Beiträge von m_tree

    Komme gerade noch nicht dazu, was aus dem Lehrbuch rauszusuchen.


    Kann mich aber erinnern, dass Swing dort auch mit Triolen notiert wurde. Für ein besseres Verständnis.


    Swing ist meines Wissens schon eher ternär, aber dehnbarer als ein festes triolisches Raster.


    Mit Swing meinte ich auch eher das Pattern an sich, wo die Führhand eben nur jede zweite der letzten Noten der Triolen ausspielt.

    Alles gut. Freue mich, dass du dich damit beschäftigt hast. Und wie wir schon per PN geschrieben hatten, ist für mich nachvollziehbar, dass hier gefühlt kein binärer Viertelgroove passt bzw. ausreicht. Insofern passt die Anmerkung im Threadtitel vielleicht nicht ganz, aber ich lass es trotzdem mal so stehen.


    Ich werde später noch mal was aus einem Lehrbuch zum Thema Shuffle raussuchen. Bin mir da ziemlich sicher.


    Ein Swing ist nach meiner Erfahrung spieltechnisch schon deutlich einfacher zu spielen als ein durchgängiger Shuffle.

    Daher habe ich das hier auch so deutlich vom "klassischen Shuffle" abgegrenzt. Verstehst du, was ich meine?

    Deine Groove-Beispiele enthalten 7 Shuffle.

    Nur weil man mal die ersten und letzten Noten einer Triole (wie und wo auch immer genau) aussspielt ist das nicht gleich ein Shuffle. Ein Shuffle ist der durchgehende Spielfluss, wie oben beschrieben.


    Ansonsten ist das hier alles nur ein Angebot von mir, das man wahrnehmen kann, aber nicht muss.


    Das ist kein Workshop oder sowas. ;)

    Meines Wissens ist ein Shuffle, wenn alle ersten und letzten Noten der Triolen auf der Hi-Hat ausgespielt und die mittleren ggf. mit Ghostnotes aufgefüllt werden.


    Spielt man dagegen z.B. nur die triolischen Zählzeiten von jeder 2. Viertel aus, ist es schon kein Shuffle mehr, sondern eher Swing.

    Wie bereits gesagt erfordert ein triolisches Feel nicht, dass man einen Shuffle spielt. Auch hier speziell bei diesem Track nicht. Das kann ich aus Erfahrung sagen, weil ich meine Performance mittlerweile fertig "arrangiert" habe und das nur noch mit laufenden Kameras final einspielen muss.


    Hier mal zwei Groove-Beispiele für ein triolisches Feel ohne Shuffle.


    Die durchgestrichenen Ovale deuten eine halb geöffnete Hi-Hat an:



    Die leeren Dreiecke sind ein normal gespieltes Ride, die ausgefüllten die Ride-Glocke:



    Das gekürzte Playalong für die Challenge beinhaltet insgesamt 4 verschiedene Parts, die man auch verschiedenartig begleiten kann. Die Struktur ist:


    A B C - A B C D - B C

    Die finale Rangfolge wird von den durchschnittlichen Punktzahlen festgelegt. Und die durchschnittlichen Punktzahlen sorgen dafür, dass sich im besten Fall Ausreißer nach unten und oben komplett ausgleichen. Man braucht einfach nur genug Votings für einen aussagekräftigen Mittelwert. Am besten mindestens 30.


    Beispiel mit 12 Votings:


    6 Leute geben 7 Punkte

    3 Leute geben 10 Punkte

    3 Leute geben 4 Punkte


    Der Durchschnitt liegt dann wieder bei 7 Punkten: (6 x 7 + 3 x 10 + 3 x 4) / 12 = 7

    ersnthaft ist es halt komplex.

    Ja, ernsthaft ist meistens komplex. Eine hohe Komplexität mit vielen Regeln ist hier aber unrealistisch und unverhältnismäßig.


