Beiträge von m_tree

    Hier nun das Tutorial-Video. Mir war es ein Bedürfnis, mal was über dieses Thema zu erzählen.


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    Ist mein erstes Video, das es auf über 10 Minuten Länge geschafft hat. Habe aber auch keine Notwendigkeit gesehen, das weiter zu kürzen. Ist ja auch ein komplexes Thema. Und spiegelt natürlich auch nur meine eigene Herangehensweise und Meinung wider.


    Hier auch gleich noch die deutsche Textversion. :)


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    Einleitung

    Hi, in diesem Video zeige ich eine einfache, flexible und gut klingende Methode für die Positionierung und den Mixdown von Overheads in Kombination mit nah aufgestellten Mikrofonen. Es geht mir hierbei speziell um Aufnahmen, NICHT live / FOH. Ich habe über Jahre viel experimentiert und favorisiere diese Vorgehensweise nun seit mehreren Jahren. Alle Performances in den Kapitel-Einleitungen wurden mit meinem beschriebenen Ansatz aufgenommen und gemixt.


    1. Vorteile von AB-Aufstellung der Overheads

    Richtet man Nierenmikrofone als Overheads vertikal nach unten aus erhält man am meisten Direktsignal vom Schlagzeug und am wenigsten Raumanteil. In kleinen Räumen mit niedrigen Decken möchte und braucht man den Raumanteil im Regelfall sowieso nicht. In großen (gut klingenden) Räumen lohnt es sich dagegen, zusätzlich Raummikrofone zu benutzen. Das macht den Raumanteil auf den Overheads zweitrangig.

    Schlagzeug-Overheads verlangen und brauchen keine klassischen Stereofonie-Verfahren wie z.B. XY, ORTF, NOS, EBS oder klein-AB mit Druckmikrofonen. Mit einer AB-Aufstellung mit Nierencharakteristik hat man immer volle Flexibilität, weil jeder Schlagzeugaufbau individuell ist.


    2. 100% L/R Panning ist eine gute Basis

    Jede übliche Stereofonie setzt 100% Panning im Mix voraus. Die Mikrofonbasis (Abstand der Mikrofonkapseln zueinander) ist entscheidend für die Breite des Stereobilds bei AB. Mit 100% Panning ist eine Mikrofonbasis von z.B. 50-100cm und eine Höhe von z.B. 150-200cm gut geeignet - je nach Größe des Sets, der Raumhöhe und der gewünschten Breite des Stereobilds. Sehr breite Aufstellungen führen zu einem "Loch in der Mitte" des Stereobilds und sollten mit 100% Panning vermieden werden.

    Ein guter Startpunkt ist z.B., die Mikrofone über dem Floortom und über der Snare zu positionieren. Davon ausgehend die Mikrofonbasis z.B. etwas zur Bassdrum hin verschieben und je nach Geschmack verbreitern. Es lohnt sich immer, Testaufnahmen zu machen und die Ohren entscheiden zu lassen!


    3. Weitere Aspekte bei der Overhead-Aufstellung

    Bei Aufnahmen bilden die Overheads das Grundgerüst des Schlagzeugsounds und sind auch bei laut gemischten nahen Mikros an den Trommeln wichtig für "Glue" und Natürlichkeit. Becken klingen auf Overheads auch meistens natürlicher und unaufdringlicher als auf nah aufgestellten Mikros.

    Richtmikrofone haben On-Axis im Normalfall die ausgeprägtesten Höhen und beste Transiententreue. Kondensator-Mikrofone bilden die Transienten und den erweiterten Höhenbereich genauer und neutraler als dynamische Mikrofone ab, wobei Großmembraner etwas "langsamer" als Kleinmembraner sind und daher etwas zurückhaltender klingen. Becken klingen am Rand für gewöhnlich "weicher", in der Nähe der Kuppe dagegen schärfer. Ich lasse die Overheads nach Möglichkeit nicht auf die Kuppen von den Crashbecken (welche i.d.R. am höchsten und nächsten zu den Overheads positioniert sind) zeigen und richte Stützmikrofone von Becken eher auf den Rand aus.


