Beiträge von m_tree

    - zum Set abnehmen, wo bewegt man sich da preislich für was halbwegs gutes? Welche Marken sind zu empfählen.


    Also zu empfählen ist nichts, was mit Schlagzeug und Musik zu tun hat ... da solltest du wohl eher mal Graf Dracul fragen. :rolleyes:


    Mal im Ernst: Wozu Set das abnehmen? Und wozu eigentlich so ein teures Equipment und so ein Aufwand um zu irgendwelchen schlecht produzierten und schlecht gespielten Studioaufnahmen (ich sage nur Lars Ulrich) dazu zu trommeln?


    Was hast du an dem Vic Firth Kopfhörer auszusetzen?


    Angefertigt wird bei Otoplastiken nur das Passstück, die Filter bzw. die Dämpfung steckst du dann rein.


    Mit nem In-Ears System mit angepassten Ohrstücken hättest du alle Fliegen mit einer Klappe geschlagen.


    Aber wenn ich ehrlich bin empfehle ich dir das Delite nochmal schön aufzumöbeln, zu verkaufen, dir ein günstiges, gebrauchtes Mittelklasse Set zu besorgen, das gesparte Geld sonstwo, wo es besser angelegt ist, zu investieren oder zu sparen, dich erstmal mit Stimmen und Drumming zu beschäftigen und - das wichtigste: Dir ne BAND zu suchen!

    Die zweite ist du versuchst dich an Back-Beats und einfachen Tomläufen dabei ist darauf zu achten das du 1. Im Tackt bleibst 2. Nicht zu viele und lange Läufe einbaust
    3. das du dir evtl die Noten dazu aufschreibst (ist dann einfacher zu merken) 4.Die Becken nicht vergessen bringt etwas abwechslung z.B. Statt Hi Hat die Glocke an der Ride spielen. So das war es erst mal (wenn du schon etwas mehr Erfahrung an den Drums hast dann gibt es da noch sehr viel was man machen kann)


    Darf ich mal lachen? :rolleyes:


    Ansonsten kann ich auch nur sagen: Besorg dir nen Drummer, der schon recording Erfahrung hat, sich in deinem Musikstil heimisch fühlt und der tight spielt und weiß was er macht .... mit anderen Worten: nicht den erstbesten nehmen ;)

    Ich habs gern, wenn ich reinhauen (nicht prügeln) bzw. mit Schmackes spielen kann und die anderen trotzdem noch gut hör. Dementsprechend mag ich nen lauten Proberaumsound und laute Monitormixe, natürlich alles mit moderatem Gehörschutz (ganz sachter Dämpfung). Aber auch dabei sind die Übergänge teilweise fließend und man muss genau hinhören, wo der richtige Mittelweg liegt. Mit anderen Worten: Da kanns auch schnell mal passieren, dass die anderen zu laut sind und man selbst keine Ghostnotes und keine Ridebecken Patterns mehr raushört ... genau dann stimmt etwas nicht, siehe oben. :D


    Generell hat man auf Auftritten eher das Problem zu wenig von den anderen zu hören, wenn kein oder nur ein kleiner Monitor vorhanden ist.
    Selbst wenn auf Auftritten die anderen noch so laut gedreht sind sollte das prinzipiell noch so sein, weil eben die Verstärker Richtung FOH strahlen und in den meisten Fällen noch vor dem Schlagzeug stehen. Von Gesang und anderen nicht auf der Bühne vorverstärkten Instrumenten (z.B. Akustikgitarre, Blasinstrumente, Keyboard) ganz zu schweigen ...


    Stimmt, meist die Lautstärke der Gitarristen :) :) :)


    Zum Beispiel. Im Proberaum kann das aber noch eher als auf der Bühne passieren. Auf der Bühne strahlen die Gitarren- und Bassverstärker für gewöhnlich Richtung FOH. Nicht ohne Grund braucht man nen Monitor auf der Bühne.
    Daher ist es eigentlich ein Unding, wenn man sich selbst auf nem Gig zu schlecht hört. Ist das der Fall, dreht man den Monitor halt leiser oder ersetzt die 30dB Dämpfung im Ohr durch eine 15dB Dämpfung ... :whistling:

    Stimmen sollte man sowieso des öfteren. Vor und während Konzerten / im Studio ist das eine absolute Selbstverständlichkeit und auch im Proberaum sollte es nicht auf der Strecke bleiben. Das hat simpelst damit zu tun, dass sich Trommeln nun mal aus verschiedenen Gründen mit der Zeit verstimmen bzw. überhaupt erstmal gestimmt werden müssen.


