Im Zweifelsfall immer symmetrisch nehmen. Auch wenn ein unsymmetrisches Signal draufgelegt wird tut das garnix. Ärgerlich ist nur, wenn theoretisch eine symmetrische Übertragung vorhanden ist, man aber kein symmetrisches Kabel zur Hand hat.
Demgegenüber käme nur Mist bzw. kein Signal raus, wenn man eine Monoklinke an einen symmetrischen Ausgang hängt. Wenn das überhaupt so funktioniert müssten sich die beiden Phasen dann gegenseitig auslöschen.
Also nicht weiter drüber nachdenken und immer Stereo Klinke kaufen. Damit macht man nie was falsch ... man kann sogar mal ein Stereosignal damit übertragen. 
Zitat von rlp
Phantomspeisung auf einem Klinkenstecker ist immer extrem gefährlich. Ich würde daher raten, die Ausgänge des Audio-Interfaces mit unsym. Klinkenkabeln an das Mischpult anzuschliessen.
Das ergibt insofern keinen Sinn, weil Phantomspeisung dann generell auf allen Klinkensteckern gefährlich ist - nicht nur auf Stereoklinken.
Meinst du damit die Bauweise - sodass man bei Klinke leichter nen Schlag kriegen kann?
Das würde auch keinen Sinn machen, weil die weiblichen XLR Anschlüsse, die ans Mikro gesteckt werden, gegen Berührung von außen durch die Bauweise (weiblich halt) gut geschützt sind.
Zudem kann kein mir bekanntes Mischpult Phantomspeisung auf ein Klinke Signal geben. Und selbst wenn das möglich wäre, wäre das ebenso ungefährlich, weil die Phantomspeisung ja aus einer ebenfalls weiblichen Klinkenbuchse käme.
Es stimmt aber schon, dass bei Line Signalen über relativ kurze Wege (Proberaum, Studio) eine symmetrische Übertragung nicht so wichtig ist. Ganz anders ist das bei viel schwächeren (und damit viel störanfälligeren) Mikrofonsignalen über lange Wege mit vielen Störquellen in der Nähe (typisch bei größeren Bühnen).