Beiträge von m_tree

    Ihr könnt ja sagen was ihr wollt, aber ich finde ein Stückchen Gaffa nachwievor ästhetischer als diesen glibbrigen klebigen blauen Schwobbel, der jeden Dreck anzieht wie ein Magnet. Ein ehemaliger Schüler benutzt die und ich finde die echt eklig. Und wer wäscht die schon nach jedem Gebrauch.


    Über die Ästheteik lässt sich streiten, mit dem Dreck hast du Recht.


    Allerdings gibts da noch so ein paar triftige Gründe:
    Ist einmal Gaffa auf dem Fell, kriegt man das nicht wieder rückstandslos runter
    Moongel ist gerade bei verschiedenen Umgebungen, wo man mal mehr oder weniger Dämpfung braucht, sehr praktisch
    Und das glibbrige Zeug dämpft von sich aus auch schon viel mehr als nur ein Streifen Gaffa ...

    Warum drehst du mir das Wort im Mund um?


    Ich hab die 12. Klasse erstens nicht gepackt und zweitens mein Abi danach geschmissen. Ich bin ganz und gar kein großer Hengst. Aber das bayerische Abi hats in sich, das kann ich aus Erfahrung sagen ...

    Das Problem wird sein, dass Musik LK kein Standard an deutschen Gymnasien ist. In Bayern ist Musik / kunst LK durchaus möglich, ganz abartige Kombis wie Sport/Englisch u.ä. gehen auch.


    In Thüringen geht sowas z.B. garnicht. In vielen anderen Bundesländern wohl auch nicht - zumindest nicht auf normalen naturwissenschaftl./sprachlichen Gymnasien.


    In Bayern hatte der Musik Grundkurs in der 12. Klasse schon ein Niveau, womit man in den ersten Semestern vom Musik Studium konfrontiert wird. Das war auch kein Zuckerschlecken - zumindest nicht für Leute, die keine langjährigen Klavier Spieler o.ä. sind.

    An dieser Stelle sei mal die Diskussionsgrundlage bezüglich des "deutschen Abiturs" in Frage gestellt.


    Man läuft nämlich durchaus Gefahr hier ganz ungeahnt Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Die Schulsysteme der einzelnen Bundesländer unterscheiden sich teilweise so extrem, dass es nicht mehr feierlich ist. Und da geht es nicht nur um die Art und Weise, sondern um das Niveau an sich. Ich sage das beileibe nicht, weil ich hier wohne, aber Bayern hat so ziemlich das schwerste (womit imho nicht gleich "beste") Abitur in Deutschland. Im Gegensatz dazu ist das Abi in NRW oder Berlin z.B. Quatsch mit Soße. Kein Mist.


    Ich bin selber 10 Jahre bis zur mittleren Reife in Thüringen (wo das Abi nicht unbedingt schlecht ist) zur Schule gegangen, dann bis zur 12. in Bayern. Ein riesen Unterschied - entgegen meiner Erwartungen, weil ich in Thüringen von Anfang an im G8, in Bayern dann aber im G9 (also insgesamt 13 statt 12 Klassen!) unterrichtet wurde. Obendrein haben die hier in Bayern jetzt aber auch noch den G9 Stoff ins neue G8 System gesteckt .. man kann sich ausmalen, wie schwer die Kinder hier zu ackern haben.


    Evtl. etwas off-Topic, aber das wollte ich nur mal demonstrieren. Das ist ein schwieriges Thema, über das man nur diskutieren kann, wenn man genau weiß, woran man ist.


    Und mein Weg war bisher ebenfalls etwas holprig .. ich hab nach der 12. auch erstmal Schluss gemacht und 9 Monate Wehrdienst eingeschoben. Jetzt fang ich ein Fachabi (Technik) an und hab immer noch keine Ahnung, was ich später wirklich machen will. Ein Musikstudium schließe ich ebenfalls nicht aus.


    Aber mal ne Frage an den TS:
    Warum willst du vorher noch die 11. Klasse einschieben, wenn du mit der 10. ohnehin deine Schulpflicht hinter dir und obendrein deine Mittlere Reife hast? Die 11. bringt dir eigentlich garnix, wenn du dein Abi nicht abschließt.

