Beiträge von m_tree

    Der Rechner reicht dicke zum Aufnehmen... Des wichtigste ist ein großer Arbeitsspeicher um die eingehenden Daten zu verarbeiten....


    Arbeitsspeicher ist derzeit sehr günstig - daran spart kein Mensch mehr. Außerdem ist die Größe des Arbeitsspeichers (in normalen Verhältnissen) nicht das wichtigste. Der bringt garnix, wenn z.B. die HDD lahm und vermüllt ist und die nicht schreiben kann oder wenn die zu langsame CPU inkl. zu langsamen Systembus und zu langsamem Speicher den großen Arbeitsspeicher garnicht nutzen können.
    Kurz: Pauschalaussagen sind nie korrekt.


    Mit Reaper reichen sogar 1GB, wenn man parallel 10 Spuren aufnimmt. Andere Programme brauchen da mehr. Hängt also auch von der Software ab ... (so viel nochmal zu Pauschalaussagen).


    Das Notebook ist ok. Es geht allerdings auch noch günstiger, wenn man bei Core i3 mit aktuellem Ivy Bridge Kern und reiner CPU Grafik bleibt: http://geizhals.de/714524


    Lacoustic
    Jepp. Wenn du noch die Line-Ins des Interfaces nutzt kannst du so 12 Spuren gleichzeitig aufnehmen. MIt 10 Spuren hab ich das mit dem selben Interface (allerdings in Kombination mit nem M-Audio 8-Kanal Interface) schon mal gemacht. Ist total simpel. Kannst dann nach wie vor alle Spuren fürs Monitoring in der Controlsoftware abmischen.
    Mit ADAT kann man sogar drei Interfaces zusammenschalten. ADAT nutzt Toslink, das ist Glasfaser (Lichtleiter) - also weitestgehend störunanfällig (was bei elektrischen Signalen - siehe symmetrische Kabelführung - nicht der Fall ist).

    Jo, weil ein Macbook ja auch so schön günstig ist. :thumbup:


    Würde in dem Preissegment eher zu den SC140 raten. Bei Billigzeug kriegt man bei t.bone meist mehr fürs Geld.
    BD300 geht in Ordnung, kommt aber nicht annähernd an "richtige" BD Mikros wie D112 oder Beta52 ran. Kein Mist ...


    Als Interface würd ich ein Focusrite Saffire nehmen. Vorzugsweise mit ADAT Eingang, so kannst du später easy z.B. mit nem ADA800 aufrüsten.


    Da die meisten Interfaces nur max. 2 oder als nächst höhere Stufe (für den doppelten Preis) gleich 8 Mikro Eingänge haben, brauchst du bei einem kleinen Interface also noch ein Mischpult, um deinen dritten Kanal mikrofonvorverstärkt in einen Line-In des Interfaces geben zu können.


    Als Aufnahmesoftware würde ich Reaper empfehlen. Kostet nicht viel (erstmal garnix) und läuft wunderbar. Auch Nachbearbeitung geht damit in gewissem Maße prima.


    Wenn du es gleich "richtig" anfangen willst würd ich auf jeden Fall die Finger von Handyrecordern lassen. Damit kannst du weder Recording Erfahrung sammeln noch bist du flexibel oder kannst irgrndwann mal nen wirklichen guten, fetten und glasklaren Sound mit Einzelabnahme jeder Trommel erzielen.

    Ist vom Gig abhängig. Ists ein bedeutender Gig und kein "Routine Cover" auf nem Cajon oder so, fällt mir auch das Schlafen schwer. Dafür bin ich umso mehr in Party Laune und sofern ich nicht mehr fahren muss, sauf ich fast immer einen. Da ists mir dann meistens sogar fast egal, mit wem - also wenn sich die Bandleute eher verpissen müssen ...


    Hörbücher hören oder lesen läge mir zumindest fern.

    Fehler? Wenn der Rechner gleichzeitig mit mehreren aufwändigen Prozessen beschäftigt ist entstehen deswegen nicht Fehler. Es sei denn, irgendwelche Spannungen oder Takte stimmen nicht oder diverse Kerntemperaturen sind zu hoch u.ä.. Ein Rechner ist kein Mensch, sondern ne Maschine.
    Heutige Rechner sind immer noch "ansprechbar", auch wenn mehrere CPU Kerne auf Volllast laufen.