    Ist ein Schlagzeug komplett mikrofoniert (und wird dies auch mit einer großen Anlage entsprechend ausgenutzt) sollte man zusehen, dass die Trommeln einzeln gut klingen (bei vielen Toms sollten diese natürlich nach wie vor abgestimmt sein). Der Gesamtsound und insbesondere der Bühnensound (oder noch extremer: der Sound hinter 'm Set) spielt da dann ne sehr geringe Rolle.


    Ohne Mikrofonierung würde ich unabhängig vom Raum so stimmen, wie man es generell mag oder wie es eben fett klingt. Anpassungen, die direkt mit der Location in Zusammenhang stehen, würde ich eher mit mehr oder weniger Dämpfung vornehmen.


    Es ist nun mal so, dass ein Schlagzeug in verschiedenen Umgebungen anders klingt. Da kann man auch mit Stimmen nicht viel dran ändern. Wenn ein Raum total trocken und der nächste total "nass" ist kann ich die Wandreflexionen ganz sicher nicht mittels der Stimmung beeinflussen ... ich kann höchstens im weniger trockenen Raum etwas mehr Dämpfung drauf klatschen, damit weniger Frequenzen entstehen, die reflektiert werden können.


    Wenn eine Trommel sauber durchgestimmt ist wird die nirgendwo scheiße klingen. Sie wird entsprechend des Raumes anders klingen.


    An deiner Stelle würde ich mir eher Gedanken drum machen, ob deine Stimmung an sich bescheiden ist, die Trommeln stimm-INstabil sind und sich beim Transport verstimmen etc. ...


    Dass man sich durch Umstimmen selbst besser oder schlechter hört halte ich für ne sehr wage Behauptung.
    Generell kann irgendwas nicht stimmen (und damit sind keine Trommelstimmungen gemeint), wenn man sich als Drummer nicht gut genug hört. Insbesondere auf der Bühne!


    Man sollte ansonsten niemals vergessen, dass - auch der nicht mikrofonierte / verstärkte - Sound hinterm Set was ganz anderes als vor der Bühne ist. Man hat überhaupt keine andere Chance das Set so zu stimmen, wie man es zurzeit gerne mag oder wie es zur Mucke passt. Dämpfen dann nach Gefühl ...

    Optimal sollte so gut wie überhaupt keine Nachbearbeitung stattfinden.


    Was verstehst du denn unter so gut wie keiner Nachbearbeitung?


    Mit der richtigen Dosierung und dem richtigen Feingefühl / den richtigen Ohren kann man durch Nachbearbeitung den besten Input noch fetter machen. Ne passende (!!) Nachbearbeitung lohnt sich immer.


    Bei den Drums sind EQ und Gates (mindestens bei den Toms) Standard. Ohne Kompressor und Limiter geht ansonsten generell nicht viel, wenn man noch mehr Druck und Lautheit kriegen will.
    Bei geeigneten (offenen / relativ halligen) Räumen kann man sich Reverb beim Einsatz von Raummikros meistens sparen. Dennoch macht sich auch hier ein dosierter Einsatz oft ganz gut.


    Zitat von Nichala

    Um mal Kammfiltereffekte, Phasenauslöschungen und andere Katastrophen zu nennen. Das ist mit das a.o. beim Recorden!


    Kammfiltereffekte kann man mit trockenen Räumen im Zaum halten, wobei diese eben leider fürs Drumrecording nicht so geeignet sind.


    Phasenauslöschungen finden sowieso statt. Aber mit Phasendrehern kann man auch diesem Problem relativ einfach begegnen. Die Phase des OBEREN Snare Mikros zu drehen ist meistens sinnvoll, da die Phase sowohl gegenüber den Overheads als auch gegenüber des Teppich Mikrofons nicht genau gleich läuft.
    Bei digitalen Aufnahmen kann man aber auch, wenn etwas durch Phasendreher garnicht passend gemacht werden kann, mit vorsichtigem Verschieben einzelner Spuren experimentieren. Im einstelligen Millisekunden Bereich ...

