Beiträge von m_tree

    Genug Platz für eine Stereo-Aufnahme deines E-Drums über 2 Klinkenbuchsen wäre auf jeden Fall vorhanden.


    Ob das UMC404 sinnvoll für euch ist, hängt immer noch von der zentralen Frage des Monitorings ab. Ich glaube, ich habe eben rausgefunden, wie das Ding in der Hinsicht funktioniert und mir erlaubt, mal ein Bildschirmfoto von der Frontansicht bei Thomann zu machen:

    Wie man sieht, gibts einen Mix-Regler oben rechts, mit dem man das Verhältnis zwischen Input und Playback (von der DAW, z.B. Klick und bereits Aufgenommenes) regeln kann. Mehr wird in der Hinsicht nicht vorhanden sein. Und es gibt auch nur einen Kopfhörer-Ausgang.


    Ganz konkret heißt das jetzt:

    Wenn ihr nur einen Gesamtmix über Abhörboxen zusammen hören wollt, reicht euch das UMC404.

    Wenn jeder seinen eigenen Monitormix möchte, reicht es definitiv nicht aus.


    Die Lautstärkeverhältnisse eurer Instrumente könnt ihr mit euren Ausgangspegeln der Line-Anschlüsse regeln. Bei 24bit Aufnahmen ist etwas mehr Headroom sowieso kein Problem (144dB Rauschabstand bei 24bit).


    MIDI-Drums kannst du prinzipiell vergessen, würde ich sagen. Das geht nämlich nur über die DAW, womit die Latenz wieder ins Spiel kommt und REAPER ist m.E. zwar echt eine wunderbare DAW, aber soll im MIDI-Bereich wohl schwächeln (und weil ich das nicht nutze reicht mir REAPER auch voll und ganz aus).

    Vielen Dank! :)

    Das hilft mir wirklich. :thumbup:


    Ich finde es von Sound, Timing und Shirt wunderbar. Was zu diesem sehr hohen Niveau nicht so gut passt, ist die "Berechenbarkeit" der Fills. Was ich damit meine ist, dass man meist schon ahnen kann wann ein Fill kommt, und alle Fills enden auf der 1. Um die Performance noch zu steigern würde ich genau da ansetzen: also mal Fills auf andere Zählzeiten enden lassen, z.B. über die 1 hinauslaufen lassen, oder nach einem 4-Takte-Turnaround auch mal eines weglassen.

    Ich verstehe was du meinst. Mal ein Fill über die 1 hinauslaufen lassen werde ich mit einbetten. Ich war da früher sogar teilweise "chaotischer" unterwegs und hatte Bandkollegen manchmal aus dem Konzept gebracht ^^


    Allerdings endet mitnichten jedes Fill auf die 1. Grundsätzlich betone ich mit mindestens der Hälfte der Fills (Einstieg und Ending inbegriffen) die dritte bzw. letzte Note der 4. Triole eines Taktes (von Normaltime mit der Snare auf 2+4 ausgegangen). Diese Betonungen auf der letzten Note des Achteltriolen Rasters sind der Clou für mich an dem ganzen Ding.


    Ich hab mal einen Screenshot von den Wellenformen meiner Bassdrum- und Snarespuren in der DAW von einer Stelle mit den Snare-Betonungen gemacht. Das Grid ist hierbei auf Achteltriolen eingestellt (3 Noten pro Viertel):



    Hab das übrigens auf 140 BPM eingespielt.


    Sehr amtlich getrommelt, und ob nun Wampe oder nicht, sollte in einer toleranten Gesellschaft keine Rolle spielen ;)


    Was du am Timing schlecht findest, erschließt sich mir nur, wenn man die Perfektion heutiger grid-orientierter Produktionen zugrunde legt (also gääähnend langweiliges Zeug). Ob das für nen Drummer erstrebenswert oder überhaupt machbar ist, lasse ich jetzt mal dahin gestellt.

    Danke. Im Prinzip hast du da den Nagel auf den Kopf getroffen - siehe Screenshot.


    Aber ... man mag mir Größenwahn unterstellen, denn zum einen höre ich die Microtiming-Sachen selbst raus und kriege es tatsächlich noch besser hin (z.B. ist mir das Einstiegsfill bei anderen Takes von der Session sauberer gelungen).

