Beiträge von m_tree

    Jop, das Equipment ist ganz ordentlich. Evtl. wärs noch ganz gut für die Toms gleiche Mikros zu verwenden.


    Da ich nochmals auf die Nachbearbeitung eingehen will hab ich kurzerhand mal zwei Vergleichsmixe eines von mir letztes Jahr im Oktober eingespielten Songs (nur der erste Teil) geupt - einmal mit Nachbearbeitung und einmal ohne.


    Ohne Nachbearbeitung und Phasendreher - nur Panning, Pegel nicht ganz passend, weil für nachbearbeitete Version eingestellt:
    http://www.mtree.thoralfbaum.d…ly_part1_just-panning.mp3


    Nachbearbeitete Spur - EQ, Kompressoren (einfach), Limiter, Gates, Reverb (nur Snare top, BD und OHs):
    http://www.mtree.thoralfbaum.d…ms-only_part1_EFFECTS.mp3


    Gerade im Gesamtmix des Songs sieht die unbearbeitete Aufnahme alt aus.


    Das ganze wurde mit 8 Mikros aufgenommen:
    - Snare top/bottom SM57
    - Toms: Sennheiser e604
    - BD: AKG D112
    - OHs + Hi-Hat: Beyerdynamic mce-530 (kein Stereopaar)

    Nicht außer Acht lassen sollte man die Nachbearbeitung. Damit ne Schlagzeugaufnahme richtig fett klingt kommt man um EQ, Gates, Kompressor und Limiter und ein bisschen Reverb nicht drumrum.


    Das Prinzip "Shit in -> Shit out" greift natürlich immer. Aber selbst die bestmöglichst arrangierte Aufnahme mit dem teuersten Equipment klingt ohne Nachbearbeitung nicht so fett wie eine mittelmäßige (aber brauchbare) nachbearbeitete Aufnahme.

    Man könnte natürlich auch Pappkartons und Wellbleche mit 10 und mehr Mikros für ein paar Mille aufnehmen. Da kommt unterm Strich ganz sicher was schlechteres bei raus als wenn ich ein super durchgestimmtes High End Set in nem perfekten Raum mit Billigmikros aufnehme.


    Ist immer die Frage in welchem Rahmen sich das abspielt. Es gibt überall ein Mittelmaß, mit dem man für gewöhnlich den besten Kompromiss eingeht und am effektivsten fährt. Für mich sähe dieser folgendermaßen aus:


    Mittelklasse Kesselsatz, High-End Snare, Oberklasse Becken, halbwegs frische Felle ... Mittelklasse Mikrofone (z.B. Rode NT5, Sennheiser e604, AKG D112, SM57u.ä.) in ausreichender, aber noch moderater Anzahl (zweifache Snare + BD Abnahme, zusätzliche Hi-Hat und Ride Abnahme, ggf. Raummikros).


    Damit sich sündhaft teure Mikros bezahlt machen sollten m.E. auch die restlichen Bedingungen genauestens abgestimmt werden. Sprich: Sehr gut geeigneter Raum, annähernd perfekt gestimmtes Set, sonstiges professionelles Studio Equipment mit High-End Pre-Amps, penibel ausgerichtete Mikrofonpositionen ... und natürlich ein Drummer, der was kann.


    Es muss am Ende halt zusammen passen. Ein besch..eiden klingendes Set in einem ungeeigneten Raum mit nem Anfänger am Set wird mit den besten Mikros schlecht klingen ... genauso würde ein Top Drumset mit nem Profi am Set mit schlecht ausgerichteten Billigst-Mikros in sehr geringer Anzahl in einem ungeeigneten Raum nicht sonderlich toll klingen.

    http://www.reaper.fm


    Da hast du ne breite und gut funktionierende Effektpalette am Start. Z.B. EQ, Kompressor ...
    Mit Audacity kann man zwar auch was machen, aber nicht in dem Umfang und vor allem nicht in Echtzeit.


