Beiträge von m_tree

    Zitat von congakoenig

    PS: Mit Avenged arbeitet MP schon wesentlich länger als seit einem kürzlichen Interview.


    Ja, aber was bitte hat das mit dem Ausstieg bei DT zu tun? Ich meine, wie kommst du drauf, dich über Herrn P derart zu erheben, ohne dass du ihn kennst oder überhaupt handfeste Argumente für deine Thesen hast?


    Meinungsfreiheit hin- oder her. Jemanden grundlos in so ein schlechtes Licht zu stellen, nur weil man ihn nicht mag, drückt keine Meinung aus .. sondern irgendwas zwischen Hass, Dreistigkeit und Unqualifiziertheit.


    Nix gegen dich oder Slotty, aber wenn Leute wegen ihren persönlichen Vorlieben anfangen Jemanden grundlos so in den Dreck zu ziehen und falsche Zusammenhänge als Tatsachen darzustellen, find ich das echt nimmer lustig.

    Portnoy spielt simpel :huh: ? Ah ja...
    Es gibt nachweislich 2 Member, die seinen Kram pefekt nachspielen können (AAX & Gast), dazu kommen schätzungsweise weitere 5 die es tatsächlich können und nochmal 5 die es theoretisch könnten (wenn sie wollten :) ). Ich kann das übrigens nicht.
    Achso: Ich halte MP nicht für den tollsten Trommler von Welt, ich wollte nur mal die Maßstäbe wieder geraderücken.


    Die Maßstäbe mussten garnicht gerade gerückt werden, du hast mich einfach nur zu wörtlich genommen bzw. diesen Satz nicht im Kontext betrachtet.


    Mir fallen da jedenfalls viele Statements etc. - gerade von Leuten wie "unserem" Kaliber - ein, die besagen, dass Mikes Spiel hinsichtlich seiner Berühmtheit und seines Standpunktes durchaus relativ simpel gehalten ist. Sagt er ja in dem, übrigens imho sehr netten Interview, in gewisser Weise selbst.


    congakoenig
    Ich glaube auch, dass du dir eine solche Meinung mittels irgendwelches Pressematerials und sonstigen unpersönlichen Eindrücken garnicht bilden kannst ... zumal Avenged Sevenfold nur am Rande Erwähnung findet (in dem sehr aktuellen Interview). Solche Zusammenhänge zu erfinden ist schon echt gewagt ...

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann dass es besonders schwer wird für DT einen Drummer zufinden der das Zeug von Portnoy spielen kann.


    Doch, das ist auch ohne das "arrogante Ego Arschloch" (btw - kennst du Mike eigentlich persönlich? :whistling: ) schwer. Jemand, der ne Band mit gegründet hat (ja, DT hatte schon ein paar Personalwechsel), ein so (obwohl recht simplem) markantes Schlagzeugspiel hat, aktiv viele Texte besteuert, das Wesen der Band maßgeblich prägt und für sie spricht und darüber hinaus auch noch als Schlagzeuger ne sehr enge Bindung zu den Fans der Band aufbaut und insofern auch bekannt und beliebt ist, wird schwer zu ersetzen.


    Außerdem geht es ja nicht darum, vorhandene Songs nachzuspielen und zu performen (was wegen der genannten Punkte ja schon schwer genug wird), sondern die Band in Form neuer Ideen und Songs am Leben zu erhalten ...


    Glaub mir, ich bin kein Fanboy von Portnoy und finde auch sein Schlagzeugspiel nicht so wahnsinnig toll. Aber meine erwähnten Punkte kannst du mir trotzdem nicht strittig machen ;)


    Zitat von slotty

    Ein arrogantes Egoarschloch zu finden dass alles mit ner riesen Prollkarre total zerballert und sich dabei wie der grösste vorkommt, das stelle ich mir schon schwerer vor.


