Beiträge von m_tree

    Kritik ist auch nicht gleich Kritik. Gut gemeinte Kritik verlangt dem Kritiker was ab. Schlecht gemeinte Kritik soll den Kritiker auf Kosten des Kritisierten aufwerten.


    Ich persönlich finde gut gemeinte Kritik sehr gut. Und das meine ich tatsächlich so, dass man mich direkt in meinem Hörzonen Thread hier kritisieren kann.

    Wichtig bei sowas ist aber auch immer, die Kritik zu prüfen. Denn nicht jeder meint es gut mit einem. Leider.


    Was mir an der gesamten Diskussion hier auffällt, sind die Extreme. Denn das ist alles überhaupt nicht schwarz/weiß. Aber wie soll man auch auf einseitige Standpunkte reagieren? Genau so einseitig, sonst kann man ja schlecht was dagegen setzen ... aber dass das alles ziemlich dämlich ist brauch ich ja eigentlich nicht zu sagen.

    Ehrlich gesagt kann ich durch und durch negative Kritik von Leuten, die a) alles über einen Kamm scheren und insbesondere b) selbst in der Hinsicht komplett passiv waren und sind, nicht wirklich ernst nehmen.


    Wie Fabian schon gesagt hat:

    Wenn einem was nicht gefällt, beschäftigt man sich halt einfach nicht damit und gut. Ich z.B. beschäftige mich lieber mit meinem eigenen Zeug als mich über andere Leute aufzuregen.

    Und es gibt echt schlimmeres auf der Welt als YouTube Covervideos.


    Wenn einen etwas aufregt und man dazu geneigt ist, es abzuwerten, ist das bei solchen harmlosen Sachen wie Covervideos nur ein Zeichen davon, dass man mit sich selbst ein Problem hat.


    Ich betrachte die gesamte Szene als eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten und es gibt echt n Haufen Idioten und Wichser auf der Welt - da muss ich mich doch nicht auch noch mit meinesgleichen rumstreiten.


    Leben und Leben lassen, Leute ...


    Was mich mehr als jedes unterirdische YouTube Musikvideo aufregt sind Kiddies, die mit fetten Bluetooth-Boxen Passanten auf der Straße nerven, sich für die coolsten halten und evtl. sogar noch Leute anpöbeln.

    Aber auch hier ist mir klar: mich drüber aufzuregen, bringt mir nix. Einfach das eigene Ding durchziehen und gut ist.

    Die Kritik an Moe's Kritik kann ich insgesamt nicht ganz nachvollziehen.

    Man erntet das, was man sät ...


    Erfreut euch doch daran, dass er hier eine andere Meinung abbildet, als die eure und Stoff zur Diskussion bereit steht.

    Diese Meinung ist ja hinlänglich bekannt. Und genau so unterschiedlich wie der Musikgeschmack ist, genau so unterschiedlich ist eben auch die Einstellung dazu, was auf Youtube so in der Hinsicht abläuft.


    Ich kann dazu nur sagen:

    Wenn man da selbst, so wie ich zumindest "ein kleines bisschen", mitmacht und seine Sache wohlmöglich auch gut macht, ist man ganz schlecht damit beraten, Negativität zu verbreiten.

    Denn man will ja das ernten, was man sät ;)

    Ein ganz anderer, sehr wichtiger Aspekt wurde hier noch nicht angesprochen:


    Musik als Kunstform ist Ausdruck von Emotion.

    Und warum hören Menschen sich Musik an? Weil die Musik ihnen aus der Seele spricht, das Verarbeiten von eigenen Gefühlen begleitet, eine gewisse Stimmung erzeugt oder zu bestimmten Anlässen passt usw. ...


    Musiker, die covern, sind in diesem Sinne ja auch erstmal nur Konsumenten. Aber sie gehen einen Schritt weiter: denn das gecoverte Stück spricht ihnen persönlich evtl. besonders aus der Seele und gehört zum (nicht ohne Grund) bevorzugten Musikgeschmack. So individuell wie die Musiker und die Konsumenten sind, so individuell ist eben auch die Musik und der Musikgeschmack.


