen Set zu tun hat. ;)

    Bin auch Raucher und rauche eigentlich auch nie im Proberaum. Bei einer ehemaligen Band waren alle Raucher und da hat die Bude auch immer entsprechend gestunken. Aber mit einem Fenster im Proberaum ist das kein Problem, find ich. Ein bisschen (!) Siff und Gestank im Proberaum sollte - zumindest bei "Rock n Roll" - vertretbar sein.


    Da ihr aber kein Fenster habt, solltet ihr das echt sein lassen. Teppich rausschmeißen bringt zwar was, aber die Luft steht dann ja immer noch. Außerdem geht mit dem Teppichrausschmiss auch die Dämpfwirkung des selben flöten, was wahrscheinlich zu einem unkontrollierteren und feedbackreicheren Sound führt.

    Werde das Meridian jetzt auch noch anspielen gehen,


    Lass dich dabei von deinem Gefühl leiten. Versuch aber nicht irgendwelche Soundvergleiche anzustellen. Sound ist bei einem Schlagzeug hauptsächlich das Produkt aus Verarbeitungsqualität, zu geringem Teil Konstruktion (in gewissem Rahmen natürlich) und vor allem Felle / Stimmung, Raum und die Positionen darin etc. ...


    Zitat von wolfmotherfan

    allerdings sind die Kessel um 1 ply dicker als beim DC, was ja eher für schlechtere Qualität spricht oder?


    Nöö, das ist Quark. Dünnere Kessel, die dennoch stabil, sind zwar aufwändiger herzustellen, aber prinzipiell hat die Qualität nix mit der Kesselstärke zu tun. Außerdem kann ein Kessel sowohl mit 5 als auch 10 ply angenommen 8mm dick sein. Ist halt die Frage, wie dick die Lagen sind. Dickere Kessel mit mehr oder weniger Lagen klingen etwas anders als dünnere. Was man persönlich vorzieht ist Geschmackssache.


    Kesselstärke, Gratungen, Material, Hardware (Spannreifen) tragen natürlich zum Sound bei. Allerdings relativiert sich das durch folgendes:


    Zum einen gibts heute gewisse (inoffizielle) "Standards" bei der Schlagzeugfertigung. Die Gratungen und die Kesselstärken fallen zu 90% sehr moderat bzw. ähnlich aus (insbesondere in der Mittelklasse). Ausreißer gibt es mit Negativbeispielen im Einsteigersegment oder bei spezielleren Sets im High End Bereich. Ansonsten kaum.


    Wenn es beim Schlagzeugkauf um einen guten Sound geht ist also in aller erster Linie die Verarbeitungsqualität ausschlaggebend. Je besser und exakter die Trommel verarbeitet, desto besser und flexibler das Stimmverhalten. Zusammen mit oben genanntem Sachverhalt ist es also prinzipiell kaum relevant welches Set man in der jeweiligen Klasse nimmt. Der Geschmack muss letztendlich entscheiden - und das Preis/Leistungsverhältnis. Denn da gibts durchaus Unterschiede. Z.B. Mapex vs. Ludwig oder DW ...


    Zitat von wolfmotherfan

    Außerdme bin ich mir noch nicht ganz sicher welche BD größe ich haben möchte..
    22" minimum. Aber ist die 24" auch fetter und satter oder einfach nur größer und lauter?


    Wenn du ein Shellset kaufst, wirst du schwierig an eine 24er rankommen. Damit hast du in jedem Fall weniger Auswahl oder musst eben mehr Kohle abdrücken.

    Noch was zum Felle aufziehen. Die Reihenfolge sollte im Idealfall in etwa so aussehen:


    1. alte Schlagfelle runter
    2. Resonanzfelle drauf lassen, aber zum Zentrieren etwas stärker anziehen, Stimmung ausgleichen
    3. Schlagfelle aufziehen, zum Zentrieren ebenfalls etwas stärker anziehen
    4. ca. 24h stehen lassen
    5. erst Reso, dann Schlagfell stimmen (möglichst tief anfangen) ... einen gängigen Sound erzielt man, in dem man das Reso etwas höher als das Schlagfell stimmt. Zum Vergleich die Trommel so hinlegen, dass rechts/links die Felle sind, ein Fell anschlagen und das andere während dessen abdämpfen.


    Das Zentrieren soll eine möglichst hohe "Passgenauigkeit" des Fells zur Gratung gewährleisten. Das ist Grundvoraussetzungen für exaktes Stimmen und nen guten Sound.


    Falls dir das alles nicht viel sagt: http://www.peabody.jhu.edu/data/46/link/3402/DTBv3.pdf

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    Da ab 1:55.


    Aber wenn du erst seit kurzer Zeit spielst sind so schnelle Singlestrokes evtl. etwas zu viel des Guten ...


    Die Wischbewegung ist mir etwas schleierhaft. Es gibt zwar verschiedene Techniken, aber Wischbewegungen macht man z.B. beim Durchschlagen eines Crashbeckens, um es zu schonen bzw. den Anschlag weicher zu machen. Wenn ich mit einer Hand Sechzehntel (bzw. schnelle Achtel) spiele, drehe ich meinen Unterarm etwas, sodass der Handrücken nicht nur nach oben, sondern etwas mehr von mir weg zeigt. Aber nur in Maßen - und nur auf die Hi Hat bezogen.

    Hab ne Live DVD "at Slane Castle". Haute mich spielerisch und soundmäßig zwar auch nicht vom Hocker (die Studioaufnahmen waren angenehmer, intensiver). Aber es war weder schief gesungen noch schlecht gespielt.


    Ich glaube auch nicht, dass die Herren persönlich all zu großen Einfluss auf den Livesound ausüben, selbst wenn sie könnten. Ist wohl also weniger gewollt und nicht gekonnt als wahrscheinlich eher "scheiß egal" oder zu faul ...


    Anthony und Flea sind halt der RHCP Kern. Und ich hab sie auch wegen Frusciante (und auch Dave Navarro) gern gehört.