Beiträge von m_tree

    Du hast soeben meine Weltanschauung ein Stückchen umgekrempelt :D


    Umso mehr finde ich den Unterschied vom Superstar zum Pro-M erstaunlich. Die Konstruktionen weisen tatsächliche sehr viele Unterschiede auf - aber obwohl die Sets in vergleichbarer Liga spielen, ist der Sound imho grundverschieden. Und der vom Pro-M imho viel besser, weil fetter, natürlicher, ausgereifter .. wie auch immer. ^^

    Zitat von crudpats

    Viele Faktoren sind für die klanglichen Unterschiede von Trommeln verantwortlich. Die Holzart gehört nicht dazu. Ist doch auch beruhigend, wenn man auf eine Sache weniger achten muss.


    Dazu sei gesagt, dass mir das Superstar allgemein und aus verschiedenen Gründen nicht mehr gefiel. Vom Sound sowieso (und da sollte das Hauptaugenmerk liegen), aber auch von der Optik und sonstigen Eigenschaften war ich nicht mehr begeistert (und da gehts um rein geschmackliche, persönliche Sachen).


    Ob nun das Birkenholz schuld an dem Sound ist, der mir gegenüber dem Sound der Ahorn Kessel des Pro-Ms garnicht gefällt, kann ich natürlich nicht definitiv sagen.


    Wenn allerdings selbst in der Drum Tuning Bible und ansonsten vielerorts von klanglichen Unterschieden der Holzarten gesprochen wird, sollte doch irgendwie was dran sein.


    Sicherlich ist ein exakter Vergleich schwer bis unmöglich anzustellen, aber mit genügend Erfahrung (und des ausgiebigen Studiums zahlreicher Sets) kann man wohl bestimmte Tendenzen ausmachen. Auf solchen Erfahrungen bauen sicher auch die klanglichen Beschreibungen der Holzarten auf, die hier und da zu lesen sind.


    Und warum werben viele Hersteller mit besonderen Eigenschaften von z.B. teurem Bubinga, der Kombination verschiedener Holzarten .. oder warum ist z.B. Pappelholz so minderwertig? Weil es sehr weich ist und sich ggf. schlecht verarbeiten lässt? Oder weil es einfach vom Sound her nix "charakterstarkes" her gibt? :whistling:


    Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass mich hier Jemand verarschen will ;)

    Sicherlich spielen Verarbeitung, Gratungen, Bohrungen, Spannreifen, Felle und räumliche Verhältnisse die größte Rolle. Aber wer behauptet, dass bei verschiedenen Holzarten keine Unterschiede rauszuhören sind, hat wohl entweder ein geschädigtes Gehör oder kann dieses einfach nicht richtig einsetzen. Zumindest, wenn man direkt beim Set sitzt / steht, sollte da auf jeden Fall was anders klingen - je nach verglichenen Holzarten natürlich mehr oder weniger.


    Die Toms (bei denen der "Klangcharakter" imho am stärksten auszumachen ist) vom Superstar und vom Pro-M z.B. klingen mit gleicher Befellung grund verschieden. ;)


    Außerdem hab ich "ich ganz persönlch würde ..." geschrieben. Es ist halt einfach Geschmackssache - dass Birke allgemein schlecht sei, wollte ich damit keineswegs sagen.

    Das Thema gabs nun aber auch schon ein gutes Dutzend Mal.


    Die Cam der Rolling Glide ist rund und die der Power Glide exzentrisch (abgeknickt). Die Flexi Glide läuft mit Zugband und ist auch von der Cam überhaupt nicht mit den anderen beiden zu vergleichen:



    Ich spiel die Flexi Glide und bin damit glücklich. Das ist am Ende einfach Geschmackssache.


    Im Laden antesten bringt leider nur begrenzt was, wenn man die Fußmaschine nicht ausgiebig am eigenen Set testen kann. Trotzdem wär auf jeden Fall mal ein Anfang.


    Ein paar Fehlkäufe muss aber sicher jeder mal machen ...

    Ich habe die Fame als Doppelhuf getestet und hatte vorher das billigste Millenium Pedal (davor auch nur Schrott). Die Fame taugte mir einfach vom Spielgefühl nicht ... eine Pearl Eliminator taugte mir vom Spielgefühl aber auch nicht. Letztendlich war eine IC Flexi Glide das richtige ...


    Den Vergleich hatte ich also auch, von der Dauerbelastung abgesehen. "Billig = Schrott" ist allerdings nicht auf meinem Mist gewachsen - für den Preis sind die Maschinen echt in Ordnung .. wie so vieles von Millenium / Fame. Aber mit einer Iron Cobra oder ähnlichem sind sie trotzdem absolut nicht zu vergleichen (gerade mit einer IC nicht .. da sind so viele Details und Ausgefeiltheiten dran, da hält auch keine Eli mit) .. und eine "ordentliche" Maschine hält bei guter Pflege auch einer 15-jährigen Dauerbelastung stand.