    Worauf ich hinaus will ist, dass es bei Covers mitnichten nur um Selbstdarstellung bzw. Darstellung von spielerischen Fähigkeiten geht, sondern um die Emotionen, die dabei im Spiel sind. Ein gutes 1:1 Cover kann man nur machen, wenn man den Song auch gefühlsmäßig versteht.


    Und letztendlich zeigt die unterschiedliche Interpretation von Leuten, die selbst nicht covern, warum jemand wohl überhaupt covert, schon sehr gut, wie sie selbst ticken.

    Ich seh's jedenfalls so - wenn jemand der Meinung ist, man wolle sich mit Covervideos nur selbst beweihräuchern, dann würde er selbst das wohl in erster Linie mit seinen Covervideos machen wollen. Und so eine Einstellung führt bei Kunst und Musik selten zum Erfolg.


    Und was Auftritte angeht:

    Die Zuhörer merken schnell, warum jemand das macht. Ein Musiker will dem Publikum i.d.R. durchaus eine Freude bereiten und interagiert empathisch mit dem Publikum.

    Oh man. Scheinbar willst du wirklich, dass ich dich auf die Ignorierliste setze.


    Wer austeilt, muss auch einstecken können. Und du teilst hier mit "keinen Mehrwert" und "Selbstbeweihräucherung" schon ziemlich aus - insbesondere halt Drummern gegenüber, die hier nicht mitlesen. Aber auch z.B. mir gegenüber, denn ich mach ja auch ab und zu mal ein Cover.


    Und deine Reaktionen mir gegenüber offenbaren wieder mal deine gesamte Destruktivität. Keine Sorge, die ist nicht "mal wieder" an mir vorbeigerauscht ...


    ... echt anstrengend.

    @mtree: Geanu lesen hilft. Ich schrub "meines Erachtens" und "für mich". Was soll jetzt also dieser (wieder einmal) völlig deplazierte Seitenhieb? Du kannst anscheinend nicht einmal eine Meinung einfach so stehen lassen, die Dir nicht in den Kram passt. (Wieso hast du mich überhaupt von deiner Ignoreliste wieder runtergenommen? Ändere das doch bitte wieder. Dir und mir zuliebe.)

    Weil ich die Ignorierliste eigentlich ziemlich scheiße finde. Miteinander zu reden ist der Sinn des ganzen hier, und nicht sich zu ignorieren.

    Außerdem war das kein Seitenhieb, sondern ist einfach nur meine Meinung zu deiner m.E. doch recht destruktiven und resignierten Einstellung zum Thema.

    Rhetorische Gegenfrage aus meiner Sicht:

    Warum Drumcover überhaupt erst erstellen?

    Von meinen derzeit 8 Videos auf Youtube sind 3 Drumcover. Mit zweien davon will ich zum einen tatsächlich zeigen, dass und eben auch wie ich diese recht anspruchsvollen Performances spielen kann. Und zum anderen gefallen mir persönlich die Songs natürlich auch mehr oder weniger.


    Ich find die Einschränkung auf Drumcovers hier übrigens auch insofern irreführend, weil ich durch meine Mixtur mit eigenem Stuff feststellen konnte, dass sich doch eine eindeutige Tendenz absehen lässt, wer meine Videos anschaut und mir Feedback dazu gibt und wer nicht. Völlig unabhängig davon, ob das nun ein Cover ist oder nicht. ;)


    Einiges sehe ich auch in dem Bereich kritisch, besonders wenn es sehr einseitig ist. Mit einseitig meine ich, wenn ein Drummer z.B. fast ausschließlich (und das u.U. sehr erfolgreich) Drumcovers, aber eben sonst nix macht.

    Ich hatte vor knapp 9 Jahren 2 Drumcovers gemacht (eins davon geht jetzt auf 70.000 Klicks zu, das andere hab ich letztes Jahr auf "privat" gesetzt) und in der Zwischenzeit bis letztes Jahr hatte ich selbst überhaupt nichts auf Youtube veröffentlicht. Sondern eben andere Sachen an den Drums gemacht.


