Beiträge von m_tree

    Auf Soundkarten sitzen keine Kopfhörerverstärker in dem Sinne, sondern ein DAC (Digital to Analog Converter - von dem im übrigen maßgeblich die Soundqualität abhängt). Danach wird das Signal natürlich nochmal verstärkt, aber das ist marginal (und beim Line-Out eben gerade so für nen Kopfhörer ausreichend).


    Den Pegel auf Softwareebene über Normalniveau zu schrauben verhunzt das Signal und alles, was dieses bearbeitet oder empfängt. Schrieb ich ja bereits ...

    Man darf dabei nicht vergessen: Je größer die Lautsprecher, desto geringer der "Wirkungsgrad".


    D.h. größere Lautsprecher klingen zumindest bei gleichem Eingabepegel leiser als kleinere.


    Folglich braucht man In-Ears, die zudem noch direkt auf dem Gehörgang sitzen, nicht annähernd so "laut" machen wie normale Kopfhörer.

    Check doch erstmal deine Lautstärkekonfiguration allgemein: Wenn die globale Lautstärke und das Wave nicht auf voller Pulle stehen, solltest du das gleich ändern.


    Und es gibt halt Grenzen. Deine Soundkarte kann halt nur nen bestimmten Pegel ausgeben - das hat schon alles seinen Sinn und Zweck.


    Aber trotzdem wundert mich das etwas. Ich nutze diesen Kopfhörer und betreibe den an nem mp3 Player. Nem kleinen Sandisk Sansa Clip, mit nem winzigen Lithium-Ionen Akku, der über USB geladen wird und 15 Stunden Dauerwiedergabe durchhält. Und da reicht die Lautstärke auch dicke ...


    Wenn alles nix hilft, schließ deine Soundkarte an irgendnen Verstärker mit Kopfhörerausgang an. Vor nem Kopfhörerausgang sitzt i.d.R. auch immer ein separater Kopfhörerverstärker ;)

    Kopfhörerverstärker kaufen?


    Du tust sowohl deinem Sound als auch deiner Soundkarte keinen Gefallen, wenn du softwareseitig so aufdrehst.


    Ansonsten solltest du dir dringend abgedämpfte Kopfhörer zum Üben kaufen - sonst machst du dir deine Ohren kaputt.

    Du musst dir auf jeden Fall darüber im Klaren sein, wieviel du ausgeben willst bzw. kannst - auch bei Neukauf.


    Wenn dein Budget für den High-End Bereich reicht, wirst du soundtechnisch eigentlich bei jedem Set auf deine Kosten kommen. Das ist am Ende, mal von ein paar Ausreißern (rein konstruktionsbedingt) abgesehen, reine Stimmungs- und Fellsache. Ansonsten hängts dann nur noch vom Finish, Marke, Größen und Sachen wie die-cast / flanged Hoops u.ä. ab. Das Holz spielt entgegen vieler Meinungen kaum eine Rolle (zumindest was den Sound angeht - dass Ahorn oder Buche höherwertiger als Pappel ist, ist klar).

    Das ist ein Einsteigerset. Auch wenn das auf den ersten Blick schön aussieht und DW drauf steht, muss man das nicht gleich kaufen. Maximal 3 Toms reichen ja auch dicke - und wenn er sowieso ne Metallsnare will, bringt ihm die 14*5 Gurke garnix.


    Wie gesagt, das würde mir so spontan in den Sinn kommen (hatte ich oben noch rein editiert):


    http://www.thomann.de/de/mapex…fusion_1_shell_set_tx.htm


    Und hier die Snareauswahl:
    http://www.thomann.de/de/snaredrums_mit_bronzekessel.html
    http://www.thomann.de/de/14_zoll_messing_snaredrum.html


    Mit dem Saturn wärst du schon im professionellen Bereich.

    Wenn Geld keine Rolle spielt, hast du ja genug Spielraum. Ob Tama oder nicht ist reine Glaubenssache - ich würd allein wegen den Gussreifen auf den Toms kein Tama nehmen. Aber das ist alles Geschmackssache ...


