Mit kurz vor 30 zähle ich mich eher zu den "Kiddies von heute" denn zu den alten Hasen.
Ich denke, das war weniger auf das Alter und mehr auf die Persönlichkeit bezogen.
Mit kurz vor 30 zähle ich mich eher zu den "Kiddies von heute" denn zu den alten Hasen.
Ich denke, das war weniger auf das Alter und mehr auf die Persönlichkeit bezogen.
Die DT 770 Pro sind ja auch nur stink normale geschlossene Kopfhörer. Die M Version ist die zusätzlich gedämpfte. Aber selbst die kommt nicht an die Vic Firth bzgl. Dämpfung ran. Und letztere kommen an meine Shure SE215 In-Ears in der Hinsicht nicht ran.
Die Shure SE215 sind anscheinend sehr bekannt und beliebt, nur frage ich mich, ob die wirklich das Trommelfell live schützen. Bilde ich mir das nur ein oder sollte man bei lauteren (größeren) Auftritten andere verwenden?
Was meinst du mit "live"? Im Proberaum ist ein Akustikschlagzeug auch nicht leiser als auf der Bühne ...
Ich nutze die Shure SE215 seit knapp einem Jahr und kann sagen, dass die sehr gut dämpfen. Besser als die Vic Firth Kopfhörer sogar - hatte ca. 15 Jahre verschiedene Versionen von denen genutzt. Und auch besser als der Alpine Gehörschutz (Thomann) mit dem stärksten Filter.
Live hab ich bisher immer nur mit Gehörschutz und Monitorbox gespielt.
Sehe das nämlich so wie Rampen: Für Monitoring spielt Klangqualität nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist natürlich, alles gut und ausgewogen hören zu können.
Was spielst du denn für Musik ? Bei sehr schnellen Bassdrum-Blasts spielt Präzision natürlich auch im Klang selbst eine Rolle.
Allerdings würde ich erstmal mit der Stimmung und Dämpfung experimentieren und dein Drumset (nah) mikrofonieren, bevor du triggerst. Mit einem Mikrofon in der Bassdrum, das du auf deine In-Ears legst, bist du klanglich schon auch erstmal in einer ganz anderen Welt.
Eine "kontrolliertere" Akustik im Inneren klingt nach außen natürlich auch kontrollierter. Stichwort Nachhall.
Es kommt dabei aber maßgeblich auf die Dicke des Materials an. Dünnes Material dämpft nur Höhen und macht den Raum damit dumpf. Um den Nachhall der Bässe zu dämpfen braucht man dicke Bassabsorber in den Raumecken.
Der Loudnesswar ist ja durch Andrew Sheps eindeutig gewonnen und zum Glück geht es auch wieder langsam zurück zu Dynamik und Klang.
Wohl eher weniger durch Andrew Scheps als durch die Mastering-Engineers, die seine Mischungen gemastert haben. Ein gutes Beispiel ist das "Stadium Arcadium" Doppelalbum der Peppers von 2006. Auf Wunsch der Band wurde es auf Tape aufgenommen und von Scheps analog abgemischt. Die Vinyl-Version war somit zu keinem Zeitpunkt digitalisiert. Allerdings ...
Zitat von https://en.wikipedia.org/wiki/Stadium_Arcadium#Critical_receptionA problem often pointed out by audiophiles is Vlado Meller's mastering for the CD release. It can be regarded as a product of the loudness war, with heavy use of dynamic range compression, and suffering of frequent clipping.[34] The vinyl was mastered by Steve Hoffman and Kevin Gray.
Hier ein Vergleich der Wellenformen des Titels "Snow" vom erwähnten Album (oben CD, unten Vinyl):

Das bringt es alles in allem ganz gut auf den Punkt, denk ich.
Und ja, die Entwicklung geht wieder zu mehr Dynamik und Klang. Hier haben die "Internetmedien" wie Youtube und die Musikstreamingdienste einen eindeutigen Vorteil: die Normalisierung der Lautstärke. Dadurch klingen sehr laute Masters im Vergleich dann sogar schlechter.
Allerdings hat die Normalisierung auch einen Nachteil: Ein Musikalbum ist ein Gesamtkunstwerk und wird im Mastering auch als solches behandelt. Ein wesentlicher Bestandteil ist dort nämlich, die Lautstärken der einzelnen Titel künstlerisch aneinander anzugleichen. Ein einheitlicher LUFS oder gar RMS Wert ist hier völlig fehl am Platz - in manchen Titeln passiert eben mehr oder weniger als in anderen.
