Beiträge von m_tree
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Danke.

Du redest jetzt vom aktuellen By The Way Video, oder? Das sind wirklich Billigmikros - komplett t.bone. SC140 Paar, bd300, mb85beta.
Der verhältnismäßig gute Sound kommt auch durchs Mixen ... EQing und etwas Kompressor / Reverb machens möglich. Durch die separate Snareabnahme konnte ich auch den Rimclic besser rüberbringen
Die alten Videos wurden mit anderen Mikros im Rahmen von Bandaufnahmen aufgenommen. In der YT Beschreibung steht jeweils das verwendete Equipment

Hab kürzlich mal nen kleinen Test gemacht zwecks Spuren sparen etc. ... weil ich mit dem Mikrosetup (ohne Snaremikro) auch Probemitschnitte machen will, wir aber nur 4 getrennte Kanäle am Interface haben. Mono ist die reinste Katastrophe, auch wenn ich die beiden (!) parametrischen Mitten EQs am Mischpult nutze. Gehe ich mit zwei Spuren raus und misch die BD zu gleichen Teilen dazu ist das mit anschließendem Paning ein Tag-Nacht Unterschied.
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Hab eben das hier gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=6ea0ut94RBY
Da sind sie tatsächlich zu hören. Hör ich zum ersten mal überhaupt bei dem Groove.

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Er sagt zwar, dass er jeden 2. Schlag der Triolen als Ghostnote spielt. Aber ich kann weder in dem Video (was mir bekannt war) und dem Originalsong als auch in Liveversionen, auch denen von Simon Phillips, keine Ghostnote unmittelbar nach dem Backbeat raushören.
Auf der Studioaufnahme sind im Intro (nur Drums) übrigens garkeine Ghostnotes zu hören. Später dann schon.
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Coated-Fell sind minimal "weicher" im Anschlag und einen Tick mehr gedämpft durch die weiße Farbe. Aber das geht jetzt schon in Richtung "Graswachsenhören" ...
Das ist ja nicht nur weiße Farbe - heißt ja auch coating und nicht painting. Und den Unterschied kann man problemlos hören. Sogar bei Resonanzfellen. -
Für 22" Bass-Drum, 10", 12" und 16" Toms und 14" Snare um die 100€. (Nur Schlagfell und bei der Snare auch ein Reso)
130 aufwärts musst du dafür schon rechnen. 100 werden jedenfalls ziemlich knapp. Allein das BD Fell kostet schon um die 50, die beiden Snarefelle zusammen ca. 30€.Ich empfehl dir für die Snare auch das Evans Power Center Reverse Dot. Ähnlich wie das CS, aber m.E. insgesamt ein bisschen "besser", robuster und auch schöner anzuschauen. Bei der Snare würd ich auf jeden Fall bei einlagig und coated bleiben.
PS3 auf der BD wäre auch meine erste Wahl. Das geht eigentlich immer.
Bei den Toms wirds schwieriger. Da muss jeder selber sehen, was ihm am liebsten ist. Es gibt zig verschiedene Kombis. Ich würde dir coated Amnbassador oder Emperor empfehlen. Ambassador klingt ein bisschen offener, lässt sich aber problemlos etwas nachdämpfen. Emperor sind ggf. etwas langlebiger und klingen noch ne Ecke trockener. Coated ist immer etwas vorgedämpft, klingt wärmer und "patscht" nicht so. Ist aber echt Geschmackssache - da kann dir Niemand was vorschreiben. -
Experimentiere seit kurzem mit einem Recorderman Mikro Setup. Nehme dabei über ein Saffire Pro 24 auf (2 Mic Preamps, 2 Line Eingänge). Die Line Eingänge steuer ich über die Aux Ausgänge eines älteren (schätzungsweise 90er Jahre) HK Target L-Series 160+5 an. Das hat zwei Pre und zwei Post Aux Ausgänge. Hab jeden Aux Ausgang und mehrere Kanäle sowohl mit hochgedrehtem Gain als auch komplett runtergeregeltem Gain getestet. Aber überall das gleiche: Die Pegelspitzen scheinen abgeschnitten zu sein, leisere (Stör-) Geräusche sind dadurch lauter. Im Anhang sind ein paar Screenshots zur Veranschaulichung. Beim ersten ist rechts eine direkte Aufnahme übers Saffire Pro zum Vergleich zu sehen - da sind alle Pegelspitzen vorhanden. Es muss also am Mischpult liegen.
