Beiträge von m_tree

    16tel bei 78bpm sollten mit einer Hand kein Problem darstellen, wenn deine Technik ausgereift ist.


    Einfach üben ... aber nicht dran festbeißen. Sowas braucht Zeit ...


    Die angesprochenen 8 Takte in der Mitte sind 32tel auf der Bassdrum. Das geht in dem Tempo eigentlich nur mit zwei Füßen, behaupte ich mal - sofern man nicht nur extremst Fußakrobaten Fraktion gehört.


    Der spielt an der Stelle auch nochmal die Hi-Hat kontrolliert offen / zu . Aber das ist alles mehr oder weniger gesampelt und programmiert, weshalb ich mich da nicht verrückt machen würde. Rein theoretisch wär das mit ner Drop Clutch - oder noch besser: ner zweiten (closed) Hi-Hat - spielbar. Schau doch einfach mal ein paar Live Videos an und versuch rauszufinden, wie es da gespielt wird. ;)


    http://www.youtube.com/watch?v=h0eSzk37IVc

    Was ein Probheraum kostet ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig ... z.B., wie die allgemeinen Immobilienpreise in deiner Gegend sind, wie viele leerstehende, geeignete Gebäude es gibt, wie viele dieser Gebäude auch tatsächlich als Proberäume vermietet werden, wie sich Angebot und Nachfrage zueinander verhält etc. ...


    Hierzulande ist Üben ziemlich teuer. Für 36m² zahlen wir z.Z. 300 Eier ... ist in einem alten Kraftwerk-Verwaltungsgebäude, in dem ein paar dutzend Proberäume vermietet werden. Da ist aber 24/7 Nutzung, Müllservice, Kloreinigung, kompletter Brandschutz (Rauchsensoren), allgemein Hausmeisterservice, Nebenkosten mit drin .. die Räume an sich sind relativ gut erhalten, die Fenster und die Zentralheizung funktionieren noch gut etc. ... ist natürlich trotzdem ein haufen Holz.


    Fürs alleinige Üben wäre das natürlich zu fett ... also entweder nen kleineren, günstigeren Raum suchen oder sich an ne andere Band in nem größeren dranhängen. ;)

    Bei ebay und den Kleinanzeigen findet sich eigentlich des öfteren was brauchbares. Musst halt ungefähr wissen was du willst und mit etwas Geduld regelmäßig mal reinschauen. Zusätzlich ein Gesuch hier in den Kleinanzeigen aufzugeben schadet auch nicht. Das kannst du dann auch in deiner Signatur verlinken.


    Würde auch eher ein "richtiges" Pedal a la Iron Cobra (nicht Junior), Pearl Eliminator, DW 5000 o.ä. nehmen .. gebraucht müsste sich für 100 Öcken da eigentlich was finden.


    Mit einer runden Cam hat man das "ehrlichste" und kontrollierbarste Spielgefühl. Exzentrisch ist auch nicht gleich exzentrisch .. die Power Glide ist z.B. abgeknickt, einige andere Cams haben nen gleichmäßig größer werdenden Durchmesser ..
    Ich würd im Zweifelsfall ne konzentrische, also runde Cam nehmen.

    Ich denke das Bubinga Set hat den Klang nachdem ich suche. Ich hoffe ich habe bald mal die Möglichkeit eins anzuspielen.
    Ich hatte kurz mal das SC B/B angespielt aber nur kurz so ne Minute hat kaum Zeit. Leider stand in dem Laden auch kein SC Bubinga. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das SC B/B ähnlich fett klingt wie ein SC Bubinga aber ähnlichen Attack und Projektion wie die Superstar Kessel hat, wobei ich denke, dass der Einfluss von Bubinga höher sein wird.


    Nach so viel erst kürzlichem Geschwafel über Soundbeeinflussung durch Konstruktion, Material, Verarbeitung, aber insbesondere Fellen, Stimmung und Raum, ist es m.E. sehr erschreckend, immer noch so etwas von dir zu hören.


    Es interessiert keinen, womit du dich für gut bestandene Klausuren belohnst, außer evtl. in deiner Galerie. Nun weitest du die "Sache" schon über ne Hand voll Threads aus und erzählst immer noch das gleiche wie am Anfang.