    Zum anderen möchte ich mit dieser Korintenkackerei genau gegen solche Grid-orientierten Produktionen anstinken: ich will im Studio Performances abliefern können, die keine Quantisierung brauchen. Klar wird mein Timing nie so genau wie das eines Computers sein ... eben genau weil ich bei allem Perfektionswahnsinn halt trotzdem noch ein Mensch bleibe. :)


    Und übrigens auch Aufnahmen machen, die kein Sample-Enhancement brauchen.

    Ok. ^^


    Hab mehrere von den schwarzen Muscle-Shirts. Ist halt meine Standard-Kluft fürs Drumming. Vor ca. 10 Jahren hatte ich auch mal ein paar Gigs mit freiem Oberkörper gespielt ...


    Auf der Seitenansicht (oben Rechts) entsteht sonst der Eindruck, du Hättest ne "Wampe" und würdest mit angespannter Bauchmuskulatur

    und Rundrücken, dich verkrampft und und in ungesunder Haltung , auf dem Thron halten.

    Um ehrlich zu sein ist mir das ziemlich egal. Es geht mir nur um die Performance und dass man halt alles gut sieht.


    EDIT

    Ach, warum eigentlich nicht ... ich steck das Shirt einfach in die Hose. Dann sieht man zumindest, dass ich keine Wampe habe. ^^

    Nachdem ich gestern die erste spontane Aufnahme eines weiteren Shortcut-Videos mit eigenen Sachen gemacht hatte und mir danach klar war "das ist noch nicht final", dachte ich mir gerade, ich nutz hier wieder mal einfach die Schwarm-Intelligenz und ergauner mir etwas Feedback für die Endversion. :S


    Video ist als "nicht gelistet" eingestellt:


    [Video gelöscht]


    Womit ich, wie so oft, nicht zufrieden bin, ist mein Timing (auch wenn ich da wohl ein Luxusproblem zu haben scheine). Wenn ich ein paar Takes zusammenbauen würde, könnte ich hier und da das Nötige ausmerzen. Aber steht ja für Videos nicht zur Diskussion und ist sowieso Beschiss ... hatte vor der Aufnahme gestern einen Song für eine Bandproduktion eingespielt - in einem Take und ohne irgendwelche Korrekturen. So, wie's sein soll, halt. Aber das war auch nicht so anspruchsvoll wie das hier.


    Und ich werde vor meinen nächsten Videos auch noch das China-Becken austauschen. Das hat nämlich schon wieder einen Riss ... da muss mal was besseres her. :)

    Den kannte ich schon. Zweifelsohne kann der richtig was. :thumbup:


    Letztendlich ist man in so einer Liga aber eben vor allem Künstler. Und Kunst muss nicht jedem gefallen.

    Ich persönlich find ihn jedenfalls nicht krank und geil, sondern eher 'ne ziemlich coole Socke mit krassen Skills. Interessiert mich aber trotzdem nicht so. :S

    Hier mal zwei aktuelle Bilder von gestern aus dem Proberaum. Einmal ein abgespecktes Setup für mein nächstes Covervideo und einmal mein neues standardmäßiges 10-12-14-16 Tom-Setup. Hier mit frischen Emperor Clear ohne jegliche Stickspuren - nur Zentriert und beidseitig mit 'nem Filz-Schlägel auf Intervalle durchgestimmt. :)


    Die Standtom-Positionen sind hier nur "grob" (hatte die nach der ersten Sesseion gestern noch mal zurecht gerückt), die Mikrofon-Positionen teilweise auch. Die Snare stelle ich, wenn ich Double-Bass lastige Sachen spiele, mittlerweile auch gern mal etwas weiter Richtung Bassdrum bzw. mittig zwischen die Bassdrum-Pedale. Vielleicht finde ich da ja noch ein Allround-Setup :/ ... aber erst bei Gelegenheit.


    Der Abstand der Hi-Hat Becken wirkt hier wegen der Schrägstellung des unteren relativ gering. Und dazu spiel ich noch die IC Leverglide mit einem verhältnismäßig etwas längeren Pedalweg.




