Beiträge von m_tree

    Ich kann dir sagen, dass du von denen tunlichst die Finger lassen solltest: http://www.thomann.de/de/millenium_ms2005_mic_stand.htm


    Die anderen Millenium Stative sind denk ich ok und u.U. (wenn sie nicht bei der zweiten Benutzung auseinanderfallen, wie oben verlinkter) ein Schnäppchen. Normale bzw. gebräuchliche, gute Stative gibts von K&M z.B. ...


    http://www.thomann.de/de/mikrofonstaender.html


    Um erste Erfahrungen zu sammeln sind die SC 140 keineswegs verkehrt. So ein Stereopaar kann man außerdem immer mal gebrauchen ... Gig Mitschnitt, Ersatzmikros, zusätzliche Schlagzeug Mikrofonierung a la Ridebecken / Hi Hat oder Raummikrofone o.ä. ...

    Schonmal bei der Schülerband oder beim Schulorchester angefragt?


    Der Anfang ist schwer. Aber sobald du ein paar Leute kennst und erste Erfahrungen gesammelt hast, ergeben sich weitere Projekte meistens von selbst. Zumindest, wenn du die Sache ernst nimmst und das deine Kollegen auch merken.

    Stereo muss nicht unbedingt mit einem ausgemessenen Paar aufgenommen werden. Meine Intention waren neben dem ausgemessenen Stereopaar zwei weitere Dinge:


    - Eine gut aufgenommene und abgemischte Stereoaufnahme mit z.B. einem SC-140 Paar klingt definitiv um Welten besser als eine Monoaufnahme mit einem Rode NT5 (ich schrieb "Billigmikro" vs. was geringfügig besseres").
    - Bei Stereopaaren kriegt man meistens mehr fürs Geld .. Einzelmikros sind geringfügig teurer


    Leider ist es in ganz vielen Bereichen so, dass man zunächst zu Billig- oder Einsteigerprodukten greift. Erst, wenn man Erfahrungswerte gesammelt hat, präzisere Vorstellungen von dem hat, was man will und höhere Ansprüche stellt, kauft man was besseres. Das ist nicht nur ein Homerecording Phänomen ... wobei viele Leute wohl besseres Zeug kaufen würden, wenn die Kohle da wäre.


    Es ist auch durchaus möglich mit einem 1000€ Stereopaar unterm Strich schlechtere Aufnahmen als mit einem 200€ Stereopaar zu machen.
    Da können viele Faktoren mit einspielen ... schlecht gestimmtes Drumset, minderwertige Becken, Mikrofonaufstellung, ungeeigneter Raum, sehr schlechte Mikro Preamps, mangelnde oder keine Nachbearbeitung etc. ...

    das pondon dazu währen dann die Oktava mk-012. ähnlicher preis aber noch besserer sound und qualität.


    Das heißt erstens "Pendant" und zweitens sind die Oktava nicht besser. Sie sind "anders" und haben rein technisch sogar schlechtere Werte. Zudem stellt sich die Frage, warum du erst Rode NT5 anpreist und dann sagst, dass die Oktava noch besser sind .. warum dann nicht gleich die Oktava?
    Die nächste Frage wäre, warum mit 300€ Mikrofonen um sich geschmissen wird, obwohl nur 150 für ein Stereoset UND Stative plus Kabel zu Verfügung stehen ..?


    Ein einzelnes Mikrofon zu kaufen ist Schwachsinn. Stereosets sind erstens unterm Strich günstiger, zweitens aufeinander abgestimmt und drittens ist ein gut aufgenommener und abgemischter Stereosound mit schlechteren Mikros noch um Welten besser als ein Monosound mit nem geringfügig besseren Mikro.


    Meine Empfehlung: t.bone SC140 als Set mit Kabeln und Ständern und dem Pipapo. Liegt im Preisrahmen und ist in diesem so mit das tauglichste, das man kriegen kann.
    Die MCE-530 lösen schon etwas feiner auf und haben ebenfalls ganz gute Bässe (für Recorderman Setups wichtig). "Nur" als Overhead für nen brillianten Beckensound wegen der relativ heftigen Präsenz/Höhenbetongun ganz gut - v.a. weil digital angehobene Höhen bei geringer (bzw. leider standard) Abtastrate eher vermieden werden sollten. Beim Einsatz in Recorderman / Glyn Johns Setups sollten die Höhen (mittels Shelf ab 4-5kHz) etwas zurückgenommen werden.


