Beiträge von m_tree

    Danke für dein Statement.


    Bzgl. PA / Live Anwendungen hast du meine Thesen bzw. meine bisherigen Infos ja so gut wie bestätigt. :)


    Zitat von Seven

    Für manchenKontext und Geschmack klingt mir eine Grenzfläche zu stark nach Rock-Bassdrum mit zuviel Kickanteil.


    Einige der normalen BD Mikros sind doch aber auch sehr heftig vordefiniert. Z.B. ist das e902 auch sehr "flatschig" bzw. kick-lastig und definiert den Sound sehr stark vor. Auch ein AKGD112 bringt immer gut hörbare Kick Anteile mit. Ist das bei Grenzflächen wirklich noch extremer?


    Zitat von Seven

    Mit einem "normalen" Bassdrummikrofon bin ich durch die Möglichkeiten der Positionierung viel flexibler. Ich kann sehr viel am Sound ändern, einfach durch Änderung der Position. Das entfällt bei einer Grenzfläche fast vollständig.


    Das leuchtet ein. Aus dem Grund wird wohl beides oft kombiniert: Die Grenzfläche als "Grundlage" für einen fetten Sound und ein zusätzliches Mikro (in was auch immer für einer Position) für den individuellen Sound.


    Ich habe ein bisschen den Eindruck - von dem, was ich bisher hörte - dass Grenzflächen etwas neutraler als die üblichen Verdächtigen wie das D112, e902 etc. klingen .. also nicht so krass vorgefärbt bzw. nach dem Frequenzgang bzw. der Färbung des Mikros, sondern eben mehr nach dem Bassdrum Sound an sich. Stimmt das?


    Zitat von Seven

    Zudem braucht es aus meiner Erfahrung live mit einem Grenzflächenmikrofon meist eine (im Bassbereich) potente PA. Mit einer kleinen Sub-Sat-PA klang mir das oft zu dünn. Wenn allerdings ausreichend Amping und Membranfläche vorhanden, dann kann man damit ordentlich Alarm machen.


    Das ist dann genau der springende Punkt, auf den ich bzgl. Recording hinaus will. Wäre toll, wenn sich dazu noch Jemand äußern kann. :)

    Mich würde mal ein direkter Vergleich der beiden populären Grenzflächen Beta91a und e901 interessieren.


    Man hört ja immer öfter, dass Grenzflächen das Non-Plus-Ultra für die Bassdrum Abnahme sind bzw. die rundeste / klarste / ehrlichste Grundlage für einen guten Bassdrum Sound bieten.


    V.a. für den Live-Einsatz auf größeren Bühnen ist scheinbar tatsächlich so: Einfach reinlegen, ggf. noch außen ein "normales" BD Mikro zur Unterstützung hinstellen. Kompakter Sound durch die halbe Niere und v.a. richtig dicke fette Tiefen. Mit einer entsprechenden (großen) PA bzw. Subwoofern ist so viel mehr vom Bass zu spüren, also noch mehr Druck da, der live die Magengegend erzittern lässt. Die Grenzflächen nehmen angeblich die richtig tiefen Frequenzen einfach noch besser auf. Auch für Cajon Abnahme das Non-plus Ultra.
    Bitte berichtigt mich, falls ich hier irgendwo/wie Halbwahrheiten verbreite (gebe nur das wieder, was ich hier und da gelesen und gehört habe).


    Mir stellt sich nun die Frage, wie das beim Recording aussieht. Sowohl auf Abhörern, Hifi Anlagen und sonstigen, gebräuchlichen Wiedergabegeräten, spürt man keinen Bass. Die relevanten Frequenzen verschieben sich hier etwas nach oben. Sind hierfür gebräuchliche BD Mikros evtl. sogar besser geeignet bzw. verliert dort die Grenzfläche evtl. sogar gegen die normalen BD Mikros?
    Das einfache Handling spielt beim Recording ja auch weniger ne Rolle.

    Beide OHs auf einen Kanal zu legen ist so ziemlich das dämlichste, was man machen kann. Wenn du schon in Mono aufnehmen willst, dann auch nur mit einem Mikro.


    Die Laufzeitdifferenzen ergeben - wenn beide OH Spuren auf einem Kanal liegen - nen ziemlichen Klangbrei. Zumal Stereo einfach um Welten besser als Mono klingt.