    EDIT

    Schon nicht mehr aktuell ... tausche das China nächste Woche gegen was Besseres aus, das auf dem Bild hat nämlich schon wieder einen Riss. :S

    der worst Case ist schon eingetreten, da ich gerade mit einem "Band" Kollegen telefoniert habe und ggf. ab und an noch jemand mit einspringen würde als 2ter Gitarrist.
    Wären mit Microfon schonmal 5, also 1ner zuviel oder ein Port zu wenig ( je nach dem wie man es sieht ^^ )

    Demanch müsste entweder irgendwas mit 6/8 Line-in her oder ich müsste versuchen das Edrum über ezdrummer per Midi zu spielen, was die sache wohl wieder zu verkompizieren scheint, oder sollte das von den latenzen her keinen unterschied machen ?


    Das genannte Behringer kostet 118 euro, die größere Variante Behringer UMC1820 mit 8 Line in liegt bei 199 Euro. So langsam tendiere ich dazu tatsächlich auf 6 bzw 8 Line-in zu wechseln.

    Das Behringer für 118€ hat insgesamt 8 Line-/Klinken Eingänge, wie gesagt. Dein E-Drum könntest du einfach über 2 Buchsen (Stereo) hinten anschließen und dann sind immer noch 4 Mikrofon- oder Line-Eingänge und 2 reine Line-Eingänge frei.

    Kurz gesagt: Das Ding reicht für eure Zwecke aus.


    Line-Eingänge brauchen aus 2 Gründen keine Preamps:

    Line-Pegel sind viel höher als Mikrofonpegel und i.d.R. kann man die Pegel am Ausgang der Quelle regeln (was bei Mikrofonen halt nicht geht).


    Zitat von Lutz77

    Ob das nun eine ordentliche Software hat....? da bleibt Mangels alternativen wohl nur in den Sauren Apfel zu beissen und hoffen das es so ist...

    dem Video des Behringer zu folge, scheint es ja möglich zu sein in verbindung mit Reaper 2,1ms/2,5ms bei 32 Samples und 48khz zu erreichen.

    Das lässt hoffen

    Ich hatte mal kurz in das Video reingeschat. Ca. in der 15. Minute sieht man die Software und es gibt eine Kartei "Volume" mit zwei Buttons "Input" und "Output" ... leider geht der werte Herr auf diesen wichtigen Punkt aber nicht weiter ein. :D




    Ja, "rein theoretisch". In der Praxis sind die Latenzen immer unterschiedlich und individuell vom Gerät und vom Treiber abhängig.

    Stelle ich in Reaper auf meinem Heim/Mixing-PC mit einer Asus Xonar DX Soundkarte bspw. ASIO mit 180 Samples ein, hab ich eine Latenz von 4ms Input und 8,1ms im Output bei 44,1kHz. Mit meinem Recording-PC im Proberaum und dem Scarlett habe ich bei 64 Samples Latenzen zwischen jeweils 4-5ms.

    Noch deutlicher wirds, wenn ich statt ASIO bspw. "WaveOut" nehme ... da komme ich mit automatisch zwingend viel höheren Puffergrößen (z.B. 8x512) auf über 100ms Output-Latenz ... und rein rechnerisch entsteht da nirgendwo ein gemeinsamer Nenner zwischen Puffergröße und Latenz.


    Aus diesem Grund sind interne PCI-Express Audio-Interfaces auch deutlich im Vorteil, was die Latenz betrifft. Und auch genau aus diesem Grund wurde bei externen Audio-Interfaces früher vor allem auf Firewire statt USB gesetzt, weil USB technisch bedingt grundsätzlich höhere Latenzen mit sich bringt. Die können aber mit (heutzutage unproblematischem) CPU-Rechenaufwand und entsprechenden Treibern aber relativ kurz gehalten werden, weshalb USB bei externen Audio-Interfaces Firewire mittlerweile verdrängt hat.

    "Zero-Latency Monitoring" kann man tatsächlich wörtlich nehmen. Das ist Latenz-frei, weil es das Interface nicht verlässt und im besten Fall mit einer Software über den Rechner gemixt wird.


    Was bei diesem, von mir empfohlenen Interface (Behringer UMC404HD – Musikhaus Thomann) halt nicht ganz klar ist:

    Hat das eine brauchbare Control-Software, mit der man sich das Monitoring mischen kann?