    Es gibt sicher einige Leute hier, die Portnoy mehr als ich mögen .. aber sowas kann ich nur mit "unqualifiziert" und subjektiv (mit sehr tiefem Tellerrand) bezeichnen. Dass du mal sowas schreibst hätt ich nicht gedacht ;)

    Dream Theaters beste Zeiten sind imho eh schon länger passé.


    Wobei DT ohne Portnoy kaum denkbar ist. Insofern ist DT - wer auch immer der Nachfolger wird - wohl in gewisser Weise erstmal gestorben.


    Hui, 25 Jahre ... bei denen dachte man auch bis vor kurzem nicht, dass das ja eigentlich schon alte Säcke sind. :D

    Wieso das bitte? :wacko: Den Amp hört man wesendlich besser wenn er vor einem steht! :whistling:


    Natürlich kann man das noch variieren - grundsätzlich hat man so aber die geringste Anfälligkeit für Kopplungen.


    Und die Überlegung ist ganz einfach: Zeigt die Vorderseite der Gitarre in Richtung Amp, fungiert diese wunderbar als Resonanzkörper, der wiederrum die Tonabnehmer mit den Frequenzen füttert, die aus dem Amp kommen. Schon hast du deine Kopplungen ...


    Ich hab schon genug Gitarristen gesehen, die sich zu ihrem Amp hin- und weg dreht haben und die Kopplung damit genau wie beschrieben ein- und aussetzte. ;)

    Ganz ehrlich würde ich erstmal versuchen die Raumaufteilung auszufeilen und ggf. halt hier und da etwas zu dämpfen. Das kommt auf jeden Fall erstmal effektiver als gleich teures Equipment zu kaufen.


    Wenn der Raum wirklich fast 50m² Grundfläche hat, habt ihr da ohnehin mehr als genug Möglichkeiten.


    Ich würde zusehen, unnötiges Zeug, was nur mit rumklirrt (z.B. der Schrank) rauszuschmeißen und dann mit der Aufteilung experimentieren. Wie gesagt muss das Mikro entgegengesetzt zur PA zeigen und die Gitarristen sollten mit dem Rücken zum jeweiligen Amp stehen.


    Die jetzige Aufteilung von der Skizze schreit jedenfalls geradezu nach Kopplungen ...

    Gibts die Zeichnung nicht ein bisschen größer?


    Hier mal ein zwei absolute Grundsätze, mit denen man Rückkopplungen minimiert:


    - Gitarristen sollten mit dem Rücken zu ihren Amps stehen
    - Gesungen wird in Richtung der PA, d.h. das Gesangsmikro zeigt in Gegenrichtung der PA
    - ... Position des Bass Amps ist wurst - je weiter weg von den Ohren, desto besser


    Die Sofas machen sich als Bassfallen schonmal nicht schlecht. Wenn ihr ansonsten aber viele kahle Flächen (wahrscheinlich v.a. Wände und Decke) habt, ists völlig logisch, dass die Höhen und Mitten koppeln ohne Ende.


    Wenn die o.g. Grundsätze nix bringen oder ihr die schon umgesetzt habt (kann ich aus der Zeichnung mit der Größe nicht so ganz raussehen), müsst ihr wohl die Wände mit dämpfenden (Schall Absorbierenden) Materialien bestücken. Mit am besten dürfte da Noppenschaum sein, allerdings auch nicht besonders günstig ...


    EDIT
    Hab mir die Zeichnung nochmal angesehen. Ich würd die PA Boxen an die rechte Wand stellen und die Gitarren Amps an die Wand gegenüber vom Schlagzeug. Die Personen dann in die entsprechenden Richtungen (so sollte da auch annähernd ein kreis draus werden ..).


    Wie groß ist der Raum? Den Schrank würd ich nach Möglichkeit komplett rausschmeißen und die Sofas an zwei verschiedene Wände stellen. Das Schlagzeug dann ein Stück mehr in die (linke obere) Ecke ...

    Ich hatte den Vorgänger der Thomann Snare (kürzlich verkauft) - die aktuelle Version ist durch das aufwändigere Finish noch 20 Tacken teurer.