    Aber inwieweit der Rendering Prozess die CPU auslastet kann man ganz einfach über den Taskmanager mit Strg+Alt+Entf rausfinden. Den entsprechenden Prozess suchen und schauen wie die Auslastung ist.
    Es kann auch mal passieren, dass die Last sinkt, weil irgendwelche Engpässe bei Festplatten entstehen. Könnte bei einer extrem schnellen CPU und einer lahmen HDD, von der sowohl die Rohdaten gelesen als auch das gerenderte File geschrieben wird, durchaus passieren. Wie stark die HDD beschäftigt ist kann übrigens an der HDD LED eingesehen werden, die an jedem Gehäuse und Laptop dran sein sollte.


    Vorsicht mit solchem Halbwissen ....

    Kauf lieber ein Interface und nen Kleinmixer dazu. Dann kannst du die Spuren einzeln aufnehmen und in Ruhe bearbeiten. Zwar kann man mit Recorderman nicht mehr all zu viel im Nachhinein rausholen (Gates, Kompressor, Reverb etc. wirken bei Drums mit Einzelabahme der Trommeln wahre Wunder), aber du bist trotzdem flexibler.


    Würde auch das SC140 Set nehmen. Hab ich selbst ... lösen nicht so fein auf wie Rode NT5 oder noch teurere, sind aber sonst für den Preis totale Knüller.
    Das BD300 ist in Ordnung, aber ich finds nicht so dolle. Da würd ich dann doch lieber zum D112 greifen.
    Dazu ein Interface mit zwei Preamps und ein Kleinmixer, den du als Mikrofonverstärker nimmst um die Line Eingänge des Interfaces zu nutzen. Damit solltest du im Budget Rahmen bleiben.
    Bei Bedarf später evtl noch ein SM57 für die Snare besorgen ...

    Wenns nur ums Schneiden geht würd ich Xmedia Recode nehmen. Wenns aber um Synchronisieren und weiteres geht sollte schon was vom Kaliber wie Adobe Premiere (Elements reicht) oder ähnlich her.


    25MB für ca. 5 Minuten ist sehr wenig. Wenn du das in HD hochladen willst solltest du auf jeden Fall mindestens 100MB einplanen.


    Hab kürzlich auch Livevideos bearbeitet und da kam ich unterm Strich pro Song bei 500MB raus. Sind aber auch 1080p (1920*1080) Videos. Mit einer entsprechenden Leitung (Upload) geht das dann trotzdem relativ zügig. Das Schöne an YT ist, dass man mehrere Videos in die Warteschleife zum Upload einreihen kann. D.h., du stößt das an, die Videos laden dann ein paar Stunden hoch, nebenbei kannst du schon die Infos, Tags etc. dazuschreiben ... würde lieber etwas länger warten und dafür ne bessere Qualität fahren.


    Sieht übrigens so aus:


    http://www.youtube.com/watch?v=SOBxvIYB6v4&feature=plcp


    EDIT
    Würde übirgens MPEG oder wmv nehmen. Relativ flexibel konfigurierbar, platzsparend und läuft überall ...

    Hier nochmal ein eher unkonventioneller Song ... ab 0:33 wirds schick. 8)


    [video]

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    [/video]


    Bei 2:19 ist mir ein Stick weggeflogen :whistling:


    Wie gesagt .. wir sind dankbar für jedes Feedback. ;)

    Danke für deine Mühe, das herauszufinden. Ich geb zu, dass die Begründung mehr spekulativ war, aber von der Grundaussage war ich allein deswegen überzeugt, weil es meine eigene Erfahrung war.


    Eins noch zu den Kesseln: Vergleichen ist da sicher schwierig, weil es gerade bei den Snares so viele verschiedene Ausführungen gibt. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass die Kessel der Einsteiger Serien im Vergleich zu denen der Orion Serie ganz sicher nicht den selben Fertigungsprozess durchlaufen. Gerade Snares .. siehe - wie gesagt - Snarebed etc. .. Man weiß also schlichtweg nicht, ob die Kessel rein qualitativ (Verarbeitung) mit den richtigen BPs vergleichbar sind. Dazu müsste wohl ein Fachmann mal einen unabhängigen Vergleich anstellen.
    Und der Kessel ist wohl nach wie vor eins der aufwändigsten Bauteile einer Trommel. Hardware ist in gewisser Weise "Verbrauchsmaterial" bzw. Massenware verschiedenster Klassen und Typen.

