Worauf ich mit der Monetarisierung hinaus wollte war, dass es wesentlich kritischer wird, wenn man mit fremder Musik direkt Geld verdient. Lädt man einfach nur mal eine komplett selbst eingespielte Coverversion hoch, juckt das keinen. Dafür gibts unzählige Beispiele. Zumindest bei Livemitschnitten.
Außerdem braucht man sich nur mal ansehen, was es alles für "inoffizielle Grauzonen" gibt, die auch so gut wie jedem egal sind.
Coverbands auf privaten Feiern z.B., die richtig Kohle kriegen. Da zahlt keiner GEMA. Wie viele Kneiper keine Gebühren zahlen und trotzdem Bands spielen lassen, die - auf welche Art auch immer - covern, weiß ich nicht, aber es sind sicher einige.
Ich würde die "Demos" im Zweifel unter Verschluss halten und nur potenziellen "Kunden" in die Hand drücken - also nicht veröffentlichen.
Veröffentlichen würde ich da eher in guter Qualität mitgeschnittene Livevideos. Da sieht man eh besser, wie ihr das Zeug rüberbringt und wie die Leute drauf reagieren.
Mit Nennung des Urhebers war gemeint, dass man nicht indirekt behauptet, das Stück wäre von einem selbst. Gibt man das Werk als sein eigenes aus (nennt den Urheber nicht) ist man definitiv schlechter dran.
Ich hab schon ein paar Bands gesehen, die zum Spaß mal einen Britney Spears Song oder ähnlichen Müll komplett umkrempeln und auf ihre Weise interpretierten und dafür keinen Cent gezahlt haben.
Wenn die Gema die Videos nicht sperrt, tut es eben ein Auftragnehmer der Gema. Ist doch egal ... Drahtzieher ist die Gema.
Die Arbeit würde sich sonst keiner machen, denn die Gema verdient mit dem Urheberrechtsschutz Geld, kein anderer. Zwielichte Anwaltskanzleien mahnen z.B. ab und verdienen damit ihr Geld, die würden keine Videos sperren, um mit Nachdruck zu zeigen, dass sie nicht zum Spaß existieren.