Ich hab selbst schon ein paar Alben gemastert und weiß wovon ich rede. ![]()
Insofern haben Schallplatten, ähnlich wie CDs, schon noch einen weiteren Mehrwert: das Album als Gesamtkunstwerk zu würdigen und zu konsumieren.
Schalldämmung nach außen funktioniert am besten mit dem Raum-in-Raum Prinzip. Der innere Raum ist dabei vom äußeren entkoppelt, vor allem die Luft dazwischen sorgt dann für die Dämmung.
Das ist aber sehr aufwändig und kostspielig.
Unabhängig von Schalldämmung halte ich es für sinnvoll, Uhrzeiten mit den Menschen auszumachen, die dich hören. Das schränkt dich dann zwar ein, befreit dich allerdings auch etwas von potenziell von deinem "Krach" genervten Mitmenschen.
Allerdings wird der Vorteil einer CD durch den loudness war wieder kompensiert
Habe damals als die CD raus kam mir keine Platten mehr gekauft und nur noch alles auf CD u.a. wegen der Qualität und "loudness", was Beeble wohl meint! Bis ich mir vor ein paar Jahren von NAD einen kleinen Phonoverstärker gekauft habe, das Erwachen kam. Dieser warme und nun auch druckvolle und laute Sound meiner Plattensammlung.
Dazu auch von mir noch eine Anmerkung:
CDs werden i.d.R. viel "lauter" gemastert als Schallplatten. Es gibt da rein technisch drei Hauptunterschiede:
Das ist der Grund dafür, dass deine Plattensammlung "druckvoller" als CDs klingt. Die zusätzliche "Wärme" kommt wohl von der Klangfarbe der Schallplatten selbst und "laut" betrifft letztendlich eigentlich nur die Wiedergabelautstärke. Das ist ja insbesondere das Bescheuerte am Loudness-War: natürlich ergibt es Sinn, Headroom auszunutzen. Aber es gibt halt auch noch einen verf...ten Volume-Regler.
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Ja, Schallplatten sind was schönes, auch wenn sie gegenüber digitalen Medien viele Nachteile haben.
Allerdings wird der Vorteil einer CD durch den loudness war wieder kompensiert
Daran erkennt man m.E. schön, wie - sorry - bescheuert das aus rein technischer Sicht eigentlich ist:
Aus dieser Sicht halte ich die CD für das beste Medium, das es bisher gab. Auch unabhängig vom physischen Datenträger, rein auf die digitale Qualitätsstufe bezogen. 44,1kHz und 16bit reichen nämlich völlig aus, um fertig gemasterte Musik egal welchen Genres ohne relevante Verluste zu speichern.
Nun verhält es sich allerdings so, dass Vinyl rein technisch ein paar Einschränkungen mit sich bringt, weshalb die Musik für Vinyl nicht - anders als bei CDs - im wahrsten Sinne kaputt gemastert werden kann.
Da finde ich schon etwas lächerlich, dass es unabhängig vom psychologischen Faktor tatsächlich noch Sinn ergibt, sich Schallplatten statt CDs zu kaufen.
Bei CDs und Streaming verhält es sich ähnlich: Nutzt man keinen doppelt so teuren (und im mobilen Bereich entsprechend eingeschränkten) "Hifi"-Dienst mit FLAC (entspricht bei 44,1kHz und 16bit dann CD-Qualität), ergibt es tatsächlich auch Sinn - wiederrum aus rein technischer und nicht psychologischer Sicht - sich noch CDs zu kaufen statt Musik "lossy" zu streamen.
Ich persönlich besitze keine Schallplatten und habe auch kein entsprechendes Equipment. Kann aber nachvollziehen, dass manche das immer noch geil finden und zelebrieren. ![]()
Bin vor etwas über einem Jahr dann tatsächlich auch auf den Streaming-Zug aufgesprungen und hab meine MP3-Sammlung in dem Zuge "schlafen" gelegt.
Sammle jetzt nur noch Musik in FLAC und CD-Qualität, von gepressten CDs encodiert.
Nee ![]()
Ich lege die nur kurz zum Eindrücken des neuen Fells bzw. Zentrieren auf den Boden. Um mein Snarestativ zu schonen ...