Es geht vor allem um Snareaufnahmen (t.bone MB85beta), bei denen mir das aufgefallen ist - die beinhalten auch die Screenshots.
Aber auch als das BD Mikro (t.bone BD300) noch weiter hinten in der BD war, trat das selbe Phänomen wie bei der Snare auf. Jetzt ist es sehr nah am Schlagfell, dabei sind komischerweise alle Pegelspitzen vorhanden.
Bei allen anderen Mikros und Line Quellen (Probemitschnitte) ist mir das bisher nicht aufgefallen.Woran liegt das? Ist im Mischpult evtl. irgendwo ein Limiter eingebaut oder woher kommt das? Hat das ggf. negative Auswirkungen auf den Sound - abgesehen davon, dass die Dynamik eingeschränkt wird?
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Nutze z.Z. die SC140. Kann das nicht wirklich einschätzen, aber die sind eigentlich ganz ok. Hab zusammen mit nem BD300 und einem MB85beta (alles t.bone) nur zum Spaß einen unserer Songs kurz neu eingespielt - hatte die Spuren gerade noch da ...
http://soundcloud.com/m_tree/help-you-out-rec-man-test
Die OHs sind mit EQ, Kompressor und auf BD und Snare zusätzlich Gates und etwas Reverb bearbeitet. Der Rest sind Pilot- bzw. Rohspuren, da ist nix bearbeitet. Leider nur flink mit nem Headset abgemischt ...
In Anbetracht der billigen Mikros klingts garnicht übel, find ich. Die Toms wird man aber wohl auch mit besseren Mikros nicht viel fetter/voller kriegen, da bräuchte man einfach Einzelmikros.
Hab z.Z. zur Abwechslung ein 10er Tom hängen. Sind also 10 + 16. -
Ich muss sagen, dass ich mir von Glyn Johns mehr erhofft hatte. Hab hier zwar nur recht minderwertige Mikros (t.bone - SC140 Stereopaar, bd300, mb85beta) - trotzdem ists doch ein relativ großer Unterschied zu den Aufnahmen, die ich vor 5 bzw. 7 Monaten mit 8 bzw. 10 mittelmäßigen bis amtlichen Mikros gemacht hab (2 Toms am Set).
Wenn man mit so wenig Mikros komplette Songs aufnehmen will kommt man wahrscheinlich relativ schnell an gewisse Grenzen, sofern man keinen Vintage Sound bevorzugt. Es wird dann einfach sehr schwierig, die Drums im Mix sowohl durchsetzungsstark, aber dennoch klar und "beherrscht" klingen zu lassen.
Trotzdem ists im Verhältnis zum Aufwand ne tolle Sache. Für das 10-teilige Mikro Setup hätte ich mindestens 6-7 mal tiefer in die Tasche greifen müssen.
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Wenn du selber mischst (was ich bei der nächsten Aufnahme meiner Hauptband auch machen werde), hier mal ein paar Tipps, aufbauend auf den "Erfahrungen", die ich in letzter Zeit sammeln konnte:
- wenn du die OHs normalisierst, werden die wahrscheinlich nicht um den gleichen Pegel normalisiert ... schau dir die Differenz an und hau nen Limiter (Kompressor mit null Attack, kurzem Release, vollem Frequenzbereich, unendlicher Ratio und mit Peak Sensing) auf die beiden OHs, durch den nur wenige Peaks ausgeglichen werden .. auf den weniger stark normalisierten Kanal addierst du noch den Differenzbetrag der Normalisierung im Threshold und hebst den Kanal im Kompressor um den Differenzbetrag an ... so sind beide ausgeglichen (Snare mittig), wobei du beide im Mix einnullen kannst
- OHs sollten jeweils 50-100% rechts/links sein (je nach Geschmack etc.)