    "Next Level" könnte z.B. eine Jury aus 3 namhaften Leuten sein, die mit dem jeweiligen Genre wirklich vertraut sind. Aber man kann davon ausgehen, dass die das dann auch nicht umsonst machen.

    Ich habe auch mehrfach die gleichen Punkte vergeben. Das ist fairer, als zwangsweise eine Reihenfolge zu bestimmen.

    Und irgendwie auch einfacher, wenn man das Gefühl hat, dass welche ähnliche Leistung (auf die eine oder andere Art) erbringen.

    Genau.


    Das jetzige System möchte ich schon gern so lassen.


    Hab deine Kritik als Anlass genommen, um hier noch mal deutlich zu machen, dass es wohl keine bessere, realistischere und vernünftigere Alternative zum aktuellen System gibt.

    Ein Ranking für die individuellen Bewertungen geht aber zum einen an der Realität vorbei, weil manche Beiträge (nach der eigenen Wahrnehmung) vielleicht gleichauf oder näher beieinander liegen als andere und macht das Voting aus meiner Sicht auch unnötig schwierig, was wiederum Leute vom Voting abhält.


    Ich hatte beim letzten Mal mehreren Beiträgen 7 Pkt. gegeben, weil ich viele in dem Bereich gleichauf gesehen habe.

    Daher finde ich die Punktebewertung in diesem Fall auch fragwürdig. Musizieren ist halt nunmal keine Mathearbeit oder Rechtschreibprüfung.
    Meinetwegen tut's eine anonyme Reihenfolge-Abstimmung (Ranking), aber Punktevergabe ist ohnehin sinnlos, wenn das von jedem nach individuellem Lustempfinden gehandhabt wird.

    Das sehen 20 von 22 Leuten aber nicht so. Siehe Umfrage im Startbeitrag hier.


    Das Voting garantiert auch, dass jeder Beitrag von einigen Leuten gewissenhaft angehört wird. Und ermöglicht in der jetzigen Form auch einen anonymen Direktvergleich der Performances, was durchaus interessant ist.


    Man sollte das halt nur einfach nicht ganz so eng sehen, denn es ist kein Wettkampf, sondern einfach eine Art Spiel, just for fun.

    Wenn das Voting zu kompliziert wird, dann werden weniger Leute abstimmen - das hielte ich für kontraproduktiv. Ich finde die 1-10 Variante jetzt eigentlich ganz gut.

    Genau!


    Was ich persönlich nicht gut finde ist, wenn man hinterher wegen seiner eigenen Abstimmung angegangen wird. Trotzdem finde ich es richtig, dass die Abstimmungsergbebnisse der Transparenz halber offengelegt werden.

    Auch ein wichtiger Punkt! Ich hätte bei ein paar vereinzelten Votings in der Vergangenheit auch die Nase rümpfen können (nicht nur wegen der Bewertung meines Beitrags). Bringt aber nichts.


    Ja, Du hast recht. Mir war nicht klar, dass bei der Durchschnittsberechnung der abstimmenden Teilnehmer auch durch eine Stimme weniger geteilt wird. Dann ist es natürlich Quatsch was ich geschrieben habe.

    Niop hat das Voting mit der Durchschnittsberechnung wirklich auf ein höheres Level gebracht, auch weil die Eigenbewertung dadurch entfällt und trotzdem nicht alle Teilnehmer voten müssen. Auch andere Sachen sind jetzt besser - z.B. ist Missbrauch fast unmöglich, weil die Stimmen verifiziert werden müssen und die Links im Startbeitrag nur noch für angemeldete Benutzer sichtbar sind.


    Das ist so jetzt schon 'ne solide Sache.


    Letztendlich hängt vom Mindsetting der Teilnehmer ab, ob die Challenges cool ablaufen oder nicht. Sehr dünnhäutig zu sein ist z.B. eine schlechte Voraussetzung.

    Letztlich habe ich dann aber auf dem Formular gesehen, dass 1 = sehr schlecht und 10 = sehr gut sein sollte und habe das dann so verstanden, dass die Skala absolut zu sehen ist. Deswegen habe ich nicht den kompletten Rahmen genutzt.