    Die Kombi mit 10*8, 14*12 und 22*16 wirst du aber in einem Set so wahrscheinlich nicht kriegen. Da musst du entweder Kompromisse machen oder dir das einzeln kaufen, was richtig ins Geld geht.


    Die Snare wirst du bei deinen Vorstellungen auch auf jeden Fall einzeln kaufen müssen.


    Schau dich doch eifnach mal hier um:


    http://www.thomann.de
    http://www.musicstore.de
    ....


    Unterm Strich wärst du mit nem 4-teiligen Shellset plus Einzelsnare gut beraten. Da kommst du aber wahrscheinlich nicht unter 1500€ weg und bist auch ganz schnell bei 3000 oder mehr.


    Ein Beispiel:
    http://www.thomann.de/de/mapex…fusion_1_shell_set_tx.htm


    Und hier die Snareauswahl:
    http://www.thomann.de/de/snaredrums_mit_bronzekessel.html
    http://www.thomann.de/de/14_zoll_messing_snaredrum.html

    Im Gegensatz zu 14+16 wäre 15+17 auch ne Möglichkeit. Und ZBT solltest du dir ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Für das Geld kriegst du sogar neu viel bessere Sachen - siehe Zultan.


    Bei viel und schneller Beckenarbeit können zwei Crashes schonmal zu wenig werden. Hat man trotzdem nur zwei, ist man aber nach meiner Erfahrung mit kleineren Becken besser bedient, weil die einfach schneller ausschwingen und "ausschaukeln" - und demnach schneller wieder anschlagbereit als größere sind. Womit du am Ende natürlich auch viel billiger kommst als mit 3 größeren ...


    Nicht nur die Größe der Becken, sondern auch die Stärke / Dicke ist wichtig. Dickere Becken sprechen langsamer an, haben aber mehr Lautstärkepotential und bei gleicher Größe ne grundsätzlich höhere Stimmung. Außerdem halten dickere aus rein mechanischer Sicht auch mehr aus, allerdings nur tendenziell (dünnere sind dafür z.B. elastischer). Ob dick / dünn ist letztlich ne Frage Anwendungsgebiets, des Sounds & des Geschmacks ..

    Also ich würde versuchen in dem Preisrahmen das bestmöglichste aufzutreiben. Rein wirtschaftlich gesehen ist das der reinste Schwachsinn, aber ...


    ... wenn er jetzt Lust hat mit dem Drummen anzufangen, dann soll er das auch machen. Je früher, desto besser .. und lieber mehr Elan als ein teures Set, das dann am Ende doch nur in der Ecke verstaubt.


    Meine Meinung ;)

    Jepp - keinesfalls alle Wände mit dem Zeug bestücken. 1/3 - 1/2 der Wandfläche reicht, Türen (von innen) inklusive. Je dicker das Material, desto mehr tiefere Frequenzen werden mit absorbiert - desto ausgeglichener am Ende das Klangbild. Ein Sofa und ähnliches als Bassfalle macht sich dazu dann nicht schlecht.


    Wenn ihr noch nicht überall Teppich auf dem Boden habt, würde ich damit anfangen.

    5cm mit 1cm Noppen darf er schon dick sein. 2cm sind wirklich sehr mager.


    Nageln ist so ziemlich das einfachste. Oder einen speziellen Kleber verwenden, Styropor Kleber ist nach meiner Erfahrung nicht zu empfehlen. Wir habens bei uns glaube großzügig genagelt.


    Bei ebay gibts da auch so Händler, die quasi als Hersteller direkt verkaufen. Damit kommt man i.d.R. auch günstig - so haben wirs zumindest gemacht.


    Noppenschaum ist aber auch nur ein Teil der Soundoptimierung. Bassfallen, Entfernen unnötiger klirrender Gegenstände, Raumaufteilung etc. pp. sind weitere relevante Sachen ...