    Diese Frage, warum man sich Drumcover anschaut, ja, die stellte ich mir auch schon, denn das Gros ist m.E. ohne Mehrwert.


    [...]


    Ich würde jedenfalls nicht Video-Drumcover von mir ins Netz stellen. Das hat für mich einfach zu sehr ein starkes Geschmäckle von Selbstbeweihräucherung - es sei denn, ich mache es gezielt in Form von aufbereiteten "Lern-Videos". Seit Gesichtsbuch und Dichröhre ist ja gefühlt jeder ein Star und will/muss gehuldigt werden. Nicht so ganz meine Welt.

    Das ist aber auch nur deine Interpretation. Und dein "You don't have to show off" Zitat in der Signatur lässt m.E. eher darauf schließen, dass du dich nicht traust und du Angst davor hast, dass es sowieso keinen interessiert.


    Daher sind Hater ja auch oft Leute, die selbst nichts von sich zeigen.

    Youtube & Co. haben ja auch schon lange ein Eigenleben bei Sachen wie Drumcovers & Co. entwickelt. Weil es vor 20 Jahren einfach noch keine Plattform für sowas gab. So kommt es, dass bekannte Coverdrummer*innen mit zum Teil über einer Million Abonnenten vor 20 Jahren noch keine Möglichkeit für so einen Bekanntheitsgrad gehabt hätten.


    BOAH! wie widerwärtig isn das?! =O Menschen können sowas von das letzte sein :thumbdown:

    Und das ist ja auch absolut nichts neues. Grundsätzlich ändert sich da nicht viel, nur die äußeren Umstände. So machen sich z.B. Kriminelle halt auch das Internet zu nutze. Wer hätt's gedacht ...

    Es stellt sich schon die Frage, warum YouTube als eine der wenigen Plattformen überhaupt Dislikes ermöglicht...schließlich kümmern sie sich bei politischen Inhalten selbst drum, und für alle anderen Inhalte reicht im Prinzip ein Like geben oder eben nicht geben, gemäß der schwäbischen Devise "nix gsagt isch globt gnug" :) Ich meine, mal wo gelesen zu haben, dass z. B. Facebook und Instagram bewusst nur Likes zulassen, weil ein Dislike einiges mit der Psyche anstellen kann...verrückte Welt. :rolleyes:

    Facebook hat vor einiger Zeit neben dem einfachen Like bzw. "Daumen hoch" auch noch 6 weitere "emotionale" Reaktionsmöglichkeiten eingeführt, die sowohl auf Beiträge als auch Kommentare angewendet werden können. Und mindestens 2 davon kann man auch nutzen, um negativ zu reagieren. Z.B. mit "Haha" (man lacht den anderen aus, nimmt ihn nicht ernst oder verspottet ihn) oder "Wütend" ...


    Und zumindest Facebook (Instagram, Twitter und alle anderen sozialen Netzwerke nutze ich nicht) unterscheidet sich ja von Youtube relativ deutlich. Auf Youtube gehts halt nur um Videos.

    Von der Sache her finde ich die Dislike-Möglichkeit von Youtube gar nicht so schlecht oder schlimm, denn es gibt vereinzelt ja auch wirklich "schlechte" oder gar bösartige Videos. Nun ist das aber selbst da so eine Sache mit den Dislikes: Kriminelle und Verbrecher können sich teilweise nicht mal durch langen Aufenthalt im Knast und dortiger Therapie einer Schuld bzw. Verantwortung bewusst werden. Menschen sind halt unterschiedlich, um's mal vorsichtig auszudrücken ...


    Dislikes können, denk ich, nur einiges mit der Psyche anstellen, wenn diese wie auch immer instabil oder vorbelastet ist. Psychisch "gesunde", nicht-depressive Menschen, die mit einem stabilen sozialen Umfeld fest im Leben stehen, kann sowas nicht besonders kratzen, denk ich.