- wenn deine OH Mikros die Höhen etwas anheben (Präsenz), macht es Sinn, in diesem Bereich (Messdiagramme), diese zu regulieren ... erster Schritt zu weniger Becken / mehr Toms
- zwei Frequenzbereiche zwischen ca. 80 und 600Hz sind bei den Toms kritisch, da würde ich mit Bells experimentieren, wo sich ein Boost / Cut gut macht
- gaanz sachter Kompressor ab 6-8kHz, um die Becken etwas um Zaum zu halten ... hatte versucht den bei dem rechten schräg hängenden Mikro etwas stärker zu machen (das hängt so nah an den großen, lauten Becken), aber das lässt die Snare aus der Mitte rutschen, weil die relativ viele wichtige Höhen hat
- Gates, Kompressor und etwas Reverb machen sich bei Snare und Bassdrum nicht schlecht .. da schadets auch nicht den Reverb und Komp etwas intensiver einzusetzen, weil man ja sowieso nur dazu mischt (die Bassdrum kriegt man nicht wirklich aus den OHs raus, wenn die Toms voll klingen sollen) ... im Gesamtmix (mit allen Instrumenten) sowieso
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Bei Recorderman ist halt die Frage, wie groß das Set ist, wie groß demnach die Abstände der Mikrokapseln zur Snare sein sollten und wie die Richtcharakteristik der Mikros sind. Es geht da vor allem um das Mikro, das über der rechten Schulter schräg auf die Snare ausgerichtet hängt. Sind hinter dem Mikro noch Trommeln / Becken, werden die mit Niere nicht mehr wirklich zu hören sein.
Ich experimentiere seit vorgestern mit Recorderman rum, auch mit zusätzlichem Snare und BD Mikro. Hab auch schon ganz gute Ergebnisse hinbekommen. Man muss etwas tricksen, um die Toms gegenüber den Becken etwas lauter/präsenter und voller zu kriegen. Das Problem ist, dass die Bassdrum immer mehr verwäscht, wenn man die kritischen Tomfrequenzen (Tiefmitten) anhebt. Bei normaler Mikrofonierung mit Einzelmikros hat man hier definitiv Vorteile: Low Cut auf die OHs und gut.
Wenn noch ein Snaremikro zur Verfügung steht, wäre AB/XY natürlich ne Möglichkeit. Ohne Snaremikro ist Recorderman Pflicht - sonst bleibt die Snare nicht mittig im Mix und knallt auch nicht mehr so.
Mit Recorderman kann man das Snaremikro zum Stützen dazumischen, da geht dann auch Snareteppich Abnahme .. bei AB Mikrofonierung wird das Snaremikro wichtiger, man ist etwas eingeschränkter in den Möglichkeiten.An deiner Stelle würde ich das aber eher mit dem Mischer abklären, den du engagierst. Der hat vielleicht auch seine Vorlieben bzw. kann dir besser helfen, weil er weiß, um was es geht und auf was er sich einlässt. Notfalls musst du halt mit beiden Varianten kurz was aufnehmen und ihm die Spuren schicken.
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Wenn du weiterhin Schlagzeug spielst und dran bleibst, werden sich von alleine Soundvorstellungen- und Wünsche entwickeln. Das best klingenste Set bringt wenig, wenn es nicht richtig bedient wird.
Ich würde mir um die Stimmung, wenn es für dich ok klingt und dir keine gröberen Ungereimtheiten auffallen, auch erstmal keine Sorgen machen. Das kommt mit der Zeit ... üb lieber erstmal weiter, ehe du dich ins Fell- und Stimmnirvana stürzt. Es kann aber vielleicht nicht schaden, wenn du einen erfahrenen Kollegen um Hilfe bittest, der sich das Set anschaut und ggf. einmal komplett durchstimmt. So hast du die Gewissheit, ein gutes Spielgefühl zu haben (Fellspannungen, Fell in Stimmung mit sich selbst ..) und weißt, wie ein gut gestimmtes Set klingt. Selbst dran rumzuschrauben würd ich in deinem Stadium nicht. Wahrscheinlich verschlimmbesserst du die Sache nur und hättest die Zeit besser ins Üben investieren können.
