Alles anzeigenso wie das aussieht werden wir uns das umc404 bestellen, da alles andere unser budget (100-200 euro) übersteigt.
Wenn das alles so funktioniert wie ich mir das denke, würde das so aussehen:
Edrum 》Midi in über DAW ( alternativ 3.6mm klinke line-in)
E-Geige 》6.3mm Klinke line-in
E-gitarre》6.3mm Klinke line-in
Hat es bzgl. Gitarre und Geige einen Vorteil von 6.3mm Klinke Kabel auf 6.3mm Klinke/ XLR Kabel zu wechseln?
Genug Platz für eine Stereo-Aufnahme deines E-Drums über 2 Klinkenbuchsen wäre auf jeden Fall vorhanden.
Ob das UMC404 sinnvoll für euch ist, hängt immer noch von der zentralen Frage des Monitorings ab. Ich glaube, ich habe eben rausgefunden, wie das Ding in der Hinsicht funktioniert und mir erlaubt, mal ein Bildschirmfoto von der Frontansicht bei Thomann zu machen:
Wie man sieht, gibts einen Mix-Regler oben rechts, mit dem man das Verhältnis zwischen Input und Playback (von der DAW, z.B. Klick und bereits Aufgenommenes) regeln kann. Mehr wird in der Hinsicht nicht vorhanden sein. Und es gibt auch nur einen Kopfhörer-Ausgang.
Ganz konkret heißt das jetzt:
Wenn ihr nur einen Gesamtmix über Abhörboxen zusammen hören wollt, reicht euch das UMC404.
Wenn jeder seinen eigenen Monitormix möchte, reicht es definitiv nicht aus.
Die Lautstärkeverhältnisse eurer Instrumente könnt ihr mit euren Ausgangspegeln der Line-Anschlüsse regeln. Bei 24bit Aufnahmen ist etwas mehr Headroom sowieso kein Problem (144dB Rauschabstand bei 24bit).
MIDI-Drums kannst du prinzipiell vergessen, würde ich sagen. Das geht nämlich nur über die DAW, womit die Latenz wieder ins Spiel kommt und REAPER ist m.E. zwar echt eine wunderbare DAW, aber soll im MIDI-Bereich wohl schwächeln (und weil ich das nicht nutze reicht mir REAPER auch voll und ganz aus).