    So schauts aus. Die Kardangelenke einölen, die Federn und Kette auch etwas.


    Die Federn gleich einzustellen macht auch mit geölten Gelenken aus genanntem Grund keinen Sinn. Stell sie so ein, dass du beim Spielen gut klarkommst. Ob sie tatsächlich gleichartig schwingen (was sie praktisch eh nicht können) ist eigentlich Nebensache.


    Es ist aber sinnvoll, die restlichen Einstellungen (Beaterauslenkung, Pedalauslenkung) gleich zu machen.

    An dieser Stelle eine Frage an Dich: hast Du diese Zeiten "früher" erlebt? Vermutlich nicht sonst würdest Du nicht so reagieren.


    Da liegst du richtig.


    Zitat von Dr.Skilas

    Und jetzt zum Begriff Profi. Für mich sind alle die regelmässig Geld damit verdienen Profis. Es muß nicht unbedingt die einzige Einnahmequelle sein.


    Das fasst den Begriff aber schon sehr weit. Da kann es den Hobby Coverdrummer geben, der (übertrieben gesagt) nur einen Standard 4/4 für Oldies / Schlager zu Stande bringt und trotzdem jeden Monat nen Gig spielt und den Vollprofi, der Unterricht gibt, regelmäßig im Studio ist und jedes WE große Gigs spielt. Spielerisch absolut null vergleichbar.


    Außerdem kenne ich auch heutzutage keinen Anfänger, der auf Profi Fußmaschinen die ersten Gehversuche macht.
    Ich kenne aber auch ein paar Fortgeschrittene, die sich mit mittelmäßigen Pedalen zufrieden geben, weil sie sich halt dran gewöhnt haben, zufrieden sind und (noch) nichts defekt ist.


    Deine Aussagen waren mir insofern nur etwas zu pauschal. Aber ist ja egal. ;)

    Ab und zu mal über den "Tellerrand" hinaus zu schauen schadet natürlich nicht, im Gegenteil. Aber über längere Zeit ständig Cams oder auch Sticks zu wechseln, gerade in früheren "Lernstadien" (Anfänger bis Fortgeschritten), halt ich für Schwachsinn. Man muss sich an etwas gewöhnen, es "an sich heran kommen lassen" und damit versuchen klarzukommen. Sonst entwickelt man nie das Gefühl für die richtige Technik oder den eigenen Stil.


    Außerdem halte ich es für Schwachsinn, dass "früher" nur die Profis professionelle Pedale gespielt haben. Zwischen Anfänger und Profi ist eine ganz weite Spanne, in der es wohl weit mehr Drummer als in den beiden zuvor genannten "Sparten" zusammen gibt.
    Professionelle Pedale kosteten auch früher nicht viel mehr als jetzt. Allerdings hätten sie mehr kosten müssen, wenn sie nur von den wenigen Profis (Profi = Jemand, der ausschließlich mit Schlagzeug seine Brötchen verdient!) gespielt würden.

    Neben den minderwertigeren Fellen und Teppich ist auch die Hardware qualitativ auf einem weniger hohen Niveau. Gussspannreifen ist nicht gleich Gussspannreifen, Snareabhebung nicht gleich Snareabhebung (Throw Off trifft man z.B. im Niedrigpreissegment sehr selten an, gefällt mir persönlich aber besser).


    Eine weiterer wichtiger Faktor: Das Snarebed. Gute Snarebeds sind immer handgearbeitet, soweit ich weiß. Und die Rundheit und die Gratung können eben auch etwas stärkere oder geringere Toleranzen aufweisen. Eine Durchmesserschwankung von 1mm gegenüber 0,3mm macht eben schon einen Unterschied.


    Und es geht noch weiter: Wie sind die Komponenten aufeinander abgestimmt bzw. mit welchem Aufwand ist die ganze Snare "designed"? Wie hochwertig ist das Finish?