    Nichts desto trotz wird hier einfach das Signal wieder am Interface ausgegeben, unabhängig wo es hinführt.Es nennt sich zwar "direkt monitoring" aber halt auch nur vom nackten eingehendem Signal. Die 4 Signale lassen sich auch nur zu einem unbrauchbaren Monomix zusammenfassen.
    Das ist kein brauchbares Monitoring, da sich die einzelnen Eingänge weder in der Lautstärke noch über einen Channelstrip bearbeiten lassen.
    "Echtes" Monitoring bietet im Interface ein eigenes Mischpult mit dem sich die Signale individuell im Pegel,EQ, Kompressor und meist noch mit einigen Efekte wie Reverb und Delay ohrenfreundlich mischen lassen. Dadurch das die Berechnung innerhalb des Geräts stattfindet gibt es dadurch keine Latenz.

    Ein Rohmix ist für brauchbares Monitoring m.E. durchaus ausreichend. Kein vernünftiger Mensch braucht fürs Monitoring zwingend Effekte ... m.E. ist das völlig überbewerteter Quark (ich hatte schon mal ein Interface, das Echtzeit-Effekte an Bord hatte). Und an einem Monomix wirds auch nicht scheitern.

    Die Focusrite Scarletts bieten auch nur Effekt-freies Monitoring. Da kann man nur die Lautstärken und das Panning einstellen. Reicht aber ... Hauptsache Latenz-frei halt. ;)


    Lutz77

    Ich würde mich auf dem Gebrauchtmarkt nach einem Focusrite Scarlett (ggf. auch einer älteren Version) umschauen. Eben weil nicht klar ist, ob das Behringer eine vernünftige Control-Software hat.


    Ist mit Zero-Latency Direkt Monitoring wortwörtlich gemeint, eine Latenz von 0 ms? Also nicht nur Gehörtechnich sondern auch in Zahlen ausgedrückt. Schön wenn das funktionieren würde aber das wäre ein Wert den wir nicht zwingend erreichen müssten.

    Wie gesagt..alles just for fun..

    Ja, das ist wörtlich gemeint. Und auch wenn's nur just for fun ist: Es gibt keinen Grund, das Monitoring nicht Latenz-frei zu realisieren, wenn es ohne größere Umstände machbar ist. ;)


    Zitat von Lutz77

    Meine Vorstellung von Hardware sagt mir das ein ext. Audiointerface doch flotter sein sollte als meine uralt Onboardsoundkarte. Wenn ich da richtig liege, korrigiert mich falls nein, sollte doch mit dem Audiointerface problemlos die Latenz zu erreichen sein die wir zur Zeit mit der Onboardkarte haben. Wenn das der Fall ist wäre das für unsere Anspruche alles paletti.

    Es geht da auch um die Treiber. Weil du deine PC-Soundkarte über den ASIO4all Treiber laufen lässt, ist die Latenz mit 6,5ms bei 256 Samples schon relativ gering. Allerdings gelten die 6,5ms wohl nur für den Ein- oder Ausgang. Monitoring, das man über die DAW laufen lässt, hat eine noch höhere Latenz: die Summe aus der Input- und Output-Latenz. Wenn In- und Output also bei dir jeweils 6,5ms Latenz haben, hat dein Monitoring über die DAW eine Gesamtlatenz von 13ms.


    Zur Veranschaulichung:

    Luftschall braucht ca. 3ms für 1m Weg. Wenn man also z.B. E-Drum spielt und die Boxen stehen 5m weiter weg im Raum, hört man das Gespielte mit 15ms Verzögerung.

    Zum Thema, ich klammere mit der linken Hand den Stick zu fest. :saint: Das geht auf einen Unfall zurück, bei dem ich die Fingerkuppen der drei Finger verloren habe, darum sieht es so aus als gingen die Finger viel weiter um den Stick, aber in Wirklichkeit habe ich dort sehr viel Kontrolle. Bin wahnsinnig froh, dass ich damit trommeln kann. :)

    Krass. Ich wünsch dir da echt alles Gute! ;)

    Technik hin oder her ... am Ende ist das alles Gefühlssache.

