Beiträge von m_tree

    Sofern du mit ADAT arbeitest (was ohnehin zu empfehlen ist), sollte das in den meisten Fällen funktionieren. Es müssen hierzu dann nur die jeweilige "Clock" (Taktung, sozusagen) des Gerätes, die Abtastrate und ich glaube noch eine Einstellung synchronisiert werden.


    Du schließt nur eines der beiden Geräte an den Rechner an. Nur über dessen Controlsoftware synchronisierst du die beiden.
    Hat bei mir mit einem Saffire Pro 24 (am Rechner) und einem M-Audio Profire 2626 (via ADAT angeschlossen) einwandfrei auf Anhieb funktioniert.


    Wie das mit s/p-dif aussieht weiß ich nicht. Aber mit ADAT ist das generell eher unproblematisch (und ist sowieso viel potenter - 8 und mehr Rohsignale sind kein Problem).

    M.E. völlig sinnfreier Thread. Zur Fellfrage findest du nen Haufen Lesestoff im Drumtech / Tuning Forum (Suchfunktion) und was die Sticks und irgendwelche HH Aufsätze angeht musst du selbst rumtesten.


    Bei Fellen musst du eigentlich auch rumtesten um deine persönlichen Vorlieben zu entdecken. Das braucht Zeit, viele Fellwechsel und viel Rumstimmerei ... aber da aller Anfang schwer ist, ist da ein bisschen Input sicher nicht schlecht. Aus dem Grund: Suchfunktion.


    Felle sind wie alles andere nur in gewissem Maße ne Stilsache. Erlaubt ist was gefällt.

    Für Triolische Sachen finde ich zwei Hänge Toms praktischer.


    Was meinst du denn mit triolischen Sachen? :D
    Ich spiele des öfteren Shuffle, 6/8 oder hau einfach mal triolische oder sextolische Fills in gerade Beats rein und brauch kein zweites Hängetom :P


    Ich habe neben zwei Crashes auch immer ein Splash und ein China (10 / 20) hängen, z.Z. sogar noch ne Cowbell, weil ich mal mit Sambas experimentiert hab.
    Das Splash und das China möchte ich eigentlich nie missen, zumal ich sie fest in einige feststehende Fills der Songs meiner Hauptband eingebaut habe.


    Wenn ich mir allerdings ein drittes (bzw. sogar noch 4. - das ist dann gehupft wie gesprungen) Tom hinhänge / stelle, dann so, dass die beiden Hängetoms zwischen Bassdrum und Hi-Hat (also in Blickrichtung bei normaler Stitzposition) hängen und das zweite Standtom dann - logisch - neben das andere kommt.
    Und alles was größer als 12" ist würd ich mir nie mehr über die Bassdrum hängen ... selbst 12" ist mir momentan zu groß geworden. :D
    Dass das Ride bei nur 2 Toms näher ran rücken kann ist für mich auch sehr wichtig. Ich mach viel mitm Ride und spiele da viele kleinere Akzente mit rein.


    Doch zugegeben: Wenn mal ein paar mehr Mittel da sein sollten bzw. wenn ein neuer Kesselsatz kommt, werden sicher mal - wenn auch nur testweise - 4 Toms plus ggf. Sidesnare, ein nettes Beckenarsenal und pipapo aufgebaut.

    Dem ist leider wirklich so. Aus ein paar oberflächlichen Konversationen mit Bekannten, die wenig Ahnung von der Materie hatten und auch selten bis nie auf richtige Konzerte gehen, übers Drumming kam das auch so rüber ... mir fallen grad eine stichhaltigen Beispiele ein (da gab es aber einiges in meiner Vergangenheit), aber es ist definitiv keine Seltenheit, dass der allgemeine Volksmund scheinbar hier und da grundlegend glaubt, je größer das Schlagzeug, desto besser der Schlagzeuger.
    Genauso wie von Laien oftmals (mehr unterschwellig) Metal als die anspruchvollste Schlagzeug Disziplin angesehen wird, weil es da oft sehr schnell und mit vielen Noten (aber eben alles schnur geradeaus) auf oftmals großen Sets zugeht und dann mit Namen wie Lars Ulrich, Joey Jordison, Mike Portnoy & Co um sich geschmissen wird.

