Beiträge von m_tree

    Ich würde die Finger von der 9000er lassen. Den doppelten Preis für etwas - rein technisch - geringfügig ausgereifteres halte ich für stark übertrieben bzw. ungerechtfertigt.


    In der bis 400 Euro Klasse gibts viele ausgereifte und populäre Fußmaschinen. In den höheren Preisklassen haben dann m.E. nur die wirklich besonderen / innovativen Pedale ihre Daseinsberechtigung. Beispiel Axis, Demon Drive.


    Wer die Kohle hat kauft sich natürlich ohne Umschweife eine der überteuerten DW 9000er, Sonors, Ludwigs, wenn ihm die - aus welchen Gründen auch immer - so gut gefallen. Aber wer über sein Budget noch lange nachdenken muss sollte die Finger von etwas lassen, das er ohne merkbare Abstriche auch für 1/2 - 2/3 des Preises bekommt.

    Irgendwie muss er sich halt von der Masse abheben. Der Setaufbau passt zu seinem Stil ... wirkt vielleicht affig für den ein oder anderen, aber ist insgesamt stimmig.


    M.E. gibts viel zu viele Videos von ihm, in denen er simples Zeug gut in Szene setzt, aber nicht viel von dem rüberkommt, was er wirklich kann.


    Hier ein Beispiel für nen Song, wo er wirklich was blicken lässt: http://www.youtube.com/watch?v=vQn2JsahXx0
    (sehr schlecht zusammengeschnitten - wenns interessant wird, sieht man nix vom Schlagzeug)


    Das Drumming macht fast den ganzen Song aus und ist nicht nur anspruchsvoll, sondern auch ziemlich einzigartig.
    Sind viele Details enthalten, die selbst auf der Studioaufnahme nicht auf Anhieb rauszuhören sind.


    Hab mal ein Video von nem Konzert gesehen, bei dem sie den Song nochmal 10-20 bpm schneller spielten. Schon heftig ...

    Es geht halt um die Art und Weise. Die kann einem gefallen, oder halt nicht - den meisten gefällt sie in diesem Fall nicht.


    Der Junge hier war zu dem Zeitpunkt auch erst 16, hatte schon da großen Erfolg - und das find ich persönlich wesentlich ansprechender und angenehmer als die in diesem Thread diskutierten Herren:


    http://www.youtube.com/watch?v=bHDjGtj18X0

    Das Gepose gehört ja dazu - finden wohl die meisten.


    Aber an was es wirklich fehlt ist ein eigener Stil. Für mich ist das schnelles, technisiertes Rumgetrommle ohne Aussage. Ohne eigenen Stil kann jeder einpacken, der es wirklich zu etwas bringen will. Gut zu sehen daran, dass nur gecovert wird ...

    Was hat das mit dem ADA8000 zu tun? Jedes Interface mit ADAT Eingang kann mit dem ADA8000 arbeiten. Über die jeweiligen Interfaces findet man genug im Netz, bei Thomann (Bewertungen) etc. ...


    Wenn man sich auf gewisse Funktionen und Anschlüsse festlegt, die das Teil haben muss und obendrein noch ne Budget Grenze hat, bleibt eh nicht mehr viel übrig.

    Breaking Benjamin ist Alternative Rock, Rock, Metal ... aber bestimmt kein Grunge.


    Wenn du deine Becken bei deinem Budget neu kaufen willst bleibt dir garnix anderes übrig als günstige Türken zu kaufen. Wenn du in den Laden gehst und antestest wird dir wahrscheinlich was im Kaliber von Zildjian Avedis, A-Custom, Sabian AAX, HH, Paiste 2002 etc. pp. gefallen ... aber da kostet ein Beckensatz mit zwei Crashes ne Mille aufwärts, was bestimmt nicht in dein Budget passt. Da bliebe also nur noch Gebrauchtkauf - das braucht aber Zeit und Geduld, wobei du das jeweilige Becken dann vorher meistens auch nicht antesten kannst.


    Bei Trommeln bringt im Laden antesten wie gesagt nicht viel. Alles Fell-, Stimmungs-, und Raumsache.


    Viel falsch machen kannst du also so oder so nicht. Unpassend wäre nur, wenn du jetzt irgendwelche minderwertigen Teller wie Zildjian ZBT oder ein Einsteigerset wie Tama Imperialstar etc. kaufst.