    4. Mittige Snare auf Overheads notwendig?

    Die meisten Schlagzeug-Aufbauten sind nicht symmetrisch und die Snare ist normalerweise nicht mittig. Wird auf Close Mics an der Snare verzichtet, ist eine mittige Snare auf den Overheads wünschenswert. Dafür gibts spezielle Overhead-Aufstellungen wie z.B. "Recorderman" oder die Glyn Johns-Aufstellung.

    Mit Close Mics an der Snare oder an allen Trommeln ist eine mittige Snare auf den Overheads allerdings nicht mehr so wichtig. Zusammen mit Close Mics wird die Snare sogar räumlicher und breiter, wenn sie auf den Overheads nicht ganz mittig ist.

    Leider funktioniert das nicht mit Aligning, denn mit Aligning an die Close Mics beeinflussen die Overheads die wahrgenommene Position im Stereofeld mehr. Ich werde das später noch genauer erklären.

    Mit Aligning muss die Snare also mittig auf den Overheads sein, ansonsten hat man Schwierigkeiten die Snare mittig im Mix zu platzieren.

    Um die Snare mittig zu kriegen brauchen die Overheads einen gleichen Abstand zur Snare. Dafür kann man entweder die Mikrofonbasis (üblicherweise Richtung Hi-Hat) verschieben oder man hängt die Mikrofone in unterschiedliche Höhe. Beides hat zur Folge, dass das Stereobild des Schlagzeugs unnatürlich verzerrt wird, wenn die Snare im Set nicht mittig angeordnet ist.

    Ich hatte auch lang mit einer mittigen Snare auf den Overheads experimentiert und war nie zufrieden mit dem klanglichen Ergebnis, bin davon also weg.

    Wichtig bleibt, dass die Overheads alle nicht einzeln mikrofonierten Becken und das gesamte Schlagzeug ausgewogen aufnehmen.


    5. Die Phasenproblematik -> Aligning als Lösung?

    Stellt man mehr als ein Mikrofon in unterschiedlichem Abstand zur Schallquelle auf, hat man Laufzeitdifferenzen. Alle Stereofonie-Verfahren außer XY nutzen Laufzeitdifferenzen für ein räumlicheres und breiteres Klangbild. Beim Schlagzeug kommt dabei noch hinzu, dass üblicherweise eine Kombination aus Overheads und nah aufgestellten Mikrofonen genutzt wird. Ein Meter Abstand entspricht dabei etwa 2,9 Millisekunden Laufzeit. Laufzeitdifferenzen können zu Kammfilter-Effekten und Phasenauslöschungen führen. Ein einfaches Beispiel ist eine oben und unten mikrofonierte Snare (oder auch jede andere Trommel). Da ist weniger die Laufzeitdifferenz das Problem und mehr, dass sich die Felle immer 180° gegenüberstehen. Schwingt das Schlagfell "in" die Trommel, schwingt das Resonanzfell "raus" aus der Trommel. Ohne die Phase bei einem der beiden Snare-Mikros zu drehen geht viel Druck und Bass verloren.

    Ein Aligning geht noch einen Schritt weiter und nutzt die Möglichkeiten der digitalen Nachbearbeitung in DAWs. Man gleicht dabei z.B. die Laufzeitdifferenz der Overheads zur Snare aus, schiebt die Overheads also z.B. ein paar Millisekunden nach vorn.


    6. Auch ein Aligning ist Kompromiss-behaftet

    Möchte man ein Aligning machen, ist zumindest eine mittige Snare auf den Overheads von Vorteil, weil sie neben der Bassdrum die wichtigste Trommel ist.

    Auch mit einem Aligning sollte die natürliche Laufzeitdifferenz der Overheads zueinander (welche der Mikrofonbasis entspricht) beibehalten werden, weil sonst das natürliche Stereobild zerstört wird.