    Allein die Hardware rechtferigt den Preis schon, allerdings ist das Ding durch die dicken Gussreifen auch verdammt schwer. Der Kessel an sich ist solide, wenn auch nicht perfekt verarbeitet (die Gratung haute mich nicht unbedingt vom Hocker).


    Im Laden wirst du in dem Preissegment nur Billigkram zum Probespielen bekommen ... kannst natürlich auch einen auf Parasit machen, dir teure Snares mit verschiedenen Eigenschaften (Holzarten, Größe, Spannreifen ..) durchspielen, anhand dessen deine Entscheidung treffen und dann bei ebay Ausschau halten.


    Wenn du allerdings schon so ne Frage stellst, kannst du im Prinzip einfach gleich irgendein nettes Angebot nehmen. Im Laden kann man eine Snare auch nur begrenzt testen - und Soundvorstellungen kristallisieren sich auch erst mit der Zeit raus.


    Also entweder die Special BP oder eBay .. von sonstigem Neukauf ist bei dem Budget eher abzuraten.

    Du hast soeben meine Weltanschauung ein Stückchen umgekrempelt :D


    Umso mehr finde ich den Unterschied vom Superstar zum Pro-M erstaunlich. Die Konstruktionen weisen tatsächliche sehr viele Unterschiede auf - aber obwohl die Sets in vergleichbarer Liga spielen, ist der Sound imho grundverschieden. Und der vom Pro-M imho viel besser, weil fetter, natürlicher, ausgereifter .. wie auch immer. ^^

    Zitat von crudpats

    Viele Faktoren sind für die klanglichen Unterschiede von Trommeln verantwortlich. Die Holzart gehört nicht dazu. Ist doch auch beruhigend, wenn man auf eine Sache weniger achten muss.


    Dazu sei gesagt, dass mir das Superstar allgemein und aus verschiedenen Gründen nicht mehr gefiel. Vom Sound sowieso (und da sollte das Hauptaugenmerk liegen), aber auch von der Optik und sonstigen Eigenschaften war ich nicht mehr begeistert (und da gehts um rein geschmackliche, persönliche Sachen).


    Ob nun das Birkenholz schuld an dem Sound ist, der mir gegenüber dem Sound der Ahorn Kessel des Pro-Ms garnicht gefällt, kann ich natürlich nicht definitiv sagen.


    Wenn allerdings selbst in der Drum Tuning Bible und ansonsten vielerorts von klanglichen Unterschieden der Holzarten gesprochen wird, sollte doch irgendwie was dran sein.


    Sicherlich ist ein exakter Vergleich schwer bis unmöglich anzustellen, aber mit genügend Erfahrung (und des ausgiebigen Studiums zahlreicher Sets) kann man wohl bestimmte Tendenzen ausmachen. Auf solchen Erfahrungen bauen sicher auch die klanglichen Beschreibungen der Holzarten auf, die hier und da zu lesen sind.


    Und warum werben viele Hersteller mit besonderen Eigenschaften von z.B. teurem Bubinga, der Kombination verschiedener Holzarten .. oder warum ist z.B. Pappelholz so minderwertig? Weil es sehr weich ist und sich ggf. schlecht verarbeiten lässt? Oder weil es einfach vom Sound her nix "charakterstarkes" her gibt? :whistling:


    Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass mich hier Jemand verarschen will ;)

    Sicherlich spielen Verarbeitung, Gratungen, Bohrungen, Spannreifen, Felle und räumliche Verhältnisse die größte Rolle. Aber wer behauptet, dass bei verschiedenen Holzarten keine Unterschiede rauszuhören sind, hat wohl entweder ein geschädigtes Gehör oder kann dieses einfach nicht richtig einsetzen. Zumindest, wenn man direkt beim Set sitzt / steht, sollte da auf jeden Fall was anders klingen - je nach verglichenen Holzarten natürlich mehr oder weniger.