    Kurz mal ein paar Grundsätze, die mir grad so durch den Kopf gehen:


    • Finger weg von Einsteiger- und Mittelklasse Becken namhafter Hersteller! Klingt bescheiden und ist viel zu teuer. Bei den Türken gibts da viel bessere Alternativen.
    • Ein gutes Schlagzeug zeichnet sich durch gute Verarbeitung aus. Jedes gut verarbeitete Set kann so klingen wie man es möchte, wenn man die richtigen Felle wählt und stimmen kann. Alles andere ist Geschmacks- und Budget-Sache
    • Fußmaschinen sind Geschmacks- und Glaubenssache. Bringt nix darüber zu streiten.
    • Becken würde ich eher gebraucht kaufen als Trommeln und Hardware. Letztere können verschlissen, schlecht behandelt worden sein, ohne, dass man es vor dem Kauf sehen kann. Wenn Becken optisch in Ordnung sind, sind sie auch wirklich in Ordnung.


    Sich wegen so einem Kram in die Haare zu kriegen halt ich für ziemlich sinnlos.


    Hier mal ein Beispiel, was ich zuerst kaufen würde:


    http://www.thomann.de/de/mapex_mp5245_meridian_maple_pe.htm
    http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm


    Die restliche Kohle kann dann ganz locker in ein weiteres Beckenstativ, die Dofuma, andere Felle etc. fließen ...

    hrawth
    +1


    Wobei es ein Standard Set mit Hardware für gut nen Tausender auch tun würde. Von der Qualität der Snare wird er eh erstmal nicht viel mitkriegen. Muss sich alles erst entwickeln.


    Zultan Rockbeat ist m.E. auch erste Wahl.


    Warum du gleich ne Doppelfußmaschine brauchst, ist mir fraglich. Die kannst du immer noch mal später zu kaufen, wenn du ein entsprechendes Schnäppchen entdeckt hast.


    @Zaungästin
    Sowas müsste echt geahndet werden ... Ahnungslosen irgendwelche Halbwahrheiten unterschieben. Wer sagt denn, dass die Falcon besser als die IC ist? Das ist am Ende alles Geschmackssache. Für mich war die Falcon z.B. nix.

    http://www.thomann.de/de/zulta…_beat_profi_cymbalset.htm


    Das ist eine der vernünftigsten Varianten, wenn man ohne viel Aufwand Geld sparen will. Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Teile relativ amtlich klingen und den Preis echt wert sind.


    Lass auf jeden Fall die Finger von irgendwelchen EInsteiger- oder Mittelklasse Serien namhafter Hersteller. Bis auf den Namen und den viel zu hohen Preis haben die nix mit der Qualität und dem Klang zu tun, für die / den die Firmen bekannt / geschätzt sind.

    Wenn du das Interface im Pult hast, dann nimm doch erstmal irgendein x-beliebiges Mikro, das schon vorhanden oder evtl. über nen längeren Zeitraum ausleihbar ist. Nebenbei kannst du gleich testen, ob das Pult wenigstens stereo ausgeben kann. Am ehesten denke ich da an ein SM 58 oder vergleichbares (SM57, sonstige Gesangsmikros ...).


    Wenn das nicht vorhanden ist, empfehl ich dir auch am ehesten ein SM57 zu besorgen. Der Vorteil: Sehr großes Einsatzgebiet - das lässt sich (wenn du deine Schlagzeugmikros doch mal aufstocken solltest) prima für die Snare verwenden, aber auch für Gitarrenamps, Gesang und viele weitere Instrumente.


    Eins ist jedenfalls sicher: Ohne Moos nix los ... wenn nicht mal 2 Scheine zur Verfügung stehen siehts schon sehr mau aus. Dafür kriegst du weder nen gängigen Handyrekorder noch ne gängige Mikro Zusammenstellung.


    Wenn dein Pult Stereo ausgeben kann würde es sich jedenfalls lohnen mal über Recorderman (3 Mikros) nachzudenken - da biste mit 200 Öcken schon ganz gut dabei und wirst lange deine Freude haben.

    Handymikrofone wären garnicht so ungeeignet. Das Problem ist nur, dass der Gain halt für niedrige Pegel ausgelegt ist. Könnte man den flexibel einstellen, wären saubere Aufnahmen (ohne Übersteuern) durchaus möglich.


    Mit einem Mikrofon hast du halt nicht viel gekonnt. Da wärst du sogar noch mit nem Handyrekorder besser bedient, weil du da wenigstens Stereo hast.


    Damit eine Schlagzeugaufnahme gut klingt und man alle Details raushören kann braucht man mindestens drei Mikrofone. Ein separates für die BD und zwei fürs ganze Set in Stereo. Alles andere ist halbseiden und macht auf Dauer keinen Spaß.

    Die Trittplatte legt bei exzentrischer Cam keinen längeren Weg zurück, im Gegenteil. Damit der Beater am Ende der Bewegung zum BD Fell stärker beschleunigt wird, muss der Schwung ausgenutzt und der Pedalweg gegenüber dem Beaterweg verkürzt werden. Deswegen ist das Kettenblatt auch abgeknickt bzw. ezentrisch ...