    Übt lieber mal noch 2 Jährchen und feilt an Timing, Songstruktur und Sound. Dann die Songs so oft spielen, bis sie im Schlaf auf Klick tight sitzen und die bis dahin zurückgelegte Kohle für nen günstigen Studiotermin verwenden.


    Der Sound entsteht nicht erst im Mix, sondern zuerst am Instrument inkl. dessen Bedienung, dann dem Raum und der Mikrofonierung.


    Shit in -> Shit out ... daher ist die Aufnahme selbst mit oben erwähnten Faktoren das wichtigste. Das dann von nem Profi fett mischen zu lassen ist das kleinere Übel.


    Mit welchem Equipment habt ihr das aufgenommen? Gib mal paar Hausnummern (Instrumente, Mikrofone, Interface, Software) durch ;)

    Zum Vergleich: Ludwig: 3 Lagen Holz (Mahagony/Pappel/Mahagony + Verstärkungsring aus Ahorn) runde Gratung
    Yamaha: 6 Lagen Holz (nur Ahorn) relativ spitze Gratung


    Die Gratungen sind für den Soundunterschied hauptverantwortlich. Dass die Gratung (=Fellauflagefläche) einen großen Einfluss auf den Sound hat, wurde hier nie bestritten. ;)


    Deine Soundbeschreibung trifft ansonsten gut zu. Runde Gratungen sind mehr oldschool und haben einen (grob gesagt) gedämpfteren Sound zur Folge.

    Da ich "irgendwann" Rock n Roll, Blues etc spielen möchte und diese die Hihat immer mit dem Fuss spielen, über ich mit offener, aber mit dem Fuss zugedrückten Hihat (Schlage jetzt am Anfang natürlich mit dem Stick die takte.


    Ich glaub dieser Satz bedarf einer tiefgehenderen Erklärung :D


    Zitat von Rellek0

    Was mich nervt ist, dass es in meinen Augen sehr anstrengend ist die Hihat immer geschlossen zu halten mit dem Pedal.


    Das ist ungewöhnlich bzw. sollte tatsächlich nicht sein. Unabhängig vom Equipment gibt es rein logisch betrachtet folgende Lösungsansätze:


    - Feder lockerer einstellen
    - schwereres top-Becken verwenden
    - top-Becken tiefer einstellen, um den Weg (und damit die nötige Kraft) zum Schließen zu verkürzen
    - Hocker niedriger einstellen, um das Beingewicht mehr für sich arbeiten lassen zu können


    Zitat von Rellek0

    Woran liegt das? Habe hier einiges über verstellbare Federn gelesen. Würde das was bringen? Da geb ich auch gern mal 200Euronen aus für so ein Teil, wenns dann nicht scheppert und leichter zu halten ist.


    Hochwertige Hi-Hat Maschinen bieten tatsächlich ein besseres Spielgefühl und sind ansonsten natürlich stabiler und langlebiger.
    Falls du wirklich so viel Geld investieren willst (auf dem Gebrauchtmarkt zu schauen kann durchaus sinnvoll sein), empfehle ich dir die Iron Cobra Lever Glide. Da hast du noch mehr Feingefühl, weil einen längeren Pedalweg ... die Velo Glide ist mit Kette und bietet ein direkteres, aber "gröberes" Spielgefühl.


    Federn, egal ob Hi-Hat oder Fußmaschine, würde ich immer so locker wie möglich (d.h. so locker, wie man damit noch gut klarkommt) einstellen. Simpelst schon mal aus dem Grund, Kraft zu sparen.

    Bei einem Schlagzeug schwingt immer alles nebenstehende mehr oder weniger mit, wenn nur eine Trommel angeschlagen wird. Ich behaupte aber, dass viel weniger die Kessel, als die Felle und die Luftsäule in den Kesseln selbst zum Schwingen angeregt werden.