    Wenn du dich mal mehr mit der Praxis auseinandersetzen würdest, würdest du merken, wie trivial und teilweise blödsinnig deine Fragen und Diskussionen sind.
    Du kannst mit Raumaustattung, Felle durchtesten und STIMMEN, Becken durchtesten (die 4 Sachen haben nämlich WIRKLICH maßgeblichen Einfluss auf den Sound) und vor allem SPIELEN mehr als genug Zeit und Geld verbringen, die ganz bestimmt besser investiert sind als in solche Fragen wie hier, die die Welt nicht braucht ....


    Sorry, das musste jetzt mal sein.

    Moment - du verwechselst da was.


    Die Konstruktion hat durchaus nen merkbaren Einfluss auf den Sound. Das Holz hingegen hat - bei sonst gleichbleibender Konstruktion - allerdings nen schwindend geringen Einfluss.


    Unter Konstruktion zählt die komplette Verarbeitung und die verwendeten Einzelteile (Größe, Durchmesser, Gratung, Anzahl, Stärke, Dicke der Lagen, ggf. Verstärkungsringe, Oberflächenbeschaffenheit des Kesselinneren [rau/glatt], Spannböckchen, Spannreifen ...). Das Holz zwar eigentlich auch, aber das hattest du ja bewusst separat betrachtet ...

    Welche anderen Lösungen stellst du dir denn vor?


    Jürgen bringts eigentlich auf den Punkt ... prinzipiell hat fast alles, was "von Dauer ist", seine Daseinsberechtigung.
    Alles was Hirngespinste sind, z.B. dass die GEZ für internetfähige PCs kassieren kann, wird auch seltenst umgesetzt ...


    Die GEMA hat übrigens nichts mit Steuern zu tun.


    Stell dir übrigens mal vor, du bringst ne Platte raus und willst nicht, dass jeder mit deinem geistigen Eigentum machen kann, was er will ... sofern ein Labeldeal vorhanden ist, geht das von selbst. Aber drüber nachdenken kann man ja mal ... ;)

    Auch wenn die Musik überhaupt nicht mein Ding ist, respektiere ich sie ... ist eben Geschmackssache.


    Der Inhalt des Videos erschließt sich mir allerdings auch nicht. Mir gehts da weniger um die Gewaltdarstellung (jeder kennt diese Bilder und es gibt noch weitaus "schlimmeres") als die "Kunst" als solches, die sich hier fremder Videos bedient, die zum Großteil nicht miteinander in Zusammenhang stehen und für mich damit keine Aussage haben.


    Ein bisschen spanisch kommt mir in dem Zusammenhang auch das Release Datum vor ... 8|

    Na ja .. wenn unter den vielen vielfach teureren Becken so was extrem billiges rausgesucht wird, lässt das doch gewisse Richtlinien vermuten ...


    Es wird ihm auch nicht sonderlich viel bringen sich ein gebrauchtes High-End Becken zu seinem restlichen (rein hypothetischen) Schrott-Set dazuzustellen.


    M.E. wird sich hier nun mehr der Mund wegen nix und wieder nix fusselig geredet. Alles wichtige ist gesagt, über die Suchfunktion ist genug Lesestoff zum Thema Beckenkauf zu finden.


    ... und ein paar Fehler muss jeder für sich selbst machen. Kenntnisse, Ansichten, Erfahrungen ändern sich eben nach und nach erst ...

    Alle großen Hersteller bieten von Einsteigerschrott bis zum überteuerten, handgehämmerten Edelbronzeteller alles an ... nur weil auf einem Becken ein großer Markenname steht heißt das nicht, dass es gut klingt. Ein Crashbecken mit 35€ Neu/Listenpreis kann einfach nicht gut klingen, wenn es von einem der namhaften Hersteller stammt ...


    Schau dich lieber mal bei den türkischen Beckenschmieden um.

    Das Becken ist sächlich. Ergo heißt es DAS Crash, DAS Ride .. aber DIE Hi-Hat, weil es zwei Becken sind (die Becken).


    Ansonsten solltest du die Finger von solchem Billigzeug lassen. Je nach dem, wie dein restliches Equipment aussieht, was du damit machen willst, wie hoch deine Ansprüche sind etc. ...


    Aber wenn dein jetzges Beckenarsenal auch nur aus solchem Billigblech besteht, wirst du mit dem HCS Crash wohl nix falsch machen ...