    Unterm Strich bleibt bei Neukauf nur das SC-140 als vernünftige Variante übrig. Bei Gebrauchtkauf kann man über die MCE-530 nachdenken. Rode NT5 liegen auch bei Gebrauchtkauf wohl nicht mehr im Preisrahmen ... sind aber tatsächlich im Niedrigpreissegment so mit das beste, was man kriegen kann. Sehr neutraler Frequenzgang und ne für die Preisklasse sehr gute Auflösung ...


    Habe die SC-140 selbst und sie neben Recorderman auch schon als Live Mics eingesetzt (und zum PA Main Mix dazugemischt) und Akustik Gitarren Aufnahmen gemacht. Für den Preis nicht übel. Sollten allerdings irgendwie/wo noch 100€ mehr aufzutreiben sein, sollte man definitiv über MCE-530 Neukauf oder NT5 Gebrauchtkauf nachdenken.

    Wenn dann solltest du das als Reso nehmen:


    http://www.thomann.de/de/remo_…dc10965d6d047888627dbfede


    Sieht besser aus und du hast gleich nen Ring dabei, falls du ein Loch reinmachen willst.


    Bevor du die Felle aufziehst, belies dich ein bisschen bzgl. Zentrieren und Stimmen. Zentrieren ist wie gesagt grad bei der Bassdrum sehr wichtig, weil der BD Kessel etwas gröber verarbeitet ist, das Fell (auch einlagig) relatib dick ist und die Stimmung generell eher lasch, sodass sich (ganz anders als bei der Snare z.B.) allein durch die Stimmung im Nachhinein nicht mehr viel zentrieren wird.


    Als ich früher meine BD Felle noch nicht richtig zentriert hab, hat sich einmal ein Schlagfell dann immer wieder in ne Position gedreht, in der ich es nicht haben wollte (Schriftzug). Es "passte" mangels Zentrieren einfach nicht richtig auf den Kessel.
    Davon abgesehen klingt ein richtig zentriertes Fell aber auch einfach besser und lässt sich besser und gleichmäßiger stimmen.

    Ich würd beidseitig Powerstroke 3 nehmen. Hatte vorher auch ne längere Zeit das Aquarian Regulator mit nem PS3 kombiniert. Komplett mit PS3 klingts aber irgendwie runder und hat noch mehr "Eier".


    Tiefe und fette Schlagfellstimmung ist auch wichtig - das kann ich nur unterschreiben. ;)


    Im Prinzip solltest du damit auch schon mit nem Filzbeater nen ganz guten Kick haben. Falls dir der nicht ausreicht und du auf Plastik- oder Holzbeater wechselst, solltest du das Fell schützen. Falam Slam verringert den Kick wie gesagt - besser macht sich da ein Stück altes (klares) Fell.


    Dämpfen würde ich nur moderat. Die PS3 Verstärkungsringe halten die Obertöne schon ganz gut im Zaum. Ich würde ein Stück Noppenschaum oder ein kleines Kissen o.ä. ans Schlagfell legen (bzw. kleben / fixieren). Auf keinen Fall Unmengen große Decken o.ä. reinstopfen - die unterbrechen die Luftsäule in der BD und hindern das Reso am Mitschwingen.


    Schlagfell wie gesagt schön tief und das Reso etwas höher. Damit erzielst du nen tiefenreichen, fetten Sound mit viel Kick, hast aber dennoch nen hörbaren (alles unter 20Hz spürt man nur) Basssound und nen gängigen Rebound durch die höhere Resostimmung.


    Und Zentrieren nicht vergessen! Gerade bei den meistens etwas gröber verarbeiteten Bassdrum Kesseln und den dicken Bassdrum Fellen ist das wichtig ...

    Ach so heißt der also. ^^


    Hab ihn bei Lukather Anfang des Jahres gesehen und fand ihn nicht so dolle - zumal er einige Sachen verhauen hat oder stellenweise nicht sicher bzw. tight zu sein schien. Er spielt musikalisch und solide, aber mich beeindruckte er auch bei Vai, bei dem er besser als bei Lukather war, nicht so. Ist vielleicht Geschmackssache.


    Für mich ist Jeff Campitelli der Mann des Schlagzeuger Trios um das aktuelle G3 Line Up. :thumbup:

    Klares Fell mit Holz- oder Plastikbeatern ... damit wirst du ein Maximum an Kick rausholen. Der Kick ist der Attack, von dem du redest ... das sind die Höhen zwischen 4-8kHz, die die Bassdrum besser hörbar machen.


    Ein Falam Slam verringert den Kick und schiebt die Sache allgemein mehr in den Mittenbereich. Der Sound wird weniger fett (tiefenreich mit viel Kick), sondern eher fokussiert (mittenbetont).