    Das menschliche Gehör ortet Schallquellen aus der Richtung, aus der der erste Direktschall zu hören ist. Alignt man Overheads mit einer nicht mittigen Snare an mittig gepannte Snare-Mikrofone, wird die Snare im Gesamtmix auch nicht mittig klingen. Lässt man die Laufzeitdifferenz hingegen bestehen und benutzt lediglich Phasendreher, wird das Panning der nah aufgestellten Mikrofone darüber entscheiden, aus welcher Richtung die Snare zu hören ist.

    Und man stößt dabei mit allen weiteren Mikrofonen schnell an Grenzen, weil man bspw. weit außen befindliche Toms niemals exakt an beide Overheads alignen kann (außer bei XY).

    Gegenüber Schlagzeugaufnahmen, deren Laufzeitdifferenzen natürlich belassen werden und problematischen Phasenbeziehungen stattdessen mit Phasendrehern begegnet wird, sehe ich keinen Vorteil. (Ehrlich gesagt, nach vielen Experimenten und Vergleichen ...) Im Gegenteil - ich denke, dass es die Dinge unnötig kompliziert macht. Ich denke sogar, dass es eigenartig und unnatürlich klingt und ich mag den dadurch entstehenden Klang nicht.

    Dass es auch ohne Aligning geht, zeigt sämtliche Musik, die noch auf Tonband aufgenommen und analog abgemischt wurde.


    Eigene Herangehensweise

    Ich positioniere die Overheads in AB z.Z. mit 65cm Mikrofonbasis in 175cm Höhe, sodass sie ein balanciertes Bild des Sets einfangen. Die Snare befindet sich leicht abseits der Mitte im Stereobild. Sie fangen das Set ausgewogen ein, wobei die Becken weich und rund klingen. Im Mix panne ich die Overheads 100% L/R und drehe nur die Phasen der Overheads und die der unteren Snare-Mikrofone, verzichte also auf ein Aligning. Die Toms klingen für mich so auch besser als wenn ich stattdessen nur die Phase des oberen Snare-Mikros drehe.


    Natürlich sind das nur meine Gedanken zu diesem Thema. Also lasst mich in den Kommentaren gern wissen, was ihr darüber denkt. Und wenn dir dieses Video gefällt, drücke bitte den Like-Button und abonniere den Kanal. Bis dann!

    Ich denke, dass Extreme und die (besonders hohe) "Leistung" eines Menschen nicht zwingend mit asozialem Verhalten einhergehen. Nach meiner Einschätzung gibts unter Künstlern und Musikern genau so viele unterschiedliche Typen wie überall sonst auch. Es gibt so viele Beispiele von großen Persönlichkeiten unter den Schlagzeugern, die nette und coole Typen sind. Da braucht man sich nur Interviews anzuschauen.


    Ich wäre auch vorsichtig mit Begriffen wie "Psychopathie". Das ist eine schwere antisoziale Persönlichkeitsstörung und geht weit über cholerisches und narzisstisches Verhalten hinaus.


    Klar - es geht auch in der Musikszene mitunter ziemlich rau zu. Aber "Whiplash" hat das definitiv überzeichnet. Körperliche Gewalt und blutig geübte Hände entsprechen definitv (zum Glück!) nicht der Realität.

    :thumbup: ^^


    Ist natürlich subtil und das Fuß-Pattern mit dem Hi-Hat Splash spiel ich gern bei allem möglichen rein, hat sich also eher zufällig ergeben. Ist eigentlich nur in 2/4, aber sowohl mit 5/4 als auch 15/4 eben gegenläufig.


    Das erste ist mit dem Mix aus Achteltriolen und Sechzehnteln ja polyrhythmisch, das zweite dagegen polymetrisch. Und für letzteres konnte ich irgendwie keine englische Übersetzung finden. :/

    Hab die beiden letzten Videos mal umbenannt, weil der erste Groove über zwei Takte geht und der zweite über drei Takte. Deswegen ist das 10/4 Fuß-Pattern im 2. auch polymetrisch.