    Ansonsten sollte das Setup schon ganz gut gehen. Das BD300 ist nicht so das wahre - hab es selbst ... die SC-140 sind ganz ok.
    Wenn das Budget da ist, würde ich die Trommeln und die Hi-Hat noch einzeln abnehmen. Mit dem richtigen Mix und den richtigen Effekten kann man das dann viel fetter kriegen ...

    Der Gitarrist, den wir rausgeschmissen haben, ist auch immer noch ein guter Kumpel vom Sänger/Gitarrist/Songwriter und war damals auch aus dem Grund mit dabei. Die beiden haben in der Zwischenzeit ein Akustik Cover Projekt aufgezogen.


    Eine gute Freundschaft übersteht sowas. Wenn sie es das nicht tut, weißt du, dass er kein richtiger Freund ist.

    Als meine derzeitige Hauptband im Aufbau war, mussten wir auch ein Gründungsmitglied (Gitarrist) rausschmeißen, weil er nicht fähig genug war und sich weder richtig an Jams noch an vorhandenen eigenen Songs beteiligen konnte.


    Wir haben das dann in Ruhe abgesprochen und uns dann mit ihm - ohne ihm vorher was zu sagen - an nem neutralen Ort auf nen Kaffee getroffen. Unter dem Vorwand, was bestimmtes (offenkundiges) zu besprechen.
    Wir habens ihm ganz in Ruhe erklärt - sachlich und ganz in Ruhe. Trotzdem ist sowas immer ziemlich übel .. war keine angenehme Sache. Aber was muss, das muss ...


    Empfehle euch das nicht im Proberaum oder bei einem zu Hause zu machen, sondern eben an nem neutralen Ort. So halten sich Wutausbrüche o.ä. automatisch im Zaum und es ist evtl. leichter für ihn, weil er nicht das gewohnte Proberaumumfeld um sich hat.


    Und ganz wichtig, wie gesagt: Sachlich und "gechillt" bleiben. Keinen Disput und auch keine Diskussionen anfangen. Und auch Spott und Hohn haben da garnix verloren.
    Eine Band als Basisdemokratie ist zwar ein nettes Märchen, aber hier greift das durchaus: Ihr seid euch zu dritt einig und er ist allein. Daher solltet ihr nicht drauf eingehen, wenn er anfangen sollte "hässlich" zu euch zu werden und eben anfangen will zu diskutieren, rumzusticheln etc. ...

    Definitiv Simon Phillips auf Steve Lukathers "Candyman".


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    Mit Schulband bzw. Orchester war keine Musikschule, sonden deine normale Schule gemeint. Ich kenne eigentlich fast keine Schule, an der es nix in der Hinsicht gibt ...


    Anzeigen im Internet sind mittlerweile effektiver und v.a. schneller / einfacher als "normale" Anzeigen. Ne Anzeige beim Thomann wird dir 100 mal mehr bringen als in nem Supermarkt in irgend einem Dorf.


    Wenn du auf dem Dorf wohnst musst du eben ein paar Dörfer weiter oder in die nächste Stadt zum Proben. Auf der anderen Seite kann es auch von Vorteil sein auf dem Dorf zu wohnen - auf einem Gehöft oder einem Einfamilienhaus mit großem Grundstück stören Proben im Haus meist nicht so sehr. D.h., du könntest dein Bandprojekt bei dir daheim aufziehen und hast damit gleich mehrere Trümpfe in der Hand. Mancherorts ist es ziemlich schwierig nen Proberaum zu finden und der Raum nach erfolgreicher Suche ziemlich kostspielig.


    Und wir sind ja nicht in Russland oder Kanada, sondern in Deutschland, wo spätestens alle 5km irgendeine Siedlung kommt ...

    Ich kann dir sagen, dass du von denen tunlichst die Finger lassen solltest: http://www.thomann.de/de/millenium_ms2005_mic_stand.htm


    Die anderen Millenium Stative sind denk ich ok und u.U. (wenn sie nicht bei der zweiten Benutzung auseinanderfallen, wie oben verlinkter) ein Schnäppchen. Normale bzw. gebräuchliche, gute Stative gibts von K&M z.B. ...


    http://www.thomann.de/de/mikrofonstaender.html


    Um erste Erfahrungen zu sammeln sind die SC 140 keineswegs verkehrt. So ein Stereopaar kann man außerdem immer mal gebrauchen ... Gig Mitschnitt, Ersatzmikros, zusätzliche Schlagzeug Mikrofonierung a la Ridebecken / Hi Hat oder Raummikrofone o.ä. ...