    Ich spiel z.Z. ein Powerstroke 3 clear mit dem IC Filzbeater und hab nen guten Kick. Sowohl in natura als auch mikrofoniert.

    einfach unsym. Klinkenkabel vom Audio-Interface zu den Line-Eingängen am Pult und alles wird gut ...


    Und warum nicht einfach symmetrische? Die gehen auch mit unsymmetrischen Signalen. Mit Monoklinke kommt bei symmetrischen Signalen aber nur Mist raus.


    Unser Interface (ein Saffire Pro 24) hängt auch nur mit Stereoklinken am Mischpult - sowohl die Line-Ins als auch Line-Outs. Bisher keine Probleme.

    Im Zweifelsfall immer symmetrisch nehmen. Auch wenn ein unsymmetrisches Signal draufgelegt wird tut das garnix. Ärgerlich ist nur, wenn theoretisch eine symmetrische Übertragung vorhanden ist, man aber kein symmetrisches Kabel zur Hand hat.


    Demgegenüber käme nur Mist bzw. kein Signal raus, wenn man eine Monoklinke an einen symmetrischen Ausgang hängt. Wenn das überhaupt so funktioniert müssten sich die beiden Phasen dann gegenseitig auslöschen.


    Also nicht weiter drüber nachdenken und immer Stereo Klinke kaufen. Damit macht man nie was falsch ... man kann sogar mal ein Stereosignal damit übertragen. ;)


    Zitat von rlp

    Phantomspeisung auf einem Klinkenstecker ist immer extrem gefährlich. Ich würde daher raten, die Ausgänge des Audio-Interfaces mit unsym. Klinkenkabeln an das Mischpult anzuschliessen.


    Das ergibt insofern keinen Sinn, weil Phantomspeisung dann generell auf allen Klinkensteckern gefährlich ist - nicht nur auf Stereoklinken.
    Meinst du damit die Bauweise - sodass man bei Klinke leichter nen Schlag kriegen kann?
    Das würde auch keinen Sinn machen, weil die weiblichen XLR Anschlüsse, die ans Mikro gesteckt werden, gegen Berührung von außen durch die Bauweise (weiblich halt) gut geschützt sind.
    Zudem kann kein mir bekanntes Mischpult Phantomspeisung auf ein Klinke Signal geben. Und selbst wenn das möglich wäre, wäre das ebenso ungefährlich, weil die Phantomspeisung ja aus einer ebenfalls weiblichen Klinkenbuchse käme.


    Es stimmt aber schon, dass bei Line Signalen über relativ kurze Wege (Proberaum, Studio) eine symmetrische Übertragung nicht so wichtig ist. Ganz anders ist das bei viel schwächeren (und damit viel störanfälligeren) Mikrofonsignalen über lange Wege mit vielen Störquellen in der Nähe (typisch bei größeren Bühnen).

    Es ist in jedem Fall ne unnötige Belastung, die "normal" nicht vorhanden ist, auf die Schrauben, die Gewinde und die "Druckstellen", auf die die Schrauben drücken, um die Welle zu halten. Sowohl an der Verbindung zum Master / Slavepedal als auch an der Welle (Längenverstellung) selbst.


    Außerdem kann es ja mal passieren, dass so ein Schräubchen nicht ganz fest sitzt ... dann verabschiedet sich eben mal ein Pedal und fällt aus 1,50m Höhe auf Steinboden ... oder man rammelt mit den Pedalen versehentlich an Türen, Wände oder Autos etc., weil man in der anderen Hand was schweres trägt und die Pedale relativ unkontrolliert umherbaumeln.


    Der Welle selbst ist das denke ich egal. Aber die beweglichen Teile wie die erwähnten Schrauben oder die Kardangelenke leiden da ganz sicher drunter. Inwieweit die Spätfolgen da aussehen, liegt wohl v.a. an der Konstruktion selbst.
    Aber im Zusammenhang mit o.g. Faktoren ist es definitiv ein erhöhtes Risiko, seine Dofuma einhändig an der Welle zu tragen.


    Vom Bestimmungsort bis zum Case und umgedreht kann man seine teure Fußmaschine doch ganz sicher beidhändig - jeweils am äußersten Steg der Pedale - tragen ... mach ich immer so.

    War vorhin in Offenbach. Im großen und ganzen fett - 3,5h Show abzgl. zwei Umbaupausen. Drei verschiedene Drummer, drei verschiedene Bassisten. Der Drummer von Vai war der selbe, der auch auf der letzten Lukather Tour getrommelt hat (schwarz, stämmig, glaub mit Rastas). Bei Lukather fand ich ihn schwach - er wirkte arg zugedröhnt und hat vieles (auch sein Soli m.E.) verhauen, heute war es ok, aber nicht mein Ding.