    Und weiter geht's. :)


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    Viel Spaß auf alle Fälle mit dem neuen Zeug und bin ja schon gespannt wie dann alles aussieht.

    Wird aber noch ein bisschen dauern, will ich erst im Sommer besorgen.


    Bin mir jetzt auch schon wieder unschlüssig bzgl. des Racks und der ungebohrten Bassdrum. :D

    Vielleicht doch lieber 'ne Bassdrum mit Halterung, mir das Rack ersparen und das 14er Standtom halt extra dazu bestellen. :/

    Na ja - wenigstens bin ich mir schon mal mit dem Starclassic Performer sicher. :D


    Racks scheinen hier und da auch wieder aus der Mode gekommen zu sein. Simon Phillips z.B. ist schon vor längerer Zeit von einem Rack zu Doppeltomhaltern auf seinen Bassdrums und ansonsten halt Dreibein-Stativen gewechselt.

    Spannend wie unterschiedlich die Geschmäcker da immer sind. :D Du kommst ja wunderbar damit klar, aber wenn ich die Toms so verschoben sehe schreit mein innerer Monk einfach. Bei 10, 12 ist die Hihat ja minimal weiter links wenn die Toms symmetrisch vor der Snare sind. Aber gut ich würde bei einem Crash direkt vor meiner Nase auch Schreikrämpfe bekommen. ^^

    Ja, ist spannend wie unterschiedlich das ist. :D


    Aber hängt auch einfach davon ab wie man die Prioritäten setzt, denke ich. Mich interessiert z.B. nicht, wie der Aufbau aussieht. Mich interessiert nur, ob ich gut drauf spielen kann oder nicht. Und so wie abgebildet kann ich eben sehr gut spielen. Bei mir kommt ja noch meine Eigenart hinzu, dass ich die Sticks beim Spielen von Hi-Hat + Snare nicht tatsächlich kreuze. Und das erlaubt halt keine sehr breiten Aufbauten.

    Bzgl Vibrationen hat Jürgen natürlich Recht, es spricht alles was dort montiert ist ein wenig mehr über. Beim Aufnehmen sollte man das aber mit Gates ganz gut in den Griff bekommen.

    Wirklich? Das ist natürlich doof. Gates sind auch nicht die Lösung für alles. Ich benutze so wenig Gates wie möglich. Klingt einfach besser, außer man möchte das Gate den Sound gezielt mit formen lassen.

    Der Hergang meines speziellen Aufbaus ist übrigens, dass ich immer nur mit einem Rack-Tom gespielt habe (abgesehen von meiner ersten Spielphase als Kind). Bin es also gewöhnt, dass das Ride in der Nähe / mittiger und nicht zu hoch (ungefähr auf Höhe der Hi-Hat) hängt und bevorzuge auch einen relativ schmalen Aufbau. Zwei (von zwei) Hängetoms auf der Bassdrum fand ich schon immer schrecklich. Das hat sich nach meinem Verständnis nur so entwickelt, weil sich die Bassdrum als Halterung anbietet.

    Und mit beiden Hängetoms auf einem Doppeltomständer zwischen Hi-Hat und Bassdrum wird mir der Aufbau hinsichtlich Hi-Hat und BD zu breit. Das Ride höher zu hängen finde ich auch doof.


    Momentan komme ich so gut zurecht und will das deswegen so beibehalten. Seit ich wieder zwei Hängetoms nutze habe ich die immer so aufgebaut wie beschrieben. Und das 12er ist dadurch eher nur zufällig genau mittig über der Bassdrum.



    Lexikon75

    Das U-förmige Gibraltar-Rack ist eigentlich vergleichsweise günstig. Für das Tama-Rack z.B. muss man noch 200€ drauflegen.