    Vor allem im Preis. Beim Emad ist das Dämpfmaterial anders, außerdem gibts zwei Dämpfungsringe. Beim Superkick nur eins.


    Spiele das Superkick I und kann nicht meckern. Das besondere am Superkick ist, dass die Dämpfung nicht bis an den äußeren Fellrand reicht, sodass diese keinerlei Kontakt zum Kessel hat. Am Superkick Reso ist das besonders kleine Loch anzumerken, außerdem ist das ebenfalls gedämpft - allerdings mit nem kleineren "Kreis" mittig.


    Hab gehört, dass es beim Emad mit der Dämpfung ab und zu Probleme geben soll - nämlich, dass die sich dann irreparabel ablöst.


    Ansonsten einfach mal die ganzen Thomann Bewertungen durch gucken ... oder hier die Suchfunktion anschmeißen. Oder einfach gleich antesten ...

    Lustig, stecke mit einer zweiten Band gerade in der Gründungsphase - wir dachten auch noch an was extravagantes, und da haben wir derzeit ebenfalls ne Violinistin mit Gesang zur Hand. :D


    Ich kenne eine relativ erfolgreiche Thüringer Band (Drummer ist seit Jahren n guter Kumpel von mir), deren Frontmann auch im Wechsel Geige spielt und singt.


    The New Paints


    Einfach ists nicht, da was ordentliches draus zu machen. Aber am Ende muss man es einfach testen, und wenn es irgendwo an guten Musikern mangelt, ist sowieso Hopfen und Malz verloren. Gerade bei extravaganten Sachen, die theoretisch genau deswegen Potential hätten.


    So .. wahrscheinlich wolltest du das hören. Jetzt kommt der Teil, den du wohl nicht hören wolltest:


    Hier so eine Frage zu stellen bringt herzlich wenig, wenn man dich und deine Leute nicht kennt - und noch weniger, wenn du deine Leute nicht mal kennst.


    Dir wird nix anderes übrig zu bleiben als zu versuchen über Anzeigen an gute Musiker zu kommen. Die Keyboarderin oder die Violinistin bringt dir als Drummer garnix. Ohne einen gescheiten Bassmann, nen Gitarristen und nen Frontmann bzw. Frontfrau mit guter Stimme braucht man da garnicht erst loszulegen.


    Dann heißt es treffen, Vorstellungen definieren, jammen etc. ... wenn du gute Leute hast, kristallisiert sich irgendwann von selbst raus, was gut passt und was man machen will.

    Ein Beckenfilz muss nur aufs Becken drauf, wenn das beim "Schaukeln" Gefahr läuft an eine etwaige Festziehmutter zu stoßen. Ist diese Mutter allerdings aus Kunststoff und sehr klein (z.B. wie die Tama Roadpro Teile), ist das nicht der Fall.


    Ich spiele meine Crash Becken nur ohne oberen Filz. Finde einfach, dass die so viel besser ausschwingen können.


    Ist also nicht zwingend notwendig ...

    Was zur Hölle ist denn ein Musikstiel? ?(


    Zitat von Teddy13

    Mache sagen, dass TAMA ein sehr gutes Set für Rock und Hardrock ist, aber nicht für Blues. Wieder andere sagen mir ich sollte Kein Pearl Set für Blues verwenden. Ich persönlich halte sehr viel von Sonor.


    Das ist natürlich alles eine Glaubensfrage. Aber so ein Glaube kann einem das Leben auch wirklich unnötig schwer machen ... sag deinen Kollegen lieber mal, sie sollen sich informieren, bevor sie Dir irgendwelche Ratschläge geben.

    Da hat es aber einer eilig :D


    Wenn du kreativ bist, Rhythmusgefühl und Musikverständnis/gefühl hast (und es verstehst deine Einflüsse umzusetzen), kriegst du den Monat sicher auch gut ohne Lehrer und sonstige Hilfsmittel rum. Nicht jeder hat das Zeug zum Autodidakt, aber ein bisschen ist da sicher drin ...