Wie schon gesagt ist es durchaus denkbar für mich, dass das einfach durch intensives und kräftiges Bespielen entsteht. Dazu der Puresound-Teppich, der wohl eine rauere Oberfläche hat und meine moderate Teppich- und Resospannung.
Aber mal sehen, wie das so weiter geht ... danke erstmal an alle. ![]()
Natürlich lege ich die Snare nur mit angespanntem Teppich auf den Boden. Und auch nur, um kurz ins Schlagfell zwecks Zentrieren mit den Händen zu drücken.
Auf einem Kissen hat der Teppich dann ja erst recht Kontakt zum Untergrund.
Beim Fellwechsel lasse ich die Snare i.d.R. immer auf dem Snarestativ, mit Ausnahme des Eindrückens neuer Felle eben.
Beim Nachstimmen des Schlagfells entspanne ich den Teppich natürlich immer. Ich lass die Snare dabei ja auch auf dem Stativ.
Kannst du wirklich jede Form von Gewaltanwendung zu 100% ausschließen?
Eigentlich schon. Die einzigen kritischen Sachen, vom Bespielen an sich abgesehen, waren wohl das häufige Ab- und Anspannen des Teppichs, das Fixieren des Teppichs mit einem Stick beim Nachstimmen des Resos und der direkte Bodenkontakt der Snare beim Zentrieren neuer Schlagfelle. Allerdings liegt bei letzterem ja eigentlich der Spannreifen auf dem Boden auf, nicht der Teppich.
Ich werde es aber weiter beobachten und mich hier auf jeden Fall wieder melden.
Einen Buch- oder Onlinetipp hab ich zwar nicht, aber bin mit Triolen in vielen Formen gut vertraut ... egal ob klassischer Shuffle, (teilweise) ausgespielte Triolen mit beiden Händen oder Füßen (Doublebass), angeshuffelter Funk/Hip-Hop Style uvm. ...
Meine erste Anregung dazu ist:
Warum nur Fill-Ins mit Triolen? Ich denke es wäre besser, wenn du dich mit kompletten Shuffle-Grooves beschäftigst.
Üblich ist eigentlich, dass Songs oder einzelne Passagen entweder komplett gerade oder komplett triolisch sind. Triolische Fill-Ins in ansonsten geraden Songs sind weniger üblich.
Ich kann mich aber auch irren ![]()
Mir fällt auf, dass eingebettete Bilder und Videos jetzt über die volle Breite des Textblocks dargestellt werden. Im alten Forum war der Textblock zwar breiter bzw. nutzte die volle Breite des Browserfensters, aber die Vorschau von Bildern und Videos wurde viel kleiner dargestellt.
Ich bin schwer dafür, die Vorschau wieder etwas kleiner zu machen. Nach meinem Empfinden ist das, so wie es jetzt ist, nicht sehr übersichtlich.
Zwei Beispiele von mir dazu:
Als "zerstört" würde ich das Resofell nicht bezeichnen. Es sieht schlimmer aus, als es ist - denn das sind nur Schleifspuren, keine Dellen.
Das Foto davon hatte ich auch eher nur beiläufig gemacht, hauptsächlich ging es mir um den Teppich selbst.
Ich werde das aber dieses Jahr mal weiter beobachten. Lasse den Teppich jetzt auch durchgängig gespannt.
Und sollte das Ende des Jahres dann wieder so aussehen, probiere ich wieder mal einen Tama-Teppich. Dann wird irgendwann nächstes Jahr klar sein, ob das wirklich mit den Puresound-Teppichen zusammenhängt.
Hi M_Tree,
könnte es auch am flachen Snare-bed liegen? ... Also konstruktionsbedingt?
..wenn ich mir dein Eingangsbild ansehe wirkt das sehr flach, wenn überhaupt vohanden...
Gruß
Ein Snarebed ist definitiv vorhanden. Ich schätze die Tiefe eher moderat ein und denke, es ist relativ breit. Grundsätzlich finde ich breite Snarebeds auch besser, weil sie sich so rein theoretisch besser reinstimmen lassen. Immerhin müssen der Spannreifen und das Fell dafür entsprechend verzogen werden.