    Schonmal bei der Schülerband oder beim Schulorchester angefragt?


    Der Anfang ist schwer. Aber sobald du ein paar Leute kennst und erste Erfahrungen gesammelt hast, ergeben sich weitere Projekte meistens von selbst. Zumindest, wenn du die Sache ernst nimmst und das deine Kollegen auch merken.

    Stereo muss nicht unbedingt mit einem ausgemessenen Paar aufgenommen werden. Meine Intention waren neben dem ausgemessenen Stereopaar zwei weitere Dinge:


    - Eine gut aufgenommene und abgemischte Stereoaufnahme mit z.B. einem SC-140 Paar klingt definitiv um Welten besser als eine Monoaufnahme mit einem Rode NT5 (ich schrieb "Billigmikro" vs. was geringfügig besseres").
    - Bei Stereopaaren kriegt man meistens mehr fürs Geld .. Einzelmikros sind geringfügig teurer


    Leider ist es in ganz vielen Bereichen so, dass man zunächst zu Billig- oder Einsteigerprodukten greift. Erst, wenn man Erfahrungswerte gesammelt hat, präzisere Vorstellungen von dem hat, was man will und höhere Ansprüche stellt, kauft man was besseres. Das ist nicht nur ein Homerecording Phänomen ... wobei viele Leute wohl besseres Zeug kaufen würden, wenn die Kohle da wäre.


    Es ist auch durchaus möglich mit einem 1000€ Stereopaar unterm Strich schlechtere Aufnahmen als mit einem 200€ Stereopaar zu machen.
    Da können viele Faktoren mit einspielen ... schlecht gestimmtes Drumset, minderwertige Becken, Mikrofonaufstellung, ungeeigneter Raum, sehr schlechte Mikro Preamps, mangelnde oder keine Nachbearbeitung etc. ...

    das pondon dazu währen dann die Oktava mk-012. ähnlicher preis aber noch besserer sound und qualität.


    Das heißt erstens "Pendant" und zweitens sind die Oktava nicht besser. Sie sind "anders" und haben rein technisch sogar schlechtere Werte. Zudem stellt sich die Frage, warum du erst Rode NT5 anpreist und dann sagst, dass die Oktava noch besser sind .. warum dann nicht gleich die Oktava?
    Die nächste Frage wäre, warum mit 300€ Mikrofonen um sich geschmissen wird, obwohl nur 150 für ein Stereoset UND Stative plus Kabel zu Verfügung stehen ..?


    Ein einzelnes Mikrofon zu kaufen ist Schwachsinn. Stereosets sind erstens unterm Strich günstiger, zweitens aufeinander abgestimmt und drittens ist ein gut aufgenommener und abgemischter Stereosound mit schlechteren Mikros noch um Welten besser als ein Monosound mit nem geringfügig besseren Mikro.


    Meine Empfehlung: t.bone SC140 als Set mit Kabeln und Ständern und dem Pipapo. Liegt im Preisrahmen und ist in diesem so mit das tauglichste, das man kriegen kann.
    Die MCE-530 lösen schon etwas feiner auf und haben ebenfalls ganz gute Bässe (für Recorderman Setups wichtig). "Nur" als Overhead für nen brillianten Beckensound wegen der relativ heftigen Präsenz/Höhenbetongun ganz gut - v.a. weil digital angehobene Höhen bei geringer (bzw. leider standard) Abtastrate eher vermieden werden sollten. Beim Einsatz in Recorderman / Glyn Johns Setups sollten die Höhen (mittels Shelf ab 4-5kHz) etwas zurückgenommen werden.


    Unterm Strich bleibt bei Neukauf nur das SC-140 als vernünftige Variante übrig. Bei Gebrauchtkauf kann man über die MCE-530 nachdenken. Rode NT5 liegen auch bei Gebrauchtkauf wohl nicht mehr im Preisrahmen ... sind aber tatsächlich im Niedrigpreissegment so mit das beste, was man kriegen kann. Sehr neutraler Frequenzgang und ne für die Preisklasse sehr gute Auflösung ...