    Ich hatte mein letztes Video auch in der "drummerforum" Gruppe auf Facebook gepostet und bis jetzt 30 Likes und sehr nette Kommentare dafür gekriegt - was mich sehr freut. :)

    Es hatte dann jemand gefragt, ob das wirklich ein Shuffle ist. Vorhin hat sich ein Profi aus Österreich dazu gemeldet und mir lang und breit erklärt, dass es kein Shuffle ist.

    Denn beim Shuffle würden immer nur die erste und letzte Triole ausgespielt. Was ich mit meinem Pattern auf dem Ridebecken übrigens durchaus mache. Und auch im klassischen Shuffle werden die mittleren Noten der Triolen ja auch durchaus mit Ghostnotes, Bassdrum-Schlägen und anderem Schnickschnack aufgefüllt. :)

    Die Art und Weise fand ich schon etwas fragwürdig (weil irgendwie abwertend mir gegenüber), aber der Herr hat sicher irgendwo recht.


    Bevor ich mir nun doch noch eine andere Bezeichnung für das Video überlege, will ich hier einfach mal nach Feedback dazu fragen.

    Manuel, Du weißt, wo Du die Vids veröffentlichst

    und Du kennst die Spielregeln und weißt auch,

    was dort schlechterdings passieren kann. So what?

    "If you can't stand the heat, get out of the kitchen."

    Meinst du mich mit "Manuel"? Ich bin Marius. ;)

    Nimm das Feedback, mit dem Du was anfangen kannst.

    Alles andere... pffft.

    Investiere Deine Zeit besser in irgendwelchen Trommelkram.

    Da haste viel mehr von, als über Dislikes zu philosophieren.

    Du hast vollkommen recht. Solche Threads erstellt man halt an verkaterten Samstag-Spätnachmittagen im Alleinsein :D


    Find's aber trotzdem mal interessant, drüber gesprochen zu haben. Es sind ja durchaus interessante Diskussionen entstanden :)


    Und was den Kunstbegriff bei Covers angeht, bin ich auch der Meinung, dass das nicht mit eigenem Stuff vergleichbar ist. Ich bin auch eigentlich kein Covermusiker. Meine Aktivität in Bands betraf sehr viel eigene Musik, dazu spiele ich gerne viel frei an den Drums, experimentiere und entwickel eigene Ideen, so wie ich halt gerade Bock habe, bin weitgehend Autodidakt und produziere als Mischer auch an eigener Musik mit. :)

    Dennoch sind z.B. Drumcovers durchaus eine künstlerische Sache für mich ... auch wenn sie nicht vergleichbar mit "echter" Kunst sind und nur einen Bruchteil der künstlerischen Energie brauchen, die für eigenes Zeug nötig ist.


    Denn Kunst ist ja immer Ausdruck von Emotion. Künstler sind gefühlvolle Menschen, die mit ihrer Kunst Dinge bewältigen, die sie erlebt haben und die sie beschäftigen oder einfach darstellen, wie sie gewisse Dinge oder gesellschaftliche Zustände wahrnehmen usw. ... man könnte diese Liste unendlich lang fortsetzen, weil das so individuell wie die Künstler selbst ist. Das geht ja schon damit los, wie man sich nun genau ausdrückt. Ob Musiker, Schauspieler, Maler usw. ... und dann weitere Gruppierungen: Ob z.B. Drummer oder Songwriter und Leadsänger ...


    Und in diesem Sinne halte ich 1:1 Covers auch für nicht weniger künstlerisch als Covers mit einer mehr oder weniger starken, eigenen Note.

    Denn am Ende gehts besonders bei 1:1 Covers darum, den Song auch entsprechend rüberzubringen. Weil es eben um Emotion und nicht nur um technisches Kopieren geht. Dafür braucht man Empathie, um die Intention des Künstlers zu verstehen und zu fühlen, was gemeint ist. Sonst hat man keine Chance, ein gutes 1:1 Cover zu machen. Und letztere sind m.E. häufig die größere Herausforderung ... denn man kann es sich mit seinem eigenen Stempel in der Hinsicht auch einfach machen und bspw. schwierige spielerische Eigenheiten des Originals rauslassen oder sich gar nicht erst wirklich mit dem Vibe des Originals beschäftigen müssen.