    Ein mitschnarrender Snareteppich (ohne Anschlagen der Snare) schnarrt ja auch wegen der Eigenschwingung und der Schwingung des Fells und nicht wegen der (wahrscheinlich kaum messbaren, geschweige denn hör/fühlbaren) Schwingung des Snarekessels mit ...


    Bzgl. der Verwendung von Holz als Kesselmaterial fallen mir stichpunktartig folgende Gründe ein:


    - Tradition
    - gebräuchliches Material, lässt sich generell gut verarbeiten
    - sonstige geeugnete Eigenschaften: Dichte / Steifigkeit ...
    - Optik (lackierte Kessel)
    - Stilsache


    Da könnte man genauso fragen, warum es Metallsnares, aber keine Metalltoms- und Bassdrums gibt. Hat sich halt so entwickelt ...


    Das Material macht natürlich schon insofern was aus, wie die Oberflächenbeschaffenheit des Kesselinneren ist. Das dürfte auch der Hauptgrund für den schärferen Klang einer Stahlsnare sein ... wenn man eine Holzsnare innen aufrauen oder babypopo glatt schleifen würde, würde sie auch jeweils anders klingen. Glattere Flächen haben mehr Reflexionen im Kesselinnern zur Folge, rauere Flächen wirken als Diffusoren und zu geringem Teil wohl auch als Absorber, wodurch rauere Innenflächen "wärmer", weil gedämpfter klingen.


    Und noch ein letzter EDIT:
    Die Schwingfähigkeit des Kesselmaterials macht sich natürlich geringfügig bemerkbar. Grundsätzlich schwingen steifere Kessel noch weniger als weniger steife (Vergleich: Stahl und Holz) mit. Die Schwingung ist zwar fast vernachlässigbar, aber steifere Kessel absorbieren dadurch THEORETISCH weniger Schlagenergie, was eine geringere Dämpfung gegenüber flexibleren Kesseln zur Folge hat.

    Die Becken werden direkt angeschlagen. Die Kessel i.d.R. nicht!


    Schlägst du die Kessel direkt an, mögen deine Thesen halbwegs hinhauen (ist nur die Frage, inwieweit das auch da zu hören ist). Aber sobald die Trommel ihrer eigentlichen Funktionsweise entsprechend bedient wird - nämlich mit zwei Fellen, von denen eines angeschlagen wird - werden die angesprochenen Faktoren alle so gut wie hinfällig.


    Die Trommel selbst schwingt zwar etwas, allerdings kommt der Sound durch die Schwingung der Felle und die der Luftsäule innerhalb der Trommel zu stande.


    Zitat von ChrisJoe

    Ein Kessel mit mehr lagen hat gegenüber einem mit weniger lagen eine höhere Masse


    Das ist Quatsch. Denn es kann bspw. 10mm starke Kessel mit 3 Lagen und 5mm starke Kessel mit 8 Lagen geben ...


    Zitat von ChrisJoe

    Er spricht auch nur bei vergleichsweise härterer Gangart an.


    Nochmal: Trommeln sind keine Becken. Nicht die Kessel sprechen an, sondern die Felle und die Luftsäule innerhalb der Trommeln. Je größer der Durchmesser und/ODER die Tiefe eines Kessels, desto träger spricht er an und desto mehr Schlagenergie wird für einen vollen Klang benötigt. Gleiches gilt für hohe und tiefe Stimmung: Je tiefer die Stimmung, desto mehr Energie wird benötigt, um einen vollen und lauten Ton zu erzeugen, weil tiefere Frequenzen energiereicher als hohe sind. Aus dem Grund klingen höher gestimmte Trommeln präsenter und müssen im Vergleich zu tiefer gestimmten erst ab einer höheren Schwelle (Raumgröße etc.) verstärkt werden.


    All das sollte endgültig veranschaulichen, dass die Kessel an sich - unter Berücksichtigung gewisser "Standards" - keine all zu große Rolle spielen. Außerdem gibt es Acryl-Kessel, die auch nicht viel anders als die Holz Kollegen klingen ...