    Die Federspannung muss auch nicht erhöht werden, damit der Beater schneller zurückkommt. Das Spielgefühl ist einfach anders und Geschmackssache, aber kein Grund für Milchmädchenrechnungen.


    Definiere doch bitte mal "gute Pedale". Kenne viele klasse Fußmaschinen, die keine austauschbaren Cams haben. :P

    Wenn die Snare euch zu weit im Raum ist, würd ich mal testweise das Raummikro weglassen. Wenn dann der Snaresound besser ist, das Raummikro entweder ganz raus lassen oder (wenn das Weglassen des Raummikros den Gesamtsound merklich schmälert) die kritischen Snarefrequenzen suchen und mittels EQ aus der Raummikro Spur rausnehmen.


    Von nem etwaigen Stereo Panorama hört man recht wenig. Die OHs auf jeden Fall komplett rechts / links und alles andere bis auf Snare und BD sollten auch (mit etwas Feingefühl) danach ausgerichtet werden.


    Finds ansonsten schon ganz gut. Würd euch empfehlen nen Studiomenschen / Toningenieur bzw. Jemand, der davon richtig Ahnung hat, den jeweiligen Gesamtmix nach euren Vorstellungen mischen zu lassen. Da gehts ja nicht nur um EQs.

    Kleinmembraner nehmen tieffrequente Schwingungen nicht so gut auf. Hab nie gesagt, dass ne Richtcharakteristik und Positionsabhängigkeit was mit der Größe der Membran zu tun hat. Wollte mit dem Satz lediglich ausdrücken, dass er mit nem Kleinmembraner, das er ungeschickt positioniert, die BD im schlimmsten Fall fast nicht auf der Aufnahme hat.


    Mit Handyrekordern hab ich im Bandkontext - egal ob im Proberaum oder auf der Bühne - immer schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder mussten die Pegel und die Positionen der Instrumente genau auf den Rekorder abgestimmt werden oder es war nie ausgewogen.


    Wir nehmen unsere Proben z.Z. mit 4 Spuren auf (Gesang, Gitarre, Bass, Drums). Mit dem Großmembraner überm Set, was ja nicht so ideal ist und viel Raumsound mit aufnimmt, klingt das trotzdem um Welten besser als mit jedem Handyrekorder.

    Wenn das Mischpult nen USB oder Firewire Anschluss hat wird das so sein. Sind aber meistens scheiß Wandler und ist auch nur mono (gibt Ausnahmen, aber das sind dann meistens Recording Mischpulte).
    Check also lieber erstmal ab, ob dein Mischpult überhaupt ein Interface hat.


    Wenn du wirklich nur ein Mikro nehmen willst, solltest du am ehesten nen Großmembraner (Kondensator) besorgen. Mit Kleinmembranern geht die BD wie gesagt unter.


    Warum testest du es nicht einfach mit nem Kleinmembraner und schickst es zur Not zurück, wenn die BD garnicht richtig durchkommt? In dem Preissegment klingt sowieso alles nicht so wirklich gut. Ich würde das nehmen: http://www.thomann.de/de/the_tbone_sc140.htm

    Mit Kleinmembranern wird die BD fast untergehen, wenn du es ungeschickt positionierst sowieso.


    Ich missbrauche z.Z. folgendes Mikro für Schlagzeugaufnahmen: http://www.thomann.de/de/the_t…_grossmembranmikrofon.htm


    Schräg über meinem Kopf aufgestellt (Niere) kommt da sogar die Bassdrum hörbar und bassig durch - nicht optimal, aber erstaunlich. Klingt ansonsten schön "warm", ist halt auch vorgefärbt. Und nur mono.


    Demnächst werd ich mir folgende Kombi besorgen:
    http://www.thomann.de/de/the_tbone_bd300.htm
    http://www.thomann.de/de/the_t…c140_stereoset_bundle.htm


    Kostet mit Stativen und Kabeln max. das doppelte, wird aber wesentlich differenzierter klingen. Vor allem hat man die Möglichkeit in Stereo aufzunehmen. Mit der Recorderman Aufnahmetechnik spart man sich das separate Snaremikro.
    Das ist m.E. die beste Kompromisslösung, wenn man mit wirklich wenig Mikros brauchbare Ergebnisse haben will. Stereo sollte schon sein ...


    Denk dran, dass du das Signal noch digitalisieren musst. Sprich: Du brauchst ein Interface. Einfach den Line In von irgendeiner OnBoard Soundkarte nehmen geht meistens ziemlich in die Hose, zumal man keine Möglichkeit hat, wenigstens zwei Kanäle simultan, d.h. stereo aufzunehmen.