    Ich habe auch keinen Bedarf, die Bassdrum im Nachhinein zu verschieben. Die wird einmal an die richtige Position gestellt und der Rest drum rum gebaut. Ich fang beim Aufbau immer mit der Bassdrum an.


    Ein Kollege aus Erfurt (spielt bei Keimzeit) nutzt das Gibraltar Rack, das ein Snare-Stativ und einen Tom-Arm kombiniert.

    Jetzt sind von den initial gesetzten Leitplanken wohl die meisten schon wieder abgeräumt, scheint mir.

    Immerhin die Kesselmaße sind noch geblieben, aber ne 24" Bassdrum wäre bestimmt auch cool 8o

    Dir scheint nicht aufgefallen zu sein, dass ich exakt diesen Kesselsatz als mögliche Option direkt im Startbeitrag verlinkt hatte. Den hab ich schon länger in Erwägung gezogen.


    Das Gegenteil ist also der Fall und der Thread hat nur meine Zweifel daran ausgeräumt.

    Bin die Möglichkeiten noch mal durchgegangen und werde mir wohl einfach das Starclassic Performer als 5-teiligen Kesselsatz mit ungebohrter BD (ohne Tomhalter) besorgen. Ein bisschen Abwechslung in meinen Fuhrpark zu bringen find ich sowieso ganz gut.


    Mit dem 12er mittig über der BD geht das dann nur mit einem Rack. Hab mir das noch mal genau angeschaut und an einem Dreibein-Stativ wäre das definitiv nicht optimal, was den Aufbau und die Statik betrifft.


    Die meisten Racks kommen für mich nicht in Frage, weil die Seitenteile zu hoch für meine Ride-Position sind. Bin allerdings auf dieses Rack hier gestoßen:


    Gibraltar GSDS Stealth Side Docking St.
    Gibraltar GSDS Stealth Side Docking Station, platzsparendes niedriges Rack, U-förmige Rackstange für Bass Drums bis 22", vollverchromt, inklusive zwei drehbare…
    www.thomann.de


    Das find ich cool! Da können das 12er, das Ride, ein Crash und vielleicht sogar noch das 10er und ein Splash drauf. Und weil das Rack so klein ist kann man das sicher auch zusammengebaut transportieren. Damit würde ich auch live dann eher mal mit großem Besteck spielen.


    Die Bassdrum kann ich dann je nach Bedarf ganz gezielt (z.B. mit Hanteln oder Hantelscheiben) beschweren. Ist eigentlich sowieso besser, weil so eine zusätzliche Option zur Soundgestaltung vorhanden ist.


    Und für einen kleinen Aufbau würde ich ein einzelnes Racktom dann auch einfach mal auf ein Snare-Stativ packen. So rückt das dann etwas weiter Richtung Hi-Hat als wenn's auf der BD montiert ist. Ist aber auch OK, denn so kann das Ride auch mittiger platziert werden und der ganze Aufbau wird schmaler. Für kleine Gigs optimal.

    Ich veröffentliche bald ein neues Tutorial-Video zur Aufstellung und zum Mixdown von Overheads. Das wird dieses mal etwa 10 Min. lang, mit 6 Kapiteln + Intro und Outro. Das bringt 7 Kapitelübergänge mit sich, die ich dieses mal mit Soundbeispielen kombiniere. Dafür hab ich mir ein paar lustige Grooves und frei gespielte Sachen ausgedacht - 5/4 mit Triolen, über 6/4 bis zu 7/4.


    Und ich dachte mir, dass ich die Performances ja auch gleich als Kurzvideos raushauen könnte. Dann also hier mal das erste:


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    Nicht falsch verstehen! Ich habe damit nicht allgemein für Youtube gesprochen.

    Auf Youtube gibt's schon auch noch positive Ausnahmen. Habe einige Kanäle abonniert und schaue hin und wieder mal Dokus, Interviews, Konzerte u.ä. auf Youtube. Und betreibe ja selbst auch einen kleinen Kanal.