    Mit dem Tool kannst du auch richtige Aufnahmen machen. Dazu brauchst du dann aber ein Audio-Interface und mindestens ein "richtiges" Mikrofon.

    Wenn er keine Erfahrung hat und Anfänger ist wird ihm das im Laden rumtesten auch nicht viel bringen.


    Es ist m.E. auch eines dieser Märchen, dass die erste (richtige) Snare gleich was fürs Leben ist. Er muss jetzt erstmal mit irgendwas Erfahrungen sammeln, bevor man überhaupt über weitere Feinheiten und spezielle Vorlieben nachdenken kann.


    Sofern das, mit dem er Erfahrungen sammelt, was halbwegs anständiges / taugliches ist, ist doch alles in Butter. Dass das nicht irgendeine Millenium Snare aus nem Starterset (die, die er jetzt hat) ist, ist klar ... es muss aber auch keine 500€ Snare sein, die er sich mit Geduld und Mühe gebraucht für die Hälfte schießen könnte.


    Und neu wird er im Laden bis 160€ (die 200€ umfassen ja noch Felle etc.) sowieso nicht viel zum antesten finden ...

    In diesem Zuge hier noch zwei Snares, die interessant wären:


    http://www.thomann.de/de/pearl…vison_sensitone_snare.htm


    http://www.thomann.de/de/mapex…special_panther_maple.htm


    Ich würde diese "Black Panther" der anderen vorziehen, weil sie Powerhoops statt Gussspannreifen hat. Geflanschte Reifen lassen etwas flexibler stimmen (sind im wahrsten Sinne flexibler) und haben weniger Eigengewicht. Die Sache klingt damit etwas offener. Snarebeds lassen sich leichter reinstimmen und kleiner Unebenheiten ausgleichen (ein Kessel ist nie 100% plan, ein Fell liegt selten genau mittig auf) ... aber ist am Ende Geschmackssache.


    Dazu würde ich dieses Fell und etwas Moongel bestellen:
    http://www.thomann.de/de/evans_b14g1rd.htm
    http://www.thomann.de/de/smile_moongel.htm


    Da die Werksfelle in der Preisklasse fast immer minderwertig sind (z.B. Remo UT), wärs ne Idee, auch das Resonanzfell zu wechseln. Hier wäre z.B. ein Ambassador Snare oder ein Evans Hazy 300 zu empfehlen - welches du nimmst, ist eigentich wurscht.


    Ob sich neue Felle für deine Millenium Snare lohnen ist evtl. fraglich. Wenn du rausfindest, was genau das für eine ist, kann man evtl. mehr sagen.


    Den Teppich der neuen Snare würde ich erstmal nicht tauschen. Der muss nicht unbedingt sooo schlecht sein. Wichtiger ist erstmal, dass du das Teil samt Snarebed richtig stimmst.


    Die Moongel Pads würde ich halbieren (bzw. erstmal nur eins). Ein halbes dämpft nämlich auch schon ganzschön.

    Vergiss die Soundbeispiele. Die helfen dir insbesondere bei Trommeln garnix. Selbst bei Becken können sie nur als grober Anhaltspunkt dienen, wenn man unter gleichen Aufnahmebedingungen verschiedene Becken aufnimmt. Bei Trommeln spielen die Felle, Stimmung & Mikrofonierung am Ende (in der Summe) eine größere Rolle als die Kessel selbst.


    Mir ist fraglich, was du an den Fellen - v.a. dem Reso - nicht gut findest.


    Du machst dir einfach zu viele Gedanken. Kauf dir was mit nem guten P/L Verhältnis, ein paar nette Felle dazu und gut.

    Die Frage ist, ob sie sich genug durchsetzen kann gegen laute Gitarren, Bässe und Becken ?(


    Richtig hoch gestimmt und ungedämpft kann sich jede Snare gut durchsetzen. Das ist echt das kleinste Problem. Mehr Gedanken würd ich mir da um die Durchsetzungsfähigkeit der Bassdrum machen.