    Übrigens hatte ich schon mal so eine Special Thomann Snare.
    Die Teile sind ihr Geld durchaus wert. Aber mit den richtigen BPs kann man sie aufgrund der vielen Faktoren, an denen ALLEN gespart wird, eben nicht vergleichen.

    Ich bin Jemand, der sich relativ viel mit Fußmaschinen und dem richtigen Spielgefühl beschäftigt hat und zielgerichtet relativ viele der "großen" Fußmaschinen am eigenen Set getestet hat und sich viel mit Feineinstellungen beschäftigt hat.


    Früher hatte ich meine Iron Cobra Flexi Glide (weil ich wirklich dachte, dass meine Füße was "Spezielles" brauchen) noch sonstwie feineingestellt, dann irgendwann mit den Gewichten experimentiert usw. ...
    Jetzt spiele ich die aktguelle Rolling Glide Standard Variante. Ohne Cobra Coil, ohne Gewichte und vor allem: Alle Einstellungen auf Standard (gibt da so schöne Markierungen, die andeuten, wo die "goldene" Mitte ist).
    Mein Fuß funktioniert jetzt besser als früher. Das hat aber weniger mit den nicht mehr so speziellen Einstellungen, sondern eher mit besser gewordener Technik zu tun.


    Kurzum: Die Theorie ist zwar interessant, allerdings auch eher nur für Technikinteressierte. Der richtige bzw. einfache Weg ist, rumzutesten, die Maschine mit dem fürs persönlich angenehmste Spielgefühl zu nehmen, die Feder kurz zu justieren, dass es passt und den Rest so sein zu lassen wie er ist. Alles andere ist Technik. Und in die sollte man eher seine Zeit investieren. Nicht jeder muss eine Fußmaschine bis ins kleinste verstehen können (wobei das auch nicht besonders schwierig ist, finde ich), um damit gut umgehen zu können.


    Um das noch zu untermauern: Habe noch bei keinem Fußtechnik / Fußmaschinen Tutorial der großen Drummer (Simon Phillips, Dave Weckl, Jeff Porcaro fallen mir da jetzt mit entsprechenden Videos ein) gehört / gesehen, dass außer der Feder irgendwelche Feineinstellungen von Beater / Pedal Auslenkwinkel etc. zu beachten seien ... Weckl und Phillips deuteten nur an, die Federn so locker wie möglich einzustellen.


    Nette Idee, das Buch. Aber imho wird es nicht viel "bringen" bzw. sich besonders gut verkaufen lassen, weil es eigentlich Nebensache ist.


    Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

    Das Quietschen kommt von Bonhams Speed King Pedal.


    Das ist ein Direct Drive Pedal, oder? Dann ist die Antwort eindeutig: Die Feder ist schuld ... und der Toningenieur hat Stuss erzählt. :D


    Aber viel mehr würde mich interessieren: Warum ist das so präsent? Schätze das wurde mit Kompressor noch zusätzlich forciert. Absicht?


    Von wegen "Stimmen wird überbewertet": Ab einem gewissen Level ist ein gut gestimmtes Set einfach wichtig und hängt früher oder später auch mit dem eigenen Stil zusammen. Paradebeispiele: Der Sound von Bonham oder auch Simon Philipps.
    Mal von teuren Studioaufnahmen und großen Gigs, wo der "Input" möglichst hochwertig sein sollte (Prinzip: Wenn Scheiße reinkommt, kann auch nur Scheiße rauskommen), ganz abgesehen, ist ein gut gestimmtes Set auch für das eigene Spielempfinden / Gefühl wichtig ... sowohl was den Sound als auch das Ansprechverhalten angeht ... und führt i.d.R. zu einer längeren Lebensdauer der Felle.

    Hier gibts das komplette Video zu sehen, in dem auch auf sein Live Kit eingegangen wird: http://www.youtube.com/watch?v=_mrNjz_U0ZM


    Es sind halt riesige Trommeln, die moderat hoch gestimmt sind. Richtig angeknallt ist da aber bestimmt nix.
    Das ist denke ich das hauptsächliche Geheimnis bei Bonhams Sound: Die Trommeln klingen eigentlich nicht tiefer als kleinere, fett und tief gestimmte Trommeln. Durch die höhere Fellspannung, das größere Volumen / den größeren Durchmesser, klingt das ganze aber eben doch ganz anders. Attackreicher, lauter ...
    Das Resonanzfell höher als das Schlagfell zu stimmen ist hingegen eigentlich gängige Praxis, denk ich.