Stimmen kann man im Prinzip immer. Auch vom Bespielen verstimmt sich das Set. Vor allem die Snare ist betroffen, wenn die Mechanik nicht besonders stimmstabil ist. Es ist einfach die Frage, wie hoch man die Messlatte setzt. Es gibt sowieso nur annähernd perfekte Stimmungen. Je mehr Zeit und Material investiert wird (womit auch der Lernprozess gemeint ist), desto näher kommt man dem Ziel.
Wenn irgendwas klappert, ist irgendwo was locker. In dem Zuge muss einfach alles genau untersucht werden. Ferndiagnose bringt meistens wenig, es gibt zig Klapperquellen.
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Ich rate dir von den MCE 530 ab. Für Live (Becken) sind die prima, aber wenn das ganze Set inklusive Toms rund und "fett" klingend aufgenommen werden soll, gibts bessere. Rode NT5 z.B. ... übrigens hier ein ganz netter Test:
http://www.thomann.de/de/prod_…leinmembran-mikrofone.pdf
Das Shure Beta 52a ist glaub ich eines der neutralsten der "populären" BD Mikros. Auf jeden Fall weniger vordefiniert als e902 oder D112 ... das e902 bringt nen relativ flatschigen, schmatzigen Sound - der Kick kommt da ohne EQ schon sehr kräftig durch.
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Oder einfach hochwertiges Gaffa kaufen, das hinterlässt nämlich keine Rückstände und lässt sich auch besser handhaben. Und klebt wahrscheinlich besser als die Kreppband Kombi.
Ich würd die Decke durch ein kleines Kissen oder Schaumstoff ersetzen.
Wenn es Schaumstoff wird, kann ich doppelseitiges Klebeband empfehlen. Hab ich bisher in 3 Bassdrums so gemacht, hält gut und geht auch gut wieder ab. -
Ich würde folgendem am meisten Beachtung schenken:
- Die Musiker jeder Band sollten sich annähernd kreisförmig aufstellen können (also nicht 3 in einer Ecke und der andere an einer Wand)
- PA und Sänger sollten sich gegenüberstehen, Feedback und sonstige akustischen Probleme sollten umgangen werden
- für jeden muss eine günstige Hörposition gegeben sein, wo er jeden seiner Band gut hören kann
Die Aufstellung nur anhand des Schlagzeugsounds festzumachen ist im Studio sinnvoll, sonst aber viel zu trivial und umständlich.
Am besten macht ihr nen zweidimensionalen Plan vom Raum und überlegt gut, was wie Sinn macht. Dämpfen ist da sinnvoll, wo Erstreflektionen entstehen. Am wichtigsten ists hinter den Schlagzeugen und an der Wand, wo das Gesangsmikro hinzeigt. Wenn da großzügig und effektiv gedämpft wird, habt ihr schon nen weitaus besseren und kontrollierteren Sound.
Der obere und untere halbe Meter an den Wänden können beim Dämpfen vernachlässigt werden. Höhenreflexionen verhalten sich wie Billardkugeln, die an die Bande prallen. Ist deine Snare in 1m Höhe und dein Ohr in 1,5m Höhe, macht es Sinn an der Wand in 1,25m Höhe zu dämpfen, wenn der Weg von der Snare und deinem Ohr zur Wand gleich ist.
EDIT
Das die Bassdrum in einer Ecke intensiver durchkommt ist richtig. Aber wenn die Bassdrum wirklich zu leise sein sollte kann man ja auch einfach etwas Dämpfung rausnehmen und sonstige, ähnliche Maßnahmen ergreifen.
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Musikalische Proben haben genauso viel mit Auftritten zu tun wie technische. Lautstärke hat - gerade beim Drumming - mit Spielgefühl und der Musik an sich zu tun, was man dabei fühlt etc. ... wenn das bei den Proben was völlig anderes als auf der Bühne ist, ist man schlecht vorbereitet. Dann ist man auf der Bühne als Band nicht "sich selbst", weil man sich in Gefilde begibt, die man nicht gewöhnt ist.