    Habe die SC-140 selbst und sie neben Recorderman auch schon als Live Mics eingesetzt (und zum PA Main Mix dazugemischt) und Akustik Gitarren Aufnahmen gemacht. Für den Preis nicht übel. Sollten allerdings irgendwie/wo noch 100€ mehr aufzutreiben sein, sollte man definitiv über MCE-530 Neukauf oder NT5 Gebrauchtkauf nachdenken.

    Wenn dann solltest du das als Reso nehmen:


    http://www.thomann.de/de/remo_…dc10965d6d047888627dbfede


    Sieht besser aus und du hast gleich nen Ring dabei, falls du ein Loch reinmachen willst.


    Bevor du die Felle aufziehst, belies dich ein bisschen bzgl. Zentrieren und Stimmen. Zentrieren ist wie gesagt grad bei der Bassdrum sehr wichtig, weil der BD Kessel etwas gröber verarbeitet ist, das Fell (auch einlagig) relatib dick ist und die Stimmung generell eher lasch, sodass sich (ganz anders als bei der Snare z.B.) allein durch die Stimmung im Nachhinein nicht mehr viel zentrieren wird.


    Als ich früher meine BD Felle noch nicht richtig zentriert hab, hat sich einmal ein Schlagfell dann immer wieder in ne Position gedreht, in der ich es nicht haben wollte (Schriftzug). Es "passte" mangels Zentrieren einfach nicht richtig auf den Kessel.
    Davon abgesehen klingt ein richtig zentriertes Fell aber auch einfach besser und lässt sich besser und gleichmäßiger stimmen.

    Ich würd beidseitig Powerstroke 3 nehmen. Hatte vorher auch ne längere Zeit das Aquarian Regulator mit nem PS3 kombiniert. Komplett mit PS3 klingts aber irgendwie runder und hat noch mehr "Eier".


    Tiefe und fette Schlagfellstimmung ist auch wichtig - das kann ich nur unterschreiben. ;)


    Im Prinzip solltest du damit auch schon mit nem Filzbeater nen ganz guten Kick haben. Falls dir der nicht ausreicht und du auf Plastik- oder Holzbeater wechselst, solltest du das Fell schützen. Falam Slam verringert den Kick wie gesagt - besser macht sich da ein Stück altes (klares) Fell.


    Dämpfen würde ich nur moderat. Die PS3 Verstärkungsringe halten die Obertöne schon ganz gut im Zaum. Ich würde ein Stück Noppenschaum oder ein kleines Kissen o.ä. ans Schlagfell legen (bzw. kleben / fixieren). Auf keinen Fall Unmengen große Decken o.ä. reinstopfen - die unterbrechen die Luftsäule in der BD und hindern das Reso am Mitschwingen.


    Schlagfell wie gesagt schön tief und das Reso etwas höher. Damit erzielst du nen tiefenreichen, fetten Sound mit viel Kick, hast aber dennoch nen hörbaren (alles unter 20Hz spürt man nur) Basssound und nen gängigen Rebound durch die höhere Resostimmung.


    Und Zentrieren nicht vergessen! Gerade bei den meistens etwas gröber verarbeiteten Bassdrum Kesseln und den dicken Bassdrum Fellen ist das wichtig ...

    Ach so heißt der also. ^^


    Hab ihn bei Lukather Anfang des Jahres gesehen und fand ihn nicht so dolle - zumal er einige Sachen verhauen hat oder stellenweise nicht sicher bzw. tight zu sein schien. Er spielt musikalisch und solide, aber mich beeindruckte er auch bei Vai, bei dem er besser als bei Lukather war, nicht so. Ist vielleicht Geschmackssache.


    Für mich ist Jeff Campitelli der Mann des Schlagzeuger Trios um das aktuelle G3 Line Up. :thumbup:

    Klares Fell mit Holz- oder Plastikbeatern ... damit wirst du ein Maximum an Kick rausholen. Der Kick ist der Attack, von dem du redest ... das sind die Höhen zwischen 4-8kHz, die die Bassdrum besser hörbar machen.


    Ein Falam Slam verringert den Kick und schiebt die Sache allgemein mehr in den Mittenbereich. Der Sound wird weniger fett (tiefenreich mit viel Kick), sondern eher fokussiert (mittenbetont).