    Wie gesagt - wenn man weiß was man will, kriegt man auch für 200-250€ was ordentliches (gebrauchtes).

    3. Bitte sagt nicht dauernd das man es ohne Lehrer nicht auf ein bestimmtes Level schafft. Das stimmt einfach nicht und ich kann's nicht mehr lesen..
    Natürlich ist es eine enorme Hilfe, aber an erster Stelle steht nun mal der Ehrgeiz und das Talent.


    Dito!


    Ohne Lehrer ist es nur einfach viel schwieriger und aufwändiger. Aber ohne Lehrer findet man auch viel besser und schneller seinen eigenen "Stiefel" ...


    Die Frage "Wie viel Aufwand / Zeit muss ich reinstecken, um dies / das zu erreichen?" schreit allerdings förmlich nach nem Lehrer ... :whistling:

    Das ist ganz einfach:


    Wenn es dir machbar ist, das Geld zusammen zu kratzen und es im aktuellen Zeitraum zu deinem Equipment passt (also nicht so, dass die Fußmaschine am Ende so viel wert ist wie der Rest des Sets), ist eine teure das einzig vernünftige. Spielgefühl, Haltbarkeit, Handling, Flexibilität ist mit Markenware, gerade bei Fußmaschinen, grundsätzlich besser.


    Hast du das Geld oder den Anspruch bzw. das passende Set nicht, musst du halt die billige kaufen. Lange behalten wirst du die so oder so nicht - entweder wegen Nichtgefallen, oder weil sie nach 2-3 Jahren Dauerbelastung immer mehr Probleme macht.


    Wobei im letzteren Fall (wenn du das Geld nicht hast) deine Frage eigentlich sowieso hinfällig wäre. :whistling:


    Übrigens: 300€ aufwärts müssen es garnicht unbedingt sein. Für 200-250€ bekommt man ab und zu gut bis sehr gut erhaltene Gebrauchtware.

    Genau... und die Becken knallen dann immer schön auf die Mutter... also, ich würd das keinesfalls machen, der Filz obendrauf hat schon Sinn...


    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:


    Zitat von m_tree

    Sehr gut geht das mit den Teilen von Tama (Roadpro) - das sind Kunststoff "Schrauben", die zudem nen sehr schmalen Griff haben. Da bleibt das Becken auch ohne oberen Filz heile ...


    EDIT
    Oder die Schrauben ganz und gar entfernen. Macht allerdings nur Sinn, wenn du dein Set bzw. deine Hardware generell nicht rumschleppst - beim Transport macht sich ne Schraube, die den Filz dort hält wo er hin gehört, nicht schlecht. ;)


    Bei mir funktioniert das prima - die Becken stoßen nirgendwo (an der Befestigungsschraube) an, auch wenn man sie richtig hart ran nimmt. Und falls die Becken doch mal die Schraube berühren sollten (was nicht passieren wird), trifft Bronze hier lediglich auf Kunststoff - nicht auf Metall.


    So sieht das dann aus:

    Oberen Filz runter nehmen und Schraube von vorn herein richtig anknallen. Klingt eh viel besser, da die Becken so viel besser schwingen können. Ausnahmen sind Chinas und Hi-Hat ...


    Sehr gut geht das mit den Teilen von Tama (Roadpro) - das sind Kunststoff "Schrauben", die zudem nen sehr schmalen Griff haben. Da bleibt das Becken auch ohne oberen Filz heile ...


    EDIT
    Oder die Schrauben ganz und gar entfernen. Macht allerdings nur Sinn, wenn du dein Set bzw. deine Hardware generell nicht rumschleppst - beim Transport macht sich ne Schraube, die den Filz dort hält wo er hin gehört, nicht schlecht. ;)

    Hängst du 10+12er so wie Moigus über die 24er, wäre zumindest mir das Set viel zu breit. Ich hab meinen Aufbau seit kurzem ähnlich (12er links über der BD, 10er direkt an der Hi-Hat) - aber mit 22er.


    Wenn du also das 12er wegen der großen 24er nicht über die BD, sondern eher links davon hängst, wirst du imho das 10er (allein aus Platzgründen) rausschmeißen müssen. Wobei ich das an deiner Stelle sowieso machen würde - in Anbetracht der 24er.


    Hängst du das 14er mit "hoch", müsste es rechts von der BD hängen. Ist die Frage, wie du deine Becken arrangierst - aber bei mir nimmt diesen Platz das Ride ein.