Leise spielen und proben können ist auf jeden Fall wichtig. Musste ich in einigen Konstellationen machen und das bereue ich nicht. Allerdings waren das großteils Projekte, die ich mehr als Job angesehen hab. Da hat mir das nichts ausgemacht.
In einer meiner aktuellen Bands fahren wir während den Proben teilweise extreme Dynamik. Ab und zu bretter ich total rein, ab und zu spiel ich so leise, dass man sich im 37m² großen Proberaum locker mit normaler Stimmlage unterhalten kann - um es mal von meinem Standpunkt aus zu betrachten. Dynamik ist eine Komponente in der Musik, die heutzutage leider immer mehr vernachlässigt bzw. vom Loudness War verdrängt wird. Dynamisches Spiel ist in jeder Musikrichtung (mehr oder weniger) wichtig - für jeden Musiker. Fährt man eine zwanghaft geringe Probelautstärke, verbaut man sich die Möglichkeit eines dynamischen Spiels mehr oder weniger.
Das sind imho zwei triftige Gründe, in der Lautstärke zu proben, die zu den Gigs und zur Musik passt.
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Faktisch kann man das Problem lösen, in dem man den Proberaum und euer Equipment verändert. Proberaum dämpfen, ggf. Positionen verändern, ggf. andere bzw. richtige Gesangsanlage kaufen.
Das ist machbar, wenn deine Bandkollegen da mitziehen. Im Proberaum und bei leisen Gigs gibt der Drummer meistens vor, wie laut am Ende das Zusammenspiel ist. Schlagzeug ist einfach laut und muss "normal" (nicht gestreichelt) gespielt werden, um nen guten Sound und Dynamik zu kriegen. Übrigens ist das bei vielen Gitarrenamps nicht anders. Die klingen erst richtig, wenn sie laut sind. Außerdem sollten gerade E-Gitarristen so oft wie möglich mit aufgerüsselten Amps spielen, um ein Gefühl für die Sache zu kriegen.
Du musst das den Bandleuten klar machen. Wenn sie das nicht fressen, wirst du aussteigen müssen. Ich kenne auch solche Leute bzw. Bands, in denen der Schlagzeuger nettes Beiwerk bzw. völlig austauschbar sein muss. Wenn dem so ist, kann man die ganze Band meistens über den Haufen werfen, weil sie nicht weiß, wie wichtig ein guter Schlagzeuger eigentlich ist.
Man muss dazu sagen, dass das natürlich stilabhängig ist. Jazz und ähnliches ist ein anderes Thema. Aber wenn es um stink normales top40 Cover geht und ihr damit nicht vorrangig kleine Kneipen- oder Kirchengigs (wo Rhods wirklich angebracht wären), sondern eher größere Saal und Open Air Geschichten spielen wollt, ist eure Herangehensweise grundlegend falsch. Man probt so, wie man am Ende auch auf der Bühne spielen will.Es gibt aber auch das andere Extrem. Wenn der Proberaum groß ist und gut klingt und man sich einig ist, dass man das auch mit entsprechender Lautstärke ausnutzen will, kann es passieren, dass man zu laut ist. Hatte es ab und zu, dass ich mich selbst beim Proben nicht mehr richtig hörte (Ghostnotes, Ride und sogar Bassdrum gingen immer mehr unter) und gleichzeitig immer mehr reinbretterte. Auch das ist natürlich nicht der richtige Weg. Ein passendes Mittelmaß muss her - immer.
Wenn du deinen Bandleuten klargemacht hast, dass ihr lauter proben müsst, wäre ein Plan (Größe, Positionen) vom Proberaum und die Beschaffenheit der Wände, Decke, Fußboden sowie weiteres Zeug, was drin steht und ne Angabe übers verwendete Gesangs Equipment ganz nett. Man kann sicher was machen, um einen besseren Proberaumsound und mehr Lautstärkereserven rauszuholen.