    Ich spiel z.Z. ein Powerstroke 3 clear mit dem IC Filzbeater und hab nen guten Kick. Sowohl in natura als auch mikrofoniert.

    einfach unsym. Klinkenkabel vom Audio-Interface zu den Line-Eingängen am Pult und alles wird gut ...


    Und warum nicht einfach symmetrische? Die gehen auch mit unsymmetrischen Signalen. Mit Monoklinke kommt bei symmetrischen Signalen aber nur Mist raus.


    Unser Interface (ein Saffire Pro 24) hängt auch nur mit Stereoklinken am Mischpult - sowohl die Line-Ins als auch Line-Outs. Bisher keine Probleme.

    Im Zweifelsfall immer symmetrisch nehmen. Auch wenn ein unsymmetrisches Signal draufgelegt wird tut das garnix. Ärgerlich ist nur, wenn theoretisch eine symmetrische Übertragung vorhanden ist, man aber kein symmetrisches Kabel zur Hand hat.


    Demgegenüber käme nur Mist bzw. kein Signal raus, wenn man eine Monoklinke an einen symmetrischen Ausgang hängt. Wenn das überhaupt so funktioniert müssten sich die beiden Phasen dann gegenseitig auslöschen.


    Also nicht weiter drüber nachdenken und immer Stereo Klinke kaufen. Damit macht man nie was falsch ... man kann sogar mal ein Stereosignal damit übertragen. ;)


    Zitat von rlp

    Phantomspeisung auf einem Klinkenstecker ist immer extrem gefährlich. Ich würde daher raten, die Ausgänge des Audio-Interfaces mit unsym. Klinkenkabeln an das Mischpult anzuschliessen.


    Das ergibt insofern keinen Sinn, weil Phantomspeisung dann generell auf allen Klinkensteckern gefährlich ist - nicht nur auf Stereoklinken.
    Meinst du damit die Bauweise - sodass man bei Klinke leichter nen Schlag kriegen kann?
    Das würde auch keinen Sinn machen, weil die weiblichen XLR Anschlüsse, die ans Mikro gesteckt werden, gegen Berührung von außen durch die Bauweise (weiblich halt) gut geschützt sind.
    Zudem kann kein mir bekanntes Mischpult Phantomspeisung auf ein Klinke Signal geben. Und selbst wenn das möglich wäre, wäre das ebenso ungefährlich, weil die Phantomspeisung ja aus einer ebenfalls weiblichen Klinkenbuchse käme.


    Es stimmt aber schon, dass bei Line Signalen über relativ kurze Wege (Proberaum, Studio) eine symmetrische Übertragung nicht so wichtig ist. Ganz anders ist das bei viel schwächeren (und damit viel störanfälligeren) Mikrofonsignalen über lange Wege mit vielen Störquellen in der Nähe (typisch bei größeren Bühnen).

    Es ist in jedem Fall ne unnötige Belastung, die "normal" nicht vorhanden ist, auf die Schrauben, die Gewinde und die "Druckstellen", auf die die Schrauben drücken, um die Welle zu halten. Sowohl an der Verbindung zum Master / Slavepedal als auch an der Welle (Längenverstellung) selbst.


    Außerdem kann es ja mal passieren, dass so ein Schräubchen nicht ganz fest sitzt ... dann verabschiedet sich eben mal ein Pedal und fällt aus 1,50m Höhe auf Steinboden ... oder man rammelt mit den Pedalen versehentlich an Türen, Wände oder Autos etc., weil man in der anderen Hand was schweres trägt und die Pedale relativ unkontrolliert umherbaumeln.


    Der Welle selbst ist das denke ich egal. Aber die beweglichen Teile wie die erwähnten Schrauben oder die Kardangelenke leiden da ganz sicher drunter. Inwieweit die Spätfolgen da aussehen, liegt wohl v.a. an der Konstruktion selbst.
    Aber im Zusammenhang mit o.g. Faktoren ist es definitiv ein erhöhtes Risiko, seine Dofuma einhändig an der Welle zu tragen.


    Vom Bestimmungsort bis zum Case und umgedreht kann man seine teure Fußmaschine doch ganz sicher beidhändig - jeweils am äußersten Steg der Pedale - tragen ... mach ich immer so.