    Verstehe. Ja, bei Mikrofonen immer nur XLR - das ist klar.

    Meine Abhörboxen im Proberaum hab ich aber z.B. mit Stereoklinkenkabeln angeschlossen (das Focusrite Scarlett hat keine XLR-Ausgänge) und die Signalführung ist so tatsächlich symmetrisch.


    Das gleiche wäre dann mit den ganzen E-Instrumenten in seinem Fall. Kommt natürlich drauf an, ob die Ausgänge der Instrumente und die Klinkeneingänge des Behringer Interfaces auch symmetrisch sind.


    Und sogar eine symmetrische Kabelführung ist immer noch nicht komplett von elektrischen Störsignalen abgeschirmt. Nachdem ich bei mir im Proberaum umgeräumt hatte, ist mir irgendwann ein Störsignal auf meinen Bassdrum-Aufnahmen aufgefallen. Ein Vergleich mit früheren Aufnahmen im selben Raum brachte die Erkenntnis, dass das tatsächlich vom Umräumen kam. Ein zentrales Stromkabel lag streckenweise direkt bei den Mikrofonkabeln.

    Durch eine räumliche Trennung von Strom- und Mikrofonkabeln waren die Einstreuungen dann wieder weg.


    Aufnahmen - auch ohne Mikrofone - sollte man schon lieber mit symmetrischer Kabelführung machen.

    Natürlich haben Line-Signale i.d.R. einen viel höheren Pegel als Mikrofonsignale, wodurch elektrische Einstreuungen proportional viel geringer im Vergleich zum Nutzsignal sind.

    Dennoch würde ich da schon lieber auf eine symmetrische Kabelführung setzen.


    Übrigens befindet sich der Thread immer noch im falschen Unterforum. ;)

    Das behringer wäre noch ok, hat aber keine klinkeneingänge oder liege ich da falsch?


    Interessant für uns wäre ein interface mit 4 6.3mm(3.5mm) klinke eingängen . Mehr bräuchte das nicht.

    Doch, das hat hinten 4 reine Klinkeneingänge (allerdings ohne regelbare Preamps) und vorne 4 XLR/Klinke Kombibuchsen. Also sogar insgesamt 8 Klinkeneingänge.


    Ich würde das nehmen (Behringer UMC404HD – Musikhaus Thomann). Das von dir verlinkte ist glaube ich kein vollwertiges Interface.


    Ein wichtiger Punkt ist das Monitoring. Braucht ihr das überhaupt? Es geht dabei darum, das aufgenommene (z.B. Mikrofonsignale) direkt auf einem Kopfhörer o.ä. zu hören. Und das sollte möglichst Latenz-frei sein, was im digitalen Bereich nur mit internem DSP-Monitoring des Interfaces geht.

    Brauchbare Interfaces haben dazu eine Control-Software, mit der man sich das Monitoring zurecht mischen kann. Das ist dann quasi die Schnittstelle zwischen DAW und Interface.


    Klinkenstecker werden im Pro Audiobereich nicht genommen, da sie gegnüber XLR entscheidende Nachteile haben.

    Mit Stereoklinke verschwinden diese entscheidenden Nachteile aber, weil so eine symmetrische Übertragung - eben wie bei XLR - möglich ist.

    Reicht da ein usb audiointerface wie z dieses:

    behringer_xenyx_q802_usb

    Leider nicht. Das ist kein richtiges Audio-Interface, nur ein Kleinmixer.


    Zitat von Lutz77

    Oder muss da doch die fette studiohardware her?

    Nee. Aber ein richtiges Audio-Interface. Gibts heutzutage sehr Anwender-freundlich mit USB-Anschlus. Wenn die Klangqualität überhaupt keine Rolle spielt, reicht dieses hier z.B. ganz sicher:


    Behringer UMC404HD – Musikhaus Thomann


    Allerdings gehts bei der Qualität auch um die Treiber, die Software und das interne (Latenz-freie) DSP-Monitoring.


    Empfehlen kann ich das hier:

    Focusrite Scarlett 18i8 3rd Gen – Musikhaus Thomann


    Ich nutze z.Z. das 18i20 2nd Gen (mit 8 Mikrofon-Eingängen) und hab das mit einem Behringer ADA8200 auf insgesamt 16 Mikrofon/XLR-Eingänge über ADAT erweitert.