    Also irre ich mich, oder ist der Einzige Unterschied beim triolischen zum nicht-triolischen Blastbeat, dass man bloß bis 3 statt bis 4 zählt? Gut, die Betonungen (wenn man denn welche spielt) verschieben sich ein bisschen, aber sonst ist das doch völlig latte!


    Sorry, aber du hast nicht verstanden worum es geht. Man spielt pro 4tel Note drei Schläge, nicht 4 (wie bei 16teln). Dazu spielt man dann einen Shuffle, bzw. einen Groove im Shuffle Feel - liegt ja irgendwo nahe. Das ist schon was anderes als ein binärer Beat.


    Würde man den Beat völlig bezugslos ohne Klick und Groove spielen, wäre es eh bums, ob man 16tel, 8tel-Triolen, 4tel, Halbe oder sonstwas spielt. Das wäre dann am Ende alles das selbe. Ich spreche hier aber von einem vollständigen Groove - wobei sich triolisch und binär wie gesagt durchaus unterscheiden.


    Zitat von flosch

    Shuffle wäre da schon interessanter...


    Im Prinzip sprechen wir hier ja ohnehin von nem Shuffle. Mein Kommentar zum Shuffle bezog sich dann mehr darauf, dass die beiden (der drei Schläge pro Viertel) Schläge, die man für gewöhnlich auf der Hi-hat o.ä. betont spielt, gleichermaßen auf die (double-) Bassdrum verlagert.

    Und im übrigen kann man mit den entsprechenden Fähigkeiten die DB auch im Metal genauso kreativ einsetzen.
    Was sollte das denn grade?


    Kreativ ist wohl der falsche Ausdruck. Ich meinte einfach, dass man die DB in double-bass untypischen Genres eben ganz anders einsetzen kann. So, dass es neu und unbekannt klingt. Beim Metal ist das eben alles schon mehr oder weniger ausgelutscht.

    IMHO ein Paradebeispiel für einen Allrounder, der sowohl mit Jazzkombos a la Buddy Rich Bigband u.ä. richtig gute Sachen abliefert und trotzdem relativ fit ist im Double-Bass Spiel, ist Gregg Bissonnette:


    http://www.drummerworld.com/drummers/Gregg_Bissonette.html


    Simon Phillips, Vinnie Colaiuta sind ähnliche Kandidaten.


    Double-Bass muss nicht immer im Metal Anwendung finden, wobei es dort natürlich als ne Art Standard zu verstehen ist.


    Im übrigen kann man die DB mit entsprechenden Fähigkeiten in anderen (nicht Metal) Stilen imho viel kreativer einsetzen.

    Richtig lustig wirds dann bei triolischen (double-Bass) Blast Beats. Da hauts den ein oder anderen hier wohl gleich vom Hocker :D


    Interessant ists auch, den Shuffle mit auf der DB zu spielen - also quasi nur zwei von drei Triolen. :thumbup:

    Firewire hat zwar mehr Reserven, die du aber mit deinen Ansprüchen nie ausreizen wirst. Dafür brauchst du schon 20 Spuren aufwärts.


    Im übrigen ist Firewire auch nicht gleich Firewire. Da gibt es verschiedene Standards à la 400, 800 oder s3200. Mit der 400er Variante bist du nur geringfügig schneller als USB 2.0. Mehr als die 800er wirst du aber nie zu Gesicht bekommen - und selbst da hast du schon Glück.

    Wenn das Mikro ne vernünftige Entfernung zum Instrument im Vergleich zum Rechner hat und das Instrument mit eigenen Ohren merkbar lauter als der Rechner wahrgenommen wird, wohl kaum.


    Meistens sind das viel eher irgendwelche Störgeräusche, die durch das Mikro selbst, das Interface oder den Rechner entstehen. Evtl. kennt einer bei älteren OnBoard Soundkarten die Störgeräusche, die durch Rechenvorgänge entstehen.