    Ich habe bewusst "Billigset" und "Oberklasse Set" geschrieben. Kessel verschiedener Klassen des selben Herstellers, die aus dem gleichen Holz gefertigt sind, dürften - was die Präzision von Rundheit und Gratung angeht - durchaus vergleichbare Qualität aufweisen, ja. Sobald allerdings Differenzen bzgl. der Konstruktion (Anzahl der Lagen, Art der Gratung) auftauchen, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ansonsten trifft deine These - vor allem bei Mittelklasse verglichen mit Oberklasse - sicher zu.


    Billigsets werden häufig aus anderen Holzarten gefertigt, z.B. Pappel. Da kann mir dann keiner erzählen, dass ein 200€ Millenium Kesselsatz bzgl. Kesselqualität mit einem Starclassic vergleichbar wäre.

    22" Bassdrum ist nicht gleich 22" Bassdrum - das gilt für alle anderen Größen auch.


    Wenn du wirklich glaubst, dass du unbedingt ne 21" BD brauchst, glaubst du das, weil du es so glauben willst. Die Gründe dafür sind alle fadenscheinig. Neben der Größe als solches, mit der Optik, Spielgefühl (wo trifft der Beater auf?), Flexiblität im Aufbau (Minimalhöhe der Toms) und Schleppaufwand einhergehen, hat diese Entscheidung mit dem Sound nicht viel zu tun. Der Sound ist in erster Linie Fell- und Stimmungssache, aber auch der Raum und vor allem die Mikrofonierung spielen eine große Rolle.


    Eine 22er hat einfach mehr Lautstärkereserven, braucht mehr Schlagenergie für einen vollen Klang und kann natürlich ein kleines Stück "tiefer" (aber irgendwann gehts dann in den nicht hörbaren Bereich, was wenig Sinn macht) als eine 20er. Aber alle anderen Soundaspekte sind durch o.g. Zusammenhänge quasi nicht vorhanden.


    Also find dich damit ab. Du wirst dich entscheiden müssen. Beschäftige dich stattdessen lieber mit Fellwahl, Stimmung, Raum, Dämpfung, Mikrofonierung ... haste mehr von. ;)

    Als einen größeren Missstand empfinde ich die Unwissenheit über diverse Sachverhalte. Viele Leute scheinen wirklich zu glauben, dass Mittelklasse Sets nur was für Anfänger sind bzw. nur von solchen gekauft werden und diese auch nicht mit höherwertigem Equipment, insbesondere was Becken angeht, harmonieren. Bzw., dass nur Oberklasse Kesselsätze was "richtiges" sein können ...
    Ganz oft sieht man dann tolle Kesselsätze (Mittelklasse) mit uralten, schlimmstenfalls Billigfellen und genauso billigen Becken und klappriger Hardware. In Musikschulen und normalen Schulen ein sehr häufig verbreitetes Phänomen, das leider vielen genau diese Sichtweise suggeriert ...


    Neben den genannten Vorteilen der Oberklasse Sets - Hardware, Finishes, Auswahl etc. - spielt denk ich die Verarbeitung schon eine Rolle. Billigsets können nicht ohne Grund niemals so präzise und voll wie Oberklasse Sets klingen. Je größere die Unrundheit des Kessels und die Unplanheit der Gratung ebenso wie die des Spannreifens, desto potenziell schlechter der Klang.

    Die Frage müsste lauten: Ob es einen Hersteller gibt, der eine 21" Bassdrum im Sortiment hat UND ob es einen Hersteller gibt, der die dazugehörigen Felle im Sortiment hat.


    Kurzum: Nein. Nicht mal die Custom Hersteller bieten solche Kesselgrößen an. Bringt dir ohne passende Felle ja auch herzlich wenig. :P

    waren etwas zu hoch gestimmt und mit amba clear...


    Hmm, finde sie jetzt im Mix ehrlich gesagt fast zu tief bzw. "dumpf". Das ist vielleicht auch der Grund, warum mir der Sound nicht zusagt bzw. mir schwammig vorkommt - wenn sie eigentlich (ohne EQ) höher klingen würden, klingen sie deshalb evtl. ein bisschen unnatürlich. Das könnte man ja noch im Mix "korrigieren", ohne neu einzuspielen ... aber wie gesagt, das ist eigentlich keine Kritik, sondern wohl einfach Geschmackssache. ;)