    Außerdem ist ein Proberaumsound so gut wie immer suboptimal, wenn nicht viel (Material-)Aufwand betrieben wird, um diesen zu verbessern.


    Mach dir um sowas keinen Kopf und kauf wie gesagt das mit dem besten P/L Verhältnis. Viel wichtiger ist dann, dass du lernst, das Teil deinen Vorstellungen entsprechend zu stimmen ....

    Hatte ja in einem anderen Thread auch schon von der Piccolo Snare abgeraten (was der Grund für diesen Thread ist).


    Als (einzige) Hauptsnare solltest du dir m.E. auf keinen Fall ne kleine und flache 13"er anschaffen. Eine 14er mit moderater Tiefe lässt sich immer noch am flexibelsten stimmen.


    Auch eine Holzsnare kann man hoch und knallig stimmen. Stahl klingt noch ein kleines bisschen aggressiver. Birkenholz (siehe Mapex Special T.) ist angeblich übrigens eine der Holzarten mit am meisten "Attack" und käme damit deiner Soundvorstellung wohl entgegen. Dem "angeblich" sollte man aber Augenmerk schenken, weil der tatsächliche Einfluss der Holzart sehr umstritten ist.


    Prinzipiell sind Stahlsnares bei gleicher Qualität günstiger. Qualität meint hier die Verarbeitung des Kessels und die Qualität der Hardware (Reifen, Snareabhebung, Teppich, ..). Stahl exakt rund und plan zu kriegen ist weniger aufwändig als bei Holz.


    An deiner Stelle würde ich mir keinen all zu großen Kopf machen und das kaufen, das das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet. Mal von irgendwelchen Extrema (z.B. 8" oder 3" tiefe Kessel, 12" Snares, extrem breite Teppiche etc.) abgesehen kannst du mit der entsprechenden Stimmung / Befellung schon sehr viel erreichen.
    Du stehst ja sowieso meines Wissens noch eher am Anfang. Wenn du die Sache weiterhin ernsthaft betreibst wird das eh nicht deine letzte Snare sein, zumal du irgendwann sowieso präzisere Soundvorstellungen und Wünsche kriegst.


    Bzgl. Befellung würde ich dir auch ein Evans Power Center Reverse Dot (Dot unten aufgeklebt) und etwas Moongel empfehlen. Dazu ein mittelstarkes Reso (Hazy 300, Ambassador Snare o.ä.) und ggf. nen Puresound Teppich, wenn der Standard Teppich nix taugt.

    Je kleiner die Abmessungen einer Trommel, desto weniger flexibel kann man sie stimmen. Denn höher und knalliger geht immer ...


    Du hast ansonsten nicht verstanden, was ich sagen wollte: Es macht einen großen Unterschied, ob ich einen billigen, schlecht verarbeiteten Kessel (der sich entsprechend schlecht stimmen lässt) schlecht stimme und dann tot dämpfe, damit ich nix mehr von dem schlechten Sound höre, der durch die schlechte Stimmung entsteht oder ob ich einen hochwertigen Kessel sauber durchstimme und dann moderat so abdämpfe, dass ein runder Sound rauskommt.


    Ich hatte schonmal ein Genera Dry und fand es ziemlich extrem. Auf Stahlsnares evtl. was anderes ... aber der Sound wird dadurch schon fast tot.


    Mein Tipp: Kauf dir ne 14" Holzsnare mit moderater Tiefe (5-6,5") und ein einlagiges coated Fell ohne weitere Vordämpfung und dazu Moongel. Mit Moongel kann man sehr flexibel und effektiv abdämpfen ... ein halbes Pad macht schon viel aus. Und falls du wirklich keine Obertöne mehr willst, kannst du auch zwei drauf machen.


