Hammu
Theoretisch ist das natürlich möglich. Aber mein Fellstück ist schwarz gefärbt und das doppelseitige Klebeband ist beige .. denke, einen entsprechenden Verschleiß müsste man also rein optisch schon rechtzeitig wahrnehmen können. Ein Fell wird ja auch nicht einfach so dünner, sondern reißt wohl eher ...
Das habe ich auch zu keinem Zeitpunkt gesagt, du hingegen schriebst was von Aufnehmen, daher kam mein Satz mit dem Mikro am Schlagfell
Kick heißt im Prinzip Anschlaggeräusch (nicht (Fell-)Ton), und je Obertonreicher das ist desto deutlicher ist es zu hören (akustische Wahrnehmung des Menschen und so...). Beim EQ drehst du ja auch die Höhen rein, damit der Kick definierter ist. Und dann ist es doch logisch, dass du versuchst auch so viel hohe Töne (z.B. Obertöne) mit auf die Aufnahme zu bekommen, oder? Parallel dazu benutzt man ja das Subkick-Mikro um eben so viele (und nur) tiefe Frequenzen wie möglich aufzuzeichnen, deshalb stellt man das ja auch nicht in sondern vor die Trommel.
Hmm, werd ich bei Gelegenheit mal testen, ob am Rand mehr Kick durchkommt.
Die tiefen Frequenzen sind aber auch innerhalb der Bassdrum, d.h., das Subkick Mikro könnte auch in die BD. Ist wohl nur rein logistisch n bisschen blöd zu machen. Grenzflächen legt man ja auch rein und die nehmen noch tiefere Frequenzen als die meisten normalen BD Mikros auf.
Zitat von floschder Bassbereich ("Subbass" ist ein Begriff aus dem Orgelbau) sind Frequenzen ab unter ~120Hz, nämlich die, was man tonal nicht mehr orten kann (ich hab mal kurz bei Wiki nachgelesen). Welche komponenten an der Trommel da jetzt für Verantwortlich sind kann ich allerdings auch nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, daher sagte ich ja auch, dass ich das nur vermute, dass der Kessel da einen großen Einfluss hat.
Hm, ok. Ich denke halt, dass die Kesselschwingungen selbst einen sehr marginalen bis völlig vernachlässigbaren Einfluss auf den Sound haben. Das Thema gabs in allgemeinerer Form hier ja auch schon öfters.
Zitat von floschUnd: macht es überhaupt Sinn Frequenzen unter 20, 25Hz aufzunehmen? Hören tut man die eh nicht mehr,
Ja, aber man spürt sie. Bei größeren Konzerten spürt man den Bass ja zu großen Teilen, je nach dem, wo man steht. Entsprechend dimensionerte Subwoofer können das also schon darstellen.
Ist halt die Frage, qelche Frequenzspektren bzw. welche Stimmung / Befellung / welches Kickpad sich da bei welcher Mikrofonierung gut machen, um einen optimalen Live BD Sound zu bekommen.
Zitat von floschdann werden sie gerne bei digitaler Aufnahme verzerrt (Treppchen)
Da verwechselst du was. Hohe Frequenzen können durch die digitale Rasterung ungenauer dargestellt werden. Die Treppchen sind nach dem Tiefpassfilter bzw. der Schaltung, die das Rechtecksignal "glättet", nicht mehr vorhanden, aber es kann natürlich v.a. bei hohen Frequenzen sein, dass der Frequenzverlauf dann nicht mehr wirklich genau dem Original entspricht. Zusätzlich können Alias-Effekte auftreten, die aber durch Anti-Aliasing kein Problem darstellen. Tiefe Frequenzen haben viel kleinere Steigungen und ne viel längere Periodendauer, wodurch sich die übliche digitale Rasterung (z.B. 44,1kHz bei 16bit = audio CD) da nicht negativ auswirken kann.
Zitat von flosch, und zum umsetzen muss man, meine ich, auch entsprechende Speaker haben, die meisten Lautsprecher fangen doch erst ab 20-40 Hz an wiederzugeben?
Jo, aus dem Grund sind ein Studio und ein Live Bassdrum Sound wohl auch zwei verschiedene Paar Schuhe. Zumindest, wenns um große Auftritte geht.