    Dämlich wiederrum finde ich die Mikrofonierung am Bassdrum Schlagfell. Auf irgendeiner Led Zep Aufnahme ist mir mal so ein Quietschen, das scheinbar mit der BD einher ging, aufgefallen. Erst nicht die Federn ölen und dann auch noch direkt an der Fußmaschine mikrofonieren ... und am besten noch dick fett Kompressor ohne Gate einsetzen? Na ja ... :whistling:
    In irgend einem anderen Video hat das mal ein Toningenieur angesprochen (Drum Recording Tutorial) und der dachte, dass das Quietschen von der nicht geölten Kette kommt ... was meint ihr? :D


    EDIT
    Man darf nicht vergessen, dass als Tom Resos auch coated Ambassador verwendet wurden, was den Sound nochmal trockener und wärmer macht.


    Meinst du das ernst? Die kann man nicht mit echten BPs vergleichen.


    Wenn du uns nicht sagst, was für eine BP dir geklaut wurde, kann dir auch keiner sagen, wie ein adäquater Ersatz aussehen könnte. Wobei Snaresound wie so oft Stimmungssache ist (und das geht mit besser gefertigten Trommeln besser -> von wegen Thomann Snares ...).
    Da du aber schon Richtlinien festgelegt hast, ist die Qual der Wahl ja schon nicht mehr so groß. Ich würde mich bei den Tama SLP und aktuellen Mapex Black Panther mal umsehen. Da gibts auch online schöne Werbung, die teilweise bestimmte Sounds suggeriert, damit die Entscheidung leichter fällt.
    Am Ende musst du entscheiden. Meistens gehts ja eh nicht nur um den Sound.

    Ich sehe da ein paar Möglichkeiten:


    - Set moderat abdämpfen: Andere Felle, etwas mehr Dämpfung (nicht totdämpfen)
    - Proberaum dämpfen (nicht dämmen, das kann später geschehen ... Dämpfung führt erstmal zu kontrollierterem Sound, der nicht so scheppert)
    - Kleinere Trommeln besorgen: Wie Luddie schon gesagt hat, brauchen große Trommeln mehr Schlagenergie, um einen "vollen" Sound zu entwickeln als kleinere Trommeln. Die höhere Energie äußert sich auch in höherer Lautstärke. Kleinere Trommeln sind damit keineswegs automatisch leiser, aber sie können bei leiserem, vorsichtigerem Spiel voller als große Trommeln klingen. Das ist auch der Grund warum "Studio" Shellsets eher aus kleineren Trommeln bestehen: Es klingt bei gleicher Schlagenergie voller, was gerade bei Aufnahmen (für die meisten Genres) von Vorteil ist.


    Die Probelautstärke kann nicht automatisch so viel lauter sein, dass da nix mehr geht. Ein Proberaum ist nun mal ein Proberaum, der zum "Krach" machen da ist. Aus dem Grund wäre Unsinn einen Proberaum mitten in einem Mehrfamilienhaus zu betreiben.


    Kneipengigs können auch mal fett und laut sein. Das ist alles ne Frage der Musik, der Einstellung der Musiker und der Zuhörer zu dieser, des Raumes und der Veranstaltung als solches. Ich kenne die Problematik, dass man auf kleinen Gigs zu laut ist, hab aber schon viele laute Kneipengigs gesehen und einige gespielt.
    Wenn es wirklich zu laut sein sollte, gibt es immer noch Rods. Würde ich aber eher als letzte Möglichkeit betrachten. Rods sind nicht nur einfach leiser - sie klingen anders und vermitteln ein anderes Spielgefühl. Wenn das nicht ausdrücklich gewollt ist, ist es in Ausnahmesituationen zwar hilfreich, aber auf Dauer drückt es den Spaßfaktor doch ungemein, wobei ein fett klingendes Schlagzeug (wofür ich jetzt einfach mal Sticks voraussetze) auch besser bei den Zuhörern ankommt.
    Kleiner Vorteil von Rods: Die Bassdrum muss i.d.R. nicht zusätzlich verstärkt werden.