    Mit meiner Snareempfehlung wärst du definitiv flexibler als mit einer 13*3,5 Stahlsnare.


    Das, was du vor hast, ergibt in sich aus folgendem Grund keinen Sinn: Stahl bringt nen sehr halligen, aggressiven Sound mit sich (also viele Obertöne), ein kleinerer Durchmesser macht die Sache noch "höher" und bringt prinzipiell noch mehr Obertöne mit sich und die geringere Tiefe lässt die Sache mehr Knallen und nimmt Lautstärke- und Stimmpotenzial raus. Wenn du jetzt ein Genera Dry aufziehst, relativierst du diese Faktoren .. oder besser gesagt: du kaschierst sie. Das ist dann m.E. keine runde Sache mehr.


    Es wäre was anderes, wenn du so einen knalligen Sound willst. Aber anhand deiner Ausführungen weiter oben willst du ja genau das nicht ... daher ist deine Snare Wahl m.E. Blödsinn.

    Übernächste Woche steigt bei uns im Proberaum ne große Aufnahmesession. Bei der einen Band Overdubbing, mit der anderen Liveaufnahmen, für mich privat noch ein paar Aufnahmen ... hab mir eh vorgenommen in Ruhe rumzutesten (auch mit Raummikros). Insgesamt 12 Drumspuren bei Overdubbing bzw. 10 (ohne Raum Mikros) beim Liverecording.
    Evtl. krieg ich es noch hin mir eine Grenzfläche auszuleihen. Dazu hab ich noch ein D112 und ein BD300 am Start - ursprünglich wollte ich das D112 innen ins vordere Drittel und das BD300 außen vors Reso stellen. Wenn die Grenzfläche da ist werd ich auf jeden Fall Vergleichsaufnahmen gegenüber Grenzfläche + D112 und evtl. noch einzeln machen ... wenn Interesse besteht könnte ich die dann auch beide grob "fett" mixen (EQ, Gates, Kompressoren/Limiter, Reverb), um einen besseren Eindruck vom Endergebnis zu kriegen.


    Bin gespannt wie das dann mit der Grenzfläche klingt :)


    EDIT
    Dat wird doch nix mit der Grenzfläche .. schade. :whistling:

    Sustain ist Stimmungs- und Dämpfungsabhängig. Wenn die Snare sauber verarbeitet ist solltest du das mit diesen beiden "Maßnahmen" in den Griff bekommen. Prinzipiell sollte man da erstmal mit der Stimmung experimentieren und DANN dämpfen, weil Dämpfung den Sound immer weniger lebendig und natürlich macht. In gewissem Rahmen ist das aber alles kein Thema, natürlich ...


    Ein Center Dot ist eigentlich ne nette Sache, weil man damit einfach mehr Druck rauskriegt. Für konstant bleibende fette Backbeats muss man dafür natürlich mit geübter Sicherheit auf den Dot treffen können :P


    Die Piccolo Snare hätte dann den selben Durchmesser bei geringerer Tiefe, richtig?
    Damit hast du ne direkter Teppich Ansprache, nen kompakteren Sound (Reso spricht schneller an), weniger Lautstärkereserven, geringere Stimmflexibilität ... aber das Sustain wird damit keineswegs automatisch weniger. Wie schon gesagt: Das ist - wenn eine saubere Verarbeitung / Gratung gegeben ist - Stimmungs und Dämpfungs- bzw. Fellsache.


    EDIT
    Wobei Stahl natürlich den Klang färbt und generell eher offen, aggressiv und halliger klingt ... wenn dir das zu viel ist würd ich mir eher ne Holzsnare zulegen als auf unflexible, extrem geringe Tiefen zu setzen.

    Danke für dein Statement.


    Bzgl. PA / Live Anwendungen hast du meine Thesen bzw. meine bisherigen Infos ja so gut wie bestätigt. :)


    Zitat von Seven

    Für manchenKontext und Geschmack klingt mir eine Grenzfläche zu stark nach Rock-Bassdrum mit zuviel Kickanteil.