    Im Zweifelsfall würde ich nur 24-12-16 spielen - reicht für viele Stile dicke zu ... macht außerdem nen schön kompakten Setaufbau (spart gleichzeitig Aufwand), lässt das 16er FT, das sich sehr gut zur 24er gesellt, schön zur Geltung kommen und fördert nebenbei die Kreativität (Stichwort kleinerer Setaufbau).


    Am Ende musst du natürlich entscheiden ;)


    EDIT
    Oder ganz und gar 24-14-16. ^^ Damit kämst du Herrn Bonham dann schon gefährlich nahe - v.a. bzgl. dem Tom, das links der BD hängt. :D


    So schauts bei mir aus (da noch 10-12-14 - demnächst 10-12-16):


    Warum ein neur Thread?


    -> Unterschiede von Sonor 3005 zu 3007 ?


    Ich würde an deiner Stelle eine 22er nehmen. Die 20er hat dich imho "verwirrt".


    Ansonsten schreibt dir da Niemand was vor. Die Toms sind auch alle ein bisschen länger, haben damit potentiell etwas mehr Dampf. Ob du zufrieden mit der 24er wirst, hängt allein von dir ab - und deinen Stimmkünsten.


    Aber ich denke nicht, dass du zu deinem Glück eine 24er brauchst - schon garnicht wenn du derzeit nur den Vergleich zur 20e hast. ;)

    Ich hab hier so ein "Deo" für die Federgabel vom Fahrrad (Spraydose). Und nein, es ist KEIN Kettenöl, das ist was völlig anderes!


    Hier mal ein paar Zitate vom Aufdruck der Flasche:
    - Hält Dichtungen geschmeidig, pflegt und schützt Dämpfergelenke, Einstellschrauben und hält Einstellköpfe leichtgängig. Reinigt und versiegelt Krone, Tauch- und Standrohre
    - Korrosionsschutz: Verdrängt Feuchtigkeit. Es bildet sich ein transparenter Schutzfilm. Enthält kein Silikon, PTFE, Graphit.
    - Schmiermittel: Macht alles wieder beweglich, löst festsitzende Schrauben.
    - Reinigungsspray: Löst jeglichen Schmutz (z.B. Fett, Teer etc.)


    Also ich will ja nicht behaupten, dass das Zeug "ultimativ" oder wie geschaffen für ne Fußmaschine wäre, aber ich sprüh die Federn, Kardangelenke, Befestigung des Kevlarbands am Pedal (Flexi Glide), Pedal/Bodenplatten Gelenke etc. seit über nem Jahr nach dem Säubern ein und das Zeug ist echt gut. Hab sogar zwei frisch gekaufte Federn wieder durch die alten ersetzt, weil ich mich nicht aufs neue Spielgefühl umstellen wollte. Und die Federn tun schon lange ihren Dienst ...


    Der Dreck klebt dann nach ner Zeit eher großflächig und überall an der Cobra - und an den Stellen, an denen ich das Zeug drauf gesprüht hab, eher weniger.


    Ganz wichtig: Die Lager sollte man nicht versuchen einzuölen - egal wie. Die sind in sich so geschmiert, dass sie kein Öl von außen brauchen. Also am besten garnicht erst versuchen, damit macht man am Ende nur alles schlimmer. ;)

    Musikmachen ist ne Art von Selbstverwirklichung - beim Schlagzeug spielen genau das selbe. Um nicht zu sagen "Kunst" ...


    Kreativ ist man, wenn man sich selbst (und aus sich selbst heraus) mit seinen Ideen (im jew. Instrument) "auslebt", "verwirklicht", "umsetzt" - was auch immer ... dass dazu natürlich ein gewisses Grundverständnis des und Gefühl fürs Instruments gehört, ist klar. Aber imho können auch Anfänger durchaus kreativ sein.


    Mathematik ist nur die Kehrseite der Medaille. Bei einigen Metal-Abarten mag das irgendwie zutreffen - aber auch da kommt die individuelle Spielweise des Schlagzeugers mit ins Spiel. Ansonsten kann man da mit identischer Mathematik viel variieren - nämlich damit, wie Jemand die Sache spielt. WIE er groovt (Ghostnotes, Micro Timing -> "Gefühl"), WIE er das Set spielt, gestimmt hat, WELCHE Fills er wann einbaut etc. pp.

    Meine Kardanwelle der Iron Cobra hab ich auch bis aufs kürzeste justiert - allerdings steht meine Hi-Hat, nicht das Slave Pedal ganz außen links. ;)


    Mit 170cm gehts mir nicht anders als crudpats, der sogar noch 5cm länger ist. :D