    Aber es gibt eben auch ganz viel oberflächlichen Mist auf Youtube.

    Wenn man innerhalb von 3,5 Jahren fast 700 Videos auf den eigenen Kanal hochlädt, muss man sich natürlich auch so einiges Halbgares aus den Fingern saugen ... ich guck mir das gar nicht erst an -> keine Wiedergabezeit generieren.


    Diese "Reaction"-Videos sind sowieso so 'ne Unsitte auf Youtube geworden, die m.E. keiner braucht. Das hier z.B. (nur verlinkt, weil sowieso schon OT hier): https://youtu.be/R5ff92n7gtk?si=G6QwYeu5-fxHjCRn

    Das Original auf Drumeo ist schon drei Jahre alt und hat 10 Mio. Klicks ... und dazu sind auch diese "hears for the first time" Videos m.E. hauptsächlich da: Klicks generieren. Inhaltlich ist da hier m.E. nichts drin, was irgendwie wertvoll wäre. Das einzig positive ist, dass auch die guten alten Schlagzeuger so auf Youtube präsent bleiben.


    Social Media halt.

    Ich würd mir das Drumtec Set wirklich ansehen, Preis ist fair und hübsch ist es auch. Würde ich noch Sets brauchen tät ich mir das wirklich überlegen.

    Du meinst das hier?


    Tama Starclassic Performer 5-pcs Shell Set - MBS52RZS-MSL
    TAMA Starclassic Performer Drum Kit 5-teilig - Molten Steel Blue Burst (MSL) 2021 stellt Tama seine brandneue Starclassic Performer Serie vor. Die…
    www.drum-tec.de


    Der Preis ist wirklich gut. Bin immer noch am Überlegen, ob mit oder ohne Tomhalter auf der BD. Ich könnte das ja auch nutzen, um mehr Vielfalt in meinen Fuhrpark zu bringen. Gussreifen auf Toms und Bassdrum ohne Tomhalter habe ich z.Z. nicht, wäre also mal was anderes. Und auch nicht schon wieder Mapex.


    Ich kann probieren, wie mittig ich das 12er Tom an einem Beckenstativ über die BD kriegen kann. Falls es nicht ausreichend gut funktioniert, besorge ich halt noch ein Rack. Das wäre dann auch mal was neues, ein Rack habe ich nie besessen. Und die Bassdrum kann man auch anderweitig beschweren.


    Muss ich mir noch überlegen. Aber ich habe durch die Diskussion hier schon innerhalb von 24 Std. viel Klarheit bekommen - danke dafür!:thumbup:

    Das Starclassic Performer betrachte ich schon fast als gesetzt. Und ja, Neukauf ist auch wegen der Rechnung besser.


    Ist das Gretsch Renown genauso schlampig verarbeitet?

    Weiß ich nicht. Aber glaube ich nicht, weil es ja eine Klasse höher angesiedelt ist. Dein verlinktes Set fällt für mich leider durchs Raster, weil 18" tiefe BD, kein 14er Tom und der Tomhalter könnte meinen speziellen Aufbau mit mittigem 12er auch erschweren.

    Die Snare ist noch nicht in der richtigen Position, auch Hihat nicht. Da wursteln wir noch an der Doppelfussmaschine und der Teppich plus Schhaumteppich drunter sind auch zu klein. Es ist alles noch nicht an der richtigen Stelle, aber da war gestern auch keine Zeit mehr dafür. Ich bin super dankbar für die Tips <3

    Gehörschutz von Schallwerk Kiddies ist sowiso immer dabei, nur fürs Bild nicht :)

    In Kombination mit einer Doppelfußmaschine sollten die Beine der HiHat-Maschine drehbar sein. Noch besser ist eine 2-beinige HiHat-Maschine.


    Der Teppich ist nicht zu klein. Wichtig ist, dass der Hocker, die Bassdrum inkl. Beinen und alle Pedale (inkl. Beine der HiHat-Maschine) drauf stehen. Die Spikes (z.B. an den Bassdrum-Füßen) helfen zusätzlich gegen Wegrutschen. Der Rest ist eigentlich egal.