Edith meint, wenn die andere Band im selben Raum richtig Krach macht, wird der Sound bei denen rein theoretisch auf jeden Fall weniger klar als bei euch sein. Mehr Lautstärke (ab einem gewissen Level) geht bei sonst gleichen Bedingungen immer mit einem unpräziseren, weniger klaren Sound einher. Das ist auch der Grund, warum viele Nicht-Schlagzeuger, die kein Gefühl für Rockmusik haben (und trotzdem welche versuchen zu machen
) sagen, man müsste so leise wie möglich spielen, ungeachtet jeglicher physikalischer und menschlicher Grundvoraussetzungen eines armen Mitmusikers am Drumset.Wenn die andere Band bei höherer Lautstärke trotzdem gut klarkommt, sind sie wahrscheinlich mit einem verwascheneren Sound zufrieden. Höchstwahrscheinlich spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle: Andere/r Sänger/in (lauter), anderes Gesangsmikro, andere EQ Einstellungen am Pult, andere Gitarrenamps, anderes Schlagzeug, andere Position des anderen Schlagzeugs und der anderen Amps usw. ...
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Spiele auch fast nur noch ProMark 5A, Holzkopf und lackiert.
Kenne es gut, dass der Kopf nach und nach immer dünner wird und seine Form verliert, weil immer mehr absplittert. Mich nervt das dann insofern, dass sich der Sound und der Rebound, v.a. aufm Ride und auf der Snare, ins Negative verändern.
Die Stickkiller sind bei mir aber meistens alles, was mit dem Schaft angeschlagen wird. V.a. Rimshots, aber auch Hi-Hat und Crashes.Man muss den teuren Sticks zu Gute halten, dass sie neben nem meistens ausgewogenerem Spielgefühl auch ne bessere Haltbarkeit bieten. Hatte mir mal nen Packen Billigsticks gekauft ... kein Hickory, viel zu leicht, kein schönes Spielgefühl. Verschleiß teilweise extrem, einmal ist mir ein frischer Stick nach 5 Minuten einfach entzwei gebrochen (ohne groß auszufransen).
Aber auch von billigen Hickory Sticks kenn ich das, dass die etwas schneller verschleißen und sich nicht so schön spielen.
Das größere "Problem" bei Nylonköpfen ist eher der Sound, der sich dadurch verändert. Der Verschleiß an Becken/Fellen ist natürlich geringfügig höher .. aber das sind glaub ich Peanuts.
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Genau das hab ich schonmal gemacht. In Eigenregie aufgenommen, von nem Toningenieur abmischen lassen. Hab mich sowohl mit dem Tonmenschen im Vorhinein etwas beraten, als auch selbst belesen etc. ... wobei ich die Aufnahme komplett koordiniert hab.
In dem Fall ist es schon sinnig mit der standard Methode aufzunehmen, da geb ich dir Recht. Wir habens nicht anders gemacht. Da ich davon ausgehe, dass du ein 8-kanaliges Interface hast, empfehle ich dringend, die 8 Kanäle auch auszunutzen. D.h.: Bei 3 Toms Hi-Hat Einzelabnahme, bei 2 Toms zusätzlich Snarereso. Wenn du noch mehr Kanäle hast, sollten auch noch mehr Mikrofone ran, damit der Tonmensch flexibler mischen kann. Bassdrum doppelt abnehmen, Ride zusätzlich, ggf. Raummikro ...
Wenn ihr ne Aufnahmesession für ein paar Tage macht, der Mix / das Mastering was kostet und die Demos euch richtig vorwärts bringen sollen, du danach aber kaum Verwendung für MIkrofone finden wirst, wäre auch meine Empfehlung welche auszuleihen. Für unsere Schlagzeugaufnahmen hatten wir kein einziges Mikro gekauft. Klingt übrigens so: http://soundcloud.com/m_tree/beat-the-phobia-help-you-out
Es gibt ein paar nette Tutorials im Internet, die du dir in dem Zuge reinziehen kannst, z.B.:
http://de.wikibooks.org/wiki/D…ahme_.28Drum-Recording.29
http://www.youtube.com/watch?v=UHpk3PIXjJ0
http://www.youtube.com/watch?v=hkpeyCYB8fA&feature=relmfu