    Davon abgesehen kann man die Soundqualität mit so einem Webcam Mikro aber wirklich in die Tonne treten. Also nimm lieber gleich ein separates Mikro - z.B. ein USB Mikro.


    Und ansonsten: Was für eine Webcam mit welchem Interface? Mit welcher Software nimmst du auf? Was steckt im Rechner? Ohne ein paar genauere Angaben kann man ganz schlecht helfen.

    Wie wärs, wenn du dir erstmal ordentliches Drum Equipment zulegst, bevor du viele hundert Euro in Recording Equipment investierst?


    Wenn dein Rechner kein Firewire hat, ist der wohl ganzschön alt. Schlimmstenfalls musst du hier auch nachrüsten, um damit überhaupt vernünftig arbeiten zu können.


    Willst du mehrere Spuren in den Rechner eingeben, brauchst du noch die nötige Software. Die kostet im Normalfall auch Geld.


    Warum testest du nicht vorerst mit nem Handyrekorder? Ein Stereo-USB Mikro würde es sicher auch erstmal tun.

    Nimm ein separates Mikro für die Aufnahme. Webcam fürs Bild ist echt ok (hab ich auch schon gemacht), aber für den Sound kannste das völlig in die Tonne treten.

    So, nachdem ich mich mehrmals mit Cream-music in Verbindung setzen musste, kriegen die wahrscheinlich morgen ein rechtes Bein inkl. Kesselhalterung von M&T und schickens mir danach. Ist zwar das falsche (rechte), aber die Beine an sich sind baugleich - nur die Kesselhalterungen nicht. Der Spaß kostet irgendwas bei 25-30€. Ein Garantiefall müsste vom Hersteller abgesegnet werden, wofür man um Einschicken nicht drum rum käme. Eh ich also mehrere Monate meine neue Bassdrum nicht nutzen kann, zahl ich lieber die paar Kröten.


    Nach einem missglückten Reparaturversuch mit Alleskleber und Kabelbindern hab ich das Ding nun vorläufig mit 2k-Kleber und zwei Schlauchschellen reparieren können. Die Schraube ließ sich nach einem Tag Aushärten ohne Hilfsmittel (mit Stimmschlüssel) festdrehen, hab aber zur Entlastung der Klebeflächen noch ne Schlauchschelle drauf gepackt, die auf die Schraube drückt.


    Dem Gig am Freitag steht damit hoffentlich erstmal nix im Wege.


    Danke für die Hilfe ansonsten ;)

    Ich spiel Double-Bass auch sowohl Heel-Down als auch Heel-Up. Ersteres - wie anzunehmen - bei durchgehenden (16tel) Beats. Zweiteres meistens bei Fills bzw. (auf die BD bezogenen) Double- oder Triple Strokes.


    Dass Heel-Down Grütze ist, meinte ich nur in Verbindung mit dem durchgehenden Beat. Die Aussage ist definitiv nicht objektiv genug, da habt ihr schon recht. Dennoch ist es in meinen Augen einfach "unlogisch", bei nem durchgehenden DB Beat die Fersen unten zu lassen - da hat man imho viel zu viel Kraftaufwand und es "rollt" einfach nicht richtig.


    Ist meine Meinung ;)

    Bei nem durchgehenden Double-Bass Beat Heel-Down zu spielen ist m.E. totale Grüze. Heel-Up oder andere bekannte Techniken sind da auf jeden Fall besser.


    Ansonsten: Schonmal überlegt, dass du evtl. ohnehin zu nah am Set sitzt und sich deine Haltung beim Double Bass spielen evtl. annähernd "normalisiert"? Versuche doch mal, den Rest des Sets (Toms, Becken, Snare) etwas näher an dich ran zu holen und den Hocker ein wenig weg zu rücken ...


    Ansonsten²: Es ist anzunehmen, dass du ein Rückgrat besitzt. Versuche dieses mit Sport - z.B. Joggen / Schwimmen - zu stärken. Ist wahrscheinlich das Hauptproblem - muss Jürgen da irgendwie beipflichten.


    à propos: Auf was spielt dein Nickname eigentlich genau an?