    Noch was ^^


    1a) Mikrofone im Recorder an der "Breite" des Sets ausrichten. D.h. das eine zeigt eher Richtung Hi-Hat, das andere eher Richtung Floor Tom. Damit kriegst du ansatzweise nen passenden Stereo Sound.
    4a) Vorher Normalisieren nicht vergessen!

    Ich spiele auch ausschließlich zwei Toms. Derzeit 10+16 - ziemlich unüblich.


    Mich kümmern Trends u.ä. aber weniger ... ich komm einfach besser mit einem kompakteren Aufbau zurecht und kann meiner Kreativität auch auf zwei Toms gut freien Lauf lassen. Mein Aufbau hat kein direktes Vorbild, sondern ist einfach so eingestellt, wie ich damit am besten klarkomme.


    Nicht nachvollziehbar finde ich, wenn alle Trommeln und sogar noch die Becken exakt gerade stehen / hängen müssen (also kein einziges bisschen angeschrägt). Sieht schön aus, aber behindert ne bestmögliche Ergonomie.


    Es ist aber Geschmackssache und ich kenne auch einige populäre jüngere Drummer, die große Sets spielen. Der eine kommt eben so besser zurecht, der andere so. Ich habe mit zwei Toms einen besseren Spielfluss und bin unterm Strich kreativer als mit dreien.
    Dennoch ists ab und zu mal ganz cool sein Setup zu verändern bzw. zu vergößern / verkleinern, um neue Inspirationen zu bekommen.

    • Teile der Dämpfung (Textilien, Schaumstoff, Teppiche) aus dem Raum entfernen, Recorder möglichst weit über dem Set platzieren (aber nicht direkt unter der Decke)
    • Song mit Kopfhörer einspielen / aufnehmen (nur Schlagzeug aufnehmen)
    • Audiotrack des Songs im Nachhinein in Reaper synchronisieren
    • ein bisschen mit dem EQ spielen, Limiter einsetzen .. Schlagzeugaufnahme über den Song einpegeln, da diese im Vordergrund sein sollte


    Damit sollte die Schose schon besser klingen. Bastel so lang am Raum und den Positionen rum, bis du ohne Nachbearbeitung ein bestmögliches Ergebnis hast. Der Sound entsteht bei der Aufnahme - alles was danach passiert sind nur kleinere Verschönerungen, zumal man bei einer Stereosumme eh nicht mehr viel machen kann.

    Jop, das Equipment ist ganz ordentlich. Evtl. wärs noch ganz gut für die Toms gleiche Mikros zu verwenden.


    Da ich nochmals auf die Nachbearbeitung eingehen will hab ich kurzerhand mal zwei Vergleichsmixe eines von mir letztes Jahr im Oktober eingespielten Songs (nur der erste Teil) geupt - einmal mit Nachbearbeitung und einmal ohne.


    Ohne Nachbearbeitung und Phasendreher - nur Panning, Pegel nicht ganz passend, weil für nachbearbeitete Version eingestellt:
    http://www.mtree.thoralfbaum.d…ly_part1_just-panning.mp3


    Nachbearbeitete Spur - EQ, Kompressoren (einfach), Limiter, Gates, Reverb (nur Snare top, BD und OHs):
    http://www.mtree.thoralfbaum.d…ms-only_part1_EFFECTS.mp3


    Gerade im Gesamtmix des Songs sieht die unbearbeitete Aufnahme alt aus.


    Das ganze wurde mit 8 Mikros aufgenommen:
    - Snare top/bottom SM57
    - Toms: Sennheiser e604
    - BD: AKG D112
    - OHs + Hi-Hat: Beyerdynamic mce-530 (kein Stereopaar)

    Nicht außer Acht lassen sollte man die Nachbearbeitung. Damit ne Schlagzeugaufnahme richtig fett klingt kommt man um EQ, Gates, Kompressor und Limiter und ein bisschen Reverb nicht drumrum.


    Das Prinzip "Shit in -> Shit out" greift natürlich immer. Aber selbst die bestmöglichst arrangierte Aufnahme mit dem teuersten Equipment klingt ohne Nachbearbeitung nicht so fett wie eine mittelmäßige (aber brauchbare) nachbearbeitete Aufnahme.

    Man könnte natürlich auch Pappkartons und Wellbleche mit 10 und mehr Mikros für ein paar Mille aufnehmen. Da kommt unterm Strich ganz sicher was schlechteres bei raus als wenn ich ein super durchgestimmtes High End Set in nem perfekten Raum mit Billigmikros aufnehme.