    Spannend mich hat das damals schon bei einem Einsteigerset immer gestört. Ok, das war auch keine freischwingende Aufhängung wie jetzt alle haben, aber mir ist das doch bei jedem BD Schlag aufgefallen. Aber natürlich im Kontext ists wurscht, das war einfach "mir fällts auf und ich hätts gern ohne". In der Musik egal solangs klingt und grooved.

    Bei der Nahmikrofonierung von sehr vielen Toms und entsprechender Nachbearbeitung (Parallelkompression) kann das auch im Kontext stören.


    Wahrnehmbar verbessert hat das bei mir übrigens der Umstieg auf Diplomat als Tom-Resos. Durch die dünnen Resos brummeln die Toms weniger mit Bassdrum-Schlägen mit. Ist schon interessant. Aber ich benutz die auch, weil mir der Sound mit denen besser gefällt.


    Wie auch immer - mit modernen Tomhalterungen (L-Stück in einem Kugelgelenk) sollte die mechanische Kopplung an die Bassdrum keinen Unterschied machen.

    Aber vielleicht mach ich dazu einfach noch mal einen Test. :)


    Die Kopplung ist da wirklich in erster Linie über die Luft gegeben. Sogar die Becken werden durch Trommelschläge zum Schwingen angeregt.

    So sehe ich das auch. Die Querkräfte wirken vom Rohr auf das Rosettenloch. Ein längeres Tauchrohr kann wenn dann nur mit mehr Masse unter als über dem Loch vielleicht dem Hebel entgegenwirken.

    Hab eben noch im Beitrag ergänzt, dass eine Fixierung über einen längeren Weg des unteren, vertikal ausgerichteten Rohrs auch die Statik verbessern kann. Aber das ist beides nicht gegeben, wenn das Rohr in die Bassdrum hinein ragt. Und ist ja auch egal, weil eine unsymmetrische Belastung kein Problem für eine ordentliche und massive Konstruktion ist.


    Aber Marius, macht es denn akustisch dann nicht auch vor allem für Aufnahmen einen (minimalen) Unterschied, wenn ein Racktom auf der BD mit Rosette und das andere am Beckenständer montiert ist? Ich meine nur, wenn schon dein nicht baugleiches 14er Floortom nicht optimal zu sein scheint.

    Nach all meinen bisherigen Tests und Erfahrungen wird das nicht hörbar sein. Ich hatte auch mal probiert, ob es einen Unterschied macht, ein Racktom aufzuhängen oder in einen Snare-Ständer zu spannen. Und ich glaube ich hatte auch probiert, ob es einen Unterschied macht, ein Racktom auf die Bassdrum oder an ein Beckenstativ zu hängen.


    Beides auch hinsichtlich "Mitbrummeln" der Toms mit der Bassdrum. Definitiv habe ich auch rausgefunden, dass auf der Bassdrum montierte Toms nicht hörbar mehr an die Bassdrum "gekoppelt" sind. Es geht vor allem um die Nähe zur Bassdrum, die mechanische Kopplung macht kaum was aus. Zumindest mit dem Mapex Tomhalter.

    Ich tendiere jetzt schon sehr zu der Variante mit Tomhalter auf der BD und dann das 14er Tom extra zu bestellen:


    Tama Starclassic Performer 4-pc Shell Set - MBS42RZS-MSL
    TAMA Starclassic Performer Drum Kit 4-teilig - Molten Steel Blue Burst (MSL) 2021 stellt Tama seine brandneue Starclassic Performer Serie vor. Die…
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    Tama Starcl. Performer 4pcs -MSL
    Tama Starclassic Performer, MBS42S-MSL, Farbe: Molten Steel Blue Burst, lackierte Kessel, Material: 6mm / 4 Lagen Birke + 2 Lagen Ahorn bei Toms und Floortoms,…
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