    Hatte vorher mit verschiedenen Firewire-Vorgängern der Focusrite Scarletts gearbeitet (bei der 1. und 2. Generation noch mit den gleichen Pre-Amps) und kann da auch nur Gutes berichten. Damit kann man schon "richtig" aufnehmen.


    Reaper ist m.E. eine sehr gute Wahl. Ich nutze immer noch Reaper für alles und hab keinen Bedarf, andere DAWs zu nutzen. :)

    OK - jetzt hab ich rausgefunden, woran es lag:


    Ich war mit dem Smartphone nicht angemeldet (und werde das auch weiterhin so halten). Nachdem ich mich eben mit dem Smartphone angemeldet hab, funktionieren die entsprechenden Buttons.

    In der alten Version der Website erschienen die Buttons "zum letzten oder letzten ungelesenen Beitrag springen" auch, wenn man die Seite als Gast besucht hat.

    Dreh dein Handy mal um 90 Grad.

    Bringt nix, weil ich die Rotieren-Funktion meistens ausgeschaltet hab. Und ich übersehe auch im Hochformat nix. ;)


    Es verhält sich so, dass quasi die gleichen Buttons auf der mobilen Website nicht zum ersten ungelesenen Beitrag führen, sondern zum Startbeitrag.


    Ich weiß ja, dass es auch eine extra App für die Website hier gibt. Bin aber kaum mit dem Smartphone online und will mir keine (fast) unnötigen Apps installieren ...

    Warum sind meine früheren Freunde jetzt nur noch "Benutzer, denen ich folge"? Wie kann ich das ändern? Jedem wieder ne Freundschaftsanfrage senden, oder geht das auch gesammelt?

    Die Freundschafts-Funktion wurde durch die Folgen-Funktion ersetzt. Wurde schon vor der Umstellung auf die neue Software erwähnt, glaube ich.


    Finde das auch ein bisschen schade und wäre dafür, das beim Alten zu belassen - falls möglich.


    Was mir noch aufgefallen ist:

    Wenn ich die Seite mit meinem Android-Smartphone über Chrome aufrufe gibts keine Möglichkeit, direkt zum neuesten oder ersten ungelesenen Beitrag eines Threads zu springen. Auf dem PC mit Windows 10 und Firefox geht das hingegen.

    Ich melde mich hier mal wieder. :)


    Erstmal will ich darauf aufmerksam machen, dass der Mix-Challenge Admin immer neue Song-Provider sucht. Ich war dies bzgl. auch schon mit ihm im Gespräch und habe einen Track meines Stammkunden angeboten - allerdings nur wenn mal "Not am Mann" ist.


    Nach der standardmäßigen Mix-Challenge Pause im Januar läuft seit 1. Februar wieder eine. Die geht wieder bis zum 21.. Sollte also jemand Lust haben mitzumachen - es sind noch über 2 Wochen Zeit. ;)

    Der Song ist ein Instrumental von einer Band aus Lettland und auch rhythmisch interessant: 3/4 und 4/4 wechseln sich ab und im 3/4 Teil werden Achtel-Triolen mit normalen Achteln im Arrangement gemischt.


    MIX CHALLENGE - MC073 February 2021 - Submissions until 21-02-2021 23:59 UTC+1/CET - Mix Challenge


    Vorhin hab ich meinen Mix und meine Dokumentation grundlegend fertiggestellt, lass den Mix aber noch eine Woche oder so liegen, höre dann mit frischen Ohren rein und bessere noch mal nach.


    Hab auch mal kurz meinen Thread zum Thema (Link in der Signatur) überarbeitet ...

    Tatsächlich ist zu viel Dämpfung aber bei Gesang auch wieder blöd, weil dann die dumpfe Knochenschallleitung ziemlich in den Vordergrund gerät. Mich irritiert das beim Singen schon etwas. Aber wir schweifen ab... :)

    Ich weiß. Bin zwar kein Sänger, aber hatte schon ein paar Gesangsaufnahmen mit verschiedenen Sänger*innen gemacht.