    Einige der normalen BD Mikros sind doch aber auch sehr heftig vordefiniert. Z.B. ist das e902 auch sehr "flatschig" bzw. kick-lastig und definiert den Sound sehr stark vor. Auch ein AKGD112 bringt immer gut hörbare Kick Anteile mit. Ist das bei Grenzflächen wirklich noch extremer?


    Zitat von Seven

    Mit einem "normalen" Bassdrummikrofon bin ich durch die Möglichkeiten der Positionierung viel flexibler. Ich kann sehr viel am Sound ändern, einfach durch Änderung der Position. Das entfällt bei einer Grenzfläche fast vollständig.


    Das leuchtet ein. Aus dem Grund wird wohl beides oft kombiniert: Die Grenzfläche als "Grundlage" für einen fetten Sound und ein zusätzliches Mikro (in was auch immer für einer Position) für den individuellen Sound.


    Ich habe ein bisschen den Eindruck - von dem, was ich bisher hörte - dass Grenzflächen etwas neutraler als die üblichen Verdächtigen wie das D112, e902 etc. klingen .. also nicht so krass vorgefärbt bzw. nach dem Frequenzgang bzw. der Färbung des Mikros, sondern eben mehr nach dem Bassdrum Sound an sich. Stimmt das?


    Zitat von Seven

    Zudem braucht es aus meiner Erfahrung live mit einem Grenzflächenmikrofon meist eine (im Bassbereich) potente PA. Mit einer kleinen Sub-Sat-PA klang mir das oft zu dünn. Wenn allerdings ausreichend Amping und Membranfläche vorhanden, dann kann man damit ordentlich Alarm machen.


    Das ist dann genau der springende Punkt, auf den ich bzgl. Recording hinaus will. Wäre toll, wenn sich dazu noch Jemand äußern kann. :)

    Mich würde mal ein direkter Vergleich der beiden populären Grenzflächen Beta91a und e901 interessieren.


    Man hört ja immer öfter, dass Grenzflächen das Non-Plus-Ultra für die Bassdrum Abnahme sind bzw. die rundeste / klarste / ehrlichste Grundlage für einen guten Bassdrum Sound bieten.


    V.a. für den Live-Einsatz auf größeren Bühnen ist scheinbar tatsächlich so: Einfach reinlegen, ggf. noch außen ein "normales" BD Mikro zur Unterstützung hinstellen. Kompakter Sound durch die halbe Niere und v.a. richtig dicke fette Tiefen. Mit einer entsprechenden (großen) PA bzw. Subwoofern ist so viel mehr vom Bass zu spüren, also noch mehr Druck da, der live die Magengegend erzittern lässt. Die Grenzflächen nehmen angeblich die richtig tiefen Frequenzen einfach noch besser auf. Auch für Cajon Abnahme das Non-plus Ultra.
    Bitte berichtigt mich, falls ich hier irgendwo/wie Halbwahrheiten verbreite (gebe nur das wieder, was ich hier und da gelesen und gehört habe).


    Mir stellt sich nun die Frage, wie das beim Recording aussieht. Sowohl auf Abhörern, Hifi Anlagen und sonstigen, gebräuchlichen Wiedergabegeräten, spürt man keinen Bass. Die relevanten Frequenzen verschieben sich hier etwas nach oben. Sind hierfür gebräuchliche BD Mikros evtl. sogar besser geeignet bzw. verliert dort die Grenzfläche evtl. sogar gegen die normalen BD Mikros?
    Das einfache Handling spielt beim Recording ja auch weniger ne Rolle.

    Beide OHs auf einen Kanal zu legen ist so ziemlich das dämlichste, was man machen kann. Wenn du schon in Mono aufnehmen willst, dann auch nur mit einem Mikro.