    Das große AB Verfahren (beide Overheads auf separaten Stativen, parallel auf die Soudnquelle zeigend) wird aber so durchgeführt. Die Overheads sind maßgeblich für den Stereo-Gesamtsound verantwortlich (weshalb es auch löblich ist, dass ihr wenigstens dafür ordentliche Mikros habt). Sobald die Overheads gepannt werden werdet ihr das merken ... wenn die Mikros unsymmetrisch auf die Snare zeigen wird der Sound erstens nicht breit genug und zweitens ungleichmäßig (man beachte die Nierencharakteristik der Mikros), drittens werden Crashbecken mehr "flattern" etc. pp. ...
    Eine maßgebliche Rolle für den Gesamtsound spielen auch die Abstände der OHs zum Set bzw. die lichte Höhe derer. Je näher sie am Set dran sind, desto wichtiger werden die Stützmikrofone an den Trommeln (weil die Becken auf den Overheads damit lauter werden), je weiter weg sie sind, desto mehr tragen die OHs zum Gesamtsound bei und desto mehr Raum kommt auf die Aufnahme.


    Live sieht man häufiger die OHs schräg hängen, was aber mit Übersprechungen des Gesamtbühnensounds zusammenhängt - und weil es live meistens eh nicht so auf eine exakte Stereomikrofonierung ankommt bzw. weil somit manche Becken nicht fast nur rechts bzw. andere nicht fast nur links zu hören wären.


    Wenn das Set mehr in der Mitte vom Raum steht sind die Wandreflexionen schwächer, weil zu jeder Wand ein größtmöglicher Abstand herrscht .. außerdem sind damit die Reflexionen nicht einseitig stärker bzw. schwächer.


    Ob irgendwas im Mix zu laut ist etc. spielt für euch morgen erstmal überhaupt keine Rolle ... mal von eurem jeweiligen Monitormix abgesehen, natürlich. ;)


    Und nicht vergessen eure Pilotspuren auf Klick einzuspielen. ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=UHpk3PIXjJ0
    http://www.youtube.com/watch?v=hkpeyCYB8fA&feature=relmfu


    Da sind ganz nette Tipps enthalten.


    Wichtig bei den Overheads - diese müssen:
    - gleich hoch aufgestellt sein
    - senkrecht nach unten zeigen (nicht schräg)
    - am besten jeweils genau auf die Mitte der Crashbecken zeigen


    Zur Ausrichtung der anderen Mikros wird in den beiden Tutorials eigentlich genug gesagt.
    Das Drumset sollte eher mittig im Raum stehen (wobei hier im Optimalfall auch getestet werden muss) und der Raum sollte nicht zu trocken sein.


    Zum Schlagzeugmix:
    - Overheads komplett rechts/links pannen
    - Toms, Hi-Hat und ggf. Ride nach der Stereobreite ausrichten (jeweils 10-50% würd ich sagen - je nach dem)
    - mit EQ auf jeder Einzelspur kann man bei den Drums grundsätzlich schon viel rausholen
    - mit Gates, Limiter und etwas Kompressor kriegt man die Drums wesentlich klarer, druckvoller und besser durchhörbar im Mix, wobei allerdings auch die Natürlichkeit drunter leidet
    - etwas Reverb (fein dosiert) macht sich auf der Snare und der Bassdrum ganz gut .. falls der Raum relativ trocken ist und keine Raummikros vorhanden sind kann man auch ein bisschen auf die Overheads geben


    Dopplungen macht man insbesondere bei den Leadgitarren. Sologitarren werden immer nur einfach aufgenommen und mittig draufgelegt.
    Aber auch hier muss man testen ... es kann auch gut sein, dass Dopplungen je nach Stil nicht so passen ...
    Daher ist es wichtig, sich für die Mikroausrichtungen (auch am Gitarrenverstärker z.B.) und die eigentlichen Aufnahmen genug Zeit zu nehmen. Jede Aufnahme ist anders und vieles muss eben einfach getestet werden ...


    Doppeln heißt zwei gleiche Takes einzuspielen (also nicht den selben verwenden!) und diese jeweils komplett rechts / links zu pannen. Bei den Gitarren kann man auch gerne insgesamt 4 oder 6 Spuren aufnehmen, solang es tight gespielt ist. Dadurch wird es noch fetter und eben von Natur aus lauter ... muss man eben testen. ;)


    Oft wird der Leadgesang im Chorus auch gedoppelt, in der Strophe meist nicht. Hier kann noch zusätzlich mit einer Mittendopplung gearbeitet werden, welche neben den komplett rechts/links gepannten Spuren mittig gelassen wird.