    Ist immer die Frage in welchem Rahmen sich das abspielt. Es gibt überall ein Mittelmaß, mit dem man für gewöhnlich den besten Kompromiss eingeht und am effektivsten fährt. Für mich sähe dieser folgendermaßen aus:


    Mittelklasse Kesselsatz, High-End Snare, Oberklasse Becken, halbwegs frische Felle ... Mittelklasse Mikrofone (z.B. Rode NT5, Sennheiser e604, AKG D112, SM57u.ä.) in ausreichender, aber noch moderater Anzahl (zweifache Snare + BD Abnahme, zusätzliche Hi-Hat und Ride Abnahme, ggf. Raummikros).


    Damit sich sündhaft teure Mikros bezahlt machen sollten m.E. auch die restlichen Bedingungen genauestens abgestimmt werden. Sprich: Sehr gut geeigneter Raum, annähernd perfekt gestimmtes Set, sonstiges professionelles Studio Equipment mit High-End Pre-Amps, penibel ausgerichtete Mikrofonpositionen ... und natürlich ein Drummer, der was kann.


    Es muss am Ende halt zusammen passen. Ein besch..eiden klingendes Set in einem ungeeigneten Raum mit nem Anfänger am Set wird mit den besten Mikros schlecht klingen ... genauso würde ein Top Drumset mit nem Profi am Set mit schlecht ausgerichteten Billigst-Mikros in sehr geringer Anzahl in einem ungeeigneten Raum nicht sonderlich toll klingen.

    http://www.reaper.fm


    Da hast du ne breite und gut funktionierende Effektpalette am Start. Z.B. EQ, Kompressor ...
    Mit Audacity kann man zwar auch was machen, aber nicht in dem Umfang und vor allem nicht in Echtzeit.


    Mit dem Tool kannst du auch richtige Aufnahmen machen. Dazu brauchst du dann aber ein Audio-Interface und mindestens ein "richtiges" Mikrofon.

    Wenn er keine Erfahrung hat und Anfänger ist wird ihm das im Laden rumtesten auch nicht viel bringen.


    Es ist m.E. auch eines dieser Märchen, dass die erste (richtige) Snare gleich was fürs Leben ist. Er muss jetzt erstmal mit irgendwas Erfahrungen sammeln, bevor man überhaupt über weitere Feinheiten und spezielle Vorlieben nachdenken kann.


    Sofern das, mit dem er Erfahrungen sammelt, was halbwegs anständiges / taugliches ist, ist doch alles in Butter. Dass das nicht irgendeine Millenium Snare aus nem Starterset (die, die er jetzt hat) ist, ist klar ... es muss aber auch keine 500€ Snare sein, die er sich mit Geduld und Mühe gebraucht für die Hälfte schießen könnte.


    Und neu wird er im Laden bis 160€ (die 200€ umfassen ja noch Felle etc.) sowieso nicht viel zum antesten finden ...

    In diesem Zuge hier noch zwei Snares, die interessant wären:


    http://www.thomann.de/de/pearl…vison_sensitone_snare.htm


    http://www.thomann.de/de/mapex…special_panther_maple.htm


    Ich würde diese "Black Panther" der anderen vorziehen, weil sie Powerhoops statt Gussspannreifen hat. Geflanschte Reifen lassen etwas flexibler stimmen (sind im wahrsten Sinne flexibler) und haben weniger Eigengewicht. Die Sache klingt damit etwas offener. Snarebeds lassen sich leichter reinstimmen und kleiner Unebenheiten ausgleichen (ein Kessel ist nie 100% plan, ein Fell liegt selten genau mittig auf) ... aber ist am Ende Geschmackssache.


    Dazu würde ich dieses Fell und etwas Moongel bestellen:
    http://www.thomann.de/de/evans_b14g1rd.htm
    http://www.thomann.de/de/smile_moongel.htm


    Da die Werksfelle in der Preisklasse fast immer minderwertig sind (z.B. Remo UT), wärs ne Idee, auch das Resonanzfell zu wechseln. Hier wäre z.B. ein Ambassador Snare oder ein Evans Hazy 300 zu empfehlen - welches du nimmst, ist eigentich wurscht.


    Ob sich neue Felle für deine Millenium Snare lohnen ist evtl. fraglich. Wenn du rausfindest, was genau das für eine ist, kann man evtl. mehr sagen.