    Die Laufzeitdifferenzen ergeben - wenn beide OH Spuren auf einem Kanal liegen - nen ziemlichen Klangbrei. Zumal Stereo einfach um Welten besser als Mono klingt.


    Ansonsten sollte das Setup schon ganz gut gehen. Das BD300 ist nicht so das wahre - hab es selbst ... die SC-140 sind ganz ok.
    Wenn das Budget da ist, würde ich die Trommeln und die Hi-Hat noch einzeln abnehmen. Mit dem richtigen Mix und den richtigen Effekten kann man das dann viel fetter kriegen ...

    Der Gitarrist, den wir rausgeschmissen haben, ist auch immer noch ein guter Kumpel vom Sänger/Gitarrist/Songwriter und war damals auch aus dem Grund mit dabei. Die beiden haben in der Zwischenzeit ein Akustik Cover Projekt aufgezogen.


    Eine gute Freundschaft übersteht sowas. Wenn sie es das nicht tut, weißt du, dass er kein richtiger Freund ist.

    Als meine derzeitige Hauptband im Aufbau war, mussten wir auch ein Gründungsmitglied (Gitarrist) rausschmeißen, weil er nicht fähig genug war und sich weder richtig an Jams noch an vorhandenen eigenen Songs beteiligen konnte.


    Wir haben das dann in Ruhe abgesprochen und uns dann mit ihm - ohne ihm vorher was zu sagen - an nem neutralen Ort auf nen Kaffee getroffen. Unter dem Vorwand, was bestimmtes (offenkundiges) zu besprechen.
    Wir habens ihm ganz in Ruhe erklärt - sachlich und ganz in Ruhe. Trotzdem ist sowas immer ziemlich übel .. war keine angenehme Sache. Aber was muss, das muss ...


    Empfehle euch das nicht im Proberaum oder bei einem zu Hause zu machen, sondern eben an nem neutralen Ort. So halten sich Wutausbrüche o.ä. automatisch im Zaum und es ist evtl. leichter für ihn, weil er nicht das gewohnte Proberaumumfeld um sich hat.


    Und ganz wichtig, wie gesagt: Sachlich und "gechillt" bleiben. Keinen Disput und auch keine Diskussionen anfangen. Und auch Spott und Hohn haben da garnix verloren.
    Eine Band als Basisdemokratie ist zwar ein nettes Märchen, aber hier greift das durchaus: Ihr seid euch zu dritt einig und er ist allein. Daher solltet ihr nicht drauf eingehen, wenn er anfangen sollte "hässlich" zu euch zu werden und eben anfangen will zu diskutieren, rumzusticheln etc. ...

    Definitiv Simon Phillips auf Steve Lukathers "Candyman".


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    Mit Schulband bzw. Orchester war keine Musikschule, sonden deine normale Schule gemeint. Ich kenne eigentlich fast keine Schule, an der es nix in der Hinsicht gibt ...


    Anzeigen im Internet sind mittlerweile effektiver und v.a. schneller / einfacher als "normale" Anzeigen. Ne Anzeige beim Thomann wird dir 100 mal mehr bringen als in nem Supermarkt in irgend einem Dorf.


    Wenn du auf dem Dorf wohnst musst du eben ein paar Dörfer weiter oder in die nächste Stadt zum Proben. Auf der anderen Seite kann es auch von Vorteil sein auf dem Dorf zu wohnen - auf einem Gehöft oder einem Einfamilienhaus mit großem Grundstück stören Proben im Haus meist nicht so sehr. D.h., du könntest dein Bandprojekt bei dir daheim aufziehen und hast damit gleich mehrere Trümpfe in der Hand. Mancherorts ist es ziemlich schwierig nen Proberaum zu finden und der Raum nach erfolgreicher Suche ziemlich kostspielig.


    Und wir sind ja nicht in Russland oder Kanada, sondern in Deutschland, wo spätestens alle 5km irgendeine Siedlung kommt ...