    Hast du die Möglichkeit deine Schlagzeug Spuren getrennt aufzunehmen und im Nachhineinn fett mischen zu können? Mit anderen Worten: Habt ihr ein Audio Interface mit genug Mikrokanälen (8 sollten für die Drums schon Minimum sein) zur Verfügung?
    Wie siehts mit der Schlagzeugmikrofonierung aus?


    Hab selbst das BD300 und weiß wie schwer es ist da nen anständigen Sound rauszuholen. Würde es 5-10cm innen mittig vors Schlagfell stellen. Dann würd ich nach Schema F vorgehen und mit EQ, Gate, Limiter, Kompressor und Reverb rangehen ... mit EQ den Bass und den Kick (beim BD300 v.a. den Kick!) hervorheben, mittels Limiter lauter machen, mit dem Gate den restlichen Müll (den der Limiter mit lauter machen würde) eliminieren, mittels Kompressor kompakter machen (Attackzeit von ca. 20-40ms, würd ich sagen) und mit Reverb besser durchhörbar machen.


    Am besten aber wärs das ganze von Jemandem mischen zu lassen, der das nicht zum ersten mal macht und auch das nötige Equipment (vor allem Abhörer) hat. Die Drums müssen auf jeden Fall noch in die Breite gezogen werden, die Gitarre sollte gedoppelt werden (was zunächst erstmal bedeutet, dass der Gitarrist zwei finale und tight gespielte Takes einspielen muss), der Gesang sollte noch etwas Bearbeitung kriegen, insgesamt muss es runder klingen ... zu viele Kleinigkeiten um alles genau aufzulisten. ;)


    Noch besser wäre es, denjenigen dann auch die Aufnahmen koordinieren zu lassen. Denn: Shit in -> Shit out ... der Sound entsteht zu großen Teilen schon bei der Aufnahme. Der Mix macht das ganze dann nur fett, breit und gibt ein kleines bisschen "Farbe" ... so ganz grob gesagt.

    Mir erschließt sich nicht, warum du diese Information, anstatt irgendwas von "produzieren" zu faseln, nicht gleich preisgegeben hast. Kein Mensch weiß was du eigentlich genau vor hast, scheinst es aber irgendwie ernst zu meinen. Nach 14 Antworten kommt dann die Auflösung und der Dank in Form von sowas:


    Zitat von drumrecorder

    So sind Se, die Trommler. Immer viel Gelaber und wenig Ahnung


    Wenn du so viel Ahnung hast ... also meiner Ansicht nach ist hier ein Logikfehler drin:

    Zitat von drumrecorder

    Nicht das hier der Eindruck geschaffen wird, man würde Euch dem Drumcomputer vorziehen, nein, soweit ist es (noch) nicht.


    Zumal es doch für diese Zwecke reichen sollte, nen stimmigen Beat zu bauen und für Fills ein paar Achtel auf Snare und Toms durchkloppen zu lassen.
    Meiner Ansicht nach müsste selbst das nicht mal sein, wenn es nur um Ideen bzw. Arbeitsaufnahmen geht ...

    Es gibt ja auch Drumcomputer die man erstmal nutzen kann :)


    Da du im Launchpost von "produzieren" sprichst kannst du das "erstmal" eigentlich streichen. Ne Produktion ist immer final. Und wenn die "erstmal schlecht" ist, kann man das auch schlecht wieder geradebiegen, womit insbesondere die Folge (bzw. Image-)Schäden gemeint sind.


    Aus dem Grund rate ich dir nen Fachmann zu rate zu ziehen, selbst wenn dieser nur deinen Drumcomputer programmiert.


    Pop ist auch nicht gleich Pop. Eine richtige Schlagzeugaufnahme klingt immer lebendiger und einfach authentischer, sofern sie gut gemacht ist (sowohl spielerisch als auch aufnahmetechnisch).
    Natürlich kann man nen Drumcomputer auch passend, groovig und mit "dem gewissen Etwas" einstellen (womit auch der Sound gemeint ist). Es muss eben zur Musik passen ... mir fallen da just Parov Stelar, Bonobo, UNKLE und ähnliche ein.
    Aber auch das macht man nicht mal eben nebenbei - da steckt mindestens genauso viel Arbeit und Zeitaufwand wie in ner richtigen Schlagzeugaufnahme drin.


    Wobei ich sagen muss, dass ich fast alles, was ich aus dem Popgenre kenne und was mit nem Drumcomputer produziert wurde, grausam, schrecklich bis total zum Kotzen finde. Die oben genannten drei Beispiele sind ja alles andere als Pop ...