    Wir lassen das momentan ganz bewusst offen und schreiben den Leuten gar nicht vor, wie sie die Skala im Detail nutzen sollen (nur eben mehr Punkte = besser).

    Bei einer 10-Punktespanne sieht die Sache auch ganz anders aus als mit 5 Punkten. Ich hatte letztes mal auch nur 2-9 Pkt. vergeben.


    Das Voting fühlt sich einfach "natürlicher" an, wenn man die Punkte so vergibt, wie man das auch wahrnimmt. Wenn der m.E. beste Beitrag im Feld meiner Meinung nach noch Luft nach oben hat, dann ist der eben keine 10.


    Falls aber trotzdem gewünscht ist, dass alle Voter quasi die gleiche Spanne verwenden, würde ich vorschlagen, dass man beim Voten nicht Punkte vergibt, sondern die Beiträge in eine Reihenfolge setzt (bester -> schlechtester). Damit wäre gewährleistet, dass die Statistik nicht durch besonders kritische oder besonders großzügige Bewerter verzerrt wird.

    Interessante Idee!


    Bis zur vorletzten Challenge hatte ich auch noch die Punktesumme ermittelt. Gegenüber dem Punktedurchschnitt hat das zwar eigentlich nur Nachteile, auch weil die Leistungen von Challenge zu Challenge nicht vergleichbar sind. Andererseits kann die Summe aber auch nicht durch "Ausreißer" in den Bewertungen verzerrt werden. Gibt jemand nur 1-5 Pkt. zieht das den Schnitt natürlich runter, gibt jemand stattdessen nur 7-10 Pkt. zieht es den Schnitt nach oben. Es gab auch schon Leute, die nur 10 Pkt. vergeben hatten, einfach um allen Teilnehmern Respekt zu zeigen.


    Die einzige einfache und vernünftige Gegenmaßnahme ist dann mEn, dass man wie beim Turmspringen einfach die Daten um Ausreißer bereinigt. D.h. in unserem Fall die beste Bewertung und die schlechteste Bewertung streichen und dann den Mittelwert bilden.

    Die Idee hatte Niop auch schon. Finde ich persönlich aber nicht nötig, weil es sich eben sowieso irgendwie ausgleicht.


    Es waren übrigens ingesamt 19 Votings beim letzten Mal. ;)

    Es wurde an anderer Stelle Kritik zum aktuellen Bewertungssystem geäußert:

    Eine solche Challenge ist aber problematisch, wenn jeder bei der Beurteilung bzw. beim Voten andere Ansätze hat! Der eine gibt Punkte zwischen 5 bis 10 und der andere von 1 bis 10. Hinzu kommt, dass jeder von der Musik/ Jazz was anderes versteht.

    Taten bringen wenig, wenn ein gemeinsamer Ansatz beim Voting fehlt.


    Mich würde nun interessieren, wie andere das sehen. Meine Antwort dazu lautete:


    "Bei der ersten Playalong-Challenge hatte ich noch ein 5-Punktesystem und in das Voting-Formular ausdrücklich geschrieben, dass die Punktespanne voll ausgereizt werden soll. Mit dem Hinweis, dass sich das Voting nur auf die vorhandenen Beiträge und nicht "hätte auch jemand besser spielen können" beziehen soll.


    Das Ende vom Lied war dann aber, dass manche die Punktespanne trotzdem nicht ausgereizt hatten. Man ist da leider einfach machtlos und kann niemandem vorschreiben, wie er zu voten hat. Letztendlich kann man in dem Kontext sogar froh sein, dass so ein Voting überhaupt irgendwie funktioniert.


    Die Alternative wäre eine Jury-Bewertung. Das müsste man aber erstmal irgendwie bewerkstelligen. Und ich persönlich möchte definitiv kein Jury-Mitglied sein.


    Die Lösung ist, das ganze etwas lockerer und spielerischer anzugehen. Ist manchmal nicht einfach, aber definitiv eine gute Übung."