NoStyle
Danke ![]()
Das Zusammenspiel deiner erwähnten Faktoren könnte es ganz gut bei mir zutreffen, glaub ich. Das Snarebed stimme ich jedenfalls immer sorgfältig rein bzw. sehe einfach zu, dass auch das Snare-Reso an jeder Spannschraube ungefähr gleich hoch klingt. Und dabei spanne ich Snare-Reso und Teppich eben eher moderat, was bei mitunter kräftiger Spielweise eben entsprechenden Verschleiß zur Folge hat.
Zeitweise war ich auch eher bei Stripes als bei Schnüren, finde letztere momentan aber wieder ok. Ich konnte jedenfalls keine Abdrücke der Schnüre auf dem Fell sehen (wenigstens etwas
). Ein Vorteil von Schnüren ist übrigens - glaube ich jedenfalls - ein besseres Ausrichten des Teppichs bzgl. der Symmetrie (sodass die Spiralen möglichst im rechten Winkel zu den Teppichenden stehen). Man kann diesbgzl. mit Schnüren ja auch noch justieren, wenn man sie schon fest gezogen hat.
trommeltom
Ich denke einfach, dass das sehr individuell ist. Kaputt gekriegt habe ich bisher übrigens vor allem dünne Cast-Bronze Becken, keine dicken Sheet-Teller.
Was die Sache natürlich nicht unbedingt besser macht ![]()
Aber evtl. ein Hinweis darauf, dass ich nicht generell alles kurz und klein hacke ![]()
Kälte und laut gespielte, emotionale und Energie-geladene Auftritte tun dann ihr Übriges zum Beckenverschleiß ...
Interessant finde ich auch im Profil unter 'Über Dich' die Zeile 'Gestorben'. Mal schauen, ob ich da mal meinen eigenen Todestag vorhersage.
Das ist mir gestern auch schon aufgefallen, hatte mir dann aber verkniffen was dazu zu schreiben.
Einen Darkmode fände ich auch gut.
Also die älteren Vic Firth haben einen noch höheren Anpressdruck als die DT 770 M und auch eine stärkere Dämpfung.
Zumindest war ich mir da ziemlich sicher, als ich die mal verglichen hatte.
Die 770 Pro sind aber deutlich anders als die 770 M! Die Pro klingen viel besser, dämpfen aber deutlich weniger.
Ich find die Pro schrecklich (m.E. ziemlich übertriebene Badewanne). Die M dämpfen mir an den Drums zu wenig.
Mit den Vic Firth war ich immer zufrieden, bis dann auch irgendwann mein 3. Paar so langsam den Geist aufgegeben hatte und ich mit der aktuellen Version (ich hatte immer unterschiedliche Versionen, glaub ich) nicht mehr zufrieden war.
Bin dann auf erschwingliche In-Ears (Shure SE-215) umgestiegen. Und mal abgesehen von dem Gefriemel mit den Kabeln bin ich sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.
Und für ein bisschen Klick, Playback und Monitoring brauch ich keinen High-End Sound mit 3-Wege In-Ears.
Ich finde aber keinen Mistkübel, oder Löschen-funktion. Kann mir wer helfen?
Wenn man eine Konversation markiert (Haken) erscheint unten rechts im Monitor eine weitere blaue Schaltfläche "1 Konversation". Wenn du darauf gehst gibt es einige Optionen. Wenn ich "verlassen" wähle, verschwindet die gewählte Konversation (PN) aus der Liste. Keine Ahnung, ob sie dann auch gelöscht ist.
Edit: Nachdem ich alle noch vorhanden PNs markiert und "verlassen" habe, sind jetzt keine mehr auffindbar. Scheint also die Löschfunktion zu sein.
Jepp, ist die Löschfunktion. Ich hatte auch erstmal einen Augenblick suchen müssen, nachdem mein Postfach plötzlich zu weit über 100% gefüllt war.
Eine Frage habe ich auch noch:
Ist es möglich, den Beitragseditor (individuell) wieder auf BBCode umzustellen? Also so, dass auch die benutzte Zitatfunktion sowas in der Art hier in den Editor einfügt:
Cool, danke! ![]()
Bin noch gespannt auf die weiteren Änderungen (Design ...).
Wesentlich schneller ist es definitiv. Ist ja jetzt auch auf einem anderer Server, wenn ich das richtig verstanden habe.
Und wie das eben so ist mit so 'nem IT-Kram ... daher kommt ja auch der blöde Spruch "never change a running system".
EDIT
Weil es ja hier vorhin um das neue Layout ging ... ich zitiere mal aus dem Startbeitrag eines anderen Threads zum Thema: