Manuel, Du weißt, wo Du die Vids veröffentlichst
und Du kennst die Spielregeln und weißt auch,
was dort schlechterdings passieren kann. So what?
"If you can't stand the heat, get out of the kitchen."
Meinst du mich mit "Manuel"? Ich bin Marius. 
Nimm das Feedback, mit dem Du was anfangen kannst.
Alles andere... pffft.
Investiere Deine Zeit besser in irgendwelchen Trommelkram.
Da haste viel mehr von, als über Dislikes zu philosophieren.
Du hast vollkommen recht. Solche Threads erstellt man halt an verkaterten Samstag-Spätnachmittagen im Alleinsein 
Find's aber trotzdem mal interessant, drüber gesprochen zu haben. Es sind ja durchaus interessante Diskussionen entstanden 
Und was den Kunstbegriff bei Covers angeht, bin ich auch der Meinung, dass das nicht mit eigenem Stuff vergleichbar ist. Ich bin auch eigentlich kein Covermusiker. Meine Aktivität in Bands betraf sehr viel eigene Musik, dazu spiele ich gerne viel frei an den Drums, experimentiere und entwickel eigene Ideen, so wie ich halt gerade Bock habe, bin weitgehend Autodidakt und produziere als Mischer auch an eigener Musik mit. 
Dennoch sind z.B. Drumcovers durchaus eine künstlerische Sache für mich ... auch wenn sie nicht vergleichbar mit "echter" Kunst sind und nur einen Bruchteil der künstlerischen Energie brauchen, die für eigenes Zeug nötig ist.
Denn Kunst ist ja immer Ausdruck von Emotion. Künstler sind gefühlvolle Menschen, die mit ihrer Kunst Dinge bewältigen, die sie erlebt haben und die sie beschäftigen oder einfach darstellen, wie sie gewisse Dinge oder gesellschaftliche Zustände wahrnehmen usw. ... man könnte diese Liste unendlich lang fortsetzen, weil das so individuell wie die Künstler selbst ist. Das geht ja schon damit los, wie man sich nun genau ausdrückt. Ob Musiker, Schauspieler, Maler usw. ... und dann weitere Gruppierungen: Ob z.B. Drummer oder Songwriter und Leadsänger ...
Und in diesem Sinne halte ich 1:1 Covers auch für nicht weniger künstlerisch als Covers mit einer mehr oder weniger starken, eigenen Note.
Denn am Ende gehts besonders bei 1:1 Covers darum, den Song auch entsprechend rüberzubringen. Weil es eben um Emotion und nicht nur um technisches Kopieren geht. Dafür braucht man Empathie, um die Intention des Künstlers zu verstehen und zu fühlen, was gemeint ist. Sonst hat man keine Chance, ein gutes 1:1 Cover zu machen. Und letztere sind m.E. häufig die größere Herausforderung ... denn man kann es sich mit seinem eigenen Stempel in der Hinsicht auch einfach machen und bspw. schwierige spielerische Eigenheiten des Originals rauslassen oder sich gar nicht erst wirklich mit dem Vibe des Originals beschäftigen müssen.