    Den Teppich der neuen Snare würde ich erstmal nicht tauschen. Der muss nicht unbedingt sooo schlecht sein. Wichtiger ist erstmal, dass du das Teil samt Snarebed richtig stimmst.


    Die Moongel Pads würde ich halbieren (bzw. erstmal nur eins). Ein halbes dämpft nämlich auch schon ganzschön.

    Vergiss die Soundbeispiele. Die helfen dir insbesondere bei Trommeln garnix. Selbst bei Becken können sie nur als grober Anhaltspunkt dienen, wenn man unter gleichen Aufnahmebedingungen verschiedene Becken aufnimmt. Bei Trommeln spielen die Felle, Stimmung & Mikrofonierung am Ende (in der Summe) eine größere Rolle als die Kessel selbst.


    Mir ist fraglich, was du an den Fellen - v.a. dem Reso - nicht gut findest.


    Du machst dir einfach zu viele Gedanken. Kauf dir was mit nem guten P/L Verhältnis, ein paar nette Felle dazu und gut.

    Die Frage ist, ob sie sich genug durchsetzen kann gegen laute Gitarren, Bässe und Becken ?(


    Richtig hoch gestimmt und ungedämpft kann sich jede Snare gut durchsetzen. Das ist echt das kleinste Problem. Mehr Gedanken würd ich mir da um die Durchsetzungsfähigkeit der Bassdrum machen.


    Außerdem ist ein Proberaumsound so gut wie immer suboptimal, wenn nicht viel (Material-)Aufwand betrieben wird, um diesen zu verbessern.


    Mach dir um sowas keinen Kopf und kauf wie gesagt das mit dem besten P/L Verhältnis. Viel wichtiger ist dann, dass du lernst, das Teil deinen Vorstellungen entsprechend zu stimmen ....

    Hatte ja in einem anderen Thread auch schon von der Piccolo Snare abgeraten (was der Grund für diesen Thread ist).


    Als (einzige) Hauptsnare solltest du dir m.E. auf keinen Fall ne kleine und flache 13"er anschaffen. Eine 14er mit moderater Tiefe lässt sich immer noch am flexibelsten stimmen.


    Auch eine Holzsnare kann man hoch und knallig stimmen. Stahl klingt noch ein kleines bisschen aggressiver. Birkenholz (siehe Mapex Special T.) ist angeblich übrigens eine der Holzarten mit am meisten "Attack" und käme damit deiner Soundvorstellung wohl entgegen. Dem "angeblich" sollte man aber Augenmerk schenken, weil der tatsächliche Einfluss der Holzart sehr umstritten ist.


    Prinzipiell sind Stahlsnares bei gleicher Qualität günstiger. Qualität meint hier die Verarbeitung des Kessels und die Qualität der Hardware (Reifen, Snareabhebung, Teppich, ..). Stahl exakt rund und plan zu kriegen ist weniger aufwändig als bei Holz.


    An deiner Stelle würde ich mir keinen all zu großen Kopf machen und das kaufen, das das beste Preis/Leistungsverhältnis bietet. Mal von irgendwelchen Extrema (z.B. 8" oder 3" tiefe Kessel, 12" Snares, extrem breite Teppiche etc.) abgesehen kannst du mit der entsprechenden Stimmung / Befellung schon sehr viel erreichen.
    Du stehst ja sowieso meines Wissens noch eher am Anfang. Wenn du die Sache weiterhin ernsthaft betreibst wird das eh nicht deine letzte Snare sein, zumal du irgendwann sowieso präzisere Soundvorstellungen und Wünsche kriegst.


    Bzgl. Befellung würde ich dir auch ein Evans Power Center Reverse Dot (Dot unten aufgeklebt) und etwas Moongel empfehlen. Dazu ein mittelstarkes Reso (Hazy 300, Ambassador Snare o.ä.) und ggf. nen Puresound Teppich, wenn der Standard Teppich nix taugt.

    Je kleiner die Abmessungen einer Trommel, desto weniger flexibel kann man sie stimmen. Denn höher und knalliger geht immer ...


    Du hast ansonsten nicht verstanden, was ich sagen wollte: Es macht einen großen Unterschied, ob ich einen billigen, schlecht verarbeiteten Kessel (der sich entsprechend schlecht stimmen lässt) schlecht stimme und dann tot dämpfe, damit ich nix mehr von dem schlechten Sound höre, der durch die schlechte Stimmung entsteht oder ob ich einen hochwertigen Kessel sauber durchstimme und dann moderat so abdämpfe, dass ein runder Sound rauskommt.