    OK

    Wenn die eigene Existenz von dis likes ( schreibt man das zusammen?) abhängig ist.

    Dann ist es schon arg.

    Ich weiß nicht mehr, wer das war ... irgendein deutscher Youtuber. Und die Zerstörung durch die Trollnetzwerke fand natürlich nicht nur über Dislikes statt ...


    Meine Existenz ist natürlich nicht von (Dis)likes abhängig. ^^

    Danke an alle. Das hat mir doch etwas die Augen geöffnet. Ich hatte gezögert, das einfach abzutun ... aber ich sollte es einfach abtun und ignorieren.

    Denn es sind immer wieder die gleichen Leute, die sich so verhalten. Dislikes auf Youtube sind da natürlich völlig harmlos.

    Wobei es auch schon Youtuber gab, die von Trollnetzwerken komplett auseinander genommen wurden. Da war dann nicht nur der Youtube-Kanal mit zig tausend Abonnenten futsch, sondern die gesamte Existenz in Gefahr.


    Im Grunde geht's doch um Anerkennung.

    Jepp. Und die bekommt ausnahmslos jeder ("normale" Mensch) gern. Auf der anderen Seite ist wirklich konstruktive Kritik (im Sinne von "hart aber herzlich") m.E. schon sehr wichtig und sinnvoll. Dislikes gehören aber halt nicht dazu, weil sie schlichtweg keinen Informationsgehalt haben.


    Ich vergebe dislikes nur bei Videos, bei denen wissenschaftliche Tatsachen verdreht werden

    Das ist m.E. natürlich sehr vernünftig. Trollnetzwerke wiederrum attackieren seriöse, wahrheitsgemäße und aufklärende Videos zum Thema. Nicht nur mit Dislikes ... daran sieht man mal wieder, wieder bescheuert das eigentlich alles ist.

    Aber immerhin haben wir ja heutzutage in Mitteleuropa fast schon Luxusprobleme im Vergleich zu früheren Zeiten oder aktuell in anderen Teilen der Erde.


    ich denke, es ist Neid und Eifersucht ;)

    Hauptsächlich, bestimmt ... jo.

    Wenn's nach mir ginge, wären alle Nicknames im Internet mit realen Details verknüpft.

    Gute Idee. Dann wären z.B. Trollnetzwerke (die übrigens D. Trump zum Wahlsieg verholfen hatten) direkt ausgelöscht. Aber kaum machbar :/


    Klar bringts nicht viel, sich darüber Gedanken zu machen. Andererseits gehen Künstler in Film und Musik teilweise sehr weit, um ihre Gefühle, die anders denkende oder Verbrecher usw. in ihnen auslösen, auszudrücken. Ich bin natürlich nur ein Drummer und (im weitesten Sinne) Produzent, dennoch ist's schon mal interessant, drüber zu reden, find ich. :)

    Da ich nicht like, dislike ich auch nicht. Beides hat für mich wenig Nutzen und noch weniger Relevanz.

    Kann ich verstehen. Ich like und abonniere auch erst häufiger, seit ich selbst wieder aktiver auf Youtube bin und Videos veröffentliche.

    Allerdings kann ich mich nicht erinnern, ob und wann ich mal einen Dislike vergeben hab. :/


    Ich bin nicht religiös, aber finde den Grundsatz, sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie man auch gerne behandelt werden möchte, schon sehr vernünftig.


    Ich verstehe schon viele reale Verhaltensweisen meiner Mitmenschen nicht, dass ich bestimmt nicht anfange, mir meine Laune auch noch durch virtuelle Absonderlichkeiten versauen zu lassen.


    Vermutlich bin ich selbst dann irgendwann der Depp, der sozial isoliert auf der Strecke bleibt, aber bisher klappts ganz gut ;)

    Davon kann ich auch ein Lied singen. Was definitiv hilft ist, sich mit Menschen zu umgeben, die einem ähnlich sind. Rein vom Charakter her.