    Allerdings war Jeff Campitelli, der sowohl Satriani als auch den Abschluss Jam begleitet hat, aller erste Sahne und genau mein Geschmack. :thumbup:
    Da frag ich mich, warum Satrianis Alben rein rhythmisch immer so langweilig sind ...


    Der Bassist von Morse hatte es übrigens verdammt drauf .. was der für Soli vom Stapel gelassen hat. :thumbup:
    Insgesamt wirkte die Satriani Rhythmusgruppe aber am solidesten. Hat gegroovt wie Hölle und gleichzeitig aber immer schön auf die Fresse.


    Insgesamt kann man sich das auf jeden Fall mal reinziehen. Ich bin nur zufällig mit hin, weil kurzfristig ein Ticket bei Freunden frei wurde.

    Entspannung und regelmäßige Atmung gehen miteinander einher. Ist die Atmung unregelmäßg, führt das zu Anspannung, ist man unentspannt, ist die Atmung eher unregelmäßig bzw. schneller.


    Eine relativ gleichmäßige Atmung ist beim Drummen also auch wichtig, da man unentspannt nicht wirklich gut spielen kann. Ich sehe das eigentlich als kein größeres Problem, da die meisten eine regelmäßige Atmung wohl hinkriegen.


    Unwillkürlichess Luftanhalten ist ein Zeichen der Anspannung. Wenn das öfters beim Spielen passiert, bist du sehr unentspannt. Dann solltest du dagegen wohl echt mal was machen.

    Hab ja auch schon gemeint, dass man den Kick der Bassdrum in der Größenordnung nicht unbedingt braucht. Es geht bei der zusätzlichen BD Abnahme nur darum, dass das Schlagzeug runder und voller klingt und untenrum eben einfach mehr Druck da ist. Auch eine 22" BD kann sich des öfteren nicht genug durchsetzen - gerade, wenn sie tief gestimmt ist. Das liegt daran, dass tiefe Frequenzen mehr Energie brauchen, um gleich laut wie höhere zu wirken.


    Insofern: BD Mikro vors geschlossene Reso (wenn ein Loch drin ist sollte es natürlich rein) und im EQ die tiefen Frequenzen, die der Sub übernimmt (50-100Hz ca.), nochmals hervorheben. Kick findet sich bei um die 4-7kHz, je nach dem ... den Rest kann man rausdrehen (v.a. die Mitten zwischen Bass- und Kickbereich).
    Ohne Sub wäre der Sound damit definitiv matschiger. Dann müssten die Tieftöner der Topteile sowohl den Gesang, Gitarren, Bass (?) und noch den "Druckanteil" der Bassdrum Schläge rüberbringen.


    Bevor ich die Toms übrigens total hoch stimme, würde ich auch erstmal mit weniger Dämpfung experimentieren. Direkt am Set klingen die Toms dann zwar evtl. etwas "ungebändigt", sind dann aber insgesamt wirklich lauter und kommen beim Zuschauer besser an, wobei sie im Gesamtkontext nach wie vor fett klingen. Ohne Dämpfung sind mehr Anteile höherer Frequenzen vorhanden, was auch zur besseren Hörbarkeit führt.

    Bassdrum Einzelabnahme ist gängige Praxis und völlig ok.


    Allerdings bringt das nicht viel, wenn das Signal dann NUR auf Topteile gelegt wird. Ohne Sub fehlt der Druck, den man ja hauptsächlich verstärken will. Ohne Hochtöner fehlt zwar der Kick, aber ich wage zu behaupten, dass es dann live doch eher um den Druck bzw. den Bassanteil geht. Live will man den Bass spüren. In einem Mixdown auf einer Hifi Anlage spürt man den Bass nicht - da verhilft der Kick zu besserer Wahrnehmbarkeit in einem u.U. sehr dichten Mix. Aber wie gesagt gehts live doch erstmal um den Druck.


    Ein einzelner Sub könnte dir also durchaus schon helfen. Je nach dem mit welchem Mikro und WO du die Bassdrum abnimmst hast du ohne EQing dann sehr viel bis garkeinen Kick. Das darf man dabei auch nicht vergessen.


    Notfalls tuts auch ein SM58 und ein einzelner Sub ohne Topteile, um eben etwas mehr Druck zu kriegen. Bei kleinen Gigs sollte das nicht all zu eng gesehen werden. Wenn kein "dedizierter Mischer" vorhanden ist sowieso nicht - dann ist der Sound nämlich meistens sowieso suboptimal.