    Wollte nur darauf hinweisen, dass stark gedämpfte Kopfhörer hier im Prinzip von Vorteil sind. Muss man natürlich immer Ausprobieren und vieles ist auch einfach Gewöhnungssache.

    Bei anderen Aufnahmen mit geringer Lautstärke mit in vielen Fällen Kondensator-Mikrofonen - z.B. Akustik-Gitarre - spielt das auch noch eine Rolle.


    Mir ist bzgl. meines letzten Beitrags noch eingefallen, dass ich den DT 770 Pro ja auch als "schrecklich" bezeichnet hatte ... allerdings nur auf den Klang und meine persönliche Wahrnehmung bezogen ("ich finde ...").


    Find schon krass, dass viele die Vic Firths hier so schlecht finden. Bin 13 Jahre gut mit zwei verschiedenen Versionen des SIH-1 zurecht gekommen.

    Betrachte den Umstieg auf die Shure SE215 aber auch als Upgrade. Besonders, was den Tragekomfort und die Optik (z.B. in Videos) betrifft.

    Die DT 770 Pro sind ja auch nur stink normale geschlossene Kopfhörer. Die M Version ist die zusätzlich gedämpfte. Aber selbst die kommt nicht an die Vic Firth bzgl. Dämpfung ran. Und letztere kommen an meine Shure SE215 In-Ears in der Hinsicht nicht ran.

    Ja, das Ding ist bloß, die VF klingen RICHTIG scheisse, während die DTs immernoch brauchbar sind :)

    Wenn du dich damit auf die alte Version des VF SIH-1 beziehst, kann ich deine Aussage schon nachvollziehen. Mein erstes Paar SIH-1 hatte ich Anfang 2007 gekauft und das waren noch die, die auch relativ mumpfig klangen. Trotzdem konnte ich mit denen wunderbar auch ernsthafte Aufnahmen machen - Alben eingespielt und auch mein Blink-182 Drumcover hab ich mit denen gemacht.


    Mein nächstes Paar SIH-1 hatte ich mir dann 2014 gekauft. Obwohl immer noch "SIH-1", war das schon eine neue Version, die deutlich besser (eben auch "Badewanniger" ...) klang und mechanisch auch etwas besser aufgebaut war, fand ich.

    Die funktionieren zwar noch, allerdings hat ein Kanal im letzten Jahr dann ein leichtes Rascheln bei bestimmten Bewegungen entwickelt. Ich hatte mir dann sogar 'nen Lötkolben geliehen um den zu reparieren, aber hätte die Ohrmuscheln halb zerstören müssen, um ihn aufzukriegen.

    Daher hatte ich mir dann im letzten Jahr - fast im gewohnten 7-Jahresrhythmus ^^ - den SIH-2 bestellt und war aber von der Dämpfung (glaube vor allem im Höhenbereich) nicht mehr überzeugt. Auch klanglich "wollte" er zwar wohl irgendwie noch besser klingen als der Vorgänger, aber in meinen Ohren tat er das nicht. Allerdings befasse ich mich ja auch seit fast 9 Jahren mit Audionachbearbeitung und mag zu schön färbende Wiedergabegeräte generell nicht so. Ein kleines bisschen und das wirklich gut umgesetzt - gern ... aber es gibt m.E. Grenzen, ab denen es halt nur noch übertrieben ist und in den meisten Fällen die Mitten deutlich zu kurz kommen und damit auch die Mixes und Masters einfach nicht mehr so wirken, wie von den Engineers gewollt. Zumal ja heutzutage sowieso oft schon sehr viel in der Nachbearbeitung "aufgeblasen" wird.


    Daher hatte ich mir dann die Shure SE215 In-Ears besorgt und bin echt zufrieden.


    Was man übrigens besonders bei Gesangsaufnahmen auch nicht außer Acht lassen sollte, ist die Dämpfung der Kopfhörer. Auch geschlossene wie z.B. der AKG K-271 lassen schon noch ein bisschen was nach außen dringen, was dann laut aufgerüsseltes Playback für die finalen Gesangs-Overdubs mit auf die Aufnahme bringt.

    Auch hier sind stärkere gedämpfte KHs oder eben In-Ears also von Vorteil.