    Es gibt halt unterschiedliche Menschen und ich finde mich langsam auch damit ab, dass ich nicht jeden Menschen verstehen kann und muss und auch einfach mal 'ne Schublade aufmachen kann.

    Interessant fand ich dabei, dass mir das auf dem Ridebecken leichter fällt.

    Das ist bei mir auch so.

    Vermutlich machen schon andere Winkel zwischen den beteiligten Körperteilen einen Unterschied wenn man sich in seinem Grenzbereich befindet.

    Was wieder ein Argument für eine Kabel Hi-hat wäre. :)

    Aber die Idee hatte ich ja wieder verworfen :/


    Andererseits sehe ich in höheren Geschwindigkeiten für mich kaum mehr einen Nutzen, weil ... es zum anderen auch nicht mehr zu meinem Feeling als Drummer passt.

    Bei mir ist der entscheidende Antrieb, dass ich 16tel-Grooves mit Rimclick bis etwa 100 BPM spielen möchte. Das kommt im Soul und Hiphop schon einigermaßen häufig vor.

    Ja, in dem Bereich kommt das schon noch in einigen Musikstilen vor. Aber geht man 10-20 BPM höher, befindet man sich eigentlich nur noch im Metal-Blast Bereich, den ich persönlich nicht bediene.

    Also ich denke, dass man mit einhändigen 16teln auf 100BPM im Allgemeinen ganz gut aufgestellt ist.

    Und 32stel bei über 100 BPM fühlen sich zumindest für mich schon etwas fremd an. Hab ich auch noch nirgendwo gehört, glaub ich.


    Interessant finde ich übrigens auch durchgespielte Triolen, egal ob ein- oder beidhändig. Hatte beides hier und da schon öfter umgesetzt.

    Oder auch Triolen in den typischen Zweiergruppen, die man allerdings beidhändig spielt.


    Natürlich ist eine gewisse Schnelligkeit im Bereich des Machbaren und Vernünftigen wichtig und interessant. Aber m.E. gibts davon abgesehen schon noch sehr viele weitere und wichtige Bereiche, auch beim reinen Rhythmus. Das fängt schon beim Timing an: Geschwindigkeit ist m.E. wertlos, wenn sie wackelt, eiert und angestrengt ist.

    Weil mich das Thema kürzlich wieder beschäftigt hat, hier mal ein hilfreicher Artikel zum Thema:


    All myths about YouTube dislikes DEBUNKED!


    Fast jeder, der Videos auf Youtube mit über 1000 Klicks hat, hat das sicher schon erlebt: Ein Video, an dem man u.U. sehr lange gearbeitet - bzw. im Fall von Drum-Performances geübt und ggf. am Sound getüftelt usw. - hat und an dem es faktisch nichts auszusetzen gibt, bekommt Dislikes. Mit "faktisch nichts auszusetzen" meine ich z.B., dass es keine anstößigen Inhalte, Politik, Meinungsäußerungen usw. enthält, sondern einfach nur eine im weitesten Sinne neutrale, künstlerische Reflektion ist.


    Meine beiden bis dato "größeren" Covervideos pendeln sich konstant bei 98-99% Like/Dislike Ratio ein. Natürlich ist das noch ein gutes Verhältnis. Und an sich finde ich die Dislikes auch überhaupt nicht schlimm. Was mich daran stört, ist viel mehr die Anonymität und mangelnde Interaktion. Denn ich würde natürlich gerne wissen, was den Leuten an meinem Video nicht gefällt. Oder sollte ich lieber avon ausgehen, dass das einfach nur Hater sind, die den Dislike-Button benutzen, weil man ihn eben benutzen kann? :/


    Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen. :)

    Thomann. Ist eigentlich nicht so die feine Art, weil man damit halt das Monopol unterstützt. Aber wir leben ja auch in Zeiten von Amazon, die sogar die Film- und Serienindustrie zu Teilen aufgekauft haben :/


    Habe außerdem mal in der Nähe von Thomann gewohnt, mit Mitarbeitern musiziert und war auch schon ein paar mal dort.

    Und natürlich hat es ein paar Vorteile, dort zu kaufen ...