    Kick bekommt man eigentlich nur mit Mikrofonierung im Innern der Bassdrum oder vorne am Schlagfell. Letzteres ist nicht optimal. Ohne Resoloch hat man also schlechte Chancen den Kick rüberzubringen - zumal gerade live, wenn man keine Möglichkeit hat Gates zu nutzen, eine Mikrofonierung im Innern dem ganzen Mix zu mehr Transparenz verhilft. Dass BD Mikro nimmt dann einfach viel weniger vom Rest mit auf.

    Eierkartons an den Wänden ist besser als garnix. Das sind zwar weitestgehend keine Absorber, aber Diffusoren, die den Sound dennoch verbessern. Schrillende bzw. störende Erstreflektionen werden damit etwas im Zaum gehalten. Wenn ihr also statt den Eierkartons kahle Wände hättet: Lasst das Zeug dran ;)


    Wirklich guten Sound kriegt man mit gut dosierter Positionierung von Absorbern (am besten Basotect - aber nicht zu viel) und ein paar Bassfallen in den Ecken hin. Das gilt m.E. allerdings nur bedingt für den Proberaum, denn da gilt: je trockener, desto klarer der Sound bei gleicher Lautstärke. Ein totgedämpfter Raum ist genauso mist wie ein total kahler und glatter Raum. Beim Proberaum ist das aber m.E. weniger wichtig. Je trockener da der Sound, desto besser und klarer hört man seine Kollegen und sich selbst. Fürs Schlagzeug Recording gelten aber komplett andere Bedingungen - da braucht man eher offene und resonante Räume mit der gewissen "Wärme" (Holz). Raummikrofone bringen in dem Zusammenhang dann einiges an natürlichem Hall, was viel besser klingt als nachträglich draufgeklatschter Reverb. Wobei das bei vielen modernenn Produktionen weniger ne Rolle spielt.


    Beyerdynamic mce 530 sind ok. Aber die sind sehr höhenbetont und haben selbst "nur" als OHs (also bei kompletter Mikrofonierung) keine wirkliche "Fülle". Lies dir einfach mal ein paar Tests durch. Da wärst du mit Rode NT5 (sehr neutral) oder eben (wenn du wirklich sparen willst) den SC140 besser bedient.


    rumo0
    Es ist quasi unmöglich, dass ne Digitalaufnahme wegen nem Rechnernetzteil brummt - insbesondere, wenn ein externes Interface (nicht im Rechner integriert) nutzt. Das ist Digitaltechnik .. da gehts nur um ein/aus Zustände - nicht um Wechselspannungen, die von anderen Wechselspannungen beeinflusst werden können. Das Brummen kann wenn dann von einer Brummschleife gekommen sein, die z.B. dadurch entstanden sein kann, dass du das Notebook Netzteil an den selben Netzanschluss (Verteilerkabel) des Mischpults bzw. Interfaces (mit Mikroverstärker) angeschlossen hast.


    Zitat von slo77y

    Lenovo ist die einzig ernstzunehmende Wahl - glückwunsch :thumbup:


    WTF?

    Fürs Recording nicht, klar. Aber ein 15-16" Notebook mal unterwegs zu nutzen liegt doch gelegentlich nahe ;)


    Ansonsten stimm ich da wie gesagt zu. Kann auch ein älteres Notebook sein - nur sollte es, wie gesagt, nicht zu schmalbrüstig (z.B. Celeron, sehr wenig Hauptspeicher ...) ausgeführt sein.
    Auf dem Gebrauchtmarkt findet man da übrigens auch was mit Firewire, das ins Budget passt (Firewire ist im mobilen Bereich scheinbar wirklich den teureren Vertretern vorenthalten - zumindest bei aktueller Hardware).

    Kenne die Möglichkeiten und Grenzen nicht genau. Wollte nur zum Ausdruck bringen, dass solche Pauschalaussagen (eben wie "du brauchst nur genug Speicher, alles andere ist egal") einfach Blödsinn sind.


    Richtig, es muss auch kein aktuelles Intel Notebook sein. Das geht auch mit nem >5 Jahre alten (nicht zu schmalbrüstigen, also kein Celeron o.ä.) Modell, wenn das OS bzw. die HDD nicht total zugemüllt ist. Aber wenn er sowieso ein neues kaufen will, ist die i3 (ivy bridge) Geschichte mit genutzter Grafikeinheit und ansonsten "standard" ne nette Sache, die sehr zügig, sparsam (dementsprechend länger mit Akku) und kühl (und dementsprechend leise) läuft. Mal von der HDD abgesehen, die das alles wieder ausbremst ... da kann man nicht viel falsch machen.