    Diese Bemerkung von Marius hat das suggeriert und da hat er sich nunmal in die Nesseln gesetzt.

    Oh Gott - womit soll ich mich in die Nesseln gesetzt haben?


    Ich hatte nur angemerkt, dass ich hier konstruktive Beiträge zum Thema lieber lese als mich in irgendwelche sinnlosen Diskussionen darüber verwickeln zu lassen, ob Dave Grohl vielleicht auch irgendwie swingen kann.


    Das war völlig neutral formuliert und nicht als Seitenhieb gegen irgend jemanden gerichtet.


    Von dir habe ich hier bisher eigentlich nur Selbstdarstellerei und keinen einzigen informativen Beitrag zum Thema gelesen.

    Und es geht mit dir hier auch schon wieder der selbe Quatsch los wie letztes Jahr. Hast du was gegen mich? Scheint so.


    Mittlerweile bin ich da auch haidem s Meinung: bitte den Thread schließen! Das führt hier zu nichts mehr. Ich hatte mich nämlich ganz bewusst zurückgehalten. Weil ich die gesamte Art und Weise, sich fein rauszuhalten mit "keine Zeit" und "hab ich völlig übersehen" und danach die große Klappe zu haben und die Beiträge klein zu reden, eigentlich auch daneben finde. Sogar mit Hang zur Lächerlichkeit.

    Eine solche Challenge ist aber problematisch, wenn jeder bei der Beurteilung bzw. beim Voten andere Ansätze hat! Der eine gibt Punkte zwischen 5 bis 10 und der andere von 1 bis 10. Hinzu kommt, dass jeder von der Musik/ Jazz was anderes versteht.

    Taten bringen wenig, wenn ein gemeinsamer Ansatz beim Voting fehlt.

    Das sollten wir zwar eher im Orga-Thread besprechen, aber kurz:


    Bei der ersten Playalong-Challenge hatte ich noch ein 5-Punktesystem und in das Voting-Formular ausdrücklich geschrieben, dass die Punktespanne voll ausgereizt werden soll. Mit dem Hinweis, dass sich das Voting nur auf die vorhandenen Beiträge und nicht "hätte auch jemand besser spielen können" beziehen soll.


    Das Ende vom Lied war dann aber, dass manche die Punktespanne trotzdem nicht ausgereizt hatten. Man ist da leider einfach machtlos und kann niemandem vorschreiben, wie er zu voten hat. Letztendlich kann man in dem Kontext sogar froh sein, dass so ein Voting überhaupt irgendwie funktioniert.


    Die Alternative wäre eine Jury-Bewertung. Das müsste man aber erstmal irgendwie bewerkstelligen. Und ich persönlich möchte definitiv kein Jury-Mitglied sein.


    Die Lösung ist, das ganze etwas lockerer und spielerischer anzugehen. Ist manchmal nicht einfach, aber definitiv eine gute Übung.

    Mir nimmt das die Motivation, überhaupt bei der Reggae Challenge mitzumachen. Haben wir im DF ausgewiesene Reggae Drummer, die in Frage kämen authentisch zu sein?

    Dass eine Challenge so eine Diskussion hier auslöst ist neu. Scheint einfach ein heikles Thema zu sein. Ich find's schon OK und auch interessant.


    Andererseits will ich mit den Challenges genau solchen Diskussionen was entgegensetzen. Am Ende des Tages zählen Taten halt einfach mehr als Worte. Da helfen dann auch keine Zitate wie "you don't have to show off" mehr. Ohne hier jemandem zu nahe treten zu wollen. ;)


    Ich verfolge die Diskussion ganz entspannt und kann auch die Haltung der Kritiker verstehen, wie ich ja schon zum Ausdruck gebracht hatte. Nervig wird's dann nur für mich, wenn ich mir für solche Statements Belehrungen über absolut unwichtige Sachen anhören muss, die hier nichts konstruktives zum Thema beitragen.