    Ich hatte schonmal ein Genera Dry und fand es ziemlich extrem. Auf Stahlsnares evtl. was anderes ... aber der Sound wird dadurch schon fast tot.


    Mein Tipp: Kauf dir ne 14" Holzsnare mit moderater Tiefe (5-6,5") und ein einlagiges coated Fell ohne weitere Vordämpfung und dazu Moongel. Mit Moongel kann man sehr flexibel und effektiv abdämpfen ... ein halbes Pad macht schon viel aus. Und falls du wirklich keine Obertöne mehr willst, kannst du auch zwei drauf machen.


    Mit meiner Snareempfehlung wärst du definitiv flexibler als mit einer 13*3,5 Stahlsnare.


    Das, was du vor hast, ergibt in sich aus folgendem Grund keinen Sinn: Stahl bringt nen sehr halligen, aggressiven Sound mit sich (also viele Obertöne), ein kleinerer Durchmesser macht die Sache noch "höher" und bringt prinzipiell noch mehr Obertöne mit sich und die geringere Tiefe lässt die Sache mehr Knallen und nimmt Lautstärke- und Stimmpotenzial raus. Wenn du jetzt ein Genera Dry aufziehst, relativierst du diese Faktoren .. oder besser gesagt: du kaschierst sie. Das ist dann m.E. keine runde Sache mehr.


    Es wäre was anderes, wenn du so einen knalligen Sound willst. Aber anhand deiner Ausführungen weiter oben willst du ja genau das nicht ... daher ist deine Snare Wahl m.E. Blödsinn.

    Übernächste Woche steigt bei uns im Proberaum ne große Aufnahmesession. Bei der einen Band Overdubbing, mit der anderen Liveaufnahmen, für mich privat noch ein paar Aufnahmen ... hab mir eh vorgenommen in Ruhe rumzutesten (auch mit Raummikros). Insgesamt 12 Drumspuren bei Overdubbing bzw. 10 (ohne Raum Mikros) beim Liverecording.
    Evtl. krieg ich es noch hin mir eine Grenzfläche auszuleihen. Dazu hab ich noch ein D112 und ein BD300 am Start - ursprünglich wollte ich das D112 innen ins vordere Drittel und das BD300 außen vors Reso stellen. Wenn die Grenzfläche da ist werd ich auf jeden Fall Vergleichsaufnahmen gegenüber Grenzfläche + D112 und evtl. noch einzeln machen ... wenn Interesse besteht könnte ich die dann auch beide grob "fett" mixen (EQ, Gates, Kompressoren/Limiter, Reverb), um einen besseren Eindruck vom Endergebnis zu kriegen.


    Bin gespannt wie das dann mit der Grenzfläche klingt :)


    EDIT
    Dat wird doch nix mit der Grenzfläche .. schade. :whistling:

    Sustain ist Stimmungs- und Dämpfungsabhängig. Wenn die Snare sauber verarbeitet ist solltest du das mit diesen beiden "Maßnahmen" in den Griff bekommen. Prinzipiell sollte man da erstmal mit der Stimmung experimentieren und DANN dämpfen, weil Dämpfung den Sound immer weniger lebendig und natürlich macht. In gewissem Rahmen ist das aber alles kein Thema, natürlich ...


    Ein Center Dot ist eigentlich ne nette Sache, weil man damit einfach mehr Druck rauskriegt. Für konstant bleibende fette Backbeats muss man dafür natürlich mit geübter Sicherheit auf den Dot treffen können :P


    Die Piccolo Snare hätte dann den selben Durchmesser bei geringerer Tiefe, richtig?
    Damit hast du ne direkter Teppich Ansprache, nen kompakteren Sound (Reso spricht schneller an), weniger Lautstärkereserven, geringere Stimmflexibilität ... aber das Sustain wird damit keineswegs automatisch weniger. Wie schon gesagt: Das ist - wenn eine saubere Verarbeitung / Gratung gegeben ist - Stimmungs und Dämpfungs- bzw. Fellsache.


    EDIT
    Wobei Stahl natürlich den Klang färbt und generell eher offen, aggressiv und halliger klingt ... wenn dir das zu viel ist würd ich mir eher ne Holzsnare zulegen als auf unflexible, extrem geringe Tiefen zu setzen.