    Die Toms (bei denen der "Klangcharakter" imho am stärksten auszumachen ist) vom Superstar und vom Pro-M z.B. klingen mit gleicher Befellung grund verschieden. ;)


    Außerdem hab ich "ich ganz persönlch würde ..." geschrieben. Es ist halt einfach Geschmackssache - dass Birke allgemein schlecht sei, wollte ich damit keineswegs sagen.

    Das Thema gabs nun aber auch schon ein gutes Dutzend Mal.


    Die Cam der Rolling Glide ist rund und die der Power Glide exzentrisch (abgeknickt). Die Flexi Glide läuft mit Zugband und ist auch von der Cam überhaupt nicht mit den anderen beiden zu vergleichen:



    Ich spiel die Flexi Glide und bin damit glücklich. Das ist am Ende einfach Geschmackssache.


    Im Laden antesten bringt leider nur begrenzt was, wenn man die Fußmaschine nicht ausgiebig am eigenen Set testen kann. Trotzdem wär auf jeden Fall mal ein Anfang.


    Ein paar Fehlkäufe muss aber sicher jeder mal machen ...

    Ich habe die Fame als Doppelhuf getestet und hatte vorher das billigste Millenium Pedal (davor auch nur Schrott). Die Fame taugte mir einfach vom Spielgefühl nicht ... eine Pearl Eliminator taugte mir vom Spielgefühl aber auch nicht. Letztendlich war eine IC Flexi Glide das richtige ...


    Den Vergleich hatte ich also auch, von der Dauerbelastung abgesehen. "Billig = Schrott" ist allerdings nicht auf meinem Mist gewachsen - für den Preis sind die Maschinen echt in Ordnung .. wie so vieles von Millenium / Fame. Aber mit einer Iron Cobra oder ähnlichem sind sie trotzdem absolut nicht zu vergleichen (gerade mit einer IC nicht .. da sind so viele Details und Ausgefeiltheiten dran, da hält auch keine Eli mit) .. und eine "ordentliche" Maschine hält bei guter Pflege auch einer 15-jährigen Dauerbelastung stand.


    Wie gesagt - wenn man weiß was man will, kriegt man auch für 200-250€ was ordentliches (gebrauchtes).

    3. Bitte sagt nicht dauernd das man es ohne Lehrer nicht auf ein bestimmtes Level schafft. Das stimmt einfach nicht und ich kann's nicht mehr lesen..
    Natürlich ist es eine enorme Hilfe, aber an erster Stelle steht nun mal der Ehrgeiz und das Talent.


    Dito!


    Ohne Lehrer ist es nur einfach viel schwieriger und aufwändiger. Aber ohne Lehrer findet man auch viel besser und schneller seinen eigenen "Stiefel" ...


    Die Frage "Wie viel Aufwand / Zeit muss ich reinstecken, um dies / das zu erreichen?" schreit allerdings förmlich nach nem Lehrer ... :whistling:

    Das ist ganz einfach:


    Wenn es dir machbar ist, das Geld zusammen zu kratzen und es im aktuellen Zeitraum zu deinem Equipment passt (also nicht so, dass die Fußmaschine am Ende so viel wert ist wie der Rest des Sets), ist eine teure das einzig vernünftige. Spielgefühl, Haltbarkeit, Handling, Flexibilität ist mit Markenware, gerade bei Fußmaschinen, grundsätzlich besser.


    Hast du das Geld oder den Anspruch bzw. das passende Set nicht, musst du halt die billige kaufen. Lange behalten wirst du die so oder so nicht - entweder wegen Nichtgefallen, oder weil sie nach 2-3 Jahren Dauerbelastung immer mehr Probleme macht.


    Wobei im letzteren Fall (wenn du das Geld nicht hast) deine Frage eigentlich sowieso hinfällig wäre. :whistling:


    Übrigens: 300€ aufwärts müssen es garnicht unbedingt sein. Für 200-250€ bekommt man ab und zu gut bis sehr gut erhaltene Gebrauchtware.